← Österreich

{'item': '2009/15/0172'}

RIS Dokument GerichtVerwaltungsgerichtshof Entscheidungsdatum28.04.2011 Geschäftszahl2009/15/0172 BeachteSerie (erledigt im gleichen Sinn): 2009/13/0178 E 19.10.2011 2009/13/0221 E 06.07.2011 2009/13/0231 E 06.07.2011 2009/13/0244 E 06.07.2011 2009/13/0248 E 06.07.2011 2009/13/0251 E 06.07.2011 2009/13/0252 E 06.07.2011 2009/15/0144 E 31.05.2011 2009/15/0147 E 07.07.2011 2009/15/0180 E 28.04.2011 2009/15/0193 E 07.07.2011 2010/13/0004 E 06.07.2011 2010/13/0019 E 06.07.2011 2010/13/0021 E 06.07.2011 2010/13/0022 E 06.07.2011 2010/13/0023 E 06.07.2011 2010/13/0035 E 06.07.2011 2010/13/0036 E 06.07.2011 2010/13/0045 E 06.07.2011 2010/13/0046 E 06.07.2011 2010/13/0047 E 19.10.2011 2010/13/0053 E 19.10.2011 2010/13/0054 E 19.10.2011 2010/13/0064 E 06.07.2011 2010/13/0065 E 19.10.2011 2010/13/0071 E 06.07.2011 2010/13/0072 E 06.07.2011 2010/13/0085 E 06.07.2011 2010/13/0086 E 06.07.2011 2010/13/0198 E 19.10.2011 2010/15/0166 E 31.05.2011 2010/15/0214 E 31.05.2011 2011/13/0028 E 19.10.2011 2011/15/0115 E 07.07.2011 RechtssatzDer EuGH hat mit Urteil vom

  1. Februar 1998, C-318/96, Spar, ausgesprochen, dass die Sechste Richtlinie des Rates vom
  2. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Umsatzsteuer (77/388/EWG), insbesondere ihre Artikel 17 Abs. 2 (Recht auf Vorsteuerabzug) und Artikel 33, der Erhebung einer Abgabe mit den Merkmalen der Kammerumlage 1 (nach § 57 HKG idF BGBl. Nr. 661/1994; vgl. den hg. Vorlagebeschluss vom
  3. September 1996, 96/15/0065) nicht entgegenstehe. Aus den Erwägungsgründen 1 und 3 der Richtlinie 2006/112 ergibt sich, dass diese grundsätzlich keine inhaltlichen Änderungen der Sechsten Richtlinie vornehmen sollte. Eine Änderung der Rechtsprechung des EuGH seit dem Urteil vom
  4. Februar 1998 zum "Charakter von Umsatzsteuern" liegt nicht vor (vgl. zu Artikel 33 der Sechsten Richtlinie EuGH vom
  5. Oktober 2007, C-283/06 und C-312/06, Kögaz u.a., Rn 26 ff; zur Richtlinie 2006/112 EuGH vom
  6. Oktober 2010, C-49/09, Europäische Kommission gegen Republik Polen, Rn 44 ff; vgl. auch den Beschluss des EuGH vom
  7. November 2008, C-156/08, Monika Vollkommer). Aus dem Urteil des EuGH, C-318/96, ergibt sich unzweifelhaft, dass eine Abgabe mit den Merkmalen der Kammerumlage 1 nicht in richtlinienwidriger Weise in das Recht auf Vorsteuerabzug eingreift. Auch Ruppe vertritt in SWI 1998, 121 ff

(124)), die Ansicht, dass die Kammerumlage 1 nicht im Widerspruch zur Sechsten Richtlinie 77/388 steht. Aus den vorstehenden Ausführungen folgt, dass die Richtlinie 2006/112 der Erhebung einer Abgabe mit den Merkmalen der Kammerumlage 1 nach § 122 Abs. 1 bis 6 WKG nicht entgegensteht.Der EuGH hat mit Urteil vom
  1. Februar 1998, C-318/96, Spar, ausgesprochen, dass die Sechste Richtlinie des Rates vom
  2. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Umsatzsteuer (77/388/EWG), insbesondere ihre Artikel 17 Absatz 2, (Recht auf Vorsteuerabzug) und Artikel 33, der Erhebung einer Abgabe mit den Merkmalen der Kammerumlage 1 (nach Paragraph 57, HKG in der Fassung Bundesgesetzblatt Nr. 661 aus 1994,; vergleiche den hg. Vorlagebeschluss vom
  3. September 1996, 96/15/0065) nicht entgegenstehe. Aus den Erwägungsgründen 1 und 3 der Richtlinie 2006/112 ergibt sich, dass diese grundsätzlich keine inhaltlichen Änderungen der Sechsten Richtlinie vornehmen sollte. Eine Änderung der Rechtsprechung des EuGH seit dem Urteil vom
  4. Februar 1998 zum "Charakter von Umsatzsteuern" liegt nicht vor vergleiche zu Artikel 33 der Sechsten Richtlinie EuGH vom
  5. Oktober 2007, C-283/06 und C-312/06, Kögaz u.a., Rn 26 ff; zur Richtlinie 2006/112 EuGH vom
  6. Oktober 2010, C-49/09, Europäische Kommission gegen Republik Polen, Rn 44 ff; vergleiche auch den Beschluss des EuGH vom
  7. November 2008, C-156/08, Monika Vollkommer). Aus dem Urteil des EuGH, C-318/96, ergibt sich unzweifelhaft, dass eine Abgabe mit den Merkmalen der Kammerumlage 1 nicht in richtlinienwidriger Weise in das Recht auf Vorsteuerabzug eingreift. Auch Ruppe vertritt in SWI 1998, 121 ff
(124)), die Ansicht, dass die Kammerumlage 1 nicht im Widerspruch zur Sechsten Richtlinie 77/388 steht. Aus den vorstehenden Ausführungen folgt, dass die Richtlinie 2006/112 der Erhebung einer Abgabe mit den Merkmalen der Kammerumlage 1 nach Paragraph 122, Absatz eins bis 6 WKG nicht entgegensteht. European Case Law IdentifierECLI:AT:VWGH:2011:2009150172.X01

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.