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{'item': 'Ra 2025/07/0096'}

RIS Dokument GerichtVerwaltungsgerichtshof Entscheidungsdatum16.12.2025 GeschäftszahlRa 2025/07/0096 BeachteMiterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): Ra 2025/07/0097 Ra 2025/07/0098 Ra 2025/07/0099 Ra 2025/07/0100 Ra 2025/07/0101 Ra 2025/07/0102 Ra 2025/07/0103 Ra 2025/07/0104 Ra 2025/07/0105 Ra 2025/07/0106 Ra 2025/07/0107 Ra 2025/07/0108 Ra 2025/07/0109 Ra 2025/07/0110 Ra 2025/07/0111 Ra 2025/07/0112 Ra 2025/07/0113 Ra 2025/07/0114 Ra 2025/07/0115 Ra 2025/07/0116 Ra 2025/07/0117 Ra 2025/07/0118 Ra 2025/07/0119 Ra 2025/07/0120 Ra 2025/07/0121 Ra 2025/07/0122 Ra 2025/07/0123 Ra 2025/07/0124 Ra 2025/07/0125 Ra 2025/07/0126 Ra 2025/07/0127 Ra 2025/07/0128 Ra 2025/07/0129 Ra 2025/07/0130 Ra 2025/07/0131 Ra 2025/07/0132 Ra 2025/07/0133 Ra 2025/07/0134 Ra 2025/07/0135 Ra 2025/07/0136 Ra 2025/07/0137 Ra 2025/07/0138 Ra 2025/07/0139 Ra 2025/07/0140 Ra 2025/07/0141 Ra 2025/07/0142 Ra 2025/07/0143 Ra 2025/07/0144 Ra 2025/07/0145 Ra 2025/07/0146 Ra 2025/07/0147 Ra 2025/07/0148 Ra 2025/07/0149 Ra 2025/07/0150 Ra 2025/07/0151 Ra 2025/07/0152 Ra 2025/07/0153 Ra 2025/07/0154 Ra 2025/07/0155 Ra 2025/07/0156 Ra 2025/07/0157 Ra 2025/07/0158 Ra 2025/07/0159 Ra 2025/07/0160 Ra 2025/07/0161 Ra 2025/07/0162 Ra 2025/07/0163 Ra 2025/07/0164 Ra 2025/07/0165 Ra 2025/07/0166 Ra 2025/07/0167 Ra 2025/07/0168 Ra 2025/07/0169 Ra 2025/07/0170 Ra 2025/07/0171 Ra 2025/07/0172 Ra 2025/07/0173 Ra 2025/07/0174 Ra 2025/07/0175 Ra 2025/07/0176 Ra 2025/07/0177 Ra 2025/07/0178 Ra 2025/07/0179 Ra 2025/07/0180 Ra 2025/07/0181 Ra 2025/07/0182 Ra 2025/07/0183 Ra 2025/07/0184 Ra 2025/07/0185 Ra 2025/07/0186 Ra 2025/07/0187 Ra 2025/07/0188 Ra 2025/07/0189 Ra 2025/07/0190 Ra 2025/07/0191 Ra 2025/07/0192 Ra 2025/07/0193 Ra 2025/07/0194 Ra 2025/07/0195 Ra 2025/07/0196 Ra 2025/07/0197 Ra 2025/07/0198 Ra 2025/07/0199 Ra 2025/07/0200 Ra 2025/07/0201 Ra 2025/07/0202 Ra 2025/07/0203 Ra 2025/07/0204 Ra 2025/07/0205 Ra 2025/07/0206 Ra 2025/07/0207 Ra 2025/07/0208 Ra 2025/07/0209 Ra 2025/07/0210 Ra 2025/07/0211 RechtssatzMit den in Art. 4 Abs. 2 lit. b UVP-RL erwähnten Kriterien und/oder Schwellenwerten wird das Ziel verfolgt, die Beurteilung der konkreten Merkmale eines Projekts zu erleichtern, damit bestimmt werden kann, ob es der Prüfungspflicht unterliegt; dagegen dienen sie nicht dazu, bestimmte Klassen der in Anhang II der Richtlinie aufgeführten, im Gebiet eines Mitgliedstaats in Betracht kommenden Projekte von vornherein insgesamt von dieser Pflicht auszunehmen. Der EuGH hat ferner festgestellt, dass ein Mitgliedstaat, der die Kriterien und/oder Schwellenwerte so festlegen würde, dass in der Praxis eine ganze Klasse von Projekten von vornherein von der Pflicht zur Untersuchung ihrer Auswirkungen ausgenommen wäre, die Grenzen des Spielraums überschreiten würde, über den er nach Art. 2 Abs. 1 und Art. 4 Abs. 2 UVP-RL verfügt, sofern nicht aufgrund einer pauschalen Beurteilung aller ausgenommenen Projekte davon auszugehen ist, dass bei ihnen nicht mit erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt zu rechnen ist. Schließlich ergibt sich aus Art. 4 Abs. 3 UVP-RL, dass bei der Festlegung von Schwellenwerten bzw. Kriterien im Sinne von Abs. 2 lit. b dieses Artikels die relevanten Auswahlkriterien des Anhangs III der Richtlinie zu berücksichtigen sind. Zu diesen Kriterien zählt aber u. a. die Belastbarkeit der Natur, wobei es insoweit einer besonderen Berücksichtigung der Gebiete mit hoher Bevölkerungsdichte bedarf (EuGH 21.3.2013, C-244/12; EuGH 25.5.2023, C-575/21).Mit den in Artikel 4, Absatz 2, Litera b, UVP-RL erwähnten Kriterien und/oder Schwellenwerten wird das Ziel verfolgt, die Beurteilung der konkreten Merkmale eines Projekts zu erleichtern, damit bestimmt werden kann, ob es der Prüfungspflicht unterliegt; dagegen dienen sie nicht dazu, bestimmte Klassen der in Anhang römisch zwei der Richtlinie aufgeführten, im Gebiet eines Mitgliedstaats in Betracht kommenden Projekte von vornherein insgesamt von dieser Pflicht auszunehmen. Der EuGH hat ferner festgestellt, dass ein Mitgliedstaat, der die Kriterien und/oder Schwellenwerte so festlegen würde, dass in der Praxis eine ganze Klasse von Projekten von vornherein von der Pflicht zur Untersuchung ihrer Auswirkungen ausgenommen wäre, die Grenzen des Spielraums überschreiten würde, über den er nach Artikel 2, Absatz eins und Artikel 4, Absatz 2, UVP-RL verfügt, sofern nicht aufgrund einer pauschalen Beurteilung aller ausgenommenen Projekte davon auszugehen ist, dass bei ihnen nicht mit erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt zu rechnen ist. Schließlich ergibt sich aus Artikel 4, Absatz 3, UVP-RL, dass bei der Festlegung von Schwellenwerten bzw. Kriterien im Sinne von Absatz 2, Litera b, dieses Artikels die relevanten Auswahlkriterien des Anhangs römisch drei der Richtlinie zu berücksichtigen sind. Zu diesen Kriterien zählt aber u. a. die Belastbarkeit der Natur, wobei es insoweit einer besonderen Berücksichtigung der Gebiete mit hoher Bevölkerungsdichte bedarf (EuGH 21.3.2013, C-244/12; EuGH 25.5.2023, C-575/21). European Case Law IdentifierECLI:AT:VWGH:2025:RA2025070096.L10

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