RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0132762 Entscheidungsdatum17.02.2026 Geschäftszahl14Os69/19g; 12Os153/19w; 12Os22/20g; 15Os150/19a; 13Os88/20w; 12Os12/21p; 14Os55/21a; 11Os64/21b; 15Os91/21b; 11Os33/22w; 13Os87/22a; 13Os15/23i; 12Os21/24s; 13Os44/24f; 14Os78/24p; 11Os26/25w; 14Os139/25k NormStGB §21 Abs1 StGB §21 Abs3 StPO §281 Abs1 Z9 lita StPO §281 Abs1 Z10 StPO §433 Abs1 StPO §281 Abs1 Z11 RechtssatzMit dem Einwand, die Tat des Betroffenen stelle bloß eine mit Strafe bedrohte Handlung, die als Anlasstat iSd § 21 Abs 1 und Abs 3 StGB nicht in Betracht kommt, dar, wird der Nichtigkeitsgrund der Z 9 lit a (und nicht jener der Z 10) geltend gemacht (so bereits 12 Os 26/08b, 12 Os 51/13m, 15 Os 141/14m, 12 Os 86/19t; gegenteilig 13 Os 135/11v, 14 Os 158/13m, 13 Os 26/17y), wenn Konsequenz dieses Vorbringens die Abweisung des Unterbringungsantrags wäre.Mit dem Einwand, die Tat des Betroffenen stelle bloß eine mit Strafe bedrohte Handlung, die als Anlasstat iSd Paragraph 21, Absatz eins und Absatz 3, StGB nicht in Betracht kommt, dar, wird der Nichtigkeitsgrund der Ziffer 9, Litera a, (und nicht jener der Ziffer 10,) geltend gemacht (so bereits 12 Os 26/08b, 12 Os 51/13m, 15 Os 141/14m, 12 Os 86/19t; gegenteilig 13 Os 135/11v, 14 Os 158/13m, 13 Os 26/17y), wenn Konsequenz dieses Vorbringens die Abweisung des Unterbringungsantrags wäre. EntscheidungstexteTE OGH 2019-09-03 14 Os 69/19g TE OGH 2020-01-20 12 Os 153/19w Vgl TE OGH 2020-04-14 12 Os 22/20g Vgl TE OGH 2020-03-04 15 Os 150/19a Vgl TE OGH 2020-12-09 13 Os 88/20w Vgl; Beisatz: Hier: Amtswegige Wahrnehmung (§ 290 Abs 1 zweiter Satz StPO) von Nichtigkeit aus § 281 Abs 1 Z 9 lit a StPO infolge unzureichender Festellungen zu einer Anlasstat iSd § 21 Abs 1 StGB. (T1)Vgl; Beisatz: Hier: Amtswegige Wahrnehmung (Paragraph 290, Absatz eins, zweiter Satz StPO) von Nichtigkeit aus Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 9, Litera a, StPO infolge unzureichender Festellungen zu einer Anlasstat iSd Paragraph 21, Absatz eins, StGB. (T1) TE OGH 2021-03-02 12 Os 12/21p Vgl TE OGH 2021-06-01 14 Os 55/21a Vgl TE OGH 2021-06-01 11 Os 64/21b Vgl TE OGH 2021-08-24 15 Os 91/21b Vgl TE OGH 2022-07-28 11 Os 33/22w Vgl TE OGH 2022-10-19 13 Os 87/22a Vgl TE OGH 2023-04-19 13 Os 15/23i vgl TE OGH 2024-04-18 12 Os 21/24s vgl TE OGH 2024-09-11 13 Os 44/24f vgl TE OGH 2024-10-08 14 Os 78/24p vgl TE OGH 2025-04-01 11 Os 26/25w vgl TE OGH 2026-02-17 14 Os 139/25k vgl aber; Beisatz: Betrifft der Rechtsfehler nicht den Ausspruch, welche mit Strafe bedrohte Handlung durch die Anlasstat begründet wird (§ 260 Abs 1 Z 2 StPO), sondern den hinsichtlich der Anordnung der Maßnahme ( § 260 Abs 1 Z 3 StPO) bestehenden Ausschlussgrund nach § 21 Abs 3 letzter Satz StGB, liegt Nichtigkeit nach § 281 Abs 1 Z 11 erster Fall StPO vor (so schon 15 Os 87/15f). vergleiche aber; Beisatz: Betrifft der Rechtsfehler nicht den Ausspruch, welche mit Strafe bedrohte Handlung durch die Anlasstat begründet wird (Paragraph 260, Absatz eins, Ziffer 2, StPO), sondern den hinsichtlich der Anordnung der Maßnahme ( Paragraph 260, Absatz eins, Ziffer 3, StPO) bestehenden Ausschlussgrund nach Paragraph 21, Absatz 3, letzter Satz StGB, liegt Nichtigkeit nach Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 11, erster Fall StPO vor (so schon 15 Os 87/15f). Hier: Fehlende Feststellungen dazu, dass die (rechtsrichtig) §§ 15, 144 Abs 1 StGB subsumierte (Anlass-)Tat unter Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben begangen wurde. (T2)Hier: Fehlende Feststellungen dazu, dass die (rechtsrichtig) Paragraphen 15, 144, Absatz eins, StGB subsumierte (Anlass-)Tat unter Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben begangen wurde. (T2) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2019:RS0132762
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.