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{'item': 'LVwG-AV-217/001-2015'}

Obsah (5)§ 28§ 25aArt. 133§ 41§ 24

RIS Dokument GerichtLandesverwaltungsgericht Niederösterreich Entscheidungsdatum08.09.2015 GeschäftszahlLVwG-AV-217/001-2015 TextIM NAMEN DER REPUBLIK Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich hat

§ 28Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (Vw

GVG) wird der Beschwerde Folge gegeben und der Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, Zl. ***, worin Frau *** verpflichtet wird, die Kosten des Herrn *** mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, ***, bewilligten Sozialhilfe durch Hilfe bei stationärer Pflege in Höhe von € 2.308,60 monatlich ab *** dem Land Niederösterreich zu ersetzten, aufgehoben.

Paragraph 28, Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG) wird der Beschwerde Folge gegeben und der Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, Zl. ***, worin Frau *** verpflichtet wird, die Kosten des Herrn *** mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, ***, bewilligten Sozialhilfe durch Hilfe bei stationärer Pflege in Höhe von € 2.308,60 monatlich ab *** dem Land Niederösterreich zu ersetzten, aufgehoben. 2. Gegen dieses Erkenntnis ist

§ 25aVerwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (Vw

GG) eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof

Art. 133Abs.

4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig.Gegen dieses Erkenntnis ist

Paragraph 25 a, Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (VwGG) eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof

Artikel 133, Absatz 4, Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig.

Entscheidungsgründe: Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, Zl. ***, wurde Frau *** verpflichtet, die Kosten des Herrn *** mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, ***, bewilligten Sozialhilfe durch Hilfe bei stationärer Pflege in Höhe von € 2.308,60 monatlich ab *** dem Land Niederösterreich zu ersetzen. Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, Zl. ***, wurde Frau *** verpflichtet, die Kosten des Herrn *** mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, ***, bewilligten Sozialhilfe durch Hilfe bei stationärer Pflege in Höhe von € 2.308,60 monatlich ab *** dem Land Niederösterreich zu ersetzen. Als Rechtgrundlagen wurden §§ 37 Abs. 1 Z 5 und 41 NÖ Sozialhilfegesetz 2000 (NÖ SHG) angeführt.Als Rechtgrundlagen wurden Paragraphen 37, Absatz eins, Ziffer 5 und 41 NÖ Sozialhilfegesetz 2000 (NÖ SHG) angeführt. In der Begründung führte die Bezirkshauptmannschaft X (im Folgenden als Verwaltungsbehörde bezeichnet) aus, dass Herr *** seit *** auf Grund des im Spruch genannten Bescheides Sozialhilfe durch Hilfe bei stationärer Pflege erhalte. Die in der Zeit von *** bis *** angelaufenen Sozialhilfekosten von insgesamt € 36.131,44 würden sich aus den vom Land Niederösterreich übernommenen Pflege- und Betreuungskosten in Höhe von € 77.035,81 für die Jahre *** und *** (aus Grundgebühr, Pflegezuschlag und gegebenenfalls Einzelzimmerzuschlag) abzüglich der geleisteten Ersätze aus Pension und Pflegegeld in Höhe von insgesamt € 40.904,37 ergeben. Da Herr *** Frau *** am *** eine Eigentumswohnung in der KG ***, EZ ***, Anteil 71/7272 mit WE an *** schenkte und dieses Vermögen im Zeitpunkt der Schenkung einen Wert in Höhe von € 70.800,-- abzüglich Darlehen in Höhe von € 8.676,96 und € 3.718,69 gehabt hätte, wäre sie jedenfalls zu dem im Spruch genannten Kostenersatz verpflichtet. Es wäre jedenfalls der Geschenknehmerfreibetrag in Höhe von € 4.069,95 in Abzug gebracht worden und ergebe sich eine Verpflichtung zum Ersatz der nicht verjährten Sozialhilfekosten in Höhe von € 54.334,

  1. In der Begründung führte die Bezirkshauptmannschaft römisch zehn (im Folgenden als Verwaltungsbehörde bezeichnet) aus, dass Herr *** seit *** auf Grund des im Spruch genannten Bescheides Sozialhilfe durch Hilfe bei stationärer Pflege erhalte. Die in der Zeit von *** bis *** angelaufenen Sozialhilfekosten von insgesamt € 36.131,44 würden sich aus den vom Land Niederösterreich übernommenen Pflege- und Betreuungskosten in Höhe von € 77.035,81 für die Jahre *** und *** (aus Grundgebühr, Pflegezuschlag und gegebenenfalls Einzelzimmerzuschlag) abzüglich der geleisteten Ersätze aus Pension und Pflegegeld in Höhe von insgesamt € 40.904,37 ergeben. Da Herr *** Frau *** am *** eine Eigentumswohnung in der KG ***, EZ ***, Anteil 71/7272 mit WE an *** schenkte und dieses Vermögen im Zeitpunkt der Schenkung einen Wert in Höhe von € 70.800,-- abzüglich Darlehen in Höhe von € 8.676,96 und € 3.718,69 gehabt hätte, wäre sie jedenfalls zu dem im Spruch genannten Kostenersatz verpflichtet. Es wäre jedenfalls der Geschenknehmerfreibetrag in Höhe von € 4.069,95 in Abzug gebracht worden und ergebe sich eine Verpflichtung zum Ersatz der nicht verjährten Sozialhilfekosten in Höhe von € 54.334,
  2. Weiters führte die Verwaltungsbehörde aus, dass der Wert des Wohnungsrechtes, welches Herrn *** auf Lebenszeit an dieser Wohnung zukommt, nicht berücksichtigt werden konnte. Ebenso wurde ausgeführt, dass ein Pfandrecht in Höhe von € 80.000,-- vom *** nicht berücksichtigt werden konnte. Lapidar führte die Verwaltungsbehörde schließlich aus, dass Frau *** daher einen Kostenersatz in Höhe von derzeit monatlich € 2.308,60 zu bezahlen hätte. Ergänzend wurde noch darauf hingewiesen, dass der Kostenersatz für die Zeit von *** bis *** gesondert mit Bescheid vorgeschrieben wird. Tatsächlich wurde mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, Zl. ***, Frau *** verpflichtet, die Kosten des Herrn *** mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, ***, bewilligten Sozialhilfe durch Hilfe bei stationärer Pflege für die Zeit von *** bis *** in Höhe von € 36.131,44 dem Land Niederösterreich zu ersetzen.Tatsächlich wurde mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, Zl. ***, Frau *** verpflichtet, die Kosten des Herrn *** mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, ***, bewilligten Sozialhilfe durch Hilfe bei stationärer Pflege für die Zeit von *** bis *** in Höhe von € 36.131,44 dem Land Niederösterreich zu ersetzen. Mit Schreiben vom *** wurde vom anwaltlichen Vertreter fristgerecht Beschwerde erhoben und im Wesentlichen vorgebracht, dass unrichtigerweise bei der Berechnung des Geschenkwertes einerseits der Geschenknehmerfreibetrag, andererseits nicht das dem Hilfeempfänger eingeräumte Wohnungsnutzungsrecht auf Lebenszeit berücksichtigt worden wäre. Zudem wäre Herr *** auf Grund einer von der *** Versicherung anerkannten Leistungserbringung bereits zu einem Vermögen in Höhe von € 70.958 gekommen. Weiters wäre über den Betrag von € 283.832,-- ein Klagsverfahren anhängig. Jedenfalls wäre Herr *** in der Lage, auf Grund des bereits zugewachsenen Vermögens in Form der Versicherungsleistung, die aufgelaufenen Kosten selber zu begleichen. Weiters hätte es die Behörde unterlassen, die Gesamtbelastung der Beschwerdeführerin festzustellen. Die Höhe des Geschenkwertes sei im Spruch des Bescheides nicht aufgenommen worden. Es wurde daher beantragt, den Bescheid aufzuheben. Mit Schreiben vom *** forderte das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich die Beschwerdeführerin auf, den Vermögenszuwachs von Herrn *** dem Gericht zu erläutern und schriftlich zu belegen. Mit Schreiben vom *** führte die Beschwerdeführerin durch ihren anwaltlichen Vertreter aus, dass *** jedenfalls in der Lage ist, aufgrund ausreichenden Vermögens den begehrten Kostenersatz selbständig zu decken. Gleichzeitig wurde ein Schreiben der *** vom *** vorgelegt, aus welchem sich ergibt, dass aus der bei dieser Gesellschaft eingedeckten Unfallversicherung ein Betrag in Höhe von € 70.958 liquidiert wurde. Mit Mail vom *** wurde ergänzend eine Umsatzanzeige des auf Herrn *** lautenden Pensionskontos (*** bei der ***) mit einem Kontostand von € 44.013,12 per *** übermittelt. Zudem wurde eine Umsatzanzeige des eben erwähnten Kontos vorgelegt, aus dem sich mit Buchungsdatum vom *** ergibt, dass ein Betrag in Höhe von € 22.000,- als Darlehen an die Beschwerdeführerin zur Auszahlung gelangte. Mit Schreiben des Landesverwaltungsgerichtes NÖ (LVwG NÖ) vom *** wurde die Amtssachverständige (ASV) *** zur Überarbeitung ihres erstellten Gutachtens vom *** betreffend der gegenständlichen Liegenschaft ersucht, da das Wohnungsgebrauchsrecht nicht zum Stichtag *** bewertet wurde, sondern lediglich der Barwert in der Höhe von € 50.285 (zum Stichtag ***) übernommen worden sei. Mit Schreiben der ASV vom *** wurde das korrigierte Gutachten mit Stichtag *** übermittelt. Aus diesem Gutachten ergibt sich u.a. der Barwert des Wohnungsgebrauchsrechtes zum Stichtag *** in der Höhe von € 62.530,23,-- sowie nach Abzug des Wertes des Wohnungsgebrauchsrechtes ein Verkehrswert der gegenständlichen Liegenschaft in Höhe von € 8.200,00 zum Stichtag ***. Dieses Gutachten wurde mit Schreiben des LVwG NÖ vom *** sowohl der Verwaltungsbehörde als auch dem Vertreter der Beschwerdeführerin zur Stellungnahme übermittelt. Mit Schriftsatz vom *** nahm die Beschwerdeführerin – betreffend das Kostenersatzverfahren, mit welchem sie zum Ersatz von € 36.131,44 verpflichtet wurde - Stellung, dass die ASV in ihrem Gutachten lediglich das Wohnrecht als Last abgezogen habe, nicht aber die offen aushaftenden Darlehen in der Höhe von € 8.676,96 und € 3.718,
  3. Die Verwaltungsbehörde hat sich zum übermittelten Gutachten nicht geäußert. Folgender entscheidungswesentlicher Sachverhalt steht fest: Herr *** erhält seit *** Sozialhilfe durch Hilfe bei stationärer Pflege. Die in der Zeit von *** bis *** angelaufenen Sozialhilfekosten von insgesamt € 36.131,44 ergeben sich aus den vom Land Niederösterreich übernommenen Pflege- und Betreuungskosten in Höhe von € 77.035,81 für die Jahre *** und *** (aus Grundgebühr, Pflegezuschlag und gegebenenfalls Einzelzimmerzuschlag) abzüglich der geleisteten Ersätze aus Pension und Pflegegeld in Höhe von insgesamt € 40.904,
  4. Herr *** hat ein Vermögen in Höhe von € 44.013,12 per *** auf einem Konto bei der ***. Vom selbigen Konto ist per *** ein Betrag in Höhe von € 22.000,- als Darlehen an die Beschwerdeführerin zur Auszahlung gelangt. Herr *** verfügte daher jedenfalls am *** über Vermögen in Höhe von € 66.013,
  5. Die Beschwerdeführerin wurde mit Beschluss des Bezirksgerichtes *** vom ***, Zl. ***, zur Sachwalterin des Herrn *** in allen Angelegenheiten bestellt. Am *** übergab *** an die Beschwerdeführerin das Wohnungseigentum an Wohnung ***, ***, ***, ***, samt dem dazugehörigen Kellerabteil und KFZ-Abstellplatz. Als Gegenleistung für diese Übergabe nahm sich *** auf Lebensdauer ein vollkommen unentgeltliches ausschließliches Wohnungsgebrauchsrecht aus. Der Verkehrswert dieser Wohnung betrug zum Übergabezeitpunkt am *** € 70.800,-. Das Wohnungsgebrauchsrecht des *** hatte zu diesem Zeitpunkt (Stichtag ***) einen Wert von € 62.530,
  6. Der Verkehrswert der Liegenschaft betrug zum Stichtag *** € 8.200,-- Mit *** wurde laut Auskunft der Bezirkshauptmannschaft X die Gewährung von Sozialhilfe eingestellt. Mit *** wurde laut Auskunft der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn die Gewährung von Sozialhilfe eingestellt. Mit Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes vom
  7. September 2015 wurde der Beschwerde der Rechtsmittelwerberin gegen den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom *** Zl. ***,Folge gegeben und dieser Bescheid betreffend die auferlegte Verpflichtung zum Kostenersatz für die Kosten des Herrn *** mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, ***, bewilligten Sozialhilfe durch Hilfe bei stationärer Pflege für die Zeit von *** bis *** in Höhe von € 36.131,44, aufgehoben.Mit Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes vom
  8. September 2015 wurde der Beschwerde der Rechtsmittelwerberin gegen den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom *** Zl. ***,Folge gegeben und dieser Bescheid betreffend die auferlegte Verpflichtung zum Kostenersatz für die Kosten des Herrn *** mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, ***, bewilligten Sozialhilfe durch Hilfe bei stationärer Pflege für die Zeit von *** bis *** in Höhe von € 36.131,44, aufgehoben. Dieser Sachverhalt ergibt sich aus dem Verwaltungsakt der BH X zu Zl. ***, den im Akt inne liegenden Notariatsakt vom *** aus den von der Beschwerdeführerin übermittelten Kontoauszügen der *** lautend auf ***, aus den Beschlüssen des BG *** zu Zl. *** und ***, betreffend Sachwalterbestellung und Genehmigung der Klagsführung, aus den im Ermittlungsverfahren eingeholten Bewertungsgutachten des NÖ Gebietsbauamtes *** vom *** betreffend den Wert des Wohnungsgebrauchsrechtes zum Stichtag *** sowie aus dem beim entscheidenden Gericht anhängigen und am
  9. September 2015 entschiedenen Akt zur Zahl LVwG-AV-271-2015.Dieser Sachverhalt ergibt sich aus dem Verwaltungsakt der BH römisch zehn zu Zl. ***, den im Akt inne liegenden Notariatsakt vom *** aus den von der Beschwerdeführerin übermittelten Kontoauszügen der *** lautend auf ***, aus den Beschlüssen des BG *** zu Zl. *** und ***, betreffend Sachwalterbestellung und Genehmigung der Klagsführung, aus den im Ermittlungsverfahren eingeholten Bewertungsgutachten des NÖ Gebietsbauamtes *** vom *** betreffend den Wert des Wohnungsgebrauchsrechtes zum Stichtag *** sowie aus dem beim entscheidenden Gericht anhängigen und am
  10. September 2015 entschiedenen Akt zur Zahl LVwG-AV-271-
  11. Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich führt rechtlich dazu wie folgt aus: Die im Verfahren maßgeblichen Bestimmungen des NÖ SHG lauten wie folgt: § 2 NÖ Sozialhilfegesetz 2000 (NÖ SHG 2000) lautet:Paragraph 2, NÖ Sozialhilfegesetz 2000 (NÖ SHG 2000) lautet: Bei der Leistung der Sozialhilfe sind folgende Grundsätze einzuhalten:
  12. Die Hilfe ist nur so weit zu leisten, als der jeweilige Bedarf nicht durch eigene Mittel oder durch Leistungen Dritter tatsächlich gedeckt wird (Subsidiaritätsprinzip). § 37 NÖ SHG 2000:Paragraph 37, NÖ SHG 2000:

(1)Für die Kosten von Sozialhilfemaßnahmen, auf die ein Rechtsanspruch besteht, haben Ersatz zu leisten:
  1. der Hilfeempfänger,
  2. die Erben des Hilfeempfängers,
  3. die unterhaltspflichtigen Angehörigen des Hilfeempfängers,
  4. Personen, denen gegenüber der Hilfeempfänger Rechtsansprüche zur Deckung jenes Bedarfes besitzt, der die Leistung der Sozialhilfe erforderlich gemacht hat, und
  5. Personen, denen der Hilfeempfänger Vermögen geschenkt oder sonst ohne entsprechende Gegenleistung übertragen hat.
(2)Die Mitwirkungspflicht der Hilfe suchenden Person nach § 65 Abs. 2 gilt auch im Kostenersatzverfahren.
(2)Die Mitwirkungspflicht der Hilfe suchenden Person nach Paragraph 65, Absatz 2, gilt auch im Kostenersatzverfahren. § 38 NÖ SHG:Paragraph 38, NÖ SHG:
(1)Der Hilfeempfänger ist zum Ersatz der für ihn aufgewendeten Kosten verpflichtet, wenn
  1. er zu hinreichendem Einkommen oder Vermögen gelangt;
  2. nachträglich bekannt wird, dass er zur Zeit der Hilfeleistung hinreichendes Einkommen oder Vermögen hatte;
  3. im Fall des § 15 Abs. 3 und 4 die Verwertung von Vermögen nachträglich möglich und zumutbar wird;
  4. im Fall des Paragraph 15, Absatz 3 und 4 die Verwertung von Vermögen nachträglich möglich und zumutbar wird;
(2)Von der Ersatzpflicht nach Abs. 1 sind ausgenommen:
(2)Von der Ersatzpflicht nach Absatz eins, sind ausgenommen:
  1. Kosten für Maßnahmen (Hilfen zum Lebensbedarf), die vor Erreichung der Volljährigkeit gewährt wurden und
  2. Kosten für die Erprobung auf einem Arbeitsplatz (§ 30 Abs. 1 Z 4).
  3. Kosten für die Erprobung auf einem Arbeitsplatz (Paragraph 30, Absatz eins, Ziffer 4,).
(3)Von der Verpflichtung zum Kostenersatz ist abzusehen, wenn dies für den Hilfeempfänger eine Härte bedeuten oder den Erfolg der Sozialhilfe gefährden würde.
(4)Die Verbindlichkeit zum Ersatz der Kosten von Leistungen nach Abs. 1 geht gleich einer anderen Schuld auf den Nachlass des Empfängers der Hilfe über. Die Erben des Hilfeempfängers haften jedoch für den Ersatz der Kosten der Sozialhilfe nur bis zur Höhe des Wertes des Nachlasses. Sie können gegen Ersatzforderungen nicht einwenden, dass von dem Sozialhilfeempfänger

Abs. 3 der Ersatz nicht verlangt hätte werden dürfen.

(4)Die Verbindlichkeit zum Ersatz der Kosten von Leistungen nach Absatz eins, geht gleich einer anderen Schuld auf den Nachlass des Empfängers der Hilfe über. Die Erben des Hilfeempfängers haften jedoch für den Ersatz der Kosten der Sozialhilfe nur bis zur Höhe des Wertes des Nachlasses. Sie können gegen Ersatzforderungen nicht einwenden, dass von dem Sozialhilfeempfänger

Absatz 3, der Ersatz nicht verlangt hätte werden dürfen. § 41 NÖ SHG 2000:Paragraph 41, NÖ SHG 2000:

(1)Hat ein Hilfeempfänger innerhalb der letzten fünf Jahre vor Beginn der Hilfeleistung, während oder drei Jahre nach der Hilfeleistung Vermögen verschenkt oder sonst ohne entsprechende Gegenleistung an andere Personen übertragen, so ist der Geschenknehmer (Erwerber) zum Kostenersatz verpflichtet, so weit der Wert des Vermögens das Fünffache des Mindeststandards für eine alleinstehende Person

der NÖ Mindeststandardverordnung, LGBl. 9205/1 übersteigt.

(2)Die Ersatzpflicht ist mit der Höhe des Geschenkwertes (Wert des ohne entsprechende Gegenleistung übernommenen Vermögens) begrenzt.

§ 41Abs.

2 NÖ SHG ist die Ersatzpflicht des Geschenknehmers mit der Höhe des Geschenkwertes begrenzt und bedarf es daher bei der Vorschreibung des Kostenersatzes jedenfalls der Aufnahme eines Gesamtbetrages bzw. eines Endzeitpunktes.

Paragraph 41, Absatz 2, NÖ SHG ist die Ersatzpflicht des Geschenknehmers mit der Höhe des Geschenkwertes begrenzt und bedarf es daher bei der Vorschreibung des Kostenersatzes jedenfalls der Aufnahme eines Gesamtbetrages bzw. eines Endzeitpunktes. Mit Erkenntnis des Landessverwaltungsgerichts Niederösterreich vom

  1. September 2015, Zl. LVwG-AV-271-2015, wurde der Bescheid der Verwaltungsbehörde, mit welchem der Beschwerdeführerin die Verpflichtung zum Kostenersatz für die Kosten des Herrn *** mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft X vom ***, ***, bewilligten Sozialhilfe durch Hilfe bei stationärer Pflege für die Zeit von *** bis *** in Höhe € 36.131,44 auferlegt wurde, aufgehoben. Diese Aufhebung erfolgte aus dem Grund, dass unter Berücksichtigung sämtlicher Lasten (Wohnungsgebrauchsrecht) und nach Abzug von, der Geschenknehmerin auferlegten, Gegenleistungen (Darlehensübernahme) der Wert des Geschenkes gleich Null war (siehe dazu die Entscheidung des LVwG-AV-271-2015 vom
  2. September 2015). Dass die Beschwerdeführerin weitere Vermögenswerte von *** übertragen bekam ist nicht bekannt und wurde bei der angefochtenen Entscheidung auch nicht erwähnt.Mit Erkenntnis des Landessverwaltungsgerichts Niederösterreich vom
  3. September 2015, Zl. LVwG-AV-271-2015, wurde der Bescheid der Verwaltungsbehörde, mit welchem der Beschwerdeführerin die Verpflichtung zum Kostenersatz für die Kosten des Herrn *** mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn vom ***, ***, bewilligten Sozialhilfe durch Hilfe bei stationärer Pflege für die Zeit von *** bis *** in Höhe € 36.131,44 auferlegt wurde, aufgehoben. Diese Aufhebung erfolgte aus dem Grund, dass unter Berücksichtigung sämtlicher Lasten (Wohnungsgebrauchsrecht) und nach Abzug von, der Geschenknehmerin auferlegten, Gegenleistungen (Darlehensübernahme) der Wert des Geschenkes gleich Null war (siehe dazu die Entscheidung des LVwG-AV-271-2015 vom
  4. September 2015). Dass die Beschwerdeführerin weitere Vermögenswerte von *** übertragen bekam ist nicht bekannt und wurde bei der angefochtenen Entscheidung auch nicht erwähnt. An der Schlüssigkeit des Gutachtens vom *** bestand kein Zweifel. Darüber hinaus wurde diesem von keiner Partei auf gleicher fachlicher Ebene entgegengetreten.

§ 24Abs. 4 Vw

GVG konnte die Durchführung einer mündlichen Verhandlung entfallen.

Paragraph 24, Absatz 4, VwGVG konnte die Durchführung einer mündlichen Verhandlung entfallen. Es war daher spruchgemäß zu entscheiden und der angefochtene Bescheid ersatzlos zu beheben. Zur Unzulässigkeit der ordentlichen Revision: Die ordentliche Revision ist nicht zulässig, da der als erwiesen angenommene Sachverhalt und die in diesem Verfahren anzuwendenden Rechtsvorschriften eindeutig sind und im gegenständlichen Verfahren keine Rechtsfrage zu lösen war, der im Sinne des Art. 133 Abs. 4 B-VG grundsätzliche Bedeutung zukommt. Auch weicht das gegenständliche Erkenntnis nicht von der ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ab.Die ordentliche Revision ist nicht zulässig, da der als erwiesen angenommene Sachverhalt und die in diesem Verfahren anzuwendenden Rechtsvorschriften eindeutig sind und im gegenständlichen Verfahren keine Rechtsfrage zu lösen war, der im Sinne des Artikel 133, Absatz 4, B-VG grundsätzliche Bedeutung zukommt. Auch weicht das gegenständliche Erkenntnis nicht von der ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ab. European Case Law IdentifierECLI:AT:LVWGNI:2015:LVwG.AV.217.001.2015

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.