PO angesprochenen) meritorischen (eine Grundrechtsverletzung bejahenden) Entscheidung dieses Gerichtshofs gleich deren Umsetzung zu verlangen (vgl Art 46 Abs 1 MRK). Da der EGMR eine Grundrechtsverletzung nur feststellen kann, wenn die Beschwerde den
MRK entspricht, sind diese ‑ von den Besonderheiten überstaatlicher Beschwerdeführung und der Erweiterung des Rechtsbehelfs auf sämtliche in Österreich garantierten Grund‑ und Menschenrechte abgesehen ‑ auch gegenüber dem Obersten Gerichtshof maßgeblich.Nach Paragraph 363 a, StPO anstelle des EGMR (also nicht aufgrund eines seiner Erkenntnisse) angerufen, wendet der Oberste Gerichtshof ‑ neben denjenigen des römisch zwei. Abschnitts des 16. Hauptstücks der StPO ‑ die für jenen geltenden
, MRK an, zielt doch der Antrag darauf ab, unter Vorwegnahme der (von der konditionalen Einleitung in Paragraph 363 a, Absatz eins, StPO angesprochenen) meritorischen (eine Grundrechtsverletzung bejahenden) Entscheidung dieses Gerichtshofs gleich deren Umsetzung zu verlangen vergleiche Artikel 46, Absatz eins, MRK). Da der EGMR eine Grundrechtsverletzung nur feststellen kann, wenn die Beschwerde den
, MRK entspricht, sind diese ‑ von den Besonderheiten überstaatlicher Beschwerdeführung und der Erweiterung des Rechtsbehelfs auf sämtliche in Österreich garantierten Grund‑ und Menschenrechte abgesehen ‑ auch gegenüber dem Obersten Gerichtshof maßgeblich. EntscheidungstexteTE OGH 2012-12-10 17 Os 11/12i Beisatz: Der unter bloß scheinbarer Berufung auf ein Grundrecht gestellte Antrag ist daher in sinngemäßer Anwendung des Art 35 Abs 3 MRK unzulässig. Unzulässige Anträge können nach § 363b Abs 2 StPO zurückgewiesen werden. Insoweit ist § 363b Abs 2 StPO unter dem Aspekt der von 13 Os 135/06m erstmals ausgesprochenen (seither von der ständigen Rechtsprechung bestätigten) analogen Erweiterung des § 363a Abs 1 StPO planwidrig lückenhaft (vgl Art 35 Abs 4 MRK). (T1)Beisatz: Der unter bloß scheinbarer Berufung auf ein Grundrecht gestellte Antrag ist daher in sinngemäßer Anwendung des Artikel 35, Absatz 3, MRK unzulässig. Unzulässige Anträge können nach Paragraph 363 b, Absatz 2, StPO zurückgewiesen werden. Insoweit ist Paragraph 363 b, Absatz 2, StPO unter dem Aspekt der von 13 Os 135/06m erstmals ausgesprochenen (seither von der ständigen Rechtsprechung bestätigten) analogen Erweiterung des Paragraph 363 a, Absatz eins, StPO planwidrig lückenhaft vergleiche Artikel 35, Absatz 4, MRK). (T1) TE OGH 2013-04-04 13 Os 5/13d Vgl auch; Vgl auch Beis wie T1 TE OGH 2013-07-09 14 Os 77/13z Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2014-10-29 15 Os 100/14s Auch TE OGH 2014-12-18 12 Os 123/14a Vgl auch; Beisatz: Erneuerungsanträge, welche das tatsächliche Geschehen missachten, werden nicht gesetzmäßig zur Darstellung gebracht. (T2) TE OGH 2015-01-14 15 Os 149/14x Auch; Beis wie T1 TE OGH 2015-08-26 15 Os 154/14g Auch; Beisatz: Es gelten auch die
Auch; Beisatz: Es gelten auch die
(T3) TE OGH 2015-09-15 14 Os 78/15z Auch; Beis wie T1 TE OGH 2015-10-07 15 Os 115/14x Auch; Beis wie T3 TE OGH 2016-03-08 14 Os 8/16g Auch; Beis wie T1 TE OGH 2016-05-24 14 Os 17/16f Auch; Beis wie T1 TE OGH 2016-06-28 14 Os 40/16p Auch; Beis wie T1 TE OGH 2016-06-28 14 Os 110/15f Auch; Beis wie T1 TE OGH 2016-09-06 13 Os 80/16p Auch TE OGH 2016-09-14 14 Os 56/16s Auch; Beis wie T1 TE OGH 2016-11-04 12 Os 108/16y Auch; Beis ähnlich wie T1 TE OGH 2017-01-18 15 Os 134/16v Auch; Beis wie T1 TE OGH 2017-03-02 12 Os 111/16i Auch; Beis wie T1 TE OGH 2017-09-13 11 Os 78/17f Auch TE OGH 2018-04-12 15 Os 30/18b Auch TE OGH 2018-10-10 13 Os 93/18b Auch TE OGH 2019-06-25 11 Os 28/19f Vgl TE OGH 2019-10-15 12 Os 72/18g Vgl TE OGH 2019-05-28 11 Os 19/19g TE OGH 2020-01-14 11 Os 142/19w Vgl TE OGH 2020-01-20 12 Os 158/18d Vgl TE OGH 2020-01-20 12 Os 34/19w Vgl TE OGH 2020-02-25 14 Os 130/19b Vgl TE OGH 2020-05-12 15 Os 129/19p Vgl TE OGH 2020-09-22 11 Os 66/20w Vgl TE OGH 2020-10-08 11 Os 80/20d Vgl TE OGH 2020-11-03 14 Os 84/20i Vgl; Beis wie T1 TE OGH 2021-03-25 12 Os 19/21t Vgl TE OGH 2021-04-21 15 Os 141/20d Vgl TE OGH 2021-07-14 13 Os 33/21h Vgl TE OGH 2021-06-17 11 Os 47/21b Vgl TE OGH 2022-02-16 13 Os 6/22i Vgl TE OGH 2022-04-27 15 Os 133/21d Vgl TE OGH 2022-07-05 12 Os 59/22a Vgl TE OGH 2022-04-27 15 Os 149/21g Vgl TE OGH 2023-01-24 14 Os 124/22z vgl TE OGH 2023-10-04 15 Os 78/23v vgl; Beisatz: Erneuerungsanträge, die sich nicht auf ein Urteil des EGMR stützen, können nur innerhalb der in Art 35 Abs 1 MRK normierten (durch Art 4 des 15. ZPMRK verkürzten) Frist von vier Monaten nach Erschöpfung des innerstaatlichen Instanzenzugs an den Obersten Gerichtshof gerichtet werden. (T4)vgl; Beisatz: Erneuerungsanträge, die sich nicht auf ein Urteil des EGMR stützen, können nur innerhalb der in Artikel 35, Absatz eins, MRK normierten (durch Artikel 4, des 15. ZPMRK verkürzten) Frist von vier Monaten nach Erschöpfung des innerstaatlichen Instanzenzugs an den Obersten Gerichtshof gerichtet werden. (T4) TE OGH 2024-12-09 15 Os 95/24w vgl TE OGH 2025-02-26 15 Os 114/24i vgl TE OGH 2026-01-20 15 Os 55/25i vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2012:RS0128394
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.