Vm § 28 Abs 1 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (im Folgenden VwGVG) wird die Beschwerde hinsichtlich Übertretungen 1.) bis 5.) dem Grunde nach abgewiesen.römisch eins.
Paragraph 50, in Verbindung mit Paragraph 28, Absatz eins, Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (im Folgenden VwGVG) wird die Beschwerde hinsichtlich Übertretungen 1.) bis 5.) dem Grunde nach abgewiesen. Hinsichtlich des Strafausmaßes wird der Beschwerde dahingehend Folge gegeben, als die Geldstrafen
G iVm § 38 VwGVG wie folgt neu bemessen werden:Hinsichtlich des Strafausmaßes wird der Beschwerde dahingehend Folge gegeben, als die Geldstrafen
Paragraph 19, VStG in Verbindung mit Paragraph 38, VwGVG wie folgt neu bemessen werden: 1.) Übertretung: Geldstrafe in der Höhe von € 50,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 12 Stunden Ersatzfreiheitsstrafe), 2.) Übertretung: Geldstrafe in der Höhe von € 20,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 5 Stunden Ersatzfreiheitsstrafe), 3.) Übertretung: Geldstrafe in der Höhe von € 30,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 6 Stunden Ersatzfreiheitsstrafe), 4.) Übertretung: Geldstrafe in der Höhe von € 10,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 1 Stunden Ersatzfreiheitsstrafe), 5.) Übertretung: Geldstrafe in der Höhe von € 10,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 1 Stunde Ersatzfreiheitsstrafe). II. Hinsichtlich Übertretung 6.) wird der Beschwerde Folge gegeben, das Straferkenntnis in diesem Punkt behoben und das Verfahren
G eingestellt. römisch zwei. Hinsichtlich Übertretung 6.) wird der Beschwerde Folge gegeben, das Straferkenntnis in diesem Punkt behoben und das Verfahren
Paragraph 45, Absatz eins, Ziffer eins, erster Fall VStG eingestellt. Dadurch vermindert sich der Kostenbeitrag für das Verwaltungsstrafverfahren der belangten Behörde auf den Betrag von € 50,00 (Übertretungen 1.) bis 5.) je € 10,00). Dieser Kostenbeitrag sowie die neu festgesetzte Geldstrafe sind binnen zwei Wochen ab Zustellung des Erkenntnisses bei sonstigen Zwangsfolgen zu leisten. III.
GVG werden dem Beschwerdeführer die im Beschwerdeverfahren entstandenen Barauslagen (im Ausmaß von 5/6) in Form von Sachverständigengebühren des nicht amtlichen gerichtlich beeideten Univ.-Prof. DI Dr. Hermann Steffan, Sachverständige für Kraftfahrwesen, auferlegt. Die ziffernmäßige Festsetzung erfolgt mit gesondertem Beschluss.römisch drei.
Paragraph 52, Absatz 3, VwGVG werden dem Beschwerdeführer die im Beschwerdeverfahren entstandenen Barauslagen (im Ausmaß von 5/6) in Form von Sachverständigengebühren des nicht amtlichen gerichtlich beeideten Univ.-Prof. DI Dr. Hermann Steffan, Sachverständige für Kraftfahrwesen, auferlegt. Die ziffernmäßige Festsetzung erfolgt mit gesondertem Beschluss. IV. Gegen dieses Erkenntnis ist
GG) eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art. 133 Abs 4 B-VG unzulässig. römisch vier. Gegen dieses Erkenntnis ist
Paragraph 25 a, Verwaltungsgerichtshofgesetz (im Folgenden VwGG) eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Artikel 133, Absatz 4, B-VG unzulässig. E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e Mit dem bekämpften Straferkenntnis wurde dem Beschwerdeführer als Lenker des Kraftfahrzeuges, „E-Scooter“, zur Last gelegt, diesen am 24.09.2013, um 18.15 Uhr, in G, Ngasse, 1.) Auf einer Straße mit öffentlichem Verkehr gelenkt zu haben, obwohl es nicht zum Verkehr zugelassen war; 2.) verwendet zu haben, obwohl die vorgeschriebene Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung nicht mehr bestanden habe; 3.) verwendet zu haben obwohl kein Sitz für den Fahrzeuglenker vorhanden gewesen sei. Das Fahrzeug sei somit nicht verkehrs- und betriebssicher ausgerüstet gewesen. 4.) verwendet zu haben, obwohl für die Klassen L1e die vorgeschriebenen seitlichen Rückstrahler gefehlt hätten; 5.) verwendet zu haben, obwohl für die Klassen L1e die vorgeschriebenen Rückstrahler nach hinten gefehlt hätten; 6.) verwendet zu haben, obwohl für die Klassen L1e die vorgeschriebenen Bremsleuchten gefehlt hätten. Er habe dadurch die Rechtsvorschriften zu 1.) § 36 lit a KFG, zu 2.) § 36 lit d KFG, zu 3.) § 4 Abs 1 KFG, zu 4.) § 15 Abs 1 Z 3 KFG, zu 5.) § 15 Abs 1 Z 4 KFG und zu 6.) § 15 Abs 1 Z 5 KFG verletzt und wurden über ihn
Abs 1 KFG Geldstrafen zu 1.) € 100,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 2 Tage Ersatzfreiheitsstrafe), zu 2.) € 50,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 1 Tag Ersatzfreiheitsstrafe), zu 3.) € 70,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 36 Stunden Ersatzfreiheitsstrafe), zu 4.) € 30,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 12 Stunden Ersatzfreiheitsstrafe), 5.) € 30,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 12 Stunden Ersatzfreiheitsstrafe) und zu 6.) € 30,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 12 Stunden Ersatzfreiheitsstrafe) verhängt. Er habe dadurch die Rechtsvorschriften zu 1.) Paragraph 36, Litera a, KFG, zu 2.) Paragraph 36, Litera d, KFG, zu 3.) Paragraph 4, Absatz eins, KFG, zu 4.) Paragraph 15, Absatz eins, Ziffer 3, KFG, zu 5.) Paragraph 15, Absatz eins, Ziffer 4, KFG und zu 6.) Paragraph 15, Absatz eins, Ziffer 5, KFG verletzt und wurden über ihn
Paragraph 134, Absatz eins, KFG Geldstrafen zu 1.) € 100,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 2 Tage Ersatzfreiheitsstrafe), zu 2.) € 50,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 1 Tag Ersatzfreiheitsstrafe), zu 3.) € 70,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 36 Stunden Ersatzfreiheitsstrafe), zu 4.) € 30,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 12 Stunden Ersatzfreiheitsstrafe), 5.) € 30,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 12 Stunden Ersatzfreiheitsstrafe) und zu 6.) € 30,00 (für den Fall der Uneinbringlichkeit 12 Stunden Ersatzfreiheitsstrafe) verhängt. In der Begründung wurde Bezug genommen auf die Anzeige des Polizeibeamten RI A vom 16.12.2013, der im Zuge einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle zum Tatzeitpunkt, nachdem er den nunmehrigen Beschwerdeführer mit einem E-Scooter die Ngasse von der Kgasse in Richtung Norden fahren gesehen habe, festgestellt habe, dass das Fahrzeug nicht als Fahrrad sondern als Fahrzeug der Klasse L1e anzusehen sei. Der Polizeibeamte habe durch Spalten in der Abdeckung einen Aufkleber mit der Aufschrift 1000 W erkennen können. Laut Recherche im Internet und Datenblatt eines Vertriebspartner in Deutschland liege die Motorleistung je nach Ausführungsvariable zwischen 1600 W und kurzfristig 1800 W. Die Höchstgeschwindigkeit werde mit 40 km/h angegeben. Der Beschwerdeführer hat gegen die Strafverfügung vom 13.05.2014 Beschwerde erhoben und wurde niederschriftlich am 11.12.2014 von der belangten Behörde einvernommen. Er gab an, den E-Scooter Ende 2011 ohne Rechnung gekauft zu haben und davon ausgegangen zu sein, dass dieser als Fahrrad im Sinne der StVO anzusehen sei, da auf der Homepage des Händlers das Modell als Fahrrad angepriesen worden sei. Er habe keine Unterlagen bezüglich höchstzulässiger Leistung bzw. Bauartgeschwindigkeit; mittels GPS habe er die Höchstgeschwindigkeit gemessen und habe diese max. 21 km/h betragen. Die belangte Behörde stellte fest, dass der Beschwerdeführer mit einem E-Scooter Modell F E K 1600 gefahren ist, welches eine höchstzulässige Leistung von 1600 W habe und eine Bauartgeschwindigkeit von 40 km/h erreiche. Das Fahrzeug sei daher als Fahrzeug der Klasse L1e anzusehen und als Kraftfahrzeug zu qualifizieren, auf welches das KFG anzuwenden sei. Hinsichtlich der Strafbemessung wurde ausgeführt, dass weder erschwerende noch mildernde Umstände vorlägen und würden betreffen die Einkommens- und Vermögensverhältnisse sowie Familienverhältnisse die Angaben des Beschwerdeführers (mtl. Einkommen € 1.500,00, Sorgepflicht für ein Kind, kein Vermögen) berücksichtigt. Rechtzeitig hat Herr A K Beschwerde gegen diese Entscheidung erhoben und begründend ausgeführt, dass das bekämpfte Straferkenntnis mit der Feststellung, dass das Fahrzeug eine zulässige Leistung von 1600 W erreiche im Widerspruch zu den Feststellungen des Meldungslegers, der einen Aufkleber mit der Aufschrift 1000 W wahrgenommen haben will, stehe. Eine am Motor des E-Scooters angezeigte Leistung von 1000 W könne auch keine Relevanz haben, weil dies nicht die Leistung sei, welcher der E-Scooter letztlich „auf die Straße bringe“, da die Leistung infolge des Wirkungsfaktors und die Regelung durch die Elektronik auf die effiziente Leistung von 600 W vermindert wäre. Es sei nicht ungewöhnlich, dass in einem E-Scooter mit einer Bauartgeschwindigkeit von 20 km/h hinsichtlich seiner Steigfähigkeit ein etwas stärkerer Motor eingebaut sei. Tatsächlich handle es sich um ein zweirädiges Kleinfahrzeug (Tretroller) mit einem Elektromotor als Antrieb ohne Sitz als Stehroller für eine Person konzipiert, mit einer Bauartgeschwindigkeit von 25 km/h und 600 W, welche nach geltenden Bestimmungen als Fahrrad zu definieren sei. Die belangte Behörde habe die Einwände des Beschwerdeführers und auch teilweise die Feststellungen des Meldungslegers „vom Tisch gewischt“ und einfach ein Modell aus dem Jahr 2013 aus dem Internet ermittelt und ihm dieses ohne jeden Beweis zugeschrieben. Sie haben auch ignoriert, dass auf dem vorgelegten Foto des Rollers die Rückstrahler zu sehen seien. Die Modelle der E-Scooter-Reihe von 2011 bis 2013 seien äußerlich baugleich und optisch ununterscheidbar. Außer dem angeblich am Motor angebrachten Ankleber „1000 W“, welches dem Erkenntnis zugrundliegenden Modell nicht entspreche, habe die erkennende Behörde keine Ermittlungen oder Feststellungen getroffen, welche die Behauptung, es habe sich um das Modell F E K 1600 gehandelt, stützen könnten. Das durchgeführte Verwaltungsstrafverfahren sei mangelhaft und könne sich nicht auf die dienstlichen Wahrnehmungen des Polizeibeamten RI A stützen, welche ausschließlich auf Grund äußerlicher Betrachtung des Rollers das Modell habe gar nicht ermitteln können und deshalb das Internet beansprucht habe. Dies stelle eine rechtlich nicht nachvollziehbare Vorgangsweise dar. Es wurde beantragt, das Straferkenntnis ersatzlos zu beheben. Am 15.02.2016 erstattete der vom Landesverwaltungsgericht Steiermark beauftragte allgemein beeideter gerichtlicher Sachverständige für das Kraftfahrwesen Univ.-Prof. DI Dr. Hermann Steffan, nachdem der Beschwerdeführer über dessen Beiziehung in Kenntnis gesetzt wurde – dieser hat sich mit Schreiben vom 15.10.2015 gegen die Beiziehung eines Sachverständigen ausgesprochen – ein Gutachten, zur Frage der Bauartgeschwindigkeit und Leistung des verfahrensgegenständlichen Fahrzeuges. Dieses Gutachten wurde im Rahmen der Verhandlung von 03.03.2016, in der der Beschwerdeführer befragt und RI A als Zeuge einvernommen wurde, im Beisein des Sachverständigen erörtert und ergänzt. Von nachstehenden Feststellungen ist unter Bedachtnahme auf das Ergebnis der Verhandlung und der Unterlagen und Dokumente, auf die in der Verhandlung Bezug genommen wurde, auszugehen: Im Jahr 2011 erwarb der Beschwerdeführer den verfahrensgegenständlichen Scooter von einer Privatperson, die derartige Fahrzeuge aus China importierte und privat verkaufte. Das Fahrzeug musste er selbst zusammenbauen und wurde auch Stütze und Sattel mitgeliefert. Das Fahrzeug war mit einem Bleiakku ausgestattet. In der Lieferung waren auch zahlreiche Aufkleber und brachte der Beschwerdeführer den Aufkleber mit der Beschriftung „F E K 1600“ am Scooter an. Über Befragen habe ihm der Verkäufer hinsichtlich Leistung und Bauartgeschwindigkeit versichert, dass die Benutzung im Straßenverkehr legal sei. Der Verkäufer hat dem Beschwerdeführer weder Papiere über das Fahrzeug gezeigt, noch Unterlagen über Leistung und/oder Bauartgeschwindigkeit übergeben. Das Fahrzeug verfügte über ein Rücklicht, jedoch keinen Rückstrahler nach hinten und auch keine seitlichen Rückstrahler. Dass am Fahrzeug ein Bremslicht eingebaut und angeschlossen war, konnte nicht mehr geklärt werden. Am Fahrzeug wurde bis zum Tatzeitpunkt keine Bauartänderung vorgenommen. Am 24.09.2013, um 18.15 Uhr, befuhr der Beschwerdeführer in G, im Bezirk L, die Ngasse und wurde auf Höhe Ngasse 60 vom Zeugen RI A angehalten. Dieser fertigte ein Lichtbild des Fahrzeuges an und konnte bei der Besichtigung des Fahrzeuges im Bereich des Motors unter der Abdeckung einen Aufkleber mit der Aufschrift „1000 W“ feststellen. Eine Geschwindigkeitsmessung hat er nicht durchgeführt und hat auch das Bremslicht nicht spezifisch kontrolliert. Auch ein Leistungsschild konnte er am Motor nicht finden, ebenso wenig eine Seriennummer, wobei er jedoch den E-Scooter nicht angehoben hat. Tatzeitlich waren die Sattelstütze einschließlich Sattel nicht montiert. Vom Sachverständigen wurde folgender Befund und folgendes Gutachten am 15.02.2016 erstattet: „Auftrag Mit Schreiben vom 30.12.2015 sollte im gegenständlichen Verfahren Befund und Gutachten über das gegenständliche Fahrzeug erstattet werden. Von diesem Roller liegt ein Lichtbild vor. An Unterlagen standen mir zur Verfügung: ● der gesamte Akt des LVwG für die Steiermark mit oben genannter Aktenzahl. In diesem war auch eine Auskunft der Firma F Sports enthalten, die offensichtlich der Hersteller dieses Fahrzeuges war, da auf dem Roller selbst seitlich deutlich die Aufschrift F zu sehen ist. Befund Im Akt ist zunächst zumindest ein Lichtbild enthalten, das offensichtlich am 24.09.2013 – offensichtlich von einem Beamten – angefertigt wurde und das gegenständliche Fahrzeug zeigt. Auf diesem ist zunächst erkennbar, dass seitlich die Aufschrift „F E K 1600“ ersichtlich ist. Beim gegenständlichen Fahrzeug handelt es sich um einen Roller, wobei dieser optional mit einem Sitz ausgerüstet werden kann. Aus dem Lichtbild ist eindeutig erkennbar, dass zum Zeitpunkt der Anfertigung des Bildes kein Sitz montiert war. Es muss allerdings angemerkt werden, dass die Fahrgestellnummer am Fahrzeug von den Beamten NICHT abgelesen wurde. Diese befand sich auf der Vorderseite unterhalb des Trittsbretts. Zunächst ergibt sich, dass das Baujahr dieses Fahrzeuges 2011 war. Bis zum Jahr 2011 ergibt sich aber auch, dass laut Auskunft des Herstellers nur Modelle gebaut wurden, die jedenfalls 1000 Watt Motorleistung und eine Bauartgeschwindigkeit von 40 km/h aufwiesen. Insbesondere vom Modell „F E K 1600“ wurden nur derartige Varianten gebaut. Das gegenständliche Modell wies jedenfalls mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen 1000 Watt-Motor auf – dies, da eben bis zum damaligen Zeitpunkt nur Modelle mit 1000-Watt-Motoren gebaut wurden. Es wurde auch nie ein Modell mit einer Geschwindigkeitslimitierung auf 25 km/h serienmäßig vom Hersteller ausgeliefert. Ob nun am Fahrzeug Veränderungen vorgenommen wurden, kann nicht angegeben werden. Diese müssten aber jedenfalls nachgewiesen werden – beispielsweise durch eine Herstellererklärung oder durch ein KFZ-Gutachten. Es ergibt sich auch, dass – wie angemerkt ist – jedenfalls eine Sattelstütze, also ein Sitz am Fahrzeug nicht montiert war und auch die notwendigen Reflektoren gefehlt haben. Von einer Überprüfung des Fahrzeuges am Prüfstand selbst wurde abgesehen, da ja nicht bekannt ist, ob zwischenzeitlich Veränderungen am Fahrzeug vorgenommen wurden. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass das vorliegende Fahrzeug nur als 1000-Watt-Modell mit einer Bauartgeschwindigkeit von 40 km/h ausgeliefert wurde – dies auch im Jahr
VO 1960 als Baustelle gekennzeichnete Strecken befahren werden, und mit Transportkarren, selbstfahrenden Arbeitsmaschinen oder Sonderkraftfahrzeugen auf solchen Fahrten gezogene Anhänger;Transportkarren (Paragraph 2, Ziffer 19,), selbstfahrende Arbeitsmaschinen (Paragraph 2, Ziffer 21,), Anhänger-Arbeitsmaschinen (Paragraph 2, Ziffer 22,) und Sonderkraftfahrzeuge (Paragraph 2, Ziffer 23,), mit denen im Rahmen ihrer bestimmungsmäßigen Verwendung Straßen mit öffentlichem Verkehr nur überquert oder auf ganz kurze Strecken oder
Paragraph 50, Ziffer 9, der StVO 1960 als Baustelle gekennzeichnete Strecken befahren werden, und mit Transportkarren, selbstfahrenden Arbeitsmaschinen oder Sonderkraftfahrzeugen auf solchen Fahrten gezogene Anhänger; c)Litera c Kraftfahrzeuge, die bei einer kraftfahrsportlichen Veranstaltung und ihren Trainingsfahrten auf einer für den übrigen Verkehr gesperrten Straße verwendet werden, für die Dauer einer solchen Veranstaltung; d)Litera d Heeresfahrzeuge (§ 2 Z 38), die durch Bewaffnung, Panzerung oder ihre sonstige Bauweise für die militärische Verwendung im Zusammenhang mit Kampfeinsätzen besonders gebaut oder ausgerüstet oder diesem Zweck gewidmet sind; diese Fahrzeuge unterliegen jedoch dem § 97 Abs. 2.Heeresfahrzeuge (Paragraph 2, Ziffer 38,), die durch Bewaffnung, Panzerung oder ihre sonstige Bauweise für die militärische Verwendung im Zusammenhang mit Kampfeinsätzen besonders gebaut oder ausgerüstet oder diesem Zweck gewidmet sind; diese Fahrzeuge unterliegen jedoch dem Paragraph 97, Absatz 2,
2a KFG 1967ein Fahrzeug nach Litera a,, das zusätzlich mit einem elektrischen Antrieb
Paragraph eins, Absatz 2 a, KFG 1967 ausgestattet ist (Elektrofahrrad), c)Litera c ein zweirädriges Fahrzeug, das unmittelbar durch menschliche Kraft angetrieben wird (Roller), oder d)Litera d ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug, dessen Antrieb dem eines Elektrofahrrads im Sinne des § 1 Abs. 2a KFG 1967 entspricht;ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug, dessen Antrieb dem eines Elektrofahrrads im Sinne des Paragraph eins, Absatz 2 a, KFG 1967 entspricht; Dem Kraftfahrgesetz unterliegen alle Kraftfahrzeuge und Anhänger, die auf Straßen mit öffentlichem Verkehr verwendet werden (§ 1 Abs 1 KFG).Dem Kraftfahrgesetz unterliegen alle Kraftfahrzeuge und Anhänger, die auf Straßen mit öffentlichem Verkehr verwendet werden (Paragraph eins, Absatz eins, KFG). Ein Kraftfahrzeug ist ein Fahrzeug, das zur Verwendung auf Straßen bestimmt ist oder auf Straßen verwendet wird und das durch technisch frei gemachte Energie angetrieben wird und nicht an Gleise gebunden ist (§ 2 Abs 1 Z 1 KFG).Ein Kraftfahrzeug ist ein Fahrzeug, das zur Verwendung auf Straßen bestimmt ist oder auf Straßen verwendet wird und das durch technisch frei gemachte Energie angetrieben wird und nicht an Gleise gebunden ist (Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer eins, KFG). Das KFG gilt nicht für Kraftfahrzeuge mit einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 10 km pro Stunde (§ 1 Abs 2 KFG).Das KFG gilt nicht für Kraftfahrzeuge mit einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 10 km pro Stunde (Paragraph eins, Absatz 2, KFG). Als Kraftfahrzeug gilt nicht ein Elektrofahrrad (ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug
VO) mit einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h und einer höchstzulässigen Leistung von 600 W (§ 1 Abs 2a KFG).Als Kraftfahrzeug gilt nicht ein Elektrofahrrad (ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug
Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 22, StVO) mit einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h und einer höchstzulässigen Leistung von 600 W (Paragraph eins, Absatz 2 a, KFG). Beim verfahrensgegenständlichen Scooter handelt es sich unzweifelhaft um ein Kraftfahrzeug im Sinne des § 2 Z 1 KFG. Es gilt im Gegenstande zu prüfen, ob es sich beim Scooter allenfalls um ein Elektrofahrrad im Sinne des § 2 Abs 1 Z 22 StVO handelt. Bejahendenfalls handelt es sich um kein KFZ im Sinne des § 1 Abs 2a KFG, weshalb auch die diesbezüglichen Vorschriften nach dem KFG nicht anwendbar sind. Beim verfahrensgegenständlichen Scooter handelt es sich unzweifelhaft um ein Kraftfahrzeug im Sinne des Paragraph 2, Ziffer eins, KFG. Es gilt im Gegenstande zu prüfen, ob es sich beim Scooter allenfalls um ein Elektrofahrrad im Sinne des Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 22, StVO handelt. Bejahendenfalls handelt es sich um kein KFZ im Sinne des Paragraph eins, Absatz 2 a, KFG, weshalb auch die diesbezüglichen Vorschriften nach dem KFG nicht anwendbar sind. Aus dem Gutachten des Sachverständigen ergibt sich, dass das verfahrensgegenständliche Fahrzeug, der Elektro-Scooter, eine Bauart-geschwindigkeit von mehr als 25 km/h (40 km/h) aufweist und eine höchstzulässige Leistung von mehr als 600 W (1000 W). Der Beschwerdeführer verwendete dieses Fahrzeug auf einer Straße mit öffentlichem Verkehr, weshalb das Kraftfahrgesetz auf das Fahrzeug und auf den Verkehr mit diesem Fahrzeug anzuwenden ist. § 36 lit a und d KFG:Paragraph 36, Litera a und d KFG: Kraftfahrzeuge und Anhänger außer Anhängern, die mit Motorfahrrädern gezogen werden, dürfen unbeschadet der Bestimmungen der §§ 82, 83 und 104 Abs. 7 über die Verwendung von Kraftfahrzeugen und Anhängern mit ausländischem Kennzeichen und von nicht zugelassenen Anhängern auf Straßen mit öffentlichem Verkehr nur verwendet werden, wennKraftfahrzeuge und Anhänger außer Anhängern, die mit Motorfahrrädern gezogen werden, dürfen unbeschadet der Bestimmungen der Paragraphen 82, 83 und 104 Absatz 7, über die Verwendung von Kraftfahrzeugen und Anhängern mit ausländischem Kennzeichen und von nicht zugelassenen Anhängern auf Straßen mit öffentlichem Verkehr nur verwendet werden, wenn a)Litera a sie zum Verkehr zugelassen sind (§§ 37 bis 39) oder mit ihnen behördlich bewilligte Probe- oder Überstellungsfahrten (§§ 45 und 46) durchgeführt werden,sie zum Verkehr zugelassen sind (Paragraphen 37 bis 39) oder mit ihnen behördlich bewilligte Probe- oder Überstellungsfahrten (Paragraphen 45 und 46) durchgeführt werden, …. d)Litera d für sie die vorgeschriebene Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung (§ 59) oder Haftung (§ 62) besteht.für sie die vorgeschriebene Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung (Paragraph 59,) oder Haftung (Paragraph 62,) besteht. § 4 Abs 1 KFG:Paragraph 4, Absatz eins, KFG: Kraftfahrzeuge und Anhänger müssen verkehrs- und betriebssicher gebaut und ausgerüstet sein. Die Sicht vom Lenkerplatz aus muss für das sichere Lenken des Fahrzeuges ausreichen. Die Vorrichtungen zum Betrieb eines Kraftfahrzeuges müssen so angeordnet sein, dass sie der Lenker auch bei bestimmungsgemäßer Verwendung eines geeigneten Sicherheitsgurtes, ohne das Augenmerk von der Fahrbahn abzuwenden, leicht und ohne Gefahr einer Verwechslung betätigen und das Fahrzeug sicher lenken kann. Die Wirksamkeit und Brauchbarkeit der für die verkehrs- und betriebssichere Verwendung dieser Fahrzeuge maßgebenden Teile muss bei sachgemäßer Wartung und Handhabung gegeben und zu erwarten sein; diese Teile müssen so ausgebildet und angeordnet sein, dass ihr ordnungsgemäßer Zustand leicht überwacht werden kann und ein entsprechender Austausch möglich ist. § 15 Abs 1 Z 3, 4 und 5 KFG:Paragraph 15, Absatz eins, Ziffer 3, 4 und 5 KFG: Zweirädrige Kleinkrafträder (einspurige Motorfahrräder-Klasse L1e) müssen mit folgenden Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen ausgerüstet sein: …. 3.Ziffer 3 einem oder zwei seitlichen nicht dreieckigen gelbroten Rückstrahlern auf jeder Seite, 4.Ziffer 4 einem hinteren nicht dreieckigen Rückstrahler, 5.Ziffer 5 einer oder zwei Bremsleuchten. Der Beschwerdeführer hat die ihm vorgeworfenen Rechtsvorschriften hinsichtlich Spruchpunkt 1.) bis 5.) verletzt, da er die Tatbestände in objektiver Hinsicht erfüllt hat. Der Beschwerdeführer hat sich die Übertretungen auch in subjektiver Hinsicht anrechnen zu lassen und zwar zumindest in der Verschuldensform der Fahrlässigkeit. Bei den gegenständlichen Verwaltungsübertretungen handelt es sich um Ungehorsamsdelikte im Sinne des § 5 VStG. Zur Strafbarkeit genügt daher fahrlässiges Verhalten. Fahrlässigkeit ist bei Zuwiderhandeln gegen ein Verbot oder bei Nichtbefolgung eines Gebotes dann ohne weitere anzunehmen, wenn zu Tatbestand einer Verwaltungsübertretung der Eintritt eines Schaden oder einer Gefahr nicht gehört und der Täter nicht glaubhaft macht, dass ihn an der Verletzung der Verwaltungsvorschrift kein Verschulden trifft. Die Glaubhaftmachung mangelnden Verschuldens ist dem Beschwerdeführer nicht gelungen. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass er durch den Umstand, dass er sich beim Kauf des Fahrzeuges keinerlei Unterlagen oder Dokumente hat vorlegen und übergeben lassen, aus denen rechtlich gesichert entnommen werden kann, dass dieses Fahrzeug zulässigerweise auf Straßen mit öffentlichem Verkehr verwendet werden darf. Er hat nicht jene Sorgfalt aufgebracht, die ein einsichtiger und besonnener Mensch, dem man sich in die Lage des Beschwerdeführers versetzt zu denken hat, an seiner Stelle hätte walten lassen. Er hat (bloß) auf die Aussage eines privaten Importeurs vertraut. Zur Übertretung 6.) ist festzuhalten, dass sich nicht mit der im Verwaltungsstrafverfahren erforderlichen Sicherheit ergeben hat, ob das unzweifelhaft angebracht Rücklicht auch ein Bremslicht beinhaltete, weshalb dieser Spruchpunkt im Zweifel zu Gunsten des Beschwerdeführers einzustellen war. Der Beschwerdeführer hat die ihm vorgeworfenen Rechtsvorschriften hinsichtlich Spruchpunkt 1.) bis 5.) verletzt, da er die Tatbestände in objektiver Hinsicht erfüllt hat. Der Beschwerdeführer hat sich die Übertretungen auch in subjektiver Hinsicht anrechnen zu lassen und zwar zumindest in der Verschuldensform der Fahrlässigkeit. Bei den gegenständlichen Verwaltungsübertretungen handelt es sich um Ungehorsamsdelikte im Sinne des Paragraph 5, VStG. Zur Strafbarkeit genügt daher fahrlässiges Verhalten. Fahrlässigkeit ist bei Zuwiderhandeln gegen ein Verbot oder bei Nichtbefolgung eines Gebotes dann ohne weitere anzunehmen, wenn zu Tatbestand einer Verwaltungsübertretung der Eintritt eines Schaden oder einer Gefahr nicht gehört und der Täter nicht glaubhaft macht, dass ihn an der Verletzung der Verwaltungsvorschrift kein Verschulden trifft. Die Glaubhaftmachung mangelnden Verschuldens ist dem Beschwerdeführer nicht gelungen. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass er durch den Umstand, dass er sich beim Kauf des Fahrzeuges keinerlei Unterlagen oder Dokumente hat vorlegen und übergeben lassen, aus denen rechtlich gesichert entnommen werden kann, dass dieses Fahrzeug zulässigerweise auf Straßen mit öffentlichem Verkehr verwendet werden darf. Er hat nicht jene Sorgfalt aufgebracht, die ein einsichtiger und besonnener Mensch, dem man sich in die Lage des Beschwerdeführers versetzt zu denken hat, an seiner Stelle hätte walten lassen. Er hat (bloß) auf die Aussage eines privaten Importeurs vertraut. Zur Übertretung 6.) ist festzuhalten, dass sich nicht mit der im Verwaltungsstrafverfahren erforderlichen Sicherheit ergeben hat, ob das unzweifelhaft angebracht Rücklicht auch ein Bremslicht beinhaltete, weshalb dieser Spruchpunkt im Zweifel zu Gunsten des Beschwerdeführers einzustellen war. Strafbemessung:
G sind Grundlage für die Bemessung der Strafe die Bedeutung des strafrechtlich geschützten Rechtsgutes und die Intensität seiner Beeinträchtigung durch die Tat.
Paragraph 19, Absatz eins, VStG sind Grundlage für die Bemessung der Strafe die Bedeutung des strafrechtlich geschützten Rechtsgutes und die Intensität seiner Beeinträchtigung durch die Tat.
G sind im ordentlichen Verfahren (§§ 40 bis 46) überdies die nach dem Zweck der Strafdrohung in Betracht kommenden Erschwerungs- und Milderungsgründe, soweit sie nicht schon die Strafdrohung bestimmen, gegeneinander abzuwägen. Auf das Ausmaß des Verschuldens ist besonders Bedacht zu nehmen. Unter Berücksichtigung der Eigenart des Verwaltungsstrafrechtes sind die §§ 32 bis 35 des Strafgesetzbuches sinngemäß anzuwenden. Die Einkommens- und Vermögensverhältnisse und allfällige Sorgepflichten des Beschuldigten sind bei der Bemessung von Geldstrafen zu berücksichtigen.
Paragraph 19, Absatz 2, VStG sind im ordentlichen Verfahren (Paragraphen 40 bis 46) überdies die nach dem Zweck der Strafdrohung in Betracht kommenden Erschwerungs- und Milderungsgründe, soweit sie nicht schon die Strafdrohung bestimmen, gegeneinander abzuwägen. Auf das Ausmaß des Verschuldens ist besonders Bedacht zu nehmen. Unter Berücksichtigung der Eigenart des Verwaltungsstrafrechtes sind die Paragraphen 32 bis 35 des Strafgesetzbuches sinngemäß anzuwenden. Die Einkommens- und Vermögensverhältnisse und allfällige Sorgepflichten des Beschuldigten sind bei der Bemessung von Geldstrafen zu berücksichtigen. § 134 Abs 1 KFG:Paragraph 134, Absatz eins, KFG: Wer diesem Bundesgesetz, den auf Grund dieses Bundesgesetzes erlassenen Verordnungen, Bescheiden oder sonstigen Anordnungen, den Artikeln 5 bis 9 und 10 Abs. 4 und 5 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006, der Verordnung (EWG) Nr. 3821/85 oder den Artikeln 5 bis 8 und 10 des Europäischen Übereinkommens über die Arbeit des im internationalen Straßenverkehr beschäftigten Fahrpersonals (AETR), BGBl. Nr. 518/1975 in der Fassung BGBl. Nr. 203/1993, zuwiderhandelt, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe bis zu 5 000 Euro, im Falle ihrer Uneinbringlichkeit mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Wochen zu bestrafen. Bei der Einbringung von Fahrzeugen in das Bundesgebiet sind solche Zuwiderhandlungen auch strafbar, wenn sie auf dem Wege von einer österreichischen Grenzabfertigungsstelle, die auf ausländischem Gebiet liegt, zur Staatsgrenze begangen werden. Wurde der Täter wegen der gleichen Zuwiderhandlung bereits einmal bestraft, so kann an Stelle der Geldstrafe Arrest bis zu sechs Wochen verhängt werden. Wurde der Täter wegen der gleichen Zuwiderhandlung bereits zweimal bestraft, so können Geld- und Arreststrafen auch nebeneinander verhängt werden. Die Verhängung einer Arreststrafe ist in diesen Fällen aber nur zulässig, wenn es ihrer bedarf, um den Täter von weiteren Verwaltungsübertretungen der gleichen Art abzuhalten. Auch der Versuch einer solchen Zuwiderhandlung ist strafbar.Wer diesem Bundesgesetz, den auf Grund dieses Bundesgesetzes erlassenen Verordnungen, Bescheiden oder sonstigen Anordnungen, den Artikeln 5 bis 9 und 10 Absatz 4 und 5 der Verordnung (EG) Nr. 561 aus 2006,, der Verordnung (EWG) Nr. 3821/85 oder den Artikeln 5 bis 8 und 10 des Europäischen Übereinkommens über die Arbeit des im internationalen Straßenverkehr beschäftigten Fahrpersonals (AETR), Bundesgesetzblatt Nr. 518 aus 1975, in der Fassung Bundesgesetzblatt Nr. 203 aus 1993,, zuwiderhandelt, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe bis zu 5 000 Euro, im Falle ihrer Uneinbringlichkeit mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Wochen zu bestrafen. Bei der Einbringung von Fahrzeugen in das Bundesgebiet sind solche Zuwiderhandlungen auch strafbar, wenn sie auf dem Wege von einer österreichischen Grenzabfertigungsstelle, die auf ausländischem Gebiet liegt, zur Staatsgrenze begangen werden. Wurde der Täter wegen der gleichen Zuwiderhandlung bereits einmal bestraft, so kann an Stelle der Geldstrafe Arrest bis zu sechs Wochen verhängt werden. Wurde der Täter wegen der gleichen Zuwiderhandlung bereits zweimal bestraft, so können Geld- und Arreststrafen auch nebeneinander verhängt werden. Die Verhängung einer Arreststrafe ist in diesen Fällen aber nur zulässig, wenn es ihrer bedarf, um den Täter von weiteren Verwaltungsübertretungen der gleichen Art abzuhalten. Auch der Versuch einer solchen Zuwiderhandlung ist strafbar. Der gesetzliche Strafrahmen für die dem Beschwerdeführer zur Last gelegten Verwaltungsübertretungen beträgt
zitierter gesetzlicher Bestimmung bis zu € 5.000,00 und sind die von der belangten Behörde verhängten Geldstrafe in Bezug auf die konkrete Übertretungen auch unter Bedachtnahme auf die Einkommens- und Vermögenssituation sowie die Familienverhältnisse nicht überhöht. Die Strafe war dennoch herabzusetzen, da die lange Verfahrensdauer jedenfalls ein Milderungsgrund darstellt und erschwerende Umstände, wie die belangte Behörde zu Recht ausführte, nicht vorliegen. Der Verfahrenskostenbeitrag für die belangte Behörde richtet sich nach § 64 VStG. Nach dieser Bestimmung ist in jedem Straferkenntnis auszusprechen, dass der Bestrafte einen Beitrag zu den Kosten des Strafverfahrens zu leisten hat, wobei dieser 10 % der verhängten Strafe, mindestens jedoch mit € 10,00, zu bemessen ist. Daraus ergibt sich, dass je Übertretung der Verfahrenskostenbeitrag unter dem gesetzlichen Mindestmaß liegt und sich eine Reduktion des Verfahrenskostenbeitrages insgesamt lediglich durch die Einstellung des Spruchpunktes 6.) ergibt. Der gesetzliche Strafrahmen für die dem Beschwerdeführer zur Last gelegten Verwaltungsübertretungen beträgt
zitierter gesetzlicher Bestimmung bis zu € 5.000,00 und sind die von der belangten Behörde verhängten Geldstrafe in Bezug auf die konkrete Übertretungen auch unter Bedachtnahme auf die Einkommens- und Vermögenssituation sowie die Familienverhältnisse nicht überhöht. Die Strafe war dennoch herabzusetzen, da die lange Verfahrensdauer jedenfalls ein Milderungsgrund darstellt und erschwerende Umstände, wie die belangte Behörde zu Recht ausführte, nicht vorliegen. Der Verfahrenskostenbeitrag für die belangte Behörde richtet sich nach Paragraph 64, VStG. Nach dieser Bestimmung ist in jedem Straferkenntnis auszusprechen, dass der Bestrafte einen Beitrag zu den Kosten des Strafverfahrens zu leisten hat, wobei dieser 10 % der verhängten Strafe, mindestens jedoch mit € 10,00, zu bemessen ist. Daraus ergibt sich, dass je Übertretung der Verfahrenskostenbeitrag unter dem gesetzlichen Mindestmaß liegt und sich eine Reduktion des Verfahrenskostenbeitrages insgesamt lediglich durch die Einstellung des Spruchpunktes 6.) ergibt.
GVG fallen für die Durchführung des Beschwerdeverfahrens keine Verfahrenskosten an.
Paragraph 52, VwGVG fallen für die Durchführung des Beschwerdeverfahrens keine Verfahrenskosten an.
GVG sind die Im Zuge eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens erwachsenen Barauslagen im Sinne des § 76 AVG dem Bestraften aufzuerlegen, sofern sie nicht durch Verschulden einer anderen Person verursacht worden sind. Der hiernach zu ersetzende Betrag ist, wenn tunlich, im Erkenntnis, sonst durch besonderen Beschluss ziffernmäßig festzusetzen.
Paragraph 52, Absatz 3, VwGVG sind die Im Zuge eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens erwachsenen Barauslagen im Sinne des Paragraph 76, AVG dem Bestraften aufzuerlegen, sofern sie nicht durch Verschulden einer anderen Person verursacht worden sind. Der hiernach zu ersetzende Betrag ist, wenn tunlich, im Erkenntnis, sonst durch besonderen Beschluss ziffernmäßig festzusetzen. Sachverständigenkosten können
Vm § 52 Abs 2 AVG dann auf die antragstellende Partei überwältzt werden, wenn die Einholung des Gutachtens nach der Verfahrenslage notwendig war und kein Amtssachverständiger zur Verfügung stand (VwGH 15.09.1983, Zl: 2959/80).Sachverständigenkosten können
Paragraph 76, Absatz eins, AVG in Verbindung mit Paragraph 52, Absatz 2, AVG dann auf die antragstellende Partei überwältzt werden, wenn die Einholung des Gutachtens nach der Verfahrenslage notwendig war und kein Amtssachverständiger zur Verfügung stand (VwGH 15.09.1983, Zl: 2959/80). Dem gegenständlichen Verwaltungsstrafverfahren musste ein Sachverständiger für das Kraftfahrwesen beigezogen werden. Barauslagen sind immer dann vorzuschreiben, wenn ein Straferkenntnis zumindest dem Grunde nach bestätigt wurde (VwGH 29.03.1995, Zl: 92/10/0463). Da im Anlassfall die Beschwerde hinsichtlich Spruchpunkt 1.) bis 5.) abgewiesen wurde, sind die Voraussetzungen für die Vorschreibung von 5/6 der Barauslagen gegeben. Unzulässigkeit der ordentlichen Revision: Die ordentliche Revision ist unzulässig, da keine Rechtsfrage im Sinne des Art. 133 Abs 4 B-VG zu beurteilen war, der grundsätzliche Bedeutung zukommt. Weder weicht die gegenständliche Entscheidung von der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ab, noch fehlt es an einer Rechtsprechung. Weiters ist die dazu vorliegende Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes auch nicht als uneinheitlich zu beurteilen. Ebenfalls liegen keine sonstigen Hinweise auf eine grundsätzliche Bedeutung der zu lösenden Rechtsfrage vor.Die ordentliche Revision ist unzulässig, da keine Rechtsfrage im Sinne des Artikel 133, Absatz 4, B-VG zu beurteilen war, der grundsätzliche Bedeutung zukommt. Weder weicht die gegenständliche Entscheidung von der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ab, noch fehlt es an einer Rechtsprechung. Weiters ist die dazu vorliegende Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes auch nicht als uneinheitlich zu beurteilen. Ebenfalls liegen keine sonstigen Hinweise auf eine grundsätzliche Bedeutung der zu lösenden Rechtsfrage vor. European Case Law IdentifierECLI:AT:LVWGST:2016:LVwG.30.19.372.2015
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.