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{'item': 'LVwG-AV-174/001-2014'}

Obsah (12)§ 41§ 28§ 25aArt. 133Art. 151§ 16Art. 130§ 37§ 15§ 4§§ 12§ 24

RIS Dokument GerichtLandesverwaltungsgericht Niederösterreich Entscheidungsdatum04.03.2015 GeschäftszahlLVwG-AV-174/001-2014 TextIM NAMEN DER REPUBLIK Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich hat

§ 41

des NÖ Sozialhilfegesetzes 2000 (NÖ SHG), zu Recht erkannt: Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich hat durch Mag. Marihart als Einzelrichterin über die als Beschwerde zu behandelnde Berufung der Frau ***, ***, ***, gegen den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, Zl. ***, betreffend Kostenersatz

Paragraph 41, des NÖ Sozialhilfegesetzes 2000 (NÖ SHG), zu Recht erkannt: 1. Die Beschwerde wird

§ 28Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (Vw

GVG) als unbegründet abgewiesen.Die Beschwerde wird

Paragraph 28, Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG) als unbegründet abgewiesen. 2. Gegen dieses Erkenntnis ist

§ 25aVerwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (Vw

GG) eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof

Art. 133Abs.

4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig.Gegen dieses Erkenntnis ist

Paragraph 25 a, Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (VwGG) eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof

Artikel 133, Absatz 4, Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig.

Entscheidungsgründe: Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, Zl. ***, wurde die nunmehrige Beschwerdeführerin verpflichtet, die Kosten der von der Bezirkshauptmannschaft X (im Folgenden als Verwaltungsbehörde bezeichnet) mit Bescheid vom *** bewilligten Sozialhilfe in der Höhe von € 12.316,24 binnen vier Wochen nach Erhalt des Bescheides zu ersetzen.Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, Zl. ***, wurde die nunmehrige Beschwerdeführerin verpflichtet, die Kosten der von der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn (im Folgenden als Verwaltungsbehörde bezeichnet) mit Bescheid vom *** bewilligten Sozialhilfe in der Höhe von € 12.316,24 binnen vier Wochen nach Erhalt des Bescheides zu ersetzen. Begründend dazu wurde von der Verwaltungsbehörde ausgeführt, dass sich der Vater der Beschwerdeführerin in der Zeit vom *** bis *** auf Kosten des Landes Niederösterreich im Niederösterreichischen Landespflegeheim *** befunden habe. Die Kosten hätten auf Grund der internen Pflegeeinstufung auf Stufe 7 bei einem Tagsatz von € 152,78 betragen. Es sei festgestellt worden, dass die Beschwerdeführerin Vermögen in der Höhe von insgesamt € 101.000,-- von ihrem Vater geschenkt bekommen habe. Die Beschwerdeführerin sei daher verpflichtet, die Restkosten des Heimaufenthaltes ihres Vaters an die Verwaltungsbehörde zu bezahlen. Der Geschenknehmer sei zum Ersatz der Sozialhilfekosten verpflichtet, wenn ihm der Hilfeempfänger innerhalb von fünf Jahren vor Gewährung der Sozialhilfe, während der Sozialhilfe oder drei Jahre nach der Hilfeleistung Vermögen geschenkt oder ohne entsprechende Gegenleistung übertragen habe und der Wert des Geschenkes mehr als € 3.866,30 betrage. Die Ersatzpflicht sei mit der Höhe des Geschenkwertes begrenzt. Gegen diesen Bescheid richtet sich die fristgerecht erhobene Berufung, welche nunmehr

Art. 151Abs.

51 Z 8 B-VG als Beschwerde zu behandeln ist. Gegen diesen Bescheid richtet sich die fristgerecht erhobene Berufung, welche nunmehr

Artikel 151, Absatz 51, Ziffer 8, B-VG als Beschwerde zu behandeln ist.

In dieser wurde ausgeführt, dass die Zusammensetzung der Pflegekosten nicht nachvollziehbar sei, insbesondere sei die sich aus den beiden Tagsätzen von €58,91 und € 152,78 ergebende Differenz nicht nachvollziehbar. Darüber hinaus sei die Bearbeitung des Antrages des Vaters der Beschwerdeführerin auf Pflegegeldzuschuss durch die Pensionsversicherungsanstalt mit dem Ableben des Vaters abgebrochen worden. Die Zeit vom Einzug ins LPH *** bis zum Tod des Vaters sei berücksichtigungswürdig und hätte mit der Schenkung rein gar nichts zu tun. Darüber hinaus sei die mitgeschickte Buchungsliste betreffend die Aufenthaltskosten vollkommen unklar. Bei Gewährung des Antrages auf Pflegegeld hätten sich die Kosten betreffend den vorgeschriebenen Kostenersatz reduziert. Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich geht von folgendem feststehenden und entscheidungswesentlichen Sachverhalt aus: Der Vater der nunmehrigen Beschwerdeführerin, Herr *** wurde am *** geboren und starb am ***. Herr *** war zypriotischer Staatsbürger und in der Zeit von *** bis ***

§ 16Abs.

1 ASVG bei der Niederösterreichischen Gebietskrankenkassa freiwillig krankenversichert.Herr *** war zypriotischer Staatsbürger und in der Zeit von *** bis ***

Paragraph 16, Absatz eins, ASVG bei der Niederösterreichischen Gebietskrankenkassa freiwillig krankenversichert. Herr *** bezog eine monatliche Pension seitens der PVA *** in der Höhe von € 352,

  1. Herr *** befand sich in der Zeit von *** bis *** im Landespflegeheim ***, in der Zeit von ***, 13.00 Uhr, bis *** 13.59 Uhr im Krankenhaus und im Anschluss daran in der Zeit von *** 14.00 Uhr bis *** 04.45 Uhr wiederum im Landespflegeheim ***. In der Zeit von *** bis *** befand sich Herr *** in einem Einbettzimmer. Ein Antrag auf Pflegegeld wurde seitens des Krankenhauses am *** gestellt.Ein Antrag auf Pflegegeld wurde seitens des Krankenhauses am , *** gestellt. Dieser ist bei der Pensionsversicherungsanstalt (im Folgenden als PVA bezeichnet) nicht eingelangt. Seitens des Krankenhauses *** wurde der Antrag auf Pflegegeld nochmals am *** an die PVA übermittelt. In diesem wurde Pflegegeld für die Pflegestufe 7 beantragt. Die aufgelaufenen Heimkosten stellten sich in der verfahrensgegenständlichen Zeit wie folgt dar: ***. – *** Grundgebühr € 58,91+Einbettzimmerzuschlag € 10,65 tgl. + Pflegezuschlag 7 € 93,87 tgl., somit Tagsatz € 163,43 für 4 Tage im LPH€ 653,72***. – *** Grundgebühr € 58,91+Einbettzimmerzuschlag € 10,65 tgl. + Pflegezuschlag 7 € 93,87 tgl., somit Tagsatz € 163,43 für 4 Tage im LPH, € 653,72 ***. – *** im Krankenhaus verminderte Grundgebühr von € 53,07 tgl. (Grundgebühr € 58,91 tgl. abzüglich Minderung bei KH-Aufenthalt € 5,84 tgl.) + Einbettzimmerzuschlag € 10,65 tgl., ergibt Tagsatz € 63,72 für 3 Tage im Krankenhaus€ 191,16***. – *** im Krankenhaus verminderte Grundgebühr von € 53,07 tgl. (Grundgebühr € 58,91 tgl. abzüglich Minderung bei KH-Aufenthalt € 5,84 tgl.) + Einbettzimmerzuschlag € 10,65 tgl., ergibt Tagsatz € 63,72 für 3 Tage im Krankenhaus, € 191,16 ***. – *** Im Krankenhaus verminderte Grundgebühr von € 53,07 tgl. (ab 21.9.2013 KEIN Einbettzimmer mehr) für 6 Tage€ 318,42***. – *** Im Krankenhaus verminderte Grundgebühr von € 53,07 tgl. (ab 21.9.2013 KEIN Einbettzimmer mehr) für 6 Tage, € 318,42 ***. – *** Grundgebühr € 58,91 + Pflegezuschlag 7 € 93,87, ergibt einen Tagsatz von € 152,78 für 4 Tage€ 611,12***. – *** Grundgebühr € 58,91 + Pflegezuschlag 7 € 93,87, ergibt einen Tagsatz von € 152,78 für 4 Tage, € 611,12 ***. – *** Grundgebühr € 58,91 + Pflegezuschlag 7 € 93,87, ergibt einen Tagsatz von € 152,78 für 31 Tage€ 4.736,18***. – *** Grundgebühr € 58,91 + Pflegezuschlag 7 € 93,87, ergibt einen Tagsatz von € 152,78 für 31 Tage, € 4.736,18 ***. – *** Grundgebühr € 58,91 + Pflegezuschlag 7 € 93,87, ergibt einen Tagsatz von € 152,78 für 8 Tage€ 1.222,24***. – *** Grundgebühr € 58,91 + Pflegezuschlag 7 € 93,87, ergibt einen Tagsatz von € 152,78 für 8 Tage, € 1.222,24 ergibt in Summe € 12.316,
  2. Mit Parteiengehör vom ***, Zl. ***, wurden der Beschwerdeführerin die oben angeführten Pflegeheimkosten für den verstorbenen Vater mitgeteilt und dargelegt. Zudem wurde der Rechtsmittelwerberin in diesem Schreiben bekannt gegeben, dass die Bezirkshauptmannschaft X die Fortsetzung des Pflegegeldverfahrens Ihres Vaters beantragt hatte und der Antrag von der PVA zurückgewiesen wurde.Mit Parteiengehör vom ***, Zl. ***, wurden der Beschwerdeführerin die oben angeführten Pflegeheimkosten für den verstorbenen Vater mitgeteilt und dargelegt. Zudem wurde der Rechtsmittelwerberin in diesem Schreiben bekannt gegeben, dass die Bezirkshauptmannschaft römisch zehn die Fortsetzung des Pflegegeldverfahrens Ihres Vaters beantragt hatte und der Antrag von der PVA zurückgewiesen wurde. In der Stellungnahme vom *** erklärte die Beschwerdeführerin, gegen die Höhe der aufgewendeten Pflegeheimkosten keinen Einwand zu erheben, jedoch könne sie nicht nachvollziehen, weshalb die PVA über den Antrag auf Fortsetzung des Pflegegeldverfahrens negativ entschieden hätte. Ihrer Ansicht sei der Bescheid der PVA inhaltlich falsch und hätte diese nicht auf ihre Kosten aus der Pflicht entlassen werden dürfen. Die Beschwerdeführerin hat im Jahr *** Vermögen von ihrem nunmehr verstorbenen Vater in der Höhe von € 101.000,-- geschenkt bekommen. Mit E-Mail vom *** teilte Herr *** der PVA mit, dass die seitens der PVA geforderten Unterlagen - eine Bestätigung der Zypriotischen Pensionsversicherung, die bestätige, dass im Rahmen der Pensionsversicherung keine Krankenversicherung bestanden habe – laut Mitteilung eines Verwandten, der bei besagter Versicherung nachgefragt habe, keinen Erfolg erzielte. Da eine Art Bündelversicherung dort unbekannt sei, sei das Ansinnen einer Bestätigung für etwas nicht Existentes abgelehnt worden. Am *** verstarb der Vater und wurde das Pflegegeldverfahren ex lege unterbrochen. Mit E-Mail vom *** teilte die Beschwerdeführerin der Verwaltungsbehörde mit, dass laut Informationen der PVA das Pflegegeldverfahren ihres Vaters nicht abgeschlossen werden hätte können, da seitens der zypriotischen PVA noch Informationen gefehlt hätten. Diese seien mittlerweile eingelangt. Weshalb die Verwaltungsbehörde das Verfahren wieder aufleben lassen müsse. Auf Ansuchen des Amtes der Niederösterreichischen Landesregierung beantragte die Bezirkshauptmannschaft X am *** die Fortführung des Pflegegeldverfahrens bei der PVA.Auf Ansuchen des Amtes der Niederösterreichischen Landesregierung beantragte die Bezirkshauptmannschaft römisch zehn am *** die Fortführung des Pflegegeldverfahrens bei der PVA. Mit E-Mail vom *** wurde der PVA seitens der NÖGKK mitgeteilt, dass bei der NÖGKK auf Grund ausländischer Versicherungszeiten kein Leistungsanspruch bestand. Die Anfrage der PVA - unter Hinweis auf Name und Sozialversicherungsnummer des Herrn *** lautete, ob aufgrund der ausländischen Rente ein Leistungsanspruch gegeben war. Mit Bescheid der PVA, eingelangt bei der Verwaltungsbehörde am ***, Zl. ***, wurde der Antrag der Verwaltungsbehörde vom *** auf Gewährung des Pflegegeldes für den verstorbenen Herrn *** zurückgewiesen. Begründend dazu wurde von der PVA ausgeführt, dass Herr *** auf Grund des zypriotischen Rentenbezuges der zypriotischen Krankenversicherung und daher auch der zypriotischen Pflegeversicherung unterlegen sei. Mangels Zuständigkeit könne über einen allfälligen Pflegebedarf keine Sachentscheidung erfolgen. Laut telefonischer Rückfrage des erkennenden Gerichtes bei der PVA, Landesstelle NÖ, ist hinsichtlich des Herrn *** kein Verfahren betreffend Pflegegeld anhängig bzw. noch offen. Der Akt ist für die PVA abgeschlossen. Seitens der NÖGKK wurde mit E-Mail vom *** mitgeteilt, dass derzeit noch geprüft werde, ob die bei der NÖGKK von Herrn *** abgeschlossene freiwillige Versicherung in der Krankenversicherung zu Recht bestanden hat. Dieser Sachverhalt ergibt sich auf Grund der Einsichtnahme in den bezughabenden Verwaltungsakt der Bezirkshauptmannschaft X, insbesondere durch Einsichtnahme in folgende Unterlagen:Dieser Sachverhalt ergibt sich auf Grund der Einsichtnahme in den bezughabenden Verwaltungsakt der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn, insbesondere durch Einsichtnahme in folgende Unterlagen: ● Schreiben des Landespflegeheimes *** vom *** betreffend Aufenthalte des Herrn *** ab dem Eintrittstag vom ***, ● Pflegebewertung des Herrn *** betreffend Einstufung in die Pflegestufe 7, ● Schreiben der Bezirkshauptmannschaft X vom *** betreffend Zusammensetzung der Kosten der im verfahrensgegenständlichen Zeitraum aufgelaufenen HeimkostenSchreiben der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom *** betreffend Zusammensetzung der Kosten der im verfahrensgegenständlichen Zeitraum aufgelaufenen Heimkosten ● Bescheid der PVA mit der Zl. *** betreffend Zurückweisung des Antrages auf Gewährung für Pflegegeld für Herrn ***,Bescheid der PVA mit der , Zl. *** betreffend Zurückweisung des Antrages auf Gewährung für Pflegegeld für Herrn ***, ● Pflegegeldantrag an die PVA vom ***, ● Bankauskünfte betreffend Geldtransaktion an Frau *** an die nunmehrige Beschwerdeführerin vom ***, ● Stellungnahmen der nunmehrigen Beschwerdeführerin betreffend das anhängige Verfahren vor der PVA vom ***, ***, ● E-Mail der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse an die PVA betreffend des Nichtbestehen eines Leistungsanspruches des Herrn *** vom ***, ● Schreiben der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse betreffend die Selbstversicherung von Herrn *** in der Zeit von *** bis *** bei der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse, sowie ● die als Beschwerde zu wertende Berufung der nunmehrigen Rechtsmittelwerberin. ● Aktenvermerk vom *** betreffend einTelefonat mit der PVA ● E-Mail vom *** von der NÖGKK betreffend Selbstversicherung des Herrn ***. Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich erkennt rechtlich wie folgt:

§ 28Vw

GVG hat das Verwaltungsgericht die Rechtsache durch Erkenntnis zu erledigen, sofern die Beschwerde nicht zurückweisen oder das Verfahren einzustellen ist.

Paragraph 28, VwGVG hat das Verwaltungsgericht die Rechtsache durch Erkenntnis zu erledigen, sofern die Beschwerde nicht zurückweisen oder das Verfahren einzustellen ist.

Art. 130Abs.

1 Z 1 erkennt das Verwaltungsgericht über Beschwerden gegen den Bescheid einer Verwaltungsbehörde wegen Rechtswidrigkeit.

Artikel 130

, Absatz eins, Ziffer eins, erkennt das Verwaltungsgericht über Beschwerden gegen den Bescheid einer Verwaltungsbehörde wegen Rechtswidrigkeit.

§ 37

Z 5 NÖ SHG haben Personen, denen den Hilfeempfänger Vermögen geschenkt hat oder sonst ohne entsprechende Gegenleistung übertragen hat, für die Kosten von Sozialhilfemaßnahmen, auf die ein Rechtsanspruch besteht, Ersatz zu leisten.

Paragraph 37, Ziffer 5, NÖ SHG haben Personen, denen den Hilfeempfänger Vermögen geschenkt hat oder sonst ohne entsprechende Gegenleistung übertragen hat, für die Kosten von Sozialhilfemaßnahmen, auf die ein Rechtsanspruch besteht, Ersatz zu leisten.

§ 41Abs.

1 NÖ SHG ist, wenn ein Hilfeempfänger innerhalb der letzten fünf Jahre vor Beginn der Hilfeleistung, während oder drei Jahre nach der Hilfeleistung Vermögen verschenkt oder sonst ohne entsprechende Gegenleistung an andere Personen übertragen hat, der Geschenknehmer (Erwerber) zum Kostenersatz verpflichtet, soweit der Wert des Vermögens das Fünffache des Mindeststandards für eine alleinstehende Person

der NÖ Mindeststandardverordnung übersteigt.

Paragraph 41, Absatz eins, NÖ SHG ist, wenn ein Hilfeempfänger innerhalb der letzten fünf Jahre vor Beginn der Hilfeleistung, während oder drei Jahre nach der Hilfeleistung Vermögen verschenkt oder sonst ohne entsprechende Gegenleistung an andere Personen übertragen hat, der Geschenknehmer (Erwerber) zum Kostenersatz verpflichtet, soweit der Wert des Vermögens das Fünffache des Mindeststandards für eine alleinstehende Person

der NÖ Mindeststandardverordnung übersteigt.

§ 41Abs.

2 NÖ SHG ist die Ersatzpflicht mit der Höhe des Geschenkwertes (Wert des ohne entsprechende Gegenleistung übernommene Vermögen) begrenzt.

Paragraph 41, Absatz 2, NÖ SHG ist die Ersatzpflicht mit der Höhe des Geschenkwertes (Wert des ohne entsprechende Gegenleistung übernommene Vermögen) begrenzt.

§ 15Abs.

1 NÖ SHG erfolgt die Leistung der Hilfe bei stationärer Pflege nach § 12 unter Berücksichtigung des Einsatzes des Einkommens und des verwertbaren Vermögens, sowie unter Berücksichtigung der pflegebezogenen Geldleistungen, insoweit diese vom Anspruchsübergang nach den bundesgesetzlichen Pflegegeldregelungen erfasst sind.

Paragraph 15, Absatz eins, NÖ SHG erfolgt die Leistung der Hilfe bei stationärer Pflege nach Paragraph 12, unter Berücksichtigung des Einsatzes des Einkommens und des verwertbaren Vermögens, sowie unter Berücksichtigung der pflegebezogenen Geldleistungen, insoweit diese vom Anspruchsübergang nach den bundesgesetzlichen Pflegegeldregelungen erfasst sind.

§ 4Abs.

1 Verordnung über die Berücksichtigung von Eigenmitteln haben bei stationären Diensten, soweit im Folgenden nichts anderes bestimmt, von einem Einkommen des Hilfeempfängers monatlich außer Ansatz zu bleiben:

Paragraph 4, Absatz eins, Verordnung über die Berücksichtigung von Eigenmitteln haben bei stationären Diensten, soweit im Folgenden nichts anderes bestimmt, von einem Einkommen des Hilfeempfängers monatlich außer Ansatz zu bleiben:

  1. der Erzielung von Einkünften aus Erwerbstätigkeit notwendige Aufwand sowie 50 % dieser Einkünfte,
  2. die Sonderzahlungen (§ 1 Z 5),die Sonderzahlungen (Paragraph eins, Ziffer 5,),
  3. 20 % eines sonstigen Einkommens (z.B. einer Rente, Pension). Der Vater der Beschwerdeführerin, Herr *** geboren am ***, wurde mit dem Bescheid der Verwaltungsbehörde vom ***, Zl. ***, ab *** Hilfe bei stationärer Pflege im Landespflegeheim ***, ***, ***

§§ 12und 15 des NÖ SHG gewährt.

Dieser ist somit Hilfeempfänger im Sinne des § 41 Abs. 1 NÖ SHG.Der Vater der Beschwerdeführerin, Herr *** geboren am ***, wurde mit dem Bescheid der Verwaltungsbehörde vom ***, Zl. ***, ab *** Hilfe bei stationärer Pflege im Landespflegeheim ***, ***, ***

Paragraphen 12 und 15 des NÖ SHG gewährt. Dieser ist somit Hilfeempfänger im Sinne des Paragraph 41, Absatz eins, NÖ SHG. Unbestritten ist, dass für den Heimaufenthalt von *** bis *** folgende Verpflegungskosten entstanden sind: ***. – *** Grundgebühr € 58,91+Einbettzimmerzuschlag € 10,65 tgl. + Pflegezuschlag 7 € 93,87 tgl., somit Tagsatz € 163,43 für 4 Tage im LPH€ 653,72***. – *** Grundgebühr € 58,91+Einbettzimmerzuschlag € 10,65 tgl. + Pflegezuschlag 7 € 93,87 tgl., somit Tagsatz € 163,43 für 4 Tage im LPH, € 653,72 ***. – *** im Krankenhaus verminderte Grundgebühr von € 53,07 tgl. (Grundgebühr € 58,91 tgl. abzüglich Minderung bei KH-Aufenthalt € 5,84 tgl.) + Einbettzimmerzuschlag € 10,65 tgl., ergibt Tagsatz € 63,72 für 3 Tage im Krankenhaus€ 191,16***. – *** im Krankenhaus verminderte Grundgebühr von € 53,07 tgl. (Grundgebühr € 58,91 tgl. abzüglich Minderung bei KH-Aufenthalt € 5,84 tgl.) + Einbettzimmerzuschlag € 10,65 tgl., ergibt Tagsatz € 63,72 für 3 Tage im Krankenhaus, € 191,16 ***. – *** Im Krankenhaus verminderte Grundgebühr von € 53,07 tgl. (ab 21.9.2013 KEIN Einbettzimmer mehr) für 6 Tage€ 318,42***. – *** Im Krankenhaus verminderte Grundgebühr von € 53,07 tgl. (ab 21.9.2013 KEIN Einbettzimmer mehr) für 6 Tage, € 318,42 ***. – *** Grundgebühr € 58,91 + Pflegezuschlag 7 € 93,87, ergibt einen Tagsatz von € 152,78 für 4 Tage€ 611,12***. – *** Grundgebühr € 58,91 + Pflegezuschlag 7 € 93,87, ergibt einen Tagsatz von € 152,78 für 4 Tage, € 611,12 ***. – *** Grundgebühr € 58,91 + Pflegezuschlag 7 € 93,87, ergibt einen Tagsatz von € 152,78 für 31 Tage€ 4.736,18***. – *** Grundgebühr € 58,91 + Pflegezuschlag 7 € 93,87, ergibt einen Tagsatz von € 152,78 für 31 Tage, € 4.736,18 ***. – *** Grundgebühr € 58,91 + Pflegezuschlag 7 € 93,87, ergibt einen Tagsatz von € 152,78 für 8 Tage€ 1.222,24***. – *** Grundgebühr € 58,91 + Pflegezuschlag 7 € 93,87, ergibt einen Tagsatz von € 152,78 für 8 Tage, € 1.222,24 ergibt in Summe € 12.316,24. Ebenso unstrittig ist, dass von Herrn *** keine Ersätze geleistet wurden. Unstrittig ist auch, dass der Bescheid auf Gewährung für Pflegegeld für Herrn *** seitens der PVA als unzulässig zurückgewiesen wurde. Unbestritten ist weiters, dass der Vater der Rechtsmittelwerberin am *** einen Geldbetrag in der Höhe von € 101.000,-- an die nunmehrige Rechtsmittelwerberin ohne Gegenleistung übertragen hat. Die Beschwerdeführerin hat somit innerhalb der im § 41 Abs. 1 NÖ SHG vorgesehenen Frist von einem Hilfeempfänger Vermögen erhalten.Unbestritten ist weiters, dass der Vater der Rechtsmittelwerberin am *** einen Geldbetrag in der Höhe von € 101.000,-- an die nunmehrige Rechtsmittelwerberin ohne Gegenleistung übertragen hat. Die Beschwerdeführerin hat somit innerhalb der im Paragraph 41, Absatz eins, NÖ SHG vorgesehenen Frist von einem Hilfeempfänger Vermögen erhalten. Wenngleich der Bescheid der Verwaltungsbehörde vom ***, Zl. ***, mit dem Herrn ***

§§ 12

und 15 des NÖ SHG 2000 Hilfe bei stationärer Pflege zugesprochen wurde, erst die Zeit ab *** umfasst, erhielt er eine solche auch für den Zeitraum von *** bis *** indem das Land Niederösterreich die Pflege- und Betreuungskosten bezahlte. Nach der Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes liegt nämlich auch dann eine Leistungserbringung im Rahmen der Hoheitsverwaltung und zwar unabhängig davon, ob ein Antrag gestellt und ein Bescheid erlassen wurde vor, wenn das NÖ SHG dem Hilfesuchenden ein subjektives Recht auf die betreffende Art der Leistung einräumt (vgl. dazu Erkenntnis des VwGH vom 24.10.2000, Zl. 99/11/0367). Zu Recht umfasst der Spruch des angefochtenen Bescheides daher den Zeitraum vom *** bis ***. Wenngleich der Bescheid der Verwaltungsbehörde vom ***, Zl. ***, mit dem Herrn ***

Paragraphen 12 und 15 des NÖ SHG 2000 Hilfe bei stationärer Pflege zugesprochen wurde, erst die Zeit ab *** umfasst, erhielt er eine solche auch für den Zeitraum von *** bis *** indem das Land Niederösterreich die Pflege- und Betreuungskosten bezahlte. Nach der Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes liegt nämlich auch dann eine Leistungserbringung im Rahmen der Hoheitsverwaltung und zwar unabhängig davon, ob ein Antrag gestellt und ein Bescheid erlassen wurde vor, wenn das NÖ SHG dem Hilfesuchenden ein subjektives Recht auf die betreffende Art der Leistung einräumt vergleiche dazu Erkenntnis des VwGH vom 24.10.2000, Zl. 99/11/0367). Zu Recht umfasst der Spruch des angefochtenen Bescheides daher den Zeitraum vom *** bis ***. Zum Beschwerdevorbringen der Beschwerdeführerin, die Behörde sei ihrer „Schadensminderungspflicht“ nicht nachgekommen, da gegen den ihrer Meinung nach falschen Bescheid der PVA nicht geklagt wurde, wird festgehalten, dass die Behörde schon durch die Beantragung der Fortsetzung des Pflegegeldverfahrens bei der PVA alles versucht hat, um den Schaden zu mindern. Der Bescheid der PVA, mit welchem der Antrag auf Gewährung von Pflegegeld als unzulässig zurückgewiesen wurde, ist in Rechtskraft erwachsen. Selbst wenn der PVA in ihrer rechtlichen Beurteilung ein Fehler unterlaufen wäre, wäre dieser durch die Rechtskraft des Pflegegeldbescheides, im nunmehrigen Kostenersatzverfahren nicht aufzugreifen. Allfällige Fehler im Pflegegeldverfahren wären durch die PVA aufzugreifen (z.B. § 101 ASVG) und nicht vom erkennenden Gericht.Selbst wenn der PVA in ihrer rechtlichen Beurteilung ein Fehler unterlaufen wäre, wäre dieser durch die Rechtskraft des Pflegegeldbescheides, im nunmehrigen Kostenersatzverfahren nicht aufzugreifen. Allfällige Fehler im Pflegegeldverfahren wären durch die PVA aufzugreifen (z.B. Paragraph 101, ASVG) und nicht vom erkennenden Gericht. Das Prüfungsverfahren der NÖGKK bezieht sich nur auf die Frage, ob die freiwillige Versicherung gem. § 16 ASVG des Herrn *** zu Recht bestanden hat. Diese hätte nur dann zu Recht bestanden, wenn Herr *** keine Pflichtversicherung auf Grund seines Pensionsbezuges im *** gegeben war. Bestand jedoch für Herrn *** ein Leistungsanspruch gegenüber dem zypriotischen Träger während seines Aufenthaltes in Österreich, wäre von der NÖGKK lediglich eine Betreuung mittels Bescheinigung E 121 erfolgt, die Leistungen jedoch dem zypriotischen Träger verrechnet worden.Das Prüfungsverfahren der NÖGKK bezieht sich nur auf die Frage, ob die freiwillige Versicherung gem. Paragraph 16, ASVG des Herrn *** zu Recht bestanden hat. Diese hätte nur dann zu Recht bestanden, wenn Herr *** keine Pflichtversicherung auf Grund seines Pensionsbezuges im *** gegeben war. Bestand jedoch für Herrn *** ein Leistungsanspruch gegenüber dem zypriotischen Träger während seines Aufenthaltes in Österreich, wäre von der NÖGKK lediglich eine Betreuung mittels Bescheinigung E 121 erfolgt, die Leistungen jedoch dem zypriotischen Träger verrechnet worden. Diese Frage bezieht sich lediglich auf die Frage des seitens der NÖGKK gewährten Leistungsumfanges der NÖGKK für Herrn *** im Rahmen der Selbstversicherung und ist für das gegenständliche Kostenersatzverfahren nicht relevant. Auf Grund der gegebenen Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt der Entscheidung war daher spruchgemäß zu entscheiden. Von der Durchführung einer öffentlich mündlichen Verhandlung konnte

§ 24Abs. 4 Vw

GVG Abstand genommen werden.Von der Durchführung einer öffentlich mündlichen Verhandlung konnte

Paragraph 24, Absatz 4, VwGVG Abstand genommen werden. Zur Unzulässigkeit der ordentlichen Revision: Die ordentliche Revision ist nicht zulässig, da im gegenständlichen Verfahren keine Rechtsfrage zu lösen war, der im Sinne des Art. 133 Abs. 4 B-VG grundsätzliche Bedeutung zukommt, zumal die Entscheidung nicht von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht.Die ordentliche Revision ist nicht zulässig, da im gegenständlichen Verfahren keine Rechtsfrage zu lösen war, der im Sinne des Artikel 133, Absatz 4, B-VG grundsätzliche Bedeutung zukommt, zumal die Entscheidung nicht von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht. European Case Law IdentifierECLI:AT:LVWGNI:2015:LVwG.AV.174.001.2014

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.