OGH Rechtssatz RS0127684 (6Ob17/12m u. a.)
RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0127684 Entscheidungsdatum16.10.2025 Geschäftszahl6Ob17/12m; 6Ob66/12t; 6Ob152/12i; 6Ob230/24b NormAußtrG 2005 §55 FBG §24 UGb §283 RechtssatzIm Zwangsstrafverfahren gemäß § 283 UGB besteht kein Verbot der reformatio in peius, weil das Verfahren von Amts wegen eingeleitet wird (§ 55 Abs 2 AußStrG). Das Rekursgericht kann daher den angefochtenen Beschluss auch zu Ungunsten der anfechtenden Partei abändern, also innerhalb des Strafrahmens eine höhere Strafe verhängen.Im Zwangsstrafverfahren gemäß Paragraph 283, UGB besteht kein Verbot der reformatio in peius, weil das Verfahren von Amts wegen eingeleitet wird (Paragraph 55, Absatz 2, AußStrG). Das Rekursgericht kann daher den angefochtenen Beschluss auch zu Ungunsten der anfechtenden Partei abändern, also innerhalb des Strafrahmens eine höhere Strafe verhängen.
EntscheidungstexteTE OGH 2012-02-16 6 Ob 17/12m TE OGH 2012-04-19 6 Ob 66/12t nur: Im Zwangsstrafverfahren nach § 283 UGB besteht kein Verschlechterungsverbot, weil das Verfahren von Amts wegen eingeleitet wird (§ 55 Abs 2 AußStrG). (T1)nur: Im Zwangsstrafverfahren nach Paragraph 283, UGB besteht kein Verschlechterungsverbot, weil das Verfahren von Amts wegen eingeleitet wird (Paragraph 55, Absatz 2, AußStrG). (T1) TE OGH 2012-09-13 6 Ob 152/12i nur T1 TE OGH 2025-10-16 6 Ob 230/24b European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2012:RS0127684