RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0132593 Entscheidungsdatum23.05.2018 Geschäftszahl10ObS146/17v; 10ObS13/19p; 10ObS43/19z; 10ObS67/19d; 10ObS22/19m; 10ObS35/19y; 10ObS58/19f; 10ObS25/19b; 10ObS20/19t; 10ObS56/19m; 10ObS21/19i; 10ObS15/19g; 10ObS26/19z; 10ObS71/19t; 10ObS100/19g; 10ObS94/19z; 10ObS84/19d; 10ObS22/22s; 10ObS75/22k; 10ObS96/22y NormKBGG §8 Abs1 Z2; KBGG §31 Abs2; KBGG §50 Abs24 RechtssatzAus § 24 KBGG ergibt sich nicht, dass die Unterlassung einer fristgerechten Zuordnungserklärung gemäß § 8 Abs 1 Z 2 Satz 3 KBGG zur Folge hätte, dass es dem Kinderbetreuungsgeldwerber im gerichtlichen Verfahren über eine Rückforderung gemäß § 31 Abs 2 Satz 2 KBGG (nach Verstreichen der Frist) verwehrt sein könnte darzulegen, dass er objektiv die Zuverdienstgrenze während des Bezugs des Kinderbetreuungsgeldes nicht überschritten hat. Die in den Gesetzesmaterialien vertretene Ansicht, dass eine Versäumung der in § 8 Abs 1 Z 2 Satz 3 KBGG genannten Frist dazu führen solle, dass in einem zur Bekämpfung eines Rückforderungsverfahrens gemäß § 31 Abs 2 Satz 2 KBGG eingeleiteten Sozialgerichtsverfahren kein Zuordnungsnachweis erbracht werden könne, findet im Wortlaut des § 24 KBGG keine Deckung. Auf § 8 KBGG, der nicht die Anspruchsberechtigung regelt, kommt es dafür nicht an.Aus Paragraph 24, KBGG ergibt sich nicht, dass die Unterlassung einer fristgerechten Zuordnungserklärung gemäß Paragraph 8, Absatz eins, Ziffer 2, Satz 3 KBGG zur Folge hätte, dass es dem Kinderbetreuungsgeldwerber im gerichtlichen Verfahren über eine Rückforderung gemäß Paragraph 31, Absatz 2, Satz 2 KBGG (nach Verstreichen der Frist) verwehrt sein könnte darzulegen, dass er objektiv die Zuverdienstgrenze während des Bezugs des Kinderbetreuungsgeldes nicht überschritten hat. Die in den Gesetzesmaterialien vertretene Ansicht, dass eine Versäumung der in Paragraph 8, Absatz eins, Ziffer 2, Satz 3 KBGG genannten Frist dazu führen solle, dass in einem zur Bekämpfung eines Rückforderungsverfahrens gemäß Paragraph 31, Absatz 2, Satz 2 KBGG eingeleiteten Sozialgerichtsverfahren kein Zuordnungsnachweis erbracht werden könne, findet im Wortlaut des Paragraph 24, KBGG keine Deckung. Auf Paragraph 8, KBGG, der nicht die Anspruchsberechtigung regelt, kommt es dafür nicht an. EntscheidungstexteTE OGH 2018-05-23 10 ObS 146/17v Veröff: SZ 2019/42 TE OGH 2019-05-28 10 ObS 13/19p TE OGH 2019-05-28 10 ObS 43/19z TE OGH 2019-05-28 10 ObS 67/19d TE OGH 2019-05-07 10 ObS 22/19m TE OGH 2019-05-28 10 ObS 35/19y Beisatz: Pauschales Kinderbetreuungsgeld. (T1) TE OGH 2019-05-28 10 ObS 58/19f TE OGH 2019-05-07 10 ObS 25/19b TE OGH 2019-05-07 10 ObS 20/19t TE OGH 2019-05-28 10 ObS 56/19m TE OGH 2019-05-28 10 ObS 21/19i TE OGH 2019-05-07 10 ObS 15/19g TE OGH 2019-05-07 10 ObS 26/19z TE OGH 2019-06-25 10 ObS 71/19t TE OGH 2019-07-30 10 ObS 100/19g TE OGH 2019-07-30 10 ObS 94/19z TE OGH 2019-11-19 10 ObS 84/19d Beis wie T1 TE OGH 2022-04-20 10 ObS 22/22s Vgl TE OGH 2022-06-21 10 ObS 75/22k Vgl; Beisatz: Hier: Dies gilt sinngemäß auch für den Fall der Versäumung der Zweimonatsfrist des § 50 Abs 24 KBGG idF BGBl I 2019/75. (T2)Vgl; Beisatz: Hier: Dies gilt sinngemäß auch für den Fall der Versäumung der Zweimonatsfrist des Paragraph 50, Absatz 24, KBGG in der Fassung BGBl römisch eins 2019/75. (T2) TE OGH 2022-12-13 10 ObS 96/22y Vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132593
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