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{'item': 'LVwG-2017/37/0121-33'}

RIS Dokument GerichtLandesverwaltungsgericht Tirol Entscheidungsdatum05.09.2017 GeschäftszahlLVwG-2017/37/0121-33 TextIM NAMEN DER REPUBLIK I. Beschluss:römisch eins. Beschluss: Das Landesverwaltungsgericht Tirol fasst durch seinen Richter Dr. Wolfgang Hirn über die Beschwerde des AA, Adresse 1, Z, vertreten durch die MMMag. Dr. BB Rechtsanwalt GmbH, Y, gegen den Bescheid der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 24.03.2016, Zl ****, hinsichtlich sämtlicher Verfügungen und Plandarstellungen zur Servitut Nr **, somit hinsichtlich der Verfügungen in Bezug auf das herrschende Gst Nr **** und die dienenden Gste Nrn **** und ****, alle GB **** Z, betreffend die Aufrechterhaltung bzw Neubegründung der Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens für land- und forstwirtschaftliche Zwecke, nach Abhaltung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung den nachfolgenden B E S C H L U S S 1. Der Beschwerde gegen den Bescheid der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 24.03.2016, Zl ****, hinsichtlich der Verfügungen und Plandarstellungen zur Servitut Nr ** und somit zu der in der A. Haupturkunde, Punkt VII., verfügten Einverleibung der Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens für land- und forstwirtschaftliche Zwecke über die Gste Nrn **** und **** auf der Trasse ** laut der Planunterlage vom 13.10.2015, Zl ****, für das Gst Nr **** in EZ ** GB **** Z, also hinsichtlich der Anordnungen in der A. Haupturkunde, Punkt VII. lit h, betreffend die Liegenschaft(

  1. en)in EZ ***, GB **** Z, sowie in der A. Haupturkunde, Punkt VII. lit e, in Bezug auf die Liegenschaft(
  2. en)in EZ **, GB **** Z, jeweils in Verbindung mit dem Dienstbarkeitsplan vom 13.10.2015, Zl BO-****, zur Servitut Nr ** laut Teil H. des angefochtenen Bescheides, wird gemäß § 28 Abs 3 zweiter Satz Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG) Folge gegeben, der angefochtene Bescheid in dem eben beschriebenen Umfang aufgehoben und die Angelegenheit zur Erlassung eines neuen Bescheides in dem eben beschriebenen Umfang an die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde zurückverwiesen.Der Beschwerde gegen den Bescheid der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 24.03.2016, Zl ****, hinsichtlich der Verfügungen und Plandarstellungen zur Servitut Nr ** und somit zu der in der A. Haupturkunde, Punkt römisch sieben., verfügten Einverleibung der Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens für land- und forstwirtschaftliche Zwecke über die Gste Nrn **** und **** auf der Trasse ** laut der Planunterlage vom 13.10.2015, Zl ****, für das Gst Nr **** in EZ ** GB **** Z, also hinsichtlich der Anordnungen in der A. Haupturkunde, Punkt römisch sieben. Litera h,, betreffend die Liegenschaft(
  3. en)in EZ ***, GB **** Z, sowie in der A. Haupturkunde, Punkt römisch sieben. Litera e,, in Bezug auf die Liegenschaft(
  4. en)in EZ **, GB **** Z, jeweils in Verbindung mit dem Dienstbarkeitsplan vom 13.10.2015, Zl BO-****, zur Servitut Nr ** laut Teil H. des angefochtenen Bescheides, wird gemäß Paragraph 28, Absatz 3, zweiter Satz Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG) Folge gegeben, der angefochtene Bescheid in dem eben beschriebenen Umfang aufgehoben und die Angelegenheit zur Erlassung eines neuen Bescheides in dem eben beschriebenen Umfang an die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde zurückverwiesen. 2. Gegen diesen Beschluss ist gemäß § 25a Abs 1 Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (VwGG) eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art 133 Abs 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) unzulässig.Gegen diesen Beschluss ist gemäß Paragraph 25 a, Absatz eins, Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (VwGG) eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Artikel 133, Absatz 4, Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) unzulässig. II. Erkenntnis:römisch zwei. Erkenntnis: Das Landesverwaltungsgericht Tirol erkennt durch seinen Richter Dr. Wolfgang Hirn über die Beschwerde des EE, Adresse 3, Z, über die Beschwerde der CC, Adresse 2, Z, und die Beschwerde des DD, Adresse 4, Z, vertreten durch Dr. FF, Rechtsanwalt in X, gegen den Bescheid der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 24.03.2016, Zl ****, betreffend den Zusammenlegungsplan gemäß § 23 TFLG 1996 im Zusammenlegungsverfahren Z, nach Abhaltung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung Das Landesverwaltungsgericht Tirol erkennt durch seinen Richter Dr. Wolfgang Hirn über die Beschwerde des EE, Adresse 3, Z, über die Beschwerde der CC, Adresse 2, Z, und die Beschwerde des DD, Adresse 4, Z, vertreten durch Dr. FF, Rechtsanwalt in römisch zehn, gegen den Bescheid der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 24.03.2016, Zl ****, betreffend den Zusammenlegungsplan gemäß Paragraph 23, TFLG 1996 im Zusammenlegungsverfahren Z, nach Abhaltung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung zu Recht: 1. Gemäß § 28 Abs 1 VwGVG werden die Beschwerde des EE, Adresse 3, Z, und die Beschwerde der CC, Adresse 2, Z, gegen den Bescheid der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 24.03.2016, Zl ****, als unbegründet abgewiesen. 1. Gemäß Paragraph 28, Absatz eins, VwGVG werden die Beschwerde des EE, Adresse 3, Z, und die Beschwerde der CC, Adresse 2, Z, gegen den Bescheid der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 24.03.2016, Zl ****, als unbegründet abgewiesen. 2. Gemäß § 28 Abs 1 VwGVG wird der Beschwerde des DD, Adresse 4, Z, vertreten durch Dr. FF, Rechtsanwalt in X, gegen den Bescheid der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 24.03.2016, Zl ****, teilweise Folge gegeben und der angefochtene Bescheid hinsichtlich der Verfügungen zur Servitut Nr ** und somit zu der in der A. Haupturkunde, Punkt VII., verfügten Einverleibung der Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens für land- und forstwirtschaftliche Zwecke über das Gst Nr ****, GB **** Z, auf der Trasse ** laut der Planunterlage vom 16.02.2016, Zl ****, für 1/2 Anteil B2 Gst Nr **** in EZ *** GB **** Z, also hinsichtlich der Anordnungen in der A. Haupturkunde, Punkt VII. lit j, betreffend die Liegenschaft(
  5. en)in EZ ***, GB **** Z, sowie in der A. Haupturkunde, Punkt VII. lit d, in Bezug auf die Liegenschaft(
  6. en)in EZ ***, GB **** Z, jeweils in Verbindung mit dem Dienstbarkeitsplan vom 16.02.2016, Zl ****, zur Servitut Nr ** laut Teil H des angefochtenen Bescheides, ersatzlos aufgehoben, im Übrigen wird die Beschwerde als unbegründet abgewiesen. 2. Gemäß Paragraph 28, Absatz eins, VwGVG wird der Beschwerde des DD, Adresse 4, Z, vertreten durch Dr. FF, Rechtsanwalt in römisch zehn, gegen den Bescheid der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 24.03.2016, Zl ****, teilweise Folge gegeben und der angefochtene Bescheid hinsichtlich der Verfügungen zur Servitut Nr ** und somit zu der in der A. Haupturkunde, Punkt römisch sieben., verfügten Einverleibung der Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens für land- und forstwirtschaftliche Zwecke über das Gst Nr ****, GB **** Z, auf der Trasse ** laut der Planunterlage vom 16.02.2016, Zl ****, für 1/2 Anteil B2 Gst Nr **** in EZ *** GB **** Z, also hinsichtlich der Anordnungen in der A. Haupturkunde, Punkt römisch sieben. Litera j,, betreffend die Liegenschaft(
  7. en)in EZ ***, GB **** Z, sowie in der A. Haupturkunde, Punkt römisch sieben. Litera d,, in Bezug auf die Liegenschaft(
  8. en)in EZ ***, GB **** Z, jeweils in Verbindung mit dem Dienstbarkeitsplan vom 16.02.2016, Zl ****, zur Servitut Nr ** laut Teil H des angefochtenen Bescheides, ersatzlos aufgehoben, im Übrigen wird die Beschwerde als unbegründet abgewiesen. 3. Gegen dieses Erkenntnis ist gemäß § 25a Abs 1 VwGG 1985 eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art 133 Abs 4 B-VG unzulässig.3. Gegen dieses Erkenntnis ist gemäß Paragraph 25 a, Absatz eins, VwGG 1985 eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Artikel 133, Absatz 4, B-VG unzulässig. R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n g Gegen diese Entscheidung kann binnen sechs Wochen ab der Zustellung Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof, Freyung 8, 1010 Wien, oder außerordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof erhoben werden. Die Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof ist direkt bei diesem, die außerordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof ist beim Landesverwaltungsgericht Tirol einzubringen. Die genannten Rechtsmittel sind von einem bevollmächtigten Rechtsanwalt bzw einer bevollmächtigten Rechtsanwältin abzufassen und einzubringen, und es ist eine Eingabegebühr von Euro 240,00 zu entrichten. Sie haben die Möglichkeit, auf die Revision beim Verwaltungsgerichtshof und die Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof zu verzichten. Ein solcher Verzicht hat zur Folge, dass eine Revision an den Verwaltungsgerichtshof und eine Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof nicht mehr erhoben werden kann. E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e I.römisch eins. Verfahrensablauf: 1. Verfahren bei der belangten Behörde: Mit Verordnung vom 10.12.1997, Zl ****, hat das Amt der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde I. Instanz das Verfahren zur Zusammenlegung der landwirtschaftlichen Grundstücke in der Gemeinde Z, GB **** Z, eingeleitet, die Zusammenlegungsgemeinschaft gegründet und die Zahl der Ausschussmitglieder mit 10 festgesetzt. Mit Verordnung vom 10.12.1997, Zl ****, hat das Amt der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde römisch eins. Instanz das Verfahren zur Zusammenlegung der landwirtschaftlichen Grundstücke in der Gemeinde Z, GB **** Z, eingeleitet, die Zusammenlegungsgemeinschaft gegründet und die Zahl der Ausschussmitglieder mit 10 festgesetzt. Mit Beschluss vom 05.01.1998, Zl ****, hat das Bezirksgericht X die Anmerkung der Einleitung des Zusammenlegungsverfahrens in den einbezogenen Einlagen in GB **** Z verfügt. Mit Beschluss vom 05.01.1998, Zl ****, hat das Bezirksgericht römisch zehn die Anmerkung der Einleitung des Zusammenlegungsverfahrens in den einbezogenen Einlagen in GB **** Z verfügt. Zum weiteren Ablauf des Zusammenlegungsverfahrens verweist das Landesverwaltungs-gericht Tirol im Wesentlichen auf Kapitel I. „Gang des Verfahrens“ der A. Haupturkunde des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 24.03.2016, Zl ****. Zum weiteren Ablauf des Zusammenlegungsverfahrens verweist das Landesverwaltungs-gericht Tirol im Wesentlichen auf Kapitel römisch eins. „Gang des Verfahrens“ der A. Haupturkunde des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 24.03.2016, Zl ****. Mit Kundmachung des Amtes der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde I. Instanz vom 11.01.2010, Zl ****, wurde die Anordnung der vorläufigen Übernahme von Grundabfindungen, Teil I., vom 25.01.2010, Zl ****, im Zusammen-legungsverfahren Z durch Auflage zur allgemeinen Einsichtnahme vom 25.01.2010 durch zwei Wochen im Gemeindeamt Z erlassen. Mit Kundmachung des Amtes der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde römisch eins. Instanz vom 11.01.2010, Zl ****, wurde die Anordnung der vorläufigen Übernahme von Grundabfindungen, Teil römisch eins., vom 25.01.2010, Zl ****, im Zusammen-legungsverfahren Z durch Auflage zur allgemeinen Einsichtnahme vom 25.01.2010 durch zwei Wochen im Gemeindeamt Z erlassen. Mit Kundmachung des Amtes der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde I. Instanz vom 31.07.2012, Zl ****, wurde die Anordnung der vorläufigen Übernahme von Grundabfindungen, Teil II., „W-Hof“, vom 31.07.2012, Zl ****, im Zusammenlegungsverfahren Z durch Auflage zur allgemeinen Einsichtnahme vom 13.08.2012 durch zwei Wochen im Gemeindeamt Z erlassen. Mit Kundmachung des Amtes der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde römisch eins. Instanz vom 31.07.2012, Zl ****, wurde die Anordnung der vorläufigen Übernahme von Grundabfindungen, Teil römisch zwei., „W-Hof“, vom 31.07.2012, Zl ****, im Zusammenlegungsverfahren Z durch Auflage zur allgemeinen Einsichtnahme vom 13.08.2012 durch zwei Wochen im Gemeindeamt Z erlassen. Mit Bescheid vom 24.03.2016, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde, gestützt auf § 23 Tiroler Flurverfassungslandesgesetz 1996 (TFLG 1996), den Zusammenlegungsplan Z für die Zusammenlegung der landwirtschaftlichen Grundstücke in der Gemeinde Z erlassen. Einleitend werden in diesem Bescheid die wesentlichen Bestandteile und Behelfe detailliert aufgelistet.Mit Bescheid vom 24.03.2016, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde, gestützt auf Paragraph 23, Tiroler Flurverfassungslandesgesetz 1996 (TFLG 1996), den Zusammenlegungsplan Z für die Zusammenlegung der landwirtschaftlichen Grundstücke in der Gemeinde Z erlassen. Einleitend werden in diesem Bescheid die wesentlichen Bestandteile und Behelfe detailliert aufgelistet. Dieser Bescheid wurde entsprechend den Bestimmungen des Agrarverfahrensgesetzes 1950 (AgrVG) in der Gemeinde Z im Zeitraum zwischen 30.03. und 27.04.2016 aufgelegt. Gegen diesen Bescheid oder Teile dieses Bescheides haben ● EE, Adresse 3, Z, mit Schriftsatz vom 13.04.2016, ● CC, Adresse 2, Z, mit dem am 04.05.2016 bei der Agrarbehörde eingelangten Schriftsatz, ● AA, Adresse 1, Z, vertreten durch die MMMag. Dr. BB Rechtsanwalt GmbH, Y, mit Schriftsatz vom 09.05.2016, und ● DD, Adresse 4, Z, vertreten durch Dr. FF, Rechtsanwalt in X, mit Schriftsatz vom 24.05.2016DD, Adresse 4, Z, vertreten durch Dr. FF, Rechtsanwalt in römisch zehn, mit Schriftsatz vom 24.05.2016 Beschwerde erhoben. EE beantragt, den Zusammenlegungsplan dahingehend abzuändern, dass er anstelle des Gst Nr ****, GB **** Z, im Ausmaß von 1.634 m2 (Flurbezeichnung „V Weg“) eine Zuteilung im Bereich der ehemaligen „Gärtenacker“ bekomme, nach Möglichkeit in der Nähe des Gst Nr ****, GB **** Z. Ergänzend dazu verweist er auf die Differenz in den Wertpunkten (alter Stand: 79.9014 / neuer Stand: 77.3995). CC hat im Wesentlichen „Einspruch gegen die Fläche von 27 m² von ONR *** außerhalb meines Grundstückes“ erhoben. Sie wolle ─ wie bereits mehrfach gefordert ─ diese Fläche zu ihrem „vorderen Grundstück“ dazu. In ihren weiteren Ausführungen bringt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen ihre Ablehnung gegen das abgewickelte Zusammenlegungsverfahren zum Ausdruck. Der rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer AA beantragt, das Landes-verwaltungsgericht Tirol möge die im angefochtenen Bescheid „verfügte Servitut Nr ** und insbesondere die getroffenen Verfügungen zum Servitut Nr ** zugunsten des Gst. **** in EZ. ** und die in EZ ***, GB Z im Lastenblatt vorgesehene Verfügung der Einverleibung der Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens für land- und forstwirtschaftliche Zwecke über Gst. **** und Gst. **** auf Trasse ** ersatzlos aufheben“; hilfsweise beantragt der Beschwerdeführer zum Beweis dafür, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für die Begründung der Dienstbarkeitsrechte auf der Trasse ** gemäß der Plandarstellung BO **** für das Gst Nr **** in EZ **, GB **** Z, nicht gegeben seien, eine mündliche Verhandlung sowie einen Lokalaugenschein durchzuführen und ihn als Partei einzuvernehmen und in weiterer Folge diese Servitut ersatzlos aufzuheben. Der rechtsfreundlich vertretene DD hat beantragt, das Landesverwaltungsgericht Tirol „wolle in der Sache selbst erkennen und den angefochtenen Bescheid des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 24.03.2016 zu Geschäftszahl **** ersatzlos beheben und das Verfahren einstellen, in eventu den angefochtenen Bescheid aufheben und die Verwaltungssache zur Verfahrensergänzung an die Erstbehörde zurückverweisen.“ [Andere Personen haben ebenfalls Beschwerden gegen den zitierten Zusammenlegungsplan erhoben, allerdings hat die belangte Behörde im Zeitraum zwischen Juni und Dezember 2016 ergänzende Verfahrensschritte gesetzt und auf diese Weise die weiteren Beschwerden erledigt. Aus diesem Grund wurde der Akt samt den Beschwerden der vier genannten Personen mit Schriftsatz vom 12.01.2017, Zl ****, dem Landesverwaltungsgericht Tirol vorgelegt.] 2. Verfahren vor dem Landesverwaltungsgericht Tirol: Das Landesverwaltungsgericht Tirol hat mit Schriftsatz vom 16.02.2017, Zl LVwG-****-1, der belangte Behörde und der Zusammenlegungsgemeinschaft Z die Möglichkeit eingeräumt, zu den Beschwerden des EE, der CC, des rechtsfreundlich vertretenen AA und des rechtsfreundlich vertretenen DD Stellung zu nehmen. Die Zusammenlegungsgemeinschaft hat mit Schriftsatz vom 26.02.2017 und die mit der Zusammenlegung betraute Fachabteilung ─ Abteilung Bodenordnung des Amtes der Tiroler Landesregierung ─ mit Schriftsatz vom 06.03.2017, Zl ****, Stellung genommen. Entsprechend den Aufforderungen des Landesverwaltungsgerichtes vom 16.02.2017, Zlen LVwG-****-2 und 3, erstatteten GG mit Schriftsatz vom 26.02.2017 zu den Ausführungen des rechtsfreundlich vertretenen Rechtsmittelwerbers AA und die Gemeinde Z mit Schriftsatz vom 13.03.2017 zu den Ausführungen des rechtsfreundlich vertretenen Rechtsmittelwerbers DD jeweils eine Stellungnahme. Zum Beschwerdevorbringen des rechtsfreundlich vertretenen DD hat auch KK in dem am 03.04.2017 beim Landesverwaltungsgericht Tirol eingelangten Schriftsatz eine Stellungnahme abgegeben. Über Ersuchen des Landesverwaltungsgerichtes Tirol vom 21.03.2017, Zl LVwG-****-12, ergänzte die Abteilung Bodenordnung des Amtes der Tiroler Landesregierung ihre Stellungnahme betreffend den rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer DD mit Schriftsatz vom 23.03.2017, Zl ****. Zu der mit Schriftsatz vom 06.03.2017, Zl ****, vorgelegten Stellungnahme der Abteilung Bodenordnung sowie zu deren weiteren Stellungnahme vom 23.03.2017, Zl ****, zur Stellungnahme der Zusammenlegungsgemeinschaft vom 26.02.2017 und zur Stellungnahme der Gemeinde Z vom 13.03.2017 hat sich der rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer DD im Schriftsatz vom April 2017 geäußert. Der rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer AA erstattete zu den Ausführungen der Abteilung Bodenordnung, vorgelegt mit Schriftsatz vom 06.03.2017, Zl ****, und zur Stellungnahme des GG vom 26.02.2017 die Replik vom 08.05.2017 und ergänzte diese Replik um die Mitteilung vom 17.05.2017. Zu den ergänzenden Darlegungen des rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführers AA hat sich GG, nunmehr vertreten durch Dr. FF, Rechtsanwalt in X, im Schriftsatz vom 03.07.2017 geäußert. Mit diesem Vorbringen setzte sich der rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer im Schriftsatz vom 06.07.2017 auseinander. Der rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer AA erstattete zu den Ausführungen der Abteilung Bodenordnung, vorgelegt mit Schriftsatz vom 06.03.2017, Zl ****, und zur Stellungnahme des GG vom 26.02.2017 die Replik vom 08.05.2017 und ergänzte diese Replik um die Mitteilung vom 17.05.2017. Zu den ergänzenden Darlegungen des rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführers AA hat sich GG, nunmehr vertreten durch Dr. FF, Rechtsanwalt in römisch zehn, im Schriftsatz vom 03.07.2017 geäußert. Mit diesem Vorbringen setzte sich der rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer im Schriftsatz vom 06.07.2017 auseinander. Über Ersuchen des Landesverwaltungsgerichts Tirol hat die Gemeinde Z mitgeteilt, dass GG Mitglied der Gemeindegutsagrargemeinschaft Z ist. Zur Anfrage des Landesverwaltungsgerichts Tirol vom 04.07.2017, ZL LVwG-****-22, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde im Schriftsatz vom 06.07.2017, Zl ****, Stellung genommen. Am 11. und 12.07.2017 hat das Landesverwaltungsgericht Tirol eine in drei Abschnitte untergliederte öffentliche mündliche Verhandlung durchgeführt. Gegenstand des ersten Verhandlungsabschnittes am 11.07.2017, 09.00 Uhr bis 10.55 Uhr, waren die Beschwerden des EE und der CC. Beide Beschwerdeführer haben im Wesentlichen auf ihr bisheriges Vorbringen verwiesen und dieses ergänzt. MM als Obmann der Zusammenlegungsgemeinschaft hat im Wesentlichen vorgebracht, dass unter Berücksichtigung der weiteren im Rahmen der Zusammenlegung getroffenen Maßnahmen die an EE erfolgte Zuteilung korrekt gewesen sei. Zur Angelegenheit der Beschwerdeführerin CC hat Obmann MM kein Vorbringen erstattet. Der Vertreter der belangten Behörde hat auf die Darlegungen im angefochtenen Bescheid und die schriftlichen Stellungnahmen der Abteilung Bodenordnung, vorgelegt mit Schriftsatz vom 06.03.2017, Zl ****, verweisen. Beweis wurde aufgenommen durch einen Lokalaugenschein, durch die Einvernahme des Beschwerdeführers EE, der Beschwerdeführerin CC und des NN, Abteilung Bodenordnung, jeweils als Partei, sowie durch Einsichtnahme und Verlesung des Aktes der belangten Behörde und des Aktes des Landesverwaltungs-gerichts Tirol, jeweils samt Beilagen. Keiner der Verfahrensparteien stellte einen Beweisantrag. Weitere Beweise wurden daher nicht aufgenommen. Gegenstand des zweiten Verhandlungsabschnittes am 11.07.2017, 13.00 Uhr bis 15.59 Uhr, war die Beschwerde des rechtsfreundlich vertretenen AA. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat im Rahmen der Verhandlung im Wesentlichen auf das bisherige Vorbringen verwiesen und dieses ergänzt. Ausdrücklich hat er darauf hingewiesen, dass die angefochtene Dienstbarkeit ausschließlich zugunsten der Liegenschaft Nr ****, GB **** Z, eingeräumt worden sei. Bei dieser Liegenschaft handle es sich nicht um die Stammsitzliegenschaft des GG, dessen Stammsitzliegenschaft sei das Gst Nr ****, GB **** Z. Die bekämpfte Dienstbarkeitsregelung weise für GG bzw den jeweiligen Grundeigentümer das Recht aus, unmittelbar von der Trasse Nr ** auf das Gst Nr ****, GB **** Z, zu gelangen. Um auf das Gst Nr **** bzw das Gst Nr ****, beide GB **** Z, zu gelangen, dürfe ausschließlich über die Trasse ** und von Norden her über die Tenne zugefahren werden. Ein Bedarf für eine Trassenführung sei jedenfalls nicht gegeben. Der Rechtsvertreter des GG hat im Wesentlichen auf das bisherige schriftliche Vorbringen verwiesen und nochmals betont, dass für dessen [= GG] landwirtschaftlichen Betrieb jedenfalls die Zufahrt vom Süden her notwendig sei. Der Vertreter der belangten Behörde hat auf die Darlegungen im angefochtenen Bescheid und die schriftlichen Stellungnahmen der Abteilung Bodenordnung, vorgelegt mit Schriftsatz vom 06.03.2017, Zl ****, verweisen. Beweis wurde aufgenommen durch einen Lokalaugenschein, durch die Einvernahme des NN, Abteilung Bodenordnung, des GG und des AA, jeweils als Partei, sowie durch Einsichtnahme und Verlesung des Aktes der belangten Behörde und des Aktes des Landesverwaltungsgerichts Tirol, jeweils samt Beilagen. Keiner der Verfahrensparteien stellte einen Beweisantrag. Weitere Beweise wurden daher nicht aufgenommen. Gegenstand des dritten Verhandlungsabschnittes am 12.07.2017, 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr, war die Beschwerde des rechtsfreundlich vertretenen DD. Der Beschwerdeführer hat im Wesentlichen auf das bisherige schriftliche Vorbringen verwiesen. Ergänzend dazu hat er auch noch ein Vorbringen zu dem ihm zugeteilten Gst Nr ****, GB **** Z, mit einer Fläche von rund 619 m² erstattet. Die weiteren Verfahrensparteien ─ KK, vertreten durch deren Ehemann LL, MM als Vertreter der Zusammenlegungs-gemeinschaft Z und Bürgermeister PP als Vertreter der Gemeinde Z ─ haben auf ihr bisheriges Vorbringen verwiesen. Der Vertreter der belangten Behörde hat auf die Darlegungen im angefochtenen Bescheid und die schriftlichen Stellungnahmen der Abteilung Bodenordnung, vorgelegt mit Schriftsatz vom 06.03.2017, Zl ****, verweisen. Beweis wurde aufgenommen durch einen Lokalaugenschein sowie die Einvernahme des NN, Abteilung Bodenordnung, des Beschwerdeführers und des LL, jeweils als Partei, durch Einvernahme des landwirtschaftlichen Amtssachverständigen DI QQ und durch Einvernahme der Zeugin OO sowie durch Einsichtnahme und Verlesung des Aktes der belangten Behörde und des Aktes des Landesverwaltungsgerichts Tirol, jeweils samt Beilagen. Keiner der Verfahrensparteien hat einen Beweisantrag gestellt. Weitere Beweise werden daher auch nicht aufgenommen. Gestützt auf § 24 Abs 5 VwGVG hat im Verfahren über die Beschwerde des rechtsfreundlich vertretenen DD die Abteilung Bodenordnung mit Schriftsatz vom 13.07.2017, Zl ****, den „Abfindungsausweis zur Neueinteilung“ Zl **** (Stand: „Vorläufige Übernahme“), sowie die endgültige „Abfindungsberechnung“ Zl **** (Stand: „Zusammenlegungsplan“) übermittelt. Gestützt auf Paragraph 24, Absatz 5, VwGVG hat im Verfahren über die Beschwerde des rechtsfreundlich vertretenen DD die Abteilung Bodenordnung mit Schriftsatz vom 13.07.2017, Zl ****, den „Abfindungsausweis zur Neueinteilung“ Zl **** (Stand: „Vorläufige Übernahme“), sowie die endgültige „Abfindungsberechnung“ Zl **** (Stand: „Zusammenlegungsplan“) übermittelt. Mit Schriftsatz vom 26.07.2017, Zl LVwG-****-28, hat das Landesverwaltungs-gericht Tirol die zitierte Stellungnahme mehreren Verfahrensparteien, insbesondere dem rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer weitergeleitet. Dieser hat sich dazu im Schriftsatz vom 08.08.2017 geäußert und den zwischen dem Beschwerdeführer und Frau RR sowie SS abgeschlossenen Dienstbarkeitsvertrag vom 05.09.2014 in Kopie übermittelt. Allen Verfahrensparteien hat das Landesverwaltungsgericht Tirol mit den Schriftsätzen vom 26.07.2017, Zlen LVwG-****-26, 27, 28 und 29, die Ausfertigungen der Niederschrift über den jeweils relevanten Verhandlungsabschnitt übermittelt. Innerhalb der zweiwöchigen Frist hat keine Verfahrenspartei Einwendungen wegen Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit der sie jeweils betreffenden Verhandlungsschrift erhoben. Der Obmann der Zusammenlegungsgemeinschaft hat in seiner Stellungnahme vom 31.07.2017 lediglich darauf hingewiesen, dass in der Niederschrift über den Verhandlungsabschnitt 1 an einer Stelle der Beschwerdeführer EE als „UU“ angeführt wird. Der Rechtsvertreter des GG hat mit Schriftsatz vom 07.08.2017 verschiedene Lichtbilder übermittelt, die den konkreten Arbeitsablauf seiner landwirtschaftlichen Tätigkeit dokumentieren sollen. II.römisch zwei. Beschwerdevorbringen: 1. Beschwerdevorbringen des EE: In seiner Beschwerde vom 13.04.2016 wendet sich EE gegen die Zuteilung des Gst Nr ****, GB **** Z, im Ausmaß von 1.634 m² mit der Flurbezeichnung „V Weg“. Durch diese Zuteilung würden die Mängel der Agrarstruktur ─ zersplitterte Grundbesitz ─ entgegen § 1 TFLG 1996 nicht ausreichend verbessert. Der Beschwerdeführer begehrt deshalb, den Zusammenlegungsplan in der Weise abzuändern, dass er anstelle des Gst Nr ****, GB **** Z, eine Zuteilung im Bereich der ehemaligen „Gärtenacker“ erhalte, und zwar nach Möglichkeit in der Nähe des Gst Nr ****, GB **** Z. Dies würde für ihn eine echte Verbesserung der Bewirtschaftungsverhältnisse bedeuten. In seiner Beschwerde vom 13.04.2016 wendet sich EE gegen die Zuteilung des Gst Nr ****, GB **** Z, im Ausmaß von 1.634 m² mit der Flurbezeichnung „V Weg“. Durch diese Zuteilung würden die Mängel der Agrarstruktur ─ zersplitterte Grundbesitz ─ entgegen Paragraph eins, TFLG 1996 nicht ausreichend verbessert. Der Beschwerdeführer begehrt deshalb, den Zusammenlegungsplan in der Weise abzuändern, dass er anstelle des Gst Nr ****, GB **** Z, eine Zuteilung im Bereich der ehemaligen „Gärtenacker“ erhalte, und zwar nach Möglichkeit in der Nähe des Gst Nr ****, GB **** Z. Dies würde für ihn eine echte Verbesserung der Bewirtschaftungsverhältnisse bedeuten. Darüber hinaus weist der Beschwerdeführer auf die Unterschiede in den Wertpunkten – alter Stand: 79.9014; neuer Stand: 77.3995 – hin. Auch dies mache seine „Schlechterstellung“ deutlich. 2. Beschwerdevorbringen der CC: Die Beschwerdeführerin erhebt im Wesentlichen Einspruch „gegen die Fläche von 27 m² ONR ***“ außerhalb ihres Grundstückes. Sie habe diese Zuteilung von Anfang an abgelehnt. Ausdrücklich hält sie fest, diese Fläche sei ihrem „vorderen Grundstück“ hinzuzufügen. Im Übrigen enthält ihre Beschwerde allgemeine Ausführungen zur Zusammenlegung. Im Zuge der mündlichen Verhandlung am 11.07.2017 hat die Beschwerdeführerin ergänzend vorgebracht, für sie sei nicht nachvollziehbar, warum die Ostgrenze des Gst Nr ****, GB **** Z, nicht dort belassen werde, wo sie bisher verlaufen sei. 3. Beschwerdevorbringen des rechtsfreundlich vertretenen AA: Die Beschwerde des rechtsfreundlich vertretenen AA richtet sich gegen die in der Haupturkunde A, Punkt VII., des Zusammenlegungsplanes in Bezug auf die Liegenschaft(
  9. en)in EZ ***, GB **** Z, in Punkt
  10. h)getroffene Verfügung, im Lastenblatt die Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens für land- und forstwirtschaftliche Zwecke über Gst Nr *** und über Gst Nr ****, beide GB **** Z, auf Trasse ** laut dem Plan BO-****, für das Gst Nr **** in EZ **, GB **** Z, einzuverleiben.Die Beschwerde des rechtsfreundlich vertretenen AA richtet sich gegen die in der Haupturkunde A, Punkt römisch sieben., des Zusammenlegungsplanes in Bezug auf die Liegenschaft(
  11. en)in EZ ***, GB **** Z, in Punkt
  12. h)getroffene Verfügung, im Lastenblatt die Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens für land- und forstwirtschaftliche Zwecke über Gst Nr *** und über Gst Nr ****, beide GB **** Z, auf Trasse ** laut dem Plan BO-****, für das Gst Nr **** in EZ **, GB **** Z, einzuverleiben. Der Bescheid wird also hinsichtlich sämtlicher Verfügungen und Plandarstellungen zur Servitut Nr **, somit hinsichtlich der Verfügungen in Bezug auf das herrschende Gst Nr **** und die dienenden Gst Nrn **** und ****, alle GB **** Z, betreffend die Aufrechterhaltung bzw Neubegründung der Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens für land- und forstwirtschaftliche Zwecke angefochten. Die Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung bzw Neubegründung der Grunddienstbarkeiten im Sinne des § 26 TFLG 1996 seien nicht gegeben.Der Bescheid wird also hinsichtlich sämtlicher Verfügungen und Plandarstellungen zur Servitut Nr **, somit hinsichtlich der Verfügungen in Bezug auf das herrschende Gst Nr **** und die dienenden Gst Nrn **** und ****, alle GB **** Z, betreffend die Aufrechterhaltung bzw Neubegründung der Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens für land- und forstwirtschaftliche Zwecke angefochten. Die Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung bzw Neubegründung der Grunddienstbarkeiten im Sinne des Paragraph 26, TFLG 1996 seien nicht gegeben. Der Beschwerdeführer beschreibt ausführlich die durch den Zusammenlegungsplan geschaffene Situation betreffend die auf den nunmehr in seinem Eigentum stehenden Gst Nrn **** und ****, beide GB **** Z, begründete Dienstbarkeit des unbeschränkten Geh- und Fahrrechtes für land- und forstwirtschaftliche Zwecke zugunsten des herrschenden Gst Nr ****, GB **** Z. In der Vergangenheit sei der Umfang dieses Dienstbarkeitsrechtes strittig gewesen und sei es immer noch. Es gäbe darüber weder einen schriftlichen Vertrag noch eine gerichtliche Entscheidung. Das Dienstbarkeitsrecht sei auch nicht im Grundbuch eingetragen gewesen. Darüber hinaus habe es in der Vergangenheit kein forstwirtschaftliches Geh- und Fahrrecht zugunsten des herrschenden Grundstückes gegeben. In diesem Zusammenhang verweist der Beschwerdeführer auf eine im Bescheid des Bürgermeisters der Gemeinde Z vom 08.11.1966, Zl ****, wiedergegebene Parteienvereinbarung, abgeschlossen zwischen den damaligen Grundstückseigentümern XX (Eigentümer des nunmehrigen Gst Nr ****) und YY (Eigentümer des nunmehrigen Gst Nr ****) sowie auf das Urteil des Bezirksgerichtes X vom 25.05.1972, Zl ****.Der Beschwerdeführer beschreibt ausführlich die durch den Zusammenlegungsplan geschaffene Situation betreffend die auf den nunmehr in seinem Eigentum stehenden Gst Nrn **** und ****, beide GB **** Z, begründete Dienstbarkeit des unbeschränkten Geh- und Fahrrechtes für land- und forstwirtschaftliche Zwecke zugunsten des herrschenden Gst Nr ****, GB **** Z. In der Vergangenheit sei der Umfang dieses Dienstbarkeitsrechtes strittig gewesen und sei es immer noch. Es gäbe darüber weder einen schriftlichen Vertrag noch eine gerichtliche Entscheidung. Das Dienstbarkeitsrecht sei auch nicht im Grundbuch eingetragen gewesen. Darüber hinaus habe es in der Vergangenheit kein forstwirtschaftliches Geh- und Fahrrecht zugunsten des herrschenden Grundstückes gegeben. In diesem Zusammenhang verweist der Beschwerdeführer auf eine im Bescheid des Bürgermeisters der Gemeinde Z vom 08.11.1966, Zl ****, wiedergegebene Parteienvereinbarung, abgeschlossen zwischen den damaligen Grundstückseigentümern römisch zwanzig (Eigentümer des nunmehrigen Gst Nr ****) und YY (Eigentümer des nunmehrigen Gst Nr ****) sowie auf das Urteil des Bezirksgerichtes römisch zehn vom 25.05.1972, Zl ****. Davon ausgehend bringt der Beschwerdeführer vor, es bestehe kein landwirtschaftliches Geh- und Fahrrecht, da auf dem herrschenden Gst Nr ****, GB **** Z, keine landwirtschaftlichen Tätigkeiten ausgeübt würden und der landwirtschaftliche Betrieb des XX aufgegeben worden sei. Allfällige landwirtschaftliche Dienstbarkeitsrechte seien an einen Fortbestand des landwirtschaftlichen Betriebes geknüpft und auf die Heuverbringung sowie die Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren beschränkt gewesen. Darüber hinaus bringt der Beschwerdeführer hervor, dass GG als nunmehriger Eigentümer des Gst Nr ****, GB **** Z, über mehrere Zufahrtsmöglichkeiten zum angeführten Grundstück verfüge.Davon ausgehend bringt der Beschwerdeführer vor, es bestehe kein landwirtschaftliches Geh- und Fahrrecht, da auf dem herrschenden Gst Nr ****, GB **** Z, keine landwirtschaftlichen Tätigkeiten ausgeübt würden und der landwirtschaftliche Betrieb des römisch zwanzig aufgegeben worden sei. Allfällige landwirtschaftliche Dienstbarkeitsrechte seien an einen Fortbestand des landwirtschaftlichen Betriebes geknüpft und auf die Heuverbringung sowie die Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren beschränkt gewesen. Darüber hinaus bringt der Beschwerdeführer hervor, dass GG als nunmehriger Eigentümer des Gst Nr ****, GB **** Z, über mehrere Zufahrtsmöglichkeiten zum angeführten Grundstück verfüge. Im Einzelnen seien dies: ● Unbeschränktes Zufahrtsrecht über das neu geschaffene öffentliche Weggrundstück Nr ****, GB **** Z. ● Unbeschränktes Zufahrtsrecht über die sich im Eigentum des GG befindlichen Liegenschaften Gste Nrn **** und ****, GB **** Z. ● Diese Zufahrtsmöglichkeiten würden durch das nunmehr bekämpfte Geh- und Fahrrecht (Servitut Nr **) ergänzt. Der Beschwerdeführer bringt vor, das dem angefochtenen Bescheid vorangegangene Ermittlungsverfahren sei mangelhaft geblieben. Die Agrarbehörde habe es unterlassen, einen Sachverhalt zum Bestand der verfügten land- und forstwirtschaftlichen Dienstbarkeiten festzustellen. Die Agrarbehörde habe einfach pauschal ein unbeschränktes land- und forstwirtschaftliches Dienstbarkeitsrecht verfügt. Im angefochtenen Bescheid werde in der Begründung auf Seite 15 lediglich angeführt, dass mit den Grundeigentümern keine Einigung erzielt werden haben können, weitere Feststellungen würden vollständig fehlen. In diesem Zusammenhang hebt der Beschwerdeführer hervor, dass er bereits bei der Erstanhörung im Jahr 2001 darauf hingewiesen habe, dass kein forstwirtschaftliches Geh- und Fahrrecht bestehe. Auch im Rahmen der mündlichen Verhandlung am 13.10.2015 habe er umfangreich dargelegt, weshalb eine Einverleibung eines land- und forstwirtschaftlichen Dienstbarkeitsrechts zugunsten der Liegenschaft des GG, Gst Nr ****, GB **** Z, nicht zulässig sei. Der Beschwerdeführer bringt zudem vor, der angefochtene Bescheid weise im Hinblick auf die Servitut Nr ** keine nachvollziehbare Begründung auf. Es fehle die Feststellung des maßgeblichen Sachverhaltes, eine Begründung sowie eine rechtliche Erörterung, weshalb die Dienstbarkeiten verfügt worden seien. Unter Hinweis auf die im Bescheid des Bürgermeisters der Gemeinde Z vom 08.11.1966, Zl ****, dokumentierte Parteienvereinbarung hält der Beschwerdeführer fest, die Agrarbehörde habe entgegen dieser Vereinbarung ein unbeschränktes forstwirtschaftliches Geh- und Fahrrecht verfügt. Sie habe sich damit auch über die Feststellungen im Urteil des Bezirksgerichtes X vom 25.05.1972, Zl ****, hinweggesetzt. Zudem seien auf dem herrschenden Gst Nr ****, GB **** Z, zu keinem Zeitpunkt forstwirtschaftliche Tätigkeiten ausgeübt worden.Unter Hinweis auf die im Bescheid des Bürgermeisters der Gemeinde Z vom 08.11.1966, Zl ****, dokumentierte Parteienvereinbarung hält der Beschwerdeführer fest, die Agrarbehörde habe entgegen dieser Vereinbarung ein unbeschränktes forstwirtschaftliches Geh- und Fahrrecht verfügt. Sie habe sich damit auch über die Feststellungen im Urteil des Bezirksgerichtes römisch zehn vom 25.05.1972, Zl ****, hinweggesetzt. Zudem seien auf dem herrschenden Gst Nr ****, GB **** Z, zu keinem Zeitpunkt forstwirtschaftliche Tätigkeiten ausgeübt worden. Die von der Agrarbehörde vorgenommene Verfügung betreffend die Servitut Nr ** stelle einen massiven Eingriff in sein Eigentumsrecht dar. Für die Verfügung des forstwirtschaftlichen Dienstbarkeitsrechtes gäbe es weder ein taugliches Tatsachensubstrat noch eine Rechtsgrundlage. Die Voraussetzungen des § 26 Abs 1 TFLG 1996 lägen auch nicht vor, da auf dem „herrschenden“ Grundstück keine forstwirtschaftliche Tätigkeit ausgeübt werde.Die von der Agrarbehörde vorgenommene Verfügung betreffend die Servitut Nr ** stelle einen massiven Eingriff in sein Eigentumsrecht dar. Für die Verfügung des forstwirtschaftlichen Dienstbarkeitsrechtes gäbe es weder ein taugliches Tatsachensubstrat noch eine Rechtsgrundlage. Die Voraussetzungen des Paragraph 26, Absatz eins, TFLG 1996 lägen auch nicht vor, da auf dem „herrschenden“ Grundstück keine forstwirtschaftliche Tätigkeit ausgeübt werde. Der Beschwerdeführer hebt zudem hervor, dass sowohl der Bestand als auch der Umfang des landwirtschaftlichen Dienstbarkeitsrechtes strittig seien. Diesen Aspekt habe die Agrarbehörde außer Acht gelassen und ein unbeschränktes landwirtschaftliches Dienstbarkeitsrecht verfügt. Die Neubegründung oder allenfalls das Aufrechterhalten des landwirtschaftlichen Dienstbarkeitsrechtes hätte aber eine umfassende rechtliche Prüfung und eine Interessenabwägung sowie insbesondere das vom Gesetz vorgesehene wirtschaftliche Interesse erfordert. Davon ausgehend listet der Beschwerdeführer im Wesentlichen die nachfolgenden Argumente auf, aufgrund derer das landwirtschaftliche Dienstbarkeitsrecht nicht begründet hätte werden dürfen. ● Der Bestand des Dienstbarkeitsrechtes an sich sei strittig. ● Es bestünden zwei unbeschränkte Zufahrtsmöglichkeiten zum Gst Nr ****, GB **** Z. Die Einräumung der Dienstbarkeit an den Gst Nrn **** und ****, beide GB **** Z (Trasse Nr **), sei daher nicht notwendig. ● Die Einräumung des landwirtschaftlichen Dienstbarkeitsrechtes sei unzulässig, weil auf dem herrschenden Grundstück keine Landwirtschaft mehr betrieben werde. ● Die Einräumung des landwirtschaftlichen Dienstbarkeitsrechtes sei unverhältnismäßig, weil zwei seiner Liegenschaften betroffen seien und er die Dienstbarkeitsfläche als Parkfläche benötige. ● Es lägen weder wirtschaftliche noch öffentliche Interessen im Sinne des § 26 TFLG 1996 vor, die die Einräumung des bekämpften Dienstbarkeitsrechtes begründen würden.Es lägen weder wirtschaftliche noch öffentliche Interessen im Sinne des Paragraph 26, TFLG 1996 vor, die die Einräumung des bekämpften Dienstbarkeitsrechtes begründen würden. Im Schriftsatz vom 08.05.2017 setzt sich der rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer AA mit der mit Schriftsatz vom 06.03.2017, Zl ****, vorgelegten Stellungnahme der Abteilung Bodenordnung und mit der Stellungnahme des GG vom 26.02.2017 auseinander. Replik zu den Ausführungen der Abteilung Bodenordnung: Der Beschwerdeführer betont nochmals, dass kein forstwirtschaftliches Bringungsrecht bestehe. Dies ergebe sich bereits aus der im Bescheid des Bürgermeisters der Gemeinde Z vom 22.08.1966, Zl ****, dokumentierten Parteienvereinbarung (vgl Beilage 6 zur Beschwerde). Selbst GG habe in seiner Stellungnahme vom 26.02.2017 ein forstwirtschaftliches Dienstbarkeitsrecht nicht erwähnt.Der Beschwerdeführer betont nochmals, dass kein forstwirtschaftliches Bringungsrecht bestehe. Dies ergebe sich bereits aus der im Bescheid des Bürgermeisters der Gemeinde Z vom 22.08.1966, Zl ****, dokumentierten Parteienvereinbarung vergleiche , Beilage 6 zur Beschwerde). Selbst GG habe in seiner Stellungnahme vom 26.02.2017 ein forstwirtschaftliches Dienstbarkeitsrecht nicht erwähnt. Der Beschwerdeführer bringt vor, dass GG nur nebenberuflich eine „bescheidene“ Landwirtschaft ausübe. Die Kuhhaltung liege schon mindestens 40 Jahre zurück. Den nunmehr gehaltenen Tieren sei es nicht gestattet, die Weide auf dem Gst Nr ****, GB **** Z (Bezeichnung „U Au“) zu benützen. Laut dem Bescheid der Agrarbehörde vom 26.02.2014, Zl ****, einschließlich des Weidewirtschafts-planes (Beilage 8) erfolge die Benutzung der U Au vorwiegend durch Melkkühe, der Auftrieb anderer Tiere sei nur unter näher definierten Rahmenbedingungen zulässig. Die Verwendung der Weide auf dem Gst Nr ****, GB **** Z, sei für das Vieh des GG daher grundsätzlich nicht zulässig. Es bestehe daher kein rechtliches Interesse an der Verwendung der Dienstbarkeitsstraße über die Liegenschaft des Beschwerdeführers. Darüber hinaus sei mit dem Erwerb der Liegenschaft Nr ****, GB **** Z, durch GG eine weitere Zufahrts- und Zugangsmöglichkeit bzw Möglichkeit des Viehtriebes von den Gste Nrn **** und ****, beide GB **** Z, nach Süden zum öffentlichen Wegenetz geschaffen worden. Der Beschwerdeführer betont, dass die neu geschaffene Trasse parallel zum Dienstbarkeitsweg über seine Liegenschaft verlaufe. Es sei unverhältnismäßig, dass ausschließlich seine zu dringenden Zwecken benötigte Dienstbarkeitsfläche beansprucht würde und die im Eigentum des GG stehenden Flächen unberührt blieben. Darüber hinaus sei ein Viehtrieb auf dem Gst Nr ****, GB **** Z, sehr wohl möglich. Laut dem Vorbringen des Beschwerdeführers ist die Behauptung der Abteilung Bodenordnung, dass die eingeräumte Dienstbarkeit aufgrund der damit verbundenen Verkürzung der Wegstrecken für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des landwirtschaft-lichen Betriebes des GG von existenzieller Bedeutung sei, nicht ausreichend begründet. Darüber hinaus lasse sich diese Annahme schon im Hinblick auf die nunmehr zwei zusätzlich bestehenden Zufahrtsmöglichkeiten leicht widerlegen. Dies erläutert der Beschwerdeführer näher. Insbesondere hebt der Beschwerdeführer hervor, dass sich die landwirtschaftlichen Geräte des GG nunmehr auf der Liegenschaft Gst Nr ****, GB **** Z, befinden würden und die kürzest mögliche Verbindung über das Gst Nr ****, GB **** Z, möglich sei. Der Beschwerdeführer hebt hervor, dass es sich bei dem auf dem Gst Nr ****, GB **** Z, situierten Objekt um eine Traktorgarage samt Unterstand für Tiere handle. Replik zu den Ausführungen des GG: Der Streifen Gst Nr ****, GB **** Z, sei breit genug, um von Süden über dieses Grundstück und dessen [= des GG] Tenne zum Gst Nr ****, GB **** Z, zu gelangen. GG würde zudem den von ihm errichteten Heu- und Gerätestadel auf dem Gst Nr ****, GB **** Z, nicht erwähnen. Von dort wäre ein Transport zur Liegenschaft Nr ****, GB **** Z, über die nördliche Trasse als auch über die südlich neu geschaffene Trasse über die (überwiegend leer stehende) Tenne möglich. Als Mistablage diene das Gst Nr ****, GB **** Z, für den Transport des Mistes böte sich die Wegtrasse über das Gst Nr ****, GB **** Z, an. Nochmals betont der Beschwerdeführer, dass entgegen den Angaben des GG eine nördliche Erschließung der landwirtschaftlichen Gebäude existieren würde und verweist dabei insbesondere auf das Weggrundstück Nr ****, GB **** Z. Für GG stünden ausschließlich wirtschaftliche Interessen ─ Umwidmung des Gst Nr ****, GB **** Z, in Bauland und dessen bestmögliche Veräußerung ─ im Vordergrund. Der Beschwerdeführer hält fest, das landwirtschaftliche Geh- und Fahrrecht an sich nicht zu bestreiten. Strittig sei allerdings dessen Umfang. Ein ganzjähriges Durchfahrtsrecht bestünde nicht. Der Beschwerdeführer bringt zudem vor, dass nur das Dienstbarkeitsrecht von GG die ausschließliche Verwendung der Fläche durch ihn [= den Beschwerdeführer] verhindern würde. In der weiteren Stellungnahme vom 17.05.2017 hebt der Beschwerdeführer hervor, dass die Familie ZZ auf ihr Dienstbarkeitsrecht verzichtet habe. Die eben dargelegten Argumente fasst der Beschwerdeführer nochmals zusammen. Zur Stellungahme des nunmehr rechtsfreundlich vertretenen GG vom 03.07.2017 hat sich der Beschwerdeführer im Schriftsatz vom 06.07.2017 geäußert. Darin hebt der Beschwerdeführer zunächst hervor, dass die Stammsitzliegenschaft nicht das Gst Nr ****, sondern das Gst Nr ****, beide GB **** Z, sei. Darüber hinaus sei ein objektbezogenes Holzbezugsrecht kein tauglicher Grund für die Einräumung eines unverhältnismäßigen Zufahrtsrechtes. Zudem bestreitet der Beschwerdeführer erneut, dass sich die landwirtschaftlich genutzten Flächen des GG vorwiegend im Norden und nicht im Süden befinden würden. Der kürzeste Weg zum Wirtschaftsgebäude auf dem Gst Nr **** führe über die Parzelle ****, beide GB **** Z. Zu den baulichen Änderungen auf dem Gst Nr ****, GB **** Z, hält der Beschwerdeführer fest, diese seien lediglich nachträglich errichtet worden und folglich bei einer Interessenabwägung nicht zu berücksichtigen. Im Rahmen der mündlichen Verhandlung hat der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers darauf hingewiesen, dass die (bekämpfte) Dienstbarkeit ausschließlich zugunsten der Liegenschaft Nr ****, GB **** Z, eingeräumt worden sei. Bei dieser Liegenschaft handle es sich nicht um die Stammsitzliegenschaft, die Stammsitzliegenschaft sei das Gst Nr ****, GB **** Z. Die bekämpfte Dienstbarkeitsregelung weise für GG bzw den jeweiligen Grundeigentümer das Recht aus, unmittelbar von der Trasse Nr ** auf das Gst Nr ****, GB **** Z, zu gelangen. Um auf das Gst Nr **** bzw das Gst Nr ****, beide GB **** Z, zu gelangen, dürfe ausschließlich über die Trasse ** und vom Norden her über die Tenne zugefahren werden. Ein Bedarf für eine Trassenführung in Richtung Süden sei allein schon deshalb nicht gegeben, da GG im Zuge der Verhandlung ausgesagt habe, kein Vieh auf die Weide Gst Nr ****, GB **** Z, aufzutreiben. 4. Beschwerdevorbringen des rechtsfreundlich vertretenen DD: 4.1. Allgemeines: Der Beschwerdeführer bringt vor, er sei durch die Einräumung der Dienstbarkeitsstraße ** gemäß dem Lageplan vom 16.02.2016, Zl ****, sowie durch die Ausweitung des öffentlichen Weges ─ Gst Nr ****, GB **** Z, ─ auf seine Liegenschaft Gst Nr ****, GB **** Z, in seinem Eigentum verletzt. Darüber hinaus widerspreche die an ihn erfolgte Zuteilung des Gst Nr ****/5, GB **** Z, den gesetzlichen Voraussetzungen. 4.2 Zur Einräumung der Dienstbarkeit: Der Beschwerdeführer bringt vor, die Dienstbarkeit sei eingeräumt worden, um eine bessere Einfahrt „in die Tenne“ zu ermöglichen. Dieser Eingriff in sein Liegenschaftseigentum sei unsachlich, unverhältnismäßig und erfülle nicht die gesetzlichen Voraussetzungen nach dem TFLG 1996. Zunächst hebt der Beschwerdeführer hervor, dass die Einräumung der bekämpften Dienstbarkeit nicht Teil der geplanten und entworfenen Zusammenlegung gewesen sei, sondern auf Wunsch und Antrag des TT erfolgt sei. Die Anmeldung sei aber erst nach Feststellung des Besitzstandes und der vorläufigen Übernahme und völlig willkürlich erfolgt. Schon wegen dieser Verspätung hätte die Einräumung der von TT gewünschten Dienstbarkeit nicht erfolgen dürfen. Der Beschwerdeführer bringt zudem vor, die Einräumung der bekämpften Dienstbarkeit verfolge nicht das Ziel, die Leistungsfähigkeit oder Umweltverträglichkeit der Landwirtschaft zu erreichen. Auf den Liegenschaften, die infolge der Einräumung der Dienstbarkeitsstraße ** leichter erreicht werden sollten, betreibe nur er selbst eine Landwirtschaft, nicht aber TT. Laut den Ausführungen der belangten Behörde sei die bisherige Durchfahrt für einen den landwirtschaftlichen Erfordernissen entsprechenden Traktor nicht groß genug. Einen solchen Traktor besitze TT aber gar nicht. Der Beschwerdeführer hält ausdrücklich fest, die eingeräumte Dienstbarkeit sei nicht verhältnismäßig, da mit ihr allein das Ziel einer besseren Einfahrt in die Tenne bezweckt werde, obwohl eine solche Zufahrt ohne Einräumung der verfahrensgegenständlichen Dienstbarkeit möglich sei. Unsachlich und unverhältnismäßig sei der Eingriff auch deshalb, da die ideale Einfahrt in die Tenne nicht über sein Grundstück, sondern südlich über die Liegenschaft, Gst Nr ****, GB **** Z, erreicht werden könne. Zudem sei eine Zufahrt zu der Tenne auch über die nördlich des Gst Nr ****, GB **** Z, in östliche Richtung verlaufende, sehr gut befahrbare Zufahrtsstraße, Gst Nr ****, GB **** Z, möglich. Abschließend hält der Beschwerdeführer fest, die Einräumung der Dienstbarkeit erfolge entschädigungslos und widerspreche daher dem verfassungsrechtlich gewährleisteten Schutz des Eigentums. 4.3. Zur Erweiterung des öffentlichen Weges, Gst Nr ****, GB **** Z: Der Beschwerdeführer bringt vor, entgegen den Ausführungen der belangten Behörde sei die Erweiterung des öffentlichen Weges, Gst Nr ****, GB **** Z, sachlich nicht gerechtfertigt, unverhältnismäßig und rechtswidrig. Die Verbreiterung würde den gesetzlichen Voraussetzungen nur entsprechen, wenn sie der Schaffung und Erhaltung einer leistungsfähigeren und umweltverträglicheren Landwirtschaft dienen würde. Die Agrarbehörde halte allerdings nur fest, dass die Verkehrsteilnehmer auf Nachbargrundstücke ausweichen würden und die Straße aufgrund ihrer mangelhaften Breite bereits bei normalen Verkehrsaufkommen überlastet sei. Auch die nunmehr verfügte Abtrennung sei erst nach Feststellung des Besitzstandes und nach der vorläufigen Übergabe erfolgt, und zwar ohne Verhandlung oder ihn einzubeziehen. Zudem weist der Beschwerdeführer darauf hin, dass nur das in seinem Eigentum stehende Grundstück zur Verbreiterung herangezogen würde, nicht aber die gegenüberliegenden Grundstücke. Darüber hinaus bringt der Beschwerdeführer vor, dass das Weggrundstück, Gst Nr ****, GB **** Z, eine Breite von 4 m aufweise und jedenfalls nicht zu eng sei. 4.4. Zur Zuteilung des Gst Nr ****/5, GB **** Z: Der Beschwerdeführer bringt vor, die Zuteilung des Gst Nr ****/5, GB **** Z, an ihn sei grob gleichheitswidrig. Das genannte Grundstück liege im Natura-2000-Gebiet und sei zur landwirtschaftlichen Produktion nahezu ungeeignet. Die angeordnete Zuteilung widerspreche dem Grundsatz einer gleichmäßigen Beanspruchung aller Eigentümer und Landwirte. Der Beschwerdeführer macht geltend, er hätte aufgrund der Zuteilung dieses schlechten Grundstückes zumindest eine Entschädigung erhalten müssen. Dies sei jedoch nicht erfolgt. In diesem Zusammenhang weist der Beschwerdeführer darauf hin, dass der Bürgermeister der Gemeinde Z und der Ausschuss des Zusammenlegungsverfahrens befangen und parteiisch gewesen seien. Dies führt der Beschwerdeführer näher aus. 4.5. Ergänzendes Vorbringen: Der rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer hat sein Vorbringen in dem am 13.04.2017 bei dem im Landesverwaltungsgericht Tirol eingelangten Schriftsatz, im Rahmen der mündlichen Verhandlung am 12.07.2017 und in der Äußerung vom 08.08.2017 ergänzt. Die Darlegungen des Beschwerdeführers lassen sich im Wesentlichen wie folgt zusammenfassen: Der Beschwerdeführer bringt vor, dass die Einräumung der Dienstbarkeitsfläche ** lediglich als schikanösen Gründen erfolgt sei. Auch mit größeren Fahrzeugen als jenem, das der Vater der KK verwendet habe, sei eine Einfahrt auch ohne Benützung des nunmehrigen Dienstbarkeitsstreifens möglich. Dies gelte auch für die Ausfahrt aus der Tenne. Die zugunsten des Gst Nr ****, GB **** Z, eingetragene Dienstbarkeit könne aufgrund der vorhandenen Anlagen auf den Gste Nrn **** und ****, beide GB **** Z, nicht mehr ausgeübt werden und sei daher bereits erloschen. Zur Verbreiterung des Weges, Gst Nr ****, GB **** Z, hält der Beschwerdeführer fest, dass diese Straße in der Vergangenheit auch im Winter durchgehend ohne Probleme zu befahren gewesen sei. Eine Beeinträchtigung des öffentlichen Verkehrs habe nicht stattgefunden. Für die gegenteiligen Behauptungen der Gemeinde Z lägen keine Beweise vor. In diesem Zusammenhang weist der Beschwerdeführer auch darauf hin, dass zum Zeitpunkt der Entscheidung der belangten Behörde er [= der Beschwerdeführer] noch keinen Zaun auf dem ihm zugeteilten Gst Nr ****, GB **** Z, errichtet habe. Der Hinweis der Gemeinde Z in ihrer Stellungnahme vom 13.03.2017 auf die Gartenmauern auf den südlich des Weges gelegenen Gste Nrn **** und ****, beide GB **** Z, sei nicht stichhaltig. Trotz dieser Gartenmauern hätte die Straßenverbreiterung auch zulasten der beiden genannten Liegenschaften durchgeführt werden können. Zum Gst Nr ****, GB **** Z, hält der Beschwerdeführer fest, dass es für Heuarbeiten nur sehr schlecht bis gar nicht zu gebrauchen sei. Das Grundstück weise ein unebenes Gelände auf. Zudem seien großräumige morastige Feuchtflächen vorhanden. Das unebene Gelände mache daher eine konstante Mähtiefe unmöglich. Die morastigen Feuchtflächen wiederum seien Ursache für eine hohe Anzahl von Clostridien, die sich wiederum negativ auf die Hartkäseproduktion auswirken würden. Unabhängig vom sonstigen Vorbringen hat der rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer im Zuge der mündlichen Verhandlung ausgeführt, dass er das Gst Nr ****, GB **** Z, mit einer Fläche von rund 619 m² erhalten habe. Dieser Bauplatz besäße jedenfalls nicht die Wertigkeit, die sich aus dem Verfahren ergeben habe; dies deshalb, weil der Bauplatz eine Hanglage mit einer Neigung von 60% aufweise, die in etwa 2/3 der Fläche umfasse; darüber hinaus liege dieser Bauplatz nunmehr innerhalb der „roten Fläche“. Die Ausweisung als rote Gefahrenzone sei darauf zurückzuführen, dass diese Fläche in den Gipskataster aufgenommen worden sei. Im Fall einer Bauführung sei daher ein Gutachten notwendig, um zu klären, ob das geplante Gebäude durch Pylonen (Stützen) gesichert werden müsse. Ein solches Gutachten würde Kosten in Höhe von rund Euro 15.000,00 verursachen. Damit sei dieser Bauplatz erheblich entwertet. Dieser Umstand sei im Rahmen der Zusammenlegung nicht berücksichtigt worden. In der Äußerung vom 08.08.2017 hat der rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer auf den am 05.09.2014 zwischen RR, Adresse 5, T, SS, Adresse 6, Z und ihm [= Beschwerdeführer] abgeschlossenen Dienstbarkeitsvertrag hingewiesen. Laut diesem Dienstbarkeitsvertrag sei die Grenzänderung zwischen den Abfindungen **/1 (Gst Nr ***), GB **** Z, und **/2 (Gst Nr ****), alle GB **** Z, gemäß dem Plan der Abteilung Bodenordnung vom 23.05.2014, Zl ****, vereinbart worden. Bereits ohne das Zusammenlegungsverfahren seien daher die in der Stellungnahme der Abteilung Bodenordnung vom 13.07.2017, Zl ****, erwähnten 22 m² an den Beschwerdeführer übergeben worden. Daraus ergebe sich somit für den Beschwerdeführer keine Begünstigung. III.römisch drei. Stellungnahmen der sonstigen Verfahrensparteien: 1. Vorbringen der Abteilung Bodenordnung: 1.1 Einleitung: Mit Schriftsatz vom 06.03.2017, Zl ****, hat die Abteilung Bodenordnung Stellungnahmen zu den Beschwerden des EE, der CC, des rechtsfreundlich vertretenen AA und des rechtsfreundlich vertretenen DD übermittelt. Im Hinblick auf die Beschwerde des DD erging zudem die Stellungnahme vom 23.03.2017, Zl ****, und wurde die diesen Beschwerdeführer betreffende Abfindungsberechnung mit Schriftsatz vom 13.07.2017, Zl ****, vorgelegt. 1.2. Zur Beschwerde des EE: Die Abteilung Bodenordnung weist zunächst darauf hin, dass EE mit dem gesamten Gutsbestand aus EZlen *** und *** sowie dem gesamten Gutsbestand aus EZ ***, alle GB **** Z, mit Ausnahme eigens angeführter Grundstücke in das Zusammenlegungsverfahren einbezogen wurde. Zum Zeitpunkt des Besitzstandes und der Bewertung habe die Freilandfläche 31.098 m2 betragen, dies habe 82,3077 Wertpunkten entsprochen. Das Flächenausmaß des Baulandes habe sich auf 1.334 m2 belaufen. Davon ausgehend listet die Abteilung Bodenordnung die EE entsprechend dem rechtskräftigen Bescheid („Vorläufige Übernahme“) vom 25.01.2010, Zl ****, zugeteilten Abfindungen auf. Dabei weist die Abteilung Bodenordnung darauf hin, dass der Beschwerdeführer im Bereich des neu zugeteilten Gst Nr ****, GB **** Z, bereits mehrere Altgrundstücke besessen hätte. Die Abteilung Bodenordnung hebt hervor, dass EE unter Berücksichtigung der gesamten Grundstückszuteilung gemäß der Abfindungsberechnung eine Minderzuteilung von 0,7 % unter seinem Abfindungsanspruch erhalten, das Fläche/Wert-Verhältnis sich jedoch um 3,3 % verbessert habe. Die vom Beschwerdeführer behauptete Rechtswidrigkeit liege somit nicht vor, vielmehr erfülle die gegenständliche Zusammenlegung die in § 1 TFLG 1996 normierten Zielsetzungen.Die vom Beschwerdeführer behauptete Rechtswidrigkeit liege somit nicht vor, vielmehr erfülle die gegenständliche Zusammenlegung die in Paragraph eins, TFLG 1996 normierten Zielsetzungen. 1.3. Zur Beschwerde der CC: Die Abteilung Bodenordnung weist zunächst darauf hin, dass die Beschwerdeführerin mit dem gesamten Gutsbestand aus EZlen ***, ***, *** und ***, alle GB **** Z, in das Zusammenlegungsverfahren Z einbezogen worden sei. Das gesamte Flächenmaß der in der EZ *** eingetragenen Gste Nrn ****/17 und ****/18, beide GB **** Z, habe 2.486 m2 betragen. Abzüglich der Aufbringung von 110 m2 habe der Abfindungsanspruch 2.376 m2 betragen, den die Beschwerdeführerin auch zugeteilt erhalten habe. Die Abteilung Bodenordnung erläutert im Detail, dass im Bereich der Abfindung ***/1 die Breite des öffentlichen Weges zugunsten der Beschwerdeführerin mit 4,15 m festgesetzt wurde. Die ursprünglich zum Weggrundstück gehörenden 19 m2 seien dem Abfindungs-grundstück der Beschwerdeführerin hinzugefügt worden (siehe auch entsprechende Ergänzung zur Niederschrift vom 16.12.2009). Nach der „Vorläufigen Übernahme“ habe auf Wunsch der Beschwerdeführerin nochmals eine Verengung des öffentlichen Weges (Gst Nr ****, GB **** Z) auf 4 m stattgefunden. Daher seien weitere 8 m2 dem Gst Nr ****, GB **** Z, zugeschrieben worden. Darüber hinaus hebt die Abteilung Bodenordnung hervor, dass in diesem Bereich eine umfassende Neuordnung erforderlich gewesen wäre. Der neu geschaffene Erschließungsweg Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, könne sich auch für die Beschwerdeführerin als Eigentümerin der Neu-Gste Nrn ****, **** und ****, alle GB **** Z, positiv auswirken. 1.4. Zur Beschwerde des rechtsfreundlich vertretenen AA: Die Abteilung Bodenordnung hat mit ihrer Stellungnahme die Anhörungsprotokolle des Beschwerdeführers und der vormaligen Eigentümerin, nämlich JJ, vorgelegt. JJ habe anlässlich ihrer Einvernahme das Bestehen einer außerbücherlichen Dienstbarkeit für land- und forstwirtschaftliche Zwecke über das Alt-Gst Nr ****/2, GB **** Z des Beschwerdeführers behauptet. Dazu habe sich der Beschwerdeführer am 15.01.2001 bei seiner Anhörung geäußert und auf einen Prozess in den 60er Jahren zwischen seinem Rechtsvorgänger und dem Rechtsvorgänger der JJ hingewiesen. Die Abteilung Bodenordnung weist daraufhin, dass im vorderen Bereich des Gst Nr ****, GB **** Z, die Einfahrt durch ein bestehendes Mauerwerk nur schwer bis kaum möglich sei. Zudem sei die Durchfahrt durch das Wirtschaftsgebäude des GG mit immer größer werdenden landwirtschaftlichen Maschinen nicht mehr zeitgemäß. Die Abteilung Bodenordnung hält fest, dass GG eine Landwirtschaft betreibe. Über die eingeräumte Dienstbarkeit könne die Weide auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z auf kürzestem Weg erreicht werden. Dies gelte auch für die Zufahrt mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten. Ansonsten müsste ein ca 300 m langer Umweg über die Dorfstraße in Kauf genommen werden. 1.5. Zur Beschwerde des rechtsfreundlich vertretenen DD: Die Abteilung Bodenordnung hält fest, dass die Aufweitung des öffentlichen Weges Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, auf 5 m im Bereich der Neu-Gste Nrn ****, **** und ****, alle GB **** Z, erforderlich sei. Eine solche Aufweitung sei zumindest planerisch bereits bei der „Vorläufigen Übernahme“ im Bereich näher bezeichneter Grundstücke vorgesehen gewesen. Dieser Weg diene nicht nur der „Baulanderschließung“, sondern auch landwirtschaftlichen Zwecken. Um einen entsprechenden Ausweichverkehr zu unterbinden, sei eine Wegbreite von 5 m erforderlich. Zur „Einräumung der Dienstbarkeitsstraße **“ verweist die Abteilung Bodenordnung auf den am 12.11.2015 durchgeführten Lokalaugenschein. Anlässlich dieses Lokalaugenscheines habe eine Probefahrt mit einem Traktor samt Anhänger stattgefunden. Der landwirtschaftliche Amtssachverständige habe die Zufahrt zum Wirtschaftsgebäude auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z (Miteigentümer: Beschwerdeführer und KK) als „grenzwertig“ bezeichnet. Man habe die Dienstbarkeitsstraße in den Zusammenlegungsplan eingearbeitet, um eine reibungslose Einfahrt zu gewährleisten. Die Dienstbarkeit sei notwendig, um eine aus landwirtschaftlicher Sicht zumutbare und zeitgemäße Zufahrt zum Wirtschaftsgebäude auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, sicherzustellen. Zur Zuteilung des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, weist die Abteilung Bodenordnung daraufhin, dass der Beschwerdeführer im Nahbereich dieses Grundstückes Altgrundstücke besessen habe und es gerechtfertigt gewesen sei, in dieser Lage ihm wiederum ein Neugrundstück zuzuweisen. Die Bewertung für das Neugrundstück entspreche der Bewertung für die Altgrundstücke. Allgemein hebt die Abteilung Bodenordnung hervor, dass DD gemäß der Abfindungsberechnung eine Minderzuteilung von 0,5 % unter seinem Abfindungsanspruch erhalten, das Fläche/Wert-Verhältnis sich jedoch um 15 % verbessert habe. Zudem habe der Beschwerdeführer eine Landzulage im Ausmaß von 15,35 Wertpunkten erhalten. Im Zusammenhang mit der Übermittlung der Abfindungsberechnung vom 13.07.2017, Zl ****, hält die Abteilung Bodenordnung wörtlich fest: „Herrn DD wurden laut vorläufigem Abfindungsausweis im Zuge der ‚Vorläufigen Übernahme‘ in Summe 20.261 m² mit 70,3526 Wertpunkten Freiland sowie 1048 m² Bauland zugeteilt. Durch die Neuvermessung der Freilandgrundstücke nach der ‚Vorläufigen Übernahme‘ haben sich geringfügige Änderungen von Fläche und Wert im Freiland ergeben. Die nach der ‚Vorläufigen Übernahme‘ in das Operat eingearbeitete Aufweitung des Weges Neu-Gst. **** (Verkleinerung des Neugrundstückes **** im Ausmaß von 52 m² laut Lageplan ***, Zl. **** vom 15.02.2016) wurde ebenfalls in dieser Abfindungsberechnung berücksichtigt, dadurch wurden zum Zusammenlegungsplan Z Herrn DD 19.755 m² mit 69,6127 Wertpunkten zugeteilt. Hinsichtlich des Baulandes wurden laut ‚Änderung der Vorläufigen Übernahme‘ (Lageplan ***, Zl **** vom 23.05.2014) Herrn DD 22 m² Bauland mehr zugeteilt, sodass Herr DD zum Zeitpunkt des Zusammenlegungsplanes 1.070 m² Bauland zugeteilt bekommen hat. Laut endgültiger Abfindungsberechnung hat Herr DD unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Wegaufweitung eine Minderabfindung von 0,3746 Wertpunkten erhalten. Für diese Minderzuteilung wurde ihm ein Geldausgleich von € 272,22 (€ 726,70) zuerkannt. Die Minderzuteilung liegt innerhalb des im TFLG 1996 festgelegten Bereiches von 5 % des Abfindungsanspruchs.“ 2. Vorbringen des GG: GG hält in seiner Stellungnahme vom 26.02.2017 fest, dass bis zur Erhebung der Beschwerde AA das Bestehen der Dienstbarkeit nicht bestritten habe. Dies habe er schon im Schriftsatz vom 11.10.2015 dargelegt. Im Detail hält GG fest: ● Eine Erschließung von Süden her mit landwirtschaftlichen Geräten ist nur über die eingeräumte Dienstbarkeit möglich. ● Eine nördliche Erschließung der landwirtschaftlichen Gebäude (Rossstall und Tenne) existiert nicht. Die Erschließungsstichstraße dient der Erschließung von Bauland, nicht aber von landwirtschaftlichen Grundstücken. Dazu hätte die Erschließungsstraße anders ausgestaltet (andere Trasse, größerer Flächenverbrauch) werden müssen. ● Der landwirtschaftliche Betrieb wird seit ca 100 Jahren, wenn auch in unterschiedlicher Form, geführt. ● Dem vom Beschwerdeführer vorgelegten Urteil des Bezirksgerichtes X vom 25.05.1972, Zl ****-5, ist klar zu entnehmen, dass immer schon der nunmehrige Dienstbarkeitsweg mit landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen befahren worden sei.Dem vom Beschwerdeführer vorgelegten Urteil des Bezirksgerichtes römisch zehn vom 25.05.1972, Zl ****-5, ist klar zu entnehmen, dass immer schon der nunmehrige Dienstbarkeitsweg mit landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen befahren worden sei. ● Auf der Dienstbarkeitsfläche lastet eine weitere Dienstbarkeit, nämlich zugunsten der Gst Nrn **** und ****, beide GB **** Z. Zur Replik des rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführers AA vom 08.05.2017 hat sich GG im Schriftsatz vom 03.07.2017 durch seinen Rechtsvertreter geäußert. Darin betont er die Notwendigkeit der kürzestmöglichen Wegstrecke zwischen dem Gst Nr ****, GB **** Z, und seinem Stall im Süden. Eine Zufahrt über die Parzelle Nr ****, GB **** Z, würde die Entfernung baulicher Anlagen erfordern. Ebenso scheide eine Durchfahrt durch das Gst Nr ****, GB **** Z, aus, da zu diesem Zweck erhebliche Umbauten in der dort befindlichen Tenne durchgeführt werden müssten. Der öffentliche Weg auf Gst Nr ****, GB **** Z, diene der Erschließung der im Zuge der Zusammenlegung dort geschaffenen neuen Bauplätze und nicht als Zufahrt zum Gst Nr ****, GB **** Z. Eine Anbindung des Gst Nr ****, GB **** Z, über die Wegparzelle ****, GB **** Z, würde zudem bauliche Umbauten auf dem Gst Nr ****, GB **** Z, erforderlich machen und wären die dort vorhandenen Obstbäume zu fällen. Ausdrücklich hebt GG hervor, dass es sich beim Gst Nr ****, GB **** Z, um eine Stammsitzliegenschaft handle. Aufgrund der Mitgliedschaft an der Gemeindegutsagrargemeinschaft Z bestehe das für seine Landwirtschaft unabdingbare Recht, Brenn- und Bauholz auf die Liegenschaft Nr ****, GB **** Z, zu führen. Daher sei auch die Einräumung der Dienstbarkeit für forstwirtschaftliche Zwecke gerechtfertigt. Die wiederholte Behauptung, er betreibe keine Landwirtschaft, wiederspreche eindeutig den Tatsachen. 3. Vorbringen der Zusammenlegungsgemeinschaft: Die Zusammenlegungsgemeinschaft hat sich in ihrer Stellungnahme vom 26.02.2017 zur Beschwerde des EE und des DD geäußert. Zur Beschwerde des EE bringt die Zusammenlegungsgemeinschaft vor, dass sie dessen Begehren grundsätzlich nachvollziehen könne, allerdings hätten auch anderen Grundstücksbesitzer derartige Begehren gestellt. Der von EE in seiner Beschwerde geäußerte Wunsch habe sich im konkreten Fall nicht umsetzen lassen. Zur Beschwerde des rechtsfreundlich vertretenen DD bringt die Zusammenlegungsgemeinschaft zunächst vor, dass aus ihrer Sicht die Verbreiterung des öffentlichen Weges Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, auf 5 m im Bereich der Neu-Gst Nrn ****, **** und ****, alle GB **** Z, als sinnvoll zu bezeichnen seien. Dadurch ergeben sich auch keine Einschränkungen für die Bewirtschaftbarkeit der angrenzenden, im Eigentum des Beschwerdeführers stehenden Flächen. Zur „Einräumung der Dienstbarkeitsstraße **“ hält die Zusammenlegungsgemeinschaft fest, dass aus ihrer Sicht die Agrarbehörde die Notwendigkeit dieser Dienstbarkeit ausreichend geprüft habe. Die Zusammenlegungsgemeinschaft hält auch die Zuteilung des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, an den Beschwerdeführer für gerechtfertigt und begründet nochmals ihre Entscheidung in der Sitzung am 09.03.2016. 4. Stellungnahme der Gemeinde Z: Die Gemeinde Z hat sich in ihrer Stellungnahme ausschließlich mit der Aufweitung des öffentlichen Weges auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, auf 5 m im Bereich der Neu-Gst Nrn ****, **** und ****, alle GB **** Z, auseinandergesetzt. Die Gemeinde Z hält in diesem Zusammenhang fest, dass grundsätzlich alle öffentlichen Wege eine Breite von 5 m aufweisen würden. Selbst bei einer derartigen Wegbreite käme es zu Problemen bei der Schneeräumung im Winter. Dies gelte im gegenständlichen Fall umso mehr, da der Beschwerdeführer DD direkt an der Grundgrenze zur Straße einen Zaun errichtet habe. Unabhängig davon hat sich die Gemeinde Z bereit erklärt, einen bestimmten Betrag für die Ablöse zu bezahlen und dies auch näher begründet. 5. Stellungnahme der KK: KK hat sich zur „Einräumung der Dienstbarkeitsstraße **“ und den diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers DD in dem am 03.04.2017 beim Landesverwaltungsgericht Tirol eingelangten Schriftsatz geäußert. Darin weist sie daraufhin, dass ihr Vater ─ TT ─ die Landwirtschaft mit Großvieheinheiten zwecks Milch- und Fleischproduktion ausgeübt habe. Im Jahr 2011 habe er sich aus Altersgründen bzw im Zuge seiner Pensionierung entschlossen, die Viehhaltung ruhend zu stellen. Die Grünflächen würden jedoch von Pächtern ordentlich bewirtschaftet. Ohne die Einräumung einer Dienstbarkeit wäre der Betrieb der Landwirtschaft nur erschwert möglich bzw würde dies eine Wiederaufnahme verhindern. Eine alternative Einfahrt in die Tenne sei nicht erkennbar und in den vergangenen Jahrzehnten auch nicht praktiziert worden. Darüber hinaus weist KK daraufhin, dass die Benützung der Tenne mit den vorhandenen Fördereinrichtungen nicht zwangsläufig an eine Viehwirtschaft gebunden sei. Es könnten auch Futtermittel oder Heu gelagert werden. Darüber hinaus sei es einzig und allein ihre Angelegenheit, ob und wann eine Wiederaufnahme des Landwirtschafts-betriebes erfolge. Ebenso sei es nicht Aufgabe des rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführers, über die Art und Größe der von ihr verwendeten Traktoren zu spekulieren, da insbesondere auch ihr Ehemann über Landmaschinen verfüge. IV.römisch vier. Sachverhalt: 1. Feststellungen zu dem die Beschwerdeführerin CC betreffenden Beschwerdeverfahren: Der gesamte Gutsbestand der CC aus den EZlen ***, ***, *** und ***, alle GB **** Z, wurden in das Zusammenlegungsverfahren Z einbezogen. Das Flächenmaß der verfahrensgegenständlichen Alt-Gst Nr ****/17 und ****/18, beide eingetragen in EZ ***, GB **** Z, betrug 2.486 m². Der Beschwerdeführerin wurden für die Aufbringung des Erschließungsweges, Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, 110 m² abgezogen. Deren Abfindungsanspruch ergab damit eine Fläche von 2.376 m², die die Rechtsmittelwerberin auch zugeteilt erhielt. Hintergrund der ua die Neu-Gste Nrn ****, **** und **** (Grundstücke der Beschwerdeführerin) aber auch die Neu-Gste Nrn ****, **** und ****, alle GB **** Z, betreffenden „Neuordnung“ war eine interne Baulandumlegung, in die auch weitere Liegenschaften nördlich des öffentlichen Weges, Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, einbezogen waren. Sinn dieser Maßnahme war die Schaffung von Bauplätzen einschließlich geeigneter Zufahrtsmöglichkeiten (Erschließung). Die Verlängerung der Wegtrasse, Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, dient der Erschließung der angrenzenden Baugrundstücke und mündet in den Sweg (öffentlicher Weg). Durch die Verlängerung der Wegtrasse, Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, konnte eine „Ringerschließung“ hergestellt werden. Alle Eigentümer von Baugrundstücken, zu deren Erschließung das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, verlängert wurde, haben Grundflächen für dieses Weggrundstück abgetreten. Folglich kam es zu einer Neugestaltung aller Baugrundstücke in diesem Bereich. Als Ergänzung zum Protokoll der „Vorläufigen Übernahme“ vom 23.10.2009 hat die Beschwerdeführerin am 16.12.2009 folgende Erklärung abgegeben: „In Ergänzung zur Niederschrift vom 23.10.2009 bin ich, Frau CC, mit der Vorläufigen Übernahme im EZ-Verfahren Z einverstanden und sind meine in der Niederschrift vom 23.10.2009 erwähnten Bedenken hinfällig, so dieser Plan in die Neueinteilung Eingang findet […]“ Anlässlich dieser Erklärung hat Bürgermeister PP, Gemeinde Z, der Beschwerdeführerin eine weitere Verengung des Weges, Alt-Gst Nr ***/23, GB **** Z, auf 4,15 m zugesagt (Abfindung ***/1). Die sich durch diese zusätzliche Verengung des öffentlichen Weges ergebende Fläche von 19 m² wurde in der „Vorläufigen Übernahme“ berücksichtigt. Nach der „Vorläufigen Übernahme“ kam es nochmals zu einer Verengung des Weggrundstückes Nr ****, GB **** Z, auf 4 m. Die dadurch von der Wegfläche abzuziehenden 8 m² wurden ─ wie vormals die 19 m2 ─ laut Lageplan 434 vom 06.04.2011 dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, zugeschrieben. Der neu geschaffene öffentliche Weg, Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, kann auch zur Erschließung des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, genutzt werden. Dies ist für eine mögliche spätere bauliche Nutzung der südlich gelegenen ─ und ebenfalls im Eigentum der Beschwerdeführerin stehenden ─ Neu-Gst Nrn **** und ****, beide GB **** Z, vorteilhaft. Den Bescheid vom 25.01.2010, Zl ****, betreffend die Anordnung der vorläufigen Übernahme von Grundabfindungen hat die Beschwerdeführerin erhalten. 2. Feststellungen zu dem den Beschwerdeführer EE betreffenden Beschwerdeverfahren: Der im Eigentum des Beschwerdeführers EE stehende gesamte Gutsbestand aus den EZlen *** und ***, beide GB **** Z, sowie der im Eigentum des EE stehende gesamte Gutsbestand aus EZ *** mit Ausnahme der Alt-Gste Nrn ****, **** und ****, alle GB **** Z, wurden in das Zusammenlegungsverfahren Z einbezogen. Zum Zeitpunkt des Besitzstandes und der Bewertung betrug die Freilandfläche 31.098 m² (= 82,3077 Wertpunkte). Das Flächenausmaß des Baulandes belief sich auf 1.334 m². Mit dem Bescheid betreffend die „Anordnung der Vorläufigen Übernahme von Grundabfindungen, Teil I.“, vom 25.01.2010, Zl ****, kam es zur Zuteilung folgender Abfindungen an den Beschwerdeführer:Mit dem Bescheid betreffend die „Anordnung der Vorläufigen Übernahme von Grundabfindungen, Teil römisch eins.“, vom 25.01.2010, Zl ****, kam es zur Zuteilung folgender Abfindungen an den Beschwerdeführer: ● Abfindung ***/1 (Neu-Gst Nr ****), ● Abfindung ***/2 (Neu-Gst Nr ****), ● Abfindung ***/3 (Neu-Gst Nr ****), ● Abfindung ***/4 (Neu-Gst Nr ****), ● Abfindung ***/5 (Neu-Gst Nr ****), ● Abfindung ***/6 (Neu-Gst Nr ****), ● Abfindung ***/7 (Neu-Gst Nr ****), ● Abfindung ***/8 (Neu-Gst Nr ****). Im Bereich des Neu-Gst Nr **** besaß EE bereits die Alt-Gste Nrn ****, **** und ****, alle GB **** Z. Unter Berücksichtigung der gesamten an ihn erfolgten Grundstückszuteilung erhielt der Beschwerdeführer gemäß der Abfindungsberechnung eine Minderzuteilung von 0,7 % unter seinem Abfindungsanspruch, das Fläche/Wert-Verhältnis hat sich um 3,3 % verbessert. Das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, weist eine größere Entfernung zu seinem landwirtschaftlichen Betrieb auf. Der Ertrag dieser landwirtschaftlichen Fläche entspricht den Erwartungen. 3. Feststellungen zu dem den rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer AA betreffenden Beschwerdeverfahren: 3.1. Zu den Besitzverhältnissen des Beschwerdeführers: Der Beschwerdeführer AA, geb am xx.xx.xxxx, ist grundbücherlicher Alleineigentümer der Neu-Gst Nrn **** und **** (vormals Gst Nrn ****/1 und ****/2), eingetragen in EZ ***, GB **** Z. Das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, dient unter anderem auch der Zufahrt zum Neu-Gst Nr ****, beide GB **** Z. Die Zufahrt ist gepflastert. Die östliche Grenze der Neu-Gste Nrn **** und ****, beide GB **** Z, verläuft entlang der Neu-Gste Nrn ****, **** und ****, alle GB **** Z. Beim Gebäude auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, handelt es sich um ein Doppelhaus mit insgesamt 5 Wohnungen. Zwei dieser Wohnungen mit insgesamt 10 Betten werden vermietet. Die Ferienwohnungen sind ca 5 bis 6 Monate des Jahres ausgelastet. Große Teile des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, werden daher als Parkfläche benötigt. 3.2. Zu den Besitz- und Bewirtschaftungsverhältnissen des GG: GG ist Alleineigentümer des Neu-Gst Nr **** (vormals Gst Nr ****), GB **** Z. Dieses Grundstück grenzt ua an die Neu-Gste Nrn **** (materieller Eigentümer ua GG) und **** (Alleineigentümer GG), beide GB **** Z. Das Neu-Gst Nr **** grenzt auch an die öffentliche Wegparzelle, Neu-Gst Nr ****, beide GB **** Z. Das auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, befindliche Gebäude diente ursprünglich als Garage, darf aber entsprechend der nunmehrigen baubehördlichen Bewilligung ausschließlich als Unterstand für Tiere verwendet werden. In diesem Unterstand sind die von GG gehaltenen Pferde und Esel untergebracht. Auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, befindet sich auch eine Mistlege. Beim Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, wäre eine Teilung in zwei Bauparzellen möglich. Eine solche Teilung ist derzeit nicht vorgesehen. An dem südlich an das Neu-Gst Nr **** anschließende Neu-Gst Nr **** (vormals Gst Nr **), alle GB **** Z, besteht ein materielles Eigentum. GG verfügt über den materiellen Anteil I., VV und WW verfügen über den materiellen Anteil II. An dem südlich an das Neu-Gst Nr **** anschließende Neu-Gst Nr **** (vormals Gst Nr **), alle GB **** Z, besteht ein materielles Eigentum. GG verfügt über den materiellen Anteil römisch eins., VV und WW verfügen über den materiellen Anteil römisch zwei. Der materielle Anteil I. umfasst unter anderem die ebenerdigen Wohnräumlichkeiten, eine Tenne an der Nordwestseite und einen Stall an der Westseite sowie im ersten Stock einen Heuboden an der Nordwestseite. Die Tenne des Gebäudes Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, schließt nördlich an das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, an. An der Nordseite der beschriebenen Tenne im Gebäude des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, befindet sich ein Tor. Über dieses Tor gelangt man auf das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z.Der materielle Anteil römisch eins. umfasst unter anderem die ebenerdigen Wohnräumlichkeiten, eine Tenne an der Nordwestseite und einen Stall an der Westseite sowie im ersten Stock einen Heuboden an der Nordwestseite. Die Tenne des Gebäudes Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, schließt nördlich an das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, an. An der Nordseite der beschriebenen Tenne im Gebäude des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, befindet sich ein Tor. Über dieses Tor gelangt man auf das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z. Im ebenerdigen Stall an der Westseite dieses Gebäudes hält GG seine Schafe und Hühner. Von diesem Stall gelangt man über eine Türe an der Nordseite auf das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z. Die Errichtung dieser Türe hat GG mit Schriftsatz vom 24.07.2003 angezeigt. Der Bürgermeister der Gemeinde Z hat die angezeigte bauliche Änderung mit Schriftsatz vom 29.07.2003 behördlich bewilligt. Die beiden materiellen Anteile des Neu-Gst Nr **** in der EZ ***, GB **** Z, sind Stammsitzliegenschaften an der Gemeindegutsagrargemeinschaft Z. Die jeweiligen Eigentümer der Stammsitzliegenschaft sind Holznutzungsberechtigte mit den angegebenen Anteilen (Losteilen). Zur Weidenutzung legt der Regulierungsplan fest, dass zur Teilnahme an der Weidenutzung berechtigt ist, wer Eigentümer eines Wirtschaftsgebäudes in der Gemeinde Z ist. Laut der bisherigen örtlichen Übung dürfen zur Weide Rinder und Schafe aufgetrieben werden. Den Auftrieb von Pferden und Eseln hat der Ausschuss jährlich festzulegen, wenn genügend Futtergrundlage vorhanden ist. Zur Unterstützung der Weidepflege dürfen auch Pferde und Esel ausschließlich zur Nachweide aufgetrieben werden. GG ist Alleineigentümer des weitgehend an das Neu-Gst Nr **** angrenzenden Neu-Gst Nr ****, beide GB **** Z. Das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, wurde aus den vormaligen Gste Nrn ****/1 (Eigentümer: GG) und ****/2 (Miteigentümer: WW und VV, beide Adresse 7, Z) gebildet. Ein weiterer Teil des Neu-Gst Nr ****, nämlich die südliche Fläche, war ursprünglich Teil des öffentlichen Weggrundstückes Nr ****, GB **** Z. Auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, befindet sich ein Holzzaun, der das Grundstück unterteilt. Dieser Holzzaun ist auf einer Mauer angebracht. Auf jener Fläche des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, die vormals Teil des öffentlichen Weggrundstückes war, ist eine Straßenlaterne errichtet. GG ist Eigentümer des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z. Das Gebäude auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, ist als „Heu- und landwirtschaftlicher Gerätestadel“ gewidmet. Zum Zeitpunkt des Lokalaugenscheines am 11.07.2017 befanden sich in diesem Wirtschaftsgebäude zwei Traktoren, ein Ladewagen, ein Mäher etc. GG verfügt über landwirtschaftliche Flächen südlich und nördlich seines landwirtschaftlichen Gebäudes. Den neu geschaffenen Weg ─ Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, ─ verwendet er nur zu Fuß. Für Fahrten zum und vom Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, benützt GG ausschließlich die Trasse ** laut dem Plan vom 13.10.2015, Zl BO-****. Die Zufahrt zur Tenne an der Nordwestecke des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, erfolgt über einen Teilabschnitt der Trasse ** und über den nördlichen Teil des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z. Auf diese Weise erfolgt auch der Viehtrieb der im Stall auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, gehaltenen Tiere. 3.3. Zum öffentlichen Weg, Neu-Gst Nr ****, GB **** Z: Für die Anlegung des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z (Weggrundstück), erfolgten entschädigungslose Grundabtretungen. Die jeweiligen Abfindungen ergeben sich aus der Abfindungsberechnung unter dem Titel „BO P-Hof“ vom 27.11.2008. Dieses Weggrundstück war als Erschließung der Neu-Gst Nrn ***1, ***2, ***4, **** und ****, alle GB **** Z, gedacht. Vor der Schaffung dieses neuen Weggrundstückes im Zuge der Zusammenlegung verfügte das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, über keine Zufahrt von Norden her. Über den ─ nach wie vor bestehenden ─ „Rweg“ wird das im Alleineigentum des GG stehende Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, erschlossen. Eine Erschließung des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, über den „Rweg“ ist somit nur über Eigengrund, also über das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, möglich. 3.4. Zur bekämpften Dienstbarkeit: Vor der durch den gegenständlichen Zusammenlegungsplan erfolgten Neuordnung bestand die einzige Zufahrt zum Alt-Gst Nr ****/1, GB **** Z, und in weiterer Folge in deren/dessen Tenne (Alt Gst-Nr .**, GB **** Z) über das Alt-Gst Nr ****/2, alle GB **** Z. Darüber hinaus wurde das Alt-Gst Nr ****/2, GB **** Z, auch zur Zufahrt zum Alt-Gst Nr ****, GB **** Z, für landwirtschaftliche Zwecke, benützt. Laut dem gegenständlichen Zusammenlegungsplan ist die Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens für land- und forstwirtschaftliche Zwecke über die Neu-Gste Nrn **** und ****, beide GB **** Z, auf der Trasse ** laut BO-****, vom 13.10.2015 für das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, einzuverleiben. 4. Feststellungen zu dem den rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer DD betreffenden Beschwerdeverfahren: 4.1. Zur „Dienstbarkeitsstraße **“: Der Beschwerdeführer DD und KK sind Miteigentümer des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z. Ein in der Tenne dieses Gebäudes untergebrachter zweiachsiger Anhänger steht ebenfalls im Miteigentum des Beschwerdeführers und der KK. Im Wirtschaftsteil des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, befinden sich zwei jeweils getrennte Heustöcke, die von den Miteigentümern unabhängig voneinander benutzt werden. KK verwendet den für ihre Nutzung zur Verfügung stehenden Heustock derzeit als Lager für Brennholz. Das Holz wird mittels einer Schubkarre über den an der Nordseite des auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, vorhandenen Eingang zum Heustock verbracht. TT, der Vater und Rechtsvorgänger der KK, hat im Jahr 2011 die Viehhaltung ruhend gestellt. KK betreibt (derzeit) keine Landwirtschaft Die vormals von ihrem Vater TT bewirtschafteten Grünflächen werden derzeit verpachtet. Die Einfahrt in die beiden Tennen im Wirtschaftsteil des Gebäudes auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, ist ohne Benützung des im Eigentum des Beschwerdeführers stehenden Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, möglich. Allerdings muss man sehr geübt sein, um eine Einfahrt in die Tennen mit einem Traktor samt Ladewagen ohne Benützung des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, zu bewerkstelligen. In der Regel wird die Hilfe eines Einweisers erforderlich sein. Im Hinblick auf das Neu-Gst Nr **** (vormals ****/1), GB **** Z, erfolgte im Jahr 1984 eine Grundstücksvereinigung und Grundteilung. In diesem Zusammenhang erfolgte auf einem genau bezeichneten Streifen des Neu-Gst Nr **** GB **** Z, die Einräumung einer Servitut zugunsten des Neu-Gst Nr **** (vormals 1415), GB **** Z. Diese im Grundbuch eingetragene Dienstbarkeit wird im verfahrensgegen-ständlichen Zusammenlegungsplan übernommen. Die Dienstbarkeitstrasse ** laut ****, beträgt ca 2,55 m. In diesem Bereich befindet sich auch ein Stein, der vom Grundgrenzpunkt 8178 ca 75 cm entfernt ist. 4.2. Zur „Ausweitung des öffentlichen Weges, Neu-Gst Nr ****, GB **** Z: Vor der durch die gegenständliche Zusammenlegung erfolgten Neuordnung war der Beschwerdeführer nicht im Besitz von Grünflächen (landwirtschaftlichen Flächen), die an das Weggrundstück, Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, angegrenzt haben. Vor der Erlassung des gegenständlichen Zusammenlegungsplanes, aber bereits nach der „Vorläufigen Übernahme“, kam es zwischen der Agrarbehörde und der Gemeinde Z zu einer Besprechung, um allfällige Problemfälle nochmals zu erörtern. In dieser Besprechung hat die Gemeinde Z die Erweiterung des Weggrundstückes, Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, als notwendig angesehen. Unter Berücksichtigung des Vorbringens der Gemeinde Z erfolgte eine Verbreiterung des Weggrundstückes, Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, um 1 m auf eine Wegbreite von 5 m. Neben dem Beschwerdeführer DD als Eigentümer des Neu-Gst Nr **** sind auch die Eigentümer der Neu-Gste Nrn **** (Eigentümer: UU) und **** (Eigentümerin: KK), alle GB **** Z, betroffen. Grundlage der „Vorläufigen Übernahme“ war der „Abfindungsausweis zur Neueinteilung“. Bei den im „Abfindungsausweis zur Neueinteilung“ ausgewiesenen Flächen handelt es sich um im Freiland grafisch ermittelte Flächen. Erst nach der „Vorläufigen Übernahme“ wurden die betreffenden Grundstücke mit Grenzzeichen versehen und vermessen. Die Flächenangaben zwischen der „Vorläufigen Übernahme“ und dem Zusammenlegungsplan können daher geringfügig differieren. Der endgültigen „Abfindungsberechnung“, Zl **** (Stand „Zusammenlegungsplan“) wurden die endgültig vermessenen Grundstücke zugrunde gelegt. Entsprechend dem „Abfindungsausweis zur Neueinteilung“, Zl **** (Stand „Vorläufige Übernahme“) erfolgte an den Beschwerdeführer eine Zuteilung von insgesamt 20.261 m² Freiland mit 70,3256 Wertpunkten sowie 1.048 m² Bauland. Die Neuvermessung der Freilandgrundstücke nach der „Vorläufigen Übernahme“ ergaben geringfügige Änderungen von Flächen und Wert im Freiland. Die nach der „Vorläufigen Übernahme“ in das Operat eingearbeitete Aufweitung des Weges Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, und die damit verbundene Verkleinerung des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, im Ausmaß von 52 m² laut Lageplan *** vom 15.02.2016, Zl ****, fanden eine entsprechende Berücksichtigung in der Abfindungsberechnung. Dem Beschwerdeführer wurden somit letztendlich laut dem verfahrensgegenständlichen Zusammenlegungsplan 19.755 m² Freiland mit 69,6127 Wertpunkten zugeteilt. An Bauland wurde dem Beschwerdeführer insgesamt 1.070 m² zugeteilt. Darin enthalten sind 22 m² Bauland der „Änderung der Vorläufigen Übernahme“ gemäß Lageplan *** vom 23.05.2014, Zl ****. Laut der endgütigen Abfindungsberechnung hat der Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Wegaufweitung zulasten des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, eine Minderabfindung von 0,3746 Wertpunkten erhalten. Für diese Minderzuteilung wurde dem Beschwerdeführer ein Geldausgleich von € 272,22 zuerkannt. Die Minderzuteilung liegt innerhalb von 5 % des Abfindungsanspruchs. Am 05.09.2014 hat der Beschwerdeführer mit RR und SS einen Dienstbarkeitsvertrag abgeschlossen, dem die Agrarbehörde die Genehmigung nach § 82 TFLG 1996 erteilt hat. Dieser Dienstbarkeitsvertrag nimmt Bezug auf den Lageplan vom 23.05.2014, Zl ****. Laut diesem Dienstbarkeitsvertrag räumt der Beschwerdeführer RR und SS sowie deren Rechtsnachfolgern das Recht ein, eine näher bezeichnete Teilfläche im Ausmaß von 22 m² ausschließlich und uneingeschränkt zu nutzen. Am 05.09.2014 hat der Beschwerdeführer mit RR und SS einen Dienstbarkeitsvertrag abgeschlossen, dem die Agrarbehörde die Genehmigung nach Paragraph 82, TFLG 1996 erteilt hat. Dieser Dienstbarkeitsvertrag nimmt Bezug auf den Lageplan vom 23.05.2014, Zl ****. Laut diesem Dienstbarkeitsvertrag räumt der Beschwerdeführer RR und SS sowie deren Rechtsnachfolgern das Recht ein, eine näher bezeichnete Teilfläche im Ausmaß von 22 m² ausschließlich und uneingeschränkt zu nutzen. 4.3. Feststellungen zur Zuteilung des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z: Der Beschwerdeführer wurde mit dem gesamten Gutsbestand aus EZlen ***, ***, *** und ***, sowie dem Hälfteanteil aus EZlen *** und ***, alle GB **** Z, in das Zusammenlegungsverfahren Z einbezogen. Im Zusammenlegungsplan wurden dem Beschwerdeführer folgende Neugrundstücke, eingetragen in der EZ ***, GB **** Z, zugeteilt ● Gst Nr **** ● Gst Nr **** ● Gst Nr **** ● Gst Nr **** ● Gst Nr **** ● Gst Nr **** ● Gst Nr **** sowie in EZ *** ● Gst Nr **** (Hälfteanteil). Der Beschwerdeführer besaß bereits im Nahbereich des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, Altgrundstücke. Das Alt-Gst Nr ****, GB **** Z, war sogar direkt in einem Moor gelegen. Das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, ist uneben und weist sumpfige Stellen auf. Dass das auf diesem Grundstück geerntete Heu mit „Clostridien“ verunreinigt ist und zu Nachteilen bei der Hartkäseproduktion führt, lässt sich nicht feststellen. Laut der Abfindungsberechnung hat der Beschwerdeführer eine Minderzuteilung von 0,5 % unter seinem Abfindungsanspruch erhalten, das Fläche/Wert-Verhältnis hat sich um 15 % verbessert. 4.4. Feststellungen zum Neu-Gst Nr ****, GB **** Z: Im Bereich des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, hat der Beschwerdeführer das Alt-Gst Nr ****, GB **** Z, besessen. Es handelte sich um ein langgezogenes Grundstück mit einer Breite von max 7,7 m. An dessen schmalster Stelle betrug die Breite ca 4 m. Das Alt-Gst Nr ****, GB **** Z, war in der vormals bestehenden Form nicht bebaubar. Das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, weist eine Fläche von 619 m² auf. Dieses Grundstück, wie auch die westlich und östlich angrenzenden Grundstücke, sind derzeit als Freiland gewidmet. In dem in Ausarbeitung befindlichen Raumordnungskonzept sind diese Flächen als Bauerwartungsland vorgesehen. Das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, wurde in den im Jahr 2010 bei der Gemeinde Z eingelangten Gipskataster aufgenommen und liegt somit in der roten Zone. Im Falle einer Bauführung ist daher abzuklären, ob das geplante Gebäude durch Pylonen (Stützen) gesichert werden muss. V.römisch fünf. Beweiswürdigung: 1. Zu den Feststellungen betreffend die Beschwerdeführerin CC: Das Protokoll über die Anhörung der Beschwerdeführerin zur Anordnung der „Vorläufigen Übernahme“ vom 23.10.2009 liegt vor. Darin hat sich die Beschwerdeführerin mit der Neuordnung im Freiland ausdrücklich einverstanden erklärt und zum Abfindungs-Gst ***/1 (= Neu-Gst Nr ****), GB **** Z, lediglich vorgebracht, dass die nördliche Grenze zu nahe an ihrem bestehenden Haus verlaufe. In der ergänzenden Niederschrift hat sie im Hinblick auf die Verengung des Weges, Abfindungs-Gst ***/23 (= Neu-Gst ****), GB **** Z, der „Vorläufigen Übernahme“ ihre Zustimmung erteilt. Die Feststellungen des Kapitels 1. der gegenständlichen Entscheidung beruhen daher im Wesentlichen auf der Ergänzung zur Niederschrift vom 16.12.2009. Darüber hinaus hat das Landesverwaltungsgericht Tirol auf die Darlegungen der Abteilung Bodenordnung, vorgelegt mit Schriftsatz vom 06.03.2017, Zl ****, und die unter Bezugnahme auf die vorhandenen Planunterlagen erstatteten Erläuterungen des im Rahmen der mündlichen Verhandlung am 11.07.2017 einvernommenen NN zurückgegriffen. Im Zuge der mündlichen Verhandlung am 11.07.2017 erfolgte auch eine Besichtigung vor Ort. 2. Zu den Feststellungen betreffenden den Beschwerdeführer EE: Die Feststellungen des Kapitels 2. der Sachverhaltsdarstellung der gegenständlichen Entscheidung stützen sich im Wesentlichen auf die Darlegungen der Abteilung Bodenordnung, vorgelegt mit Schriftsatz vom 06.03.2017, Zl ****, die NN im Rahmen seiner Einvernahme unter Bezugnahme auf die vorhandenen Plandarstellungen am 11.07.2017 erläutert hat. Ausdrücklich hat er dabei hervorgehoben, dass der Beschwerdeführer im Bereich des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, bereits vor der Zusammenlegung landwirtschaftliche Flächen bewirtschaftet habe. Die Abteilung Bodenordnung hat in diesem Zusammenhang auch den den Beschwerdeführer betreffenden ─ bereits rechtskräftigen ─ Besitzstands- und Bewertungsausweis sowie den den Beschwerdeführer betreffenden Abfindungsausweis vorgelegt und eine Gegenüberstellung vorgenommen. Der Beschwerdeführer hat dazu vorgebracht, die vorgenommenen Berechnungen seien nicht nachvollziehbar, seine Darlegungen aber nicht fachlich fundiert begründet. Dass das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, den zu erwartenden Ertrag erbringt, hat der Beschwerdeführer anlässlich der mündlichen Verhandlung am 11.07.2017 ausdrücklich eingeräumt. In deren Rahmen erfolgte auch eine Besichtigung vor Ort. Dementsprechend lauten die Feststellungen in Kapitel 2. der Sachverhaltsdarstellung der gegenständlichen Entscheidung. 3. Zu den Feststellungen betreffend den rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer AA: Die örtliche Situation im Zusammenhang mit der vom Beschwerdeführer bekämpften Servitut Nr ** hat das Landesverwaltungsgericht Tirol umfangreich durch die Vornahme eines Lokalaugenscheines, durch Einvernahme des Beschwerdeführers, des GG und des NN als zuständigen Sachbearbeiter der Abteilung Bodenordnung und unter Berücksichtigung des Servitutsplanes vom 13.10.2015, Zl BO-****, sowie der vom Beschwerdeführer und GG vorgelegten Lichtbilder erhoben. Das Verfahren hat gezeigt, dass GG jedenfalls einen Teilabschnitt der Servitutsstraße ** über das im Eigentum des Beschwerdeführers befindliche Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, auch benützt, um in die in der Nordwestecke des Gebäudes auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, befindliche Tenne zu gelangen. Ebenso erfolgt der Zugang zum ebenerdigen Stall an der Nordseite des Gebäudes auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z. Zu den Widmungen bzw baubehördlichen Bewilligungen für die Nutzung der Gebäude auf dem im Alleineigentum des GG stehenden Neu-Gst Nrn **** und ****, beide GB **** Z, sowie betreffend die Errichtung der Stalltüre an der Nordseite des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z im Jahr 2003 konnte das Landesverwaltungsgericht Tirol auf die klaren Auskünfte des Bürgermeisters PP, Gemeinde Z, und die vorgelegten Dokumente zurückgreifen. Zur Mitgliedschaft des GG an der Gemeindegutsagrargemeinschaft Z hat sich Bürgermeister PP, Gemeinde Z, geäußert. Zu diesem Themenkomplex hat außerdem die Agrarbehörde, Abteilung Agrargemeinschaften, die Stellungnahme vom 06.07.2017, Zl ****, abgegeben und den Bescheid des Amtes der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 21.11.1989, Zl **** ─ „Liste der Parteien und Verzeichnis der Anteilsrechte“ sowie den Bescheid der Tiroler Landesregierung vom 26.02.2014, Zl ****, mit dem die Agrarbehörde den Weidewirtschaftsplan der Gemeindegutsagrargemeinschaft Z in Kraft gesetzt hat, übermittelt. Auf diese Beweisergebnisse hat das Landesverwaltungsgericht Tirol die Feststellungen der Kapitel 3.1., 3.2. und 3.3. der Sachverhaltsdarstellung der gegenständlichen Entscheidung gestützt. Bei den Feststellungen zur Benutzung des Alt-Gst Nr ****/2 als Zufahrt zum Alt-Gst Nr ****/1, beide GB **** Z, und in weiterer Folge zur Tenne auf dem Alt Gst-Nr .** sowie zum Alt-Gst Nr ****, alle GB **** Z, hat sich das Landesverwaltungsgericht Tirol am Schreiben des Rechtsanwaltes Dr. AB, Rechtsvertreter der Gebrüder Y (YY ist Rechtsvorgänger des Beschwerdeführers) vom 09.07.1969, an den im Rahmen der Verhandlung des Bezirksgerichtes X am 25.05.1972 protokollierten (Verhandlungsschrift vom 25.05.1972, Zl ****) Aussagen des Beklagten XY (Bruder des YY, des Rechtsvorgängers des Beschwerdeführers) und des Klägers XX (Rechtsvorgänger des GG), am Urteil des Bezirksgerichtes X vom 25.05.1972, Zl ****-5, und am Urteil des Landesgerichtes Innsbruck als Berufungsgericht vom 13.07.1972, Zl ****, über die Berufung des Beklagten XY gegen die zitierte Entscheidung des Bezirksgerichtes X orientiert. Die angeführten Unterlagen haben GG mit Schriftsatz vom 11.10.2015 (siehe Beilagen zu Band VII des behördlichen Aktes) sowie der Beschwerdeführer mit seinem Rechtsmittel sowie im weiteren Beschwerdeverfahren vorgelegt.Bei den Feststellungen zur Benutzung des Alt-Gst Nr ****/2 als Zufahrt zum Alt-Gst Nr ****/1, beide GB **** Z, und in weiterer Folge zur Tenne auf dem Alt Gst-Nr .** sowie zum Alt-Gst Nr ****, alle GB **** Z, hat sich das Landesverwaltungsgericht Tirol am Schreiben des Rechtsanwaltes Dr. AB, Rechtsvertreter der Gebrüder Y (YY ist Rechtsvorgänger des Beschwerdeführers) vom 09.07.1969, an den im Rahmen der Verhandlung des Bezirksgerichtes römisch zehn am 25.05.1972 protokollierten (Verhandlungsschrift vom 25.05.1972, Zl ****) Aussagen des Beklagten XY (Bruder des YY, des Rechtsvorgängers des Beschwerdeführers) und des Klägers römisch zwanzig (Rechtsvorgänger des GG), am Urteil des Bezirksgerichtes römisch zehn vom 25.05.1972, Zl ****-5, und am Urteil des Landesgerichtes Innsbruck als Berufungsgericht vom 13.07.1972, Zl ****, über die Berufung des Beklagten XY gegen die zitierte Entscheidung des Bezirksgerichtes römisch zehn orientiert. Die angeführten Unterlagen haben GG mit Schriftsatz vom 11.10.2015 (siehe Beilagen zu Band römisch sieben des behördlichen Aktes) sowie der Beschwerdeführer mit seinem Rechtsmittel sowie im weiteren Beschwerdeverfahren vorgelegt. Die Anordnung der nunmehr festgelegten (und bekämpften) Dienstbarkeit ist Bestandteil des Zusammenlegungsplanes vom 24.03.2016, Zl ****. Dementsprechend lauten die Feststellungen in Kapitel 3.4. der Sachverhaltsdarstellung der gegenständlichen Entscheidung. 4. Zu den Feststellungen betreffend den rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer DD: Die Feststellungen zur „Dienstbarkeitsstraße **“ (Kapitel 4.1. der Sachverhaltsdarstellung der gegenständlichen Entscheidung) hat das Landesverwaltungsgericht Tirol im Wesentlichen auf die Aussagen des DD und die von ihm vorgelegte Lichtbilddokumentation, die Aussagen des NN als Vertreter der Abteilung Bodenordnung und des landwirtschaftlichen Amtssachverständigen DI QQ sowie die Ergebnisse des Lokalaugenscheines anlässlich der mündlichen Verhandlung am 12.07.2017 gestützt. Ergänzend dazu konnte das Landesverwaltungsgericht Tirol auch auf die Aussagen des LL, Ehemann der KK, zurückgreifen. Die Beschreibung der Tennen im Wirtschaftsteil des Gebäudes auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, und deren Nutzung hat das Landesverwaltungsgericht Tirol ebenfalls auf diese Beweisergebnissen gestützt. Zu der auf einem genau abgegrenzten Teilbereich des Neu-Gst Nr **** zugunsten des Neu-Gst Nr ****, beide GB **** Z, eingetragenen Dienstbarkeit hat das Landesverwaltungsgericht Tirol auf die vom Beschwerdeführer vorgelegten Dokumente (= Beilage R) zurückgegriffen. Zur Verbreiterung des Weges, Neu-Gst Nr ****, zulasten des dem Beschwerdeführer zugeteilten Neu-Gst Nr ****, beide GB **** Z, hat das Landesverwaltungs-gericht Tirol auf die Darlegungen der Abteilung Bodenordnung im Schriftsatz vom 13.07.2017, Zl ****, zurückgegriffen. In dieser Stellungnahme hat die Abteilung Bodenordnung den „Abfindungsausweis zur Neueinteilung“, Zl **** (Stand „Vorläufige Übernahme“) und die endgültige „Abfindungsberechnung“, Zl **** (Stand „Zusammenlegungsplan“) vorgelegt und die vorgenommenen Berechnungen erläutert. Im Rahmen der mündlichen Verhandlung vom 12.07.2017 erfolgte auch eine Besichtigung vor Ort Die Änderung gegenüber der „Vorläufigen Übernahme“ betreffend das dem Beschwerdeführer zugeteilte Bauland hat die Abteilung Bodenordnung in der zitierten Stellungnahme unter Hinweis auf den Lageplan *** vom 23.05.2014, Zl ****, ebenfalls erläutert. Im Zusammenhang mit dieser Änderung betreffend die Baulandzuteilung hat das Landesverwaltungsgericht Tirol auch auf den vom Beschwerdeführer vorgelegten Dienstbarkeitsvertrag, abgeschlossen zwischen ihm und RR sowie SS, zurückgegriffen. Dementsprechend lauten die Feststellungen in Kapitel 4.2. der Sachverhaltsdarstellung der gegenständlichen Entscheidung. Zur Zuteilung des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, hat sich der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Einvernahme geäußert und auf die Unebenheit dieses Grundstückes und die darauf befindlichen morastigen Stellen hingewiesen und ergänzend zu seiner Aussage Lichtbilder (vgl Beilage P) vorgelegt. Gleichzeitig hat er eingeräumt, vor der Zusammenlegung ein im Sumpf „gelegenes Grundstück“ (Alt-Gst Nr ****, GB **** Z) besessen zu haben. Zur Zuteilung des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, hat sich der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Einvernahme geäußert und auf die Unebenheit dieses Grundstückes und die darauf befindlichen morastigen Stellen hingewiesen und ergänzend zu seiner Aussage Lichtbilder vergleiche Beilage P) vorgelegt. Gleichzeitig hat er eingeräumt, vor der Zusammenlegung ein im Sumpf „gelegenes Grundstück“ (Alt-Gst Nr ****, GB **** Z) besessen zu haben. Die Abteilung Bodenordnung hat sich zur Zuteilung des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, insbesondere in der Stellungnahme vom 23.03.2017, Zl ****, ausführlich geäußert und die Bewertungsklassen für dieses Grundstück, aber auch die vormaligen Altgrundstücke im Nahbereich des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, geäußert. Im Rahmen der mündlichen Verhandlung am 12.07.2017 erfolgte eine Besichtigung des zugeteilten Neu-Gst Nr ****, GB **** Z. Das Landesverwaltungsgericht Tirol ist weitgehend den Ausführungen der Abteilung Bodenordnung vom 23.03.2017, Zl ****, gefolgt. Der Beschwerdeführer hat den von der Abteilung Bodenordnung vorgelegten Bewertungen jedenfalls nicht auf gleicher fachlicher Ebene widersprochen. Der Beschwerdeführer hat in diesem Zusammenhang noch vorgebracht, dass das auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, geerntete Heu mit „Clostridien“ verschmutzt sei, und hat in diesem Zusammenhang Lichtbilder (Beilage P) und eine Mitteilung der CD GmbH vom 31.03.2017 (Beilage Q) vorgelegt. Im Rahmen der mündlichen Verhandlung am 12.07.2017 hat das Landesverwaltungsgericht Tirol dem landwirtschaftlichen Amtssachverständigen die eben angeführten Unterlagen vorgehalten. Der landwirtschaftliche Amtssachverständige DI QQ hat zu den vorgelegten Fotos (Beilage P) festgestellt, dass der auf den Fotos erkenntliche Bewuchs eine minderwertige Futterqualität aufweist. Es sei aber nicht erkennbar, welchen Anteil die auf dem Foto ersichtliche Fläche zur Gesamtfläche aufweise. Zur Stellungnahme der CD GmbH (Beilage Q) hat der landwirtschaftliche Amts-sachverständige ausdrücklich hervorgehoben, dass sich dieser Stellungnahme nicht entnehmen lasse, wodurch die schlechten Werte der Milchproben hervorgerufen worden seien. Es könne daher nicht festgestellt werden, dass das auf dem Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, geerntete Heu die Ursache für die festgestellten Verschmutzungen in den Milchproben seien. Den nachvollziehbaren Aussagen des landwirtschaftlichen Amtssachverständigen folgend lässt sich ─ entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers ─ nicht feststellen, dass das geerntete Heu des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, mit „Clostridien“ verschmutzt sei. Entsprechend der eben erläuterten Würdigung der Beweisergebnisse trifft das Landesverwaltungsgericht Tirol die Feststellungen in Kapitel 4.3. der Sachverhaltsdarstellung der gegenständlichen Entscheidung. Unabhängig von seinem im Rechtsmittel erstatteten Vorbringen hat der Beschwerdeführer in der mündlichen Verhandlung am 12.07.2017 ergänzend ausgeführt, ihm sei im Rahmen der Zusammenlegung das Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, zugeteilt worden, dieser Bauplatz besäße aber nicht die Wertigkeit, die sich aus dem Verfahren ergeben habe. In weiterer Folge hat das Landesverwaltungsgericht Tirol die örtliche Situation anhand von Planunterlagen und einem Lokalaugenschein erhoben. Insbesondere anhand der Planunterlagen und der Einvernahme des NN als Vertreter der Abteilung Bodenordnung erfolgte eine Gegenüberstellung des vormals im Eigentum des Beschwerdeführers stehenden Alt-Gst Nr ****, GB **** Z, mit dem nunmehr zugteilten Neu-Gst Nr ****, GB **** Z. Zur derzeitigen Widmung des Neu-Gst Nr ****, GB **** Z, als Freiland und der zukünftig geplanten Widmung im Raumordnungskonzept als Bauerwartungsland sowie zum Gipskataster hat sich Bürgermeister PP nachvollziehbar und schlüssig geäußert. Dementsprechend lauten die Feststellungen in Kapitel 4.4. der Sachverhaltsdarstellung der gegenständlichen Entscheidung. VI.römisch sechs. Rechtslage: 1. Tiroler Flurverfassungslandesgesetz 1996: Die entscheidungswesentlichen Bestimmungen des Tiroler Flurverfassungslandesgesetzes 1996 (TFLG 1996), LGBl Nr 74/1996 in der Fassung (idF) LGBl Nr 70/2014, lauten samt Überschriften auszugsweise wie folgt:Die entscheidungswesentlichen Bestimmungen des Tiroler Flurverfassungslandesgesetzes 1996 (TFLG 1996), Landesgesetzblatt Nr 74 aus 1996, in der Fassung in der Fassung Landesgesetzblatt Nr 70 aus 2014,, lauten samt Überschriften auszugsweise wie folgt: „Ziele und Aufgaben der Zusammenlegung § 1.

(1)Im Interesse der Schaffung und Erhaltung einer leistungsfähigen und umweltverträglichen Landwirtschaft können die Besitz-, Benützungs- und Bewirtschaftungsverhältnisse im ländlichen Lebens- und Wirtschaftsraum durch Neueinteilung und Erschließung des land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitzes sowie Ordnung der rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe nach zeitgemäßen betriebs- und volkswirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten im Wege eines Zusammenlegungsverfahrens verbessert oder neu gestaltet werden.Paragraph eins,
(1)Im Interesse der Schaffung und Erhaltung einer leistungsfähigen und umweltverträglichen Landwirtschaft können die Besitz-, Benützungs- und Bewirtschaftungsverhältnisse im ländlichen Lebens- und Wirtschaftsraum durch Neueinteilung und Erschließung des land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitzes sowie Ordnung der rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe nach zeitgemäßen betriebs- und volkswirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten im Wege eines Zusammenlegungsverfahrens verbessert oder neu gestaltet werden.
(2)Zur Erreichung dieser Ziele sind in erster Linie die Nachteile abzuwenden, zu mildern oder zu beheben, die verursacht werden durch:
  1. a)Mängel der Agrarstruktur (wie z. B. zersplitterter Grundbesitz, ideell oder materiell geteiltes Eigentum, ganz oder teilweise eingeschlossene Grundstücke, ungünstige Grundstücksformen, unwirtschaftliche Betriebsgrößen, beengte Orts- und Hoflage, unzulängliche Verkehrserschließung, ungünstige Geländeformen, ungünstige Wasserverhältnisse, unzureichende naturräumliche Ausstattung) oder
  2. b)Maßnahmen im allgemeinen öffentlichen Interesse (wie z. B. Errichtung, Änderung oder Auflassung von Eisenbahnen, Straßen und Wegen, Wasserläufen, Wasserversorgungs-, Energieversorgungs- oder Abwasseranlagen, Hochwasser-, Wildbach- oder Lawinenschutzbauten).
(3)Land- oder forstwirtschaftliche Grundstücke im Sinne dieses Gesetzes sind Grundstücke, die im Rahmen eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebes der Erzeugung von Pflanzen, ihrer Bringung oder ihrer Verwertung dienen, einschließlich naturnaher Strukturelemente der Flur (wie z. B. Böschungsflächen, Heckenstreifen, Feldraine). Hiezu zählen auch Grundstücke, die ohne erheblichen Aufwand diesen Zwecken zugeführt werden können, sowie Wohn- und Wirtschaftsgebäude samt Hofräumen.“ Feststellung des Besitzstandes § 12.
(1)Die Agrarbehörde hat das Eigentum und die sonstigen Rechtsverhältnisse an den Grundstücken auf Grund der Eintragungen im Grundbuch unter Berücksichtigung der Rechte dritter Personen, das Ausmaß und die Lage der Grundstücke auf Grund der Eintragungen und Darstellungen im Grundsteuer- oder Grenzkataster zu erheben und das Ergebnis der Erhebungen mit den Parteien zu überprüfen.Paragraph 12,
(1)Die Agrarbehörde hat das Eigentum und die sonstigen Rechtsverhältnisse an den Grundstücken auf Grund der Eintragungen im Grundbuch unter Berücksichtigung der Rechte dritter Personen, das Ausmaß und die Lage der Grundstücke auf Grund der Eintragungen und Darstellungen im Grundsteuer- oder Grenzkataster zu erheben und das Ergebnis der Erhebungen mit den Parteien zu überprüfen.
(2)Die Agrarbehörde kann durch öffentlichen Anschlag in der betreffenden Gemeinde während vier Wochen auffordern, Grunddienstbarkeiten und Reallasten, die im Grundbuch nicht eingetragen sind, innerhalb von sechs Wochen ab dem Beginn des Anschlages bei der Agrarbehörde anzumelden. Auf solche Rechte, die nicht innerhalb dieser Frist angemeldet werden, ist im weiteren Verfahren nur dann Bedacht zu nehmen, wenn § 20 Abs. 8 dem nicht entgegensteht. Auf diesen Umstand ist im öffentlichen Anschlag ausdrücklich hinzuweisen.
(2)Die Agrarbehörde kann durch öffentlichen Anschlag in der betreffenden Gemeinde während vier Wochen auffordern, Grunddienstbarkeiten und Reallasten, die im Grundbuch nicht eingetragen sind, innerhalb von sechs Wochen ab dem Beginn des Anschlages bei der Agrarbehörde anzumelden. Auf solche Rechte, die nicht innerhalb dieser Frist angemeldet werden, ist im weiteren Verfahren nur dann Bedacht zu nehmen, wenn Paragraph 20, Absatz 8, dem nicht entgegensteht. Auf diesen Umstand ist im öffentlichen Anschlag ausdrücklich hinzuweisen.
(3)Über das Ergebnis der gemäß Abs. 1 vorgenommenen Erhebungen ist ein Bescheid (Besitzstandsausweis) zu erlassen. In diesem sind die der Zusammenlegung unterzogenen Grundstücke getrennt von den in Anspruch genommenen Grundstücken nach Eigentümern geordnet auszuweisen; weiters sind die Katastralgemeinde, die Zahlen der Grundbuchseinlagen, die Grundstücksnummern und die Ausmaße der einzelnen Grundstücke anzuführen.
(3)Über das Ergebnis der gemäß Absatz eins, vorgenommenen Erhebungen ist ein Bescheid (Besitzstandsausweis) zu erlassen. In diesem sind die der Zusammenlegung unterzogenen Grundstücke getrennt von den in Anspruch genommenen Grundstücken nach Eigentümern geordnet auszuweisen; weiters sind die Katastralgemeinde, die Zahlen der Grundbuchseinlagen, die Grundstücksnummern und die Ausmaße der einzelnen Grundstücke anzuführen. Bewertung der Grundstücke § 13.
(1)Die Bewertung der Grundstücke hat auf Grund übereinstimmender, den tatsächlichen Verhältnissen entsprechender Erklärungen der Parteien oder unter Mitwirkung der Zusammenlegungsgemeinschaft im Wege der Ermittlung durch die Agrarbehörde (amtliche Bewertung) nach gleichartigen, für jedes Grundstück, unabhängig von seiner Zuordnung zu einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb und unabhängig von der Person des jeweiligen Besitzers, anzuwendenden Wertermittlungsgrundlagen zu erfolgenParagraph 13,
(1)Die Bewertung der Grundstücke hat auf Grund übereinstimmender, den tatsächlichen Verhältnissen entsprechender Erklärungen der Parteien oder unter Mitwirkung der Zusammenlegungsgemeinschaft im Wege der Ermittlung durch die Agrarbehörde (amtliche Bewertung) nach gleichartigen, für jedes Grundstück, unabhängig von seiner Zuordnung zu einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb und unabhängig von der Person des jeweiligen Besitzers, anzuwendenden Wertermittlungsgrundlagen zu erfolgen
(2)Bei der Bewertung landwirtschaftlicher Grundstücke ist jedes Grundstück, bei verschiedener Beschaffenheit seiner Teile jeder Grundstücksteil, nach dem Nutzen zu schätzen, den es bei üblicher ordnungsgemäßer Bewirtschaftung nachhaltig gewähren kann.
(3)Die amtliche Bewertung hat zu erfolgen:
  1. a)durch Festlegung der der Bewertung zugrundeliegenden Bonitätsklassen an Hand von Mustergründen;
  2. b)durch Einreihung der einzelnen Grundstücke oder Grundstücksteile in die einzelnen Bonitätsklassen;
  3. c)durch die Ermittlung des Vergleichswertes jeder einzelnen Bonitätsklasse nach dem Nutzen. Die Vergleichswerte sind in Zahlen (Punkten) auszudrücken.
(4)Bei der Bewertung der Grundstücke sind auch die auf den Grundstücken ruhenden Lasten, wie beispielsweise Zaunlasten, Leitungsrechte und dergleichen, sowie die aus der Lage des Grundstückes sich ergebenden Nutzungsbeschränkungen, wie beispielsweise Lage in einem Quell- und Brunnenschutzgebiet, Grundwasserschutz- und Grundwasserschongebiet, Naturschutzgebiet, hochwasser- oder lawinengefährdeten Gebiet und mit den Grundstücken verbundene Mitgliedschaften an Realgemeinschaften, wie beispielsweise Wassergenossenschaften, Bringungsgemeinschaften und dergleichen, zu berücksichtigen.
(5)Das Zugehör der Grundstücke ist gesondert zu schätzen. […] Bewertungsplan § 14.
(1)Über die Ergebnisse der Bewertung im Sinne des § 13 Abs. 2 und 3 ist ein Bescheid (Bewertungsplan) zu erlassen.Paragraph 14,
(1)Über die Ergebnisse der Bewertung im Sinne des Paragraph 13, Absatz 2 und 3 ist ein Bescheid (Bewertungsplan) zu erlassen. […]
(3)Gegen den Bewertungsplan steht den Parteien sowohl hinsichtlich eigener als auch hinsichtlich fremder Grundstücke die Beschwerde an das Landesverwaltungsgericht offen.“ „Neuordnung § 16.
(1)Gegenstand der Neuordnung des Zusammenlegungsgebietes ist die Festlegung der gemeinsamen Maßnahmen und Anlagen, der neuen Flureinteilung sowie der dieser entsprechenden Eigentums- und sonstigen Rechtsverhältnisse. Die Agrarbehörde hat hiebei eine Gesamtlösung in rechtlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht anzustreben und auf eine geordnete Entwicklung des ländlichen Lebens-, Wirtschafts- und Naturraumes sowie der Betriebe Bedacht zu nehmen. Die Grundzüge der Neuordnung sind mit dem Ausschuss der Zusammenlegungsgemeinschaft und mit der Landwirtschaftskammer zu beraten. Die Agrarbehörde hat auf die Bestimmungen des § 1 Bedacht zu nehmen, die Interessen (Abfindungswünsche) der Parteien und die der Allgemeinheit gegenseitig abzuwägen und zeitgemäße betriebs- und volkswirtschaftliche und ökologische Erkenntnisse zu berücksichtigen.Paragraph 16,
(1)Gegenstand der Neuordnung des Zusammenlegungsgebietes ist die Festlegung der gemeinsamen Maßnahmen und Anlagen, der neuen Flureinteilung sowie der dieser entsprechenden Eigentums- und sonstigen Rechtsverhältnisse. Die Agrarbehörde hat hiebei eine Gesamtlösung in rechtlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht anzustreben und auf eine geordnete Entwicklung des ländlichen Lebens-, Wirtschafts- und Naturraumes sowie der Betriebe Bedacht zu nehmen. Die Grundzüge der Neuordnung sind mit dem Ausschuss der Zusammenlegungsgemeinschaft und mit der Landwirtschaftskammer zu beraten. Die Agrarbehörde hat auf die Bestimmungen des Paragraph eins, Bedacht zu nehmen, die Interessen (Abfindungswünsche) der Parteien und die der Allgemeinheit gegenseitig abzuwägen und zeitgemäße betriebs- und volkswirtschaftliche und ökologische Erkenntnisse zu berücksichtigen. […]
(3)Grundstücke, die keine land- oder forstwirtschaftlichen Grundstücke sind, können nur mit Zustimmung ihrer Eigentümer der Zusammenlegung unterzogen und Hofstellen nur mit Zustimmung ihrer Eigentümer verlegt werden.
(4)Grundstücke nach Abs. 3 können jedoch ohne Zustimmung ihrer Eigentümer im notwendigen Ausmaß für Grenzänderungen und für die Herstellung gemeinsamer Anlagen in Anspruch genommen werden, sofern öffentliche Interessen, insbesondere im Hinblick auf die Erfordernisse des öffentlichen Verkehrs und der Energieversorgung, nicht entgegenstehen.“
(4)Grundstücke nach Absatz 3, können jedoch ohne Zustimmung ihrer Eigentümer im notwendigen Ausmaß für Grenzänderungen und für die Herstellung gemeinsamer Anlagen in Anspruch genommen werden, sofern öffentliche Interessen, insbesondere im Hinblick auf die Erfordernisse des öffentlichen Verkehrs und der Energieversorgung, nicht entgegenstehen.“ Abfindungsanspruch, Gesetzmäßigkeit der Abfindung § 20.
(1)Jede Partei hat Anspruch, unter Anrechnung der Grundaufbringung gemäß § 17 Abs. 2 entsprechend dem Wert ihrer in das Verfahren einbezogenen Grundstücke mit Grundstücken von tunlichst gleicher Beschaffenheit abgefunden zu werden. Miteigentümern steht ein gemeinsamer Abfindungsanspruch zu.Paragraph 20,
(1)Jede Partei hat Anspruch, unter Anrechnung der Grundaufbringung gemäß Paragraph 17, Absatz 2, entsprechend dem Wert ihrer in das Verfahren einbezogenen Grundstücke mit Grundstücken von tunlichst gleicher Beschaffenheit abgefunden zu werden. Miteigentümern steht ein gemeinsamer Abfindungsanspruch zu.
(2)Mit Zustimmung der Partei kann der Abfindungsanspruch ganz oder teilweise durch eine Geldabfindung abgegolten werden, sofern die Personen, denen an den Grundstücken, für die eine Geldabfindung gewährt werden soll, Rechte aus persönlichen Dienstbarkeiten, Ausgedings-, verbücherten Vorkaufs- oder Wiederkaufsrechten sowie Veräußerungsverboten zustehen, gleichfalls damit einverstanden sind.
(3)Der gemäß Abs. 2 anfallende Grund ist unter Bedachtnahme auf die Bestimmungen des § 16 zu verwenden. Er kann insbesondere gegen entsprechende Geldleistung für Grundzuteilungen, wenn dadurch eine Verbesserung der Agrarstruktur eintritt und die beteilten Personen zustimmen, oder als Ersatzfläche gemäß § 22 Abs. 5 verwendet werden.
(3)Der gemäß Absatz 2, anfallende Grund ist unter Bedachtnahme auf die Bestimmungen des Paragraph 16, zu verwenden. Er kann insbesondere gegen entsprechende Geldleistung für Grundzuteilungen, wenn dadurch eine Verbesserung der Agrarstruktur eintritt und die beteilten Personen zustimmen, oder als Ersatzfläche gemäß Paragraph 22, Absatz 5, verwendet werden.
(4)Die Zustimmungserklärungen nach Abs. 2 und 3 müssen sich auch auf die Höhe der Geldabfindungen bzw Geldleistungen beziehen und sind in einer Niederschrift festzuhalten.
(4)Die Zustimmungserklärungen nach Absatz 2 und 3 müssen sich auch auf die Höhe der Geldabfindungen bzw Geldleistungen beziehen und sind in einer Niederschrift festzuhalten.
(5)Der Abfindungsanspruch von Miteigentümern ist im Verhältnis der Eigentumsanteile ganz oder teilweise aufzuteilen, wenn dies dem Zweck des Verfahrens dient und von mindestens einem Miteigentümer beantragt wird. […]
(8)Die gesamten Grundabfindungen einer Partei haben in Art und Bewirtschaftungsmöglichkeit den in das Verfahren einbezogenen Grundstücken der Partei weitgehend zu entsprechen und bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung ohne erhebliche Änderung der Art und Einrichtung des Betriebes einen größeren oder zumindest gleichen Betriebserfolg wie die in das Verfahren einbezogenen Grundstücke zu ermöglichen. Die Grundabfindungen haben aus Grundflächen zu bestehen, die eine günstige Form und Größe aufweisen und ausreichend erschlossen sind. Unter Berücksichtigung der Grundaufbringung gemäß § 17 Abs. 2 hat das Verhältnis zwischen Flächenausmaß und Wert der gesamten Grundabfindungen einer Partei dem Verhältnis zwischen Flächenausmaß und Wert der gesamten in das Verfahren einbezogenen Grundstücke der Partei möglichst zu entsprechen. Unvermeidliche Abweichungen sind bis einschließlich 20 v. H. dieses Verhältnisses zulässig.
(8)Die gesamten Grundabfindungen einer Partei haben in Art und Bewirtschaftungsmöglichkeit den in das Verfahren einbezogenen Grundstücken der Partei weitgehend zu entsprechen und bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung ohne erhebliche Änderung der Art und Einrichtung des Betriebes einen größeren oder zumindest gleichen Betriebserfolg wie die in das Verfahren einbezogenen Grundstücke zu ermöglichen. Die Grundabfindungen haben aus Grundflächen zu bestehen, die eine günstige Form und Größe aufweisen und ausreichend erschlossen sind. Unter Berücksichtigung der Grundaufbringung gemäß Paragraph 17, Absatz 2, hat das Verhältnis zwischen Flächenausmaß und Wert der gesamten Grundabfindungen einer Partei dem Verhältnis zwischen Flächenausmaß und Wert der gesamten in das Verfahren einbezogenen Grundstücke der Partei möglichst zu entsprechen. Unvermeidliche Abweichungen sind bis einschließlich 20 v. H. dieses Verhältnisses zulässig.
(9)Der Abfindungsberechnung ist der Abfindungsanspruch (Abs. 1) zugrunde zu legen. Der Unterschied zwischen dem Abfindungsanspruch und dem Wert der Grundabfindung darf nicht mehr als 5 v. H. des Wertes des Abfindungsanspruches betragen und ist in Geld auszugleichen.
(9)Der Abfindungsberechnung ist der Abfindungsanspruch (Absatz eins,) zugrunde zu legen. Der Unterschied zwischen dem Abfindungsanspruch und dem Wert der Grundabfindung darf nicht mehr als 5 v. H. des Wertes des Abfindungsanspruches betragen und ist in Geld auszugleichen. […] Errechnung der Abfindungen; Nachbewertung § 21.
(1)Wertänderungen infolge gemeinsamer Maßnahmen oder Anlagen sind durch eine Nachbewertung festzustellen.Paragraph 21,
(1)Wertänderungen infolge gemeinsamer Maßnahmen oder Anlagen sind durch eine Nachbewertung festzustellen.
(2)Das Ergebnis der Nachbewertung ist in einem den Bewertungsp

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