2 Z 4 i.V.m. § 11 Abs. 5 Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) abgewiesen wurde, zu Recht erkannt: Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich hat durch Mag. Raunig über die Beschwerde des Herrn ***, geb. ***, vertreten durch RA ***, ***, ***, gegen den Bescheid des Landeshauptmannes von Niederösterreich vom ***, GZ: ***, mit welchem der Antrag auf Erteilung eines Erstaufenthaltstitels
Paragraph 11, Absatz 2, Ziffer 4, in Verbindung mit Paragraph 11, Absatz 5, Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) abgewiesen wurde, zu Recht erkannt: 1. Der Beschwerde wird
GVG) stattgegeben, der angefochtene Bescheid behoben und dem Beschwerdeführer ein Aufenthaltstitel „Rot-Weiß-Rot - Karte plus“
1 Z 2 lit. a i.V.m. § 20 Abs. 1 i.V.m. § 8 Abs. 1 Z 2 NAG bis 14.09.2016 erteilt.Der Beschwerde wird
Paragraph 28, Absatz eins und 2 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG) stattgegeben, der angefochtene Bescheid behoben und dem Beschwerdeführer ein Aufenthaltstitel „Rot-Weiß-Rot - Karte plus“
Paragraph 46, Absatz eins, Ziffer 2, Litera a, in Verbindung mit Paragraph 20, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 8, Absatz eins, Ziffer 2, NAG bis 14.09.2016 erteilt., 2. Gegen dieses Erkenntnis ist
GG) eine ordentliche Revision nach Art. 133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig.Gegen dieses Erkenntnis ist
Paragraph 25 a, Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (VwGG) eine ordentliche Revision nach Artikel 133, Absatz 4, Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe: Mit Bescheid des Landeshauptmannes von Niederösterreich vom ***, GZ: ***, wurde der Erstantrag des Beschwerdeführers auf Erteilung eines Erstaufenthaltstitels
2 Z 4 i.V.m. § 11 Abs. 5 NAG abgewiesen. Mit Bescheid des Landeshauptmannes von Niederösterreich vom ***, GZ: ***, wurde der Erstantrag des Beschwerdeführers auf Erteilung eines Erstaufenthaltstitels
Paragraph 11, Absatz 2, Ziffer 4, in Verbindung mit Paragraph 11, Absatz 5, NAG abgewiesen. Die Verwaltungsbehörde führt begründend aus, dass unter Bezugnahme auf § 11 Abs. 5 NAG der Aufenthalt eines Fremden zu keiner finanziellen Belastung einer Gebietskörperschaft führen darf. Nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes sei es Sache des Fremden, von sich aus initiativ zu beweisen, dass er über die für seinen Unterhalt erforderlichen Mittel verfüge. Die Verwaltungsbehörde führt begründend aus, dass unter Bezugnahme auf Paragraph 11, Absatz 5, NAG der Aufenthalt eines Fremden zu keiner finanziellen Belastung einer Gebietskörperschaft führen darf. Nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes sei es Sache des Fremden, von sich aus initiativ zu beweisen, dass er über die für seinen Unterhalt erforderlichen Mittel verfüge. Der Beschwerdeführer habe am *** bei der Bezirkshauptmannschaft X einen Antrag auf Erteilung eines Erstaufenthaltstitels „Rot-Weiß-Rot – Karte plus“ eingebracht.Der Beschwerdeführer habe am *** bei der Bezirkshauptmannschaft römisch zehn einen Antrag auf Erteilung eines Erstaufenthaltstitels „Rot-Weiß-Rot – Karte plus“ eingebracht. Ein entsprechender Quotenplatz habe am *** zugeteilt werden können. Die Ehegattin des Beschwerdeführers ***, geb. ***, Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina, sei unterhaltspflichtig für den Lebensunterhalt des Beschwerdeführers in Österreich. Dem Antrag auf Erteilung eines Erstaufenthaltstitels seien zahlreiche Unterlagen beigelegt bzw. aufgrund des erfolgten Verbesserungsauftrages vorgelegt worden. Damit der Aufenthalt des Beschwerdeführers zu keiner finanziellen Belastung einer Gebietskörperschaft führe, seien nach den Richtsätzen des § 293 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) von der unterhaltspflichtigen Ehegattin *** feste und regelmäßige Einkünfte in der Höhe von monatlich mindestens € 1.286,03 für ein Ehepaar und € 132,34 für ein minderjähriges Kind erforderlich. Diesem Mindestbetrag seien regelmäßige monatliche Aufwendungen hinzuzurechnen. Damit der Aufenthalt des Beschwerdeführers zu keiner finanziellen Belastung einer Gebietskörperschaft führe, seien nach den Richtsätzen des Paragraph 293, Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) von der unterhaltspflichtigen Ehegattin *** feste und regelmäßige Einkünfte in der Höhe von monatlich mindestens € 1.286,03 für ein Ehepaar und € 132,34 für ein minderjähriges Kind erforderlich. Diesem Mindestbetrag seien regelmäßige monatliche Aufwendungen hinzuzurechnen. Der in § 293 ASVG festgesetzte Betrag enthalte auch den Wert der freien Station in der Höhe von € 274,
3 NAG gelange die Verwaltungsbehörde zum Ergebnis, dass einem gemeinsamen Familienleben im Heimatstaat keine wesentlichen Hindernisse entgegenstehen würden. Es bestehen zwar in Österreich familiäre Bindungen aufgrund des Aufenthaltes der Ehegattin des Beschwerdeführers, jedoch sei die Sicherung des Lebensunterhaltes im Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz eine wichtige Grundvoraussetzung für die Erteilung eines Aufenthaltstitels. Die Abwägung der gegenüberstehenden Interessenslagen gehe daher zu Lasten des Beschwerdeführers aus, zumal das öffentliche Interesse an der Einhaltung einschlägiger Zuwanderungsbestimmungen das persönliche Interesse des Beschwerdeführers an einer Neuzuwanderung überwiege.Nach erfolgter Interessensabwägung
Paragraph 11, Absatz 3, NAG gelange die Verwaltungsbehörde zum Ergebnis, dass einem gemeinsamen Familienleben im Heimatstaat keine wesentlichen Hindernisse entgegenstehen würden. Es bestehen zwar in Österreich familiäre Bindungen aufgrund des Aufenthaltes der Ehegattin des Beschwerdeführers, jedoch sei die Sicherung des Lebensunterhaltes im Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz eine wichtige Grundvoraussetzung für die Erteilung eines Aufenthaltstitels. Die Abwägung der gegenüberstehenden Interessenslagen gehe daher zu Lasten des Beschwerdeführers aus, zumal das öffentliche Interesse an der Einhaltung einschlägiger Zuwanderungsbestimmungen das persönliche Interesse des Beschwerdeführers an einer Neuzuwanderung überwiege. In der dagegen fristgerecht erhobenen Beschwerde brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, dass er am *** mit der Firma *** einen rechtsverbindlichen Vorvertrag über eine Anstellung als Bauhelfer im Ausmaß von 39 Wochenstunden abgeschlossen habe. Laut diesem Vorvertrag beginne dieses Dienstverhältnis an dem der Ausfolgung einer Aufenthaltskarte folgenden Monatsersten. Die Ehegattin des Beschwerdeführers beziehe laufend Familienbeihilfe für ihr Kind ***, geb. ***. Die Familienbeihilfe werde in der gesetzlich vorgesehenen Höhe ausbezahlt. Die Ehegattin des Beschwerdeführers sei bei zwei Arbeitgebern aktuell und laufend beschäftigt. Laut angefochtenem Bescheid müssen monatliche Unterhaltsmittel von insgesamt € 1.758,31 nachgewiesen werden. Der vom Beschwerdeführer vorgelegte Vorvertrag weist zwar ohne Nennung einer konkreten Summe nur eine Entlohnung nach Kollektivvertrag und der vorgelegte Arbeitsvertrag der Firma *** lediglich ein Bruttogehalt aus. Selbst wenn man bei vorsichtiger Rechnung von einem Nettogehalt des Beschwerdeführers von € 700,-- und von einem Gesamtnettoeinkommen der Ehegattin des Beschwerdeführers von € 1.200,-- ausginge, wäre die Summe von € 1.758,31 deutlich übertroffen. In diese Berechnung sei die Familienbeihilfe in gesetzlicher Höhe noch nicht einmal eingerechnet. Er stelle sohin die Anträge, den angefochtenen Bescheid dahingehend abzuändern, den Erstaufenthaltstitel zu erteilen, in eventu den Bescheid aufzuheben und das Verfahren zur Ergänzung und neuerlichen Bescheiderlassung an die Behörde zurückzuverweisen. Mit der Beschwerde legte der Beschwerdeführer einen Vorvertrag sowie die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vom *** vor, weiters eine Arbeitsbestätigung betreffend die Ehefrau des Beschwerdeführers vom ***, einen Auszahlungsnachweis für März ***, einen Anstellungsvertrag der Firma *** vom *** und eine Entgeltsabrechnung für März ***. Mit Schriftsatz vom *** legte der Beschwerdeführer weiters vor eine Wochengeldbescheinigung der NÖ GKK der Ehegattin des Beschwerdeführers, eine Auszahlungsbestätigung der NÖ GKK an die Ehegattin des Beschwerdeführers, eine Geburtsurkunde in Kopie und einen weiteren Vorvertrag in Kopie. Mit aufgetragenem Schriftsatz vom *** brachte der Beschwerdeführer weiters vor, dass er einen gültigen und rechtsverbindlichen Vorvertrag über die Tätigkeit als Bauhelfer zu einem monatlich Gehalt von brutto € 1.843,-- abgeschlossen habe. Daraus errechne sich unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Wochengeldzahlungen der Kindesmutter mittlerweile ausgelaufen seien, ein Nettoverdienst von € 1.382,23 14 x jährlich bzw. von € 1.624,14 monatlich im Durchschnitt. Die Wochengeldzahlungen an die Ehegattin des Beschwerdeführers sind mittlerweile ausgelaufen. Sie werde bis voraussichtlich *** Kinderbetreuungsgeld in Höhe von € 33,-- zuzüglich einer Beihilfe von € 6,06 täglich, gerechnet auf 30 Tage sohin monatlich € 1.171,80 erhalten. Darin noch nicht enthalten sei die Familienbeihilfe für zwei Kinder. Diese betrage insgesamt € 117,30 für das ältere, € 109,70 für das jüngere und zusätzlich je € 6,70 („Geschwisterstaffelung“ pro Kind), sohin € 240,40 monatlich. Die Ehefrau des Beschwerdeführers sei weiterhin aufrecht sozialversichert und plane sie nach Ablauf der Kinderbetreuungszeit wieder Arbeit zu suchen, könne aber derzeit noch keinen Vorvertrag hierüber vorlegen. Die Ehefrau des Beschwerdeführers ist Hälfteeigentümerin einer Liegenschaft samt darauf befindlichem Haus, sie müsse daher keine Mietzahlungen leisten. Für das zum Kauf aufgenommene Darlehen werden derzeit von der Ehefrau des Beschwerdeführers monatliche Rückzahlungen in Höhe von € 300,-- geleistet, daneben existiere noch ein weiterer Abstattungskredit mit monatlichen Raten von € 55,--. Unter Berücksichtigung der geänderten Einkommensverhältnisse werde gezeigt, dass der Aufenthalt des Beschwerdeführers im Bundesgebiet zu keiner finanziellen Belastung führen würde. Mit diesem Schriftsatz wurde ein weiterer Vorvertrag vom *** vorgelegt, eine Wochengeldbescheinigung vom ***, eine Mitteilung der NÖ Gebietskrankenkasse über Leistungsanspruch nach dem Kinderbetreuungsgesetz vom März ***, ein Versicherungsdatenauszug der Ehefrau des Beschwerdeführers, ein Auszug des KSV vom ***, weiters eine Mitteilung über den Bezug der Familienbeihilfe und ein Bescheid der Pensionsversicherungsanstalt vom *** über das monatliche Pflegegeld betreffend ***. Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich beraumte für den *** eine öffentliche mündliche Beschwerdeverhandlung an, zu der der Beschwerdeführer sowie sein Rechtsvertreter und ein Vertreter der belangten Behörde erschienen sind. Mangels rechtzeitiger Beantragung eines Dolmetschs wurde die Verhandlung vorerst auf unbestimmte Zeit erstreckt. In der fortgesetzten öffentlichen mündlichen Verhandlung am *** gab der Beschwerdeführer im Wesentlichen an, dass er Staatsangehöriger von Bosnien und Herzegowina sei und mit Frau *** verheiratet sei. Sie haben am *** in *** in Bosnien geheiratet und kennen einander bereits seit ***. Seine Frau sei in ***, *** wohnhaft und stammen zwei Kinder aus dieser Beziehung. *** sei am *** geboren und *** am ***. Beide Kinder leben durchgehend bei seiner Ehefrau und gebe es keine weiteren Kinder aus vorherigen Beziehungen. Seine Ehefrau beziehe für *** Pflegegeld in Höhe von ca. € 382,-- monatlich. *** sei ein autistisches Kind, deshalb bekomme sie auch das Pflegegeld. Dies bereits seit ca. zwei Jahren. Seine Frau bekomme Familienbeihilfe in Höhe von monatlich ca. € 507,--. *** gehe in den Kindergarten. Der Beschwerdeführer selbst habe eine Arbeit in Aussicht, wenn er in Österreich bleiben dürfe, dies bei ***. Er sei über einen Freund auf diese Firma aufmerksam gemacht worden. Es sei eine Arbeitszeit von 38 oder 40 Stunden vereinbart worden zu einem monatlichen Bruttogehalt von € 1.800,--. Der Vorvertrag sei jetzt mittlerweile zweimal erneuert worden. Die Ehefrau des Beschwerdeführers lebe in ihrem Haus, dabei handle es sich um Eigentum. Das Haus gehöre zur Hälfte seiner Ehefrau, nämlich das Erdgeschoß des Hauses. Im Obergeschoß wohne die Schwester seiner Frau und deren Ehemann. Seine Ehefrau sei die Hälfteeigentümerin und die anderen beiden je zu einem Viertel. Das Erdgeschoß weise eine Quadratmeterfläche von ca. 100 m² auf und bestehe aus drei Zimmern und weiters aus einem Wohnzimmer, Küche, Bad und WC. Es gebe unter den Eigentümern eine vertragliche Regelung hinsichtlich der Nutzung des Hauses. Das Haus sei eben in zwei Wohnungen unterteilt und das Erdgeschoß gehöre eben seiner Ehefrau. Die Ehefrau des Beschwerdeführers habe sich einen Kredit aufnehmen müssen und betrage dieser € 140.000,--, wobei sich die Kreditrate auf monatlich € 600,-- belaufe. Der Kredit laufe auf seine Ehefrau und sei ihre Mutter Bürgin. Die Rate von € 600,-- zahle seine Ehefrau zurück. Seines Wissens habe seine Ehefrau keine weiteren Verbindlichkeiten. Über Vorhalt des KSV-Auszuges aus dem Jahr *** gab der Beschwerdeführer ergänzend an, dass es sich bei diesem Kredit um die Anschaffung eines Fernsehers und eines Kühlschrankes gehandelt habe und sei die Ehefrau des Beschwerdeführers die Schuldnerin. Mitschuldnerin sei ihre Mutter. Der Beschwerdeführer selbst habe keine Schulden oder Verbindlichkeiten. Er komme alle drei Monate nach Österreich und verlasse Österreich dann wieder. Er habe Verwandte in Bosnien, zumal seine Mutter und sein Bruder dort leben. Sie leben zusammen, sofern der Beschwerdeführer in Bosnien sei. Das Verhältnis zu ihnen sei ausgezeichnet und habe er auch Freunde in seiner Heimat. In Österreich habe er aber seine Familie. Er habe auch, seitdem er in Österreich aufhältig sei, sehr viele Freunde gefunden. In seiner Freizeit gehe der Beschwerdeführer gerne Fußballspielen, dies mit Freunden. Ein- bis zweimal in der Woche gehe er zum Training. Die Freunde treffe er aber auch sonst auf einen Kaffee. Wenn er sich nicht gerade mit Freunden treffe, verbringe er die Zeit zu Hause mit den Kindern. Er spiele mit ihnen, bringe sie in den Kindergarten, sie essen gemeinsam, etc. Der Beschwerdeführer wolle deswegen in Österreich bleiben, da ihm seine eigene Familie wichtiger sei, als die Verwandten in seiner Heimat. Zu den unterschiedlichen Unterschriften auf den Vorverträgen gab der Beschwerdeführer an, dass es immer seine Unterschrift auf den Vorverträgen sei. Er unterschreibe ab und an eben unterschiedlich. Wenn der Beschwerdeführer in Bosnien sei, arbeite er in der Privatwirtschaft, wenn es Arbeit gebe. Wenn er in Österreich sei, lebe er bei seiner Frau und habe sie Einkünfte. Er werde darüber hinaus auch von seiner Mutter, die Pensionistin sei, unterstützt. Er sei außerdem beim bosnischen AMS gemeldet und arbeite immer wieder privat, wenn es etwas zu tun gebe. Was seine Frau betreffe, so habe sie eine Einkommen von ca. € 2.000,-- im Monat. Dabei handle es sich eben um das Kinderbetreuungsgeld. Das Pflegegeld werde sowohl für die Bedürfnisse der Familie, als auch für das pflegebedürftige Kind verwendet. Die in der Verhandlung ebenfalls einvernommene Zeugin Frau *** gab an, dass sie bosnische Staatsangehörige sei und seit *** in Österreich lebe. Sie sei mit ihrer Familie nach Österreich gekommen und habe sie seit ihrer Einreise einen Aufenthaltstitel. Sie war zum Zeitpunkt der Einreise in Österreich erst ein Jahr alt und sei sie durchgehend in Österreich aufhältig gewesen. Sie kenne den Beschwerdeführer aus Bosnien und habe ihn dort kennengelernt, dies im Jahr ***. Seit *** seien sie verheiratet. Aus dieser Ehe stammen zwei Kinder, nämlich ein Mädchen und ein Bub, *** und ***. Es sei bereits zum Zeitpunkt der Hochzeit geplant gewesen, dass der Beschwerdeführer zu ihnen nach Österreich ziehe. Er habe nach der Hochzeit einen entsprechenden Antrag gestellt. Die Ehefrau des Beschwerdeführers beziehe Kinderbeihilfe für beide Kinder. Bei der Tochter betrage die Kinderbeihilfe monatlich € 307,--. Für den Sohn erhalte sie ca. € 150,-- bis € 160,-- monatlich. Für ihre Tochter bekomme sie weiters Pflegegeld in Höhe von € 380,-- monatlich. Im Monat erhalte sie ca. € 1.170,-- Karenz- bzw. Kinderbetreuungsgeld. Die Kinderbeihilfe erhalte sie ihres Wissens bis zum
BG berechtigt.Aufenthaltstitel „Rot-Weiß-Rot – Karte plus“, der zur befristeten Niederlassung und zur Ausübung einer selbständigen Erwerbstätigkeit und einer unselbständigen Erwerbstätigkeit
Paragraph 17, AuslBG berechtigt. § 11 NAG:Paragraph 11, NAG:
FPG oder ein aufrechtes Aufenthaltsverbot
FPG besteht;gegen ihn ein aufrechtes Einreiseverbot
Paragraph 53, FPG oder ein aufrechtes Aufenthaltsverbot
Paragraph 67, FPG besteht; 2.Ziffer 2 gegen ihn eine Rückführungsentscheidung eines anderen EWR-Staates oder der Schweiz besteht; 3.Ziffer 3 gegen ihn eine durchsetzbare Rückkehrentscheidung erlassen wurde und seit seiner Ausreise nicht bereits achtzehn Monate vergangen sind, sofern er nicht einen Antrag
1 eingebracht hat, nachdem er seiner Ausreiseverpflichtung freiwillig nachgekommen ist;gegen ihn eine durchsetzbare Rückkehrentscheidung erlassen wurde und seit seiner Ausreise nicht bereits achtzehn Monate vergangen sind, sofern er nicht einen Antrag
Paragraph 21, Absatz eins, eingebracht hat, nachdem er seiner Ausreiseverpflichtung freiwillig nachgekommen ist; 4.Ziffer 4 eine Aufenthaltsehe, Aufenthaltspartnerschaft oder Aufenthaltsadoption (§ 30 Abs. 1 oder 2) vorliegt;eine Aufenthaltsehe, Aufenthaltspartnerschaft oder Aufenthaltsadoption (Paragraph 30, Absatz eins, oder 2) vorliegt; 5.Ziffer 5 eine Überschreitung der Dauer des erlaubten visumfreien oder visumpflichtigen Aufenthalts im Zusammenhang mit § 21 Abs. 6 vorliegt odereine Überschreitung der Dauer des erlaubten visumfreien oder visumpflichtigen Aufenthalts im Zusammenhang mit Paragraph 21, Absatz 6, vorliegt oder 6.Ziffer 6 er in den letzten zwölf Monaten wegen Umgehung der Grenzkontrolle oder nicht rechtmäßiger Einreise in das Bundesgebiet rechtskräftig bestraft wurde.
rechtzeitig erfüllt hat.der Fremde im Fall eines Verlängerungsantrages (Paragraph 24,) das Modul 1 der Integrationsvereinbarung
Paragraph 14 a, rechtzeitig erfüllt hat.
Abs. 1 Z 3, 5 oder 6 sowie trotz Ermangelung einer Voraussetzung
Abs. 2 Z 1 bis 6 erteilt werden, wenn dies zur Aufrechterhaltung des Privat- und Familienlebens im Sinne des Art. 8 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (Europäische Menschenrechtskonvention – EMRK), BGBl. Nr. 210/1958, geboten ist. Bei der Beurteilung des Privat- und Familienlebens im Sinne des Art. 8 EMRK sind insbesondere zu berücksichtigen:Ein Aufenthaltstitel kann trotz Vorliegens eines Erteilungshindernisses
Absatz eins, Ziffer 3,, 5 oder 6 sowie trotz Ermangelung einer Voraussetzung
Absatz 2, Ziffer eins bis 6 erteilt werden, wenn dies zur Aufrechterhaltung des Privat- und Familienlebens im Sinne des Artikel 8, der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (Europäische Menschenrechtskonvention – EMRK), Bundesgesetzblatt Nr. 210 aus 1958,, geboten ist. Bei der Beurteilung des Privat- und Familienlebens im Sinne des Artikel 8, EMRK sind insbesondere zu berücksichtigen: 1.Ziffer eins die Art und Dauer des bisherigen Aufenthalts und die Frage, ob der bisherige Aufenthalt des Drittstaatsangehörigen rechtswidrig war; 2.Ziffer 2 das tatsächliche Bestehen eines Familienlebens; 3.Ziffer 3 die Schutzwürdigkeit des Privatlebens; 4.Ziffer 4 der Grad der Integration; 5.Ziffer 5 die Bindungen zum Heimatstaat des Drittstaatsangehörigen; 6.Ziffer 6 die strafgerichtliche Unbescholtenheit; 7.Ziffer 7 Verstöße gegen die öffentliche Ordnung, insbesondere im Bereich des Asyl-, Fremdenpolizei- und Einwanderungsrechts; 8.Ziffer 8 die Frage, ob das Privat- und Familienleben des Drittstaatsangehörigen in einem Zeitpunkt entstand, in dem sich die Beteiligten ihres unsicheren Aufenthaltsstatus bewusst waren; 9.Ziffer 9 die Frage, ob die Dauer des bisherigen Aufenthaltes des Fremden in den Behörden zurechenbaren überlangen Verzögerungen begründet ist.
Nr. 79/1896, übersteigende Einkommensteil zu berücksichtigen. In Verfahren bei Erstanträgen sind soziale Leistungen nicht zu berücksichtigen, auf die ein Anspruch erst durch Erteilung des Aufenthaltstitels entstehen würde, insbesondere Sozialhilfeleistungen oder die Ausgleichszulage.Der Aufenthalt eines Fremden führt zu keiner finanziellen Belastung einer Gebietskörperschaft (Absatz 2, Ziffer 4,), wenn der Fremde feste und regelmäßige eigene Einkünfte hat, die ihm eine Lebensführung ohne Inanspruchnahme von Sozialhilfeleistungen der Gebietskörperschaften ermöglichen und der Höhe nach den Richtsätzen des Paragraph 293, des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG), Bundesgesetzblatt Nr. 189 aus 1955,, entsprechen. Feste und regelmäßige eigene Einkünfte werden durch regelmäßige Aufwendungen geschmälert, insbesondere durch Mietbelastungen, Kreditbelastungen, Pfändungen und Unterhaltszahlungen an Dritte nicht im gemeinsamen Haushalt lebende Personen. Dabei bleibt einmalig ein Betrag bis zu der in Paragraph 292, Absatz 3, zweiter Satz ASVG festgelegten Höhe unberücksichtigt und führt zu keiner Erhöhung der notwendigen Einkünfte im Sinne des ersten Satzes. Bei Nachweis der Unterhaltsmittel durch Unterhaltsansprüche (Paragraph 2, Absatz 4, Ziffer 3,) oder durch eine Haftungserklärung (Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 15,), ist zur Berechnung der Leistungsfähigkeit des Verpflichteten nur der das pfändungsfreie Existenzminimum
Paragraph 291 a, der Exekutionsordnung (EO), RGBl. Nr. 79 aus 1896,, übersteigende Einkommensteil zu berücksichtigen. In Verfahren bei Erstanträgen sind soziale Leistungen nicht zu berücksichtigen, auf die ein Anspruch erst durch Erteilung des Aufenthaltstitels entstehen würde, insbesondere Sozialhilfeleistungen oder die Ausgleichszulage.
FPG benötigen würde.Der Fremde hat bei der Erstantragstellung ein Gesundheitszeugnis vorzulegen, wenn er auch für die Erlangung eines Visums (Paragraph 21, FPG) ein Gesundheitszeugnis
Paragraph 23, FPG benötigen würde. § 20 Abs. 1 NAG:Paragraph 20, Absatz eins, NAG: Sofern nicht anderes bestimmt ist, sind befristete Aufenthaltstitel für die Dauer von zwölf Monaten beginnend mit dem Ausstellungsdatum auszustellen, es sei denn, es wurde eine kürzere Dauer der Aufenthaltstitel beantragt oder das Reisedokument weist nicht die entsprechende Gültigkeitsdauer auf. § 21a NAG:Paragraph 21 a, NAG:
1 Z 2, 4, 5, 6 oder 8 Kenntnisse der deutschen Sprache nachzuweisen. Dieser Nachweis hat mittels eines allgemein anerkannten Sprachdiploms oder Kurszeugnisses einer durch Verordnung
Abs. 6 oder 7 bestimmten Einrichtung zu erfolgen, in welchem diese schriftlich bestätigt, dass der Drittstaatsangehörige über Kenntnisse der deutschen Sprache zumindest zur elementaren Sprachverwendung auf einfachstem Niveau verfügt. Das Sprachdiplom oder das Kurszeugnis darf zum Zeitpunkt der Vorlage nicht älter als ein Jahr sein.
Paragraph 8, Absatz eins, Ziffer 2, 4, 5, 6, oder 8 Kenntnisse der deutschen Sprache nachzuweisen. Dieser Nachweis hat mittels eines allgemein anerkannten Sprachdiploms oder Kurszeugnisses einer durch Verordnung
Absatz 6, oder 7 bestimmten Einrichtung zu erfolgen, in welchem diese schriftlich bestätigt, dass der Drittstaatsangehörige über Kenntnisse der deutschen Sprache zumindest zur elementaren Sprachverwendung auf einfachstem Niveau verfügt. Das Sprachdiplom oder das Kurszeugnis darf zum Zeitpunkt der Vorlage nicht älter als ein Jahr sein. […]
Abs. 1 gelten.
Absatz eins, gelten. § 46 Abs. 1 NAG:Paragraph 46, Absatz eins, NAG: Familienangehörigen von Drittstaatsangehörigen ist ein Aufenthaltstitel „Rot-Weiß-Rot – Karte plus“ zu erteilen, wenn sie die Voraussetzungen des 1. Teiles erfüllen, und 1.Ziffer eins der Zusammenführende einen Aufenthaltstitel „Rot-Weiß-Rot – Karte“
oder einen Aufenthaltstitel „Rot-Weiß-Rot – Karte plus“
1 oder 4 innehat, oderder Zusammenführende einen Aufenthaltstitel „Rot-Weiß-Rot – Karte“
Paragraph 41, oder einen Aufenthaltstitel „Rot-Weiß-Rot – Karte plus“
Paragraph 41 a, Absatz eins, oder 4 innehat, oder 2.Ziffer 2 ein Quotenplatz vorhanden ist und der Zusammenführende a)Litera a einen Aufenthaltstitel „Daueraufenthalt – EU“ innehat, b)Litera b einen Aufenthaltstitel „Rot-Weiß-Rot – Karte plus“, ausgenommen einen solchen
1 oder 4 innehat, odereinen Aufenthaltstitel „Rot-Weiß-Rot – Karte plus“, ausgenommen einen solchen
Paragraph 41 a, Absatz eins, oder 4 innehat, oder c)Litera c Asylberechtigter ist und § 34 Abs. 2 AsylG 2005 nicht gilt.Asylberechtigter ist und Paragraph 34, Absatz 2, AsylG 2005 nicht gilt. § 7 Abs. 1 Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz-Durchführungsverordnung (NAG-DV):Paragraph 7, Absatz eins, Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz-Durchführungsverordnung , (NAG-DV): Dem Antrag auf Ausstellung eines Aufenthaltstitels (§ 1) sind – unbeschadet weiterer Urkunden und Nachweise nach den §§ 8 und 9 – folgende Urkunden und Nachweise anzuschließen:Dem Antrag auf Ausstellung eines Aufenthaltstitels (Paragraph eins,) sind – unbeschadet weiterer Urkunden und Nachweise nach den Paragraphen 8 und 9 – folgende Urkunden und Nachweise anzuschließen: 1.Ziffer eins gültiges Reisedokument (§ 2 Abs. 1 Z 2 und 3 NAG);gültiges Reisedokument (Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 2 und 3 NAG); 2.Ziffer 2 Geburtsurkunde oder ein dieser gleichzuhaltendes Dokument (nur bei Erstanträgen); 3.Ziffer 3 Lichtbild des Antragstellers
;Lichtbild des Antragstellers
Paragraph 2 a,; 4.Ziffer 4 erforderlichenfalls Heiratsurkunde, Urkunde über die Ehescheidung, Partnerschaftsurkunde, Urkunde über die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft, Urkunde über die Annahme an Kindesstatt, Nachweis oder Urkunde über das Verwandtschaftsverhältnis, Sterbeurkunde; 5.Ziffer 5 Nachweis des Rechtsanspruchs auf eine ortsübliche Unterkunft, insbesondere Miet- oder Untermietverträge, bestandrechtliche Vorverträge oder Eigentumsnachweise; 6.Ziffer 6 Nachweis über einen in Österreich leistungspflichtigen und alle Risken abdeckenden Krankenversicherungsschutz, insbesondere durch eine entsprechende Versicherungspolizze, sofern kein Fall der gesetzlichen Pflichtversicherung bestehen wird oder besteht (§ 11 Abs. 2 Z 3 NAG);Nachweis über einen in Österreich leistungspflichtigen und alle Risken abdeckenden Krankenversicherungsschutz, insbesondere durch eine entsprechende Versicherungspolizze, sofern kein Fall der gesetzlichen Pflichtversicherung bestehen wird oder besteht (Paragraph 11, Absatz 2, Ziffer 3, NAG); 7.Ziffer 7 Nachweis des gesicherten Lebensunterhalts, insbesondere Lohnzettel, Lohnbestätigungen, Dienstverträge, arbeitsrechtliche Vorverträge, Bestätigungen über Pensions-, Renten- oder sonstige Versicherungsleistungen, Nachweise über das Investitionskapital, Nachweis eigenen Vermögens in ausreichender Höhe oder in den bundesgesetzlich vorgesehenen Fällen eine Haftungserklärung. § 9b NAG-DV:Paragraph 9 b, NAG-DV:
Abs. 1 treten ab
Absatz eins, treten ab
1 NAG.Der Antrag des Beschwerdeführers lautet auf Erteilung eines Aufenthaltstitels , „Rot-Weiß-Rot - Karte plus“
Paragraph 46, Absatz eins, NAG. Ausgehend vom festgestellten Sachverhalt ist ein Quotenplatz für den Beschwerdeführer vorhanden und ist er Ehegatte der Zusammenführenden
1 Z 10 NAG, welche einen Aufenthaltstitel (Daueraufenthalt-EU) hat.Ausgehend vom festgestellten Sachverhalt ist ein Quotenplatz für den Beschwerdeführer vorhanden und ist er Ehegatte der Zusammenführenden
Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 10, NAG, welche einen Aufenthaltstitel (Daueraufenthalt-EU) hat. Der Beschwerdeführer ist
1 Z 9 NAG Familienangehörige und ist der Beschwerdeführer als Staatsangehöriger von Bosnien und Herzegowina Drittstaatsangehöriger im Sinne des § 2 Abs. 1 Z 6 NAG.Der Beschwerdeführer ist
Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 9, NAG Familienangehörige und ist der Beschwerdeführer als Staatsangehöriger von Bosnien und Herzegowina Drittstaatsangehöriger im Sinne des Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 6, NAG. Zur Erteilung des beantragten Aufenthaltstitels hat der Beschwerdeführer unter anderem die Voraussetzungen des ersten Teils des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes zu erfüllen, demnach müssen insbesondere die allgemeinen Voraussetzungen des § 11 Abs. 2 NAG vorliegen und darf kein Erteilungshindernis nach § 11 Abs. 1 NAG bestehen.Zur Erteilung des beantragten Aufenthaltstitels hat der Beschwerdeführer unter anderem die Voraussetzungen des ersten Teils des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes zu erfüllen, demnach müssen insbesondere die allgemeinen Voraussetzungen des Paragraph 11, Absatz 2, NAG vorliegen und darf kein Erteilungshindernis nach Paragraph 11, Absatz eins, NAG bestehen. Aus dem festgestellten Sachverhalt ergibt sich, dass kein Erteilungshindernis vorliegt, und somit kein Versagungsgrund im Sinne des § 11 Abs. 1 NAG gegeben ist. Weiters ergibt sich aus dem festgestellten Sachverhalt, dass der beabsichtigte Aufenthalt des Beschwerdeführers nicht öffentlichen Interessen widerstreitet (bzw. das Gegenteil nicht feststellbar ist) und die Ehegattin des Beschwerdeführers über einen alle Risiken abdeckenden Krankenversicherungsschutz verfügt. Weiters ergibt sich aus dem festgestellten Sachverhalt, dass der beabsichtigte Aufenthalt des Beschwerdeführers nicht öffentlichen Interessen
2 Z 1 NAG widerstreitet (bzw. das Gegenteil nicht feststellbar ist), der Beschwerdeführer unter Zugrundelegung der familienrechtlichen Situation und des Umstandes, dass seine Ehefrau Hälfteeigentümerin der oben genannten Liegenschaft samt dem darauf befindlichen Wohnhauses ist, hat der Beschwerdeführer auch einen Rechtsanspruch auf eine Unterkunft
1 Z 2 NAG nachgewiesen, wobei die Wohneinheit im Erdgeschoß als ortsüblich anzusehen ist, der Beschwerdeführer
2 Z 3 NAG über einen allen Risiken abdeckenden Krankenversicherungsschutz verfügt und diese Versicherung in Österreich auch leistungspflichtig ist – dies durch die festgestellte Mitversicherung mit der Ehefrau – sowie, dass durch die Erteilung eines Aufenthaltstitels die Beziehungen der Republik Österreich zu einem anderen Staat oder einem anderen Völkerrechtsobjekt
2 Z 5 NAG nicht (wesentlich) beeinträchtigt werden würden. Nicht zuletzt wurde vom Beschwerdeführer auch der Nachweis der ausreichenden Kenntnisse der deutschen Sprache mittels eines allgemein anerkannten Sprachdiploms
1 und 6 NAG i.V.m. § 9b NAG-DV erbracht.Aus dem festgestellten Sachverhalt ergibt sich, dass kein Erteilungshindernis vorliegt, und somit kein Versagungsgrund im Sinne des Paragraph 11, Absatz eins, NAG gegeben ist. Weiters ergibt sich aus dem festgestellten Sachverhalt, dass der beabsichtigte Aufenthalt des Beschwerdeführers nicht öffentlichen Interessen widerstreitet (bzw. das Gegenteil nicht feststellbar ist) und die Ehegattin des Beschwerdeführers über einen alle Risiken abdeckenden Krankenversicherungsschutz verfügt. Weiters ergibt sich aus dem festgestellten Sachverhalt, dass der beabsichtigte Aufenthalt des Beschwerdeführers nicht öffentlichen Interessen
Paragraph 11, Absatz 2, Ziffer eins, NAG widerstreitet (bzw. das Gegenteil nicht feststellbar ist), der Beschwerdeführer unter Zugrundelegung der familienrechtlichen Situation und des Umstandes, dass seine Ehefrau Hälfteeigentümerin der oben genannten Liegenschaft samt dem darauf befindlichen Wohnhauses ist, hat der Beschwerdeführer auch einen Rechtsanspruch auf eine Unterkunft
Paragraph 11, Absatz eins, Ziffer 2, NAG nachgewiesen, wobei die Wohneinheit im Erdgeschoß als ortsüblich anzusehen ist, der Beschwerdeführer
Paragraph 11, Absatz 2, Ziffer 3, NAG über einen allen Risiken abdeckenden Krankenversicherungsschutz verfügt und diese Versicherung in Österreich auch leistungspflichtig ist – dies durch die festgestellte Mitversicherung mit der Ehefrau – sowie, dass durch die Erteilung eines Aufenthaltstitels die Beziehungen der Republik Österreich zu einem anderen Staat oder einem anderen Völkerrechtsobjekt
Paragraph 11, Absatz 2, Ziffer 5, NAG nicht (wesentlich) beeinträchtigt werden würden. Nicht zuletzt wurde vom Beschwerdeführer auch der Nachweis der ausreichenden Kenntnisse der deutschen Sprache mittels eines allgemein anerkannten Sprachdiploms
Paragraph 21 a, Absatz eins und 6 NAG in Verbindung mit Paragraph 9 b, NAG-DV erbracht. Auch liegen die übrigen Voraussetzungen des § 11 Abs. 2 NAG vor. Seitens der Verwaltungsbehörde wurde Derartiges auch nie gegenteilig festgestellt, sondern war lediglich die Frage, ob der Beschwerdeführer über ausreichendes Einkommen verfüge, strittig.Auch liegen die übrigen Voraussetzungen des Paragraph 11, Absatz 2, NAG vor. Seitens der Verwaltungsbehörde wurde Derartiges auch nie gegenteilig festgestellt, sondern war lediglich die Frage, ob der Beschwerdeführer über ausreichendes Einkommen verfüge, strittig. Unter Berücksichtigung der obigen Feststellungen insbesondere im Zusammenhang mit dem gültigen Vorvertrag und unter Bezugnahme auf § 293 ASVG i.d.g.F. verfügt der Beschwerdeführer ab Erhalt des Aufenthaltstitels über ein monatliches Nettoeinkommen von € 1.371,
1 ASVG beträgt der Richtsatz für Ehegatten im gemeinsamen Haushalt € 1.323,58. Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass auch die minderjährigen Kinder des Beschwerdeführers und die Ehegattin im gemeinsamen Haushalt leben würden, muss der Beschwerdeführer Einkünfte in Höhe von monatlich mindestens € 1.596,-- erzielen. Diesem monatlichen Mindestbetrag sind Miete, Unterhaltszahlung, Kreditverbindlichkeiten, etc. hinzuzurechnen sowie der Wert der freien Station in der Höhe von € 282,06 in Abzug zu bringen und muss der Beschwerdeführer sohin über monatliche Unterhaltsmittel von insgesamt € 1.668,94 verfügen. Dies, zumal die Ehefrau des Beschwerdeführers Kreditverbindlichkeiten in Höhe von monatlich € 355,-- hat. Zwar ist die Beschwerdeführerin (und auch ihre Mutter) Kreditnehmerin (betreffend die Liegenschaft) und haftet für den gesamten aushaftenden Kredit und die monatliche Kreditrate in Höhe von € 600,--, doch geht es bei der Berechnung der Verbindlichkeiten um die tatsächliche Belastung und nicht um eine allfällige Haftung und beträgt die tatsächliche Belastung hinsichtlich des Kredites betreffend der Liegenschaft € 300,-- monatlich.
Paragraph 293, Absatz eins, ASVG beträgt der Richtsatz für Ehegatten im gemeinsamen Haushalt € 1.323,58. Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass auch die minderjährigen Kinder des Beschwerdeführers und die Ehegattin im gemeinsamen Haushalt leben würden, muss der Beschwerdeführer Einkünfte in Höhe von monatlich mindestens € 1.596,-- erzielen. Diesem monatlichen Mindestbetrag sind Miete, Unterhaltszahlung, Kreditverbindlichkeiten, etc. hinzuzurechnen sowie der Wert der freien Station in der Höhe von € 282,06 in Abzug zu bringen und muss der Beschwerdeführer sohin über monatliche Unterhaltsmittel von insgesamt € 1.668,94 verfügen. Dies, zumal die Ehefrau des Beschwerdeführers Kreditverbindlichkeiten in Höhe von monatlich € 355,-- hat. Zwar ist die Beschwerdeführerin (und auch ihre Mutter) Kreditnehmerin (betreffend die Liegenschaft) und haftet für den gesamten aushaftenden Kredit und die monatliche Kreditrate in Höhe von € 600,--, doch geht es bei der Berechnung der Verbindlichkeiten um die tatsächliche Belastung und nicht um eine allfällige Haftung und beträgt die tatsächliche Belastung hinsichtlich des Kredites betreffend der Liegenschaft € 300,-- monatlich. Daneben waren aber jedenfalls auch die Familienbeihilfe (und das Pflegegeld) bei der Einkommensberechnung zu berücksichtigen. Nach ständiger Rechtsprechung des VwGH sind sowohl Pflegegeld als auch Familienbeihilfe bei einem Erstantrag nur dann nicht mit zu berücksichtigen, wenn ein Rechtsanspruch auf diese soziale Leistung der öffentlichen Hand erst durch die Erteilung des Aufenthaltstitels entstehen würde. Dies ist de facto nicht der Fall, zumal die Ehefrau des Beschwerdeführers sowohl die Familienbeihilfe als auch das Pflegegeld bereits bezieht. Diese soziale Leistung ist sohin unabhängig von der Erteilung des Aufenthaltstitels an den Beschwerdeführer, sodass diese Beträge hinzuzurechnen sind. Beim Pflegegeld ist anzumerken, dass eine Hinzurechnung des Pflegegeldes zwecks Unterhaltsgewährung dann nicht statthaft wäre, wenn das Pflegegeld erforderlich ist, um den in § 1 Bundespflegegeldgesetz umschriebenen Aufwand einschließlich einer Betreuung durch Dritte abzudecken. Für den Fall, dass krankheitsbedingt kein besonderer Sachaufwand anfällt, mit dem Pflegegeld daher die erforderlichen persönlichen Pflegeleistungen abgegolten werden können und diese Leistungen nicht von Dritten, sondern nachziehenden Angehörigen selbst erbracht werden, stünde dieser Betrag dem Zusammenführenden gemeinsam mit den Nachziehenden zur Verfügung und könnte für die Bestreitung des Unterhalts des Nachziehenden verwendet werden (vgl. VwGH vom 18.03.2010, 2008/22/0632).Nach ständiger Rechtsprechung des VwGH sind sowohl Pflegegeld als auch Familienbeihilfe bei einem Erstantrag nur dann nicht mit zu berücksichtigen, wenn ein Rechtsanspruch auf diese soziale Leistung der öffentlichen Hand erst durch die Erteilung des Aufenthaltstitels entstehen würde. Dies ist de facto nicht der Fall, zumal die Ehefrau des Beschwerdeführers sowohl die Familienbeihilfe als auch das Pflegegeld bereits bezieht. Diese soziale Leistung ist sohin unabhängig von der Erteilung des Aufenthaltstitels an den Beschwerdeführer, sodass diese Beträge hinzuzurechnen sind. Beim Pflegegeld ist anzumerken, dass eine Hinzurechnung des Pflegegeldes zwecks Unterhaltsgewährung dann nicht statthaft wäre, wenn das Pflegegeld erforderlich ist, um den in Paragraph eins, Bundespflegegeldgesetz umschriebenen Aufwand einschließlich einer Betreuung durch Dritte abzudecken. Für den Fall, dass krankheitsbedingt kein besonderer Sachaufwand anfällt, mit dem Pflegegeld daher die erforderlichen persönlichen Pflegeleistungen abgegolten werden können und diese Leistungen nicht von Dritten, sondern nachziehenden Angehörigen selbst erbracht werden, stünde dieser Betrag dem Zusammenführenden gemeinsam mit den Nachziehenden zur Verfügung und könnte für die Bestreitung des Unterhalts des Nachziehenden verwendet werden vergleiche VwGH vom 18.03.2010, 2008/22/0632). In diesem konkreten Fall war es aber ohnedies nicht erforderlich, das Pflegegeld bei der Einkommensermittlung zu berücksichtigen, zumal die Ehefrau des Beschwerdeführers und der Beschwerdeführer ein den Richtsatz übersteigendes monatliches Einkommen erzielen. Es liegt sohin auch diese Voraussetzung mittlerweile vor, sodass die diesbezügliche rechtliche Beurteilung der Verwaltungsbehörde obsolet ist. Der Beschwerdeführer wird
Vorvertrag monatlich € 1.600,52 ins Verdienen bringen. Berücksichtigt man lediglich noch die Familienbeihilfe und addiert diese zum Einkommen, ergibt sich daraus bereits ein monatliches Einkommen von € 1.840,92. Folglich übersteigt das zu erwartende Einkommen des Beschwerdeführers und der Ehefrau des Beschwerdeführers den erforderlichen Richtsatz deutlich, sodass davon auszugehen ist, dass der Aufenthalt des Beschwerdeführers nicht zu einer finanziellen Belastung einer Gebietskörperschaft führen kann und wird. Erst recht wird der Richtsatz erreicht bzw. deutlich überschritten, wenn man einen Teil des Pflegegeldes noch hinzuzählen würde, sodass die Prognose, dass der Aufenthalt des Beschwerdeführers zu keiner finanziellen Belastung einer Gebietskörperschaft führen wird, jedenfalls zu Gunsten des Beschwerdeführers ausfällt, sodass eine Interessensabwägung iSd § 11 Abs. 3 NAG nicht erforderlich ist. Erst recht wird der Richtsatz erreicht bzw. deutlich überschritten, wenn man einen Teil des Pflegegeldes noch hinzuzählen würde, sodass die Prognose, dass der Aufenthalt des Beschwerdeführers zu keiner finanziellen Belastung einer Gebietskörperschaft führen wird, jedenfalls zu Gunsten des Beschwerdeführers ausfällt, sodass eine Interessensabwägung iSd Paragraph 11, Absatz 3, NAG nicht erforderlich ist. Insgesamt werden somit vom Beschwerdeführer sämtliche Erteilungsvoraussetzungen erfüllt und ist der beantragte Aufenthaltstitel zu erteilen ohne noch weiter die
3 NAG vorgesehene Interessensabwägung durchführen zu müssen.Insgesamt werden somit vom Beschwerdeführer sämtliche Erteilungsvoraussetzungen erfüllt und ist der beantragte Aufenthaltstitel zu erteilen ohne noch weiter die
Paragraph 11, Absatz 3, NAG vorgesehene Interessensabwägung durchführen zu müssen. Die spruchgemäße Befristung des Aufenthaltstitels bis zum *** gründet sich auf § 20 Abs. 1 NAG. Das vorgelegte Reisedokument weist eine Gültigkeit bis *** auf.
1 NAG darf die Gültigkeitsdauer des Aufenthaltstitels die Gültigkeitsdauer des Reisedokumentes des Antragstellers nicht übersteigen.Die spruchgemäße Befristung des Aufenthaltstitels bis zum *** gründet sich auf Paragraph 20, Absatz eins, NAG. Das vorgelegte Reisedokument weist eine Gültigkeit bis *** auf.
Paragraph 20, Absatz eins, NAG darf die Gültigkeitsdauer des Aufenthaltstitels die Gültigkeitsdauer des Reisedokumentes des Antragstellers nicht übersteigen. Somit war entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen der Aufenthaltstitel bis zum *** befristet zu erteilen. Zur Unzulässigkeit der ordentlichen Revision: Die ordentliche Revision ist nicht zulässig, da im gegenständlichen Verfahren keine Rechtsfrage zu lösen war, der im Sinne des Art. 133 Abs. 4 B-VG grundsätzliche Bedeutung zukommt, insbesondere weil die Entscheidung nicht von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht, eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird.Die ordentliche Revision ist nicht zulässig, da im gegenständlichen Verfahren keine Rechtsfrage zu lösen war, der im Sinne des Artikel 133, Absatz 4, B-VG grundsätzliche Bedeutung zukommt, insbesondere weil die Entscheidung nicht von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht, eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird. European Case Law IdentifierECLI:AT:LVWGNI:2016:LVwG.AV.802.001.2014
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.