RIS Dokument GerichtLandesverwaltungsgericht Niederösterreich Entscheidungsdatum20.02.2015 GeschäftszahlLVwG-BN-14-0003 TextGeschäftszeichen: Datum: LVwG-BN-14-0003 20. Februar 2015 IM NAMEN DER REPUBLIK Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich hat durch Mag. Weber als Einzelrichter über die gemäß Art. 151 Abs. 51 Z 8 B-VG als Beschwerde zu behandelnde Berufung der Frau ***, ehemals vertreten durch die ***, gegen den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, Zl. ***, nach Durchführung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung am *** zu Recht erkannt:Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich hat durch Mag. Weber als Einzelrichter über die gemäß Artikel 151, Absatz 51, Ziffer 8, B-VG als Beschwerde zu behandelnde Berufung der Frau ***, ehemals vertreten durch die ***, gegen den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, Zl. ***, nach Durchführung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung am *** zu Recht erkannt: I.römisch eins. Die Beschwerde wird gemäß § 50 VwGVG als unbegründet abgewiesen und der angefochtene Bescheid zu Punkt I. vollinhaltlich und zu Punkt II. mit der Maßgabe bestätigt, dass der Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens vom *** als unbegründet abgewiesen wird.Die Beschwerde wird gemäß Paragraph 50, VwGVG als unbegründet abgewiesen und der angefochtene Bescheid zu Punkt römisch eins. vollinhaltlich und zu Punkt römisch zwei. mit der Maßgabe bestätigt, dass der Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens vom *** als unbegründet abgewiesen wird. II.römisch zwei. Gegen dieses Erkenntnis ist gemäß § 25a Abs. 1 VwGG eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art. 133 Abs. 4 B-VG nicht zulässig.Gegen dieses Erkenntnis ist gemäß Paragraph 25 a, Absatz eins, VwGG eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Artikel 133, Absatz 4, B-VG nicht zulässig. ENTSCHEIDUNGSGRÜNDE Mit Bescheid des Bürgermeisters der Marktgemeinde *** vom ***, Zl. ***, wurde gegenüber der Beschwerdeführerin gemäß § 6 Abs. 2 NÖ Hundehaltegesetz nachstehendes Hundehalteverbot rechtskräftig erlassen:Mit Bescheid des Bürgermeisters der Marktgemeinde *** vom ***, Zl. ***, wurde gegenüber der Beschwerdeführerin gemäß Paragraph 6, Absatz 2, NÖ Hundehaltegesetz nachstehendes Hundehalteverbot rechtskräftig erlassen: „Der Bürgermeister der Marktgemeinde *** untersagt Ihnen das Halten der Hunde ***, Spitz-Mischling, ISO Chip ***, ***, Dackel-Mischling, ISO Chip ***, ***, Jagdhund-Mischling, ISO Chip ***, ***, Dackel-Mischling, in der Heimtierdatenbank unter IOS Chip *** nicht registriert, ***, Mischling, in der Heimtierdatenbank nicht registriert. Sie haben diese Tiere sowie sämtliche bisher nicht gemeldeten und registrierten Hunde binnen drei Werktagen ab Zustellung dieses Bescheides an eine zur Haltung von Tieren berechtigte Einrichtung oder eine geeignete natürliche Person zu übergeben und die Marktgemeinde *** von der erfolgten Übergabe in Kenntnis zu setzen.“ Im Zuge einer behördlichen Überprüfung am *** wurde durch die Bezirkshauptmannschaft X festgestellt, dass die Beschwerdeführerin die Hunde „***“, „***“, „***“, „***“, „***“, „***“, „***“, „***“ und „***“ gehalten hat. Diese wurden mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, Zl. ***, zur Sicherung des Verfalls behördlich in Beschlag genommen.Im Zuge einer behördlichen Überprüfung am *** wurde durch die Bezirkshauptmannschaft römisch zehn festgestellt, dass die Beschwerdeführerin die Hunde „***“, „***“, „***“, „***“, „***“, „***“, „***“, „***“ und „***“ gehalten hat. Diese wurden mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, Zl. ***, zur Sicherung des Verfalls behördlich in Beschlag genommen. Am *** unterzeichnete die Beschwerdeführerin bei der Bezirkshauptmannschaft X eine Einverständniserklärung, dass die ihr behördlich abgenommenen Hunde „***“, „***“, „***“, „***“, „***“ und „***“ bereits vor der Verfallsfrist laut § 10 Abs. 3 NÖ Hundehaltegesetz weitergegeben werden können, um dadurch Verwahrungskosten für die Tiere zu reduzieren.Am *** unterzeichnete die Beschwerdeführerin bei der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn eine Einverständniserklärung, dass die ihr behördlich abgenommenen Hunde „***“, „***“, „***“, „***“, „***“ und „***“ bereits vor der Verfallsfrist laut Paragraph 10, Absatz 3, NÖ Hundehaltegesetz weitergegeben werden können, um dadurch Verwahrungskosten für die Tiere zu reduzieren. Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, Zl. ***, wurden gemäß § 10 Abs. 3 NÖ Hundehaltegesetz die Hunde „***“, „***“, „***“, „***“, „***“ und „***“ für verfallen erklärt. Dieser Bescheid wurde der Beschwerdeführerin am *** nachweislich persönlich zugestellt.Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, Zl. ***, wurden gemäß Paragraph 10, Absatz 3, NÖ Hundehaltegesetz die Hunde „***“, „***“, „***“, „***“, „***“ und „***“ für verfallen erklärt. Dieser Bescheid wurde der Beschwerdeführerin am *** nachweislich persönlich zugestellt. Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, Zl. ***, wurde der Hund „***“ gemäß § 10 Abs. 3 NÖ Hundehaltegesetz für verfallen erklärt. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin mittels Schreiben vom *** fristgerecht eine begründete Berufung und führte aus, dass der Hund „***“ zum Zeitpunkt der Erlassung des Hundehalteverbotes durch die Gemeinde *** am *** erst zwei Monate alt gewesen sei und daher nicht gegen die §§ 2 und 3 des NÖ Hundehaltegesetzes verstoßen haben könne.Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, Zl. ***, wurde der Hund „***“ gemäß Paragraph 10, Absatz 3, NÖ Hundehaltegesetz für verfallen erklärt. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin mittels Schreiben vom *** fristgerecht eine begründete Berufung und führte aus, dass der Hund „***“ zum Zeitpunkt der Erlassung des Hundehalteverbotes durch die Gemeinde *** am *** erst zwei Monate alt gewesen sei und daher nicht gegen die Paragraphen 2 und 3 des NÖ Hundehaltegesetzes verstoßen haben könne. Dieser Berufung wurde mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, Zl. ***, im Rahmen einer Berufungsvorentscheidung Folge gegeben und der Verfall bezüglich des Hundes „***“ aufgehoben.Dieser Berufung wurde mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, Zl. ***, im Rahmen einer Berufungsvorentscheidung Folge gegeben und der Verfall bezüglich des Hundes „***“ aufgehoben. Mit Schreiben vom *** stellte die Beschwerdeführerin einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand betreffend den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, Zl. ***, und führte begründend aus, aufgrund depressiver Verstimmungen und körperlicher Beschwerden nicht in der Lage gewesen sein, die Berufungsfrist wahrzunehmen. Gleichzeitig legte die Beschwerdeführerin ärztliche Atteste ihrer Hausärztin *** vom *** vor, wonach sie seit der Abnahme der Hunde im *** unter schweren Depressionen gelitten habe. Nachdem ihr ein Anwalt am *** mitgeteilt habe, ihrer Aufforderung, einen Antrag auf Wiederaufnahme bezüglich des Verfallsbescheides zu stellen, nicht nachkommen werde, habe sie einen depressiven Schub erlitten. Deshalb habe sie die Einspruchsfristen bis zum *** nicht wahrnehmen können und sei bis Ende *** in Behandlung gewesen. Mit Schreiben vom *** stellte die Beschwerdeführerin einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand betreffend den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, Zl. ***, und führte begründend aus, aufgrund depressiver Verstimmungen und körperlicher Beschwerden nicht in der Lage gewesen sein, die Berufungsfrist wahrzunehmen. Gleichzeitig legte die Beschwerdeführerin ärztliche Atteste ihrer Hausärztin *** vom *** vor, wonach sie seit der Abnahme der Hunde im *** unter schweren Depressionen gelitten habe. Nachdem ihr ein Anwalt am *** mitgeteilt habe, ihrer Aufforderung, einen Antrag auf Wiederaufnahme bezüglich des Verfallsbescheides zu stellen, nicht nachkommen werde, habe sie einen depressiven Schub erlitten. Deshalb habe sie die Einspruchsfristen bis zum *** nicht wahrnehmen können und sei bis Ende *** in Behandlung gewesen. Weiters stellte die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom *** einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens betreffend den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, Zl. ***, und führte aus, dass ihr von Herrn *** abgeraten worden wäre, Berufung gegen den Verfall der Hunde zu erheben. Dafür habe sie jedoch keinen Beweis. Eine neue Tatsache sei deshalb aufgetreten, da der Bescheid vom *** ungültig wäre, da zum Zeitpunkt des Ausspruches des Verfalls noch kein Straferkenntnis vorgelegen sei. Weiters stellte die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom *** einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens betreffend den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, Zl. ***, und führte aus, dass ihr von Herrn *** abgeraten worden wäre, Berufung gegen den Verfall der Hunde zu erheben. Dafür habe sie jedoch keinen Beweis. Eine neue Tatsache sei deshalb aufgetreten, da der Bescheid vom *** ungültig wäre, da zum Zeitpunkt des Ausspruches des Verfalls noch kein Straferkenntnis vorgelegen sei. Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, Zl. ***, wurde der Antrag vom *** auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gemäß § 71 Abs. 1 bis 4 AVG abgewiesen und der Antrag vom *** auf Wiederaufnahme des Verfahrens gemäß § 69 AVG als verspätet eingebracht zurückgewiesen. Begründend führte die Behörde aus, dass die Beschwerdeführerin die erforderliche Handlungsfähigkeit aufgewiesen hätte, da sie am *** sowohl bei der Behörde vorgesprochen als auch mit ihrem Anwalt über mögliche rechtliche Schritte gesprochen hätte. Ebenso habe sie die Behörde mehrfach telefonisch kontaktiert und dabei regelmäßig voll orientiert und aufnahmefähig gewirkt. Ebenso sei sie in der Lage gewesen, gegen einen Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom *** rechtzeitig eine begründete Berufung einzubringen. Schon daraus sei ersichtlich, dass der Beschwerdeführerin die Konsequenzen behördlicher Entscheidungen bewusst gewesen seien. Hinsichtlich der Zurückweisung des Wiederaufnahmeantrages führte die Behörde aus, dass der Beschwerdeführerin bereits am *** ihr geltend gemachter Wiederaufnahmegrund bekannt gewesen sei und daher die Frist bereits am *** geendet habe. Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, Zl. ***, wurde der Antrag vom *** auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gemäß Paragraph 71, Absatz eins bis 4 AVG abgewiesen und der Antrag vom *** auf Wiederaufnahme des Verfahrens gemäß Paragraph 69, AVG als verspätet eingebracht zurückgewiesen. Begründend führte die Behörde aus, dass die Beschwerdeführerin die erforderliche Handlungsfähigkeit aufgewiesen hätte, da sie am *** sowohl bei der Behörde vorgesprochen als auch mit ihrem Anwalt über mögliche rechtliche Schritte gesprochen hätte. Ebenso habe sie die Behörde mehrfach telefonisch kontaktiert und dabei regelmäßig voll orientiert und aufnahmefähig gewirkt. Ebenso sei sie in der Lage gewesen, gegen einen Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom *** rechtzeitig eine begründete Berufung einzubringen. Schon daraus sei ersichtlich, dass der Beschwerdeführerin die Konsequenzen behördlicher Entscheidungen bewusst gewesen seien. Hinsichtlich der Zurückweisung des Wiederaufnahmeantrages führte die Behörde aus, dass der Beschwerdeführerin bereits am *** ihr geltend gemachter Wiederaufnahmegrund bekannt gewesen sei und daher die Frist bereits am *** geendet habe. Gegen diesen Bescheid richtet sich die nunmehr als Beschwerde zu behandelnde Berufung vom ***. Begründend führte die Beschwerdeführerin aus, aufgrund ihres psychischen Zustandes am Einbringen eines Rechtsmittels gehindert gewesen zu sein. Die Behörde hätte ein Sachverständigengutachten in Auftrag geben müssen. Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes sei auf die Dispositionsfähigkeit der Beschwerdeführerin abzustellen. Das habe die Behörde überhaupt nicht festgestellt. Die Beschwerdeführerin stellte den Antrag, der Wiedereinsetzung bzw. Wiederaufnahme stattzugeben. Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich hat am *** in Anwesenheit der Beschwerdeführerin, ihrer Rechtsvertreterin, der beiden Zeugen *** und ***, der medizinischen Amtssachverständigen Hofrat *** sowie Herrn *** in Vertretung der Verwaltungsbehörde eine öffentliche mündliche Verhandlung durchgeführt und Nachstehendes erwogen: Die Beschwerdeführerin führte hinsichtlich ihres Wiedereinsetzungsantrages aus, dass sie sich damals nicht in der Lage gefühlt habe, ein Rechtsmittel einzubringen und auch keinen Rechtsbeistand gehabt habe. Sie habe auf der Homepage des Unabhängigen Verwaltungssenates gelesen, dass man gegen einen rechtskräftigen Bescheid eine Wiedereinsetzung bzw. eine Wiederaufnahme einbringen könne. Deshalb habe sie das dann auch so gemacht. Aus diesem Grund sei sie zu ihrer Hausärztin gegangen, welche ihr bestätigt habe, nicht in der Lage gewesen zu sein, ein Rechtsmittel einzubringen. Sie habe seit der Hundeabnahme am *** dieses Gefühl gehabt und keine Rechtsmittel einbringen können. Als ein Hund durch das Tierheim weitergegeben worden sei, sei sie noch trauriger geworden. Mit dem Antrag auf Wiederaufnahme bzw. Wiedereinsetzung möchte sie erreichen, dass das Verfahren wieder von vorne beginne. Befragt, wie sie am *** selbständig eine Berufung gegen den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom *** (***, Verfallsbescheid ***) habe einbringen können, erkläre sie, dass sie sich damals mit einem Rechtsanwalt beraten und dann selbständig die Berufung eingebracht habe.Befragt, wie sie am *** selbständig eine Berufung gegen den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom *** (***, Verfallsbescheid ***) habe einbringen können, erkläre sie, dass sie sich damals mit einem Rechtsanwalt beraten und dann selbständig die Berufung eingebracht habe. Im Zuge der mündlichen Verhandlung erging die Anfrage an die medizinische Amtssachverständige, ob man aufgrund des Rechtsmittels vom ***, welches die Beschwerdeführerin nachweislich bei der Bezirkshauptmannschaft X eingebracht habe, davon ausgehen könne, dass diese sehr wohl ihr Handeln verstanden und somit entsprechend handlungsfähig gewesen sei. Im Zuge der mündlichen Verhandlung erging die Anfrage an die medizinische Amtssachverständige, ob man aufgrund des Rechtsmittels vom ***, welches die Beschwerdeführerin nachweislich bei der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn eingebracht habe, davon ausgehen könne, dass diese sehr wohl ihr Handeln verstanden und somit entsprechend handlungsfähig gewesen sei. Aufgrund der Frage der Amtssachverständigen, ob das Rechtsmittel in sich schlüssig und aufgrund der Ausführungen auch zielführend bzw. versprechend gewesen sei, ist aus juristischer Sicht festzustellen, dass das Rechtsmittel in sich schlüssig unter Bezugnahme auf die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen verfasst war und letztendlich auch Erfolg gehabt hat. Die medizinische Amtssachverständige führte Nachstehendes aus: „Aufgrund dieses Rechtsmittels und der Ausführungen bestehen aus medizinischer Sicht keine Anhaltspunkte dafür, dass zum damaligen Zeitpunkt die Handlungsfähigkeit von Frau *** höhergradig eingeschränkt war. Wenn Frau *** somit in der Lage war, das gegenständliche Rechtsmittel einzubringen, so wäre sie auch in der Lage gewesen, andere Fristen zu wahren bzw. diesbezüglich Rechtsmittel einzubringen oder auch mit einem Rechtsanwalt oder Rechtsvertreter in Kontakt zu treten. Die vier vorgelegten ärztlichen Stellungnahmen von Frau *** vom *** bzw. ***, Ärztin für Allgemeinmedizin, beschreiben Konzentrationsstörungen und Unruhe, Hinweise auf psychotische Symptomatik finden sich jedoch nicht. Frau *** bezog sich auf den Zeitraum beginnend ab *** bis ***. Da Frau *** am *** ein vernünftiges Rechtsmittel einbringen konnte, besteht aus meiner Sicht kein Zweifel darüber, dass sie auch andere Rechtsmittel einbringen bzw. Fristen wahren konnte.“ Im Zuge zeugenschaftlicher Einvernahmen sowohl durch die Verwaltungsbehörde als auch im Zuge der öffentlichen mündlichen Verhandlung vor dem ***. *** und *** aus, dass die Beschwerdeführerin im Zuge der Besprechung am *** zu keinem Zeitpunkt sinnes- bzw. geistesabwesend gewesen sei und nach ihrer Ansicht die Vorgangsweise und Maßnahmen verstanden habe. In rechtlicher Hinsicht ist Nachstehendes auszuführen: § 69 AVG bestimmt:Paragraph 69, AVG bestimmt: „
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