RIS Dokument GerichtVerwaltungsgerichtshof Entscheidungsdatum19.05.2022 GeschäftszahlRo 2021/07/0008 RechtssatzDer Grundsatz der größten Wirksamkeit des Unionsrechts (effet utile) gebietet es, die Verweisung in § 6 Abs. 8 EU-QuaDG 2016 als dynamische Verweisung zu betrachten, damit die effektive Vollziehung des Unionsrechts auf dem Gebiet der biologischen Produktion, der geschützten Herkunftsangaben und der traditionellen Spezialitäten (weiterhin) gewährleistet ist. Art. 146 Abs. 2 legt in Verbindung mit den Entsprechungstabellen in Anhang V der Verordnung (EU) 2017/625 fest, dass Bezugnahmen (unter anderem) auf Art. 54 Abs. 1 bis 5 der aufgehobenen Verordnung (EG) Nr. 882/2004 als Bezugnahmen auf Art. 105 Abs. 1 bzw. Art. 138 Abs. 1 bis 4 der Verordnung (EU) 2017/625 zu lesen sind. Von dieser Anordnung sind auch innerstaatliche Gesetze betroffen, weshalb die Verweisung des § 6 Abs. 8 EU-QuaDG 2016 auf Art. 54 der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 gemäß Art. 146 Abs. 2 der Verordnung (EU) 2017/625 als Verweisung auf deren Art. 105 Abs. 1 bzw. Art. 138 Abs. 1 bis 4 anzusehen ist (vgl. VwGH 4.4.2017, Ra 2016/02/0255). Der Bundesgesetzgeber hat mit § 6 Abs. 8 EU-QuaDG 2016 dem Landeshauptmann aufgetragen, Art. 54 der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 zu vollziehen. Dies führt in unionsrechtskonformer Interpretation zur Sicherung des effet utile in Verbindung mit Art. 146 Abs. 2 der Verordnung (EU) 2017/625 dazu, dass diese Anordnung nun auf Art. 138 der Verordnung (EU) 2017/625 zu beziehen ist.Der Grundsatz der größten Wirksamkeit des Unionsrechts (effet utile) gebietet es, die Verweisung in Paragraph 6, Absatz 8, EU-QuaDG 2016 als dynamische Verweisung zu betrachten, damit die effektive Vollziehung des Unionsrechts auf dem Gebiet der biologischen Produktion, der geschützten Herkunftsangaben und der traditionellen Spezialitäten (weiterhin) gewährleistet ist. Artikel 146, Absatz 2, legt in Verbindung mit den Entsprechungstabellen in Anhang römisch fünf der Verordnung (EU) 2017/625 fest, dass Bezugnahmen (unter anderem) auf Artikel 54, Absatz eins bis 5 der aufgehobenen Verordnung (EG) Nr. 882 aus 2004, als Bezugnahmen auf Artikel 105, Absatz eins, bzw. Artikel 138, Absatz eins bis 4 der Verordnung (EU) 2017/625 zu lesen sind. Von dieser Anordnung sind auch innerstaatliche Gesetze betroffen, weshalb die Verweisung des Paragraph 6, Absatz 8, EU-QuaDG 2016 auf Artikel 54, der Verordnung (EG) Nr. 882 aus 2004, gemäß Artikel 146, Absatz 2, der Verordnung (EU) 2017/625 als Verweisung auf deren Artikel 105, Absatz eins, bzw. Artikel 138, Absatz eins bis 4 anzusehen ist vergleiche VwGH 4.4.2017, Ra 2016/02/0255). Der Bundesgesetzgeber hat mit Paragraph 6, Absatz 8, EU-QuaDG 2016 dem Landeshauptmann aufgetragen, Artikel 54, der Verordnung (EG) Nr. 882 aus 2004, zu vollziehen. Dies führt in unionsrechtskonformer Interpretation zur Sicherung des effet utile in Verbindung mit Artikel 146, Absatz 2, der Verordnung (EU) 2017/625 dazu, dass diese Anordnung nun auf Artikel 138, der Verordnung (EU) 2017/625 zu beziehen ist. European Case Law IdentifierECLI:AT:VWGH:2022:RO2021070008.J03
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