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{'item': ['15Os102/08a', '12Os83/08k (12Os107/08i)', '12Os102/08d', '12Os93/08f', '12Os13/09t', '15Os71/09v', '14Os15/09a', '11Os116/09g', '14Os104/10

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0124177 Entscheidungsdatum16.10.2008 Geschäftszahl15Os102/08a; 12Os83/08k (12Os107/08i); 12Os102/08d; 12Os93/08f; 12Os13/09t; 15Os71/09v; 14Os15/09a; 11Os116/09g; 14Os104/10s; 12Os39/10t; 13Os91/10x; 15Os152/10g (15Os153/10d); 12Os82/11t (12Os83/11i, 12Os84/11m, 12Os85/11h, 12Os86/11f, 12Os87/11b, 12Os88/11z, 12Os89/11x, 12Os90/11v, 12Os91/11s, 12Os92/11p); 12Os143/11p (12Os144/11k, 12Os145/11g) NormSMG §27 Abs1 B; SMG §27 Abs2 B; SMG §48; StGB §61 RechtssatzDie Unterstellung der Taten unter § 27 Abs 1 SMG in der seit

  1. Jänner 2008 in Geltung stehenden Fassung, BGBl I 110/2007, ist schon deshalb nicht per se verfehlt, weil angesichts der in § 27 Abs 2 SMG vorgesehenen (mit § 27 Abs 1 SMG aF identen) Strafdrohung im Zusammenhalt mit der nunmehr gegenüber der Rechtslage vor Inkrafttreten der SMG-Novelle 2007 weitergehenden Diversionsmöglichkeit nach § 35 Abs 1 und Abs 2 SMG für den Rechtsmittelwerber (nach § 48 SMG in Verbindung mit § 61 StGB) § 27 Abs 2 in Verbindung mit Abs 1 Z 1 erster und zweiter Fall SMG als günstigere Bestimmung anzusehen ist.Die Unterstellung der Taten unter Paragraph 27, Absatz eins, SMG in der seit
  2. Jänner 2008 in Geltung stehenden Fassung, Bundesgesetzblatt Teil eins, 110 aus 2007,, ist schon deshalb nicht per se verfehlt, weil angesichts der in Paragraph 27, Absatz 2, SMG vorgesehenen (mit Paragraph 27, Absatz eins, SMG aF identen) Strafdrohung im Zusammenhalt mit der nunmehr gegenüber der Rechtslage vor Inkrafttreten der SMG-Novelle 2007 weitergehenden Diversionsmöglichkeit nach Paragraph 35, Absatz eins und Absatz 2, SMG für den Rechtsmittelwerber (nach Paragraph 48, SMG in Verbindung mit Paragraph 61, StGB) Paragraph 27, Absatz 2, in Verbindung mit Absatz eins, Ziffer eins, erster und zweiter Fall SMG als günstigere Bestimmung anzusehen ist. EntscheidungstexteTE OGH 2008-10-16 15 Os 102/08a Beisatz: Vgl 12 Os 102/08d. (T1) TE OGH 2008-08-22 12 Os 83/08k Vgl; Beisatz: Angesichts der im § 27 Abs 2 SMG vorgesehenen Strafdrohung im Zusammenhalt mit der nunmehr gegenüber der Rechtslage vor Inkrafttreten der SMG-Novelle 2007 wesentlich weiter gehenden Diversionsmöglichkeit nach § 35 Abs 1 SMG wäre nach § 48 SMG iVm § 61 StGB fallbezogen, die für den Erstangeklagten günstigere Bestimmung des unerlaubten Umgangs mit Suchtgiften nach § 27 Abs 2 iVm Abs 1 Z 1 erster, zweiter und achter Fall SMG anzuwenden gewesen. (T2)Vgl; Beisatz: Angesichts der im Paragraph 27, Absatz 2, SMG vorgesehenen Strafdrohung im Zusammenhalt mit der nunmehr gegenüber der Rechtslage vor Inkrafttreten der SMG-Novelle 2007 wesentlich weiter gehenden Diversionsmöglichkeit nach Paragraph 35, Absatz eins, SMG wäre nach Paragraph 48, SMG in Verbindung mit Paragraph 61, StGB fallbezogen, die für den Erstangeklagten günstigere Bestimmung des unerlaubten Umgangs mit Suchtgiften nach Paragraph 27, Absatz 2, in Verbindung mit Absatz eins, Ziffer eins, erster, zweiter und achter Fall SMG anzuwenden gewesen. (T2) TE OGH 2008-08-22 12 Os 102/08d Beis wie T2 TE OGH 2008-08-22 12 Os 93/08f Vgl; Beisatz: Die bei Vorliegen der in § 27 Abs 2 Z 2 zweiter Satz SMG aF genannten, gewerbsmäßige Tatbegehung privilegierenden Umstände relevante Strafdrohung des § 27 Abs 1 SMG aF einer (alternativ zu einer Geldstrafe zu verhängenden) Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten ist für den Angeklagten günstiger als die in § 27 Abs 5 SMG idgF für die in Rede stehende Fallkonstellation (übrigens ohne alternative Geldstrafdrohung) vorgesehene Androhung einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Hinzu kommt, dass § 27 Abs 5 SMG bei Vorliegen der genannten privilegierenden Umstände nur den Strafsatz einer strafbaren Handlung nach § 27 Abs 1 Z 1 (oder 2), Abs 3 (oder 4 Z 2) SMG reduziert, wogegen sich § 27 Abs 2 Z 2 zweiter Satz SMG aF auf die Subsumtion selbst derart auswirkt, dass die qualifizierte strafbare Handlung nach § 27 Abs 2 Z 2 erster Satz SMG aF nicht anzunehmen ist. (T3)Vgl; Beisatz: Die bei Vorliegen der in Paragraph 27, Absatz 2, Ziffer 2, zweiter Satz SMG aF genannten, gewerbsmäßige Tatbegehung privilegierenden Umstände relevante Strafdrohung des Paragraph 27, Absatz eins, SMG aF einer (alternativ zu einer Geldstrafe zu verhängenden) Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten ist für den Angeklagten günstiger als die in Paragraph 27, Absatz 5, SMG idgF für die in Rede stehende Fallkonstellation (übrigens ohne alternative Geldstrafdrohung) vorgesehene Androhung einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Hinzu kommt, dass Paragraph 27, Absatz 5, SMG bei Vorliegen der genannten privilegierenden Umstände nur den Strafsatz einer strafbaren Handlung nach Paragraph 27, Absatz eins, Ziffer eins, (oder 2), Absatz 3, (oder 4 Ziffer 2,) SMG reduziert, wogegen sich Paragraph 27, Absatz 2, Ziffer 2, zweiter Satz SMG aF auf die Subsumtion selbst derart auswirkt, dass die qualifizierte strafbare Handlung nach Paragraph 27, Absatz 2, Ziffer 2, erster Satz SMG aF nicht anzunehmen ist. (T3) TE OGH 2009-03-26 12 Os 13/09t Vgl; Beisatz: Hier: Die Tathandlungen wurden § 27 Abs 1 erster und zweiter Fall SMG aF unterstellt; dies indes zu Unrecht, weil bei Begehung der Straftat des § 27 Abs 1 SMG in der seit
  3. Jänner 2008 in Geltung stehenden Fassung, BGBl I 110/2007, ausschließlich zum persönlichen Gebrauch Abs 2 leg cit eine mit § 27 Abs 1 SMG aF idente Strafdrohung vorsieht, sodass § 27 Abs 1 Z 1 erster und zweiter Fall, Abs 2 SMG idgF schon aus diesem Grund gemäß § 48 SMG iVm § 61 StGB auch im vorliegenden Fall anzuwenden gewesen wären. Da dies bei beiden Angeklagten bei der Strafbemessung ohne nachteilige Auswirkungen blieb, bedarf es jedoch keines Vorgehens nach § 290 Abs 1 StGB. (T4)Vgl; Beisatz: Hier: Die Tathandlungen wurden Paragraph 27, Absatz eins, erster und zweiter Fall SMG aF unterstellt; dies indes zu Unrecht, weil bei Begehung der Straftat des Paragraph 27, Absatz eins, SMG in der seit
  4. Jänner 2008 in Geltung stehenden Fassung, Bundesgesetzblatt Teil eins, 110 aus 2007,, ausschließlich zum persönlichen Gebrauch Absatz 2, leg cit eine mit Paragraph 27, Absatz eins, SMG aF idente Strafdrohung vorsieht, sodass Paragraph 27, Absatz eins, Ziffer eins, erster und zweiter Fall, Absatz 2, SMG idgF schon aus diesem Grund gemäß Paragraph 48, SMG in Verbindung mit Paragraph 61, StGB auch im vorliegenden Fall anzuwenden gewesen wären. Da dies bei beiden Angeklagten bei der Strafbemessung ohne nachteilige Auswirkungen blieb, bedarf es jedoch keines Vorgehens nach Paragraph 290, Absatz eins, StGB. (T4) TE OGH 2009-08-19 15 Os 71/09v TE OGH 2009-06-23 14 Os 15/09a Vgl TE OGH 2009-09-08 11 Os 116/09g Vgl TE OGH 2010-08-24 14 Os 104/10s Vgl TE OGH 2010-06-10 12 Os 39/10t Vgl TE OGH 2010-09-30 13 Os 91/10x Vgl TE OGH 2010-12-15 15 Os 152/10g Vgl auch TE OGH 2011-08-09 12 Os 82/11t Vgl; Beis ähnlich wie T2 TE OGH 2011-10-18 12 Os 143/11p Vgl auch

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.