RIS Dokument GerichtVerwaltungsgerichtshof Entscheidungsdatum24.08.2004 Geschäftszahl2004/01/0107 RechtssatzIm Zeitpunkt der Entscheidung des unabhängigen Verwaltungssenates war die AufwandersatzV UVS 2001 bereits durch die AufwandersatzV UVS 2003 ersetzt worden, die unter anderem in ihrem § 1 Z. 1 einen (gegenüber der früheren Rechtslage) erhöhten Pauschbetrag für Schriftsatzaufwand vorsieht und in § 2 Abs. 2 ihre Anwendbarkeit auch für Verfahren anordnet, die zwar vor dem Inkrafttreten dieser Verordnung bei einem unabhängigen Verwaltungssenat anhängig geworden sind, über die jedoch bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Bescheid erlassen worden ist. Dem steht auch nicht entgegen, dass bereits vor Inkrafttreten der AufwandersatzV UVS 2003 über die gegenständliche Beschwerde der (damals abweisende) Bescheid vom 6.2.2001 ergangen ist, weil dieser vom Verfassungsgerichtshof mit ex-tunc-Wirkung aufgehoben worden ist, womit die Rechtssache in jene Lage zurück getreten ist, in der sie sich vor Erlassung des aufgehobenen Bescheides befunden hat, also der Rechtszustand so zu betrachten ist, als ob der aufgehobene Bescheid von Anfang an nicht erlassen worden wäre (Hinweis E VfGH 30.9.2000, B 1702/98; und E 25.5.1998, Zl. 96/17/0053, jeweils mwN).Im Zeitpunkt der Entscheidung des unabhängigen Verwaltungssenates war die AufwandersatzV UVS 2001 bereits durch die AufwandersatzV UVS 2003 ersetzt worden, die unter anderem in ihrem Paragraph eins, Ziffer eins, einen (gegenüber der früheren Rechtslage) erhöhten Pauschbetrag für Schriftsatzaufwand vorsieht und in Paragraph 2, Absatz 2, ihre Anwendbarkeit auch für Verfahren anordnet, die zwar vor dem Inkrafttreten dieser Verordnung bei einem unabhängigen Verwaltungssenat anhängig geworden sind, über die jedoch bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Bescheid erlassen worden ist. Dem steht auch nicht entgegen, dass bereits vor Inkrafttreten der AufwandersatzV UVS 2003 über die gegenständliche Beschwerde der (damals abweisende) Bescheid vom 6.2.2001 ergangen ist, weil dieser vom Verfassungsgerichtshof mit ex-tunc-Wirkung aufgehoben worden ist, womit die Rechtssache in jene Lage zurück getreten ist, in der sie sich vor Erlassung des aufgehobenen Bescheides befunden hat, also der Rechtszustand so zu betrachten ist, als ob der aufgehobene Bescheid von Anfang an nicht erlassen worden wäre (Hinweis E VfGH 30.9.2000, B 1702/98; und E 25.5.1998, Zl. 96/17/0053, jeweils mwN). BeachteSerie (erledigt im gleichen Sinn): 2004/01/0095 E 24. August 2004 2004/01/0090 E 24. August 2004 2004/01/0091 E 24. August 2004 2004/01/0092 E 24. August 2004 2004/01/0093 E 24. August 2004 2004/01/0109 E 24. August 2004 2004/01/0108 E 24. August 2004 2004/01/0094 E 24. August 2004 2004/01/0111 E 24. August 2004 2004/01/0110 E 24. August 2004 2004/01/0098 E 21. September 2004 2004/01/0099 E 21. September 2004 2004/01/0096 E 21. September 2004 2004/01/0097 E 21. September 2004 2004/01/0100 E 21. September 2004 2004/01/0101 E 21. September 2004 2004/01/0102 E 21. September 2004 2004/01/0103 E 21. September 2004 2004/01/0106 E 21. September 2004 2004/01/0105 E 21. September 2004 2004/01/0104 E 21. September 2004
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.