OGH Rechtssatz RS0134087 (11Os46/22g u. a.)
RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0134087 Entscheidungsdatum18.03.2026 Geschäftszahl11Os46/22g; 15Os64/22h; 15Os119/22x; 14Os52/23p; 13Os136/25m NormStGB §39 Abs1a StPO §281 Abs1 Z11 JGG §19 Abs4 Z1 RechtssatzDurch die verknüpfende Wortwahl im zweiten Satzteil des § 39 Abs 1a StGB hat der Gesetzgeber den Katalog der erfassten strafbaren Handlungen – anders als bei § 33 Abs 2 StGB und im Gegensatz zu § 19 Abs 4 Z 3 JGG – gerade nicht in ausdrückliche Beziehung zu bestimmten Abschnitten des Besonderen Teils des StGB gesetzt, sondern eine rechtsgutbezogene Betrachtung vorgegeben.Durch die verknüpfende Wortwahl im zweiten Satzteil des Paragraph 39, Absatz eins a, StGB hat der Gesetzgeber den Katalog der erfassten strafbaren Handlungen – anders als bei Paragraph 33, Absatz 2, StGB und im Gegensatz zu Paragraph 19, Absatz 4, Ziffer 3, JGG – gerade nicht in ausdrückliche Beziehung zu bestimmten Abschnitten des Besonderen Teils des StGB gesetzt, sondern eine rechtsgutbezogene Betrachtung vorgegeben.
EntscheidungstexteTE OGH 2022-07-28 11 Os 46/22g TE OGH 2022-10-18 15 Os 64/22h Gegenteilig; Beisatz: Hier: Das Verbrechen des schweren Raubes nach §§ 142 Abs 1, 143 Abs 1 zweiter Fall StGB stellt keine strafbare Handlung nach den in § 39 Abs 1a StGB genannten Abschnitten des Besonderen Teils des StGB dar und ist somit nicht von dieser Bestimmung erfasst. (T1)Gegenteilig; Beisatz: Hier: Das Verbrechen des schweren Raubes nach Paragraphen 142, Absatz eins, 143, Absatz eins, zweiter Fall StGB stellt keine strafbare Handlung nach den in Paragraph 39, Absatz eins a, StGB genannten Abschnitten des Besonderen Teils des StGB dar und ist somit nicht von dieser Bestimmung erfasst. (T1) TE OGH 2023-04-18 15 Os 119/22x TE OGH 2023-06-27 14 Os 52/23p vgl TE OGH 2026-03-18 13 Os 136/25m vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2022:RS0134087