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{'item': 'LVwG-AB-14-4138'}

RIS Dokument GerichtLandesverwaltungsgericht Niederösterreich Entscheidungsdatum03.06.2015 GeschäftszahlLVwG-AB-14-4138 TextIM NAMEN DER REPUBLIK Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich hat durc

§ 28Absatz 1 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (Vw

GVG) als unbegründet abgewiesen.Die Berufung (nunmehr Beschwerde) wird

Paragraph 28, Absatz 1 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG) als unbegründet abgewiesen. 2. Die ordentliche Revision nach Artikel 133 Absatz 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) ist gegen dieses Erkenntnis

§ 25aAbsatz 1 Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (Vw

GG) nicht zulässig.Die ordentliche Revision nach Artikel 133 Absatz 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) ist gegen dieses Erkenntnis

Paragraph 25 a, Absatz 1 Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (VwGG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe: Mit Schreiben vom *** hat die nunmehrige Beschwerdeführerin um Hilfestellung zur Bereinigung der Abwassersituation entlang ihrer Grundstücksgrenze (Grundstück Nr. ***, KG ***) ersucht. Begehrt wurde eine Sanierung des Wassergrabens auf dem Grundstück ***, welches an das der Beschwerdeführerin angrenzt. Im Schreiben vom ***, eingelangt bei der Bezirkshauptmannschaft X am *** und im angefochtenen Bescheid vom *** in Spruchpunkt II. Teil mit *** bezeichnet, hat die Beschwerdeführerin die Einleitung eines wasserrechtlichen Verfahrens betreffend Ableitung der Oberflächenwässer des Johannesweges durch Anschüttungen auf der Grundstück Nr. ***, KG ***, in den auf diesem Grundstück befindlichen Wassergraben beantragt.Mit Schreiben vom *** hat die nunmehrige Beschwerdeführerin um Hilfestellung zur Bereinigung der Abwassersituation entlang ihrer Grundstücksgrenze (Grundstück Nr. ***, KG ***) ersucht. Begehrt wurde eine Sanierung des Wassergrabens auf dem Grundstück ***, welches an das der Beschwerdeführerin angrenzt. Im Schreiben vom ***, eingelangt bei der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn am *** und im angefochtenen Bescheid vom *** in Spruchpunkt römisch zwei. Teil mit *** bezeichnet, hat die Beschwerdeführerin die Einleitung eines wasserrechtlichen Verfahrens betreffend Ableitung der Oberflächenwässer des Johannesweges durch Anschüttungen auf der Grundstück Nr. ***, KG ***, in den auf diesem Grundstück befindlichen Wassergraben beantragt. Mit Schreiben vom *** stellte die Beschwerdeführerin unter anderem den Antrag auf Übergang der Entscheidungspflicht an die Oberbehörde betreffend die Anschüttungen von Herrn *** auf Grundstück ***, KG ***, wobei auf das Ansuchen vom ***, eingelangt bei der Bezirkshauptmannschaft am ***, Bezug genommen wurde. Nach Vorlage des Verfahrensaktes hat die sachlich in Betracht kommende Oberbehörde Landeshauptmann von Niederösterreich mit Bescheid vom *** im Spruchteil I. den Devolutionsantrag vom *** betreffend Abfuhr der Oberflächenwässer des *** und der Anschüttungen auf Grundstück Nr. ***, KG ***, stattgegeben. In einem II. Teil hat der Landeshauptmann von Niederösterreich das Ansuchen der Beschwerdeführerin betreffend Erlassung eines gewässerpolizeilichen Auftrages hinsichtlich Änderung der Abflussverhältnisse der Oberflächenwässer des Wassergrabens neben dem *** auf Grundstück Nr. ***, KG ***, durch Anschüttungen auf diesem Grundstück abgewiesen.Nach Vorlage des Verfahrensaktes hat die sachlich in Betracht kommende Oberbehörde Landeshauptmann von Niederösterreich mit Bescheid vom *** im Spruchteil römisch eins. den Devolutionsantrag vom *** betreffend Abfuhr der Oberflächenwässer des *** und der Anschüttungen auf Grundstück Nr. ***, KG ***, stattgegeben. In einem römisch zwei. Teil hat der Landeshauptmann von Niederösterreich das Ansuchen der Beschwerdeführerin betreffend Erlassung eines gewässerpolizeilichen Auftrages hinsichtlich Änderung der Abflussverhältnisse der Oberflächenwässer des Wassergrabens neben dem *** auf Grundstück Nr. ***, KG ***, durch Anschüttungen auf diesem Grundstück abgewiesen. Dagegen wurde fristgerecht Berufung (nunmehr Beschwerde) erhoben und vorgebracht, gegen Teil II., Abweisung des Antrages vom ***, Berufung zu erheben. Es seien von Herrn *** Anschüttungen auf Grundstück Nr. *** gemacht worden und könnten die von der Beschwerdeführerin vorgenommenen Anschüttungen auf Grundstück Nr. *** im Ausmaß von rund 10 cm nicht schadhaft sein und den natürlichen Ablauf von Oberflächenwässern derart ändern, dass es zu einer Vernässung des Grundstückes *** komme, dieses Grundstück von Herrn *** liege in der Natur höher. Von Herrn *** sei auf Grundstück *** angeschüttet und so zusätzlich erhöht worden. In einem abgeschlossenen Agrarverfahren betreffend die KG *** seien im Jahr *** Fehler gemacht worden und nicht die Wasserableitung der neu angelegten Wassergräben geregelt worden. Es sei in der Niederschrift vom *** bereits festgehalten worden, dass das Grundstück *** (*** und ***) höher liege als das der Beschwerdeführerin (***). Der Wassergraben auf dem Grundstück *** sei im Eigentum der Gemeinde und von dieser zu revitalisieren, Einwände von Herrn *** seien nicht zu berücksichtigen, da dessen Grundstück ohnedies höher liege und keine Oberflächenwasserableitung gegeben sei. § 39 Abs. 1 WRG 1959 sei hier anzuwenden, da die Wasserabflussverhältnisse durch die Neuerrichtung von Wassergräben der KG *** und durch Anschüttungen von *** zum Nachteil der Beschwerdeführerin verändert worden seien. Ebenso sei ein künstlicher Wassergraben entlang des *** beim Agrarverfahren der KG *** geschaffen worden.Dagegen wurde fristgerecht Berufung (nunmehr Beschwerde) erhoben und vorgebracht, gegen Teil römisch zwei., Abweisung des Antrages vom ***, Berufung zu erheben. Es seien von Herrn *** Anschüttungen auf Grundstück Nr. *** gemacht worden und könnten die von der Beschwerdeführerin vorgenommenen Anschüttungen auf Grundstück Nr. *** im Ausmaß von rund 10 cm nicht schadhaft sein und den natürlichen Ablauf von Oberflächenwässern derart ändern, dass es zu einer Vernässung des Grundstückes *** komme, dieses Grundstück von Herrn *** liege in der Natur höher. Von Herrn *** sei auf Grundstück *** angeschüttet und so zusätzlich erhöht worden. In einem abgeschlossenen Agrarverfahren betreffend die KG *** seien im Jahr *** Fehler gemacht worden und nicht die Wasserableitung der neu angelegten Wassergräben geregelt worden. Es sei in der Niederschrift vom *** bereits festgehalten worden, dass das Grundstück *** (*** und ***) höher liege als das der Beschwerdeführerin (***). Der Wassergraben auf dem Grundstück *** sei im Eigentum der Gemeinde und von dieser zu revitalisieren, Einwände von Herrn *** seien nicht zu berücksichtigen, da dessen Grundstück ohnedies höher liege und keine Oberflächenwasserableitung gegeben sei. Paragraph 39, Absatz eins, WRG 1959 sei hier anzuwenden, da die Wasserabflussverhältnisse durch die Neuerrichtung von Wassergräben der KG *** und durch Anschüttungen von *** zum Nachteil der Beschwerdeführerin verändert worden seien. Ebenso sei ein künstlicher Wassergraben entlang des *** beim Agrarverfahren der KG *** geschaffen worden. Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich hat erwogen:

Art. 130Abs.

1 Z 1 B-VG erkennen die Verwaltungsgerichte über Beschwerden gegen den Bescheid einer Verwaltungsbehörde wegen Rechtswidrigkeit.

Artikel 130

, Absatz eins, Ziffer eins, B-VG erkennen die Verwaltungsgerichte über Beschwerden gegen den Bescheid einer Verwaltungsbehörde wegen Rechtswidrigkeit.

§ 28Abs. 1 Vw

GVG hat das Verwaltungsgericht, sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist, die Rechtssache durch Erkenntnis zu erledigen.

Paragraph 28, Absatz eins, VwGVG hat das Verwaltungsgericht, sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist, die Rechtssache durch Erkenntnis zu erledigen. § 39 WRG 1959 lautet:Paragraph 39, WRG 1959 lautet: „

(1)Der Eigentümer eines Grundstückes darf den natürlichen Abfluß der darauf sich ansammelnden oder darüber fließenden Gewässer zum Nachteile des unteren Grundstückes nicht willkürlich ändern.
(2)Dagegen ist auch der Eigentümer des unteren Grundstückes nicht befugt, den natürlichen Ablauf solcher Gewässer zum Nachteile des oberen Grundstückes zu hindern.
(3)Die Abs. 1 und 2 gelten nicht für eine Änderung der Ablaufverhältnisse, die durch die ordnungsmäßige Bearbeitung eines landwirtschaftlichen Grundstückes notwendigerweise bewirkt wird.“
(3)Die Absatz eins und 2 gelten nicht für eine Änderung der Ablaufverhältnisse, die durch die ordnungsmäßige Bearbeitung eines landwirtschaftlichen Grundstückes notwendigerweise bewirkt wird.“ § 138 Abs. 1 lit.a WRG 1959 lautet:Paragraph 138, Absatz eins, Litera a, WRG 1959 lautet: „Unabhängig von Bestrafung und Schadenersatzpflicht ist derjenige, der die Bestimmungen dieses Bundesgesetzes übertreten hat, wenn das öffentliche Interesse es erfordert oder der Betroffene es verlangt, von der Wasserrechtsbehörde zu verhalten, auf seine Kosten eigenmächtig vorgenommene Neuerungen zu beseitigen oder die unterlassenen Arbeiten nachzuholen.“ Angefochten wird lediglich Teil II. des Bescheides vom *** betreffend Abweisung des Ansuchens vom ***. Der Teil I. dieses Bescheides ist daher in Rechtskraft erwachsen.Angefochten wird lediglich Teil römisch zwei. des Bescheides vom *** betreffend Abweisung des Ansuchens vom ***. Der Teil römisch eins. dieses Bescheides ist daher in Rechtskraft erwachsen. Geltend gemacht wird eine Veränderung der natürlichen Abflussverhältnisse durch angebliche Schüttungen des Herrn *** auf Grundstück Nr. *** zum Nachteil der Grundstücke der Beschwerdeführerin. Dazu ist auszuführen, dass die Veränderung des Wasserabflusses eines künstlich geschaffenen Gerinnes nicht in den Anwendungsbereich des § 39 WRG 1959 fällt. In dieser Bestimmung ist der natürliche Abfluss geregelt (vgl. VwGH vom 13.12.2007, 2006/07/0038).Geltend gemacht wird eine Veränderung der natürlichen Abflussverhältnisse durch angebliche Schüttungen des Herrn *** auf Grundstück Nr. *** zum Nachteil der Grundstücke der Beschwerdeführerin. Dazu ist auszuführen, dass die Veränderung des Wasserabflusses eines künstlich geschaffenen Gerinnes nicht in den Anwendungsbereich des Paragraph 39, WRG 1959 fällt. In dieser Bestimmung ist der natürliche Abfluss geregelt vergleiche VwGH vom 13.12.2007, 2006/07/0038). In der als Beschwerde zu beurteilenden Berufung vom *** wird vorgebracht, dass das Grundstück Nr. *** (***) in der Natur höher liegt als das Grundstück der Beschwerdeführerin. Weiters wird ausgeführt, dass Herr *** dieses Grundstück zusätzlich erhöht hätte und er auch Anschüttungen auf Grundstück *** vorgenommen hätte. Bereits in der Niederschrift der Bezirkshauptmannschaft X vom *** wird festgestellt, dass die „Grundstücke“ von Herrn *** – gemeint sind offenbar die von ihm von Herrn *** gepachteten Grundstücke *** und *** – niveaumäßig höher liegen als das Grundstück der Beschwerdeführerin. Darüber hinaus wird festgehalten, dass der Grund für diese unterschiedlichen Niveaus nicht geklärt werden konnte, da verschiedene widersprüchliche Aussagen vorlägen. Schon auf Grund des Umstandes, dass das Grundstück von Herrn *** niveaumäßig höher liegt, kann durch Anschüttungen auf dem Grundstück *** keine Verbesserung zu Gunsten dieses Grundstückes herbeigeführt werden. Weiters lässt sich keine eindeutige Aussage darüber treffen, wie es zu dem Niveauunterschied gekommen ist und von wem die gegenständlichen Anschüttungen auf Grundstück *** tatsächlich stammen.In der als Beschwerde zu beurteilenden Berufung vom *** wird vorgebracht, dass das Grundstück Nr. *** (***) in der Natur höher liegt als das Grundstück der Beschwerdeführerin. Weiters wird ausgeführt, dass Herr *** dieses Grundstück zusätzlich erhöht hätte und er auch Anschüttungen auf Grundstück *** vorgenommen hätte. Bereits in der Niederschrift der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom *** wird festgestellt, dass die „Grundstücke“ von Herrn *** – gemeint sind offenbar die von ihm von Herrn *** gepachteten Grundstücke *** und *** – niveaumäßig höher liegen als das Grundstück der Beschwerdeführerin. Darüber hinaus wird festgehalten, dass der Grund für diese unterschiedlichen Niveaus nicht geklärt werden konnte, da verschiedene widersprüchliche Aussagen vorlägen. Schon auf Grund des Umstandes, dass das Grundstück von Herrn *** niveaumäßig höher liegt, kann durch Anschüttungen auf dem Grundstück *** keine Verbesserung zu Gunsten dieses Grundstückes herbeigeführt werden. Weiters lässt sich keine eindeutige Aussage darüber treffen, wie es zu dem Niveauunterschied gekommen ist und von wem die gegenständlichen Anschüttungen auf Grundstück *** tatsächlich stammen. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass in der Niederschrift vom *** schriftlich das Einvernehmen darüber festgelegt wurde, dass die Oberflächenwassersituation „***“ und die Grabeninstandhaltung zwischen den Grundstückseigentümern ***/*** und *** abschließend behandelt wurde. Als Ergebnis dieses Einvernehmens wurde festgehalten, dass die Grabeninstandhaltung (Anmerkung: betreffend Grundstück ***) teils von der Gemeinde und dann im Verhältnis 50:50 von ***/*** und der Beschwerdeführerin bis Ende Oktober *** durchgeführt wird. Weiters, dass das Projekt „Asphaltierung *** und Austausch der Rohre von DN300 auf DN500“ bis ca. Ende September *** durchgeführt wird. Dieses Einvernehmen wurde von der Beschwerdeführerin durch Unterfertigung der genannten Niederschrift mit Unterschrift bestätigt. Das weitere Vorbringen in der Beschwerde, die Wasserableitung der Wassergräben, die im abgeschlossenen Agrarverfahren KG *** angelegt worden seien, sei nicht geregelt, ist nicht Gegenstand des angefochtenen Bescheides und geht daher ins Leere. Die Durchführung einer mündlichen Verhandlung konnte unterbleiben, da der Sachverhalt, nämlich das Vorliegen eines künstlichen Gerinnes, geklärt ist.

§ 25aAbs. 1 Vw

GG ist die ordentliche Revision nach Art. 133 Abs. 4 B-VG nicht zulässig, da in gegenständlicher Angelegenheit keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zu lösen war.

Paragraph 25 a, Absatz eins, VwGG ist die ordentliche Revision nach Artikel 133, Absatz 4, B-VG nicht zulässig, da in gegenständlicher Angelegenheit keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zu lösen war. European Case Law IdentifierECLI:AT:LVWGNI:2015:LVwG.AB.14.4138

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.