RIS Dokument GerichtVerwaltungsgerichtshof Entscheidungsdatum24.11.1999 Geschäftszahl99/03/0071 RechtssatzDem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften werden folgende Fragen mit dem Ersuchen um Vorabentscheidung gemäß Art 234 EG vorgelegt:Dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften werden folgende Fragen mit dem Ersuchen um Vorabentscheidung gemäß Artikel 234, EG vorgelegt: 1) Ist Art 5a Abs 3 der Richtlinie 90/387/EWG des Rates in der Fassung der Richtlinie 97/51/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates dahin auszulegen, dass dieser Norm unmittelbare Wirkung in dem Sinn zukommt, dass sie unter Verdrängung einer entgegenstehenden innerstaatlichen Zuständigkeitsvorschrift die Zuständigkeit einer bestimmten auf nationaler Ebene bestehenden UNABHÄNGIGEN STELLE für die Durchführung eines GEEIGNETEN VERFAHRENS über den Einspruch einer betroffenen Partei gegen eine Entscheidung der nationalen Regulierungsbehörde bestimmt?1) Ist Artikel 5 a, Absatz 3, der Richtlinie 90/387/EWG des Rates in der Fassung der Richtlinie 97/51/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates dahin auszulegen, dass dieser Norm unmittelbare Wirkung in dem Sinn zukommt, dass sie unter Verdrängung einer entgegenstehenden innerstaatlichen Zuständigkeitsvorschrift die Zuständigkeit einer bestimmten auf nationaler Ebene bestehenden UNABHÄNGIGEN STELLE für die Durchführung eines GEEIGNETEN VERFAHRENS über den Einspruch einer betroffenen Partei gegen eine Entscheidung der nationalen Regulierungsbehörde bestimmt? 2) Für den Fall der Bejahung der ersten Frage: Sind Art 82 und 86 Abs 1 EG, Art 2 Abs 3 und 4 der Richtlinie 96/2/EG der Kommission sowie Art 9 Abs 2 und Art 11 Abs 2 der Richtlinie 97/13/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates oder die sonstigen Vorschriften des Gemeinschaftsrechts dahin auszulegen, dass sie einer nationalen Rechtsvorschrift entgegenstehen, die vorsieht, dass bestehenden Inhabern einer Konzession zur Erbringung des reservierten Fernmeldedienstes mittels Mobilfunks im digitalen zellularen Mobilfunkbereich vor Ablauf von drei Jahren ab Rechtskraft des Konzessionsbescheides für die im Jahr 1997 an einen Lizenzwerber vergebene DCS-1800-Konzession zusätzliche Frequenzen aus dem für DCS-1800 reservierten Frequenzbereich zugewiesen werden dürfen, wenn deren Teilnehmerkapazität nachweislich, unter Ausnutzung aller wirtschaftlich vertretbarer technischer Möglichkeiten ausgeschöpft ist, wobei die Frequenzzuweisung ohne Vorschreibung eines gesonderten Frequenznutzungsentgeltes und auch an einöffentliches Unternehmen mit marktbeherrschender Stellung im 900 MHz-Bereich erfolgen kann?2) Für den Fall der Bejahung der ersten Frage: Sind Artikel 82 und 86 Absatz eins, EG, Artikel 2, Absatz 3 und 4 der Richtlinie 96/2/EG der Kommission sowie Artikel 9, Absatz 2 und Artikel 11, Absatz 2, der Richtlinie 97/13/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates oder die sonstigen Vorschriften des Gemeinschaftsrechts dahin auszulegen, dass sie einer nationalen Rechtsvorschrift entgegenstehen, die vorsieht, dass bestehenden Inhabern einer Konzession zur Erbringung des reservierten Fernmeldedienstes mittels Mobilfunks im digitalen zellularen Mobilfunkbereich vor Ablauf von drei Jahren ab Rechtskraft des Konzessionsbescheides für die im Jahr 1997 an einen Lizenzwerber vergebene DCS-1800-Konzession zusätzliche Frequenzen aus dem für DCS-1800 reservierten Frequenzbereich zugewiesen werden dürfen, wenn deren Teilnehmerkapazität nachweislich, unter Ausnutzung aller wirtschaftlich vertretbarer technischer Möglichkeiten ausgeschöpft ist, wobei die Frequenzzuweisung ohne Vorschreibung eines gesonderten Frequenznutzungsentgeltes und auch an einöffentliches Unternehmen mit marktbeherrschender Stellung im 900 MHz-Bereich erfolgen kann? BeachteVorabentscheidungsverfahren: * EU-Register: EU 99/0085 22. Mai 2003 * EuGH-Zahl: C-462/99 Connect Austria * Ausgesetzte Beschwerde gemäß §38 AVG iVm §62 VwGG:* Ausgesetzte Beschwerde gemäß §38 AVG in Verbindung mit §62 VwGG: 2000/03/0122 B 29. Januar 2003 2000/03/0123 B 29. Januar 2003 2000/03/0124 B 29. Januar 2003 2000/03/0142 B 29. Januar 2003 2000/03/0155 B 29. Januar 2003 2000/03/0156 B 29. Januar 2003 2000/03/0121 B 29. Januar 2003 2000/03/0132 B 29. Januar 2003 2000/03/0133 B 29. Januar 2003 2000/03/0141 B 29. Januar 2003 2000/03/0129 B 29. Januar 2003 2000/03/0125 B 29. Januar 2003 2000/03/0131 B 29. Januar 2003 2000/03/0130 B 29. Januar 2003 2000/03/0134 B 29. Januar 2003 2000/03/0140 B 29. Januar 2003 99/03/0343 B 29. Januar 2003 99/03/0171 B 29. Januar 2003 99/03/0212 B 29. Januar 2003 99/03/0152 B 29. Januar 2003 99/03/0153 B 29. Januar 2003 99/03/0366 B 29. Januar 2003 99/03/0365 B 29. Januar 2003 99/03/0436 B 29. Januar 2003 99/03/0232 B 29. Januar 2003 99/03/0471 B 29. Januar 2003 99/03/0375 B 29. Januar 2003 99/03/0435 B 29. Januar 2003 99/03/0244 B 29. Januar 2003 99/03/0245 B 29. Januar 2003 99/03/0342 B 29. Januar 2003 99/03/0344 B 29. Januar 2003 99/03/0313 B 29. Januar 2003 99/03/0267 B 29. Januar 2003 2000/03/0067 B 29. Januar 2003 99/03/0151 B 29. Januar 2003 99/03/0345 B 29. Januar 2003 99/03/0154 B 24. November 1999 99/03/0155 B 24. November 1999 99/03/0372 B 26. Januar 2000 99/03/0156 B 24. November 1999 99/03/0400 B 19. Dezember 2002 99/03/0467 B 19. Dezember 2002 99/03/0401 B 19. Dezember 2002 * EuGH-Entscheidung: EuGH 61999CJ0462 22. Mai 2003 * Enderledigung des gegenständlichen Ausgangsverfahrens im fortgesetzten Verfahren: 2003/03/0095 E 9. September 2003 VwSlg 16153 A/2003
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