RIS Dokument GerichtVerwaltungsgerichtshof Entscheidungsdatum04.08.2004 Geschäftszahl2003/08/0249 Hinweis auf StammrechtssatzGRS wie 2002/08/0275 E
- April 2003 RS 3 (Hier erster und letzter Satz) StammrechtssatzDer EuGH vertritt in stRsp (Hinweis auf die Urteile vom 4.12.1986, Rs 71/85 "FNV", Slg. 1986, 3870, vom 24.3.1987, Rs 286/85 "McDermott und Cotter", Slg. 1987, 1463, und vom 27.6.1987, Rs 384/85 "Clarke", Slg. 1987, 2877) die Auffassung, dass Art. 4 Abs. 1 der RL 79/7/EWG des Rates vom 19.12.1978 für sich betrachtet unter Berücksichtigung der Zielsetzung der Richtlinie und ihres Inhaltes hinreichend genau und unbedingt ist, um von einem Einzelnen in Anspruch genommen und vom Gericht angewandt zu werden. Auch wenn Art. 5 der RL den Mitgliedstaaten ein Ermessen in Bezug auf die Mittel einräume, so schreibe er doch das Ziel vor, das mit diesen Mitteln erreicht werden müsse, nämlich die Beseitigung aller mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung unvereinbaren Vorschriften. Art. 4 Abs. 1 RL könne seit Ablauf der Umsetzungsfrist (bzw seit dem Wirksamwerden der RL für neu beigetretene Mitgliedstaaten der Europäischen Union) bei Fehlen angemessener Durchführungsmaßnahmen vom Einzelnen vor den innerstaatlichen Gerichten in Anspruch genommen werden, um die Anwendung jeder mit diesem Artikel unvereinbaren innerstaatlichen Vorschrift auszuschließen. Auf Grund des Art. 4 Abs. 1 haben Frauen Anspruch auf die gleiche Behandlung und auf Anwendung der gleichen Regelung wie Männer, die sich in gleicher Lage befinden, wobei die Richtlinie, soweit sie nicht durchgeführt wird, das einzige Bezugssystem bleibt (Hinweis auf das o.a. Urteil in der Rs "Clarke", Rz 9 bis 11; ferner das Urteil vom 11.7.1991, Rs C- 31/90, "Johnson", Slg. 1991, I-3744).Der EuGH vertritt in stRsp (Hinweis auf die Urteile vom 4.12.1986, Rs 71/85 "FNV", Slg. 1986, 3870, vom 24.3.1987, Rs 286/85 "McDermott und Cotter", Slg. 1987, 1463, und vom 27.6.1987, Rs 384/85 "Clarke", Slg. 1987, 2877) die Auffassung, dass Artikel 4, Absatz eins, der RL 79/7/EWG des Rates vom 19.12.1978 für sich betrachtet unter Berücksichtigung der Zielsetzung der Richtlinie und ihres Inhaltes hinreichend genau und unbedingt ist, um von einem Einzelnen in Anspruch genommen und vom Gericht angewandt zu werden. Auch wenn Artikel 5, der RL den Mitgliedstaaten ein Ermessen in Bezug auf die Mittel einräume, so schreibe er doch das Ziel vor, das mit diesen Mitteln erreicht werden müsse, nämlich die Beseitigung aller mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung unvereinbaren Vorschriften. Artikel 4, Absatz eins, RL könne seit Ablauf der Umsetzungsfrist (bzw seit dem Wirksamwerden der RL für neu beigetretene Mitgliedstaaten der Europäischen Union) bei Fehlen angemessener Durchführungsmaßnahmen vom Einzelnen vor den innerstaatlichen Gerichten in Anspruch genommen werden, um die Anwendung jeder mit diesem Artikel unvereinbaren innerstaatlichen Vorschrift auszuschließen. Auf Grund des Artikel 4, Absatz eins, haben Frauen Anspruch auf die gleiche Behandlung und auf Anwendung der gleichen Regelung wie Männer, die sich in gleicher Lage befinden, wobei die Richtlinie, soweit sie nicht durchgeführt wird, das einzige Bezugssystem bleibt (Hinweis auf das o.a. Urteil in der Rs "Clarke", Rz 9 bis 11; ferner das Urteil vom 11.7.1991, Rs C- 31/90, "Johnson", Slg. 1991, I-3744). BeachteSerie (erledigt im gleichen Sinn): 2003/08/0255 E
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