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{'item': 'Ra 2018/05/0061'}

RIS Dokument GerichtVerwaltungsgerichtshof Entscheidungsdatum25.09.2018 GeschäftszahlRa 2018/05/0061 BeachteMiterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): Ra 2018/05/0062 Ra 2018/05/0063 Ra 2018/05/0064 Ra 2018/05/0065 Ra 2018/05/0066 Ra 2018/05/0067 Ra 2018/05/0068 Ra 2018/05/0069 Ra 2018/05/0070 Ra 2018/05/0071 Ra 2018/05/0072 Ra 2018/05/0073 Ra 2018/05/0074 Ra 2018/05/0075 Ra 2018/05/0076 Ra 2018/05/0077 Ra 2018/05/0078 Ra 2018/05/0079 Ra 2018/05/0080 Ra 2018/05/0081 Ra 2018/05/0082 Ra 2018/05/0083 Ra 2018/05/0084 Ra 2018/05/0085 Ra 2018/05/0086 Ra 2018/05/0087 Ra 2018/05/0088 Ra 2018/05/0089 Ra 2018/05/0090 Ra 2018/05/0091 Ra 2018/05/0092 Ra 2018/05/0093 Ra 2018/05/0094 Ra 2018/05/0095 Ra 2018/05/0096 Ra 2018/05/0097 Ra 2018/05/0098 Ra 2018/05/0099 Ra 2018/05/0100 Ra 2018/05/0101 Ra 2018/05/0102 Ra 2018/05/0103 Ra 2018/05/0104 Ra 2018/05/0105 Ra 2018/05/0106 Ra 2018/05/0107 Ra 2018/05/0108 Ra 2018/05/0109 Ra 2018/05/0110 Ra 2018/05/0111 Ra 2018/05/0112 Ra 2018/05/0113 Ra 2018/05/0114 Ra 2018/05/0115 Ra 2018/05/0116 Ra 2018/05/0117 Ra 2018/05/0118 Ra 2018/05/0119 Ra 2018/05/0120 Ra 2018/05/0121 Ra 2018/05/0122 Ra 2018/05/0123 Ra 2018/05/0124 Ra 2018/05/0125 Ra 2018/05/0126 Ra 2018/05/0127 Ra 2018/05/0128 Ra 2018/05/0129 Ra 2018/05/0130 Ra 2018/05/0131 Ra 2018/05/0132 Ra 2018/05/0133 Ra 2018/05/0134 Ra 2018/05/0135 Ra 2018/05/0136 Ra 2018/05/0137 Ra 2018/05/0138 Ra 2018/05/0139 Ra 2018/05/0140 Ra 2018/05/0141 Ra 2018/05/0142 Ra 2018/05/0143 Ra 2018/05/0144 Ra 2018/05/0145 Ra 2018/05/0146 Ra 2018/05/0147 Ra 2018/05/0148 Ra 2018/05/0149 Ra 2018/05/0150 Ra 2018/05/0151 Ra 2018/05/0152 Ra 2018/05/0153 Ra 2018/05/0154 RechtssatzDas UVPG 2000 geht erkennbar davon aus, dass es sich bei der Luft um ein eigenständiges Schutzgut handelt (siehe die in § 1 Abs. 1 Z 1 lit. a bis d UVP-G 2000 genannte Aufzählung der Schutzgüter), sodass eine diesbezügliche Einzelfallprüfung darauf abzustellen hat, ob das Vorhaben Einfluss auf die Luftqualität haben kann. Dies hat die Behörde auf Grundlage der Ausführungen des luftreinhaltetechnischen Sachverständigen offenbar bejaht und daher das Gutachten eines humanmedizinischen Sachverständigen eingeholt. Dieses Gutachten war für die Behörde insofern entscheidungserheblich, als daraus das Nichtvorliegen einer wesentlichen Beeinträchtigung des Schutzzweckes des belasteten Gebietes abgeleitet wurde, was zur Feststellung führte, dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist. Mit der weitergehenden Prüfung der Auswirkungen auf das Leben und die Gesundheit von Menschen hat die Behörde aber den Rahmen der hier gemäß § 3 Abs. 7 UVPG 2000 (bloß) durchzuführenden Grobprüfung verlassen. Im Übrigen erscheint es unzutreffend, dass der Schutz der Luft ausschließlich dem Schutz des Menschen vor Auswirkungen von Luftschadstoffen dient (siehe etwa § 2 Abs. 6 Immissionsschutzgesetz - Luft (IG-L), BGBl. I Nr. 115/1997 in der Fassung BGBl. I Nr. 77/2010, wonach Schutzgüter des Immissionsschutzgesetzes - Luft der Mensch, der Tier- und Pflanzenbestand, ihre Lebensgemeinschaften, Lebensräume und deren Wechselbeziehungen sowie Kultur- und Sachgüter darstellen).Das UVPG 2000 geht erkennbar davon aus, dass es sich bei der Luft um ein eigenständiges Schutzgut handelt (siehe die in Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer eins, Litera a bis d UVP-G 2000 genannte Aufzählung der Schutzgüter), sodass eine diesbezügliche Einzelfallprüfung darauf abzustellen hat, ob das Vorhaben Einfluss auf die Luftqualität haben kann. Dies hat die Behörde auf Grundlage der Ausführungen des luftreinhaltetechnischen Sachverständigen offenbar bejaht und daher das Gutachten eines humanmedizinischen Sachverständigen eingeholt. Dieses Gutachten war für die Behörde insofern entscheidungserheblich, als daraus das Nichtvorliegen einer wesentlichen Beeinträchtigung des Schutzzweckes des belasteten Gebietes abgeleitet wurde, was zur Feststellung führte, dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist. Mit der weitergehenden Prüfung der Auswirkungen auf das Leben und die Gesundheit von Menschen hat die Behörde aber den Rahmen der hier gemäß Paragraph 3, Absatz 7, UVPG 2000 (bloß) durchzuführenden Grobprüfung verlassen. Im Übrigen erscheint es unzutreffend, dass der Schutz der Luft ausschließlich dem Schutz des Menschen vor Auswirkungen von Luftschadstoffen dient (siehe etwa Paragraph 2, Absatz 6, Immissionsschutzgesetz - Luft (IG-L), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 115 aus 1997, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 77 aus 2010,, wonach Schutzgüter des Immissionsschutzgesetzes - Luft der Mensch, der Tier- und Pflanzenbestand, ihre Lebensgemeinschaften, Lebensräume und deren Wechselbeziehungen sowie Kultur- und Sachgüter darstellen). European Case Law IdentifierECLI:AT:VWGH:2018:RA2018050061.L04.1

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.