GVG, BGBl I Nr. 33/2013 idF BGBl I Nr. 122/2013, zu Recht erkannt:Das Landesverwaltungsgericht Kärnten hat durch Dr. xxx als Einzelrichterin über die Beschwerde des Herrn xxx, wohnhaft in xxx, vertreten durch die Rechtsanwaltskanzlei xxx, gegen den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft xxx vom 24.07.2013, Zahl: xxx, wegen Abweisung des Antrages auf Berichtigung eines Namens nach dem Personenstandsgesetz, ohne Durchführung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung,
Paragraph 28, Absatz eins, Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz – VwGVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 33 aus 2013, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 122 aus 2013,, zu Recht erkannt: I. römisch eins. Die Beschwerde wird als unbegründet a b g e w i e s e n . II: Gegen dieses Erkenntnis ist
GG eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art. 133 Abs. 4 B-VG unzulässig.Gegen dieses Erkenntnis ist
Paragraph 25 a, VwGG eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Artikel 133, Absatz 4, B-VG unzulässig. E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : Verfahrensgang: Am 15.06.2010 stellte der Beschwerdeführer bei der Bezirkshauptmannschaft xxx den Antrag auf Berichtigung einer Beurkundung
G. Er begehrte die Beurkundung in den österreichischen Personenstandsbüchern, die sich auf xxx, geboren am xxx beziehen, dahingehend zu berichtigen, dass der Name xxx, in eventu xxx zu lauten habe. Am 15.06.2010 stellte der Beschwerdeführer bei der Bezirkshauptmannschaft xxx den Antrag auf Berichtigung einer Beurkundung
Paragraph 15, Personenstandsgesetz – PStG. Er begehrte die Beurkundung in den österreichischen Personenstandsbüchern, die sich auf xxx, geboren am xxx beziehen, dahingehend zu berichtigen, dass der Name xxx, in eventu xxx zu lauten habe. Der Beschwerdeführer begründete den Antrag damit, dass er der Sohn des xxx, geboren am xxx, heutige xxx und der xxx, geborene xxx, geboren am xxx, heutige BRD, sei. Sein Vater sei am xxx, seine Mutter am xxx verstorben. xxx stamme aus einer sächsischen Familie xxx, die urkundlich bereits seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesen sei.
der Urkunde vom 04.07.1889 sei der Familie durch den König von Sachsen die Berechtigung zur Führung des Adels und des Namens „xxx“ verliehen worden. Dies sei vom Königlich Sächsischen Ministerium des Inneren mit Dekret vom 14.10.1911 bestätigt worden. Ab einem nicht mehr genau festzustellenden Zeitpunkt ca. Mitte der 1930iger Jahre, ausgehend von seinem Großvater xxx, habe dieser Teil der Familie den Namensbestandteil „xxx“ nicht mehr geführt. Sein Vater habe bei Beginn des Zweiten Weltkrieges im Sudentenland, das damals ein Teil des Deutschen Reiches gewesen sei, gelebt. Er habe im Zweiten Weltkrieg in der Deutschen Wehrmacht gedient und sei nach kurzer Kriegsgefangenschaft von der amerikanischen Armee entlassen worden. Als Flüchtling sei er nach Kärnten gezogen und habe sich mit seiner Familie im Schloss xxx niedergelassen. Zu diesem Zeitpunkt seien sein Vater, seine Frau Margarete und seine Kinder deutsche Staatsbürger gewesen.Der Beschwerdeführer begründete den Antrag damit, dass er der Sohn des , xxx, geboren am xxx, heutige xxx und der xxx, geborene , xxx, geboren am xxx, heutige BRD, sei. Sein Vater sei am xxx, seine Mutter am xxx verstorben. xxx stamme aus einer sächsischen Familie xxx, die urkundlich bereits seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesen sei.
der Urkunde vom 04.07.1889 sei der Familie durch den König von Sachsen die Berechtigung zur Führung des Adels und des Namens „xxx“ verliehen worden. Dies sei vom Königlich Sächsischen Ministerium des Inneren mit Dekret vom 14.10.1911 bestätigt worden. Ab einem nicht mehr genau festzustellenden Zeitpunkt ca. Mitte der 1930iger Jahre, ausgehend von seinem Großvater xxx, habe dieser Teil der Familie den Namensbestandteil „xxx“ nicht mehr geführt. Sein Vater habe bei Beginn des Zweiten Weltkrieges im Sudentenland, das damals ein Teil des Deutschen Reiches gewesen sei, gelebt. Er habe im Zweiten Weltkrieg in der Deutschen Wehrmacht gedient und sei nach kurzer Kriegsgefangenschaft von der amerikanischen Armee entlassen worden. Als Flüchtling sei er nach Kärnten gezogen und habe sich mit seiner Familie im Schloss xxx niedergelassen. Zu diesem Zeitpunkt seien sein Vater, seine Frau Margarete und seine Kinder deutsche Staatsbürger gewesen. Am 14.09.1949 sei seinem Vater
des österreichischen Staatsbürgerschaftsgesetzes vom 10.07.1945 die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen worden. Diese Verleihung habe sich auch auf seine Ehegattin xxx und seine damals nicht eigenberechtigten Kinder xxx (das ist der Beschwerdeführer), xxx und xxx bezogen.Am 14.09.1949 sei seinem Vater
Paragraph 5, des österreichischen Staatsbürgerschaftsgesetzes vom 10.07.1945 die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen worden. Diese Verleihung habe sich auch auf seine Ehegattin xxx und seine damals nicht eigenberechtigten Kinder xxx (das ist der Beschwerdeführer), xxx und xxx bezogen. Anlässlich der Verleihung der Staatsbürgerschaft an xxx, dessen Ehegattin und seine Kinder sei offenkundig übersehen worden, dass er als deutscher Staatsbürger richtigerweise den Namen xxx oder xxx führe.
der Weimarer Reichsverfassung vom 11.08.1919 gelten die früheren Adelsbezeichnungen deutscher Staatsbürger als Teil des Namens und sind als solche weiterzuführen. Als Teil des Familiennamens gehe die ehemalige Adelsbezeichnung auf die eheliche Frau und die Kinder eines deutschen Staatsangehörigen über. Ab Inkrafttreten der Weimarer Reichsverfassung seien daher ehemalige Adelsbezeichnungen deutscher Staatsbürger nicht mehr als solche anzusehen, sondern seien zu Bestandteilen des Familiennamens geworden.Anlässlich der Verleihung der Staatsbürgerschaft an xxx, dessen Ehegattin und seine Kinder sei offenkundig übersehen worden, dass er als deutscher Staatsbürger richtigerweise den Namen xxx oder xxx führe.
, der Weimarer Reichsverfassung vom 11.08.1919 gelten die früheren Adelsbezeichnungen deutscher Staatsbürger als Teil des Namens und sind als solche weiterzuführen. Als Teil des Familiennamens gehe die ehemalige Adelsbezeichnung auf die eheliche Frau und die Kinder eines deutschen Staatsangehörigen über. Ab Inkrafttreten der Weimarer Reichsverfassung seien daher ehemalige Adelsbezeichnungen deutscher Staatsbürger nicht mehr als solche anzusehen, sondern seien zu Bestandteilen des Familiennamens geworden. Da es sich somit nicht mehr um Adelsbezeichnungen handle, stehe deren Führung auch § 1 des Gesetzes vom 03.04.1919, StGBl Nr. 211, über die Aufhebung des Adels, der weltlichen Ritter- und Damenorden und gewisser Titel und Würfen (im Folgenden kurz: „AdelsG“) nicht entgegen. Dieses Gesetz habe sich vielmehr ausschließlich auf Personen, die am 10.04.1919 die österreichische Staatsbürgerschaft besessen hatten, bezogen.Da es sich somit nicht mehr um Adelsbezeichnungen handle, stehe deren Führung auch Paragraph eins, des Gesetzes vom 03.04.1919, StGBl Nr. 211, über die Aufhebung des Adels, der weltlichen Ritter- und Damenorden und gewisser Titel und Würfen (im Folgenden kurz: „AdelsG“) nicht entgegen. Dieses Gesetz habe sich vielmehr ausschließlich auf Personen, die am 10.04.1919 die österreichische Staatsbürgerschaft besessen hatten, bezogen. Die österreichischen Höchstgerichte hätten daher auch schon wiederholt ausgesprochen, dass die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft an einen ehemals deutschen Staatsbürger zu keiner Änderung des bürgerlichen Namens führe. Der Umstand, dass das Wort „von“ vor Inkrafttreten der Bestimmungen der Weimarer Reichsverfassung eine Adelsbezeichnung gewesen sei, ändere nichts an der Tatsache, dass dieses Wort nach Inkrafttreten der genannten Verfassung Bestandteil des bürgerlichen Namens geworden sei und demnach auch nicht mehr als Adelsbezeichnung im Sinne des Adelsgesetzes anzusehen sei (siehe VwGH 14.07.1954, VwSlg 3476A; VwGH 12.01.1959, JBl 1959, 642; OGH 28.05.1952, SZ 25/147). In den Wirren der Nachkriegszeit habe sein Vater offenbar keinen Wert auf Führung seines vollen Namens „xxx“ bzw. „xxx“ gelegt, sodass sein Name in den österreichischen Personenstandskurkunden mit „xxx“ angeführt worden sei. Tatsächlich seien diese Eintragungen von Anfang an unrichtig gewesen, sodass die Eintragungen zu berichtigen seien. Dies gelte auch für alle davon abgeleiteten Eintragungen, also jene, die sich auf xxx sowie die Nachkommen des xxx beziehen, darunter auch seine. Sein Interesse an der Berichtigung ergebe sich daraus, dass die heute lebenden Angehörigen der Familien xxx überwiegend deutsche Staatsbürger seien und als solche naturgemäß den vollen Familiennamen führen würden. Es sei wohl verständlich, dass auch seine Nachkommen die gleichen Familiennamen führen wollen, durch den das Verwandtschaftsverhältnis auch nach außen dokumentiert werde. Da sein Vater bereits verstorben sei, die Berichtigung der sich auf ihn beziehenden Beurkundungen in den Personenstandsbüchern aber ein Präjudiz für jene Eintragungen darstellten, die sich auf den Antragsteller beziehen, sei er
G zur Antragstellung legitimiert. Die Zuständigkeit der angerufenen Behörde ergebe sich daraus, dass sein Vater in xxx verstorben sei. Da sein Vater bereits verstorben sei, die Berichtigung der sich auf ihn beziehenden Beurkundungen in den Personenstandsbüchern aber ein Präjudiz für jene Eintragungen darstellten, die sich auf den Antragsteller beziehen, sei er
Paragraph 5, Absatz 7, Ziffer 2, Personenstandsgesetz – PStG zur Antragstellung legitimiert. Die Zuständigkeit der angerufenen Behörde ergebe sich daraus, dass sein Vater in xxx verstorben sei. Dem Antrag waren die Urkunden, welche sich als Beilagen ./A bis ./M im Akt befinden, angeschlossen. In der mit xxx datierten Urkunde wurde durch den König von Sachsen den Brüdern xxx, xxx und xxx sowie deren ehelichen Nachkommen die Wiederaufnahme des Adels und die Führung des Namens „xxx“ gestattet. Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft xxx vom 30.05.2012, Zahl: xxx, wurde der Antrag auf Berichtigung des Namens in der vom Standesamt der Gemeinde xxx ausgestellten Sterbeurkunde, Zahl: xxx,
G) von xxx auf „xxx“ in eventu „xxx“ abgewiesen.Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft xxx vom 30.05.2012, Zahl: , xxx, wurde der Antrag auf Berichtigung des Namens in der vom Standesamt der Gemeinde xxx ausgestellten Sterbeurkunde, Zahl: xxx,
Paragraph 15, Absatz 3, Personenstandsgesetz (PStG) von xxx auf „xxx“ in eventu „xxx“ abgewiesen. Gegen den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft xxx vom 30.05.212, Zahl: xxx, wurde am 20.06.2012 Berufung erhoben. Der Berufung wurde mit Bescheid der Kärntner Landesregierung vom 14.01.2012, Zahl: xxx, Folge gegeben und der Bescheid der Bezirkshauptmannschaft aufgehoben. Am 24.07.2013, Zahl: xxx, verfasste die Bezirkshauptmannschaft xxx den angefochtenen Bescheid und wies den Antrag auf Berichtung des Namens in der vom Standesamt der Gemeinde xxx ausgestellten Sterbeurkunde, Zahl: xxx vom
1 Personenstandsgesetz Folge gegeben, als dessen Name „xxx“ zu lauten habe. Mit Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Kärnten vom 28. März 2014, Zahl: xxx, wurde der Beschwerde Folge gegeben, der Bescheid behoben und dem Antrag auf Berichtigung der Beurkundungen in den Österreichischen Personenstandsbüchern, die sich auf xxx, geboren am xxx beziehen, insofern
Paragraph 42, Absatz eins, Personenstandsgesetz Folge gegeben, als dessen Name „xxx“ zu lauten habe. Gegen das Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Kärnten vom
1 Personenstandsgesetz Folge gegeben, als dessen Name ‚W E M C H von M' zu lauten" habe (Spruchpunkt I.). Die Revision gegen dieses Erkenntnis wurde für unzulässig erklärt (Spruchpunkt II.).„Mit dem angefochtenen Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Kärnten vom
Paragraph 42, Absatz eins, Personenstandsgesetz Folge gegeben, als dessen Name ‚W E M C H von M' zu lauten" habe (Spruchpunkt römisch eins.). Die Revision gegen dieses Erkenntnis wurde für unzulässig erklärt (Spruchpunkt römisch zwei.). Begründend gab das Verwaltungsgericht unter dem Titel "Sachverhalt" zunächst den Verfahrensgang wieder und hielt sodann fest, es gehe "von obigem Sachverhalt, wie er sich aus dem vorgelegten Gesamtakt sowie dem Ergebnis des Ermittlungsverfahrens ergibt, aus". Im Konkreten sei festzuhalten, dass M C H von M der Sohn des in der Urkunde vom
AdelsaufhebungsG keine Adelsbezeichnungen (wie etwa "von") führen dürften. Das Verwaltungsgericht weiche von dieser Rechtsprechung ab. Die Revision ist zulässig und begründet. Der Verwaltungsgerichtshof hat in dem in der Revision zitierten Erkenntnis vom
des in Verfassungsrang stehenden und den Gleichheitsgrundsatz des Art 7 Abs 1 B-VG diesbezüglich ausführenden AdelsaufhebungsG wird ‚(d)er Adel (...) österreichischer Staatsbürger (...) aufgehoben'. § 1 der auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Vollzugsanweisung präzisiert diese Bestimmung dahingehend, dass die Aufhebung des Adels alle österreichischen Staatsbürger, ‚und zwar, gleichviel, ob es sich um im Inlande erworbene, oder um ausländische Vorzüge handelt', trifft. Der Zusatz ‚von' stellt ein
"1.
Paragraph eins, des in Verfassungsrang stehenden und den Gleichheitsgrundsatz des Artikel 7, Absatz eins, B-VG diesbezüglich ausführenden AdelsaufhebungsG wird ‚(d)er Adel (...) österreichischer Staatsbürger (...) aufgehoben'. Paragraph eins, der auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Vollzugsanweisung präzisiert diese Bestimmung dahingehend, dass die Aufhebung des Adels alle österreichischen Staatsbürger, ‚und zwar, gleichviel, ob es sich um im Inlande erworbene, oder um ausländische Vorzüge handelt', trifft. Der Zusatz ‚von' stellt ein
Paragraph 2, Ziffer eins, der Vollzugsanweisung aufgehobenes Adelszeichen dar. In VfSlg 17.060/2003 hat der Verfassungsgerichtshof - anlässlich der Beurteilung der Frage der Namensführung eines österreichischen Staatsbürgers nach Adoption durch eine deutsche Staatsangehörige, die einen ehemaligen Adelstitel als Familiennamen führte - ausgesprochen, dass es nach den Bestimmungen des AdelsaufhebungsG unzulässig ist, ein (ehemaliges) Adelsprädikat im Wege der Adoption durch eine deutsche Staatsangehörige, die das Adelsprädikat zulässigerweise als Teil des Namens trägt, einem österreichischen Staatsbürger als Name weiterzugeben (dem ist auch die Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes gefolgt, siehe VwGH 17.2.2010, 2008/17/0114). Der Verfassungsgerichtshof hat in diesem Erkenntnis im Hinblick auf die besondere Funktion des AdelsaufhebungsG zur Herstellung demokratischer Gleichheit (vgl. Kolonovits, in Korinek/Holoubek (Hrsg.), Österreichisches Bundesverfassungsrecht, Vorbemerkungen zum AdelsaufhebungsG, Rz 8) auch festgehalten, dass österreichische Staatsbürger nach diesem Verfassungsgesetz allgemein nicht berechtigt sind, Adelstitel ausländischen Ursprungs zu führen.In VfSlg 17.060 aus 2003, hat der Verfassungsgerichtshof - anlässlich der Beurteilung der Frage der Namensführung eines österreichischen Staatsbürgers nach Adoption durch eine deutsche Staatsangehörige, die einen ehemaligen Adelstitel als Familiennamen führte - ausgesprochen, dass es nach den Bestimmungen des AdelsaufhebungsG unzulässig ist, ein (ehemaliges) Adelsprädikat im Wege der Adoption durch eine deutsche Staatsangehörige, die das Adelsprädikat zulässigerweise als Teil des Namens trägt, einem österreichischen Staatsbürger als Name weiterzugeben (dem ist auch die Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes gefolgt, siehe VwGH 17.2.2010, 2008/17/0114). Der Verfassungsgerichtshof hat in diesem Erkenntnis im Hinblick auf die besondere Funktion des AdelsaufhebungsG zur Herstellung demokratischer Gleichheit vergleiche Kolonovits, in Korinek/Holoubek (Hrsg.), Österreichisches Bundesverfassungsrecht, Vorbemerkungen zum AdelsaufhebungsG, Rz 8) auch festgehalten, dass österreichische Staatsbürger nach diesem Verfassungsgesetz allgemein nicht berechtigt sind, Adelstitel ausländischen Ursprungs zu führen. Der Verfassungsgerichtshof hält an dieser Auffassung fest. Es ist das aus seinem historischen Entstehungszusammenhang begründete Normprogramm des AdelsaufhebungsG, die in Art 7 Abs 1 Satz 2 B-VG festgeschriebene Grundaussage der Verfassung der demokratischen Republik Österreich, dass für alle Staatsbürger Vorrechte der Geburt oder des Standes ausgeschlossen sind, dahingehend zu konkretisieren, dass der Adel und seine äußeren Ehrenvorzüge für österreichische Staatsbürger ausnahmslos aufgehoben werden (§ 1 AdelsaufhebungsG). Kein österreichischer Staatsbürger soll also einen Namen (Namensbestandteil oder Namenszusatz) führen oder erwerben können, der im Sinne des AdelsaufhebungsG Adelsbezeichnungen enthält und somit den Eindruck erwecken könnte, für seinen Träger bestünden Vorrechte der Geburt oder des Standes.Der Verfassungsgerichtshof hält an dieser Auffassung fest. Es ist das aus seinem historischen Entstehungszusammenhang begründete Normprogramm des AdelsaufhebungsG, die in Artikel 7, Absatz eins, Satz 2 B-VG festgeschriebene Grundaussage der Verfassung der demokratischen Republik Österreich, dass für alle Staatsbürger Vorrechte der Geburt oder des Standes ausgeschlossen sind, dahingehend zu konkretisieren, dass der Adel und seine äußeren Ehrenvorzüge für österreichische Staatsbürger ausnahmslos aufgehoben werden (Paragraph eins, AdelsaufhebungsG). Kein österreichischer Staatsbürger soll also einen Namen (Namensbestandteil oder Namenszusatz) führen oder erwerben können, der im Sinne des AdelsaufhebungsG Adelsbezeichnungen enthält und somit den Eindruck erwecken könnte, für seinen Träger bestünden Vorrechte der Geburt oder des Standes. Das AdelsaufhebungsG schließt demnach für österreichische Staatsbürger sowohl den Erwerb von Namensbestandteilen oder - zusätzen, die im Sinne des AdelsaufhebungsG und der dazu ergangenen Vollzugsanweisung Adelsbezeichnungen darstellen, aus als auch, dass eine Person, für die eine solche Adelsbezeichnung nach anderem als österreichischem Recht Bestandteil ihres Namens ist, diese nach Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft weiterführt (so VfSlg 17.060/2003).Das AdelsaufhebungsG schließt demnach für österreichische Staatsbürger sowohl den Erwerb von Namensbestandteilen oder - zusätzen, die im Sinne des AdelsaufhebungsG und der dazu ergangenen Vollzugsanweisung Adelsbezeichnungen darstellen, aus als auch, dass eine Person, für die eine solche Adelsbezeichnung nach anderem als österreichischem Recht Bestandteil ihres Namens ist, diese nach Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft weiterführt (so VfSlg 17.060 aus 2003,). 2.
Zum Zeitpunkt seiner Geburt war der Beschwerdeführer zu xxx hingegen ausschließlich deutscher Staatsangehöriger und erwarb seinen Namen nach deutschen zivilrechtlichen Bestimmungen durch Abstammung. Mit dem Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft erlangte nun für den Beschwerdeführer zu xxx das im AdelsaufhebungsG und der dazu ergangenen Vollzugsanweisung festgelegte Verbot, das Adelszeichen ‚von' im Namen zu führen, unmittelbar Geltung. Sein Familienname lautet daher nach österreichischem Recht ab diesem Zeitpunkt ‚W'. Der Landeshauptmann von xxx hat daher die insoweit unrichtige Eintragung im Ehebuch - dazu, dass die Eintragungen in den Personenstandsbüchern nur eine beurkundende, aber keine rechtsbegründende Wirkung haben, VfSlg 9729/1983 - zu Recht und in Anwendung der Anordnungen des AdelsaufhebungsG berichtigt."2.2. Der Landeshauptmann von xxx ist ebenfalls zu Recht davon ausgegangen, dass auch der Familienname des Beschwerdeführers zu xxx im Ehebuch als ‚W' einzutragen ist. Zum Zeitpunkt der Berichtigung der den Beschwerdeführer zu xxx betreffenden Eintragung im österreichischen Ehebuch war das Personalstatut des Beschwerdeführers zu xxx, der zu diesem Zeitpunkt sowohl die österreichische Staatsbürgerschaft als auch die deutsche Staatsangehörigkeit besaß,
Paragraph 9, IPRG das österreichische. Zum Zeitpunkt seiner Geburt war der Beschwerdeführer zu xxx hingegen ausschließlich deutscher Staatsangehöriger und erwarb seinen Namen nach deutschen zivilrechtlichen Bestimmungen durch Abstammung. Mit dem Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft erlangte nun für den Beschwerdeführer zu xxx das im AdelsaufhebungsG und der dazu ergangenen Vollzugsanweisung festgelegte Verbot, das Adelszeichen ‚von' im Namen zu führen, unmittelbar Geltung. Sein Familienname lautet daher nach österreichischem Recht ab diesem Zeitpunkt ‚W'. Der Landeshauptmann von xxx hat daher die insoweit unrichtige Eintragung im Ehebuch - dazu, dass die Eintragungen in den Personenstandsbüchern nur eine beurkundende, aber keine rechtsbegründende Wirkung haben, VfSlg 9729 aus 1983, - zu Recht und in Anwendung der Anordnungen des AdelsaufhebungsG berichtigt." Das auf einer gegenteiligen Rechtsansicht beruhende angefochtene Erkenntnis war daher schon deshalb
GG wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes aufzuheben. 16 Das Kostenbegehren war abzuweisen, weil
GG im Fall des Art. 133 Abs. 6 Z 2 B-VG die Revisionswerberin keinen Anspruch auf Aufwandersatz hat.“Das auf einer gegenteiligen Rechtsansicht beruhende angefochtene Erkenntnis war daher schon deshalb
Paragraph 42, Absatz 2, Z l VwGG wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes aufzuheben. 16 Das Kostenbegehren war abzuweisen, weil
Paragraph 47, Absatz 4, VwGG im Fall des Artikel 133, Absatz 6, Ziffer 2, B-VG die Revisionswerberin keinen Anspruch auf Aufwandersatz hat.“ Dieser Sachverhalt gründet sich auf dem Gesamtakt. Durch die Aufhebung des angefochtenen Erkenntnisses trat die Rechtssache in die Lage zurück, in der sie sich vor Erlassung des angefochtenen Erkenntnisses befunden hat. Somit war erneut über die Beschwerde der Rechtsanschauung des Verwaltungsgerichtshofes entsprechend zu entscheiden. Sachverhalt: Der Vater des Antragstellers und Beschwerdeführers xxx wurde am xxx in xxx, heutige Tschechische Republik, als Kind des xxx und der xxx, geb. xxx, geboren. xxx ist der Sohn des xxx, dem
der Urkunde vom xxx durch den König von Sachsen die Berechtigung zur Führung des Adels und des Namens „xxx“ verliehen, die Wiederaufnahme des Adels gestattet und vom Königlich Sächsischen Ministerium des Innern mit Dekret vom 14.10.1911 bestätigt wurde. xxx lebte zu Beginn des Zweiten Weltkrieges im Sudetenland, das damals Teil des Deutschen Reiches war und diente in der Deutschen Wehrmacht. Nach einer Kriegsgefangenschaft durch die amerikanische Armee gelangte er als Flüchtling nach Kärnten und ließ sich mit seiner Familie in der Nähe von xxx nieder. Zu diesem Zeitpunkt waren sein Sohn xxx, seine Frau xxx und seine Kinder deutsche Staatsbürger. Am 14. September 1949 wurde xxx von der Kärntner Landesregierung zu Zahl: xxx die österreichische Staatsbürgerschaft und kraft Gesetzes dessen nicht eigenberechtigten ehelichen Kindern xxx, xxx und xxx und seiner Ehegattin verliehen. xxx verstarb am xxx in xxx. Seine am xxx in xxx, heutige BRD, geborene Ehegattin xxx, geborene xxx, verstarb am xxx in xxx Der Beschwerdeführer erachtet
7 Z 2 Personenstandsgesetz seine Legitimation zur Antragstellung in der Tatsache, dass sein Vater bereits verstorben ist und die Berichtigung, der sich auf ihn beziehenden Beurkundungen in den Personenstandsbüchern ein Präjudiz für jene Eintragungen darstellt, die sich auf ihn als Antragsteller beziehen, als gegeben.Der Beschwerdeführer erachtet
Paragraph 5, Absatz 7, Ziffer 2, Personenstandsgesetz seine Legitimation zur Antragstellung in der Tatsache, dass sein Vater bereits verstorben ist und die Berichtigung, der sich auf ihn beziehenden Beurkundungen in den Personenstandsbüchern ein Präjudiz für jene Eintragungen darstellt, die sich auf ihn als Antragsteller beziehen, als gegeben. Zur Begründung des Antrages wird – um Wiederholungen zu vermeiden – auf die oben wiedergegebenen Ausführungen verwiesen. Der am xxx in xxx geborene Beschwerdeführer legte dem Antrag u.a. auch seine Geburtsurkunde, ausgestellt am 30. November 1944 vom Standesamt xxx vor, in welcher als Vater xxx und als Mutter xxx, geborene xxx eingetragen sind. In der Geburtsurkunde sind zum Zeitpunkt der Eintragung der Geburt sowohl der Familienname des Vaters als auch des Beschwerdeführers mit „xxx“ beurkundet worden. Mit dem Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft erlangte xxx das im Adelsaufhebungsgesetz und der dazu ergangenen Vollzugsanweisung festgelegte Verbot, das Adelszeichen „von“ im Namen zu führen, unmittelbar Geltung. Sein Familienname lautete daher nach österreichischem Recht ab diesem Zeitpunkt „xxx“. Der Name „xxx“ war seit diesem Zeitpunkt auch der Familienname seiner Ehegattin und seiner ehelichen Kinder. Dieser Sachverhalt stützt sich auf den Gesamtakt. Zu den Ausführungen des Beschwerdeführers betreffend Art. 109 der Weimarer Reichsverfassung vom 11.08.1919 ist Folgendes festzuhalten:Zu den Ausführungen des Beschwerdeführers betreffend Artikel 109, der Weimarer Reichsverfassung vom 11.08.1919 ist Folgendes festzuhalten: Wie der Verfassungsgerichtshof in seinem Erkenntnis vom 26.06.2014, B 212/2014, ausgeführt hat, wurde in Art. 109 Abs. 3 Satz 2 der Weimarer Reichsverfassung vom 11.08.1919 normiert, dass Adelsbezeichnungen nur mehr als Teil des Namens gelten und nicht mehr verliehen werden dürfen. Ursprünglich sei diese Entscheidung laut Verfassungsgerichtshof in Österreich nach 1945 durch das Bundesministerium für Inneres dahingehend beachtet worden, dass ehemalige deutsche Staatsangehörige, die
der Weimarer Reichsverfassung ihre ehemaligen Adelstitel als Bestandteil ihres Namens führten, nach Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft nur mehr ihren Familiennamen – ohne die ehemalige Adelsbezeichnung – führen durften. Diese Personen sollten sich demnach im Sinne der Vollzugsanweisung in Hinkunft einer Nenn- und Schreibweise ihres Familiennamens bedienen, die sich in ihrer Zusammensetzung von jener der übrigen Staatsbürger nicht mehr unterscheide; sie hätten also nur ihren Vornamen und ihren Zunamen (Geschlechtsnamen) zu führen. Der Adel österreichischer Staatsbürger sei nicht nur als Vorzug, sondern auch als bloßer Teil des Familiennamens aufgehoben worden. Der Verwaltungsgerichtshof hingegen vertrat ursprünglich die Ansicht, dass die ehemaligen Reichsdeutschen Adelsbezeichnungen den Bestimmungen des Adelsaufhebungsgesetzes dann nicht unterworfen seien, wenn der Namensträger – ein ehemaliger adeliger deutscher Staatsangehöriger – erst nach dem Inkrafttreten des Art. 109 der Weimarer Reichsverfassung die österreichische Staatsbürgerschaft erlangt habe (Verwaltungssammlung 3476A/54 u.a.). Wie der Verfassungsgerichtshof in seinem Erkenntnis vom 26.06.2014, B 212 aus 2014,, ausgeführt hat, wurde in Artikel 109, Absatz 3, Satz 2 der Weimarer Reichsverfassung vom 11.08.1919 normiert, dass Adelsbezeichnungen nur mehr als Teil des Namens gelten und nicht mehr verliehen werden dürfen. Ursprünglich sei diese Entscheidung laut Verfassungsgerichtshof in Österreich nach 1945 durch das Bundesministerium für Inneres dahingehend beachtet worden, dass ehemalige deutsche Staatsangehörige, die
, der Weimarer Reichsverfassung ihre ehemaligen Adelstitel als Bestandteil ihres Namens führten, nach Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft nur mehr ihren Familiennamen – ohne die ehemalige Adelsbezeichnung – führen durften. Diese Personen sollten sich demnach im Sinne der Vollzugsanweisung in Hinkunft einer Nenn- und Schreibweise ihres Familiennamens bedienen, die sich in ihrer Zusammensetzung von jener der übrigen Staatsbürger nicht mehr unterscheide; sie hätten also nur ihren Vornamen und ihren Zunamen (Geschlechtsnamen) zu führen. Der Adel österreichischer Staatsbürger sei nicht nur als Vorzug, sondern auch als bloßer Teil des Familiennamens aufgehoben worden. Der Verwaltungsgerichtshof hingegen vertrat ursprünglich die Ansicht, dass die ehemaligen Reichsdeutschen Adelsbezeichnungen den Bestimmungen des Adelsaufhebungsgesetzes dann nicht unterworfen seien, wenn der Namensträger – ein ehemaliger adeliger deutscher Staatsangehöriger – erst nach dem Inkrafttreten des Artikel 109, der Weimarer Reichsverfassung die österreichische Staatsbürgerschaft erlangt habe (Verwaltungssammlung 3476A/54 u.a.). Der Verwaltungsgerichtshof hat im Erkenntnis Zahl: 2008/17/0114 der Rechtsansicht des Verfassungsgerichtshofes folgend die in der älteren Judikatur vertretene Annahme, dass nach der österreichischen Rechtslage die Führung von in Deutschland aufgrund der dortigen Rechtslage zulässigerweise als Bestandteil des bürgerlichen Namens geführten Adelsprädikaten bzw. Adelszeichen aufgrund des Adelsaufhebungsgesetzes sowie der betreffenden Vollzugsanweisung nicht verboten sei, nicht aufrecht erhalten und die im Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom
G 2013, BGBl I 2013/16 ist eine Eintragung zu berichtigen, wenn sie bereits zur Zeit der Eintragung unrichtig gewesen ist.
Paragraph 42, Absatz eins, des Bundesgesetzes über die Regelung des Personenstandswesens (Personenstandsgesetz 2013 – PStG 2013, BGBl römisch eins 2013/16 ist eine Eintragung zu berichtigen, wenn sie bereits zur Zeit der Eintragung unrichtig gewesen ist. Nach § 42 Abs. 2 leg. cit. erfolgt die Berichtung durch jene Personenstandsbehörde, die die unrichtige Eintragung vorgenommen hat.Nach Paragraph 42, Absatz 2, leg. cit. erfolgt die Berichtung durch jene Personenstandsbehörde, die die unrichtige Eintragung vorgenommen hat.
3 leg. cit. kann die Berichtigung auf Antrag oder unter Wahrung des rechtlichen Gehörs von Amts wegen vorgenommen werden.
Paragraph 42, Absatz 3, leg. cit. kann die Berichtigung auf Antrag oder unter Wahrung des rechtlichen Gehörs von Amts wegen vorgenommen werden. § 1 des Gesetzes vom
7 Abs. 1 B-VG diesbezüglich ausführenden Adelsaufhebungsgesetz der Adel österreichischer Staatsbürger aufgehoben worden ist. § 1 der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Vollzugsanweisung präzisiere diese Bestimmung dahingehend, dass die Aufhebung des Adels alle österreichischen Staatsbürger, und zwar gleich viel, ob es sich um im Inland erworbene oder um ausländische Vorzüge handle, treffe. So verwies der Verfassungsgerichtshof auf sein Erkenntnis zu VfSlg 17.060/2003. Darin habe der Verfassungsgerichtshof – anlässlich der Beurteilung der Frage der Namensführung eines österreichischen Staatsbürgers nach Adoption durch eine deutsche Staatsangehörige, die einen ehemaligen Adelstitel als Familiennamen führte – ausgesprochen, dass es nach den Bestimmungen des Adelsaufhebungsgesetzes unzulässig sei, ein (ehemaliges) Adelsprädikat im Wege der Adoption durch eine deutsche Staatsangehörige, die das Adelsprädikat zulässigerweise als Teil des Namens trage, einem österreichischen Staatsbürger als Name weiterzugeben (dem sei auch die Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes gefolgt, siehe VwGH 17.02.2010, 2008/17/0114). Der Verfassungsgerichtshof habe in diesem Erkenntnis im Hinblick auf die besondere Funktion des Adelsaufhebungsgesetzes zur Herstellung demokratischen Gleichgewichtes auch festgehalten, dass österreichische Staatsbürger nach diesem Verfassungsgesetz allgemein nicht berechtigt sind, Adelstitel ausländischen Ursprungs zu führen. An dieser Auffassung sei festzuhalten. Kein österreichischer Staatsbürger solle also einen Namen (Namensbestandteil oder Namenszusatz) führen oder erwerben können, der iSd Adelsaufhebungsgesetzes Adelsbezeichnungen enthalte und somit den Eindruck erwecken könnte, für seinen Träger bestünden Vorrechte der Geburt und des Standes.Im Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 26.06.2014 zu Zlen B 212 aus 2014,, B 213 aus 2014,, B 214 aus 2014, und B 215 aus 2014, wurde begründend ausgeführt, dass
Paragraph eins, des im Verfassungsrang stehenden und den Gleichheitsgrundsatz des Artikel 7, Absatz eins, B-VG diesbezüglich ausführenden Adelsaufhebungsgesetz der Adel österreichischer Staatsbürger aufgehoben worden ist. Paragraph eins, der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Vollzugsanweisung präzisiere diese Bestimmung dahingehend, dass die Aufhebung des Adels alle österreichischen Staatsbürger, und zwar gleich viel, ob es sich um im Inland erworbene oder um ausländische Vorzüge handle, treffe. So verwies der Verfassungsgerichtshof auf sein Erkenntnis zu VfSlg 17.060 aus 2003,. Darin habe der Verfassungsgerichtshof – anlässlich der Beurteilung der Frage der Namensführung eines österreichischen Staatsbürgers nach Adoption durch eine deutsche Staatsangehörige, die einen ehemaligen Adelstitel als Familiennamen führte – ausgesprochen, dass es nach den Bestimmungen des Adelsaufhebungsgesetzes unzulässig sei, ein (ehemaliges) Adelsprädikat im Wege der Adoption durch eine deutsche Staatsangehörige, die das Adelsprädikat zulässigerweise als Teil des Namens trage, einem österreichischen Staatsbürger als Name weiterzugeben (dem sei auch die Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes gefolgt, siehe VwGH 17.02.2010, 2008/17/0114). Der Verfassungsgerichtshof habe in diesem Erkenntnis im Hinblick auf die besondere Funktion des Adelsaufhebungsgesetzes zur Herstellung demokratischen Gleichgewichtes auch festgehalten, dass österreichische Staatsbürger nach diesem Verfassungsgesetz allgemein nicht berechtigt sind, Adelstitel ausländischen Ursprungs zu führen. An dieser Auffassung sei festzuhalten. Kein österreichischer Staatsbürger solle also einen Namen (Namensbestandteil oder Namenszusatz) führen oder erwerben können, der iSd Adelsaufhebungsgesetzes Adelsbezeichnungen enthalte und somit den Eindruck erwecken könnte, für seinen Träger bestünden Vorrechte der Geburt und des Standes. Das Adelsaufhebungsgesetz schließt nach dieser Entscheidung vom 26.06.2014 demnach für österreichische Staatsbürger sowohl den Erwerb von Namenbestandteilen oder -zusätzen, die iSd Adelsaufhebungsgesetzes und der dazu ergangenen Vollzugsanweisung Adelsbezeichnungen darstellen, aus als auch, dass eine Person für die eine solche Adelsbezeichnung nach anderem als österreichischem Recht Bestandteil ihres Namens ist, diese nach Erwerb der österreichischen Staatbürgerschaft weiterführt (VfSlg 17.060/2003). Ganz deutlich hat der Verfassungsgerichtshof darin ausgesprochen, dass der Beschwerdeführer zu Zl xxx, der vorerst lediglich deutscher Staatsbürger gewesen ist und einen Familiennamen mit dem Zusatz „von“ nach deutschen zivilrechtlichen Bestimmungen durch Abstammung von seinem deutschen Vater erworben hat, mit dem Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft den Zusatz „von“ aufgrund des Adelsaufhebungsgesetzes und der dazu ergangenen Vollzugsanweisung nicht mehr führen darf. Somit trifft dieses Verbot auch deutsche Staatsbürger, die nach deutschem Recht kraft Abstammung Adelstitel als Teil des bürgerlichen Namens führen dürfen, sobald sie die österreichische Staatsbürgerschaft erwerben. Damit sind nicht nur Fälle von Adoption österreichischer Staatsbürger durch deutsche Staatsbürger von diesem Verbot der Namensführung erfasst. Beim Zusatz „Freifrau von“ handelt es sich zweifelsfrei um eine verbotene Adelsbezeichnung nach dem Adelsaufhebungsgesetz iVm der angesprochenen Vollzugsanweisung.Das Adelsaufhebungsgesetz schließt nach dieser Entscheidung vom 26.06.2014 demnach für österreichische Staatsbürger sowohl den Erwerb von Namenbestandteilen oder -zusätzen, die iSd Adelsaufhebungsgesetzes und der dazu ergangenen Vollzugsanweisung Adelsbezeichnungen darstellen, aus als auch, dass eine Person für die eine solche Adelsbezeichnung nach anderem als österreichischem Recht Bestandteil ihres Namens ist, diese nach Erwerb der österreichischen Staatbürgerschaft weiterführt (VfSlg 17.060 aus 2003,). Ganz deutlich hat der Verfassungsgerichtshof darin ausgesprochen, dass der Beschwerdeführer zu Zl xxx, der vorerst lediglich deutscher Staatsbürger gewesen ist und einen Familiennamen mit dem Zusatz „von“ nach deutschen zivilrechtlichen Bestimmungen durch Abstammung von seinem deutschen Vater erworben hat, mit dem Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft den Zusatz „von“ aufgrund des Adelsaufhebungsgesetzes und der dazu ergangenen Vollzugsanweisung nicht mehr führen darf. Somit trifft dieses Verbot auch deutsche Staatsbürger, die nach deutschem Recht kraft Abstammung Adelstitel als Teil des bürgerlichen Namens führen dürfen, sobald sie die österreichische Staatsbürgerschaft erwerben. Damit sind nicht nur Fälle von Adoption österreichischer Staatsbürger durch deutsche Staatsbürger von diesem Verbot der Namensführung erfasst. Beim Zusatz „Freifrau von“ handelt es sich zweifelsfrei um eine verbotene Adelsbezeichnung nach dem Adelsaufhebungsgesetz in Verbindung mit der angesprochenen Vollzugsanweisung. Gemeinschaftsrechtliche Bedenken bestehen nicht, zumal der Europäische Gerichtshof in der Rechtssache Sayn-Wittgenstein (C-208/09) ausgesprochen hat, dass es nicht unverhältnismäßig ist, wenn ein Mitgliedsstaat das Ziel der Wahrung des Gleichheits-grundsatzes dadurch erreichen will, dass er seinen Angehörigen den Erwerb, den Besitz oder den Gebrauch von Adelstiteln oder von Bezeichnungen verbietet, die glauben machen könnten, dass derjenige, der den Namen führt, einen solchen Rang innehat. Weiters wurde in dieser Entscheidung auch ausgesprochen, dass ein solches Verbot nicht als eine Maßnahme anzusehen sei, die das Recht der Unionsbürger auf Freizügigkeit und freien Aufenthalt ungerechtfertigt beeinträchtige. Die Ansicht, dass das Adelszeichen „von“ nach Inkrafttreten der Weimarer Reichsverfassung Bestandteil des bürgerlichen Namens geworden sei und „demnach auch nicht mehr als Adelszeichen im Sinn des § 2 der Vollzugsanweisung“ anzusehen sei, steht mit der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes (vgl. die hg. Erkenntnisse vom 17. Februar 2010, 2008/17/0114, und vom 28. Februar 2011, Zl. 2010/17/0278) nicht im Einklang.Die Ansicht, dass das Adelszeichen „von“ nach Inkrafttreten der Weimarer Reichsverfassung Bestandteil des bürgerlichen Namens geworden sei und „demnach auch nicht mehr als Adelszeichen im Sinn des Paragraph 2, der Vollzugsanweisung“ anzusehen sei, steht mit der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes vergleiche die hg. Erkenntnisse vom 17. Februar 2010, 2008/17/0114, und vom 28. Februar 2011, Zl. 2010/17/0278) nicht im Einklang. Damit steht aber im konkreten Fall fest, dass für xxx mit dem Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft im Jahre 1949 das im Adelsaufhebungsgesetz und dem dazu ergangenen Vollzugsanweisung festgelegte Verbot, das Adelszeichen „von“ im Namen zu führen, Geltung erlangt hat. Dementsprechend war es daher der belangten Behörde verwehrt, dem gestellten Antrag zu entsprechen und begehrte Beurkundung in den österreichischen Personenstandsbüchern, die sich auf xxx beziehen, zu berichtigen. Die Abweisung des Antrages durch die belangte Behörde erfolgte daher zu Recht und erwies sich die dagegen gerichtete Beschwerde als unbegründet. Zur Unzulässigkeit der ordentlichen Revision: Die ordentliche Revision ist unzulässig, da keine Rechtsfrage iSd Art. 133 Abs. 4 B-VG zu beurteilen war, welcher grundsätzliche über den gegenständlichen Fall hinausgehende Bedeutung zukommt. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung liegt nicht vor, wenn die Rechtsfrage klar aus dem Gesetz lösbar ist (vgl. Köhler, ecolex 2013, 596, mit weiteren Nachweisen; Nedwed, Die Zulässigkeit der Revision an den Verwaltungsgerichtshof, ÖJZ 2014/153 S 1042; vgl. auch VwGH 28.5.2014, Ro 2014/07/0053), was hier der Fall ist, weil die anzuwendenden Normen eindeutig auslegbar sind. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung liegt auch dann nicht vor, wenn die Klärung dieser Rechtsfrage keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung hat (vgl. Thienel, aaO, 73f; Nedwed, Die Zulässigkeit der Revision an den Verwaltungsgerichtshof, ÖJZ 2014/153 S 1041; vgl. auch VwGH 1.9.2014, Ro 2014/03/0074). Die ordentliche Revision ist unzulässig, da keine Rechtsfrage iSd Artikel 133, Absatz 4, B-VG zu beurteilen war, welcher grundsätzliche über den gegenständlichen Fall hinausgehende Bedeutung zukommt. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung liegt nicht vor, wenn die Rechtsfrage klar aus dem Gesetz lösbar ist vergleiche Köhler, ecolex 2013, 596, mit weiteren Nachweisen; Nedwed, Die Zulässigkeit der Revision an den Verwaltungsgerichtshof, ÖJZ 2014/153 S 1042; vergleiche auch VwGH 28.5.2014, Ro 2014/07/0053), was hier der Fall ist, weil die anzuwendenden Normen eindeutig auslegbar sind. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung liegt auch dann nicht vor, wenn die Klärung dieser Rechtsfrage keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung hat vergleiche Thienel, aaO, 73f; Nedwed, Die Zulässigkeit der Revision an den Verwaltungsgerichtshof, ÖJZ 2014/153 S 1041; vergleiche auch VwGH 1.9.2014, Ro 2014/03/0074). European Case Law IdentifierECLI:AT:LVWGKA:2016:KLVwG.633.2.2016
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