GVG) wird die Beschwerde als unbegründet abgewiesen.1.
Paragraph 28, Absatz 2, Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG) wird die Beschwerde als unbegründet abgewiesen. 2. Gegen dieses Erkenntnis ist
GG) iVm Art 133 Abs 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) die ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nicht zulässig.2. Gegen dieses Erkenntnis ist
Paragraph 25 a, Absatz eins, Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (VwGG) in Verbindung mit Artikel 133, Absatz 4, Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) die ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nicht zulässig. R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n g Gegen diese Entscheidung kann binnen sechs Wochen ab der Zustellung Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof, Freyung 8, 1010 Wien, oder außerordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof erhoben werden. Die Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof ist direkt bei diesem, die außerordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof ist beim Landesverwaltungsgericht Tirol einzubringen. Die genannten Rechtsmittel sind von einem bevollmächtigten Rechtsanwalt bzw einer bevollmächtigten Rechtsanwältin abzufassen und einzubringen, und es ist eine Eingabegebühr von Euro 240,00 zu entrichten. E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e Mit Erkenntnis vom **.**.****, Zl ***-***/***-**, hat der Landesagrarsenat für die Agrargemeinschaft Nachbarschaft X, Y und Z Herrn Dr. B, Rechtsanwalt in Ort, als Sachverwalter im Umfang sämtlicher Befugnisse des Obmannes bestellt.Mit Erkenntnis vom **.**.****, Zl ***-***/***-**, hat der Landesagrarsenat für die Agrargemeinschaft Nachbarschaft römisch zehn, Y und Z Herrn Dr. B, Rechtsanwalt in Ort, als Sachverwalter im Umfang sämtlicher Befugnisse des Obmannes bestellt. In dieser Funktion als Sachverwalter hat Herr Dr. B mit Schreiben vom **.**.**** zu einer Ausschusssitzung der Agrargemeinschaft am **.**.**** um 15.00 Uhr im Gasthaus C in Ort geladen. Diese Ladung enthält folgenden Tagesordnungspunkt 5: „Festlegung der Tagesordnung für die ordentliche Vollversammlung ****“. Am **.**.**** fand die Ausschusssitzung der Agrargemeinschaft in Anwesenheit von Herrn Dr. B, Frau D, Herrn E, Herrn F und Frau G statt. Zu Tagesordnungspunkt 5 wurde protokolliert, dass als Vollversammlungstermin der **.**.**** um 14:00 Uhr festgelegt wird. Hinsichtlich der Tagesordnungspunkte für diese Vollversammlung wurde lediglich Folgendes protokolliert: „Anträge werden auf die TO gesetzt.“ Daraufhin hat Herr A mit Schreiben vom **.**.**** beim Amt der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde Einspruch gegen die gesamte Ausschusssitzung vom **.**.**** erhoben und die Behebung der gefassten Beschlüsse gefordert. Hinsichtlich des Tagesordnungspunktes 5 brachte Herr A vor, dass die gesamte Tagesordnung für die Vollversammlung in der Ausschusssitzung festzulegen sei. Die Anträge seien laut Satzung in der Reihenfolge des Einlangens auf die Tagesordnung zu setzen, was nicht geschehen sei. Mit Schreiben vom **.**.**** hat Herr Dr. B eine weitere Ausschusssitzung der Agrargemeinschaft für Mittwoch, den **.**.****, um 17:30 Uhr im Gasthof H in Ort anberaumt. Als Tagesordnungspunkt 2 war dabei die Beschlussfassung über die Ergänzung der Tagesordnungspunkte der Vollversammlung am **.**.**** vorgesehen. Daraufhin fand am **.**.**** diese Ausschusssitzung der Agrargemeinschaft in Anwesenheit von Herrn Dr. B, Herrn E, Herrn J, Herrn F und Herrn K statt.
Protokoll wurde zu Tagesordnungspunkt 2 eine Tagesordnung für die Vollversammlung am **.**.**** einstimmig beschlossen. Mit Schreiben vom **.**.****, Zl ***-****/***-****, hat die Agrarbehörde Herrn A im Rahmen des Parteiengehörs eine Stellungnahme von Herrn Dr. B vom **.**.**** zu den erhobenen Vorwürfen zur Kenntnis gebracht. Hinsichtlich des Tagesordnungspunktes 5 der Ausschusssitzung vom **.**.**** hat Herr Dr. B ausgeführt, dass zwar tatsächlich im Protokoll vom **.**.**** nur kursorisch festgehalten worden sei, dass die Anträge auf die Tagesordnung gesetzt werden, dies spiele aber keine Rolle mehr, da die Vollversammlung vom **.**.**** aufgrund der am **.**.**** ordnungsgemäß beschlossenen Tagesordnung stattgefunden habe. Herr Dr. B hat zudem die Ladungen und Protokolle der Ausschusssitzungen vom **.**.**** und **.**.**** vorgelegt. Nachdem sich Herr A im Rahmen des Parteiengehörs nicht zur Stellungnahme von Herrn Dr. B äußerte, hat das Amt der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde den Einspruch des Herrn A vom **.**.**** mit Bescheid vom **.**.****, Zl ***-****/***-****, abgewiesen. Hinsichtlich des Tagesordnungspunktes 5 wurde dies im Wesentlichen damit begründet, dass bei außerordentlichen Vollversammlungen keine Beschlussfassung des Ausschusses über die Tagesordnung notwendig sei. Vielmehr könne bei außerordentlichen Vollversammlungen der Obmann die Tagesordnung selbst festlegen. In einem derartigen Fall komme einem Beschluss des Ausschusses lediglich deklarative Bedeutung zu. Gegen diesen am **.**.**** zugestellten Bescheid der Agrarbehörde hat Herr A mit Schreiben vom **.**.**** fristgerecht Berufung erhoben und diese im Wesentlichen damit begründet, dass er die Ausschusssitzung vom **.**.**** und nicht die spätere Ausschusssitzung vom **.**.**** beeinsprucht habe. Die von der belangten Behörde eingeholten Unterlagen zur Ausschusssitzung vom **.**.**** seien im gegenständlichen Verfahren somit nicht relevant. Entscheidend sei nur, dass in der Ausschusssitzung vom **.**.**** keine Beschlussfassung über die Tagesordnung der Vollversammlung vom **.**.**** erfolgt sei. Dies widerspreche der Ladung vom **.**.**** für die Ausschusssitzung vom **.**.**** und der Satzung der Agrargemeinschaft. Somit sei die Vorsorge für die Durchführung der Beschlüsse der Vollversammlung nicht satzungsgemäß getroffen worden. Mit Schreiben des Landesverwaltungsgerichtes Tirol vom **.**.**** wurde Herr A aufgefordert, binnen zwei Wochen darzutun, inwiefern er hinsichtlich des Tagesordnungspunktes 5 der Ausschusssitzung vom **.**.**** in seinen wesentlichen Interessen im Sinne des § 37 Abs 7 letzter Satz Tiroler Flurverfassungslandesgesetz 1996 (TFLG 1996) verletzt werden konnte. Weiters wurde Herrn A die Möglichkeit eingeräumt, die Durchführung einer mündlichen Verhandlung zu beantragen.Mit Schreiben des Landesverwaltungsgerichtes Tirol vom **.**.**** wurde Herr A aufgefordert, binnen zwei Wochen darzutun, inwiefern er hinsichtlich des Tagesordnungspunktes 5 der Ausschusssitzung vom **.**.**** in seinen wesentlichen Interessen im Sinne des Paragraph 37, Absatz 7, letzter Satz Tiroler Flurverfassungslandesgesetz 1996 (TFLG 1996) verletzt werden konnte. Weiters wurde Herrn A die Möglichkeit eingeräumt, die Durchführung einer mündlichen Verhandlung zu beantragen. Mit Schreiben vom **.**.**** hat Herr A zusammengefasst erklärt, dass eine wesentliche Interessensverletzung seinerseits darin gelegen sei, dass die Vorsorge für die Durchführung der Beschlüsse der Vollversammlung nicht
Da am **.**.**** entgegen der Ladung vom **.**.**** keine Tagesordnung für die Vollversammlung festgelegt worden sei, habe der Sachverwalter auch gegen § 14 lit c der Satzung verstoßen. Weiters beantragte Herr A ausdrücklich die Durchführung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung.Mit Schreiben vom **.**.**** hat Herr A zusammengefasst erklärt, dass eine wesentliche Interessensverletzung seinerseits darin gelegen sei, dass die Vorsorge für die Durchführung der Beschlüsse der Vollversammlung nicht
Paragraph 12, Litera d und e der Satzung getroffen worden sei. Da am **.**.**** entgegen der Ladung vom **.**.**** keine Tagesordnung für die Vollversammlung festgelegt worden sei, habe der Sachverwalter auch gegen Paragraph 14, Litera c, der Satzung verstoßen. Weiters beantragte Herr A ausdrücklich die Durchführung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung. Am **.**.**** hat das Landesverwaltungsgericht Tirol eine öffentliche mündliche Verhandlung durchgeführt, an der Herr A, Frau D als Obmann-Stellvertreterin und die belangte Behörde, vertreten durch Frau Mag. L, teilnahmen. Herr A und Frau D haben in dieser Verhandlung ergänzend zum bisherigen Vorbringen im Wesentlichen erklärt, dass eine Verletzung der Interessen des Beschwerdeführers auch darin bestehe, dass das Verhalten des Sachverwalters Dr. B seitens der Agrarbehörde weniger streng beurteilt werde, wie das Handeln von Herrn A als Obmann der Agrargemeinschaft. Das Landesverwaltungsgericht Tirol geht von folgendem Sachverhalt aus: Aus dem Protokoll der Ausschusssitzung der Agrargemeinschaft Nachbarschaft X, Y und Z vom **.**.**** ergibt sich unstrittig, dass in dieser Ausschusssitzung zu Tagesordnungspunkt 5 der **.**.**** als Termin für die Vollversammlung festgelegt wurde. Entgegen des mit Ladung des Sachverwalters Dr. B vom **.**.**** anberaumten Tagesordnungspunktes 5 wurde jedoch keine Tagesordnung für die Vollversammlung am **.**.**** beschlossen, sondern lediglich – ohne Beschlussfassung – festgehalten, dass die Anträge auf die Tagesordnung gesetzt werden.Aus dem Protokoll der Ausschusssitzung der Agrargemeinschaft Nachbarschaft römisch zehn, Y und Z vom **.**.**** ergibt sich unstrittig, dass in dieser Ausschusssitzung zu Tagesordnungspunkt 5 der **.**.**** als Termin für die Vollversammlung festgelegt wurde. Entgegen des mit Ladung des Sachverwalters Dr. B vom **.**.**** anberaumten Tagesordnungspunktes 5 wurde jedoch keine Tagesordnung für die Vollversammlung am **.**.**** beschlossen, sondern lediglich – ohne Beschlussfassung – festgehalten, dass die Anträge auf die Tagesordnung gesetzt werden. Ebenso wenig wurde bestritten, dass aufgrund der Ladung des Sachverwalters Dr. B vom **.**.**** am **.**.**** eine weitere Ausschusssitzung der Agrargemeinschaft stattfand, in der unter Tagesordnungspunkt 2 eine Tagesordnung für die am **.**.**** stattgefundene Vollversammlung beschlossen wurde. Rechtliche Erwägungen: Eingangs ist festzuhalten, dass aufgrund der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle **** mit Ablauf des **.**.**** die Zuständigkeit für die Berufung vom **.**.**** auf das Landesverwaltungsgericht Tirol übergegangen ist (Art 151 Abs 51 Z 8 B-VG). Die Berufung war daher vom Landesverwaltungsgericht Tirol als Beschwerde in Behandlung zu nehmen.Eingangs ist festzuhalten, dass aufgrund der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle **** mit Ablauf des **.**.**** die Zuständigkeit für die Berufung vom **.**.**** auf das Landesverwaltungsgericht Tirol übergegangen ist (Artikel 151, Absatz 51, Ziffer 8, B-VG). Die Berufung war daher vom Landesverwaltungsgericht Tirol als Beschwerde in Behandlung zu nehmen. Vorauszuschicken ist weiters, dass Herr A mit Schreiben vom **.**.**** die gesamte Ausschusssitzung der Agrargemeinschaft vom **.**.**** beeinsprucht hat. Mit dem bekämpften Bescheid vom **.**.**** wurde der Einspruch vom **.**.**** vollumfänglich abgewiesen. Die Berufung des Herrn A vom **.**.**** richtet sich jedoch ausschließlich gegen die Entscheidung hinsichtlich des Tagesordnungspunktes 5 der beeinspruchten Ausschusssitzung, also gegen die unterlassene Festlegung einer Tagesordnung für die Vollversammlung vom **.**.****.
GVG hat das Landesverwaltungsgericht den angefochtenen Bescheid aufgrund der Beschwerde zu überprüfen. Damit besteht eine Bindung des Landesverwaltungsgerichtes an die Beschwerdegründe und das Beschwerdebegehren, sodass sich das verwaltungsgerichtliche Verfahren auf den Tagesordnungspunkt 5 der Ausschusssitzung vom **.**.**** zu beschränken hat.Vorauszuschicken ist weiters, dass Herr A mit Schreiben vom **.**.**** die gesamte Ausschusssitzung der Agrargemeinschaft vom **.**.**** beeinsprucht hat. Mit dem bekämpften Bescheid vom **.**.**** wurde der Einspruch vom **.**.**** vollumfänglich abgewiesen. Die Berufung des Herrn A vom **.**.**** richtet sich jedoch ausschließlich gegen die Entscheidung hinsichtlich des Tagesordnungspunktes 5 der beeinspruchten Ausschusssitzung, also gegen die unterlassene Festlegung einer Tagesordnung für die Vollversammlung vom **.**.****.
Paragraph 27, VwGVG hat das Landesverwaltungsgericht den angefochtenen Bescheid aufgrund der Beschwerde zu überprüfen. Damit besteht eine Bindung des Landesverwaltungsgerichtes an die Beschwerdegründe und das Beschwerdebegehren, sodass sich das verwaltungsgerichtliche Verfahren auf den Tagesordnungspunkt 5 der Ausschusssitzung vom **.**.**** zu beschränken hat. Weiters ist festzuhalten, dass zum Zeitpunkt der Ausschussbeschlüsse vom **.**.**** und **.**.**** sowie der Vollversammlung vom **.**.**** Herr Dr. B aufgrund des Erkenntnisses des Landesagrarsenates vom **.**.****, Zl ***-***/***-**, für die Agrargemeinschaft rechtskräftig als Sachverwalter im Umfang sämtlicher Befugnisse des Obmannes der Agrargemeinschaft bestellt war. Die Bestellung war nämlich bis zur Abhaltung der Vollversammlung im Frühjahr **** und der Erstellung der Haushaltsabschlüsse für die Wirtschaftsjahre **** sowie **** sowie des Voranschlages für das Kalenderjahr **** und Vorlage dieser Unterlagen an die Agrarbehörde befristet.
der Satzung der Agrargemeinschaft vom **.**.****, Zl *****-***/**, hat die Einberufung der Vollversammlung in der Weise zu erfolgen, dass die Tagesordnung mindestens drei Tage vorher den Mitgliedern mit Verständigungsbogen zur Kenntnis gebracht wird.
lit d der Satzung obliegt dem Ausschuss der Agrargemeinschaft die Beschlussfassung für die Einberufung der Vollversammlung und über die Tagesordnung dieser Vollversammlung.
lit e der Satzung obliegt dem Ausschuss zudem die Vorsorge für die Durchführung der Beschlüsse der Vollversammlung. Der Ausschuss ist
der Satzung vom Obmann mit schriftlicher Ladung, in der die Tagesordnung enthalten sein muss, einzuberufen.
Paragraph 5, der Satzung der Agrargemeinschaft vom **.**.****, Zl *****-***/**, hat die Einberufung der Vollversammlung in der Weise zu erfolgen, dass die Tagesordnung mindestens drei Tage vorher den Mitgliedern mit Verständigungsbogen zur Kenntnis gebracht wird.
Paragraph 12, Litera d, der Satzung obliegt dem Ausschuss der Agrargemeinschaft die Beschlussfassung für die Einberufung der Vollversammlung und über die Tagesordnung dieser Vollversammlung.
Paragraph 12, Litera e, der Satzung obliegt dem Ausschuss zudem die Vorsorge für die Durchführung der Beschlüsse der Vollversammlung. Der Ausschuss ist
Paragraph 10, der Satzung vom Obmann mit schriftlicher Ladung, in der die Tagesordnung enthalten sein muss, einzuberufen. Im vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Verfahren ist lediglich der Tagesordnungspunkt 5 der Ausschusssitzung vom **.**.**** zu prüfen. Unstrittig wurde entgegen der Ladung vom **.**.**** für die Ausschusssitzung vom **.**.**** unter Tagesordnung 5 keine Tagesordnung für die Vollversammlung vom **.**.**** beschlossen. Allerdings wurde die Vollversammlung in der Folge aufgrund der vom Ausschuss am **.**.**** beschlossenen Tagesordnung abgehalten. Die zitierte Bestimmung der Satzung, wonach eine ordentliche Vollversammlung nur aufgrund einer vom Ausschuss beschlossenen Tagesordnung stattfinden kann, wurde somit hinsichtlich der Vollversammlung vom **.**.**** insofern eingehalten, als sie nicht aufgrund der Ausschusssitzung vom **.**.****, sondern aufgrund der Ausschusssitzung vom **.**.**** stattfand. Eine Rechtswidrigkeit der Vollversammlung vom **.**.**** aufgrund der fehlenden Beschlussfassung unter Tagesordnungspunkt 5 der Ausschusssitzung vom **.**.**** ist somit auszuschließen.
Abs 7 letzter Satz TFLG 1996 hat die Agrarbehörde Beschlüsse von Organen der Agrargemeinschaft nur dann aufzuheben, wenn sie gegen das TFLG 1996 oder gegen den Regulierungsplan einschließlich eines Wirtschaftsplanes oder einer Satzung verstoßen, und dabei wesentliche Interessen des Antragstellers verletzt werden. Allein in der fehlenden Beschlussfassung unter Tagesordnungspunkt 5 der Ausschusssitzung vom **.**.**** kann jedoch kein Verstoß gegen das TFLG 1996 oder die Satzung erkannt werden. Denn ein vom Obmann
der Satzung in die Ladung aufgenommener Tagesordnungspunkt verpflichtet den Ausschuss nicht zwingend zur Beschlussfassung in dieser Ausschusssitzung. Gesetz- oder satzungswidrig wäre es allerdings, wenn notwendige Beschlüsse nicht rechtzeitig gefasst würden, wenn also beispielsweise die Vollversammlung vom **.**.**** ohne gültig beschlossene Tagesordnung abgehalten worden wäre. Abgesehen davon, dass in diesem Fall aber nicht die Ausschusssitzung vom **.**.****, sondern die Vollversammlung vom **.**.**** bekämpft werden hätte müssen, fand die Vollversammlung aufgrund der am **.**.**** beschlossenen Tagesordnung statt.
Paragraph 37, Absatz 7, letzter Satz TFLG 1996 hat die Agrarbehörde Beschlüsse von Organen der Agrargemeinschaft nur dann aufzuheben, wenn sie gegen das TFLG 1996 oder gegen den Regulierungsplan einschließlich eines Wirtschaftsplanes oder einer Satzung verstoßen, und dabei wesentliche Interessen des Antragstellers verletzt werden. Allein in der fehlenden Beschlussfassung unter Tagesordnungspunkt 5 der Ausschusssitzung vom **.**.**** kann jedoch kein Verstoß gegen das TFLG 1996 oder die Satzung erkannt werden. Denn ein vom Obmann
Paragraph 10, der Satzung in die Ladung aufgenommener Tagesordnungspunkt verpflichtet den Ausschuss nicht zwingend zur Beschlussfassung in dieser Ausschusssitzung. Gesetz- oder satzungswidrig wäre es allerdings, wenn notwendige Beschlüsse nicht rechtzeitig gefasst würden, wenn also beispielsweise die Vollversammlung vom **.**.**** ohne gültig beschlossene Tagesordnung abgehalten worden wäre. Abgesehen davon, dass in diesem Fall aber nicht die Ausschusssitzung vom **.**.****, sondern die Vollversammlung vom **.**.**** bekämpft werden hätte müssen, fand die Vollversammlung aufgrund der am **.**.**** beschlossenen Tagesordnung statt. Auch kann dem Beschwerdevorbringen, dass die fehlende Beschlussfassung vom **.**.**** einen Verstoß des Sachverwalters gegen § 14 lit c der Satzung darstelle, nicht gefolgt werden. § 14 lit c der Satzung sieht nämlich vor, dass der Wirkungskreis des Obmannes die Einberufung und Leitung der Vollversammlung und des Ausschusses sowie die Ausführung der dort gefassten Beschlüsse umfasst. Daraus kann jedoch keine Verpflichtung abgeleitet werden, dass in Ausschusssitzungen zwingend zu sämtlichen Tagesordnungspunkten Beschlüsse gefasst werden müssen. Zwar hat der Obmann natürlich
lit b der Satzung alle gesetzlichen Verpflichtungen umzusetzen und hinsichtlich der Vollversammlung für eine rechtzeitige Tagesordnung zu sorgen. Dass diese Tagesordnung aber in einer bestimmten Ausschusssitzung – also zB explizit am **.**.**** – beschlossen werden müsste, ist unzutreffend.Auch kann dem Beschwerdevorbringen, dass die fehlende Beschlussfassung vom **.**.**** einen Verstoß des Sachverwalters gegen Paragraph 14, Litera c, der Satzung darstelle, nicht gefolgt werden. Paragraph 14, Litera c, der Satzung sieht nämlich vor, dass der Wirkungskreis des Obmannes die Einberufung und Leitung der Vollversammlung und des Ausschusses sowie die Ausführung der dort gefassten Beschlüsse umfasst. Daraus kann jedoch keine Verpflichtung abgeleitet werden, dass in Ausschusssitzungen zwingend zu sämtlichen Tagesordnungspunkten Beschlüsse gefasst werden müssen. Zwar hat der Obmann natürlich
Paragraph 14, Litera b, der Satzung alle gesetzlichen Verpflichtungen umzusetzen und hinsichtlich der Vollversammlung für eine rechtzeitige Tagesordnung zu sorgen. Dass diese Tagesordnung aber in einer bestimmten Ausschusssitzung – also zB explizit am **.**.**** – beschlossen werden müsste, ist unzutreffend. Aber auch wenn man in der fehlenden Beschlussfassung vom **.**.**** eine Rechtswidrigkeit erkennen könnte, wären dadurch die wesentlichen Interessen des Beschwerdeführers im Sinne des § 37 Abs 7 letzter Satz TFLG 1996 nicht verletzt. Schließlich blieb die fehlende Beschlussfassung insofern ohne Konsequenz, als die Vollversammlung vom **.**.**** nicht aufgrund einer Tagesordnung vom **.**.****, sondern aufgrund einer Tagesordnung vom **.**.**** abgehalten wurde. Und sollte sich der Beschwerdeführer in seinen wesentlichen Interessen aufgrund der Tagesordnung vom **.**.**** oder aufgrund der Vollversammlung vom **.**.**** verletzt sehen, hätte er die Ausschusssitzung vom **.**.**** und/oder die Vollversammlung vom **.**.**** bekämpfen müssen. Gegenstand des anhängigen verwaltungsgerichtlichen Verfahrens ist jedoch lediglich der Tagesordnungspunkt 5 der Ausschusssitzung vom **.**.****.Aber auch wenn man in der fehlenden Beschlussfassung vom **.**.**** eine Rechtswidrigkeit erkennen könnte, wären dadurch die wesentlichen Interessen des Beschwerdeführers im Sinne des Paragraph 37, Absatz 7, letzter Satz TFLG 1996 nicht verletzt. Schließlich blieb die fehlende Beschlussfassung insofern ohne Konsequenz, als die Vollversammlung vom **.**.**** nicht aufgrund einer Tagesordnung vom **.**.****, sondern aufgrund einer Tagesordnung vom **.**.**** abgehalten wurde. Und sollte sich der Beschwerdeführer in seinen wesentlichen Interessen aufgrund der Tagesordnung vom **.**.**** oder aufgrund der Vollversammlung vom **.**.**** verletzt sehen, hätte er die Ausschusssitzung vom **.**.**** und/oder die Vollversammlung vom **.**.**** bekämpfen müssen. Gegenstand des anhängigen verwaltungsgerichtlichen Verfahrens ist jedoch lediglich der Tagesordnungspunkt 5 der Ausschusssitzung vom **.**.****. Der Beschwerdeführer hat eine wesentliche Verletzung seiner Interessen auch darin erblickt, dass ein mögliches Fehlverhalten des Sachverwalters von der Agrarbehörde weniger streng verfolgt werde wie ein allfälliges Fehlverhalten des Beschwerdeführer als Obmann der Agrargemeinschaft. Dem ist einerseits zu entgegnen, dass in dem vom Beschwerdeführer kritisierten Verhalten des Sachverwalters, nämlich der unterlassenen Beschlussfassung vom **.**.****, wie bereits ausgeführt, keine Rechtswidrigkeit erblickt werden kann. Andererseits ist dieser Vorwurf nicht geeignet, subjektive Interessen des Beschwerdeführers zu verletzen. Abschließend ist festzuhalten, dass die vom Beschwerdeführer im Einspruch vom **.**.**** begehrte Behebung der Ausschussbeschlüsse vom **.**.**** hinsichtlich der nicht beschlossenen Tagesordnung insofern ins Leere geht, als ja gar kein Beschluss gefasst wurde und die Behebung eines nicht existenten Beschlusses unmöglich ist. Zusammengefasst kann in dem Umstand, dass in der Ausschusssitzung am **.**.**** keine Tagesordnung für die Vollversammlung am **.**.**** beschlossen wurde, kein Verstoß gegen die Satzung der Agrargemeinschaft oder gegen das TFLG 1996 erkannt werden. Zudem ist eine Verletzung wesentlicher Interessen des Beschwerdeführers aufgrund der nicht erfolgten Beschlussfassung ausgeschlossen. Somit erübrigt sich auch die Erörterung der im bekämpften Bescheid getroffenen Argumentation, dass es sich bei der Vollversammlung vom **.**.**** nicht um die jährlich im Frühjahr abzuhaltende ordentliche Vollversammlung, sondern um eine außerordentliche Vollversammlung gehandelt habe, für die der Obmann die Tagesordnung alleine – also ohne Ausschussbeschluss – festlegen könne. Zur Unzulässigkeit der ordentlichen Revision:
GG hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision
Der Ausspruch ist kurz zu begründen.
Abs 4 B-VG ist die Revision gegen ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtes zulässig, wenn sie von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt, insbesondere wenn das Erkenntnis von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs abweicht, eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird.
Paragraph 25 a, Absatz eins, VwGG hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision
Der Ausspruch ist kurz zu begründen.
, Absatz 4, B-VG ist die Revision gegen ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtes zulässig, wenn sie von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt, insbesondere wenn das Erkenntnis von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs abweicht, eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird. Bei der Anwendung des § 37 Abs 7 TFLG 1996 und der klaren Regelungen der Satzung der Agrargemeinschaft ergaben sich keine Rechtsfragen von erheblicher Bedeutung iSd Art 133 Abs 4 B-VG. Die ordentliche Revision ist somit unzulässig.Bei der Anwendung des Paragraph 37, Absatz 7, TFLG 1996 und der klaren Regelungen der Satzung der Agrargemeinschaft ergaben sich keine Rechtsfragen von erheblicher Bedeutung iSd Artikel 133, Absatz 4, B-VG. Die ordentliche Revision ist somit unzulässig. Landesverwaltungsgericht Tirol Mag. Alexander Spielmann (Richter) European Case Law IdentifierECLI:AT:LVWGTI:2014:LVwG.2014.44.0061.3
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.