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{'item': '10ObS6/10w; 10ObS146/16t; 10ObS74/17f; 10ObS108/19h; 10ObS110/19b; 10ObS141/19m; 10ObS1/20z; 10ObS19/20x; 10ObS9/20a; 10ObS103/20z; 10ObS147

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0125752 Entscheidungsdatum18.11.2025 Geschäftszahl10ObS6/10w; 10ObS146/16t; 10ObS74/17f; 10ObS108/19h; 10ObS110/19b; 10ObS141/19m; 10ObS1/20z; 10ObS19/20x; 10ObS9/20a; 10ObS103/20z; 10ObS147/21x; 10ObS190/21w; 10ObS101/22h; 10ObS117/22m; 10ObS55/23w; 10ObS50/23k; 10obs123/23w; 10ObS17/24h; 10ObS48/24t; 10ObS104/25d NormKBGG §6 Abs3 Verordnung EWG Nr 1408/71 des Rates 371R1408 Wanderarbeitnehmerverordnung Art12 Abs2 Verordnung EWG Nr 574/72 des Rates 31972R074 Wanderarbeitnehmer-Durchführungsverordnung Art10 Abs1 litb Zi Verordnung (EG) 883/2004 allgVerordnung (EG) 883 aus 2004, allg Verordnung (EG) 987/2009 allgVerordnung (EG) 987 aus 2009, allg Rechtssatz§ 6 Abs 3 KBGG ist eine international umfassend ausgestaltete Antikumulierungsregel; sie bezieht sich ausdrücklich auf dem Kinderbetreuungsgeld vergleichbare ausländische Familienleistungen und ist eine Antikumulierungsvorschrift iSd § 12 Abs 2 VO 1408/

  1. Die Anwendbarkeit der nationalen Antikumulierungsbestimmung steht unter dem Vorbehalt „soweit in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt" ist. Da die VO 574/72 die VO 1408/71 durchführt, ist unter „dieser Verordnung" in § 12 Abs 2 VO 1408/71 auch die VO 574/72 zu verstehen. § 6 Abs 3 KBGG wäre mit Art 10 Abs 1 lit b Z i VO 574/72 nicht vereinbar, wenn Österreich vorrangig leistungszuständig wäre, ruhen doch nach der genannten Bestimmung nur die Familienleistungen des nachrangig zuständigen Staats.Paragraph 6, Absatz 3, KBGG ist eine international umfassend ausgestaltete Antikumulierungsregel; sie bezieht sich ausdrücklich auf dem Kinderbetreuungsgeld vergleichbare ausländische Familienleistungen und ist eine Antikumulierungsvorschrift iSd Paragraph 12, Absatz 2, VO 1408/
  2. Die Anwendbarkeit der nationalen Antikumulierungsbestimmung steht unter dem Vorbehalt „soweit in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt" ist. Da die VO 574/72 die VO 1408/71 durchführt, ist unter „dieser Verordnung" in Paragraph 12, Absatz 2, VO 1408/71 auch die VO 574/72 zu verstehen. Paragraph 6, Absatz 3, KBGG wäre mit Artikel 10, Absatz eins, Litera b, Z i VO 574/72 nicht vereinbar, wenn Österreich vorrangig leistungszuständig wäre, ruhen doch nach der genannten Bestimmung nur die Familienleistungen des nachrangig zuständigen Staats. EntscheidungstexteTE OGH 2010-02-09 10 ObS 6/10w Beisatz: Hier: § 6 Abs 3 KBGG ist mit Art 10 Abs 1 lit b Z i VO 574/72 im Anlassfall, in dem Österreich nachrangig leistungszuständig ist, vereinbar. (T1)Beisatz: Hier: Paragraph 6, Absatz 3, KBGG ist mit Artikel 10, Absatz eins, Litera b, Z i VO 574/72 im Anlassfall, in dem Österreich nachrangig leistungszuständig ist, vereinbar. (T1) TE OGH 2017-01-24 10 ObS 146/16t Auch; Beisatz: Hier: Keine Vergleichbarkeit des österreichischen Kinderbetreuungsgelds und der liechtensteinischen Geburtszulage. (T2) TE OGH 2017-12-20 10 ObS 74/17f Vgl auch TE OGH 2019-09-13 10 ObS 108/19h Beisatz: Das Erfordernis des Vorliegens von Leistungen gleicher Art (Art 10 VO [EG] 883/2004) gilt auch im Anwendungsbereich des § 6 Abs 3 KBGG idF BGBl I 2016/
  3. (T3)Beisatz: Das Erfordernis des Vorliegens von Leistungen gleicher Art (Artikel 10, VO [EG] 883 aus 2004,) gilt auch im Anwendungsbereich des Paragraph 6, Absatz 3, KBGG in der Fassung BGBl römisch eins 2016/
  4. (T3) TE OGH 2019-09-13 10 ObS 110/19b Beis wie T3; Bem: Die ursprünglich an dieser Stelle aus Versehen mit der Kennzeichnung T4 erfolgte Wiederholung des Teilsatzes T3 wurde gelöscht. - Dezember 2019 (T4) TE OGH 2019-11-19 10 ObS 141/19m Beis wie T3 TE OGH 2020-05-26 10 ObS 1/20z Beis wie T3; Beisatz: Keine Vergleichbarkeit des österreichischen Kinderbetreuungsgelds und des bayerischen Familiengelds. (T5) TE OGH 2020-05-26 10 ObS 19/20x Beis wie T3; Beis wie T5 TE OGH 2020-06-24 10 ObS 9/20a Beis wie T3; Beis wie T5 TE OGH 2020-09-01 10 ObS 103/20z Beis wie T3; Beis wie T5 TE OGH 2021-12-14 10 ObS 147/21x Beis wie T3 TE OGH 2022-07-28 10 ObS 190/21w Vgl; Beisatz: Hier: § 6 Abs 3 KBGG ist nicht anwendbar auf eine vom EPA gewährte Unterhaltsberechtigtenzulage, die nicht als ausländische Familienleistung zu qualifizieren ist. (T6)Vgl; Beisatz: Hier: Paragraph 6, Absatz 3, KBGG ist nicht anwendbar auf eine vom EPA gewährte Unterhaltsberechtigtenzulage, die nicht als ausländische Familienleistung zu qualifizieren ist. (T6) TE OGH 2023-04-25 10 ObS 101/22h vgl; Beisatz nur wie T3 TE OGH 2023-05-16 10 ObS 117/22m vgl; Beisatz: Art 68 Abs 2 VO (EG) 883/2004 schließt es nicht aus, auch dann einen Unterschiedsbetrag auf Basis der jeweiligen Gesamtbeträge zu ermitteln, wenn gleichartige Familienleistungen verschiedener Mitgliedstaaten, die im selben Anspruchszeitraum beansprucht werden könnten, in sich gar nicht oder sich nur zum Teil überschneidenden Zeiträumen bezogen werden. (T7)vgl; Beisatz: Artikel 68, Absatz 2, VO (EG) 883 aus 2004, schließt es nicht aus, auch dann einen Unterschiedsbetrag auf Basis der jeweiligen Gesamtbeträge zu ermitteln, wenn gleichartige Familienleistungen verschiedener Mitgliedstaaten, die im selben Anspruchszeitraum beansprucht werden könnten, in sich gar nicht oder sich nur zum Teil überschneidenden Zeiträumen bezogen werden. (T7) Beisatz: Bei Berechnung der Ausgleichszahlung (des Unterschiedsbetrags) ist das insgesamt und nicht nur das im zeitlich kongruenten Zeitraum bezogene Elterngeld zu berücksichtigen. (T8) Beisatz: Hier: Tschechisches Elterngeld (Vergleichbarkeit unstrittig). (T9) TE OGH 2023-06-22 10 ObS 55/23w Beisatz: Keine Gleichartigkeit zwischen der niederländischen Leistung „Kinderopvangtoeslag“ und dem österreichischen Kinderbetreuungsgeld. (T10) TE OGH 2023-09-28 10 ObS 50/23k vgl TE OGH 2024-04-16 10 obs 123/23w Beisatz wie T3 TE OGH 2024-06-04 10 ObS 17/24h Beisatz: Der Oberste Gerichtshof hat schon wiederholt klargestellt, dass selbst das Fehlen der Leistungszuständigkeit Österreichs nach der VO (EG) 883/2004 nicht dazu führt, dass die Gewährung einer Leistung, für die die nationalen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, nach dem innerstaatlichen Recht ausgeschlossen wird. In dieser Konstellation könnte der Leistung lediglich eine nationale Antikumulierungsregel entgegenstehen. Die Ruhensbestimmung des § 6 Abs 3 KBGG stellt eine solche (international umfassend ausgestaltete) Antikumulierungsregel dar. (T11)Beisatz: Der Oberste Gerichtshof hat schon wiederholt klargestellt, dass selbst das Fehlen der Leistungszuständigkeit Österreichs nach der VO (EG) 883 aus 2004, nicht dazu führt, dass die Gewährung einer Leistung, für die die nationalen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, nach dem innerstaatlichen Recht ausgeschlossen wird. In dieser Konstellation könnte der Leistung lediglich eine nationale Antikumulierungsregel entgegenstehen. Die Ruhensbestimmung des Paragraph 6, Absatz 3, KBGG stellt eine solche (international umfassend ausgestaltete) Antikumulierungsregel dar. (T11) Beisatz: § 6 Abs 3 KBGG enthält in seiner aktuellen Fassung BGBl I 2016/53 (anders als § 6 Abs 3 KBGG idF BGBl I 2009/116) zwar keine Einschränkung (mehr) auf „vergleichbare“ ausländische Familienleistungen. Ist jedoch der Anwendungsbereich der VO (EG) 883/2004 eröffnet, hat diese Regelung als dem Unionsrecht (vgl Art 10 VO [EG] 883/2004) widersprechend von den Gerichten unangewendet zu bleiben. (T12)Beisatz: Paragraph 6, Absatz 3, KBGG enthält in seiner aktuellen Fassung BGBl I 2016/53 (anders als Paragraph 6, Absatz 3, KBGG in der Fassung BGBl I 2009/116) zwar keine Einschränkung (mehr) auf „vergleichbare“ ausländische Familienleistungen. Ist jedoch der Anwendungsbereich der VO (EG) 883 aus 2004, eröffnet, hat diese Regelung als dem Unionsrecht vergleiche Artikel 10, VO [EG] 883 aus 2004,) widersprechend von den Gerichten unangewendet zu bleiben. (T12) Beisatz: Hier: Slowakisches Elterngeld („rodičovský príspevok“). (T13); Beisatz wie T3 TE OGH 2024-08-13 10 ObS 48/24t Beisatz wie T7 TE OGH 2025-11-18 10 ObS 104/25d Beisatz wie T12 Beisatz: Hier: Tschechisches Elterngeld. (T14) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2010:RS0125752

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.