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LVwG-2014/34/0058-5

Obsah (8)§ 28§ 33§ 25a§ 73§ 5Art 151Art 130Art 133

RIS Dokument GerichtLandesverwaltungsgericht Tirol Entscheidungsdatum18.03.2014 GeschäftszahlLVwG-2014/34/0058-5 Text IM NAMEN DER REPUBLIK Das Landesverwaltungsgericht Tirol hat durch seine Richterin

§ 28Abs 1 Vw

GVG wird die Beschwerde mit der Maßgabe als unbegründet abgewiesen, als im Spruch folgendes festgestellt wird:1.

Paragraph 28, Absatz eins, VwGVG wird die Beschwerde mit der Maßgabe als unbegründet abgewiesen, als im Spruch folgendes festgestellt wird:

  1. die Verwendung des Gst Nr 9850 in EZ ** GB **** X als Fußballplatz der Gemeinde X samt Vereinshaus sowie befestigte (asphaltierte) Parkfläche,
  2. die Verwendung des Gst Nr 9850 in EZ ** GB **** römisch zehn als Fußballplatz der Gemeinde römisch zehn samt Vereinshaus sowie befestigte (asphaltierte) Parkfläche,
  3. die Verpachtung des Gst Nr 9857 in EZ ** GB **** X,
  4. die Verpachtung des Gst Nr 9857 in EZ ** GB **** römisch zehn,
  5. die Verwendung des befestigten (asphaltierten) Gst Nr 10019 in EZ ** GB **** X als Standort für eine Brückenwaage samt Waaghäuschen,
  6. die Verwendung des befestigten (asphaltierten) Gst Nr 10019 in EZ ** GB **** römisch zehn als Standort für eine Brückenwaage samt Waaghäuschen,
  7. die Verpachtung des Gst Nr 9897 in EZ ** GB **** X;
  8. die Verpachtung des Gst Nr 9897 in EZ ** GB **** römisch zehn;
  9. die Verwendung des Gst Nr 10013 in EZ ** GB **** X als Standort für ein Kriegerdenkmal, als Grünfläche und befestigtem (asphaltiertem) Platz,
  10. die Verwendung des Gst Nr 10013 in EZ ** GB **** römisch zehn als Standort für ein Kriegerdenkmal, als Grünfläche und befestigtem (asphaltiertem) Platz,
  11. die Verwendung des Gst Nr 10063 in EZ ** GB **** X als Grünfläche und befestigte (asphaltierte) Fläche,
  12. die Verwendung des Gst Nr 10063 in EZ ** GB **** römisch zehn als Grünfläche und befestigte (asphaltierte) Fläche,
  13. die Verwendung des Gst Nr 10007 in EZ ** GB **** X als Grünfläche und befestigte asphaltierte Fläche sowie als Standort für eine Erdgasstation und einen Stromverteiler,
  14. die Verwendung des Gst Nr 10007 in EZ ** GB **** römisch zehn als Grünfläche und befestigte asphaltierte Fläche sowie als Standort für eine Erdgasstation und einen Stromverteiler,
  15. die Verwendung des Gst Nr 5628/2 in EZ ** GB **** X als Standort für eine Wasserpumpstation für das oberhalb liegende Wirtshaus ***, einen Hydranten, einen Stromkasten und eine Straßenlaterne sowie als Grünfläche,
  16. die Verwendung des Gst Nr 5628/2 in EZ ** GB **** römisch zehn als Standort für eine Wasserpumpstation für das oberhalb liegende Wirtshaus ***, einen Hydranten, einen Stromkasten und eine Straßenlaterne sowie als Grünfläche,
  17. die Begründung des Baurechts (Baurechtsvertrag vom 14.08.1998 samt Vertragsergänzung vom 21.11.2001) auf Gst Nr 5631/2 in EZ *** GB **** X,
  18. die Begründung des Baurechts (Baurechtsvertrag vom 14.08.1998 samt Vertragsergänzung vom 21.11.2001) auf Gst Nr 5631/2 in EZ *** GB **** römisch zehn,
  19. die Verwendung des Gst Nr 5532/12 in EZ ** GB **** X als geschotterte Weganlage (Hauszufahrt),
  20. die Verwendung des Gst Nr 5532/12 in EZ ** GB **** römisch zehn als geschotterte Weganlage (Hauszufahrt),
  21. die Verwendung des Gst Nr 6839/8 in EZ ** GB **** X als befestigte Weganlage (Straße),
  22. die Verwendung des Gst Nr 6839/8 in EZ ** GB **** römisch zehn als befestigte Weganlage (Straße),
  23. die Verwendung des Gst Nr 6839/12 in EZ ** GB **** X als zu 50% befestigte Weganlage (Straße),
  24. die Verwendung des Gst Nr 6839/12 in EZ ** GB **** römisch zehn als zu 50% befestigte Weganlage (Straße),
  25. die Verwendung des Gst Nr 6817/3 in EZ ** GB **** X als Standort einer Jagdhütte samt nicht befestigtem Zufahrtsweg,
  26. die Verwendung des Gst Nr 6817/3 in EZ ** GB **** römisch zehn als Standort einer Jagdhütte samt nicht befestigtem Zufahrtsweg, die Nutzung der Substanz der genannten agrargemeinschaftlichen und als Gemeindegut

§ 33

Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 festgestellten Grundstücke betrifft, die Nutzung der Substanz der genannten agrargemeinschaftlichen und als Gemeindegut

Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 festgestellten Grundstücke betrifft, hingegen

  1. die Verwendung der Gste Nr 9888, 9889, 9890 in EZ ** GB **** X
  2. die Verwendung der Gste Nr 9888, 9889, 9890 in EZ ** GB **** römisch zehn die landwirtschaftliche und
  3. die Verwendung des Gst Nr 5785/6 in EZ ** GB **** X und der Gste Nr 5628/2 (abgesehen von Punkt
  4. dieses Bescheides), 5644/2, 6817/3 (abgesehen von Punkt
  5. dieses Bescheides) in EZ ** GB **** X,
  6. die Verwendung des Gst Nr 5785/6 in EZ ** GB **** römisch zehn und der Gste Nr 5628/2 (abgesehen von Punkt
  7. dieses Bescheides), 5644/2, 6817/3 (abgesehen von Punkt
  8. dieses Bescheides) in EZ ** GB **** römisch zehn, die forstwirtschaftliche Nutzung der genannten agrargemeinschaftlichen und als Gemeindegut

§ 33Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 festgestellten Grundstücke betrifft.

die forstwirtschaftliche Nutzung der genannten agrargemeinschaftlichen und als Gemeindegut

Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 festgestellten Grundstücke betrifft. 2. Gegen dieses Erkenntnis ist

§ 25aAbs 1 Vw

GG eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art 133 Abs 4 B-VG unzulässig.2. Gegen dieses Erkenntnis ist

Paragraph 25 a, Absatz eins, VwGG eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Artikel 133, Absatz 4, B-VG unzulässig. R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n g Gegen diese Entscheidung kann binnen sechs Wochen ab der Zustellung Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof, Freyung 8, 1010 Wien, oder außerordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof, Judenplatz 11, 1010 Wien, erhoben werden. Die Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof ist direkt bei diesem, die Revision an den Verwaltungsgerichtshof ist beim Landesverwaltungsgericht Tirol einzubringen. Die Beschwerde bzw die Revision ist durch einen bevollmächtigten Rechtsanwalt bzw eine bevollmächtigte Rechtsanwältin einzubringen und es ist eine Eingabegebühr von Euro 240,00 zu entrichten. E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e I. Verfahrensablauf:römisch eins. Verfahrensablauf: A. Feststellungsverfahren

§ 73lit d TFLG 1996:A.

Feststellungsverfahren

Paragraph 73, Litera d, TFLG 1996: Mit Bescheid vom 02.06.2010, Zl AgrB-***/***-2010, traf das Amt der Tiroler Landesregierung die Feststellung, dass

  1. a)die im Eigentum der Agrargemeinschaft X stehenden Gste Nr 1818 (Überlandparzelle der KG **** Y), 5785/6, 9850, 9857, 9888-9890, 9897, 10007, 10013, 10019, 10063 und .508, alle in EZ ** GB **** X,
  2. a)die im Eigentum der Agrargemeinschaft römisch zehn stehenden Gste Nr 1818 (Überlandparzelle der KG **** Y), 5785/6, 9850, 9857, 9888-9890, 9897, 10007, 10013, 10019, 10063 und .508, alle in EZ ** GB **** römisch zehn,
  3. b)die im Eigentum der Agrargemeinschaft X stehenden Gste Nr 4343, 4345-4355, 4356/1, 4357-4359, 5306-5347, 5361-5364, 5379-5384, 5393-5396, 5409-5416, 5451/1-2, 5453, 5454, 5456, 5502, 5503, 5532/1, 5532/4, 5532/12, 5538/1-4, 5539/1-2, 5540/1-5, 5618/1-2, 5619/1-2, 5620/1-2, 5621-5627, 5628/1-2, 5629, 5631/1, 5632, 5633, 5634/1-2, 5635-5643, 5644/1-2, 6563/2, 6787, 6788/1-2, 6789-6805, 6807-6816, 6817/1-3, 6818/1-2, 6819/1-3, 6820/1-3, 6821/1-3, 6822-6824, 6825/1-4, 6826/1-4, 6827-6829, 6830/1-2, 6831-6836, 6839/1-3, 6839/8, 6839/12, 6851-6953, 6956-6989, 6992, 6993, 6996/1-2, 6996/6 und 6997-7042, alle in EZ ** GB **** X,
  4. b)die im Eigentum der Agrargemeinschaft römisch zehn stehenden Gste Nr 4343, 4345-4355, 4356/1, 4357-4359, 5306-5347, 5361-5364, 5379-5384, 5393-5396, 5409-5416, 5451/1-2, 5453, 5454, 5456, 5502, 5503, 5532/1, 5532/4, 5532/12, 5538/1-4, 5539/1-2, 5540/1-5, 5618/1-2, 5619/1-2, 5620/1-2, 5621-5627, 5628/1-2, 5629, 5631/1, 5632, 5633, 5634/1-2, 5635-5643, 5644/1-2, 6563/2, 6787, 6788/1-2, 6789-6805, 6807-6816, 6817/1-3, 6818/1-2, 6819/1-3, 6820/1-3, 6821/1-3, 6822-6824, 6825/1-4, 6826/1-4, 6827-6829, 6830/1-2, 6831-6836, 6839/1-3, 6839/8, 6839/12, 6851-6953, 6956-6989, 6992, 6993, 6996/1-2, 6996/6 und 6997-7042, alle in EZ ** GB **** römisch zehn,
  5. c)das im Eigentum der Agrargemeinschaft X stehende Gst Nr 5613/2 in EZ *** GB **** X sowiec) das im Eigentum der Agrargemeinschaft römisch zehn stehende Gst Nr 5613/2 in EZ *** GB **** römisch zehn sowie
  6. d)die im Eigentum der Agrargemeinschaft X stehenden Gste Nr 4537-4636, 4642-4646, 4663-4741, 5209-5216 und 5219, alle in EZ *** GB **** Z,
  7. d)die im Eigentum der Agrargemeinschaft römisch zehn stehenden Gste Nr 4537-4636, 4642-4646, 4663-4741, 5209-5216 und 5219, alle in EZ *** GB **** Z, allesamt Gemeindegut im Sinne des § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 seien, währendallesamt Gemeindegut im Sinne des Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 seien, während
  8. e)die im Eigentum der Agrargemeinschaft X stehenden Gste Nr 9735, 9743 und 9744, alle in EZ ** GB **** X, unde) die im Eigentum der Agrargemeinschaft römisch zehn stehenden Gste Nr 9735, 9743 und 9744, alle in EZ ** GB **** römisch zehn, und
  9. f)die im Eigentum der Agrargemeinschaft X stehenden Gste Nr 6806/1, 9652/2, 9716/32, 9921/2, 9926 und .648, alle in EZ ** GB **** X,
  10. f)die im Eigentum der Agrargemeinschaft römisch zehn stehenden Gste Nr 6806/1, 9652/2, 9716/32, 9921/2, 9926 und .648, alle in EZ ** GB **** römisch zehn, kein Gemeindegut im Sinne des § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 seien. kein Gemeindegut im Sinne des Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 seien. Mit Erkenntnis des Landesagrarsenates vom 02.12.2010, Zl LAS-***/*-09, wurde die Berufung der Agrargemeinschaft X als unbegründet abgewiesen und der erstinstanzliche Bescheid mit der Maßgabe bestätigt, dass in Spruchpunkt
  11. b)die Gste Nr 5383 und 5384 ersatzlos zu entfallen haben (Spruchpunkt 1.) und in Spruchpunkt
  12. c)das Gst Nr richtig mit 5631/2 zu lauten hat (Spruchpunkt 2.). Mit Erkenntnis des Landesagrarsenates vom 02.12.2010, Zl LAS-***/*-09, wurde die Berufung der Agrargemeinschaft römisch zehn als unbegründet abgewiesen und der erstinstanzliche Bescheid mit der Maßgabe bestätigt, dass in Spruchpunkt
  13. b)die Gste Nr 5383 und 5384 ersatzlos zu entfallen haben (Spruchpunkt 1.) und in Spruchpunkt
  14. c)das Gst Nr richtig mit 5631/2 zu lauten hat (Spruchpunkt 2.). Infolge des Bescheides des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 02.06.2010, Zl AgrB-***/***-2010, in der Fassung des Erkenntnisses des Landesagrarsenates vom 02.12.2010, Zl LAS-***/*-09, ordnete das Bezirksgericht S die Ersichtlichmachung der Bezeichnung „Gemeindegutsagrargemeinschaft“ im Eigentumsblatt (B-Blatt) der EZ **, 51 und 336, alle GB **** X, und der EZ *** GB **** Z an.Infolge des Bescheides des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 02.06.2010, Zl AgrB-***/***-2010, in der Fassung des Erkenntnisses des Landesagrarsenates vom 02.12.2010, Zl LAS-***/*-09, ordnete das Bezirksgericht S die Ersichtlichmachung der Bezeichnung „Gemeindegutsagrargemeinschaft“ im Eigentumsblatt (B-Blatt) der EZ **, 51 und 336, alle GB **** römisch zehn, und der EZ *** GB **** Z an. Über die gegen das Erkenntnis des Landesagrarsenates vom 02.12.2010, Zl LAS-***/*-09, seitens der Agrargemeinschaft X beim Verwaltungsgerichtshof eingebrachte Beschwerde wurde bis dato nicht entschieden (vgl VwGH 2011/07/0002).Über die gegen das Erkenntnis des Landesagrarsenates vom 02.12.2010, Zl LAS-***/*-09, seitens der Agrargemeinschaft römisch zehn beim Verwaltungsgerichtshof eingebrachte Beschwerde wurde bis dato nicht entschieden vergleiche VwGH 2011/07/0002). Mit Erkenntnis vom 11.12.2013, Zl LAS-***/**-09, wies der Landesagrarsenat den Antrag der Agrargemeinschaft X auf Wiederaufnahme des durch Erkenntnis des Landesagrarsenates vom 02.12.2010, Zl LAS-***/*-09, abgeschlossenen Verfahrens ab.Mit Erkenntnis vom 11.12.2013, Zl LAS-***/**-09, wies der Landesagrarsenat den Antrag der Agrargemeinschaft römisch zehn auf Wiederaufnahme des durch Erkenntnis des Landesagrarsenates vom 02.12.2010, Zl LAS-***/*-09, abgeschlossenen Verfahrens ab. B. Verfahren betreffend den in Beschwerde gezogenen Bescheid: Mit Schriftsatz vom 11.04.2011, eingelangt beim Amt der Tiroler Landesregierung (Abteilung Agrargemeinschaften) am 12.04.2011, stellte die Gemeinde X, vertreten durch Dr. C A, RA in 6020 Innsbruck, Adresse, hinsichtlich der Gste Nr 5785/6, 9850, 9857, 9888, 9889, 9890, 9897, 10013, 10019, 10007, 10063, alle in EZ ** GB **** X, der Gste Nr 5644/2, 5628/2, 9926, 5532/12, 6839/8, 6839/12, 9716/32, 6817/3, alle in EZ ** GB **** X, und Gst Nr 5631/2 in EZ *** GB **** X den Antrag auf Feststellung, dass diese nicht durch land- und forstwirtschaftliche Nutzungsrechte der übrigen Agrargemeinschaftsmitglieder belastet seien und sich daher das subjektive Recht der Gemeinde X auf umfassende Dispositionsbefugnis (VfGH 28.02.2011, B 1645/10, Rz 31) auf diese Grundstücke beziehe. Begründend wurde ausgeführt, dass alle genannten Grundstücke einwandfrei nicht mehr der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung gewidmet seien. Sie würden auch nicht benötigt, um den anteilsberechtigten Stammsitzliegenschaften gebührenden Haus- und Gutsbedarf zu decken. Mit Schriftsatz vom 11.04.2011, eingelangt beim Amt der Tiroler Landesregierung (Abteilung Agrargemeinschaften) am 12.04.2011, stellte die Gemeinde römisch zehn, vertreten durch Dr. C A, RA in 6020 Innsbruck, Adresse, hinsichtlich der Gste Nr 5785/6, 9850, 9857, 9888, 9889, 9890, 9897, 10013, 10019, 10007, 10063, alle in EZ ** GB **** römisch zehn, der Gste Nr 5644/2, 5628/2, 9926, 5532/12, 6839/8, 6839/12, 9716/32, 6817/3, alle in EZ ** GB **** römisch zehn, und Gst Nr 5631/2 in EZ *** GB **** römisch zehn den Antrag auf Feststellung, dass diese nicht durch land- und forstwirtschaftliche Nutzungsrechte der übrigen Agrargemeinschaftsmitglieder belastet seien und sich daher das subjektive Recht der Gemeinde römisch zehn auf umfassende Dispositionsbefugnis (VfGH 28.02.2011, B 1645/10, Rz 31) auf diese Grundstücke beziehe. Begründend wurde ausgeführt, dass alle genannten Grundstücke einwandfrei nicht mehr der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung gewidmet seien. Sie würden auch nicht benötigt, um den anteilsberechtigten Stammsitzliegenschaften gebührenden Haus- und Gutsbedarf zu decken. In Spruchpunkt A) des Bescheides des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 01.06.2011, Zl AgrB-***/***-2011, wurde dieser Antrag hinsichtlich der Gste Nr 9926 und 9716/32, beide in EZ ** GB **** X, und in Spruchpunkt B) dieses Bescheides hinsichtlich der Gste Nr 9850, 9857, 9888, 9889, 9890, 9897, 10013, 10019, 10007, 10066/7, 10063, alle in EZ ** GB **** X, der Gste Nr 5644/2, 5628/2, 5532/12, 6839/12, 6817/3, alle in EZ ** GB **** X, und des Gst Nr 5631/2 in EZ *** GB **** X als unzulässig zurückgewiesen. In Spruchpunkt A) des Bescheides des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 01.06.2011, Zl AgrB-***/***-2011, wurde dieser Antrag hinsichtlich der Gste Nr 9926 und 9716/32, beide in EZ ** GB **** römisch zehn, und in Spruchpunkt B) dieses Bescheides hinsichtlich der Gste Nr 9850, 9857, 9888, 9889, 9890, 9897, 10013, 10019, 10007, 10066/7, 10063, alle in EZ ** GB **** römisch zehn, der Gste Nr 5644/2, 5628/2, 5532/12, 6839/12, 6817/3, alle in EZ ** GB **** römisch zehn, und des Gst Nr 5631/2 in EZ *** GB **** römisch zehn als unzulässig zurückgewiesen. Mit Erkenntnis des Landesagrarsenats vom 19.09.2012, Zl LAS-***/**-02, wurde die von der Gemeinde X gegen Spruchpunkt A) dieses Bescheides erhobene Berufung als unbegründet abgewiesen (Spruchpunkt 1.) und der gegen Spruchpunkt B) dieses Bescheides erhobenen Berufung Folge gegeben und Spruchpunkt B) behoben, wobei die Behebung hinsichtlich des Gst Nr 100667 GB **** X ersatzlos erfolgte. Der Begründung dieses Erkenntnisses kann entnommen werden, dass der verfahrensgegenständliche Antrag als Antrag

§ 33Abs 5 TFLG 1996 zu werten sei.

Mit Erkenntnis des Landesagrarsenats vom 19.09.2012, Zl LAS-***/**-02, wurde die von der Gemeinde römisch zehn gegen Spruchpunkt A) dieses Bescheides erhobene Berufung als unbegründet abgewiesen (Spruchpunkt 1.) und der gegen Spruchpunkt B) dieses Bescheides erhobenen Berufung Folge gegeben und Spruchpunkt B) behoben, wobei die Behebung hinsichtlich des Gst Nr 100667 GB **** römisch zehn ersatzlos erfolgte. Der Begründung dieses Erkenntnisses kann entnommen werden, dass der verfahrensgegenständliche Antrag als Antrag

Paragraph 33, Absatz 5, TFLG 1996 zu werten sei. Gegen dieses Erkenntnis des Landesagrarsenats brachte die Gemeinde X, vertreten durch Dr. C A, RA in 6020 Innsbruck, Adresse, eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof ein, welcher die Behandlung der Beschwerde mit Beschluss vom 16.03.2013, Zl B ****/12-*, ablehnte. Der Verwaltungsgerichtshof hat über die bei ihm eingebrachte Beschwerde (vgl VwGH 2013/07/0069) bis dato nicht entschieden. Gegen dieses Erkenntnis des Landesagrarsenats brachte die Gemeinde römisch zehn, vertreten durch Dr. C A, RA in 6020 Innsbruck, Adresse, eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof ein, welcher die Behandlung der Beschwerde mit Beschluss vom 16.03.2013, Zl B ****/12-*, ablehnte. Der Verwaltungsgerichtshof hat über die bei ihm eingebrachte Beschwerde vergleiche VwGH 2013/07/0069) bis dato nicht entschieden. Infolge des Ersuchens des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 11.02.2013, Zl AGM-***/***-2013, erstattete der agrarwirtschaftliche Amtssachverständige Ing. I N die Stellungnahme vom 03.05.2013, Zl AGW-**-**-**/8.Infolge des Ersuchens des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 11.02.2013, Zl AGM-***/***-2013, erstattete der agrarwirtschaftliche Amtssachverständige Ing. römisch eins N die Stellungnahme vom 03.05.2013, Zl AGW-**-**-**/

  1. Mit Bescheid vom 04.07.2013, Zl AGM-***/***-2013, zugestellt der Agrargemeinschaft X, vertreten durch Univ.-Doz. Dr. B P, RA in 6020 Innsbruck, Adresse, am 09.07.2013, stellte das Amt der Tiroler Landesregierung über Antrag der Gemeinde X, vertreten durch Dr. C A, RA in 6020 Innsbruck, Adresse, vom 11.04.2011, eingelangt am 12.04.2011, hinsichtlich der nachfolgenden agrargemeinschaftlichen Grundstücke im GB **** X fest, dass:Mit Bescheid vom 04.07.2013, Zl AGM-***/***-2013, zugestellt der Agrargemeinschaft römisch zehn, vertreten durch Univ.-Doz. Dr. B P, RA in 6020 Innsbruck, Adresse, am 09.07.2013, stellte das Amt der Tiroler Landesregierung über Antrag der Gemeinde römisch zehn, vertreten durch Dr. C A, RA in 6020 Innsbruck, Adresse, vom 11.04.2011, eingelangt am 12.04.2011, hinsichtlich der nachfolgenden agrargemeinschaftlichen Grundstücke im GB **** römisch zehn fest, dass:
  2. das Gst Nr 9850 in EZ ** nicht land- und forstwirtschaftlich genutzt werde, sondern die Nutzung die Substanz betreffe,
  3. das Gst Nr 9857 in EZ ** nicht land- und forstwirtschaftlich genutzt werde, sondern die Nutzung die Substanz betreffe,
  4. die Gste Nr 9888, 9889 und 9890, alle in EZ **, landwirtschaftlich genutzt würden,
  5. das Gst Nr 10019 in EZ ** nicht land- und forstwirtschaftlich genutzt werde, sondern die Nutzung die Substanz betreffe,
  6. das Gst Nr 9897 in EZ ** landwirtschaftlich genutzt werde,
  7. das Gst Nr 10013 in EZ ** nicht land- und forstwirtschaftlich genutzt werde, sondern die Nutzung die Substanz betreffe,
  8. das Gst Nr 10063 in EZ ** nicht land- und forstwirtschaftlich genutzt werde, sondern die Nutzung die Substanz betreffe,
  9. das Gst Nr 10007 in EZ ** nicht land- und forstwirtschaftlich genutzt werde, sondern die Nutzung die Substanz betreffe,
  10. das Gst Nr 5628/2 in EZ ** zum Teil forstwirtschaftlich genutzt werde, und, was die darauf befindliche Wasserpumpstation, den Hydranten, den Stromkasten und die Straßenlaterne anlange, die Nutzung der Substanz erfolge,
  11. das Gst Nr 5644/2 in EZ ** forstwirtschaftlich genutzt werde,
  12. das Gst Nr 5785/6 in EZ ** forstwirtschaftlich genutzt werde,
  13. das Gst Nr 5631/2 in EZ *** nicht land- und forstwirtschaftlich genutzt werde, sondern die Nutzung die Substanz betreffe,
  14. das Gst Nr 5532/12 in EZ ** nicht land- und forstwirtschaftlich genutzt werde, sondern die Nutzung die Substanz betreffe,
  15. das Gst Nr 6839/8 in EZ ** nicht land- und forstwirtschaftlich genutzt werde, sondern die Nutzung die Substanz betreffe,
  16. das Gst Nr 6839/12 in EZ ** nicht land- und forstwirtschaftlich genutzt werde, sondern die Nutzung die Substanz betreffe, und
  17. das Gst Nr 6817/3 in EZ ** zum Teil forstwirtschaftlich genutzt werde, und, was die darauf befindliche Jagdhütte samt nicht befestigtem Zufahrtsweg anlange, die Nutzung der Substanz erfolge. Dagegen erhob die Agrargemeinschaft X, vertreten durch Univ.-Doz. Dr. B P, RA in 6020 Innsbruck, Adresse, mit Schriftsatz vom 23.07.2013, eingelangt beim Amt der Tiroler Landesregierung (Abteilung Agrargemeinschaften) am selben Tag, das Rechtsmittel der Berufung. Begründend wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass der angefochtene Bescheid einer gesetzlichen Grundlage entbehre. Darüber hinaus könne sich die Nutzung zukünftig ändern, was die Erlassung des gegenständlichen Feststellungsbescheides unzulässig mache. Dagegen erhob die Agrargemeinschaft römisch zehn, vertreten durch Univ.-Doz. Dr. B P, RA in 6020 Innsbruck, Adresse, mit Schriftsatz vom 23.07.2013, eingelangt beim Amt der Tiroler Landesregierung (Abteilung Agrargemeinschaften) am selben Tag, das Rechtsmittel der Berufung. Begründend wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass der angefochtene Bescheid einer gesetzlichen Grundlage entbehre. Darüber hinaus könne sich die Nutzung zukünftig ändern, was die Erlassung des gegenständlichen Feststellungsbescheides unzulässig mache. C. Verfahren vor dem (inzwischen aufgelösten) Landesagrarsenat: Mit Schreiben des Landesagrarsenats vom 27.08.2013, Zl LAS-***/**-09, wurde der Gemeinde X, zH RA Dr. C A, Adresse, 6020 Innsbruck, die Berufung mit der Möglichkeit zur Erstattung einer Stellungnahme binnen zwei Wochen übermittelt. Eine Stellungnahme der Gemeinde X langte in weiterer Folge nicht ein. Mit Schreiben des Landesagrarsenats vom 27.08.2013, Zl LAS-***/**-09, wurde der Gemeinde römisch zehn, zH RA Dr. C A, Adresse, 6020 Innsbruck, die Berufung mit der Möglichkeit zur Erstattung einer Stellungnahme binnen zwei Wochen übermittelt. Eine Stellungnahme der Gemeinde römisch zehn langte in weiterer Folge nicht ein. D. Verfahren vor dem Landesverwaltungsgericht Tirol: Die Gemeinde X erstattete mit Eingabe vom 12.03.2014 durch ihren Rechtsvertreter eine Stellungnahme und beantragte die Abweisung der Beschwerde. Die Gemeinde römisch zehn erstattete mit Eingabe vom 12.03.2014 durch ihren Rechtsvertreter eine Stellungnahme und beantragte die Abweisung der Beschwerde. Am 18.03.2014 führte das Landesverwaltungsgericht Tirol eine öffentliche mündliche Verhandlung durch. Dabei wurden der Bürgermeister der Gemeinde X und der Obmann der Beschwerdeführerin als Zeugen einvernommen und erfolgte eine Einvernahme des agrarwirtschaftlichen Amtssachverständigen. Im Wesentlichen verwiesen die Rechtsvertreter auf das bisherige Vorbringen. Am 18.03.2014 führte das Landesverwaltungsgericht Tirol eine öffentliche mündliche Verhandlung durch. Dabei wurden der Bürgermeister der Gemeinde römisch zehn und der Obmann der Beschwerdeführerin als Zeugen einvernommen und erfolgte eine Einvernahme des agrarwirtschaftlichen Amtssachverständigen. Im Wesentlichen verwiesen die Rechtsvertreter auf das bisherige Vorbringen. II. Feststellungen:römisch zwei. Feststellungen: Die im Feststellungsantrag vom 11.04.2011, eingelangt am 12.04.2011, angeführten agrargemeinschaftlichen und als Gemeindegut im Sinne des § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 festgestellten Grundstücke im GB **** X werden folgendermaßen genutzt:Die im Feststellungsantrag vom 11.04.2011, eingelangt am 12.04.2011, angeführten agrargemeinschaftlichen und als Gemeindegut im Sinne des Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 festgestellten Grundstücke im GB **** römisch zehn werden folgendermaßen genutzt: - Gst Nr 9850 in EZ **: Auf dem Grundstück befinden sich der Fußballplatz der Gemeinde X, ein Gebäude (Vereinshaus) und eine befestigte (asphaltierte) Parkfläche. Eine land- und forstwirtschaftliche Nutzung des Grundstückes erfolgt nicht. Die jährlichen Pachteinnahmen für dieses Grundstück betragen EUR 180,00 und werden von der Gemeinde X an die Agrargemeinschaft X bezahlt. Auf dem Grundstück befinden sich der Fußballplatz der Gemeinde römisch zehn, ein Gebäude (Vereinshaus) und eine befestigte (asphaltierte) Parkfläche. Eine land- und forstwirtschaftliche Nutzung des Grundstückes erfolgt nicht. Die jährlichen Pachteinnahmen für dieses Grundstück betragen EUR 180,00 und werden von der Gemeinde römisch zehn an die Agrargemeinschaft römisch zehn bezahlt. - Gst Nr 9857 in EZ **: Das Grundstück wird nicht land- und forstwirtschaftlich bewirtschaftet, sondern von einem Anrainer als Umgebungs- und Erholungsfläche genutzt und mittels Rasenmäher gemäht. Die jährlichen Pachteinnahmen der Agrargemeinschaft X betragen EUR 150,00.Das Grundstück wird nicht land- und forstwirtschaftlich bewirtschaftet, sondern von einem Anrainer als Umgebungs- und Erholungsfläche genutzt und mittels Rasenmäher gemäht. Die jährlichen Pachteinnahmen der Agrargemeinschaft römisch zehn betragen EUR 150,
  18. - Gst Nrn 9888, 9889, 9890, alle in EZ **: Diese Grundstücke wurden früher als Tennisplatz und werden nun von einem Mitglied der Agrargemeinschaft X landwirtschaftlich genutzt.Diese Grundstücke wurden früher als Tennisplatz und werden nun von einem Mitglied der Agrargemeinschaft römisch zehn landwirtschaftlich genutzt. - Gst Nr 10019 in EZ **: Ursprünglich wurde das Grundstück als Weide genützt. Inzwischen befinden sich eine Brückenwaage und ein Waaghäuschen auf dem befestigten (asphaltierten) Grundstück. Die Brückenwaage und das Waaghäuschen wurden von den Bauern genützt. Derzeit ist die Brückenwaage nicht geeicht. Ab und zu wird die Brückenwaage von den Bauern aber trotzdem verwendet und ein Heuwagen auf die Brückenwaage geführt. Es besteht die Absicht, dieses Grundstück wieder zu rekultivieren. - Gst Nr 9897 in EZ **: Das Grundstück wird von D K, welcher kein Agrargemeinschaftsmitglied ist, als Weidefläche für Pferde genutzt. Die jährlichen Pachteinnahmen der Agrargemeinschaft X betragen EUR 10,00.Das Grundstück wird von D K, welcher kein Agrargemeinschaftsmitglied ist, als Weidefläche für Pferde genutzt. Die jährlichen Pachteinnahmen der Agrargemeinschaft römisch zehn betragen EUR 10,
  19. - Gst Nr 10013 in EZ **: Das Grundstück wird nicht land- und forstwirtschaftlich genutzt. Auf dem Grundstück befinden sich ein Kriegerdenkmal, Grünflächen und ein befestigter (asphaltierter) Platz. - Gst Nr 10063 in EZ **: Das Grundstück wird nicht land- und forstwirtschaftlich genutzt. Auf dem Grundstück befinden sich Grünflächen und befestigte (asphaltierte) Flächen. - Gst Nr 10007 in EZ **: Das Grundstück wird nicht land- und forstwirtschaftlich genutzt. Auf dem Grundstück befinden sind mit Kastanienbäumen bewachsene Grünflächen, befestigte (asphaltierte) Flächen sowie im Süden des Grundstücks eine Erdgasstation und ein Stromverteiler. - Gst Nr 5628/2 in EZ **: Auf dem Grundstück befinden sich eine Wasserpumpstation für das oberhalb liegende Ausflugsgasthaus ***, ein Hydrant, ein Stromkasten, eine Straßenlaterne sowie Grün- und Waldflächen. Aktuell wird das Grundstück nicht landwirtschaftlich genutzt. Eine forstwirtschaftliche Nutzung des auf dem Grundstück befindlichen Waldteils ist möglich. - Gst Nr 5644/2 in EZ **: Das Grundstück wird forstwirtschaftlich genutzt. - Gst Nr 5785/6 in EZ **: Eine forstwirtschaftliche Nutzung dieses Grundstückes ist möglich. - Gst Nr 5631/2 in EZ ***: Auf diesem Grundstück befindet sich das Wirtshaus *** sowie ein Waldstreifen im Ausmaß von ca 670 m² rund um das Wirtshaus, welcher forstwirtschaftlich genutzt wird. Auf dem Grundstück wurde ein Baurecht

Baurechtsvertrag vom 14.08.1998, ergänzt durch Vertrag vom 21.11.2001, begründet: Mit Vertrag vom 14.08.1998 schlossen die Agrargemeinschaft X und T R einen Baurechtsvertrag ab. Infolge dieses Baurechtsvertrages erfolgte im GB **** X in EZ *** die Einverleibung des Baurechtes für die Zeit von 25 Jahren bis zum 01.09.2023

Punkt III. dieses Vertrages zugunsten T R. In der neu eröffneten Baurechtseinlage (EZ 358 GB **** X) wurde die Reallast zur Verpflichtung zur Zahlung des monatlichen wertgesicherten Bauzinses von S 10.000,00 zuzüglich Umsatzsteuer in der jeweiligen gesetzlichen Höhe für die Agrargemeinschaft X einverleibt. Die EZ *** GB **** X besteht nur aus dem Gst Nr 5631/2. Mit Vertrag vom 14.08.1998 schlossen die Agrargemeinschaft römisch zehn und T R einen Baurechtsvertrag ab. Infolge dieses Baurechtsvertrages erfolgte im GB **** römisch zehn in EZ *** die Einverleibung des Baurechtes für die Zeit von 25 Jahren bis zum 01.09.2023

Punkt römisch drei. dieses Vertrages zugunsten T R. In der neu eröffneten Baurechtseinlage (EZ 358 GB **** römisch zehn) wurde die Reallast zur Verpflichtung zur Zahlung des monatlichen wertgesicherten Bauzinses von S 10.000,00 zuzüglich Umsatzsteuer in der jeweiligen gesetzlichen Höhe für die Agrargemeinschaft römisch zehn einverleibt. Die EZ *** GB **** römisch zehn besteht nur aus dem Gst Nr 5631/2. Infolge der Vertragsergänzung vom 21.11.2011 wurden die Teilfläche 1 mit 7 m² vom Gst Nr 5626 EZ ** GB **** X, die Teilfläche 2 mit 68 m² vom Gst Nr 5627 EZ ** GB **** X und die Teilfläche 3 mit 331 m² vom Gst Nr 5629 EZ ** GB **** X mit 331 m² der EZ *** GB **** X unter gleichzeitiger Vereinigung dieser Teilflächen mit dem darin vorkommenden Gst Nr 5631/2 GB **** X vereinigt. In EZ *** GB **** X erfolgte die Einverleibung des Baurechtes hinsichtlich der bisher nicht belasteten, neu zugeschriebenen Teilflächen von zusammen 406 m² für die Zeit bis zum 01.09.2023

dieser Vertragsergänzung und des Baurechtsvertrages vom 14.08.1998 zugunsten T R. Infolge der Vertragsergänzung vom 21.11.2011 wurden die Teilfläche 1 mit 7 m² vom Gst Nr 5626 EZ ** GB **** römisch zehn, die Teilfläche 2 mit 68 m² vom Gst Nr 5627 EZ ** GB **** römisch zehn und die Teilfläche 3 mit 331 m² vom Gst Nr 5629 EZ ** GB **** römisch zehn mit 331 m² der EZ *** GB **** römisch zehn unter gleichzeitiger Vereinigung dieser Teilflächen mit dem darin vorkommenden Gst Nr 5631/2 GB **** römisch zehn vereinigt. In EZ *** GB **** römisch zehn erfolgte die Einverleibung des Baurechtes hinsichtlich der bisher nicht belasteten, neu zugeschriebenen Teilflächen von zusammen 406 m² für die Zeit bis zum 01.09.2023

dieser Vertragsergänzung und des Baurechtsvertrages vom 14.08.1998 zugunsten T R. - Gst Nr 5532/12 in EZ **: Das Grundstück wird nicht land- und forstwirtschaftlich, sondern als geschotterte Weganlage (Hauszufahrt) genutzt. - Gst Nr 6839/8 in EZ **: Das Grundstück wird nicht land- und forstwirtschaftlich, sondern als befestigte Weganlage (Straße) genutzt. - Gst Nr 6839/12 in EZ **: Das Grundstück wird nicht land- und forstwirtschaftlich, sondern als zu 50% befestigte Weganlage (Straße) genutzt. - Gst Nr 6817/3 in EZ **: Auf dem Grundstück befindet sich eine Jagdhütte samt nicht befestigtem Zufahrtsweg. Das Grundstück wird teilweise forstwirtschaftlich genutzt. III. Beweiswürdigung:römisch drei. Beweiswürdigung: Die getroffenen Feststellungen ergeben sich aus der Stellungnahme des agrarwirtschaftlichen Amtssachverständigen Ing. I N vom 03.05.2013, Zl AGW-**-**-**/8, und dem Regulierungsplan des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 05.11.1969, Zl IIIb1-***/**. Die agrarwirtschaftliche Stellungnahme wurde nicht bestritten, sondern seitens der Parteien nur in wenigen Punkten ergänzt. Die über den Inhalt der agrarwirtschaftlichen Stellungnahme hinausgehenden Feststellungen stützen sich auf die Einvernahmen des Obmannes der Beschwerdeführerin, des Bürgermeisters der Gemeinde X und des agrarwirtschaftlichen Amtssachverständigen. Auch die ergänzenden Ausführungen blieben unbestritten. Die getroffenen Feststellungen ergeben sich aus der Stellungnahme des agrarwirtschaftlichen Amtssachverständigen Ing. römisch eins N vom 03.05.2013, Zl AGW-**-**-**/8, und dem Regulierungsplan des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 05.11.1969, Zl IIIb1-***/**. Die agrarwirtschaftliche Stellungnahme wurde nicht bestritten, sondern seitens der Parteien nur in wenigen Punkten ergänzt. Die über den Inhalt der agrarwirtschaftlichen Stellungnahme hinausgehenden Feststellungen stützen sich auf die Einvernahmen des Obmannes der Beschwerdeführerin, des Bürgermeisters der Gemeinde römisch zehn und des agrarwirtschaftlichen Amtssachverständigen. Auch die ergänzenden Ausführungen blieben unbestritten. IV. Rechtsgrundlagen:römisch vier. Rechtsgrundlagen: A. Zur Zuständigkeit des Landesverwaltungsgerichts Tirol: Die maßgeblichen Bestimmungen des Bundes-Verfassungsgesetzes (B-VG), BGBl Nr 1/1930, zuletzt geändert durch BGBl I Nr 164/2013, lauten wie folgt:Die maßgeblichen Bestimmungen des Bundes-Verfassungsgesetzes (B-VG), Bundesgesetzblatt Nr 1 aus 1930,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 164 aus 2013,, lauten wie folgt: Artikel 151 …

(51)Für das Inkrafttreten der durch das Bundesgesetz BGBl I Nr 51/2012 geänderten oder eingefügten Bestimmungen und für das Außerkrafttreten der durch dieses Bundesgesetz aufgehobenen Bestimmungen sowie für den Übergang zur neuen Rechtslage gilt Folgendes:
(51)Für das Inkrafttreten der durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 51 aus 2012, geänderten oder eingefügten Bestimmungen und für das Außerkrafttreten der durch dieses Bundesgesetz aufgehobenen Bestimmungen sowie für den Übergang zur neuen Rechtslage gilt Folgendes: …
  1. Mit
  2. Jänner 2014 werden die unabhängigen Verwaltungssenate in den Ländern, das Bundesvergabeamt und der unabhängige Finanzsenat (im Folgenden: unabhängige Verwaltungsbehörden) aufgelöst; ferner werden die in der Anlage genannten Verwaltungsbehörden (im Folgenden: sonstige unabhängige Verwaltungsbehörden) aufgelöst. Die Zuständigkeit zur Weiterführung der mit Ablauf des
  3. Dezember 2013 bei diesen Behörden anhängigen Verfahren sowie der bei den Aufsichtsbehörden anhängigen Verfahren über Vorstellungen (Art 119a Abs 5) geht auf die Verwaltungsgerichte über; dies gilt auch für die bei sonstigen Behörden anhängigen Verfahren, in denen diese Behörden sachlich in Betracht kommende Oberbehörde oder im Instanzenzug übergeordnete Behörde sind, mit Ausnahme von Organen der Gemeinde.
  4. Mit
  5. Jänner 2014 werden die unabhängigen Verwaltungssenate in den Ländern, das Bundesvergabeamt und der unabhängige Finanzsenat (im Folgenden: unabhängige Verwaltungsbehörden) aufgelöst; ferner werden die in der Anlage genannten Verwaltungsbehörden (im Folgenden: sonstige unabhängige Verwaltungsbehörden) aufgelöst. Die Zuständigkeit zur Weiterführung der mit Ablauf des
  6. Dezember 2013 bei diesen Behörden anhängigen Verfahren sowie der bei den Aufsichtsbehörden anhängigen Verfahren über Vorstellungen (Artikel 119 a, Absatz 5,) geht auf die Verwaltungsgerichte über; dies gilt auch für die bei sonstigen Behörden anhängigen Verfahren, in denen diese Behörden sachlich in Betracht kommende Oberbehörde oder im Instanzenzug übergeordnete Behörde sind, mit Ausnahme von Organen der Gemeinde. … Anlage Aufgelöste unabhängige Verwaltungsbehörden A. Bund …
  7. Landesagrarsenate

§ 5Abs 1 des Agrarbehördengesetzes 1950, BGBl Nr 1/1951;3.

Landesagrarsenate

Paragraph 5, Absatz eins, des Agrarbehördengesetzes 1950, Bundesgesetzblatt Nr 1 aus 1951,; … B. Zur Sache: Die im Verfahren maßgeblichen Bestimmungen des Tiroler Flurverfassungslandesgesetzes (TFLG 1996), LGBl Nr 74/1996, in den Fassungen LGBl Nr 150/2012 und 130/2013, lauten wie folgt:Die im Verfahren maßgeblichen Bestimmungen des Tiroler Flurverfassungslandesgesetzes (TFLG 1996), Landesgesetzblatt Nr 74 aus 1996,, in den Fassungen Landesgesetzblatt Nr 150 aus 2012, und 130 aus 2013,, lauten wie folgt: § 33Paragraph 33 Agrargemeinschaftliche Grundstücke …

(5)Der Substanzwert eines agrargemeinschaftlichen Grundstückes ist jener Wert, der nach Abzug der Belastung durch die land- und forstwirtschaftlichen Nutzungsrechte verbleibt. Der Substanzwert steht der Gemeinde zu. Die Substanz eines agrargemeinschaftlichen Grundstückes wird insbesondere auch dann genutzt, wenn dieses veräußert, wenn dieses als Schottergrube, Steinbruch und dergleichen verwendet, wenn es verpachtet oder wenn darauf eine Dienstbarkeit oder ein Baurecht begründet wird. Die Agrarbehörde hat auf Antrag der betroffenen Gemeinde oder Agrargemeinschaft nach Abs 2 lit c Z 2 festzustellen, ob eine bestimmte Tätigkeit die Nutzung der Substanz oder die land- und forstwirtschaftliche Nutzung eines agrargemeinschaftlichen Grundstückes betrifft oder in welchem Verhältnis die beiden Nutzungsarten von dieser Tätigkeit betroffen sind.
(5)Der Substanzwert eines agrargemeinschaftlichen Grundstückes ist jener Wert, der nach Abzug der Belastung durch die land- und forstwirtschaftlichen Nutzungsrechte verbleibt. Der Substanzwert steht der Gemeinde zu. Die Substanz eines agrargemeinschaftlichen Grundstückes wird insbesondere auch dann genutzt, wenn dieses veräußert, wenn dieses als Schottergrube, Steinbruch und dergleichen verwendet, wenn es verpachtet oder wenn darauf eine Dienstbarkeit oder ein Baurecht begründet wird. Die Agrarbehörde hat auf Antrag der betroffenen Gemeinde oder Agrargemeinschaft nach Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, festzustellen, ob eine bestimmte Tätigkeit die Nutzung der Substanz oder die land- und forstwirtschaftliche Nutzung eines agrargemeinschaftlichen Grundstückes betrifft oder in welchem Verhältnis die beiden Nutzungsarten von dieser Tätigkeit betroffen sind. … V. Rechtliche Erwägungen:römisch fünf. Rechtliche Erwägungen: A. Zur Zuständigkeit des Landesverwaltungsgerichts Tirol:

Art 151

Abs 51 Z 8 B-VG in Verbindung mit Punkt A Z 3 der Anlage zum B-VG wurden die Landesagrarsenate mit 01.01.2014 aufgelöst. Das Landesverwaltungsgericht Tirol ist nunmehr zur Entscheidung über die vorliegende Berufung, welche als Bescheidbeschwerde

Art 130

Abs 1 Z 1 B-VG zu qualifizieren ist, zuständig.

Artikel 151

, Absatz 51, Ziffer 8, B-VG in Verbindung mit Punkt A Ziffer 3, der Anlage zum B-VG wurden die Landesagrarsenate mit 01.01.2014 aufgelöst. Das Landesverwaltungsgericht Tirol ist nunmehr zur Entscheidung über die vorliegende Berufung, welche als Bescheidbeschwerde

Artikel 130, Absatz eins, Ziffer eins, B-VG zu qualifizieren ist, zuständig.

B. Zur Sache: Aufgrund des rechtskräftigen Bescheides der belangten Behörde vom 02.06.2010, Zl AgrB-***/***-2010, in der Fassung des Erkenntnisses des Landesagrarsenats vom 02.12.2010, Zl LAS-***/*-09, hat das Landesverwaltungsgericht Tirol zwingend davon auszugehen, dass es sich bei der Agrargemeinschaft X um eine Gemeindegutsagrargemeinschaft handelt und es sich bei den verfahrensgegenständlichen Grundstücken um agrargemeinschaftliche Grundstücke

§ 33Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996, sohin Gemeindegut, handelt (vgl Vw

GH 24.07.2012, Zl AW 2012/07/0029).Aufgrund des rechtskräftigen Bescheides der belangten Behörde vom 02.06.2010, Zl AgrB-***/***-2010, in der Fassung des Erkenntnisses des Landesagrarsenats vom 02.12.2010, Zl LAS-***/*-09, hat das Landesverwaltungsgericht Tirol zwingend davon auszugehen, dass es sich bei der Agrargemeinschaft römisch zehn um eine Gemeindegutsagrargemeinschaft handelt und es sich bei den verfahrensgegenständlichen Grundstücken um agrargemeinschaftliche Grundstücke

Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996, sohin Gemeindegut, handelt vergleiche VwGH 24.07.2012, Zl AW 2012/07/0029). Infolgedessen gilt § 33 Abs 5 TFLG 1996 und steht der Substanzwert, sohin jener Wert, der nach Abzug der Belastung durch die land- und forstwirtschaftlichen Nutzungsrechte verbleibt, der Gemeinde X zu. § 33 Abs 5 TFLG 1996 enthält eine demonstrative Aufzählung der in der Praxis am häufigsten vorkommenden Substanznutzungen. Danach wird die Substanz eines agrargemeinschaftlichen Grundstückes insbesondere auch dann genutzt, wenn dieses veräußert, wenn dieses als Schottergrube, Steinbruch und dergleichen verwendet wird, wenn es verpachtet oder wenn darauf eine Dienstbarkeit oder ein Baurecht begründet wird. Infolgedessen gilt Paragraph 33, Absatz 5, TFLG 1996 und steht der Substanzwert, sohin jener Wert, der nach Abzug der Belastung durch die land- und forstwirtschaftlichen Nutzungsrechte verbleibt, der Gemeinde römisch zehn zu. Paragraph 33, Absatz 5, TFLG 1996 enthält eine demonstrative Aufzählung der in der Praxis am häufigsten vorkommenden Substanznutzungen. Danach wird die Substanz eines agrargemeinschaftlichen Grundstückes insbesondere auch dann genutzt, wenn dieses veräußert, wenn dieses als Schottergrube, Steinbruch und dergleichen verwendet wird, wenn es verpachtet oder wenn darauf eine Dienstbarkeit oder ein Baurecht begründet wird. Mit ihrem Antrag vom 12.04.2011 begehrt die Gemeinde eine Feststellungsentscheidung im Sinne des § 33 Abs 5 TFLG

  1. Diese Bestimmung enthält eine ausdrückliche Streitentscheidungskompetenz der Agrarbehörde für den Fall, dass es in der Praxis zu Unklarheiten dahingehend kommt, welche Tätigkeiten die Nutzung der Substanz der agrargemeinschaftlichen Grundstücke des Gemeindegutes beinhalten. Mit ihrem Antrag vom 12.04.2011 begehrt die Gemeinde eine Feststellungsentscheidung im Sinne des Paragraph 33, Absatz 5, TFLG
  2. Diese Bestimmung enthält eine ausdrückliche Streitentscheidungskompetenz der Agrarbehörde für den Fall, dass es in der Praxis zu Unklarheiten dahingehend kommt, welche Tätigkeiten die Nutzung der Substanz der agrargemeinschaftlichen Grundstücke des Gemeindegutes beinhalten. Infolge der getroffenen Feststellungen ergibt sich, dass die Gste Nr 9850, 9857, 10013, 10063, 10007, alle in EZ ** GB **** X, 5532/12, 6839/8, 6839/12, alle in EZ ** GB **** X, weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt werden. Im Hinblick auf diese agrargemeinschaftlichen Grundstücke erfolgt sohin die Nutzung der Substanz. Die Gste Nr 5644/2 in EZ ** GB **** X und 5785/6 in EZ ** GB **** X werden hingegen zur Gänze forstwirtschaftlich genutzt. Die Gste Nr 5628/2 und 6817/3, beide in EZ ** GB **** X, werden teilweise forstwirtschaftlich genutzt. Darüber hinaus erfolgt eine Nutzung der Substanz. Infolge der getroffenen Feststellungen ergibt sich, dass die Gste Nr 9850, 9857, 10013, 10063, 10007, alle in EZ ** GB **** römisch zehn, 5532/12, 6839/8, 6839/12, alle in EZ ** GB **** römisch zehn, weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt werden. Im Hinblick auf diese agrargemeinschaftlichen Grundstücke erfolgt sohin die Nutzung der Substanz. Die Gste Nr 5644/2 in EZ ** GB **** römisch zehn und 5785/6 in EZ ** GB **** römisch zehn werden hingegen zur Gänze forstwirtschaftlich genutzt. Die Gste Nr 5628/2 und 6817/3, beide in EZ ** GB **** römisch zehn, werden teilweise forstwirtschaftlich genutzt. Darüber hinaus erfolgt eine Nutzung der Substanz. Wie festgestellt, befindet sich auf dem asphaltierten Gst Nr 10019 in EZ ** GB **** X ein Waaghäuschen und eine (nicht geeichte) Brückenwaage, welche nur mehr gelegentlich genützt wird. Im Regulierungsgebiet der Agrargemeinschaft X kommen

Regulierungsplan des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 05.11.1969, Zl IIIb1-***/**, als Nutzungen die Holz- und die Weidenutzung in Betracht. Etwaige Nutzungsrechte bestehen ausschließlich im Bezug auf Naturalleistungen und sind auf den Haus- und Gutsbedarf der berechtigten Liegenschaften beschränkt. Wie sich aus dem Regulierungsplan ergibt, wurde das gegenständliche Grundstück zum Zeitpunkt der Erlassung des Regulierungsplans als Weide genützt. Inzwischen ist das Grundstück jedoch asphaltiert, sodass eine Holz- oder Weidenutzung nicht mehr möglich ist. Was die Brückenwaage im Allgemeinen betrifft, so ist festzuhalten, dass ein Abwägen land- und forstwirtschaftlicher Produkte üblicherweise dann durchgeführt wird, wenn ein Verkauf beabsichtigt ist. Infolge der oben dargestellten Beschränkung der Nutzungsrechte auf den Haus- und Gutsbedarf wäre in diesem Fall von einer Substanznutzung des Grundstückes auszugehen. In der holzwirtschaftlichen Praxis wird im Übrigen nicht abgewogen, sondern ist der Festmeter allgemein üblich. Infolgedessen, dass die Brückenwaage nicht mehr geeicht wurde, könnte ein Abwägen auch kein verlässliches Ergebnis liefern. Die Verwendung des befestigten Grundstückes als Standort für ein Waaghäuschen und eine (nicht geeichte) Brückenwaage stellt insgesamt eine Nutzung der Substanz dar.Wie festgestellt, befindet sich auf dem asphaltierten Gst Nr 10019 in EZ ** GB **** römisch zehn ein Waaghäuschen und eine (nicht geeichte) Brückenwaage, welche nur mehr gelegentlich genützt wird. Im Regulierungsgebiet der Agrargemeinschaft römisch zehn kommen

Regulierungsplan des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 05.11.1969, Zl IIIb1-***/**, als Nutzungen die Holz- und die Weidenutzung in Betracht. Etwaige Nutzungsrechte bestehen ausschließlich im Bezug auf Naturalleistungen und sind auf den Haus- und Gutsbedarf der berechtigten Liegenschaften beschränkt. Wie sich aus dem Regulierungsplan ergibt, wurde das gegenständliche Grundstück zum Zeitpunkt der Erlassung des Regulierungsplans als Weide genützt. Inzwischen ist das Grundstück jedoch asphaltiert, sodass eine Holz- oder Weidenutzung nicht mehr möglich ist. Was die Brückenwaage im Allgemeinen betrifft, so ist festzuhalten, dass ein Abwägen land- und forstwirtschaftlicher Produkte üblicherweise dann durchgeführt wird, wenn ein Verkauf beabsichtigt ist. Infolge der oben dargestellten Beschränkung der Nutzungsrechte auf den Haus- und Gutsbedarf wäre in diesem Fall von einer Substanznutzung des Grundstückes auszugehen. In der holzwirtschaftlichen Praxis wird im Übrigen nicht abgewogen, sondern ist der Festmeter allgemein üblich. Infolgedessen, dass die Brückenwaage nicht mehr geeicht wurde, könnte ein Abwägen auch kein verlässliches Ergebnis liefern. Die Verwendung des befestigten Grundstückes als Standort für ein Waaghäuschen und eine (nicht geeichte) Brückenwaage stellt insgesamt eine Nutzung der Substanz dar. Entgegen der Auffassung der belangten Behörde stellt auch die Verpachtung des Gst Nr 9897 in EZ ** GB **** X eine Nutzung der Substanz dieses Grundstückes dar. Schließlich wird die Verpachtung eines agrargemeinschaftlichen Grundstückes in § 33 Abs 5 TFLG 1996 ausdrücklich als Substanznutzung erwähnt. Entgegen der Auffassung der belangten Behörde stellt auch die Verpachtung des Gst Nr 9897 in EZ ** GB **** römisch zehn eine Nutzung der Substanz dieses Grundstückes dar. Schließlich wird die Verpachtung eines agrargemeinschaftlichen Grundstückes in Paragraph 33, Absatz 5, TFLG 1996 ausdrücklich als Substanznutzung erwähnt. Auch bei der Begründung des Baurechts auf Gst Nr 5631/2 in EZ *** GB **** X handelt es sich laut ausdrücklicher Aufzählung in § 33 Abs 5 TFLG 1996 um eine Nutzung der Substanz dieses agrargemeinschaftlichen Grundstückes. Auch bei der Begründung des Baurechts auf Gst Nr 5631/2 in EZ *** GB **** römisch zehn handelt es sich laut ausdrücklicher Aufzählung in Paragraph 33, Absatz 5, TFLG 1996 um eine Nutzung der Substanz dieses agrargemeinschaftlichen Grundstückes. Die frühere Nutzung der Gste Nr 9888, 9889 und 9890, alle in EZ ** GB **** X, als Tennisplatz spielt bei der nach § 33 Abs 5 TFLG 1996 zu treffenden Feststellung keine Rolle. Infolge der getroffenen Feststellungen werden diese Grundstücke heute landwirtschaftlich genutzt. Insofern liegt keine Substanznutzung vor.Die frühere Nutzung der Gste Nr 9888, 9889 und 9890, alle in EZ ** GB **** römisch zehn, als Tennisplatz spielt bei der nach Paragraph 33, Absatz 5, TFLG 1996 zu treffenden Feststellung keine Rolle. Infolge der getroffenen Feststellungen werden diese Grundstücke heute landwirtschaftlich genutzt. Insofern liegt keine Substanznutzung vor. Im Ergebnis war die Entscheidung der belangten Behörde im Wesentlichen zu bestätigen. Lediglich hinsichtlich Gst Nr 9897 in EZ ** GB **** X war eine Änderung dahingehend vorzunehmen, dass durch die Verpachtung dieses Grundstückes eine Substanznutzung erfolgt. Im Ergebnis war die Entscheidung der belangten Behörde im Wesentlichen zu bestätigen. Lediglich hinsichtlich Gst Nr 9897 in EZ ** GB **** römisch zehn war eine Änderung dahingehend vorzunehmen, dass durch die Verpachtung dieses Grundstückes eine Substanznutzung erfolgt. Die befürchtete Wirkung, dass die Nutzung der agrargemeinschaftlichen Grundstücke nicht mehr geändert werden könne, liegt nicht vor, entfaltet doch dieser Feststellungsbescheid eine Bindungswirkung auf der Basis der ihm zu Grunde liegenden rechtlichen Regelungen nur bei gleichbleibender Sachlage. VI. Unzulässigkeit der ordentlichen Revision:römisch sechs. Unzulässigkeit der ordentlichen Revision:

§ 25aAbs 1 Vw

GG hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision

Art 133Abs 4 B-VG zulässig ist.

Der Ausspruch ist kurz zu begründen.

Paragraph 25 a, Absatz eins, VwGG hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision

Artikel 133, Absatz 4, B-VG zulässig ist.

Der Ausspruch ist kurz zu begründen.

Art 133

Abs 4 B-VG ist die Revision gegen ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtes zulässig, wenn sie von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt, insbesondere wenn das Erkenntnis von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht, eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird.

Artikel 133

, Absatz 4, B-VG ist die Revision gegen ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtes zulässig, wenn sie von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt, insbesondere wenn das Erkenntnis von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht, eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird. Das Landesverwaltungsgericht Tirol war bei der hier entscheidenden Rechtsfrage, ob die Agrargemeinschaft X eine Gemeindegutsagrargemeinschaft ist, an einen rechtskräftigen Feststellungsbescheid gebunden. Im Übrigen wurde bei der Entscheidung die Judikatur des Verfassungs- und des Verwaltungsgerichtshofes berücksichtigt (vgl insbesondere VfGH 11.06.2008, Zl B 464/07; 10.12.2010, Zl B 639/10, ua; 02.10.2013, Zl B 550/2012, B 552/2012, B 553/2012; VwGH 30.06.2011, Zl 2010/07/0091). Das Landesverwaltungsgericht Tirol war bei der hier entscheidenden Rechtsfrage, ob die Agrargemeinschaft römisch zehn eine Gemeindegutsagrargemeinschaft ist, an einen rechtskräftigen Feststellungsbescheid gebunden. Im Übrigen wurde bei der Entscheidung die Judikatur des Verfassungs- und des Verwaltungsgerichtshofes berücksichtigt vergleiche insbesondere VfGH 11.06.2008, Zl B 464/07; 10.12.2010, Zl B 639/10, ua; 02.10.2013, Zl B 550 aus 2012,, B 552 aus 2012,, B 553 aus 2012,; VwGH 30.06.2011, Zl 2010/07/0091). Landesverwaltungsgericht Tirol MMag. Dr. Barbara Besler (Richterin) European Case Law IdentifierECLI:AT:LVWGTI:2014:LVwG.2014.34.0058.5

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