RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0128941 Entscheidungsdatum04.09.2024 Geschäftszahl15Os37/13z (15Os38/13x); 12Os103/13h; 15Os88/14a (15Os89/14y); 12Os138/14g (12Os139/14d); 12Os64/15a (12Os65/15y; 12Os66/15w); 15Os84/15i; 13Os119/15x; 14Ns25/17p; 12Os27/17p (12Os42/17v); 17Os19/17y; 13Os99/17h; 14Os59/20p; 11Ns51/21w; 15Os49/21a; 15Os81/24m NormStGB §28 Abs1 StGB §107b Abs1 StGB §198 Abs1 StPO § 259 Z3StPO Paragraph 259, Z3 StPO §281 Abs1 Z8 RechtssatzUnmittelbar aufeinander folgende Zeiträume bilden ein und dieselbe Unterhaltsverletzung; ein Freispruch von einem zeitlichen Teil dieser Tat ist daher verfehlt. EntscheidungstexteTE OGH 2013-04-24 15 Os 37/13z TE OGH 2013-10-17 12 Os 103/13h Vgl auch; Beisatz: § 198 StGB ist ein Dauerdelikt, wobei bei zusammenhängenden Tatzeiträumen materiell wie prozessual jeweils ein und dieselbe Tat vorliegt (tatbestandliche Handlungseinheit). Somit bedarf es nach Einbringen des Strafantrags oder der Anklageschrift keiner Ausdehnung im Sinn des § 263 Abs 1 StPO, weil mit Rechtswirksamkeit des Verfolgungsantrags sämtliche aufeinanderfolgenden Zeiträume, mögen diese auch nach dem Zeitpunkt der Erhebung des Verfolgungsantrags, also in der Zukunft liegen, bei Vorliegen aller weiteren Deliktsmerkmale des § 198 StGB davon erfasst sind. (T1)Vgl auch; Beisatz: Paragraph 198, StGB ist ein Dauerdelikt, wobei bei zusammenhängenden Tatzeiträumen materiell wie prozessual jeweils ein und dieselbe Tat vorliegt (tatbestandliche Handlungseinheit). Somit bedarf es nach Einbringen des Strafantrags oder der Anklageschrift keiner Ausdehnung im Sinn des Paragraph 263, Absatz eins, StPO, weil mit Rechtswirksamkeit des Verfolgungsantrags sämtliche aufeinanderfolgenden Zeiträume, mögen diese auch nach dem Zeitpunkt der Erhebung des Verfolgungsantrags, also in der Zukunft liegen, bei Vorliegen aller weiteren Deliktsmerkmale des Paragraph 198, StGB davon erfasst sind. (T1) TE OGH 2014-08-27 15 Os 88/14a Auch; Beis wie T1 TE OGH 2015-03-05 12 Os 138/14g Vgl; Beisatz: Vergehen der fortgesetzten Gewaltausübung nach § 107b Abs 1 StGB. (T2)Vgl; Beisatz: Vergehen der fortgesetzten Gewaltausübung nach Paragraph 107 b, Absatz eins, StGB. (T2) TE OGH 2015-06-11 12 Os 64/15a Auch; Beis wie T1; Beisatz: Dem Angeklagten muss jedoch Gelegenheit geboten werden, zum über den schriftlichen Strafantrag hinausgehenden Vorwurf Stellung zu nehmen. (T3) TE OGH 2015-08-26 15 Os 84/15i Auch; Beis wie T2 TE OGH 2015-12-18 13 Os 119/15x Auch TE OGH 2017-05-23 14 Ns 25/17p Auch; Beisatz: Bei nicht unmittelbar aufeinander folgenden Zeiträumen fallen dem Beschuldigten in der Regel mehrere Vergehen der Verletzung der Unterhaltspflicht zur Last. (T4) TE OGH 2017-04-06 12 Os 27/17p Auch; Beis wie T3 TE OGH 2017-12-12 17 Os 19/17y Auch; Beisatz: Ein auf bloß teilweisen Wegfall des Tatzeitraums zielendes Vorbringen einer Mängelrüge spricht daher keine entscheidende Tatsache an. (T5) TE OGH 2017-10-11 13 Os 99/17h TE OGH 2020-09-29 14 Os 59/20p Vgl; Beisatz: Hier: § 28a Abs 4 Z 3 SMG subsumierte tatbestandliche Handlungseinheit. (T6)Vgl; Beisatz: Hier: Paragraph 28 a, Absatz 4, Ziffer 3, SMG subsumierte tatbestandliche Handlungseinheit. (T6) TE OGH 2021-07-26 11 Ns 51/21w Vgl; Beisatz: Hier: § 50 Abs 1 Z 2 WaffG. (T7)Vgl; Beisatz: Hier: Paragraph 50, Absatz eins, Ziffer 2, WaffG. (T7) TE OGH 2021-12-01 15 Os 49/21a Vgl TE OGH 2024-09-04 15 Os 81/24m vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2013:RS0128941
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.