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{'item': 'LVwG-2015/34/3091-7'}

Obsah (11)§ 31§ 25a§ 28§ 47§ 73§ 64§ 33Art 130§ 32Art 133§ 36

RIS Dokument GerichtLandesverwaltungsgericht Tirol Entscheidungsdatum27.01.2016 GeschäftszahlLVwG-2015/34/3091-7 TextIM NAMEN DER REPUBLIK Das Landesverwaltungsgericht Tirol hat durch seine Richterin

§ 31Abs 1 Vw

GVG werden die Beschwerden der Beschwerdeführer (2.) bis einschließlich (12.) gegen Spruchpunkt A)/1. des angefochtenen Bescheides zurückgewiesen.

Paragraph 31, Absatz eins, VwGVG werden die Beschwerden der Beschwerdeführer (2.) bis einschließlich (12.) gegen Spruchpunkt A)/1. des angefochtenen Bescheides zurückgewiesen. 2. Gegen diesen Beschluss ist

§ 25aVw

GG die ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art 133 Abs 4 B-VG unzulässig. Gegen diesen Beschluss ist

Paragraph 25 a, VwGG die ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Artikel 133, Absatz 4, B-VG unzulässig. II.römisch zwei. zu Recht erkannt: 1.

§ 28Abs 1 und 2 Vw

GVG wird die Beschwerde der Erstbeschwerdeführerin gegen Spruchpunkt A)/

  1. des angefochtenen Bescheides mit der Maßgabe als unbegründet abgewiesen, als in Spruchpunkt A)/
  2. des angefochtenen Bescheides zusätzlich hinsichtlich des Gstes Nr 3988/71 EZ *** GB **** Y die Feststellung getroffen wird, dass dieses Gemeindegut im Sinne des § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 darstellt.

Paragraph 28, Absatz eins und 2 VwGVG wird die Beschwerde der Erstbeschwerdeführerin gegen Spruchpunkt A)/

  1. des angefochtenen Bescheides mit der Maßgabe als unbegründet abgewiesen, als in Spruchpunkt A)/
  2. des angefochtenen Bescheides zusätzlich hinsichtlich des Gstes Nr 3988/71 EZ *** GB **** Y die Feststellung getroffen wird, dass dieses Gemeindegut im Sinne des Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 darstellt.
  3. Gegen dieses Erkenntnis ist

§ 25aAbs 1 Vw

GG eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art 133 Abs 4 B-VG unzulässig.Gegen dieses Erkenntnis ist

Paragraph 25 a, Absatz eins, VwGG eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Artikel 133, Absatz 4, B-VG unzulässig. R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n g Gegen diese Entscheidung kann binnen sechs Wochen ab der Zustellung Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof, Freyung 8, 1010 Wien, oder außerordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof, Judenplatz 11, 1010 Wien, erhoben werden. Die Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof ist direkt bei diesem, die Revision an den Verwaltungsgerichtshof ist beim Landesverwaltungsgericht Tirol einzubringen. Die Beschwerde bzw die Revision ist durch einen bevollmächtigten Rechtsanwalt bzw eine bevollmächtigte Rechtsanwältin einzubringen und es ist eine Eingabegebühr von Euro 240,00 zu entrichten. E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e Alle Angaben von Grundstücken in dieser Entscheidung beziehen sich auf das Grundbuch der Katastralgemeinde **** Y. I.römisch eins. Verfahrensablauf/Feststellungen: A. Grundbuchsanlegung: Auf Grund Ersitzung und der Waldzuweisungsurkunde vom 18.11.1853 verfacht 15.03.1854 Folio 191 wurde das Eigentumsrecht an den EZ *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II und *** II für die Gemeinde Y einverleibt (vgl Grundbuchsanlegungsprotokoll Post Nr ***, KG Y). Auf Grund Ersitzung und der Waldzuweisungsurkunde vom 18.11.1853 verfacht 15.03.1854 Folio 191 wurde das Eigentumsrecht an den EZ *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei und *** römisch zwei für die Gemeinde Y einverleibt vergleiche Grundbuchsanlegungsprotokoll Post Nr ***, KG Y). B. Historisches Regulierungsverfahren: Mit Eingabe vom 21.06.1964 stellten die Nutzungsberechtigten am Gemeindegut von Y bei der Agrarbehörde den Antrag auf Abführung eines Regulierungsverfahrens zur Ordnung der rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse. Am 19.02.1965 fand die Verhandlung zur Instruierung des Antrages auf Regulierung des Gemeindegutes der Gemeinde Y, die Feststellung des Regulierungsgebietes und den Abschluss allfälliger Parteienübereinkommen statt. Anlässlich dieser Verhandlung anerkannte der Gemeindevertreter das Vorliegen von Gemeindegut für die Liegenschaften in den EZ ** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II und *** II, je KG Y. Am 19.02.1965 fand die Verhandlung zur Instruierung des Antrages auf Regulierung des Gemeindegutes der Gemeinde Y, die Feststellung des Regulierungsgebietes und den Abschluss allfälliger Parteienübereinkommen statt. Anlässlich dieser Verhandlung anerkannte der Gemeindevertreter das Vorliegen von Gemeindegut für die Liegenschaften in den EZ ** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei und *** römisch zwei, je KG Y. Mit Bescheid des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 04.03.1965, Zl ****, wurde das Verfahren zur Regulierung der gemeinschaftlichen Benützungs- und Verwaltungsrechte für das Gemeindegut der Gemeinde Y, bestehend aus den Liegenschaften in EZl ** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II und *** II alle KG Y auf Antrag eingeleitet. Der Begründung dieses Bescheides kann wörtlich Folgendes entnommen werden:Mit Bescheid des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 04.03.1965, Zl ****, wurde das Verfahren zur Regulierung der gemeinschaftlichen Benützungs- und Verwaltungsrechte für das Gemeindegut der Gemeinde Y, bestehend aus den Liegenschaften in EZl ** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei und *** römisch zwei alle KG Y auf Antrag eingeleitet. Der Begründung dieses Bescheides kann wörtlich Folgendes entnommen werden: „

§ 47

Abs 3 FLG ist das Verfahren zur Regulierung eines agrargemeinschaftlichen Grundstückes einzuleiten, wenn ¼ der bekannten Nutzungsberechtigten hiezu den erforderlichen Antrag stellt.„

Paragraph 47, Absatz 3, FLG ist das Verfahren zur Regulierung eines agrargemeinschaftlichen Grundstückes einzuleiten, wenn ¼ der bekannten Nutzungsberechtigten hiezu den erforderlichen Antrag stellt. Das Vorliegen von Gemeindegut hat anläßlich der örtlichen Verhandlung vom 19.2.1965 der bestellte Gemeindevertreter anerkannt. Darüber hinaus haben von 172 bekannten Nutzungsberechtigten bei dieser Verhandlung 81 den Antrag auf Regulierung des Gemeindegutes eingebracht. Somit waren die gesetzlichen Voraussetzungen zur Einleitung des Verfahrens gegeben. Ergeht an: die Nutzungsberechtigten am Gemeindegut der Gemeinde Y […].“ Gegen diesen Bescheid wurde von der Agrargemeinschaft U sowie drei weiteren Personen Berufung erhoben. Mit Erkenntnis vom 09.06.1965, Zl ****, wies der Landesagrarsenat beim Amt der Tiroler Landesregierung die Berufungen als unbegründet ab. Mit Bescheid vom 23.03.1966, Zl ****, wurde die „Liste der Parteien für die Regulierung des Gemeindegutes der Gemeinde Y“ erlassen. In Abschnitt I („Gebiet“) dieses Bescheides wurde festgehalten, dass das Regulierungsgebiet aus den Gsten Nr 4503, 4505, 4509/31, 4509/39, 4509/40, 4509/66, 4509/82, 4509/88, 4509/93, 4509/143, 4509/147, 4509/259, 4509/150, 4509/151, 4509/219, 4509/222, 4509/265, 4509/266, 4509/295, 4509/311, 4509/314, 4509/332, 4509/333, 4509/334, 4509/335, alle EZ *** II KG Y, den Gsten Nr 822/2, 870/1, 870/14, 873/2, 873/5 und 873/6, alle EZ *** II KG Y, den Gsten Nr 943/1, 949/6, 949/7, 1158/2, 1158/28, alle EZ *** II KG Y, den Gsten Nr 1158/5, 1158/8, 1158/20, 2572/36, 2572/39, 2572/47, 4509/190, alle EZ *** II KG Y, den Gsten Nr 2726/3, 2726/12, 2726/16, 2726/29, 2726/44, 2726/45, 2726/47, 2726/67, 2726/68, 2726/74, 2726/84, 2726/88, 2726/100, 2726/121, 2938, 2949/2, 3028/5, 3029/8, 4293/9, 4293/17, 4293/18, 4293/25, 4293/26, 4293/27, 4293/38, 4293/42, 4293/46, 4293/47, 4293/51, 4293/52, 4293/55 und 4293/57, alle EZ *** II KG Y, den Gsten Nr 3630, 3631/1, 3986, 4245, 4280/2, 4290, 4291, 4389, 4413/1, 4417/1, 4417/2, 4417/3, 4417/4, 4417/5, 4417/6, 4417/7, 4417/8, 4417/9, 4417/10, 4417/11, 4417/12, 4417/13, 4417/14, 4417/15, 4417/16, 4417/17, 4417/18, 4417/19, 4417/20, 4417/21, 4417/22, 4417/23, 4417/24, 4417/25, 4417/26, 4417/27, 4417/28, 4417/29, 4417/30, 4417/31, 4417/32, 4417/33, 4417/34, 4417/35, 4417/36, 4417/37, 4417/38, 4417/39, 4417/40, 4417/41, 4417/42, 4417/43, 4417/44, 4417/45, 4417/46, 4417/47, 4417/48, 4417/49, 4417/50, 4417/51, 4417/52, 4417/53, 4417/54, 4417/55, 4417/56, 4417/57, 4417/58, 4417/59, 4417/60, 4417/61, 4417/62, 4417/63, 4417/64, 4417/65, 4417/66, 4417/67, 4417/68, 4417/69, 4417/70, 4417/71, 4417/72, 4417/73, 4417/74, 4417/75, 4417/76, 4417/77, 4417/78, 4417/79, 4417/80, 4417/81, 4417/82, 4417/83, 4417/84, 4417/85, 4417/86, 4417/87, 4417/88, 4417/89, 4417/90, 4417/91, 4417/92, 4417/93, 4417/94, 4417/95, 4417/96, 4417/97, 4417/98, 4417/99, 4417/100, 4417/101, 4417/102, 4417/103, 4417/104, 4417/105, 4417/106, 4417/107, 4417/108, 4417/109, 4417/110, 4417/111, 4417/112, 4417/113, 4417/114, 4417/115, 4417/116, 4509/317, 3631/2, 3631/3, alle EZ *** II KG Y, den Gsten Nr 3745, 3759, 3984, 3988/38, 4009, 4196, 4280/1, 4287 und 4288, alle EZ *** II KG Y, dem Gst Nr 4679/1 EZ *** II KG Y sowie dem Gst Nr 4125 EZ *** II KG Y besteht und als Gemeindegut der Gemeinde Y ein agrargemeinschaftliches Grundstück im Sinne des § 36 Abs 2 lit d des Flurverfassungslandesgesetzes vom 16.7.1952, LGBl Nr 32 (FLG) darstellt. Gegen diesen Bescheid erhob die Agrargemeinschaft U Berufung. Mit Erkenntnis vom 19.04.1967, Zl ****, wies der Landesagrarsenat beim Amt der Tiroler Landesregierung diese Berufung als unbegründet ab. Gegen dieses Erkenntnis des Landesagrarsenats beim Amt der Tiroler Landesregierung erhob die Agrargemeinschaft U Berufung an den Obersten Agrarsenat. Der Oberste Agrarsenat gab dieser Berufung mit Erkenntnis vom 06.11.1968, Zl ****, Folge, behob das angefochtene Erkenntnis und entschied, dass die Agrargemeinschaft U im Regulierungsverfahren Partei und in die Liste der Parteien aufzunehmen ist. Mit Bescheid vom 23.03.1966, Zl ****, wurde die „Liste der Parteien für die Regulierung des Gemeindegutes der Gemeinde Y“ erlassen. In Abschnitt römisch eins („Gebiet“) dieses Bescheides wurde festgehalten, dass das Regulierungsgebiet aus den Gsten Nr 4503, 4505, 4509/31, 4509/39, 4509/40, 4509/66, 4509/82, 4509/88, 4509/93, 4509/143, 4509/147, 4509/259, 4509/150, 4509/151, 4509/219, 4509/222, 4509/265, 4509/266, 4509/295, 4509/311, 4509/314, 4509/332, 4509/333, 4509/334, 4509/335, alle EZ *** römisch zwei KG Y, den Gsten Nr 822/2, 870/1, 870/14, 873/2, 873/5 und 873/6, alle EZ *** römisch zwei KG Y, den Gsten Nr 943/1, 949/6, 949/7, 1158/2, 1158/28, alle EZ *** römisch zwei KG Y, den Gsten Nr 1158/5, 1158/8, 1158/20, 2572/36, 2572/39, 2572/47, 4509/190, alle EZ *** römisch zwei KG Y, den Gsten Nr 2726/3, 2726/12, 2726/16, 2726/29, 2726/44, 2726/45, 2726/47, 2726/67, 2726/68, 2726/74, 2726/84, 2726/88, 2726/100, 2726/121, 2938, 2949/2, 3028/5, 3029/8, 4293/9, 4293/17, 4293/18, 4293/25, 4293/26, 4293/27, 4293/38, 4293/42, 4293/46, 4293/47, 4293/51, 4293/52, 4293/55 und 4293/57, alle EZ *** römisch zwei KG Y, den Gsten Nr 3630, 3631/1, 3986, 4245, 4280/2, 4290, 4291, 4389, 4413/1, 4417/1, 4417/2, 4417/3, 4417/4, 4417/5, 4417/6, 4417/7, 4417/8, 4417/9, 4417/10, 4417/11, 4417/12, 4417/13, 4417/14, 4417/15, 4417/16, 4417/17, 4417/18, 4417/19, 4417/20, 4417/21, 4417/22, 4417/23, 4417/24, 4417/25, 4417/26, 4417/27, 4417/28, 4417/29, 4417/30, 4417/31, 4417/32, 4417/33, 4417/34, 4417/35, 4417/36, 4417/37, 4417/38, 4417/39, 4417/40, 4417/41, 4417/42, 4417/43, 4417/44, 4417/45, 4417/46, 4417/47, 4417/48, 4417/49, 4417/50, 4417/51, 4417/52, 4417/53, 4417/54, 4417/55, 4417/56, 4417/57, 4417/58, 4417/59, 4417/60, 4417/61, 4417/62, 4417/63, 4417/64, 4417/65, 4417/66, 4417/67, 4417/68, 4417/69, 4417/70, 4417/71, 4417/72, 4417/73, 4417/74, 4417/75, 4417/76, 4417/77, 4417/78, 4417/79, 4417/80, 4417/81, 4417/82, 4417/83, 4417/84, 4417/85, 4417/86, 4417/87, 4417/88, 4417/89, 4417/90, 4417/91, 4417/92, 4417/93, 4417/94, 4417/95, 4417/96, 4417/97, 4417/98, 4417/99, 4417/100, 4417/101, 4417/102, 4417/103, 4417/104, 4417/105, 4417/106, 4417/107, 4417/108, 4417/109, 4417/110, 4417/111, 4417/112, 4417/113, 4417/114, 4417/115, 4417/116, 4509/317, 3631/2, 3631/3, alle EZ *** römisch zwei KG Y, den Gsten Nr 3745, 3759, 3984, 3988/38, 4009, 4196, 4280/1, 4287 und 4288, alle EZ *** römisch zwei KG Y, dem Gst Nr 4679/1 EZ *** römisch zwei KG Y sowie dem Gst Nr 4125 EZ *** römisch zwei KG Y besteht und als Gemeindegut der Gemeinde Y ein agrargemeinschaftliches Grundstück im Sinne des Paragraph 36, Absatz 2, Litera d, des Flurverfassungslandesgesetzes vom 16.7.1952, Landesgesetzblatt Nr 32 (FLG) darstellt. Gegen diesen Bescheid erhob die Agrargemeinschaft U Berufung. Mit Erkenntnis vom 19.04.1967, Zl ****, wies der Landesagrarsenat beim Amt der Tiroler Landesregierung diese Berufung als unbegründet ab. Gegen dieses Erkenntnis des Landesagrarsenats beim Amt der Tiroler Landesregierung erhob die Agrargemeinschaft U Berufung an den Obersten Agrarsenat. Der Oberste Agrarsenat gab dieser Berufung mit Erkenntnis vom 06.11.1968, Zl ****, Folge, behob das angefochtene Erkenntnis und entschied, dass die Agrargemeinschaft U im Regulierungsverfahren Partei und in die Liste der Parteien aufzunehmen ist. Mit Bescheid vom 07.09.1970, Zl ****, wurde auf Grund des Ergebnisses der örtlichen, mündlichen Verhandlung vom 25.11.1969 vom Gutsbestand der Liegenschaften in den Einlagezahlen *** II, *** II, *** II, *** II, *** II und *** II, je KG Y, die näher genannten Parzellen abgeschrieben und ins Privateigentum überführt. Weiters wurde unter Spruchpunkt VIII. festgestellt, dass sich das Regulierungsverfahren für das Gemeindegut von Y auf den nach der Abschreibung dieser Parzellen verbleibenden Gutsbestand der Einlagezahlen *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II und *** II, alle KG Y, erstreckt. Begründend wurde hiezu ausgeführt, dass im Zuge der Regulierung des Gemeindegutes von Y anlässlich der örtlichen, mündlichen Verhandlung vom 25.11.1969 von den gewählten Vertretern der Nutzungsberechtigten ein Übereinkommen im Sinne der getroffenen Feststellungen geschlossen wurde. Dieser Bescheid ist am 20.10.1970 in Rechtskraft erwachsen. Mit Bescheid vom 07.09.1970, Zl ****, wurde auf Grund des Ergebnisses der örtlichen, mündlichen Verhandlung vom 25.11.1969 vom Gutsbestand der Liegenschaften in den Einlagezahlen *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei und *** römisch zwei, je KG Y, die näher genannten Parzellen abgeschrieben und ins Privateigentum überführt. Weiters wurde unter Spruchpunkt römisch acht. festgestellt, dass sich das Regulierungsverfahren für das Gemeindegut von Y auf den nach der Abschreibung dieser Parzellen verbleibenden Gutsbestand der Einlagezahlen *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei und *** römisch zwei, alle KG Y, erstreckt. Begründend wurde hiezu ausgeführt, dass im Zuge der Regulierung des Gemeindegutes von Y anlässlich der örtlichen, mündlichen Verhandlung vom 25.11.1969 von den gewählten Vertretern der Nutzungsberechtigten ein Übereinkommen im Sinne der getroffenen Feststellungen geschlossen wurde. Dieser Bescheid ist am 20.10.1970 in Rechtskraft erwachsen. Mit Bescheid vom 26.11.1971, Zl ****, wurde der Bescheid vom 07.09.1970, Zl ****, betreffend die Übertragung der Teilwälder in Y in das Eigentum der Teilwaldberechtigten in den Spruchpunkten I. und VI. abgeändert. Begründend wurde hiezu auf das Wesentliche zusammengefasst ausgeführt, dass im Zuge einer Überprüfung des Gutsbestandes der EZ *** II KG Y die spruchgemäßen Änderungen haben vorgenommen werden müssen, damit der Bescheid vom 07.09.1970, Zl ****, verbüchert werden kann. Die grundbücherliche Durchführung dieser Bescheide erfolgte mit Beschluss des Bezirksgerichtes W in V vom 28.11.1972 zur Tagebuchzahl ****. Mit Bescheid vom 26.11.1971, Zl ****, wurde der Bescheid vom 07.09.1970, Zl ****, betreffend die Übertragung der Teilwälder in Y in das Eigentum der Teilwaldberechtigten in den Spruchpunkten römisch eins. und römisch sechs. abgeändert. Begründend wurde hiezu auf das Wesentliche zusammengefasst ausgeführt, dass im Zuge einer Überprüfung des Gutsbestandes der EZ *** römisch zwei KG Y die spruchgemäßen Änderungen haben vorgenommen werden müssen, damit der Bescheid vom 07.09.1970, Zl ****, verbüchert werden kann. Die grundbücherliche Durchführung dieser Bescheide erfolgte mit Beschluss des Bezirksgerichtes W in römisch fünf vom 28.11.1972 zur Tagebuchzahl ****. Mit Bescheid vom 16.02.1972, Zl ****, wurde das „Verzeichnis der Anteilsrechte für die Regulierung des Gemeindegutes der Gemeinde Y“ erlassen. In Abschnitt I („Gebiet“) dieses Bescheides wurde festgehalten, dass sich das Regulierungsgebiet nach der auf Grund des rechtskräftigen Bescheides vom 07.09.1970, Zl ****, vorzunehmenden Abschreibung der Teilwaldparzellen auf die Gste Nr 4503, 4505, 4509/39, 4509/82, 4509/93, 4509/147, 4509/295, 4509/332, 4509/333, 4509/334 und 4509/335, alle EZ *** II KG Y, die Gste Nr 822/2, 870/1, 870/14, 873/2, 873/5, 873/6, alle EZ *** II KG Y, das Gst Nr 1158/28 EZ *** II KG Y, die Gste Nr 2572/47 und 4509/190, beide EZ *** II KG Y, die Gste Nr 2726/12, 2726/44, 2726/88, 2938, 2949/2, 3028/5, 3029/8, 4293/17 und 4293/38, alle EZ *** II KG Y, die Gste Nr 3986, 4246, 4280/2, 4290, 4291, 4417/48, 4417/104, 4509/317, 3631/2, 3631/3, alle EZ *** II KG Y, die Gste Nr 3745, 3759, 3984, 3988/38, 4009, 4196, 4280/1, 4287 und 4288, alle EZ *** II KG Y, das Gst Nr 4679/1 EZ *** II KG Y sowie das Gst Nr 4125 EZ *** II KG Y erstreckt und das Regulierungsgebiet als Gemeindegut der Gemeinde Y ein agrargemeinschaftliches Grundstück im Sinne des § 32 Abs 2 lit d TFLG 1969 ist und im Eigentum der Agrargemeinschaft Y steht. Gegen diesen Bescheid wurde von der Agrargemeinschaft U sowie Bürgermeister L L und M M Berufung erhoben. Mit Erkenntnis vom 04.05.1972, Zl ****, wies der Landesagrarsenat beim Amt der Tiroler Landesregierung die Berufung der Agrargemeinschaft U ab, die Berufung des M M als unzulässig zurück und gab der Berufung des L L Folge und verwies die Sache zur neuerlichen Verhandlung und Entscheidung an die Agrarbehörde I. Instanz zurück. Zur Bereinigung der Berufung des Bürgermeisters L L fand am 04.08.1972 eine Verhandlung in T statt. Hinsichtlich der monierten, nicht landwirtschaftlichen Liegenschaften, denen dennoch ein Anteilsrecht zuerkannt wurde, liegen sowohl schriftliche Erklärungen auf den Verzicht des Anteilsrechtes, als auch die mündliche Erklärung anlässlich der Verhandlung in T vor. Mit Bescheid vom 16.02.1972, Zl ****, wurde das „Verzeichnis der Anteilsrechte für die Regulierung des Gemeindegutes der Gemeinde Y“ erlassen. In Abschnitt römisch eins („Gebiet“) dieses Bescheides wurde festgehalten, dass sich das Regulierungsgebiet nach der auf Grund des rechtskräftigen Bescheides vom 07.09.1970, Zl ****, vorzunehmenden Abschreibung der Teilwaldparzellen auf die Gste Nr 4503, 4505, 4509/39, 4509/82, 4509/93, 4509/147, 4509/295, 4509/332, 4509/333, 4509/334 und 4509/335, alle EZ *** römisch zwei KG Y, die Gste Nr 822/2, 870/1, 870/14, 873/2, 873/5, 873/6, alle EZ *** römisch zwei KG Y, das Gst Nr 1158/28 EZ *** römisch zwei KG Y, die Gste Nr 2572/47 und 4509/190, beide EZ *** römisch zwei KG Y, die Gste Nr 2726/12, 2726/44, 2726/88, 2938, 2949/2, 3028/5, 3029/8, 4293/17 und 4293/38, alle EZ *** römisch zwei KG Y, die Gste Nr 3986, 4246, 4280/2, 4290, 4291, 4417/48, 4417/104, 4509/317, 3631/2, 3631/3, alle EZ *** römisch zwei KG Y, die Gste Nr 3745, 3759, 3984, 3988/38, 4009, 4196, 4280/1, 4287 und 4288, alle EZ *** römisch zwei KG Y, das Gst Nr 4679/1 EZ *** römisch zwei KG Y sowie das Gst Nr 4125 EZ *** römisch zwei KG Y erstreckt und das Regulierungsgebiet als Gemeindegut der Gemeinde Y ein agrargemeinschaftliches Grundstück im Sinne des Paragraph 32, Absatz 2, Litera d, TFLG 1969 ist und im Eigentum der Agrargemeinschaft Y steht. Gegen diesen Bescheid wurde von der Agrargemeinschaft U sowie Bürgermeister L L und M M Berufung erhoben. Mit Erkenntnis vom 04.05.1972, Zl ****, wies der Landesagrarsenat beim Amt der Tiroler Landesregierung die Berufung der Agrargemeinschaft U ab, die Berufung des M M als unzulässig zurück und gab der Berufung des L L Folge und verwies die Sache zur neuerlichen Verhandlung und Entscheidung an die Agrarbehörde römisch eins. Instanz zurück. Zur Bereinigung der Berufung des Bürgermeisters L L fand am 04.08.1972 eine Verhandlung in T statt. Hinsichtlich der monierten, nicht landwirtschaftlichen Liegenschaften, denen dennoch ein Anteilsrecht zuerkannt wurde, liegen sowohl schriftliche Erklärungen auf den Verzicht des Anteilsrechtes, als auch die mündliche Erklärung anlässlich der Verhandlung in T vor. Mit Bescheid vom 09.01.1973, Zl ****, wurde der Regulierungsplan für das Gemeindegut Y, bestehend aus Haupturkunde (Teil A), Wirtschaftsbestimmung (Teil B) und Verwaltungssatzungen (Teil C), erlassen. In Abschnitt I („Gebiet“) der Haupturkunde wurde festgestellt, dass das Regulierungsgebiet aus den bereits im Bescheid vom 16.02.1972, Zl ****, angeführten Grundstücken besteht und das Regulierungsgebiet als Gemeindegut der Gemeinde Y ein agrargemeinschaftliches Grundstück im Sinne des § 32 Abs 2 lit d TFLG 1969 ist und im Eigentum der Agrargemeinschaft Y steht. Gegen diesen Bescheid erhoben unter anderem die Agrargemeinschaft U sowie sämtliche Mitglieder dieser Agrargemeinschaft Berufung. Die von der Agrargemeinschaft U sowie sämtlichen Mitgliedern dieser Agrargemeinschaft erhobenen Berufungen wurden im Zuge der mündlichen Verhandlung über die Berufung am 27.03.1973 zurückgezogen. Hinsichtlich der Bereinigung weiterer Berufungen erging der Bescheid vom 17.05.1973, Zl ****. Mit Beschluss des Bezirksgerichtes W in V vom 03.08.1973 zur Tagebuchzahl ***/** wurde der Regulierungsplan in der Fassung des Bescheides vom 17.05.1973 grundbücherlich durchgeführt. Mit Bescheid vom 09.01.1973, Zl ****, wurde der Regulierungsplan für das Gemeindegut Y, bestehend aus Haupturkunde (Teil A), Wirtschaftsbestimmung (Teil B) und Verwaltungssatzungen (Teil C), erlassen. In Abschnitt römisch eins („Gebiet“) der Haupturkunde wurde festgestellt, dass das Regulierungsgebiet aus den bereits im Bescheid vom 16.02.1972, Zl ****, angeführten Grundstücken besteht und das Regulierungsgebiet als Gemeindegut der Gemeinde Y ein agrargemeinschaftliches Grundstück im Sinne des Paragraph 32, Absatz 2, Litera d, TFLG 1969 ist und im Eigentum der Agrargemeinschaft Y steht. Gegen diesen Bescheid erhoben unter anderem die Agrargemeinschaft U sowie sämtliche Mitglieder dieser Agrargemeinschaft Berufung. Die von der Agrargemeinschaft U sowie sämtlichen Mitgliedern dieser Agrargemeinschaft erhobenen Berufungen wurden im Zuge der mündlichen Verhandlung über die Berufung am 27.03.1973 zurückgezogen. Hinsichtlich der Bereinigung weiterer Berufungen erging der Bescheid vom 17.05.1973, Zl ****. Mit Beschluss des Bezirksgerichtes W in römisch fünf vom 03.08.1973 zur Tagebuchzahl ***/** wurde der Regulierungsplan in der Fassung des Bescheides vom 17.05.1973 grundbücherlich durchgeführt. Mit Bescheid vom 28.05.1985, Zl ****, wurde

§ 73

lit d TFLG 1978 festgestellt, dass die

Grundbuchsstand auf Gst Nr 4509/311, 4509/334 und 4509/335 in EZ *** II KG Y bestehenden Teilwaldrechte auf Grund des rechtskräftigen, mit Beschluss des Bezirksgerichtes W in V vom 28.11.1972 zur Tagebuchzahl **** grundbücherlich durchgeführten Bescheides vom 26.11.1971, Zl ****, nicht mehr bestehen. Der Begründung dieses Bescheides kann wörtlich Folgendes entnommen werden:Mit Bescheid vom 28.05.1985, Zl ****, wurde

Paragraph 73, Litera d, TFLG 1978 festgestellt, dass die

Grundbuchsstand auf Gst Nr 4509/311, 4509/334 und 4509/335 in EZ *** römisch zwei KG Y bestehenden Teilwaldrechte auf Grund des rechtskräftigen, mit Beschluss des Bezirksgerichtes W in römisch fünf vom 28.11.1972 zur Tagebuchzahl **** grundbücherlich durchgeführten Bescheides vom 26.11.1971, Zl ****, nicht mehr bestehen. Der Begründung dieses Bescheides kann wörtlich Folgendes entnommen werden: „Im Zuge des Regulierungsverfahrens für das Gemeindegut Y wurden die Teilwälder in Y in das Eigentum der Teilwaldberechtigten übertragen. In der Begründung des Bescheides vom 26.11.1971, Zl ****, wird ausgeführt, daß mit Anmeldungsbogen Nr 71/62 die mit Teilwaldrechten belastete Gp 4509/311 in diese und in Gp 4509/332 und 4509/333 geteilt wurde. Durch diese Grundteilung wurden die Teilwälder (im Grundbuch als Teil a, b, c und d bezeichnet) von Gp 4509/311 abgetrennt. Der frühere Teil d ist identisch mit der neuen Gp 4509/333, die mit dem zitierten Bescheid der auf Teil d nutzungsberechtigten Liegenschaft EZl *** II zugeschrieben wurde. „Im Zuge des Regulierungsverfahrens für das Gemeindegut Y wurden die Teilwälder in Y in das Eigentum der Teilwaldberechtigten übertragen. In der Begründung des Bescheides vom 26.11.1971, Zl ****, wird ausgeführt, daß mit Anmeldungsbogen Nr 71/62 die mit Teilwaldrechten belastete Gp 4509/311 in diese und in Gp 4509/332 und 4509/333 geteilt wurde. Durch diese Grundteilung wurden die Teilwälder (im Grundbuch als Teil a, b, c und d bezeichnet) von Gp 4509/311 abgetrennt. Der frühere Teil d ist identisch mit der neuen Gp 4509/333, die mit dem zitierten Bescheid der auf Teil d nutzungsberechtigten Liegenschaft EZl *** römisch zwei zugeschrieben wurde. Die nach der Abtrennung von Gp 4509/311 in Gp 4509/332 liegenden Teile a, b und c wurden ebenfalls in das Eigentum der Nutzungsberechtigten übertragen, und zwar in der Weise, daß die Gp 4509/332 geteilt wurde in diese und in Gp 4509/337 und 4509/338. Diese drei neu gebildeten Grundstücke wurden den nutzungsberechtigten Liegenschaften zugeschrieben. Der vorstehend dargestellte Verfahrensgang beweist, daß die Gp 4509/311 nicht mehr mit Teilwaldrechten belastet ist. Die Teilwaldberechtigten wurden durch die Übertragung von Grundstücken in ihr Eigentum abgefunden. Die grundbücherliche Belastung der Gp 4509/311 mit den früheren Teilwaldrechten ist nicht mehr berechtigt, sondern widerspricht der im abgeschlossenen Regulierungsverfahren geschaffenen Rechts- und Sachlage. Da mit Grundbuchsbeschluß GZl **** die grundbücherlich belastete Gp 4509/311 geteilt wurde in diese und Gp 4509/334 und 4509/335, ist die tatsächlich nicht mehr bestehende Belastung auch hinsichtlich der neu gebildeten Grundstücke zu löschen.“. Mit Bescheid vom 24.06.1985, Zl ****, wurde festgestellt, dass die im Eigentum der Agrargemeinschaft Z stehenden, in EZ *** II KG Y vorgetragenen Gste Nr 3631/2 und 3631/3, keine Teilwälder im Sinn des § 33 Abs 2 lit d TFLG 1978 darstellen und wurde der Antrag des N N, des O O und des P P, mit dem diese Teilwaldrechte auf Gst Nr 3631/2 und 3631/3 KG Y zugunsten ihrer Liegenschaft in EZ *** I bzw *** II bzw ** I, je KG Y, beanspruchten, abgewiesen. Die gegen diesen Bescheid erhobenen Berufungen wies der Landesagrarsenat beim Amt der Tiroler Landesregierung mit Bescheid vom 10.10.1985, Zl ****, als unbegründet ab. Der Begründung dieser Entscheidung kann wörtlich Folgendes entnommen werden:Mit Bescheid vom 24.06.1985, Zl ****, wurde festgestellt, dass die im Eigentum der Agrargemeinschaft Z stehenden, in EZ *** römisch zwei KG Y vorgetragenen Gste Nr 3631/2 und 3631/3, keine Teilwälder im Sinn des Paragraph 33, Absatz 2, Litera d, TFLG 1978 darstellen und wurde der Antrag des N N, des O O und des P P, mit dem diese Teilwaldrechte auf Gst Nr 3631/2 und 3631/3 KG Y zugunsten ihrer Liegenschaft in EZ *** römisch eins bzw *** römisch zwei bzw ** römisch eins, je KG Y, beanspruchten, abgewiesen. Die gegen diesen Bescheid erhobenen Berufungen wies der Landesagrarsenat beim Amt der Tiroler Landesregierung mit Bescheid vom 10.10.1985, Zl ****, als unbegründet ab. Der Begründung dieser Entscheidung kann wörtlich Folgendes entnommen werden: „[…] Das Regulierungsverfahren endete mit dem Regulierungsplan für das Gemeindegut Y

§ 64ff TFLG 1996.

Es ist dies der Regulierungsplan der Agrarbehörde I. Instanz vom 9.1.1973, ****. Zu Pkt I. 6) wurde betreffend der Liegenschaft *** II unter anderem festgestellt, dass das Regulierungsgebiet als Gemeindegut der Gemeinde Y ein agrargemeinschaftliches Grundstück im Sinne des § 32 Abs 2 lit d (richtig lit c) TFLG 1996 darstellt und im Eigentum der Agrargemeinschaft Y steht. Das Regulierungsverfahren endete mit dem Regulierungsplan für das Gemeindegut Y

Paragraph 64, ff TFLG

  1. Es ist dies der Regulierungsplan der Agrarbehörde römisch eins. Instanz vom 9.1.1973, ****. Zu Pkt römisch eins. 6) wurde betreffend der Liegenschaft *** römisch zwei unter anderem festgestellt, dass das Regulierungsgebiet als Gemeindegut der Gemeinde Y ein agrargemeinschaftliches Grundstück im Sinne des Paragraph 32, Absatz 2, Litera d, (richtig Litera c,) TFLG 1996 darstellt und im Eigentum der Agrargemeinschaft Y steht. […] Da sohin nach den rechtskräftigen Feststellungen im Zuge des Regulierungsverfahrens für das Gemeindegut Y feststeht, daß die Gp 3631/2 und 3631/3 zum Gemeindegut von Y gehören und auf diesen Grundparzellen unter anderem zugunsten der Liegenschaften der Berufungswerber nach Prozenten angeführte Anteilrechte und daher eben keine Teilwaldrechte bestehen, mußte auch die gegenständliche Berufung als unbegründet abgewiesen werden.“. Mit Bescheid vom 04.07.1990, Zl ****, wurde auf Grund des Ausschussbeschlusses der Agrargemeinschaft Z vom 11.05.1990 zu Tagesordnungspunkt 6 die erlassene Verwaltungssatzung dahingehend abgeändert, als die Veräußerung, Belastung und Verpachtung von Grundstücken aus dem Wirkungskreis der Vollversammlung in den Wirkungskreis des Ausschusses übertragen wurde. Mit Bescheid vom 04.06.2008, Zl ****, wurde der Name der Agrargemeinschaft von „Agrargemeinschaft Y“ auf „Agrargemeinschaft Z“ abgeändert, um Verwechslungen mit der Agrargemeinschaft Y-Dorf zu vermeiden. Diese Namensänderung wurde mit Beschluss des Bezirksgerichtes T zur Tagebuchzahl ****grundbücherlich durchgeführt. C. Teilung von Grundstücken: Das Gst Nr 3029/12 EZ *** entstand durch Teilung des Gstes Nr 3029/8 EZ *** (TZ 703/1987), das Gst Nr 4417/117 EZ *** entstand durch Teilung des Gstes Nr 4417/104 EZ *** (TZ 1062/1992), das Gst Nr 3745/1 EZ *** entstand durch Teilung des Gstes Nr 3745 EZ *** (TZ 556/1982), das Gst Nr 3988/71 EZ *** entstand durch Teilung des Gstes Nr 3988/38 EZ *** (TZ 14/2015), die Gste Nr 4679/7 und 4679/8, beide EZ ***, entstanden durch Teilung des Gstes Nr 4679/1 EZ *** (TZ 659/1986), die Gste Nr 4125/1 und 4125/2, beide EZ ***, entstanden durch Teilung des Gstes Nr 4125 EZ *** (TZ 1477/1993).Das Gst Nr 3029/12 EZ *** entstand durch Teilung des Gstes Nr 3029/8 EZ *** (TZ 703 aus 1987,), das Gst Nr 4417/117 EZ *** entstand durch Teilung des Gstes Nr 4417/104 EZ *** (TZ 1062 aus 1992,), das Gst Nr 3745/1 EZ *** entstand durch Teilung des Gstes Nr 3745 EZ *** (TZ 556 aus 1982,), das Gst Nr 3988/71 EZ *** entstand durch Teilung des Gstes Nr 3988/38 EZ *** (TZ 14 aus 2015,), die Gste Nr 4679/7 und 4679/8, beide EZ ***, entstanden durch Teilung des Gstes Nr 4679/1 EZ *** (TZ 659 aus 1986,), die Gste Nr 4125/1 und 4125/2, beide EZ ***, entstanden durch Teilung des Gstes Nr 4125 EZ *** (TZ 1477 aus 1993,). D. Verfahren betreffend den in Beschwerde gezogenen Bescheid: Mit Schreiben vom 14.04.2014 stellte die Agrargemeinschaft Z bei der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde einen Feststellungsantrag nach § 73 lit d TFLG
  2. Danach möge festgestellt werden, ob es sich bei der Agrargemeinschaft Z um eine solche

§ 33Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 handelt.

Mit Schreiben vom 14.04.2014 stellte die Agrargemeinschaft Z bei der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde einen Feststellungsantrag nach Paragraph 73, Litera d, TFLG 1996. Danach möge festgestellt werden, ob es sich bei der Agrargemeinschaft Z um eine solche

Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 handelt.

der im Verfahren eingeholten Stellungnahme des Amtssachverständigen der Bezirksforstinspektion V seien seit Bestehen der Agrargemeinschaften Z keine Teilwaldrechte ausgeübt worden bzw seien in deren Gebiet keine Teilwaldrechte bekannt.

der im Verfahren eingeholten Stellungnahme des Amtssachverständigen der Bezirksforstinspektion römisch fünf seien seit Bestehen der Agrargemeinschaften Z keine Teilwaldrechte ausgeübt worden bzw seien in deren Gebiet keine Teilwaldrechte bekannt. In Spruchpunkt A)/

  1. des Bescheides vom 21.10.2015, Zl ****, stellte die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde über vorzitierten Feststellungsantrag der Agrargemeinschaft Z fest, dass die Gste Nr 4503, 4505, 4509/39, 4509/82, 4509/93, 4509/147, 4509/295, 4509/311, 4509/334 und 4509/335, alle vorgetragen in EZ ***, die Gste Nr 822/2, 870/1, 870/14, 873/2, 873/5 und 873/6, alle vorgetragen in EZ ***, das Gst Nr 1158/28 vorgetragen in EZ ***, das Gst Nr 4509/190 vorgetragen in EZ ***, die Gste Nr 2726/12, 2726/44, 2726/88, 2938, 2949/2, 3028/5, 3029/8, 3029/12, 4293/17 und 4293/38, alle vorgetragen in EZ ***, die Gste Nr 3986, 4246, 4280/2, 4290, 4291, 4417/48, 4417/48, 4417/104, 4417/117 und 4509/317, alle vorgetragen in EZ ***, die Gste Nr 3745/1, 3759, 3984, 3988/38, 4009, 4196, 4280/1, 4287 und 4288, alle vorgetragen in EZ ***, die Gste Nr 4679/7 und 4679/8, beide vorgetragen in EZ ***, und die Gste Nr 4125/1 und 4125/2, beide vorgetragen in EZ ***, Gemeindegut im Sinne des § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 darstellen. In Spruchpunkt A)/
  2. dieses Bescheides wurde festgestellt, dass die Gste Nr 4509/64 und 4509/310, beide vorgetragen in EZ ***, die Gste Nr 4508/1, 4509/25 und 4509/294, alle vorgetragen in EZ ***, das Gst Nr 4860 vorgetragen in EZ *** und das Gst Nr 2726/90 vorgetragen in EZ *** kein Gemeindegut im Sinne des § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 darstellen. In Spruchpunkt B) des Bescheides wurde die Inkraftsetzung der als Anlage beigeschlossenen, einen integrierten Bestandteil dieses Bescheides bildenden Satzung, verfügt und festgehalten, dass die bisherige Verwaltungssatzung, erlassen mit Bescheid der Agrarbehörde vom 09.01.1973, Zl ****, in der Fassung des Bescheides vom 04.07.1990, Zl ****, mit Eintritt der Rechtskraft dieses Bescheides außer Kraft tritt. In Spruchpunkt A)/
  3. des Bescheides vom 21.10.2015, Zl ****, stellte die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde über vorzitierten Feststellungsantrag der Agrargemeinschaft Z fest, dass die Gste Nr 4503, 4505, 4509/39, 4509/82, 4509/93, 4509/147, 4509/295, 4509/311, 4509/334 und 4509/335, alle vorgetragen in EZ ***, die Gste Nr 822/2, 870/1, 870/14, 873/2, 873/5 und 873/6, alle vorgetragen in EZ ***, das Gst Nr 1158/28 vorgetragen in EZ ***, das Gst Nr 4509/190 vorgetragen in EZ ***, die Gste Nr 2726/12, 2726/44, 2726/88, 2938, 2949/2, 3028/5, 3029/8, 3029/12, 4293/17 und 4293/38, alle vorgetragen in EZ ***, die Gste Nr 3986, 4246, 4280/2, 4290, 4291, 4417/48, 4417/48, 4417/104, 4417/117 und 4509/317, alle vorgetragen in EZ ***, die Gste Nr 3745/1, 3759, 3984, 3988/38, 4009, 4196, 4280/1, 4287 und 4288, alle vorgetragen in EZ ***, die Gste Nr 4679/7 und 4679/8, beide vorgetragen in EZ ***, und die Gste Nr 4125/1 und 4125/2, beide vorgetragen in EZ ***, Gemeindegut im Sinne des Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 darstellen. In Spruchpunkt A)/
  4. dieses Bescheides wurde festgestellt, dass die Gste Nr 4509/64 und 4509/310, beide vorgetragen in EZ ***, die Gste Nr 4508/1, 4509/25 und 4509/294, alle vorgetragen in EZ ***, das Gst Nr 4860 vorgetragen in EZ *** und das Gst Nr 2726/90 vorgetragen in EZ *** kein Gemeindegut im Sinne des Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 darstellen. In Spruchpunkt B) des Bescheides wurde die Inkraftsetzung der als Anlage beigeschlossenen, einen integrierten Bestandteil dieses Bescheides bildenden Satzung, verfügt und festgehalten, dass die bisherige Verwaltungssatzung, erlassen mit Bescheid der Agrarbehörde vom 09.01.1973, Zl ****, in der Fassung des Bescheides vom 04.07.1990, Zl ****, mit Eintritt der Rechtskraft dieses Bescheides außer Kraft tritt. Dieser Bescheid wurde der Agrargemeinschaft Z, A A, B B, C C, D D, F F, H H, I I, J J und K K am 27.10.2015, G G am 29.10.2015 und E E am 04.11.2015 zugestellt. Dieser Bescheid wurde der Agrargemeinschaft Z, A A, B B, C C, D D, F F, H H, römisch eins römisch eins, J J und K K am 27.10.2015, G G am 29.10.2015 und E E am 04.11.2015 zugestellt. Gegen diesen Bescheid erhoben die Agrargemeinschaft Z (1.), A A (2.), B B (3.), C C (4.), D D (5.), E E (6.), F F (7.), G G (8.), H H (9.) und I I (10.), alle vertreten durch Rechtsanwalt 1 in **** X, Adresse, mit Schriftsatz vom 18.11.2015, der Post übergeben am 19.11.2015, das Rechtsmittel der Bescheidbeschwerde

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Abs 1 Z 1 B-VG, teilten mit, dass der Bescheid in seinem gesamten Umfang angefochten werde und beantragten die Anberaumung einer mündlichen Verhandlung sowie die ersatzlose Behebung des angefochtenen Bescheides. Zusammenfassend wurde unter Zitierung diverser Erkenntnisse des Verfassungsgerichtshofes ausgeführt, dass die belangte Behörde die Vorgaben des Verfassungsgerichtshofes zur Feststellung von „atypischem Gemeindegut“ ignoriert habe. Danach hätte die belangte Behörde die wahren Eigentumsverhältnisse zu prüfen gehabt; zu berücksichtigen wäre gewesen, dass das historische Grundbuch unrichtig gewesen sein könne; zu berücksichtigen wäre gewesen, dass im Zuge der Tiroler Forstregulierung der historische Landesfürst sein Obereigentum an den Tiroler Wäldern aufgegeben und – außerhalb des Regalität-Forstbezirks – das Eigentum den „holzbezugsberechtigten Gemeinden“ (= den Nachbarschaften) zugewiesen habe. Schließlich hätte die belangte Behörde berücksichtigen müssen, dass die historische Agrarbehörde mit dem Begriff „Gemeindegut“ ein wahres Eigentum der Agrargemeinschaft festgestellt habe. Im Zuge der Tiroler Grundbuchsanlegung sei der Begriff „Gemeinde Y“ falsch verwendet worden. Den Beschwerdeführern komme zudem Eigentumsschutz zu. Ungeachtet dieser Ausgangslage entziehe die belangte Behörde den beschwerdeführenden Mitgliedern der Agrargemeinschaft die Substanz. Auch im Hinblick auf die rechtskräftig regulierten Anteilsrechte der Agrargemeinschaftsmitglieder sei der angefochtene Bescheid verfassungswidrig. Zur Inkraftsetzung der neuen Verwaltungssatzung in Spruchpunkt B) des angefochtenen Bescheides enthält das Rechtsmittel kein Vorbringen. Gegen diesen Bescheid erhoben die Agrargemeinschaft Z (1.), A A (2.), B B (3.), C C (4.), D D (5.), E E (6.), F F (7.), G G (8.), H H (9.) und römisch eins römisch eins (10.), alle vertreten durch Rechtsanwalt 1 in **** römisch zehn, Adresse, mit Schriftsatz vom 18.11.2015, der Post übergeben am 19.11.2015, das Rechtsmittel der Bescheidbeschwerde

Artikel 130

, Absatz eins, Ziffer eins, B-VG, teilten mit, dass der Bescheid in seinem gesamten Umfang angefochten werde und beantragten die Anberaumung einer mündlichen Verhandlung sowie die ersatzlose Behebung des angefochtenen Bescheides. Zusammenfassend wurde unter Zitierung diverser Erkenntnisse des Verfassungsgerichtshofes ausgeführt, dass die belangte Behörde die Vorgaben des Verfassungsgerichtshofes zur Feststellung von „atypischem Gemeindegut“ ignoriert habe. Danach hätte die belangte Behörde die wahren Eigentumsverhältnisse zu prüfen gehabt; zu berücksichtigen wäre gewesen, dass das historische Grundbuch unrichtig gewesen sein könne; zu berücksichtigen wäre gewesen, dass im Zuge der Tiroler Forstregulierung der historische Landesfürst sein Obereigentum an den Tiroler Wäldern aufgegeben und – außerhalb des Regalität-Forstbezirks – das Eigentum den „holzbezugsberechtigten Gemeinden“ (= den Nachbarschaften) zugewiesen habe. Schließlich hätte die belangte Behörde berücksichtigen müssen, dass die historische Agrarbehörde mit dem Begriff „Gemeindegut“ ein wahres Eigentum der Agrargemeinschaft festgestellt habe. Im Zuge der Tiroler Grundbuchsanlegung sei der Begriff „Gemeinde Y“ falsch verwendet worden. Den Beschwerdeführern komme zudem Eigentumsschutz zu. Ungeachtet dieser Ausgangslage entziehe die belangte Behörde den beschwerdeführenden Mitgliedern der Agrargemeinschaft die Substanz. Auch im Hinblick auf die rechtskräftig regulierten Anteilsrechte der Agrargemeinschaftsmitglieder sei der angefochtene Bescheid verfassungswidrig. Zur Inkraftsetzung der neuen Verwaltungssatzung in Spruchpunkt B) des angefochtenen Bescheides enthält das Rechtsmittel kein Vorbringen. Gegen den vorzitierten Bescheid erhoben weiters J J (11.), Adresse 1, **** W in V, mit Schreiben vom 17.11.2015, der Post übergeben am 18.11.2015, und K K (12.), Adresse 2, **** Y, mit E-Mail vom 25.11.2015 das Rechtsmittel der Bescheidbeschwerde und sprachen sich gegen die Qualifizierung der Agrargemeinschaft Z als solche

§ 33Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 aus.

Das Rechtsmittel von J J enthält kein Vorbringen zu Spruchpunkt B) des angefochtenen Bescheides. K K sprach sich in seinem Rechtsmittel gegen die von Amts wegen erlassene Verwaltungssatzung aus. Gegen den vorzitierten Bescheid erhoben weiters J J (11.), Adresse 1, **** W in römisch fünf, mit Schreiben vom 17.11.2015, der Post übergeben am 18.11.2015, und K K (12.), Adresse 2, **** Y, mit E-Mail vom 25.11.2015 das Rechtsmittel der Bescheidbeschwerde und sprachen sich gegen die Qualifizierung der Agrargemeinschaft Z als solche

Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 aus. Das Rechtsmittel von J J enthält kein Vorbringen zu Spruchpunkt B) des angefochtenen Bescheides. K K sprach sich in seinem Rechtsmittel gegen die von Amts wegen erlassene Verwaltungssatzung aus. E. Verfahren vor dem Landesverwaltungsgericht Tirol: Die Gemeinde Y erstattete im verwaltungsgerichtlichen Verfahren die Stellungnahme vom 22.01.

  1. Am 26.01.2016 führte das Landesverwaltungsgericht Tirol eine öffentliche mündliche Verhandlung unter Anwesenheit des Rechtsvertreters der Beschwerdeführer (1.) bis (10.) und der J J (11.) durch. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (1.) bis (10.) stellte klar, dass Spruchpunkt A)/
  2. nicht angefochten werde. Die Parteien verwiesen im Wesentlichen auf das bisherige Vorbringen. II.römisch zwei. Beweiswürdigung: Die getroffenen Feststellungen stützen sich auf die Akten der belangten Behörde, insbesondere die oben angeführten Bescheide, und des Landesverwaltungsgerichts Tirol. III.römisch drei. Rechtsgrundlagen: A. Maßgebliche Bestimmung des Flurverfassungslandesgesetzes (FLG), LGBl Nr 32/1952: „§ 36.

(1)Agrargemeinschaftliche Grundstücke im Sinne dieses Gesetzes sind solche,
  1. a)an welchen zwischen bestandenen Obrigkeiten und Ortsgemeinden (Ortschaften) oder ehemaligen Untertanen sowie zwischen zwei oder mehreren Gemeinden (Ortschaften) gemeinschaftliche Besitz- und Benutzungsrechte bestehen oder
  2. b)welche von allen oder von gewissen Mitgliedern einer Ortsgemeinde (Ortschaft), eines oder mehrerer Gemeindeteile (Ortsteile), einer oder mehrerer Nachbarschaften oder ähnlicher agrarischer Gemeinschaften kraft ihrer persönlichen oder mit einem Besitz verbundenen Mitgliedschaft oder von den Mitberechtigten an Wechsel- oder Wandelgründen gemeinschaftlich oder wechselweise benutzt werden.
(2)Zu diesen Grundstücken sind, unbeschadet der Rechte aus einer bereits vollendeten Ersitzung, ferner zu zählen: (…)
  1. d)das einer gemeinschaftlichen Benutzung nach den Bestimmungen der Gemeindeordnung unterliegende Gemeindegut, bzw ehemalige Ortschafts- oder Fraktionsgut;
  2. e)die der Ortsgemeinde grundbücherlich zugeschriebenen Waldgrundstücke, für die zu Gunsten bestimmter Liegenschaften oder Personen ausschließliche Holz- und Streunutzungsrechte einverleibt sind (Teilwälder). (…)“ B. Maßgebliche Bestimmung des Flurverfassungslandesgesetzes (TFLG 1969), LGBl Nr 34/1969: „§ 32.
(1)Agrargemeinschaftliche Grundstücke im Sinne dieses Gesetzes sind solche,
  1. a)an welchen zwischen bestandenen Obrigkeiten und Ortsgemeinden (Ortschaften) sowie zwischen zwei oder mehreren Gemeinden (Ortschaften) gemeinschaftliche Besitz- und Benutzungsrechte bestehen oder
  2. b)welche von allen oder von gewissen Mitgliedern einer Ortsgemeinde (Ortschaft), eines oder mehrerer Gemeindeteile (Ortsteile), einer oder mehrerer Nachbarschaften oder ähnlicher agrarischer Gemeinschaften kraft ihrer persönlichen oder mit einem Besitz verbundenen Mitgliedschaft oder von den Mitberechtigten an Wechsel- oder Wandelgründen gemeinschaftlich oder wechselweise benutzt werden.
(2)Zu diesen Grundstücken sind, unbeschadet der Rechte aus einer bereits vollendeten Ersitzung, ferner zu zählen: (…)
  1. c)das einer gemeinschaftlichen Benutzung nach den Bestimmungen der Gemeindeordnung unterliegende Gemeindegut, bzw ehemalige Ortschafts- oder Fraktionsgut;
  2. d)im Eigentum einer Gemeinde oder einer Agrargemeinschaft stehende Waldgrundstücke, an denen zu Gunsten bestimmter oder bestimmbaren Teilflächen ausschließliche Holz- und Streunutzungsrechte bestehen (Teilwälder); ausschließliche Holz- und Streunutzungsrechte sind Rechte, die einen Anspruch auf Holz- und Streunutzung im Teilwald bei Ausschluß gleichartiger Nutzungen dritter Personen gewähren. (…)“ C. Maßgebliche Bestimmungen des Tiroler Flurverfassungslandesgesetzes (TFLG 1996), LGBl Nr 74/1996, zuletzt geändert durch LGBl Nr 70/2014:Maßgebliche Bestimmungen des Tiroler Flurverfassungslandesgesetzes (TFLG 1996), Landesgesetzblatt Nr 74 aus 1996,, zuletzt geändert durch LGBl Nr 70/2014: „Agrargemeinschaftliche Grundstücke § 33.
(1)Agrargemeinschaftliche Grundstücke im Sinne dieses Gesetzes sind Grundstücke, die von allen oder mehreren Mitgliedern einer Gemeinde oder von den Mitgliedern einer Nachbarschaft, einer Interessentschaft, einer Fraktion oder einer ähnlichen Mehrheit von Berechtigten kraft einer mit einer Liegenschaft (Stammsitzliegenschaft) verbundenen oder einer persönlichen (walzenden) Mitgliedschaft gemeinschaftlich und unmittelbar für land- und forstwirtschaftliche Zwecke auf Grund alter Übung genutzt werden. Als gemeinschaftliche Nutzung gilt auch eine wechselweise sowie eine nach Raum, Zeit und Art verschiedene Nutzung. Paragraph 33,
(1)Agrargemeinschaftliche Grundstücke im Sinne dieses Gesetzes sind Grundstücke, die von allen oder mehreren Mitgliedern einer Gemeinde oder von den Mitgliedern einer Nachbarschaft, einer Interessentschaft, einer Fraktion oder einer ähnlichen Mehrheit von Berechtigten kraft einer mit einer Liegenschaft (Stammsitzliegenschaft) verbundenen oder einer persönlichen (walzenden) Mitgliedschaft gemeinschaftlich und unmittelbar für land- und forstwirtschaftliche Zwecke auf Grund alter Übung genutzt werden. Als gemeinschaftliche Nutzung gilt auch eine wechselweise sowie eine nach Raum, Zeit und Art verschiedene Nutzung.
(2)Agrargemeinschaftliche Grundstücke sind, unbeschadet der Rechte aus einer bereits vollendeten Ersitzung, insbesondere:
  1. a)Grundstücke, die im Zuge von Verfahren nach der Kaiserlichen Entschließung vom 6. Februar 1847, Provinzialgesetzsammlung von Tirol und Vorarlberg für das Jahr 1847, S 253, einer Mehrheit von Berechtigten ins Eigentum übertragen wurden;
  2. b)Grundstücke, die im Zuge von Verfahren nach dem Kaiserlichen Patent vom 5. Juli 1853, RGBl Nr 130, einer Mehrheit von Berechtigten ins Eigentum übertragen wurden;
  3. c)Grundstücke, die 1. im Eigentum einer Gemeinde stehen und zur Deckung des Haus- und Gutsbedarfes von Stammsitzliegenschaften dienen oder 2. vormals im Eigentum einer Gemeinde gestanden sind, durch Regulierungsplan ins Eigentum einer Agrargemeinschaft übertragen wurden, vor dieser Übertragung der Deckung des Haus- und Gutsbedarfes von Stammsitzliegenschaften gedient haben und nicht Gegenstand einer Hauptteilung waren (Gemeindegut);
  4. d)Waldgrundstücke, die im Eigentum einer Gemeinde oder einer Mehrheit von Berechtigten (Agrargemeinschaft) stehen und auf denen Teilwaldrechte (Abs 3) bestehen (Teilwälder). Diese Grundstücke zählen im Fall des Vorliegens der Voraussetzungen nach lit c zum Gemeindegut, soweit Teilwälder auf Grundstücken im Sinn der lit c Z 2 bestehen, sind die für Grundstücke im Sinn der lit c Z 2 geltenden Bestimmungen dieses Gesetzes mit der Maßgabe anzuwenden, dass das ausschließliche Holz- und Streunutzungsrecht der Teilwaldberechtigten gewahrt bleibt.
  5. d)Waldgrundstücke, die im Eigentum einer Gemeinde oder einer Mehrheit von Berechtigten (Agrargemeinschaft) stehen und auf denen Teilwaldrechte (Absatz 3,) bestehen (Teilwälder). Diese Grundstücke zählen im Fall des Vorliegens der Voraussetzungen nach Litera c, zum Gemeindegut, soweit Teilwälder auf Grundstücken im Sinn der Litera c, Ziffer 2, bestehen, sind die für Grundstücke im Sinn der Litera c, Ziffer 2, geltenden Bestimmungen dieses Gesetzes mit der Maßgabe anzuwenden, dass das ausschließliche Holz- und Streunutzungsrecht der Teilwaldberechtigten gewahrt bleibt. (…) Zuständigkeit der Agrarbehörde außerhalb eines Verfahrens § 73. Der Agrarbehörde steht außerhalb eines Verfahrens (§ 72) die Entscheidung über die Fragen zu, Paragraph 73, Der Agrarbehörde steht außerhalb eines Verfahrens (Paragraph 72,) die Entscheidung über die Fragen zu,
  6. a)ob in einem gegebenen Falle eine Agrargemeinschaft vorhanden ist,
  7. b)auf welches Gebiet sich die Grundstücke einer Agrargemeinschaft erstrecken (§ 33),
  8. b)auf welches Gebiet sich die Grundstücke einer Agrargemeinschaft erstrecken (Paragraph 33,),
  9. c)wer Eigentümer der agrargemeinschaftlichen Grundstücke ist (§ 38 Abs 1),
  10. c)wer Eigentümer der agrargemeinschaftlichen Grundstücke ist (Paragraph 38, Absatz eins,),
  11. d)ob Gemeindegut oder Gemeindevermögen vorliegt oder ob es sich um Grundstücke nach § 33 Abs 2 lit d handelt,
  12. d)ob Gemeindegut oder Gemeindevermögen vorliegt oder ob es sich um Grundstücke nach Paragraph 33, Absatz 2, Litera d, handelt,
  13. e)ob und in welchem Umfang einer Stammsitzliegenschaft oder einer Person Anteilsrechte an agrargemeinschaftlichen Grundstücken zustehen. Parteien und Beteiligte § 74. (…)Paragraph 74, (…) (…)
(8)Im Übrigen kommt Personen eine Parteistellung nur insoweit zu, als ihnen in diesem Gesetz Rechte eingeräumt oder Pflichten auferlegt werden. (…)“ IV.römisch vier. Rechtliche Erwägungen: Vorauszuschicken ist, dass sich die Rechtsmittel der Beschwerdeführer (1.) bis einschließlich (11.) ausschließlich gegen Spruchpunkt A)/
  1. des angefochtenen Bescheides der belangten Behörde richten. Im Rahmen der öffentlichen mündlichen Verhandlung am 26.01.2016 stellte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (1.) bis (10.) ausdrücklich klar, dass Spruchpunkt A)/
  2. des angefochtenen Bescheides (Feststellung

§ 73

lit d TFLG 1996, dass bestimmte Grundstück kein Gemeindegut im Sinne des § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 darstellen) nicht angefochten werde. Das Rechtsmittel der J J richtet sich ebenfalls nicht gegen diesen Spruchpunkt. Die Beschwerde des K K (12.) ist verspätet (der angefochtene Bescheid wurde ihm am 27.10.2015 zugestellt, letzter Tag der Frist wäre der 24.11.2015 gewesen, sein Rechtsmittel langte erst am 25.11.2015 per E-Mail bei der belangten Behörde ein). Was Spruchpunkt B) des angefochtenen Bescheides betrifft, so richtet sich weder das Rechtsmittel der Beschwerdeführer (1.) bis (10.) noch jenes der J J (11.) gegen die Inkraftsetzung einer neuen Verwaltungssatzung. Das Rechtsmittel des K K (12.) langte – wie oben ausgeführt – verspätet ein. Insofern sind die Spruchpunkte A)/

  1. und B) des angefochtenen Bescheides bereits in Rechtskraft erwachsen. Verfahrensgegenständlich ist damit ausschließlich Spruchpunkt A)/
  2. des angefochtenen Bescheides. Vorauszuschicken ist, dass sich die Rechtsmittel der Beschwerdeführer (1.) bis einschließlich (11.) ausschließlich gegen Spruchpunkt A)/
  3. des angefochtenen Bescheides der belangten Behörde richten. Im Rahmen der öffentlichen mündlichen Verhandlung am 26.01.2016 stellte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (1.) bis (10.) ausdrücklich klar, dass Spruchpunkt A)/
  4. des angefochtenen Bescheides (Feststellung

Paragraph 73, Litera d, TFLG 1996, dass bestimmte Grundstück kein Gemeindegut im Sinne des Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 darstellen) nicht angefochten werde. Das Rechtsmittel der J J richtet sich ebenfalls nicht gegen diesen Spruchpunkt. Die Beschwerde des K K (12.) ist verspätet (der angefochtene Bescheid wurde ihm am 27.10.2015 zugestellt, letzter Tag der Frist wäre der 24.11.2015 gewesen, sein Rechtsmittel langte erst am 25.11.2015 per E-Mail bei der belangten Behörde ein). Was Spruchpunkt B) des angefochtenen Bescheides betrifft, so richtet sich weder das Rechtsmittel der Beschwerdeführer (1.) bis (10.) noch jenes der J J (11.) gegen die Inkraftsetzung einer neuen Verwaltungssatzung. Das Rechtsmittel des K K (12.) langte – wie oben ausgeführt – verspätet ein. Insofern sind die Spruchpunkte A)/2. und B) des angefochtenen Bescheides bereits in Rechtskraft erwachsen. Verfahrensgegenständlich ist damit ausschließlich Spruchpunkt A)/1. des angefochtenen Bescheides.

dem aktuellen Grundbuchsauszug wurde das Eigentumsrecht an den Liegenschaften in EZ ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, *** und *** für die Agrargemeinschaft Z aufgrund der Urkunde vom 09.01.1973 eingetragen. Bei dieser Urkunde handelt es sich um den Regulierungsplan für das Gemeindegut Y vom 09.01.1973, Zl ****. Damals bestand die EZ *** II KG Y aus den Gsten Nr 4503, 4505, 4509/39, 4509/82, 4509/93, 4509/147, 4509/295, 4509/311, 4509/332, 4509/333, 4509/334 und 4509/335, die EZ *** II KG Y aus den Gsten Nr 822/2, 870/1, 870/14, 873/2, 873/5 und 873/6, die EZ *** II KG Y aus Gst Nr 1158/28, die EZ *** II KG Y aus den Gsten Nr 2572/47 und 4509/190, die EZ *** II KG Y aus den Gsten Nr 2726/12, 2726/44, 2726/88, 2938, 2949/2, 3028/5, 3029/8, 4293/17 und 4293/38, die EZ *** II KG Y aus den Gsten Nr 3986, 4246, 4280/2, 4290, 4291, 4417/48, 4417/104, 4509/317, 3631/2 und 3631/3, die EZ *** II KG Y aus den Gsten Nr 3745, 3759, 3984, 3988/38, 4009, 4196, 4280/1, 4287, 4288, die EZ *** IIKG Y aus Gst Nr 4679/1 und die EZ *** II KG Y aus Gst Nr 4125.

dem aktuellen Grundbuchsauszug wurde das Eigentumsrecht an den Liegenschaften in EZ ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, *** und *** für die Agrargemeinschaft Z aufgrund der Urkunde vom 09.01.1973 eingetragen. Bei dieser Urkunde handelt es sich um den Regulierungsplan für das Gemeindegut Y vom 09.01.1973, Zl ****. Damals bestand die EZ *** römisch zwei KG Y aus den Gsten Nr 4503, 4505, 4509/39, 4509/82, 4509/93, 4509/147, 4509/295, 4509/311, 4509/332, 4509/333, 4509/334 und 4509/335, die EZ *** römisch zwei KG Y aus den Gsten Nr 822/2, 870/1, 870/14, 873/2, 873/5 und 873/6, die EZ *** römisch zwei KG Y aus Gst Nr 1158/28, die EZ *** römisch zwei KG Y aus den Gsten Nr 2572/47 und 4509/190, die EZ *** römisch zwei KG Y aus den Gsten Nr 2726/12, 2726/44, 2726/88, 2938, 2949/2, 3028/5, 3029/8, 4293/17 und 4293/38, die EZ *** römisch zwei KG Y aus den Gsten Nr 3986, 4246, 4280/2, 4290, 4291, 4417/48, 4417/104, 4509/317, 3631/2 und 3631/3, die EZ *** römisch zwei KG Y aus den Gsten Nr 3745, 3759, 3984, 3988/38, 4009, 4196, 4280/1, 4287, 4288, die EZ *** IIKG Y aus Gst Nr 4679/1 und die EZ *** römisch zwei KG Y aus Gst Nr

  1. Die EZ *** besteht heute aus den Gsten Nr 4503, 4505, 4508/1, 4509/25, 4509/39, 4509/82, 4509/93, 4509/147, 4509/294, 4509/295, 4509/311, 4509/334 und 4509/
  2. Die EZ *** besteht heute aus den Gsten Nr 822/2, 870/1, 870/14, 873/2, 873/5 und 873/
  3. Die EZ *** besteht heute aus dem Gst Nr 1158/
  4. Die EZ *** besteht heute aus dem Gst Nr 4509/
  5. Die EZ *** besteht heute aus den Gsten Nr 2726/12, 2726/44, 2726/88, 2938, 2949/2, 3028/5, 3029/8, 3029/12, 4293/17 und 4293/
  6. Die EZ *** besteht heute aus den Gsten Nr 3986, 4246, 4280/2, 4290, 4291, 4417/48, 4417/104, 4417/117 und 4509/
  7. Die EZ *** besteht heute aus den Gsten Nr 3745/1, 3759, 3984, 3988/38, 3988/71, 4009, 4196, 4280/1, 4287, 4288 und
  8. Die EZ *** besteht heute aus den Gsten Nr 4679/7 und 4679/
  9. Die EZ *** besteht heute aus den Gsten Nr 4125/1 und 4125/
  10. Verfahrensgegenständlich ist ein Feststellungsantrag

§ 73

lit d TFLG 1996 betreffend die Frage, ob die Agrargemeinschaft Z auf Gemeindegut

§ 33

Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 besteht.Verfahrensgegenständlich ist ein Feststellungsantrag

Paragraph 73, Litera d, TFLG 1996 betreffend die Frage, ob die Agrargemeinschaft Z auf Gemeindegut

Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 besteht. Im Hinblick darauf, dass nicht bloß die Agrargemeinschaft Z, sondern auch diverse Mitglieder dieser Agrargemeinschaft ein Rechtsmittel gegen den Bescheid der belangten Behörde vom 21.10.2015, Zl ****, erhoben haben, stellt sich die Frage, wer in einem Verfahren

§ 73lit d TFLG 1996 überhaupt Parteistellung hat.

Wie der Verwaltungsgerichtshof in seinem Erkenntnis vom 26.03.2015, Zl ****, ausgeführt hat, sind einem Feststellungsverfahren nach § 73 lit d TFLG 1996 (im Zusammenhang mit der Feststellung von Gemeindegut) regelmäßig als Parteien die betreffende Agrargemeinschaft, die in diesem Zusammenhang (auch) die agrargemeinschaftlichen Anteilsrechte repräsentiert, zum einen und die Gemeinde zum anderen beizuziehen. Für die Heranziehung der Mitglieder der Agrargemeinschaft als Verfahrensparteien fehlt es hingegen an einer rechtlichen Grundlage. Die förmliche Zustellung einer Bescheidausfertigung an eine Nichtpartei begründet im Übrigen nicht deren Parteistellung (vgl VwGH 29.07.2015, 2013/07/0183). Zusammenfassend kommt folglich nur der Agrargemeinschaft Z, nicht aber deren Mitglieder, Parteistellung im Verfahren nach § 73 lit d TFLG 1996 zu. Insofern ist nur die Beschwerde der Agrargemeinschaft Z, nicht aber jene der Agrargemeinschaftsmitglieder zulässig. Die Beschwerde des Agrargemeinschaftsmitglieds K K (12.) ist zudem verspätet.Im Hinblick darauf, dass nicht bloß die Agrargemeinschaft Z, sondern auch diverse Mitglieder dieser Agrargemeinschaft ein Rechtsmittel gegen den Bescheid der belangten Behörde vom 21.10.2015, Zl ****, erhoben haben, stellt sich die Frage, wer in einem Verfahren

Paragraph 73, Litera d, TFLG 1996 überhaupt Parteistellung hat. Wie der Verwaltungsgerichtshof in seinem Erkenntnis vom 26.03.2015, Zl ****, ausgeführt hat, sind einem Feststellungsverfahren nach Paragraph 73, Litera d, TFLG 1996 (im Zusammenhang mit der Feststellung von Gemeindegut) regelmäßig als Parteien die betreffende Agrargemeinschaft, die in diesem Zusammenhang (auch) die agrargemeinschaftlichen Anteilsrechte repräsentiert, zum einen und die Gemeinde zum anderen beizuziehen. Für die Heranziehung der Mitglieder der Agrargemeinschaft als Verfahrensparteien fehlt es hingegen an einer rechtlichen Grundlage. Die förmliche Zustellung einer Bescheidausfertigung an eine Nichtpartei begründet im Übrigen nicht deren Parteistellung vergleiche VwGH 29.07.2015, 2013/07/0183). Zusammenfassend kommt folglich nur der Agrargemeinschaft Z, nicht aber deren Mitglieder, Parteistellung im Verfahren nach Paragraph 73, Litera d, TFLG 1996 zu. Insofern ist nur die Beschwerde der Agrargemeinschaft Z, nicht aber jene der Agrargemeinschaftsmitglieder zulässig. Die Beschwerde des Agrargemeinschaftsmitglieds K K (12.) ist zudem verspätet. Infolge des zulässigen Rechtsmittels der Agrargemeinschaft Z ist im Sinne des § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 zu prüfen, ob die in EZ ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, *** und *** vorgetragenen und im Eigentum der Agrargemeinschaft Z stehenden GrundstückeInfolge des zulässigen Rechtsmittels der Agrargemeinschaft Z ist im Sinne des Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 zu prüfen, ob die in EZ ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, *** und *** vorgetragenen und im Eigentum der Agrargemeinschaft Z stehenden Grundstücke - vor dem Zeitpunkt der Übertragung an die Agrargemeinschaft Z im Eigentum der Gemeinde gestanden sind; - durch Regulierungsplan ins Eigentum der Agrargemeinschaft Z übertragen wurden; - vor dieser Übertragung der Deckung des Haus- und Gutsbedarfes von Stammsitzliegenschaften gedient haben und - (nicht) Gegenstand einer Hauptteilung waren. Vorauszuschicken ist, dass die Agrargemeinschaft Z die Feststellung im Bescheid der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 21.10.2015, Zl ****, wonach die Gste Nr 4509/64 und 4509/310, beide EZ ***, die Gste Nr 4508/1, 4509/25 und 4509/294, alle EZ ***, das Gst Nr 4860 EZ *** und das Gst Nr 2726/90 EZ *** kein Gemeindegut im Sinne des § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 darstellen, nicht angefochten hat. Bezüglich dieser Feststellung ist der genannte Bescheid folglich in Rechtskraft erwachsen. Vorauszuschicken ist, dass die Agrargemeinschaft Z die Feststellung im Bescheid der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 21.10.2015, Zl ****, wonach die Gste Nr 4509/64 und 4509/310, beide EZ ***, die Gste Nr 4508/1, 4509/25 und 4509/294, alle EZ ***, das Gst Nr 4860 EZ *** und das Gst Nr 2726/90 EZ *** kein Gemeindegut im Sinne des Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 darstellen, nicht angefochten hat. Bezüglich dieser Feststellung ist der genannte Bescheid folglich in Rechtskraft erwachsen. Entscheidungswesentlich ist folglich die Frage, ob die Voraussetzungen des § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 im Hinblick auf die Gste Nr 4503, 4505, 4509/39, 4509/82, 4509/93, 4509/147, 4509/295, 4509/311, 4509/334 und 4509/335, alle EZ ***, die Gste Nr 822/2, 870/1, 870/14, 873/2, 873/5 und 873/6, alle EZ ***, das Gst Nr 1158/28 EZ ***, das Gst Nr 4509/190, EZ ***, die Gste Nr 2726/12, 2726/44, 2726/88, 2938, 2949/2, 3028/5, 3029/8, 3029/12 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 3029/8), 4293/17 und 4293/38, alle EZ ***, die Gste Nr 3986, 4246, 4280/2, 4290, 4291, 4417/48, 4417/104, 4417/117 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 4417/104) und 4509/317, alle EZ ***, die Gste Nr 3745/1 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 3745), 3759, 3984, 3988/38, 3988/71 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 3988/38), 4009, 4196, 4280/1, 4287 und 4288, alle EZ ***, die Gste Nr 4679/7 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 4679/1) und 4679/8 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 4679/1), beide EZ ***, und die Gste Nr 4125/1 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 4125) und 4125/2 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 4125), beide EZ ***, vorliegen. Entscheidungswesentlich ist folglich die Frage, ob die Voraussetzungen des Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 im Hinblick auf die Gste Nr 4503, 4505, 4509/39, 4509/82, 4509/93, 4509/147, 4509/295, 4509/311, 4509/334 und 4509/335, alle EZ ***, die Gste Nr 822/2, 870/1, 870/14, 873/2, 873/5 und 873/6, alle EZ ***, das Gst Nr 1158/28 EZ ***, das Gst Nr 4509/190, EZ ***, die Gste Nr 2726/12, 2726/44, 2726/88, 2938, 2949/2, 3028/5, 3029/8, 3029/12 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 3029/8), 4293/17 und 4293/38, alle EZ ***, die Gste Nr 3986, 4246, 4280/2, 4290, 4291, 4417/48, 4417/104, 4417/117 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 4417/104) und 4509/317, alle EZ ***, die Gste Nr 3745/1 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 3745), 3759, 3984, 3988/38, 3988/71 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 3988/38), 4009, 4196, 4280/1, 4287 und 4288, alle EZ ***, die Gste Nr 4679/7 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 4679/1) und 4679/8 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 4679/1), beide EZ ***, und die Gste Nr 4125/1 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 4125) und 4125/2 (entstanden durch Teilung des Gstes Nr 4125), beide EZ ***, vorliegen. A. Vormaliges Eigentum der Gemeinde:

dem Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 30.06.2011, 2010/07/0091, ist mit dieser Formulierung gemeint, dass die fraglichen Grundstücke vormals, also vor dem Zeitpunkt der Übertragung an die Agrargemeinschaft, im Eigentum der politischen Gemeinde gestanden sind. Die Agrargemeinschaft Z wurde infolge des Regulierungsplans für das Gemeindegut Y vom 09.01.1973, Zl ****, als Eigentümerin oben angeführter Grundstücke ins Grundbuch eingetragen. Bis zu diesem Zeitpunkt standen die EZ *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** II, *** IIund *** II, alle KG Y,

dem Grundbuch im Eigentum der Gemeinde Y. Vor dem Zeitpunkt der Übertragung der verfahrensgegenständlichen Grundstücke an die Agrargemeinschaft Z war sohin die Gemeinde Y Eigentümerin dieser Grundstücke. Die Agrargemeinschaft Z wurde infolge des Regulierungsplans für das Gemeindegut Y vom 09.01.1973, Zl ****, als Eigentümerin oben angeführter Grundstücke ins Grundbuch eingetragen. Bis zu diesem Zeitpunkt standen die EZ *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** römisch zwei, *** IIund *** römisch zwei, alle KG Y,

dem Grundbuch im Eigentum der Gemeinde Y. Vor dem Zeitpunkt der Übertragung der verfahrensgegenständlichen Grundstücke an die Agrargemeinschaft Z war sohin die Gemeinde Y Eigentümerin dieser Grundstücke. Bereits im Bescheid vom 23.03.1966, Zl ****, mit dem die „Liste der Parteien für die Regulierung des Gemeindegutes der Gemeinde Y“ erlassen wurde, wurden die oben angeführten Grundstücke als agrargemeinschaftliches Grundstück im Sinne des § 36 Abs 2 lit d FLG 1952 qualifiziert. Dass die oben angeführten Grundstücke im Bescheid vom 16.02.1972, Zl ****, mit dem das „Verzeichnis der Anteilsrechte für die Regulierung des Gemeindegutes der Gemeinde Y“ erlassen wurde, und im Regulierungsplan vom 09.01.1973, Zl ****, als agrargemeinschaftliche Grundstücke im Sinne des § 32 Abs 2 lit d TFLG 1969, sohin als Teilwald, qualifiziert wurden, war ein Irrtum. Wie sich aus dem Bescheid des Landesagrarsenats beim Amt der Tiroler Landesregierung vom 10.10.1985, Zl ****, ergibt, wären die oben angeführten Grundstücke richtigerweise als solche

§ 32Abs 2 lit c TFLG 1969, sohin als Gemeindegut, zu qualifizieren gewesen.

Wenn die belangte Behörde unter Zugrundelegung des Verwaltungsgerichtshoferkenntnisses vom 30.06.2011, Zl 2010/07/0091, infolge dieser Qualifizierung zum Schluss kam, dass die Agrargemeinschaft Z im Hinblick auf die verfahrensgegenständlichen Grundstücke auf Gemeindegut im Sinne des § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 besteht, ist ihr somit beizupflichten. Im soeben zitierten Erkenntnis hat der Verwaltungsgerichtshof auch ausgeführt, dass eine derartige bescheidmäßige Feststellung nur so verstanden werden kann, dass die Agrarbehörde damit die in Rede stehenden Grundstücke rechtskräftig als Gemeindegut im Sinne der damals in Geltung gestandenen Gemeindeordnung qualifizierte. Daraus folgt, dass im vorliegenden Fall rechtskräftig – und damit für die Verwaltungsbehörden, das Verwaltungsgericht und auch den Verwaltungsgerichtshof bindend – zum Ausdruck gebracht wurde, dass diese Grundstücke Gemeindegut im Sinne der jeweils geltenden Tiroler Gemeindeordnung, also Gemeindegut im Eigentum der Gemeinde, sind. Zudem ist im hier vorliegenden Akt kein Indiz dafür gegeben, dass die im Zuge des Regulierungsverfahrens erfolgte Qualifizierung der Regulierungsgrundstücke als Gemeindegut etwa auf einem Irrtum, einer Flüchtigkeit oder Ungenauigkeit beruhen würde. Vielmehr ist in allen Aktenstücken immer nur von den Nutzungsberechtigten am Gemeindegut und nicht von den Eigentümern die Rede. Insgesamt besteht für das Landesverwaltungsgericht Tirol kein Zweifel, dass die verfahrensgegenständlichen Grundstücke vor der Übertragung auf die Agrargemeinschaft Z im Eigentum der politischen Gemeinde Y gestanden sind. Bereits im Bescheid vom 23.03.1966, Zl ****, mit dem die „Liste der Parteien für die Regulierung des Gemeindegutes der Gemeinde Y“ erlassen wurde, wurden die oben angeführten Grundstücke als agrargemeinschaftliches Grundstück im Sinne des Paragraph 36, Absatz 2, Litera d, FLG 1952 qualifiziert. Dass die oben angeführten Grundstücke im Bescheid vom 16.02.1972, Zl ****, mit dem das „Verzeichnis der Anteilsrechte für die Regulierung des Gemeindegutes der Gemeinde Y“ erlassen wurde, und im Regulierungsplan vom 09.01.1973, Zl ****, als agrargemeinschaftliche Grundstücke im Sinne des Paragraph 32, Absatz 2, Litera d, TFLG 1969, sohin als Teilwald, qualifiziert wurden, war ein Irrtum. Wie sich aus dem Bescheid des Landesagrarsenats beim Amt der Tiroler Landesregierung vom 10.10.1985, Zl ****, ergibt, wären die oben angeführten Grundstücke richtigerweise als solche

Paragraph 32, Absatz 2, Litera c, TFLG 1969, sohin als Gemeindegut, zu qualifizieren gewesen. Wenn die belangte Behörde unter Zugrundelegung des Verwaltungsgerichtshoferkenntnisses vom 30.06.2011, Zl 2010/07/0091, infolge dieser Qualifizierung zum Schluss kam, dass die Agrargemeinschaft Z im Hinblick auf die verfahrensgegenständlichen Grundstücke auf Gemeindegut im Sinne des Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 besteht, ist ihr somit beizupflichten. Im soeben zitierten Erkenntnis hat der Verwaltungsgerichtshof auch ausgeführt, dass eine derartige bescheidmäßige Feststellung nur so verstanden werden kann, dass die Agrarbehörde damit die in Rede stehenden Grundstücke rechtskräftig als Gemeindegut im Sinne der damals in Geltung gestandenen Gemeindeordnung qualifizierte. Daraus folgt, dass im vorliegenden Fall rechtskräftig – und damit für die Verwaltungsbehörden, das Verwaltungsgericht und auch den Verwaltungsgerichtshof bindend – zum Ausdruck gebracht wurde, dass diese Grundstücke Gemeindegut im Sinne der jeweils geltenden Tiroler Gemeindeordnung, also Gemeindegut im Eigentum der Gemeinde, sind. Zudem ist im hier vorliegenden Akt kein Indiz dafür gegeben, dass die im Zuge des Regulierungsverfahrens erfolgte Qualifizierung der Regulierungsgrundstücke als Gemeindegut etwa auf einem Irrtum, einer Flüchtigkeit oder Ungenauigkeit beruhen würde. Vielmehr ist in allen Aktenstücken immer nur von den Nutzungsberechtigten am Gemeindegut und nicht von den Eigentümern die Rede. Insgesamt besteht für das Landesverwaltungsgericht Tirol kein Zweifel, dass die verfahrensgegenständlichen Grundstücke vor der Übertragung auf die Agrargemeinschaft Z im Eigentum der politischen Gemeinde Y gestanden sind. B. Übertragung ins Eigentum der Agrargemeinschaft durch Regulierungsplan: Zumal das Eigentumsrecht für die Agrargemeinschaft Z infolge des Regulierungsplans für das Gemeindegut Y vom 09.01.1973, Zl ****, einverleibt wurde, ist dieses Erfordernis erfüllt. C. Deckung des Haus- und Gutsbedarfs von Stammsitzliegenschaften vor der Übertragung: Aus dem festgestellten Inhalt der in Kapitel I. dieser Entscheidung angeführten Aktenstücke ergibt sich zweifelsfrei, dass die als Gemeindegut festgestellten Liegenschaften nach alter Übung mit Nutzungen nach der Tiroler Gemeindeordnung belastet waren und (auch) der Deckung des Haus- und Gutsbedarfs von Stammsitzliegenschaften vor der Übertragung der Grundstücke ins Eigentum der Agrargemeinschaft Z dienten. Aus dem festgestellten Inhalt der in Kapitel römisch eins. dieser Entscheidung angeführten Aktenstücke ergibt sich zweifelsfrei, dass die als Gemeindegut festgestellten Liegenschaften nach alter Übung mit Nutzungen nach der Tiroler Gemeindeordnung belastet waren und (auch) der Deckung des Haus- und Gutsbedarfs von Stammsitzliegenschaften vor der Übertragung der Grundstücke ins Eigentum der Agrargemeinschaft Z dienten. D. Keine Hauptteilung: Eine der Voraussetzungen, die § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 nennt, ist das Fehlen einer Hauptteilung zwischen Gemeinde und Agrargemeinschaft. Ein rechtskräftiger Hauptteilungsplan soll nach der Intention des Gesetzgebers der Qualifikation als Gemeindegutsagrargemeinschaft deshalb entgegen stehen, weil die Gemeinde in einem solchen Fall – idealtypisch betrachtet – mit von den bisherigen Nutzungen unbelasteten Grundstücken aus dem Gemeindegut abgefunden wurde. Dabei sollte diese Aufteilung der Grundflächen zwischen der Gemeinde und der Agrargemeinschaft dem Wert der Rechte der beiden Seiten entsprechen. War die Gemeinde dem Wert ihrer Rechte entsprechend abgefunden worden, so bestand kein Anlass mehr, von der Konstellation auszugehen, die das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 11.06.2008, VfSlg 18.446/2008, und diesem folgend die Bestimmung des § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 vor Augen hatte (vgl VwGH 22.12.2011, 2011/07/0183). Der Verwaltungsgerichtshof hat zu dieser Voraussetzung die Ansicht vertreten, dass nach § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 allein relevant ist, ob in Bezug auf die in Rede stehenden agrargemeinschaftlichen Grundstücke („Regulierungsgebiet“) tatsächlich eine Hauptteilung im Sinne des TFLG 1996 stattgefunden hat. Entscheidend ist dabei, dass die Hauptteilung das gesamte Gemeindegut erfasste und eine vermögensrechtliche Auseinandersetzung zwischen der Gemeinde und der Agrargemeinschaft in Bezug auf das Gemeindegut darstellte. Nur ein solcherart die Eigenschaft als Gemeindegut beendender, rechtskräftiger Akt konnte zum Wegfall der Qualifikation als Gemeindegutsagrargemeinschaft führen. Auch ein agrarbehördlich genehmigtes Parteienübereinkommen, das ebenfalls die Beendigung der Qualifizierung von agrargemeinschaftlichen Grundstücken als Gemeindegut bezweckte und dem eine entsprechende Auseinandersetzung zwischen Gemeinde und Agrargemeinschaft (ua mit Ermittlung des Wertes und der Zuteilung unbelasteten Grundes an die Gemeinde als Folge der Entlastung der Grundflächen) vorangegangen wäre, wäre einer Hauptteilung gleichzuhalten (vgl dazu VwGH 13.10.2011, 2011/07/0001; 15.09.2011, 2010/07/0106) und führte gleichfalls zum Wegfall der Gemeindegutseigenschaft. Für die Annahme, es ist eine Hauptteilung vorgenommen worden und damit die Eigenschaft des Gebietes als Gemeindegut beendet, kommt es daher nicht auf den Titel des Aktes, als vielmehr auf den Inhalt der mit ihm verfügten rechtserheblichen Vorgänge an. Diese Prüfung hat naturgemäß immer einzelfallbezogen zu erfolgen (vgl VwGH 22.03.2012, 2010/07/0101). Eine der Voraussetzungen, die Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 nennt, ist das Fehlen einer Hauptteilung zwischen Gemeinde und Agrargemeinschaft. Ein rechtskräftiger Hauptteilungsplan soll nach der Intention des Gesetzgebers der Qualifikation als Gemeindegutsagrargemeinschaft deshalb entgegen stehen, weil die Gemeinde in einem solchen Fall – idealtypisch betrachtet – mit von den bisherigen Nutzungen unbelasteten Grundstücken aus dem Gemeindegut abgefunden wurde. Dabei sollte diese Aufteilung der Grundflächen zwischen der Gemeinde und der Agrargemeinschaft dem Wert der Rechte der beiden Seiten entsprechen. War die Gemeinde dem Wert ihrer Rechte entsprechend abgefunden worden, so bestand kein Anlass mehr, von der Konstellation auszugehen, die das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 11.06.2008, VfSlg 18.446 aus 2008,, und diesem folgend die Bestimmung des Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 vor Augen hatte vergleiche VwGH 22.12.2011, 2011/07/0183). Der Verwaltungsgerichtshof hat zu dieser Voraussetzung die Ansicht vertreten, dass nach Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 allein relevant ist, ob in Bezug auf die in Rede stehenden agrargemeinschaftlichen Grundstücke („Regulierungsgebiet“) tatsächlich eine Hauptteilung im Sinne des TFLG 1996 stattgefunden hat. Entscheidend ist dabei, dass die Hauptteilung das gesamte Gemeindegut erfasste und eine vermögensrechtliche Auseinandersetzung zwischen der Gemeinde und der Agrargemeinschaft in Bezug auf das Gemeindegut darstellte. Nur ein solcherart die Eigenschaft als Gemeindegut beendender, rechtskräftiger Akt konnte zum Wegfall der Qualifikation als Gemeindegutsagrargemeinschaft führen. Auch ein agrarbehördlich genehmigtes Parteienübereinkommen, das ebenfalls die Beendigung der Qualifizierung von agrargemeinschaftlichen Grundstücken als Gemeindegut bezweckte und dem eine entsprechende Auseinandersetzung zwischen Gemeinde und Agrargemeinschaft (ua mit Ermittlung des Wertes und der Zuteilung unbelasteten Grundes an die Gemeinde als Folge der Entlastung der Grundflächen) vorangegangen wäre, wäre einer Hauptteilung gleichzuhalten vergleiche dazu VwGH 13.10.2011, 2011/07/0001; 15.09.2011, 2010/07/0106) und führte gleichfalls zum Wegfall der Gemeindegutseigenschaft. Für die Annahme, es ist eine Hauptteilung vorgenommen worden und damit die Eigenschaft des Gebietes als Gemeindegut beendet, kommt es daher nicht auf den Titel des Aktes, als vielmehr auf den Inhalt der mit ihm verfügten rechtserheblichen Vorgänge an. Diese Prüfung hat naturgemäß immer einzelfallbezogen zu erfolgen vergleiche VwGH 22.03.2012, 2010/07/0101). Entscheidungswesentlich ist daher, ob die angeführten Grundstücke Gegenstand einer Hauptteilung oder einem einer Hauptteilung vergleichbaren Vorgang waren. Dies ist infolge des festgestellten Akteninhalts klar zu verneinen. Die Voraussetzungen für das Vorliegen von Gemeindegut im Sinne des § 33 Abs 2 lit c Z 2 TFLG 1996 liegen somit zweifelsfrei vor. Die Voraussetzungen für das Vorliegen von Gemeindegut im Sinne des Paragraph 33, Absatz 2, Litera c, Ziffer 2, TFLG 1996 liegen somit zweifelsfrei vor. V.römisch fünf. Unzulässigkeit der ordentlichen Revision:

§ 25aAbs 1 Vw

GG hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision

Art 133Abs 4 B-VG zulässig ist.

Der Ausspruch ist kurz zu begründen.

Paragraph 25 a, Absatz eins, VwGG hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision

Artikel 133, Absatz 4, B-VG zulässig ist.

Der Ausspruch ist kurz zu begründen.

Art 133

Abs 4 B-VG ist die Revision gegen ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtes zulässig, wenn sie von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt, insbesondere wenn das Erkenntnis von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht, eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird.

Artikel 133

, Absatz 4, B-VG ist die Revision gegen ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtes zulässig, wenn sie von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt, insbesondere wenn das Erkenntnis von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht, eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird.

dem Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 26.03.2015, Zl ****, kommt den Agrargemeinschaftsmitgliedern in einem Feststellungsverfahren

§ 73lit d TFLG 1996 keine Parteistellung zu.

Der getroffene Beschluss orientiert sich folglich an der Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes.

dem Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 26.03.2015, Zl ****, kommt den Agrargemeinschaftsmitgliedern in einem Feststellungsverfahren

Paragraph 73, Litera d, TFLG 1996 keine Parteistellung zu. Der getroffene Beschluss orientiert sich folglich an der Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes. Infolge der im Bescheid des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 23.03.1966, Zl ****, erfolgten Qualifizierung der gegenständlichen Grundstücke als solche

§ 36

Abs 2 lit d FLG 1952 ist bindend davon auszugehen, dass die genannten Grundstücke vormals im Eigentum der Gemeinde gestanden sind. Dass die gegenständlichen Grundstücke vor der Übertragung der Grundstücke ins Eigentum der Agrargemeinschaft Z der Deckung des Haus- und Gutsbedarfs von Stammsitzliegenschaften dienten, ergibt sich aus dem festgestellten Akteninhalt. Die Durchführung einer Hauptteilung war im Einklang mit der Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes zu verneinen. Das gegenständliche Erkenntnis basiert insgesamt auf der Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes (vgl VwGH 30.06.2011, 2010/07/0074; 30.06.2011, 2010/07/0230; 22.12.2011, 2011/07/0183; 13.10.2011, 2011/07/0001; 15.09.2011, 2010/07/0106). Infolge der im Bescheid des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 23.03.1966, Zl ****, erfolgten Qualifizierung der gegenständlichen Grundstücke als solche

Paragraph 36, Absatz 2, Litera d, FLG 1952 ist bindend davon auszugehen, dass die genannten Grundstücke vormals im Eigentum der Gemeinde gestanden sind. Dass die gegenständlichen Grundstücke vor der Übertragung der Grundstücke ins Eigentum der Agrargemeinschaft Z der Deckung des Haus- und Gutsbedarfs von Stammsitzliegenschaften dienten, ergibt sich aus dem festgestellten Akteninhalt. Die Durchführung einer Hauptteilung war im Einklang mit der Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes zu verneinen. Das gegenständliche Erkenntnis basiert insgesamt auf der Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes vergleiche VwGH 30.06.2011, 2010/07/0074; 30.06.2011, 2010/07/0230; 22.12.2011, 2011/07/0183; 13.10.2011, 2011/07/0001; 15.09.2011, 2010/07/0106). Insgesamt liegt daher keine Rechtsfrage grundsätzlicher Bedeutung vor und war die ordentliche Revision nicht zuzulassen. Landesverwaltungsgericht Tirol MMag. Dr. Barbara Schütz (Richterin) European Case Law IdentifierECLI:AT:LVWGTI:2016:LVwG.2015.34.3091.7

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