← Österreich

{'item': 'Ra 2024/04/0441'}

RIS Dokument GerichtVerwaltungsgerichtshof Entscheidungsdatum20.03.2025 GeschäftszahlRa 2024/04/0441 BeachteMiterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): Ra 2024/04/0442 Ra 2024/04/0443 Ra 2024/04/0444 Ra 2024/04/0445 Ra 2024/04/0446 Ra 2024/04/0447 Ra 2024/04/0448 Ra 2024/04/0449 Ra 2024/04/0450 Ra 2024/04/0451 Ra 2024/04/0452 Ra 2024/04/0453 Ra 2024/04/0454 Ra 2024/04/0455 Ra 2024/04/0456 Ra 2024/04/0457 Ra 2024/04/0458 Ra 2024/04/0459 Ra 2024/04/0460 Ra 2024/04/0461 Ra 2024/04/0462 Ra 2024/04/0463 Ra 2024/04/0464 Ra 2024/04/0465 Ra 2024/04/0466 Ra 2024/04/0467 Ra 2024/04/0468 Ra 2024/04/0469 Ra 2024/04/0470 Ra 2024/04/0471 Ra 2024/04/0472 Ra 2024/04/0473 Ra 2024/04/0474 Ra 2024/04/0475 Ra 2024/04/0476 Ra 2024/04/0477 Ra 2024/04/0478 Ra 2024/04/0479 Ra 2024/04/0480 Ra 2024/04/0481 Ra 2024/04/0482 Ra 2024/04/0483 Ra 2024/04/0484 Ra 2024/04/0485 Ra 2024/04/0486 Ra 2024/04/0487 Ra 2024/04/0488 Ra 2024/04/0489 Ra 2024/04/0490 Ra 2024/04/0491 Ra 2024/04/0492 Ra 2024/04/0493 Ra 2024/04/0494 Ra 2024/04/0495 Ra 2024/04/0496 Ra 2024/04/0497 Ra 2024/04/0498 Ra 2024/04/0499 Ra 2024/04/0500 Ra 2024/04/0501 Ra 2024/04/0502 Ra 2024/04/0503 Ra 2024/04/0504 Ra 2024/04/0505 Ra 2024/04/0506 Ra 2024/04/0507 Ra 2024/04/0508 Ra 2024/04/0509 Ra 2024/04/0510 Ra 2024/04/0511 Ra 2024/04/0512 Ra 2024/04/0513 Ra 2024/04/0514 Ra 2024/04/0515 Ra 2024/04/0516 Ra 2024/04/0517 Ra 2024/04/0518 Ra 2024/04/0519 Ra 2024/04/0520 Ra 2024/04/0521 Ra 2024/04/0522 Ra 2024/04/0523 Ra 2024/04/0524 Ra 2024/04/0525 Ra 2024/04/0526 Ra 2024/04/0527 Ra 2024/04/0528 Ra 2024/04/0529 Ra 2024/04/0530 Ra 2024/04/0531 Ra 2024/04/0532 Ra 2024/04/0533 Ra 2024/04/0534 Ra 2024/04/0535 Ra 2024/04/0536 Ra 2024/04/0537 Ra 2024/04/0538 Ra 2024/04/0539 Ra 2024/04/0540 Ra 2024/04/0541 Ra 2024/04/0542 Ra 2024/04/0543 Ra 2024/04/0544 Ra 2024/04/0545 Ra 2024/04/0546 Ra 2024/04/0547 Ra 2024/04/0548 Ra 2024/04/0549 Ra 2024/04/0550 Ra 2024/04/0551 Ra 2024/04/0552 Ra 2024/04/0553 Ra 2024/04/0554 Ra 2024/04/0555 Ra 2024/04/0556 Ra 2024/04/0557 Ra 2024/04/0558 Ra 2024/04/0559 Ra 2024/04/0560 Ra 2024/04/0561 Ra 2024/04/0562 Ra 2024/04/0563 Ra 2024/04/0564 Ra 2024/04/0565 Ra 2024/04/0566 Ra 2024/04/0567 Ra 2024/04/0568 Ra 2024/04/0569 Ra 2024/04/0570 Ra 2024/04/0571 Ra 2024/04/0572 Ra 2024/04/0573 Ra 2024/04/0574 Ra 2024/04/0575 Ra 2024/04/0576 Ra 2024/04/0577 Ra 2024/04/0578 Ra 2024/04/0579 Ra 2024/04/0580 Ra 2024/04/0581 Ra 2024/04/0582 Ra 2024/04/0583 Ra 2024/04/0585 Hinweis auf StammrechtssatzGRS wie Ra 2018/04/0191 E 8. September 2021 RS 4 (hier nur die ersten beiden Sätze) StammrechtssatzDer weite Vorhabensbegriff des § 2 Abs. 2 UVPG 2000 ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Verkleinerung eines UVP-pflichtigen Vorhabens mit dem Ziel, mit dem Vorhaben in einem sachlichen und räumlichen Zusammenhang stehende Vorhabensteile vorweg realisieren zu können, verhindert werden soll. In gleicher Weise sollen Vorhabensteile nicht durch Einschränkung des Antrags der UVP entzogen werden, um sie später ohne Anwendung des UVP-Regimes umsetzen zu können. Der dafür unter anderem notwendige funktionelle (sachliche) Zusammenhang zwischen den betroffenen Vorhaben ist nach der Rechtsprechung des VwGH etwa bei Vorliegen eines einheitlichen Betriebszwecks gegeben. Ein solcher wurde etwa im Fall eines Hotels mit Wassererlebniswelt und einen Themenpark/Kinderwelt unter anderem auf Grund von Synergieeffekten, einem wirtschaftlichen Gesamtkonzept und einheitlicher Vermarktung angenommen (vgl. VwGH 7.9.2004, 2003/05/0218 und 0219). Im Fall einer Schigebietserweiterung und der Zurechnung von Maßnahmen, die dem Lawinenschutz dienen, wurde der funktionelle Zusammenhang nicht nur mit dem gemeinsamen Betriebszweck begründet, sondern auch damit, dass die Verwirklichung des einen Vorhabensteils die Verwirklichung des anderen erfordert (vgl. VwGH 17.12.2014, Ro 2014/03/0066).Der weite Vorhabensbegriff des Paragraph 2, Absatz 2, UVPG 2000 ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Verkleinerung eines UVP-pflichtigen Vorhabens mit dem Ziel, mit dem Vorhaben in einem sachlichen und räumlichen Zusammenhang stehende Vorhabensteile vorweg realisieren zu können, verhindert werden soll. In gleicher Weise sollen Vorhabensteile nicht durch Einschränkung des Antrags der UVP entzogen werden, um sie später ohne Anwendung des UVP-Regimes umsetzen zu können. Der dafür unter anderem notwendige funktionelle (sachliche) Zusammenhang zwischen den betroffenen Vorhaben ist nach der Rechtsprechung des VwGH etwa bei Vorliegen eines einheitlichen Betriebszwecks gegeben. Ein solcher wurde etwa im Fall eines Hotels mit Wassererlebniswelt und einen Themenpark/Kinderwelt unter anderem auf Grund von Synergieeffekten, einem wirtschaftlichen Gesamtkonzept und einheitlicher Vermarktung angenommen vergleiche VwGH 7.9.2004, 2003/05/0218 und 0219). Im Fall einer Schigebietserweiterung und der Zurechnung von Maßnahmen, die dem Lawinenschutz dienen, wurde der funktionelle Zusammenhang nicht nur mit dem gemeinsamen Betriebszweck begründet, sondern auch damit, dass die Verwirklichung des einen Vorhabensteils die Verwirklichung des anderen erfordert vergleiche VwGH 17.12.2014, Ro 2014/03/0066). European Case Law IdentifierECLI:AT:VWGH:2025:RA2024040441.L04

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.