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{'item': 'Ro 2019/04/0021'}

RIS Dokument GerichtVerwaltungsgerichtshof Entscheidungsdatum15.10.2020 GeschäftszahlRo 2019/04/0021 BeachteMiterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): Ro 2019/04/0022 Ro 2019/04/0023 Ro 2019/04/0024 Ro 2019/04/0025 Ro 2019/04/0026 Ro 2019/04/0027 Ro 2019/04/0029 Ro 2019/04/0030 Ro 2019/04/0031 Ro 2019/04/0032 Ro 2019/04/0033 Ro 2019/04/0034 Ro 2019/04/0035 Ro 2019/04/0036 Ro 2019/04/0037 Ro 2019/04/0038 Ro 2019/04/0039 Ro 2019/04/0040 Ro 2019/04/0041 Ro 2019/04/0042 Ro 2019/04/0043 Ro 2019/04/0044 Ro 2019/04/0045 Ro 2019/04/0046 Ro 2019/04/0047 Ro 2019/04/0048 Ro 2019/04/0051 Ro 2019/04/0052 Ro 2019/04/0053 Ro 2019/04/0054 Ro 2019/04/0057 Ro 2019/04/0058 Ro 2019/04/0059 Ro 2019/04/0060 Ro 2019/04/0061 Ro 2019/04/0062 Ro 2019/04/0063 Ro 2019/04/0064 Ro 2019/04/0065 Ro 2019/04/0066 Ro 2019/04/0067 Ro 2019/04/0069 Ro 2019/04/0070 Ro 2019/04/0071 Ro 2019/04/0072 Ro 2019/04/0073 Ro 2019/04/0074 Ro 2019/04/0085 Ro 2019/04/0120 Ro 2019/04/0121 Ro 2019/04/0125 Ro 2019/04/0126 Ro 2019/04/0127 Ro 2019/04/0159 Ro 2019/04/0160 Ro 2019/04/0178 Ro 2019/04/0179 Ro 2019/04/0190 Ro 2019/04/0203 Ro 2019/04/0217 Ro 2019/04/0218 Ro 2019/04/0219 Ro 2019/04/0220 Ro 2019/04/0221 Ro 2019/04/0222 Ro 2019/04/0223 Ro 2019/04/0224 Ro 2019/04/0225 Ro 2019/04/0226 Ro 2019/04/0227 Ro 2019/04/0228 Ro 2019/04/0229 Ro 2019/04/0230 Ro 2019/04/0231 Ro 2019/04/0232 Ro 2019/04/0233 Ro 2019/04/0234 RechtssatzIm Hinblick auf die Formulierungen in Art. 12 Abs. 1 lit. a FFH-RL (der von der "Tötung von [...] Exemplaren" spricht) sowie in § 31 Abs. 2 Z 1 Sbg. NSchG und § 103 Abs. 2 lit. a Sbg. JG (in denen von der Tötung von Tieren die Rede ist) ist der Verbotstatbestand der Tötung individuenbezogen zu verstehen. Der Umstand, dass im entsprechenden Verbot in Art. 5 lit. a Vogelschutz-RL keine derartige Bezugnahme auf Tiere bzw. Exemplare enthalten ist, steht dem nicht entgegen (vgl. diesbezüglich auch die Ausführungen im Schlussantrag in den Rs C-473/19 und C-474/19, Föreningen Skydda Skogen ua., Rn. 70, vom

  1. September 2020, wonach sich - auch - das Tötungsverbot des Art. 5 Vogelschutz-RL seiner Natur nach auf jedes Exemplar beziehen muss). Ausgehend von dem für das Tötungsverbot anzuerkennenden Individuenbezug ist für die Verwirklichung dieses Verbotstatbestandes nicht darauf abzustellen, ob eine bestimmte Anzahl von Exemplaren betroffen ist bzw. ob sich die von der Tötung betroffene Anzahl auf den Erhaltungszustand der Population auswirkt.Im Hinblick auf die Formulierungen in Artikel 12, Absatz eins, Litera a, FFH-RL (der von der "Tötung von [...] Exemplaren" spricht) sowie in Paragraph 31, Absatz 2, Ziffer eins, Sbg. NSchG und Paragraph 103, Absatz 2, Litera a, Sbg. JG (in denen von der Tötung von Tieren die Rede ist) ist der Verbotstatbestand der Tötung individuenbezogen zu verstehen. Der Umstand, dass im entsprechenden Verbot in Artikel 5, Litera a, Vogelschutz-RL keine derartige Bezugnahme auf Tiere bzw. Exemplare enthalten ist, steht dem nicht entgegen vergleiche diesbezüglich auch die Ausführungen im Schlussantrag in den Rs C-473/19 und C-474/19, Föreningen Skydda Skogen ua., Rn. 70, vom
  2. September 2020, wonach sich - auch - das Tötungsverbot des Artikel 5, Vogelschutz-RL seiner Natur nach auf jedes Exemplar beziehen muss). Ausgehend von dem für das Tötungsverbot anzuerkennenden Individuenbezug ist für die Verwirklichung dieses Verbotstatbestandes nicht darauf abzustellen, ob eine bestimmte Anzahl von Exemplaren betroffen ist bzw. ob sich die von der Tötung betroffene Anzahl auf den Erhaltungszustand der Population auswirkt. European Case Law IdentifierECLI:AT:VWGH:2020:RO2019040021.J52

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.