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{'item': '11Os21/18z; 11Os131/18a; 12Os1/19t (12Os2/19i); 12Os146/18i; 13Os58/20h; 12Os85/20x; 15Os146/19p; 13Os84/21h; 11Os19/22m; 12Os35/22x; 12Os13

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0131952 Entscheidungsdatum10.12.2025 Geschäftszahl11Os21/18z; 11Os131/18a; 12Os1/19t (12Os2/19i); 12Os146/18i; 13Os58/20h; 12Os85/20x; 15Os146/19p; 13Os84/21h

§ 37

) SMG – bei Vorliegen auch der weiteren Voraussetzungen und Bedingungen (§ 35 Abs 3 bis 7 SMG) – stets geboten. Dagegen ist diversionelles Vorgehen nach dieser Bestimmung – logisch – niemals zulässig, wenn durch die Tat nur Abs 1 (und nicht auch Abs 2) des § 27 SMG verwirklicht wurde.Das (Diversions-)Kriterium des Paragraph 35, Absatz eins, SMG und die (materielle) Voraussetzung des Paragraph 27, Absatz 2, SMG („ausschließlich zum persönlichen Gebrauch“) werden insofern gleich verstanden, als nicht nur „Eigenkonsum“, sondern auch uneigennütziges Handeln zum persönlichen Gebrauch eines anderen vergleiche Paragraph 35, Absatz eins, SMG) den Privilegierungstatbestand erfüllt. Daraus folgt, dass – unbeschadet der Änderung in Paragraph 35, Absatz eins, SMG mit BGBl I 2015/144 („§ 27 Absatz eins, oder 2“ statt zuvor „§ 27 Absatz eins und 2), die zur „Klarstellung“ dienen sollte – hinsichtlich einer Tat nach Paragraph 27, Absatz eins, SMG das angesprochene Diversionskriterium genau dann erfüllt ist, wenn die Voraussetzungen des Paragraph 27, Absatz 2, SMG vorliegen: Hier wie dort wird (nur) verlangt, dass die Tat ausschließlich für den eigenen persönlichen Gebrauch oder, ohne dass der Täter daraus einen Vorteil gezogen hat, für den persönlichen Gebrauch eines anderen begangen wurde. Wurden daher durch die Tat Paragraph 27, Absatz eins und 2 SMG verwirklicht, ist Diversion nach Paragraph 35, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 37,) SMG – bei Vorliegen auch der weiteren Voraussetzungen und Bedingungen (Paragraph 35, Absatz 3 bis 7 SMG) – stets geboten. Dagegen ist diversionelles Vorgehen nach dieser Bestimmung – logisch – niemals zulässig, wenn durch die Tat nur Absatz eins, (und nicht auch Absatz 2,) des Paragraph 27, SMG verwirklicht wurde. EntscheidungstexteTE OGH 2018-03-13 11 Os 21/18z TE OGH 2018-12-11 11 Os 131/18a Auch TE OGH 2019-01-24 12 Os 1/19t Auch TE OGH 2019-01-24 12 Os 146/18i nur: Wurden durch die Tat § 27 Abs 1 und Abs 2 SMG verwirklicht, so ist Diversion nach § 35 Abs 1 (

§ 37

) SMG – bei Vorliegen auch der weiteren Voraussetzungen und Bedingungen (§ 35 Abs 3 bis 7 SMG) – stets geboten. (T1)nur: Wurden durch die Tat Paragraph 27, Absatz eins und Absatz 2, SMG verwirklicht, so ist Diversion nach Paragraph 35, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 37,) SMG – bei Vorliegen auch der weiteren Voraussetzungen und Bedingungen (Paragraph 35, Absatz 3 bis 7 SMG) – stets geboten. (T1) Beisatz: Nachdem im § 35 Abs 1 SMG keine spezialpräventiven Ausschlussgründe vorgesehen sind, steht auch eine allfällige Vorstrafenbelastung einer vorläufigen Verfahrenseinstellung nicht entgegen. (T2)Beisatz: Nachdem im Paragraph 35, Absatz eins, SMG keine spezialpräventiven Ausschlussgründe vorgesehen sind, steht auch eine allfällige Vorstrafenbelastung einer vorläufigen Verfahrenseinstellung nicht entgegen. (T2) TE OGH 2020-07-29 13 Os 58/20h TE OGH 2020-09-10 12 Os 85/20x Vgl TE OGH 2020-06-30 15 Os 146/19p Vgl TE OGH 2021-09-29 13 Os 84/21h Vgl TE OGH 2022-04-05 11 Os 19/22m Vgl; Beisatz: Hier: Ein Vorgehen nach § 35 Abs 2 (

§ 37

) SMG scheidet fallbezogen schon mangels Vorliegens der Voraussetzungen der Z 3 leg cit zufolge einer Verurteilung des Angeklagten wegen Vergehens des unerlaubten Umgangs mit Suchtgiften nach § 27 Abs 1 Z 1 achter Fall, Abs 3 SMG im Jahr 2015 und einer weiteren dazu im Zusatzstrafenverhältnis (§ 31 Abs 1 StGB) stehenden wegen des Verbrechens des Suchtgifthandels nach § 12 dritter Fall StGB, § 28a Abs 1 zweiter und dritter Fall SMG und weiterer strafbarer Handlungen nach dem SMG aus. (T3)Vgl; Beisatz: Hier: Ein Vorgehen nach Paragraph 35, Absatz 2, in Verbindung mit Paragraph 37,) SMG scheidet fallbezogen schon mangels Vorliegens der Voraussetzungen der Ziffer 3, leg cit zufolge einer Verurteilung des Angeklagten wegen Vergehens des unerlaubten Umgangs mit Suchtgiften nach Paragraph 27, Absatz eins, Ziffer eins, achter Fall, Absatz 3, SMG im Jahr 2015 und einer weiteren dazu im Zusatzstrafenverhältnis (Paragraph 31, Absatz eins, StGB) stehenden wegen des Verbrechens des Suchtgifthandels nach Paragraph 12, dritter Fall StGB, Paragraph 28 a, Absatz eins, zweiter und dritter Fall SMG und weiterer strafbarer Handlungen nach dem SMG aus. (T3) Beisatz: vgl dazu auch 11 Os 131/18a. (T4)Beisatz: vergleiche dazu auch 11 Os 131/18a. (T4) TE OGH 2022-04-28 12 Os 35/22x Vgl TE OGH 2022-12-07 12 Os 133/22h Vgl TE OGH 2023-05-23 14 Os 40/23y vgl; Beisatz wie T1 TE OGH 2023-09-20 13 Os 55/23x vgl; Beisatz: Hier: § 30 Abs 2 SMG (T5)vgl; Beisatz: Hier: Paragraph 30, Absatz 2, SMG (T5) TE OGH 2023-11-28 14 Os 115/23b vgl TE OGH 2023-11-23 12 Os 125/23h vgl; nur T1 TE OGH 2024-09-03 14 Os 67/24w vgl TE OGH 2024-11-13 15 Os 120/24x vgl TE OGH 2025-05-13 14 Os 31/25b vgl TE OGH 2025-06-03 11 Os 49/25b vgl TE OGH 2025-10-15 13 Os 86/25h vgl TE OGH 2025-12-10 12 Os 135/25g vgl; nur T1 TE OGH 2025-12-10 12 Os 134/25k vgl; Beisatz wie T2 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2018:RS0131952

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.