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{'item': 'LVwG-AV-1050/001-2018'}

Obsah (10)§ 28§ 25a§ 380§ 11§ 6§ 1§ 3§ 4§ 24Art. 130

RIS Dokument GerichtLandesverwaltungsgericht Niederösterreich Entscheidungsdatum18.12.2018 GeschäftszahlLVwG-AV-1050/001-2018 TextIM NAMEN DER REPUBLIK Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich ha

§ 28Abs. 1 und 2 Verwaltungsgerichtsverfahrens-gesetz (Vw

GVG) als unbegründet abgewiesen.Die Beschwerde wird

Paragraph 28, Absatz eins und 2 Verwaltungsgerichtsverfahrens-gesetz (VwGVG) als unbegründet abgewiesen. II.römisch zwei. Gegen dieses Erkenntnis ist

§ 25aVerwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (Vw

GG) eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art. 133 Abs. 4 B-VG nicht zulässig.Gegen dieses Erkenntnis ist

Paragraph 25 a, Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (VwGG) eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Artikel 133, Absatz 4, B-VG nicht zulässig. Entscheidungsgründe: Mit Bescheid der Grundverkehrsbehörde Waidhofen an der Thaya vom 29.08.2018, Zl. ***, wurde der Antrag des Beschwerdeführers vom 13.10.2014 auf grundverkehrsbehördliche Genehmigung des Pachtvertrages vom 06.09.2014, einschließlich der Vertragsergänzung vom 07. Oktober 2014, abgeschlossen zwischen D und A ***, betreffend die Grundstücke Katastralgemeinde: Grundstücksnummer: *** *** *** *** *** *** *** ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, *** ***, ***, **, ***, ***, ***, ***, ***, *** ***,*** ***,***‚***‚***,***, ***,*** ***,*** ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***; ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, *** ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, *** zurückgewiesen. Gestützt ist diese Entscheidung auf die §§ 2, 4, 6 Abs. 1, 7 Abs. 1 und 11 NÖ Grundverkehrsgesetz 2007, LGBl. 6800 (NÖ GVG) sowie auf § 16 Abs. 1 VwGVG.Gestützt ist diese Entscheidung auf die Paragraphen 2, 4, 6, Absatz eins, 7, Absatz eins und 11 NÖ Grundverkehrsgesetz 2007, Landesgesetzblatt 6800 (NÖ GVG) sowie auf Paragraph 16, Absatz eins, VwGVG. Begründet wird diese Entscheidung im Wesentlichen damit, dass das NÖ Grundverkehrsgesetz 2007

seinem § 2 insbesondere für Rechtsgeschäfte unter Lebenden über den Erwerb von Rechten an land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken gelte. Ob ein Rechtsgeschäft unter Lebenden vorliege, sei nach zivilrechtlichen Kriterien zu beurteilen. Es sei daher nicht Aufgabe der Grundverkehrsbehörde zu entscheiden, ob das behauptete Rechtsgeschäft gültig zustande gekommen sei, sondern haben über die Rechtsgültigkeit eines Rechtsgeschäftes im Streitfall die nach § 1 JN (Jurisdiktionsnorm) berufenen ordentlichen Gerichte zu entscheiden. Begründet wird diese Entscheidung im Wesentlichen damit, dass das NÖ Grundverkehrsgesetz 2007

seinem Paragraph 2, insbesondere für Rechtsgeschäfte unter Lebenden über den Erwerb von Rechten an land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken gelte. Ob ein Rechtsgeschäft unter Lebenden vorliege, sei nach zivilrechtlichen Kriterien zu beurteilen. Es sei daher nicht Aufgabe der Grundverkehrsbehörde zu entscheiden, ob das behauptete Rechtsgeschäft gültig zustande gekommen sei, sondern haben über die Rechtsgültigkeit eines Rechtsgeschäftes im Streitfall die nach Paragraph eins, JN (Jurisdiktionsnorm) berufenen ordentlichen Gerichte zu entscheiden. Unter Berücksichtigung der ergangenen Entscheidungen des Landesgerichtes *** sowie des Oberlandesgerichtes *** vom 30.08.2017 und des Obersten Gerichtshofes sowie auf Grund der mittlerweile letztinstanzlich bestätigten einstweiligen Verfügung des Landesgerichtes *** sei es der Verpächterin D (seinerzeit) nicht erlaubt gewesen, über die verfahrensgegenständlichen Grundstücke zu verfügen. Der Antrag auf grundverkehrsbehördliche Genehmigung des Pachtvertrages sei mangels Vorliegen der zivilrechtlichen Verfügungsgewalt daher zurückzuweisen gewesen. Gegen diese Entscheidung richtet sich die fristgerecht erhobene und durch den Rechtsvertreter B eingebrachte Beschwerde des A vom 28.09.2018, in der beantragt wird, eine mündliche Verhandlung durchzuführen und den angefochtenen Bescheid aufzuheben sowie die Sache zur Verfahrensergänzung und neuerlichen Entscheidung an die Behörde zurückzuweisen. Begründend wird darin im Wesentlichen ausgeführt, dass D nach wie vor grundbücherliche Eigentümerin der verfahrensgegenständlichen Grundstücke sei. Ein derivativer Eigentumserwerb erfordere

§ 380ABGB Titel und Modus.

Der Kaufvertrag sei Titelgeschäft und verpflichte schuldrechtlich zur Eigentumsübertrag. Der Modus werde durch Eintragung in das Grundbuch hergestellt. Erst wenn sowohl Titel als auch Modus vorliegen, handle es sich um einen derivativen Eigentumsübergang. Da im gegenständlichen Fall bloß ein Titel, jedoch kein Modus vorliege, habe der Käufer E kein Eigentum an den verfahrensgegenständlichen Grundstücken erworben. Die belangte Behörde hätte die Bewilligung daher auch nicht versagen dürfen.

§ 11Abs.

9 NÖ GVG hätte die belangte Behörde weitere Ermittlungen in Form der Einsichtnahme in das Grundbuch tätigen müssen und hätte dies dazu führen müssen, dass sie das beantragte Rechtsgeschäft bewilligen hätte müssen. Formaliter sei weiters noch darauf hingewiesen, dass die von der belangten Behörde angeführte Rechtsgrundlage des § 6 Abs. 1 NÖ GVG unrichtig sei, zumal § 6 Abs. 2 NÖ GVG richtigerweise zur Anwendung hätte komme müssen. Begründend wird darin im Wesentlichen ausgeführt, dass D nach wie vor grundbücherliche Eigentümerin der verfahrensgegenständlichen Grundstücke sei. Ein derivativer Eigentumserwerb erfordere

Paragraph 380, ABGB Titel und Modus. Der Kaufvertrag sei Titelgeschäft und verpflichte schuldrechtlich zur Eigentumsübertrag. Der Modus werde durch Eintragung in das Grundbuch hergestellt. Erst wenn sowohl Titel als auch Modus vorliegen, handle es sich um einen derivativen Eigentumsübergang. Da im gegenständlichen Fall bloß ein Titel, jedoch kein Modus vorliege, habe der Käufer E kein Eigentum an den verfahrensgegenständlichen Grundstücken erworben. Die belangte Behörde hätte die Bewilligung daher auch nicht versagen dürfen.

Paragraph 11, Absatz 9, NÖ GVG hätte die belangte Behörde weitere Ermittlungen in Form der Einsichtnahme in das Grundbuch tätigen müssen und hätte dies dazu führen müssen, dass sie das beantragte Rechtsgeschäft bewilligen hätte müssen. Formaliter sei weiters noch darauf hingewiesen, dass die von der belangten Behörde angeführte Rechtsgrundlage des Paragraph 6, Absatz eins, NÖ GVG unrichtig sei, zumal Paragraph 6, Absatz 2, NÖ GVG richtigerweise zur Anwendung hätte komme müssen. Bereits aufgrund der Aktenlage steht folgender entscheidungsrelevanter Sacherhalt steht fest: Die verfahrensgegenständlichen Liegenschaften umfassen ein Gesamtflächen-ausmaß von 240.660 m², wovon rd. 235.000 m² Weingärten sind und die restlichen Flächen bebaute und unbebaute Grundstücke darstellen. Nach den örtlichen Flächenwidmungsplänen weisen die Grundstücke durchwegs die Widmung „Grünland / Land- und Forstwirtschaft“ auf, sieht man von einer Widmung als „Grünland / land- und forstwirtschaftliche Hofstelle“ (vgl. Grundstück Nr ***, KG ***) ab.Nach den örtlichen Flächenwidmungsplänen weisen die Grundstücke durchwegs die Widmung „Grünland / Land- und Forstwirtschaft“ auf, sieht man von einer Widmung als „Grünland / land- und forstwirtschaftliche Hofstelle“ vergleiche Grundstück Nr ***, KG ***) ab. Über diese Grundstücke (im Weiteren: Liegenschaften) hat D als damalige Eigentümerin mit E als Käufer am 20.09.2013 eine schriftliche Kaufvereinbarung geschlossen; laut dieser Kaufvereinbarung wurden die in Rede stehenden Liegenschaften im Gesamtausmaß von ca. 23,5 ha Weingärten sowie die bebauten und unbebauten Liegenschaften samt den im Eigentum der Verkäuferin stehenden Geräte, Maschinen, Kellereinrichtungen und Fässer an den Käufer E verkauft. Mit Pachtvertrag vom 06.09.2014 – somit etwa ein Jahr nach Abschluss des oben angeführten Kaufvertrages - verpachtete D die bereits vom Kaufvertrag umfassten Liegenschaften an den Beschwerdeführer und Pächter A. Als Pachtzins wurde ein jährlicher Betrag von € 3.000,-- vereinbart. Dieser Pachtvertrag wurde am 07.10.2014 insbesondere dahingehend ergänzt, dass dem Pächter und Beschwerdeführer A ein Vorkaufsrecht für die vertragsgegenständlichen Liegenschaften eingeräumt wurde. Des Weiteren wurde die grundbücherliche Einverleibung des Vorkaufsrechtes sowie des Bestandrechtes vereinbart. Die Unterschriften zum Pachtvertrag vom 06.09.2014 und der ergänzenden Vereinbarungen vom 07.10.2014 wurden am 07.10.2014 vom öffentlichen Notar F notariell beglaubigt (BRZ: ***). Auf Grund dieser Pachtvereinbarung hat der Beschwerdeführer A durch seine damalige Rechtsvertretung mit Antrag vom 13.10.2014 unter Verwendung des dafür vorgesehenen Vordrucks bei der Bezirkshauptmannschaft Krems um die Erteilung der Genehmigung des Rechtsgeschäftes

§ 6NÖ GVG angesucht.

Auf Grund dieser Pachtvereinbarung hat der Beschwerdeführer A durch seine damalige Rechtsvertretung mit Antrag vom 13.10.2014 unter Verwendung des dafür vorgesehenen Vordrucks bei der Bezirkshauptmannschaft Krems um die Erteilung der Genehmigung des Rechtsgeschäftes

Paragraph 6, NÖ GVG angesucht. Der Antrag wurde in Folge zuständigkeitshalber an die Grundverkehrsbehörde Waidhofen an der Thaya weitergeleitet. Im Zuge des von der Grundverkehrsbehörde Waidhofen an der Thaya durchgeführten Kundmachungsverfahrens ist mit E ein Interessent aufgetreten, der mit seiner Interessentenerklärung vom 20.11.2014, und somit rechtzeitig, ein rechtsverbindliches Anbot hinsichtlich der in Rede stehenden Grundstücke gelegt hat, wobei er die Bereitschaft, die Grundstücke um den ortsüblichen Preis pachten zu wollen, erklärt hat und dafür einen Gesamtpachtzins von € 3.000,-- pro Jahr genannt hat. Zum Nachweis der Finanzierung wurden zwei Sparbücher vorgelegt. Der Interessent E wies allerdings darauf hin, dass die Verpächterin der Liegenschaften nicht Eigentümerin sei. In weiterer Folge machte er auf die laufenden gerichtlichen Verfahren und die ergangenen einstweiligen Verfügungen im Hinblick auf den von ihm mit D abgeschlossenen Kaufvertrag vom 20.09.2013 aufmerksam. Hinsichtlich der Kaufvereinbarung vom 20.09.2013 wurde die Beschwerdeführerin und Verkäuferin in dem vor dem Landesgericht *** durchgeführten zivilgerichtlichen Verfahren mit Urteil vom 18.07.2016, GZ: ***, schuldig erkannt, den in diesem Urteil wörtlich wiedergegebenen und nachstehend angeführten Kaufvertrag beglaubigt zu unterzeichnen: „’Kaufvertrag

  1. Hr. E, geb. ***, ***, ***, als Käufer einerseits und Frau D, geb. ***, ***, *** ***, als Verkäuferin andererseits, kauft bzw. verkauft die Liegenschaften der Verkäuferin laut Excel-Datei, nämlich die Liegenschaften EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, Grundbuch *** ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, ***, ***, Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern *** (Katastralgemeinde ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, *** (alle Katastralgemeinde ***), Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, ***, ***, ***, Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, ***, ***, ***, Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, Grundbuch *** ***, EZ ***, darin vorgetragen das Grundstück mit der Nummer ***, Grundbuch ***, im Gesamtausmaß von ca. 23,5 ha Weingärten sowie bebauten und unbebauten Liegenschaften wie in der Gebäudeliste beschrieben.
  2. Ebenso kaufen und verkaufen die Parteien die vorhandenen, im Eigentum der Verkäuferin stehenden Geräte, Maschinen, Kellereieinrichtungen, Fässer.
  3. Der Kaufpreis für die Liegenschaften und Gebäude sowie Maschinen, Geräte, etc. beträgt € 1,000.000,00 (Euro eine Million).
  4. Die Kosten für die Errichtung, Vergebührung, etc. trägt der Käufer alleine.
  5. Der Kaufpreis beträgt für die Weingärten und Liegenschaften € 650.000,00 (Euro sechshundertfünfzigtausend) und für das Inventar (Maschinen, Geräte, etc.) € 350.000,00 (Euro dreihundertfünfzigtausend).
  6. Der Kaufpreis ist auf ein Treuhandkonto zu überweisen und ist bei Vorliegen des beglaubigten Kaufvertrages sowie der Rangordnung für die beabsichtigte Veräußerung zur Zahlung fällig. Der Kaufpreisrest nach Abdeckung der grundbücherlichen Lasten ist der Beklagten ohne weiteren Abzug auszuzahlen.
  7. Die Verkäuferin erteilt ihre ausdrückliche und unwiderrufliche Einwilligung, dass aufgrund dieses Vertrages das Eigentumsrecht an den unter Punkt
  8. genannten Liegenschaften, nämlich den EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***,*** Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, ***, ***, Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern *** (Katastralgemeinde ***), ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, *** (alle Katastralgemeinde ***), Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, ***, ***, ***, Grundbuch *** ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, ***, ***, ***, Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen die Grundstücke mit den Nummern ***, ***, Grundbuch ***, EZ ***, darin vorgetragen das Grundstück mit der Nummer ***, Grundbuch ***, zugunsten des E, geb. ***, einverleibt werden könne und möge.“ Des Weiteren wurde in diesem Urteil unter anderem festgestellt, dass der verfahrensgegenständliche Pachtvertrag vom 06.09.2014, einschließlich der Vertragsergänzung vom
  9. Oktober 2014, gegenüber dem Beschwerdeführer unwirksam ist. Darüber hinaus wurde der D verboten, die verfahrensgegenständlichen Liegenschaften an den Beschwerdeführer zu übergeben und andererseits dem Beschwerdeführer verboten, diese Liegenschaften zu übernehmen. Dieses Urteil des Landesgerichtes *** ist in der Folge in Rechtskraft erwachsen, nachdem mit Urteil des Oberlandesgerichtes *** vom 30.08.2017, GZ: ***, *** und ***, der eingebrachten Berufung und dem erhobenen Rekurs nicht Folge gegeben worden war. Die in weiterer Folge gegen diese Entscheidungen des Oberlandesgerichtes *** erhobene außerordentliche Revision sowie der erhobene außerordentliche Revisionsrekurs wurde mit Beschluss des Obersten Gerichtshofes vom 24.10.2017, GZ ***, zurückgewiesen. Der Kaufvertrag zwischen D und E wurde zwischenzeitig auch mit Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Niederösterreich vom 22.10.2018, Zl. LVwG-AV-46/005-2018, grundverkehrsbehördlich genehmigt. Aktueller grundbücherlicher Eigentümer der verfahrensgegenständlichen Liegenschaften ist E. Zu diesen Feststellungen gelangt das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich auf Grund nachstehender Beweiswürdigung: Die Feststellungen hinsichtlich des grundverkehrsbehördlichen Genehmigungs-verfahrens vor der belangten Behörde stützen sich auf den Verwaltungsakt und insbesondere auf den Antrag um grundverkehrsbehördliche Genehmigung des Pachtvertrages vom 13.10.2014 sowie der Interessentenerklärung des E vom 20.11.
  10. Die Widmung nach den örtlichen Flächenwidmungsplänen der verfahrensgegen-ständlichen Grundstücke ist den angeschlossenen Unterlagen des Antrages auf grundverkehrsbehördliche Genehmigung des Kaufvertrages von E („Auflistung der Grundstücksdaten“) zu entnehmen. Die Feststellungen hinsichtlich der verfahrensgegenständlichen Liegenschaften, insbesondere die Grundstücksnummern, das Flächenausmaß und der vereinbart gewesene Pachtzins ergeben sich aus dem verfahrenseinleitenden Antrag sowie dem Pachtvertrag vom 06.09.2014, einschließlich der Vertragsergänzung vom
  11. Oktober 2014, und den einzelnen Grundbuchsauszügen. Die Festhaltungen zu den verfahrensgegenständlichen Liegenschaften ergeben sich aber auch aus der Kaufvereinbarung vom 20.09.2013 sowie aus den, infolge des zwischen den Vertragsparteien geführten Rechtsstreits ergangenen zivilgerichtlichen Urteilen. Auch die zu der in Rede stehenden Kaufvereinbarung ergangenen zivilgerichtlichen Entscheidungen erliegen im Verwaltungsakt der Behörde und konnten der Sachverhaltsfeststellung vollinhaltlich, insbesondere was den Eintritt der Rechtskraft des Urteiles des Landesgerichtes *** vom 18.07.2016, GZ: ***, betrifft, zugrunde gelegt werden. Die Feststellung, dass E inzwischen grundbücherlicher Eigentümer der verfahrensgegenständlichen Liegenschaften ist, stützt sich auf die aktuell vorgenommene Einsichtnahme in das öffentliche Grundbuch. In rechtlicher Hinsicht gelangen folgende Bestimmungen zur Anwendung:

§ 1NÖ GVG ist Ziel des Gesetzes

Gemäß Paragraph eins, NÖ GVG ist Ziel des Gesetzes

  1. primär die Erhaltung, Stärkung und Schaffung einer leistungsfähigen bäuerlichen Land- und Forstwirtschaft entsprechend den natürlichen und strukturellen Gegebenheiten des Landes Niederösterreich;
  2. sekundär die Erhaltung, Stärkung und Schaffung eines wirtschaftlich gesunden land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitzes;
  3. die Beschränkung von Rechtserwerben an Grundstücken durch ausländische Personen.

§ 3

Z 1 NÖ GVG gelten im Sinne dieses Gesetzes als land- und forstwirtschaftliche Grundstücke:

Paragraph 3, Ziffer eins, NÖ GVG gelten im Sinne dieses Gesetzes als land- und forstwirtschaftliche Grundstücke: Grundstücke, die

  1. a)im Flächenwidmungsplan als Grünland/Land- und Forstwirtschaft oder als Grünland/Land- und forstwirtschaftliche Hofstellen oder als Grünland/Freihalteflächen oder
  2. b)im vereinfachten Flächenwidmungsplan als Grünland gewidmet sind, wenn sie gegenwärtig zu einem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb gehören oder land- und forstwirtschaftlich genutzt sind. Dabei ist die Beschaffenheit und die Art ihrer tatsächlichen Verwendung maßgebend. Die Aussetzung der land- und forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung eines Grundstückes, Betriebes oder Bauwerkes beendet die Eigenschaft als land- und forstwirtschaftliches Grundstück solange nicht, als dieses nicht rechtmäßig einem anderen Zweck zugeführt wird.

§ 4Abs.

1 NÖ GVG bedürfen folgende, unter Lebenden abgeschlossene Rechtsgeschäfte, die zumindest ein land- und forstwirtschaftliches Grundstück betreffen, der grundverkehrsbehördlichen Genehmigung, wenn sie zum Gegenstand haben:

Paragraph 4, Absatz eins, NÖ GVG bedürfen folgende, unter Lebenden abgeschlossene Rechtsgeschäfte, die zumindest ein land- und forstwirtschaftliches Grundstück betreffen, der grundverkehrsbehördlichen Genehmigung, wenn sie zum Gegenstand haben:

  1. Die Übertragung des Eigentumsrechtes;
  2. die Einräumung des Fruchtgenussrechtes;
  3. die Bestandgabe oder sonstige Überlassung der land- und forstwirtschaftlichen Bodennutzung auf Flächen von über 2 ha;
  4. Die Verpachtung einer Fläche bis 2 ha, wenn durch diese Verpachtung das Gesamtausmaß von 2 ha verpachteter Fläche überschritten wird.

§ 24Abs. 4 Vw

GVG kann, soweit durch Bundes- oder Landesgesetz nicht anderes bestimmt ist, das Verwaltungsgericht ungeachtet eines Parteiantrags von einer Verhandlung absehen, wenn die Akten erkennen lassen, dass die mündliche Erörterung eine weitere Klärung der Rechtssache nicht erwarten lässt, und einem Entfall der Verhandlung weder Art. 6 Abs. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten noch Art. 47 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union entgegenstehen.

Paragraph 24, Absatz 4, VwGVG kann, soweit durch Bundes- oder Landesgesetz nicht anderes bestimmt ist, das Verwaltungsgericht ungeachtet eines Parteiantrags von einer Verhandlung absehen, wenn die Akten erkennen lassen, dass die mündliche Erörterung eine weitere Klärung der Rechtssache nicht erwarten lässt, und einem Entfall der Verhandlung weder Artikel 6, Absatz eins, der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten noch Artikel 47, der Charta der Grundrechte der Europäischen Union entgegenstehen.

§ 28Abs.1 Vw

GVG hat das Verwaltungsgericht, sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist, die Rechtssache durch Erkenntnis zu erledigen.

Paragraph 28, Absatz eins, VwGVG hat das Verwaltungsgericht, sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist, die Rechtssache durch Erkenntnis zu erledigen.

§ 28Abs. 2 Vw

GVG hat das Verwaltungsgericht über Beschwerden

Art. 130Abs. 1 Z 1 B-VG dann in der Sache selbst zu entscheiden, wenn

Gemäß Paragraph 28, Absatz 2, VwGVG hat das Verwaltungsgericht über Beschwerden

Artikel 130

, Absatz eins, Ziffer eins, B-VG dann in der Sache selbst zu entscheiden, wenn

  1. der maßgebliche Sachverhalt feststeht oder
  2. die Feststellung des maßgeblichen Sachverhalts durch das Verwaltungsgericht selbst im Interesse der Raschheit gelegen oder mit einer erheblichen Kostenersparnis verbunden ist. Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich hat in rechtlicher Hinsicht Folgendes erwogen: Hat die belangte Behörde einen Antrag zurückgewiesen, so ist Sache des Beschwerdeverfahrens lediglich die Frage der Rechtmäßigkeit der Zurückweisung (vgl. VwGH vom 12.10.2015, Ra 2015/22/0115 mwN).Hat die belangte Behörde einen Antrag zurückgewiesen, so ist Sache des Beschwerdeverfahrens lediglich die Frage der Rechtmäßigkeit der Zurückweisung vergleiche VwGH vom 12.10.2015, Ra 2015/22/0115 mwN). Dass es sich bei den in Rede stehenden Grundstücken um landwirtschaftliche Liegenschaften im Sinne des NÖ Grundverkehrsgesetzes 2007 handelt, ist im gesamten Verfahren unbestritten geblieben. Laut den örtlichen Flächenwidmungsplänen liegt die Widmung „Grünland/Land- und Forstwirtschaft“ bzw. „Grünland/land- und forstwirtschaftliche Hofstelle“ vor. Die Grundstücke werden auch tatsächlich landwirtschaftlich als Weingärten genutzt.

§ 4Abs.

1 Z 3 NÖ GVG bedarf die Bestandgabe von Flächen zur land- und forstwirtschaftlichen Bodennutzung über 2 ha der Genehmigung nach dem NÖ Grundverkehrsgesetz 2007. Grundsätzlich ist daher eine Genehmigung für ein Rechtsgeschäft wie dem vorliegenden erforderlich.

Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 3, NÖ GVG bedarf die Bestandgabe von Flächen zur land- und forstwirtschaftlichen Bodennutzung über 2 ha der Genehmigung nach dem NÖ Grundverkehrsgesetz 2007. Grundsätzlich ist daher eine Genehmigung für ein Rechtsgeschäft wie dem vorliegenden erforderlich. Voraussetzung für die grundverkehrsbehördliche Genehmigung eines Rechtsgeschäftes ist jedoch, dass dieses rechtswirksam zustande gekommen ist. Im gegenständlichen Verfahren ergibt sich bereits aus den im Verwaltungsakt ersichtlichen und oben dargestellten Verfahrensergebnissen im Hinblick auf den am 20.09.2013 abgeschlossenen Kaufvertrag mit E, dass die seinerzeitige Verpächterin und ehemalige Eigentümerin der verfahrensgegenständlichen Liegenschaften D im Zeitpunkt des Abschlusses des hier den Gegenstand des Verfahrens bildenden Pachtvertrages nicht (mehr) die dazu erforderliche Verfügungsberechtigung über die verfahrensgegenständlichen Liegenschaften innegehabt hat. Im Hinblick darauf, dass das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt seiner Entscheidung zu berücksichtigen hat, sind für die Beurteilung der Rechtsfrage, ob überhaupt ein genehmigungsfähiges Rechtsgeschäft vorliegt, das zwischenzeitig in Rechtskraft erwachsene Urteil des Landesgerichtes *** vom 18.07.2016, GZ: ***, sowie das hg. ergangene und rechtskräftige Erkenntnis vom 06.11.2018, Zl. LVwG-AV-46/005-2018, zu berücksichtigen. Mit Urteil des Landesgerichtes *** vom 18.07.2016, GZ: ***, wurde nämlich D schuldig erkannt, den oben wiedergegebenen Kaufvertrag beglaubigt zu unterzeichnen. Mit rechtskräftigem Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Niederösterreich vom 06.11.2018, Zl. LVwG-AV-46/005-2018, wurde der zwischen D und E abgeschlossene Kaufvertrag (Kaufvereinbarung vom 20.09.2013 bzw. Kaufvertrag aus dem rechtskräftigen und vollstreckbaren Urteil des Landesgerichtes *** vom 18.07.2016, ***, bestätigt durch das Urteil des Oberlandesgerichtes *** vom 30.08.2017, ***, ***, ***) betreffend die verfahrensgegenständlichen Liegenschaften zwischenzeitig auch grundverkehrsbehördlich genehmigt. Da E mittlerweile grundbücherlicher Eigentümer der verfahrensgegenständlichen Liegenschaften ist, ist auf das Vorbringen des Beschwerdeführers, welches sich auf das grundbücherliche Eigentum der D stützt, im Hinblick darauf, dass für das erkennende Gericht die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt seiner Entscheidung maßgeblich ist, nicht mehr einzugehen. Das grundverkehrsbehördliche Genehmigungsverfahren dient dazu, ein Rechtsgeschäft hinsichtlich der Zielsetzung des NÖ Grundverkehrsgesetzes 2007 zu überprüfen. Das rechtswirksame Zustandekommen und die Gültigkeit des zu beurteilenden Rechtsgeschäftes ist naturgemäß Voraussetzung für die solcherart vorzunehmende Prüfung. Für den in Rede stehenden Pachtvertrag zwischen D und dem Beschwerdeführer steht aufgrund der ergangenen rechtskräftigen Entscheidungen in den zivilgerichtlichen Verfahren fest, dass der Pachtvertrag mangels Verfügungsgewalt der Verpächterin nicht ordnungsgemäß zustande gekommen ist. Da D ihr Eigentumsrecht an den verfahrensgegenständlichen Liegenschaften verloren hat, hat sie auch ihre Verfügungsberechtigung über diese Liegenschaften verloren. Überdies wurde mit Urteil des Landesgerichtes *** vom 18.07.2016, GZ: ***, festgestellt, dass der gegenständliche Pachtvertrag gegenüber E und somit gegenüber dem nunmehrigen Eigentümer unwirksam ist. Des Weiteren wurde es der Verpächterin verboten, die verfahrensgegenständlichen Liegenschaften an den Beschwerdeführer zu übergeben, sowie es dem Beschwerdeführer verboten wurde, diese Liegenschaften zu übernehmen. Dem Antrag vom 13.10.2014 liegt somit kein gültiges Rechtsgeschäft zu Grunde. Mangels Vorliegen eines gültigen Rechtsgeschäftes liegt auch kein genehmigungspflichtiges Rechtsgeschäft im Sinne des § 4 Abs. 1 Z 3 NÖ GVG vor.Dem Antrag vom 13.10.2014 liegt somit kein gültiges Rechtsgeschäft zu Grunde. Mangels Vorliegen eines gültigen Rechtsgeschäftes liegt auch kein genehmigungspflichtiges Rechtsgeschäft im Sinne des Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 3, NÖ GVG vor. Die belangte Behörde hat somit zu Recht den Antrag vom 13.10.2014 als unzulässig zurückgewiesen und war daher spruchgemäß zu entscheiden. Von der Durchführung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung konnte

§ 24Abs. 4 Vw

GVG ungeachtet eines Parteiantrages Abstand genommen werden, da bereits die Akten erkennen ließen, dass die mündliche Erörterung eine weitere Klärung der Rechtssache nicht erwarten lässt und dem Entfall der Verhandlung weder Art. 6 Abs. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, BGBl. Nr. 210/1958, noch Art. 47 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, ABl Nr. C83 vom 30.03.2010 s.389, entgegenstehen. Es handelte sich um die Beurteilung einer bloßen Rechtsfrage, der Sachverhalt war hinreichend geklärt. Von der Durchführung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung konnte

Paragraph 24, Absatz 4, VwGVG ungeachtet eines Parteiantrages Abstand genommen werden, da bereits die Akten erkennen ließen, dass die mündliche Erörterung eine weitere Klärung der Rechtssache nicht erwarten lässt und dem Entfall der Verhandlung weder Artikel 6, Absatz eins, der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, Bundesgesetzblatt Nr. 210 aus 1958,, noch Artikel 47, der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, ABl Nr. C83 vom 30.03.2010 s.389, entgegenstehen. Es handelte sich um die Beurteilung einer bloßen Rechtsfrage, der Sachverhalt war hinreichend geklärt. Die ordentliche Revision ist nicht zulässig, da im gegenständlichen Verfahren keine Rechtsfrage zu lösen war, der iSd Art. 133 Abs. 4 B-VG grundsätzliche keine Rechtsfrage zu lösen war, der iSd Artikel 133, Absatz 4, B-VG grundsätzliche Bedeutung zukommt, insbesondere weil der Beschluss von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht abweicht und eine gesicherte und einheitliche Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes vorliegt. European Case Law IdentifierECLI:AT:LVWGNI:2018:LVwG.AV.1050.001.2018

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.