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{'item': 'LVwG-2017/37/2604-10'}

Obsah (15)Art 133§ 32§ 5§ 1§ 67§ 17§ 50§ 31§ 41§ 49a§ 39§ 7§ 27§ 9§ 6

RIS Dokument GerichtLandesverwaltungsgericht Tirol Entscheidungsdatum27.04.2018 GeschäftszahlLVwG-2017/37/2604-10 TextIM NAMEN DER REPUBLIK Das Landesverwaltungsgericht Tirol erkennt durch seinen Rich

den §§ 30ff TFLG 1996, nach Abhaltung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung, Das Landesverwaltungsgericht Tirol erkennt durch seinen Richter Dr. Hirn über die Beschwerde

  1. des AA in Z,
  2. des BB in Y
  3. des CC,
  4. des DD,
  5. des EE,
  6. des FF,
  7. des GG,
  8. des AB,
  9. des römisch zwei,
  10. der JJ,
  11. des KK,
  12. des LL,
  13. der MM,
  14. des NN,
  15. des OO, alle in Z,
  16. des PP in römisch zehn,
  17. des QQ,
  18. des RR,
  19. des AC,
  20. der TT,
  21. des UU,
  22. des VV,
  23. des WW, alle in Z,
  24. des römisch zwanzig in W,
  25. des YY,
  26. der Gemeinde Z, vertreten durch Herrn Bürgermeister ZZ, beide in Z, und
  27. der AD, vertreten durch die Geschäftsführer AE und AF, in Y, alle vertreten durch AG, öffentlicher Notar in römisch fünf, gegen Spruchpunkt römisch eins. des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom **.**.****, Zl ****, im Hinblick auf die dort angeführten Rechtserwerbe
  28. a), b), c), d), e), f) und g),
  29. b) hinsichtlich Teilfläche „***“ aus Gst **1,
  30. a), 6.,
  31. b), d) und h),
  32. a), b), c), d) und e),
  33. a), b) und c),
  34. a), b), c) und d), 14.,
  35. a), c), d) und e), sowie
  36. c), betreffend ein Flurbereinigungsverfahren

den Paragraphen 30 f, f, TFLG 1996, nach Abhaltung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung, zu Recht: 1. Der Beschwerde wird Folge gegeben und Spruchpunkt I. des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom **.**.****, Zl ****, im angefochtenen Umfang aufgehoben und dahingehend abgeändert, dass die Rechts-erwerbe

den Punkten 2. a), b), c), d), e),

  1. f)und g), 4.
  2. b)hinsichtlich Teilfläche „***“ aus Gst **1, 5. a), 6., 8. b),
  3. d)und h), 9. a), b), c),
  4. d)und e), 10. a),
  5. b)und c), 11. a), b),
  6. c)und d), 14., 15. a), c),
  7. d)und e), sowie 17.
  8. c)zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich sind.Der Beschwerde wird Folge gegeben und Spruchpunkt römisch eins. des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom **.**.****, Zl ****, im angefochtenen Umfang aufgehoben und dahingehend abgeändert, dass die Rechts-erwerbe

den Punkten 2. a), b), c), d), e),

  1. f)und g), 4.
  2. b)hinsichtlich Teilfläche „***“ aus Gst **1, 5. a), 6., 8. b),
  3. d)und h), 9. a), b), c),
  4. d)und e), 10. a),
  5. b)und c), 11. a), b),
  6. c)und d), 14., 15. a), c),
  7. d)und e), sowie 17.
  8. c)zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich sind. 2. Die ordentliche Revision ist

Art 133

Abs 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig.Die ordentliche Revision ist

Artikel 133, Absatz 4, Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig.

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e I.römisch eins. Verfahrensgang: 1. Verfahren bei der belangten Behörde: Mit Schriftsatz vom **.**.**** hat der öffentliche Notar AG als Rechtsvertreter des AA, des BB, des CC, des DD, des EE, des FF, des GG, des AB, des II, der JJ, des KK, des LL, der MM, des NN, des OO, des PP, des QQ, des RR, des AC, der TT, des UU, des VV, des WW, des XX, des YY und der Gemeinde Z den Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vorgelegt und beantragt, diesen Kaufvertrag einem Flurbereinigungsverfahren zugrunde zu legen und

§ 32

Abs 1 Tiroler Flurverfassungslandesgesetz 1996 (TFLG 1996) mit Bescheid festzustellen, dass dieser Vertrag zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich ist. Mit Schriftsatz vom **.**.**** hat der öffentliche Notar AG als Rechtsvertreter des AA, des BB, des CC, des DD, des EE, des FF, des GG, des AB, des römisch zwei, der JJ, des KK, des LL, der MM, des NN, des OO, des PP, des QQ, des RR, des AC, der TT, des UU, des VV, des WW, des römisch zwanzig, des YY und der Gemeinde Z den Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vorgelegt und beantragt, diesen Kaufvertrag einem Flurbereinigungsverfahren zugrunde zu legen und

Paragraph 32, Absatz eins, Tiroler Flurverfassungslandesgesetz 1996 (TFLG 1996) mit Bescheid festzustellen, dass dieser Vertrag zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich ist. In ihrer Stellungnahme vom **.**.****, Zl MD, hat die Bezirkslandwirtschaftskammer V zu den vom Kauf- und Tauschvertrag vom **.**./**.**.**** erfassten Vereinbarungen eine Stellungnahme abgegeben. Darin hält die Bezirkslandwirtschaftskammer V im Wesentlichen fest, dass durch dieses Rechtsgeschäft „die Besitz- und Bewirtschaftungs-verhältnisse der Betriebe durch den Erwerb angrenzender Grundflächen/arrondierten Grundflächen vorteilhaft verbessert“ werden. In ihrer Stellungnahme vom **.**.****, Zl MD, hat die Bezirkslandwirtschaftskammer römisch fünf zu den vom Kauf- und Tauschvertrag vom **.**./**.**.**** erfassten Vereinbarungen eine Stellungnahme abgegeben. Darin hält die Bezirkslandwirtschaftskammer römisch fünf im Wesentlichen fest, dass durch dieses Rechtsgeschäft „die Besitz- und Bewirtschaftungs-verhältnisse der Betriebe durch den Erwerb angrenzender Grundflächen/arrondierten Grundflächen vorteilhaft verbessert“ werden. Mit Bescheid vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde den Antrag der von AG, öffentlicher Notar in V, vertretenen Vertragsparteien, den Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** einem Flurbereinigungsverfahren zugrunde zu legen und durch Bescheid festzustellen, dass dieser Vertrag zur Durchführung der Flurbereinigung erforderlich sei, als unbegründet abgewiesen. Diesen Bescheid hat das Landesverwaltungsgericht Tirol über Beschwerde der durch AG, öffentlicher Notar in V, vertretenen Vertragsparteien mit Beschluss vom 20.03.2017, Zl LVwG-2017/37/0069-5, aufgehoben und die Angelegenheit zur Erlassung eines neuen Bescheides an die Tiroler Landesregierung zurückverwiesen. Mit Bescheid vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde den Antrag der von AG, öffentlicher Notar in römisch fünf, vertretenen Vertragsparteien, den Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** einem Flurbereinigungsverfahren zugrunde zu legen und durch Bescheid festzustellen, dass dieser Vertrag zur Durchführung der Flurbereinigung erforderlich sei, als unbegründet abgewiesen. Diesen Bescheid hat das Landesverwaltungsgericht Tirol über Beschwerde der durch AG, öffentlicher Notar in römisch fünf, vertretenen Vertragsparteien mit Beschluss vom 20.03.2017, Zl LVwG-2017/37/0069-5, aufgehoben und die Angelegenheit zur Erlassung eines neuen Bescheides an die Tiroler Landesregierung zurückverwiesen. Im fortgesetzten agrarbehördlichen Verfahren haben die agrarwirtschaftlichen Amtssach-verständigen AI mit Schriftsatz vom **.**.****, Zl ****, und AJ mit Schriftsatz vom **.**.****, Zl ****, Stellungnahmen erstattet. Mit Bescheid vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde festgestellt, dass, bezogen auf den Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt Nachtrag vom **./**./**.**.****, die von dessen Punkten 2. a), b), c), d), e),

  1. f)und g), 3. a), b),
  2. c)und d), 4.
  3. b)hinsichtlich Teilfläche „***“ aus Gst Nr **1,
  4. e)und g), 5. a), 6., 7. a),
  5. b)und c), 8. b),
  6. d)und h), 9. a), b), c),
  7. d)und e), 10. a),
  8. b)und c), 11. a), b),
  9. c)und d), 12. a), b), c),
  10. d)und e), 13., 14., 15. a), c),
  11. d)und e), 16. a),
  12. b)und c), 17. b), c),
  13. d)und e), 18. a), b),
  14. c)und d), 21.
  15. a)und
  16. b)sowie 22. erfassten Rechtserwerbe zur Durchführung einer Flurbereinigung nicht erforderlich (Spruchpunkt I.), demgegenüber die in den Punkten 1. a),
  17. b)und c), 4. a),
  18. b)hinsichtlich Teilfläche „***“ aus Gst Nr **2, c), d),
  19. f)und h), 5. b), 8. a), c), e),
  20. f)und g), 15. b), 17. a), 19. sowie 20.
  21. a)und
  22. b)des zitierten Kaufvertrages erfassten Rechtserwerbe zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich sind (Spruchpunkt II.).Mit Bescheid vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde festgestellt, dass, bezogen auf den Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt Nachtrag vom **./**./**.**.****, die von dessen Punkten 2. a), b), c), d), e),
  23. f)und g), 3. a), b),
  24. c)und d), 4.
  25. b)hinsichtlich Teilfläche „***“ aus Gst Nr **1,
  26. e)und g), 5. a), 6., 7. a),
  27. b)und c), 8. b),
  28. d)und h), 9. a), b), c),
  29. d)und e), 10. a),
  30. b)und c), 11. a), b),
  31. c)und d), 12. a), b), c),
  32. d)und e), 13., 14., 15. a), c),
  33. d)und e), 16. a),
  34. b)und c), 17. b), c),
  35. d)und e), 18. a), b),
  36. c)und d), 21.
  37. a)und
  38. b)sowie 22. erfassten Rechtserwerbe zur Durchführung einer Flurbereinigung nicht erforderlich (Spruchpunkt römisch eins.), demgegenüber die in den Punkten 1. a),
  39. b)und c), 4. a),
  40. b)hinsichtlich Teilfläche „***“ aus Gst Nr **2, c), d),
  41. f)und h), 5. b), 8. a), c), e),
  42. f)und g), 15. b), 17. a), 19. sowie 20.
  43. a)und
  44. b)des zitierten Kaufvertrages erfassten Rechtserwerbe zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich sind (Spruchpunkt römisch zwei.). Die Agrarbehörde hebt in ihrer Entscheidung zunächst hervor, dass nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht jeder Zukauf eines Grundstücks und auch nicht jede Vergrößerung eines Besitzes schon eine Flurbereinigung darstelle. Das Vorliegen einer solchen Flurbereinigung sei nur dann anzunehmen, wenn sie als eine Maßnahme im Sinne des TFLG 1996 zur Erreichung der im § 1 Abs 1 TFLG 1996 genannten Ziele gewertet werden könne.Die Agrarbehörde hebt in ihrer Entscheidung zunächst hervor, dass nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht jeder Zukauf eines Grundstücks und auch nicht jede Vergrößerung eines Besitzes schon eine Flurbereinigung darstelle. Das Vorliegen einer solchen Flurbereinigung sei nur dann anzunehmen, wenn sie als eine Maßnahme im Sinne des TFLG 1996 zur Erreichung der im Paragraph eins, Absatz eins, TFLG 1996 genannten Ziele gewertet werden könne. Zu Spruchpunkt I. verweist die Agrarbehörde zunächst auf die im **** erteilten aufsichtsbehördlichen Genehmigungen der Tiroler Landesregierung für die Änderungen des örtlichen Raumordnungskonzeptes und des Flächenwidmungsplanes der Gemeinden Z und Y ─ Umwidmung von Freiland in „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz SFGp“ ─ für die Erweiterung des Golfplatzes Y. Von der Erweiterungsfläche von insgesamt 22,9 ha seien ca 18,5 ha im Gebiet der Zusammenlegung Z gelegen. Aufgrund der rechtswirksamen Änderungen der Flächenwidmung sei mit Verordnung der Landesregierung als Agrarbehörde vom **.**.****, Zl ****, das Verfahren der Zusammenlegung der landwirtschaftlichen Grundstücke

§ 5

TFLG 1996 hinsichtlich genau bezeichneter Grundstücke des GB **** Z und des GB **** Y eingestellt worden. Zu Spruchpunkt römisch eins. verweist die Agrarbehörde zunächst auf die im **** erteilten aufsichtsbehördlichen Genehmigungen der Tiroler Landesregierung für die Änderungen des örtlichen Raumordnungskonzeptes und des Flächenwidmungsplanes der Gemeinden Z und Y ─ Umwidmung von Freiland in „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz SFGp“ ─ für die Erweiterung des Golfplatzes Y. Von der Erweiterungsfläche von insgesamt 22,9 ha seien ca 18,5 ha im Gebiet der Zusammenlegung Z gelegen. Aufgrund der rechtswirksamen Änderungen der Flächenwidmung sei mit Verordnung der Landesregierung als Agrarbehörde vom **.**.****, Zl ****, das Verfahren der Zusammenlegung der landwirtschaftlichen Grundstücke

Paragraph 5, TFLG 1996 hinsichtlich genau bezeichneter Grundstücke des GB **** Z und des GB **** Y eingestellt worden. Wörtlich führt die Agrarbehörde dann aus: „Somit steht für die entscheidende Behörde fest, dass die Rechtserwerbe im Sinne des vorliegenden Kaufvertrages im zeitlichen und tatsächlichen Zusammenhang mit der Erweiterung des Golfplatzes Y stehen. Es soll damit die zivilrechtliche Verfügbarkeit der für die Golferweiterung benötigten Flächen hergestellt und erreicht werden. In Rücksicht auf diese, mit dem hier gegenständlichen Rechtsgeschäft verfolgte nicht landwirtschaftliche Zielsetzung lassen sich die Ziele und Aufgaben der Zusammenlegung, hier der Flurbereinigung,

§ 1Abs 1 TFLG 1996 nicht vereinbaren.

Die Grundstücks-transaktionen dienen in ihrer Gesamtheit und in ihrem Gesamtgefüge nicht dem Interesse der Schaffung und Erhaltung einer leistungsfähigen und umweltverträglichen Landwirtschaft und damit nicht der Verbesserung der Agrarstruktur. In erster Linie stehen andere als landwirtschaftlichen Interessen, nämlich der Erweiterung des Golfplatzes Y und die dafür notwendige Aufbringung des erforderlichen Grundes im Vordergrund. […]“„Somit steht für die entscheidende Behörde fest, dass die Rechtserwerbe im Sinne des vorliegenden Kaufvertrages im zeitlichen und tatsächlichen Zusammenhang mit der Erweiterung des Golfplatzes Y stehen. Es soll damit die zivilrechtliche Verfügbarkeit der für die Golferweiterung benötigten Flächen hergestellt und erreicht werden. In Rücksicht auf diese, mit dem hier gegenständlichen Rechtsgeschäft verfolgte nicht landwirtschaftliche Zielsetzung lassen sich die Ziele und Aufgaben der Zusammenlegung, hier der Flurbereinigung,

Paragraph eins, Absatz eins, TFLG 1996 nicht vereinbaren. Die Grundstücks-transaktionen dienen in ihrer Gesamtheit und in ihrem Gesamtgefüge nicht dem Interesse der Schaffung und Erhaltung einer leistungsfähigen und umweltverträglichen Landwirtschaft und damit nicht der Verbesserung der Agrarstruktur. In erster Linie stehen andere als landwirtschaftlichen Interessen, nämlich der Erweiterung des Golfplatzes Y und die dafür notwendige Aufbringung des erforderlichen Grundes im Vordergrund. […]“ Ausgehend von der Definition des § 1 Abs 3 TFLG 1996 könnten als Golfplatz gewidmete und genutzte Grundstücke nicht als land- und forstwirtschaftliche Grundstücke gelten. Dies träfe insbesondere auf die Flächen

den im Spruch des angefochtenen Bescheides genannten Rechtserwerben

den Punkten 3., 4.

  1. e)und g), 7., 12., 13., 16., 17.b),
  2. d)und e), 18., 21. und 22. zu. Diese Grundstücke und Teilflächen lägen innerhalb des Golferweiterungsgebietes. Bei diesen Flächen bestünden auch kein Rückbauverpflichtungen (= Umwandlung in landwirtschaftliches Gebiet).Ausgehend von der Definition des Paragraph eins, Absatz 3, TFLG 1996 könnten als Golfplatz gewidmete und genutzte Grundstücke nicht als land- und forstwirtschaftliche Grundstücke gelten. Dies träfe insbesondere auf die Flächen

den im Spruch des angefochtenen Bescheides genannten Rechtserwerben

den Punkten 3., 4.

  1. e)und g), 7., 12., 13., 16., 17.b),
  2. d)und e), 18., 21. und 22. zu. Diese Grundstücke und Teilflächen lägen innerhalb des Golferweiterungsgebietes. Bei diesen Flächen bestünden auch kein Rückbauverpflichtungen (= Umwandlung in landwirtschaftliches Gebiet). Zudem heißt es in dem angefochtenen Bescheid: „Der Verlust an land- und forstwirtschaftlich nutzbaren Flächen zugunsten von Golferweiterungsflächen steht in Zusammenschau mit der aufgezeigten Sach- und Rechtslage der Durchführung eines Flurbereinigungsverfahrens für die Rechtserwerbe im Sinne des Kaufvertrages vom **.**./**.**.**** samt Nachtrag vom **./**./**.**.**** gesamthaft entgegen und liegen die Voraussetzungen für die Durchführung eines Flurbereinigungs-verfahrens nicht vor. Im Übrigen konnte auf Grundlage der vorliegenden Vermessungsurkunde […] sowie der Auszüge aus tirisMaps vom **.**.**** festgestellt werden, dass hinsichtlich der unter Punkt 2., 6., 8. b),
  3. d)und h), 9., 11., 15.a), c),
  4. d)und e), 17.
  5. c)angeführten Rechtserwerbe die jeweiligen Erwerbe in diesen Bereichen über keine eigentümlichen Flächen verfügen, welche an die Kaufflächen angrenzen und insoweit keine Arrondierungen eintreten. Im Sinne des oben Gesagten stehen auch diesen Rechtserwerben Veräußerungen von Grundstücken und Teilflächen gegenüber. Die Erwerber der Teilflächen ‚**‘ (Punkt 2.b)) und ‚**‘ (Punkt 14.) bewirken lediglich eine Grenzverschiebung. […]“ Bei der Begründung des Spruchpunktes II. stützt sich die Agrarbehörde insbesondere auf die Stellungnahmen der agrarwirtschaftlichen Amtssachverständigen AJ und AI.Bei der Begründung des Spruchpunktes römisch zwei. stützt sich die Agrarbehörde insbesondere auf die Stellungnahmen der agrarwirtschaftlichen Amtssachverständigen AJ und AI. Gegen diesen Bescheid haben die Vertragsparteien, alle vertreten durch AG, öffentlicher Notar in V, mit Schriftsatz vom **.**.**** Beschwerde erhoben und beantragt, Spruchpunkt I. des angefochtenen Bescheides aufzuheben und festzustellen, dass die dort angeführten Rechtserwerbe zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich sind.Gegen diesen Bescheid haben die Vertragsparteien, alle vertreten durch AG, öffentlicher Notar in römisch fünf, mit Schriftsatz vom **.**.**** Beschwerde erhoben und beantragt, Spruchpunkt römisch eins. des angefochtenen Bescheides aufzuheben und festzustellen, dass die dort angeführten Rechtserwerbe zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich sind. 2. Verfahren vor dem Landesverwaltungsgericht Tirol: Zum Beschwerdevorbringen hat sich die belangte Behörde mit Schriftsatz vom **.**.****, Zl ****, geäußert. Die Beschwerdeführer haben ihr Vorbringen durch ihren Rechtsvertreter in den Schriftsätzen vom **.**.****, vom **.**.**** und vom **.**.**** ergänzt. In den Schriftsätzen vom **.**. und **.**.**** haben die Beschwerdeführer Klarstellungen zum Beschwerdegegenstand getroffen. Über Ersuchen des Landesverwaltungsgerichtes Tirol vom 10.01.2018, Zl LVwG-2017/37/2604-3, hat die Bezirkslandwirtschaftskammer V mit Schriftsatz vom **.**.****, Zl MD, eine ergänzende Stellungnahme erstattet. Über Ersuchen des Landesverwaltungsgerichtes Tirol vom 10.01.2018, Zl LVwG-2017/37/2604-3, hat die Bezirkslandwirtschaftskammer römisch fünf mit Schriftsatz vom **.**.****, Zl MD, eine ergänzende Stellungnahme erstattet. Am **.**.**** hat die öffentliche mündliche Verhandlung stattgefunden. In deren Rahmen wurde Beweis aufgenommen durch die Einvernahme des Rechtsvertreters der Beschwerdeführer, öffentlicher Notar AG, als Partei, des AK, Bezirkslandwirtschaftskammer V, als Beteiligter, durch die Einvernahme der agrarwirtschaftlichen Amtssachverständigen AI und AJ sowie durch Verlesung der Akten der belangten Behörde, Zlen **** (Zusammenlegung Z) und **** (Flurbereinigung Erweiterung Golfplatz Y), und des Aktes des Landesverwaltungsgerichtes Tirol, Zl LVwG-2017/37/2604, jeweils samt Beilagen.Am **.**.**** hat die öffentliche mündliche Verhandlung stattgefunden. In deren Rahmen wurde Beweis aufgenommen durch die Einvernahme des Rechtsvertreters der Beschwerdeführer, öffentlicher Notar AG, als Partei, des AK, Bezirkslandwirtschaftskammer römisch fünf, als Beteiligter, durch die Einvernahme der agrarwirtschaftlichen Amtssachverständigen AI und AJ sowie durch Verlesung der Akten der belangten Behörde, Zlen **** (Zusammenlegung Z) und **** (Flurbereinigung Erweiterung Golfplatz Y), und des Aktes des Landesverwaltungsgerichtes Tirol, Zl LVwG-2017/37/2604, jeweils samt Beilagen. Keine der Verfahrensparteien hat Beweisanträge gestellt. Weitere Beweise wurden auch nicht aufgenommen. II.römisch zwei. Beschwerdevorbringen und Stellungnahme der belangten Behörde: 1. Beschwerdevorbringen: Die Beschwerdeführer bringen in Kapitel I. ihres Rechtsmittels vor, die Tiroler Landes-regierung als Aufsichtsbehörde habe mit mehreren Bescheiden, jeweils vom **.**.****, die Änderung der örtlichen Raumordnungskonzepte und der Flächenwidmungspläne der Gemeinden Z und Y geändert und hinsichtlich einer Fläche von 22,9 ha die Widmung „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz“ verfügt. Ausgehend von diesen Flächenwidmungsänderungen habe die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde mit Verordnung vom **.**.****, Zl ****, das Zusammenlegungsverfahren hinsichtlich der im Widmungsgebiet „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz“ einliegenden Grundstücke eingestellt. Die Beschwerdeführer bringen in Kapitel römisch eins. ihres Rechtsmittels vor, die Tiroler Landes-regierung als Aufsichtsbehörde habe mit mehreren Bescheiden, jeweils vom **.**.****, die Änderung der örtlichen Raumordnungskonzepte und der Flächenwidmungspläne der Gemeinden Z und Y geändert und hinsichtlich einer Fläche von 22,9 ha die Widmung „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz“ verfügt. Ausgehend von diesen Flächenwidmungsänderungen habe die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde mit Verordnung vom **.**.****, Zl ****, das Zusammenlegungsverfahren hinsichtlich der im Widmungsgebiet „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz“ einliegenden Grundstücke eingestellt. Durch die angeführten Änderungen der Flächenwidmungen sei die Situation entstanden, dass Landwirte, die ihre Grundstücke im Rahmen ihres landwirtschaftlichen Betriebes bewirtschaften würden, Flächen im gewidmeten „Golfplatzbereich“ hätten. Andere Grundeigentümer, die die landwirtschaftliche Bewirtschaftung ihrer Flächen bereits aufgegeben hätten, hätten wiederum ein Interesse daran gehabt, dass ihre Flächen innerhalb des Golfareals zu liegen kämen. Nur so sei es möglich gewesen, den dem verfahrens-gegenständlichen Vertrag zugrundeliegenden Ringtausch „in Bewegung“ zu bringen. Aufgrund dieses, die unterschiedlichen Interessenslagen berücksichtigenden Kaufvertrages seien den praktizierenden Landwirten außerhalb des Golfareals wesentlich größere und geschlossene Besitz- und Bewirtschaftungskomplexe verschafft worden als bisher. Der Verlust von 22,9 ha nutzbarer Ackerfläche für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung sei durch die angeführten Änderungen der Flächenwidmungspläne und nicht durch den gegenständlichen Kaufvertrag verursacht worden. Der Kaufvertrag diene vielmehr landwirtschaftlichen Interessen und stelle eine Reaktion auf die beschlossene Widmung dar. Die Beschwerdeführer heben hervor, dass auf einer Fläche von ca 31 ha im Eigentum von 25 Grundeigentümern aus 110 Grundstücken ca 40 Grundstücke gebildet und dadurch die Besitz-, Benützungs- und Bewirtschaftungsverhältnisse verbessert und teilweise neu gestaltet würden. Dies entspreche exakt den Zielsetzungen des § 1 Abs 1 TFLG 1996. Zur Erreichung dieser Zielsetzungen sehe § 16 TFLG 1996 auch eine Neuordnung der Flureinteilung und der dieser entsprechenden Eigentums- und sonstigen Rechtsverhältnisse vor. Derartige Ziele könnten nicht nur in einem Zusammenlegungsverfahren, sondern auch mit Flurbereinigungsverträgen herbeigeführt werden. Die Beschwerdeführer heben hervor, dass auf einer Fläche von ca 31 ha im Eigentum von 25 Grundeigentümern aus 110 Grundstücken ca 40 Grundstücke gebildet und dadurch die Besitz-, Benützungs- und Bewirtschaftungsverhältnisse verbessert und teilweise neu gestaltet würden. Dies entspreche exakt den Zielsetzungen des Paragraph eins, Absatz eins, TFLG 1996. Zur Erreichung dieser Zielsetzungen sehe Paragraph 16, TFLG 1996 auch eine Neuordnung der Flureinteilung und der dieser entsprechenden Eigentums- und sonstigen Rechtsverhältnisse vor. Derartige Ziele könnten nicht nur in einem Zusammenlegungsverfahren, sondern auch mit Flurbereinigungsverträgen herbeigeführt werden. Die Beschwerdeführer weisen darauf hin, dass aufgrund der Größe des betroffenen Gebietes (ca 31
  6. ha)es sich beim gegenständlichen Kaufvertrag um ein über übliche Flurbereinigungsverträge hinausgehendes Operat handle. Eine Einzelbetrachtung jedes einzelnen Kaufgeschäftes, wie dies die Agrarbehörde in der angefochtenen Entscheidung vorgenommen habe, sei nicht durchzuführen. Es sei bereits technisch unmöglich, den Erwerbern jeweils unmittelbar an ihren Besitzstand angrenzende Grundstücksflächen zuzuweisen. Es seien daher nicht Zwischenschritte, sondern das Gesamtergebnis zu beurteilen. Insgesamt seien die Zielsetzungen des § 1 TFLG 1996 erfüllt. Lediglich bei einer isolierten Betrachtung jeder einzelnen Grundstückstransaktion würden in geringfügigem Ausmaß (konkret bei zwei Grundstücken) ungünstige Grundstücksformen oder Verschiebungen der Grenzen entstehen. Die Beschwerdeführer weisen darauf hin, dass aufgrund der Größe des betroffenen Gebietes (ca 31
  7. ha)es sich beim gegenständlichen Kaufvertrag um ein über übliche Flurbereinigungsverträge hinausgehendes Operat handle. Eine Einzelbetrachtung jedes einzelnen Kaufgeschäftes, wie dies die Agrarbehörde in der angefochtenen Entscheidung vorgenommen habe, sei nicht durchzuführen. Es sei bereits technisch unmöglich, den Erwerbern jeweils unmittelbar an ihren Besitzstand angrenzende Grundstücksflächen zuzuweisen. Es seien daher nicht Zwischenschritte, sondern das Gesamtergebnis zu beurteilen. Insgesamt seien die Zielsetzungen des Paragraph eins, TFLG 1996 erfüllt. Lediglich bei einer isolierten Betrachtung jeder einzelnen Grundstückstransaktion würden in geringfügigem Ausmaß (konkret bei zwei Grundstücken) ungünstige Grundstücksformen oder Verschiebungen der Grenzen entstehen. Darüber hinaus setzten sich die Beschwerdeführer mit den Darlegungen zu einzelnen Rechtsgeschäften auseinander. Im Schriftsatz vom **.**.**** haben sich die rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer zum wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen den einzelnen Rechtsgeschäften geäußert. Ein derartiger Zusammenhang läge hauptsächlich in der Motivlage, die für die verschiedenen Grundeigentümer unterschiedlich gewesen sei. Den praktizierenden Landwirten sei allerdings zugesichert worden, Ersatzflächen für die im gewidmeten Gebiet einliegenden Grundflächen zu beschaffen. Derartige Ersatzflächen hätten natürlich nur von solchen Grundeigentümern beschafft werden können, die ihrerseits bereit gewesen wären, in ein als Sonderfläche gewidmetes Gebiet hinein zu tauschen. Mit dem verfahrensgegenständlichen Kaufvertrag werde allerdings auch versucht, nicht nur einen flächenmäßigen Ausgleich zu erreichen, sondern möglichst einheitliche Bewirtschaftungs-komplexe zu schaffen. Die rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer betonen nochmals, dass nicht die vom gegenständlichen Kaufvertrag erfassten Rechtsgeschäfte zum Verlust von Ackerflächen geführt hätten. Der verfahrensgegenständliche Kaufvertrag habe vielmehr dazu beigetragen, die bestehenden Mängel der Agrarstruktur in diesem Bereich, wie zersplitterter Grundbesitz, eingeschlossene Grundstücke, ungünstige Grundstücksformen, unwirtschaftliche Betriebs-größen etc., zu beseitigen. 2. Stellungnahme der belangten Behörde: Die belangte Behörde verweist zunächst auf die Anfrage der Tiroler Landesregierung als Aufsichtsbehörde vom **.**.****, Zln **** und ****. Mit diesem Schreiben habe die Aufsichtsbehörde die Beschlüsse der Gemeinden Z und Y betreffend Änderungen der örtlichen Raumordnungskonzepte von „Landwirtschaftlicher Freihaltefläche (FL)“ in „Vorwiegend Sondernutzung für Sport und Erholung“ und der Flächenwidmungspläne von „Freiland“ in „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz SFGp“ samt ÖRK und Widmungsakten zur Beurteilung

§ 67Abs 3 lit e Tiroler Raumordnungsgesetz 2011 übermittelt.

Zudem verweist die Agrarbehörde auf das an sie gerichtete Schreiben der AD vom **.**.****. Die belangte Behörde verweist zunächst auf die Anfrage der Tiroler Landesregierung als Aufsichtsbehörde vom **.**.****, Zln **** und ****. Mit diesem Schreiben habe die Aufsichtsbehörde die Beschlüsse der Gemeinden Z und Y betreffend Änderungen der örtlichen Raumordnungskonzepte von „Landwirtschaftlicher Freihaltefläche (FL)“ in „Vorwiegend Sondernutzung für Sport und Erholung“ und der Flächenwidmungspläne von „Freiland“ in „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz SFGp“ samt ÖRK und Widmungsakten zur Beurteilung

Paragraph 67, Absatz 3, Litera e, Tiroler Raumordnungsgesetz 2011 übermittelt. Zudem verweist die Agrarbehörde auf das an sie gerichtete Schreiben der AD vom **.**.****. In diesem Schreiben werde unter anderem ausgeführt: „3. Die Grundstücke, die für das umzuwidmende Gebiet benötigt werden, sind für uns allesamt zivilrechtlich verfügbar, diese Vorbedingung haben wir schon den Gemeinden und der Aufsichtsbehörde im Zuge der Widmungsverfahren nachgewiesen. Der Z-Behörde kommt hierbei keine darüber hinausgehende hoheitliche Funktion in zivilrechtlichen Fragen zu, ausgenommen die Zustimmung gem. § 82 TFLG zur bücherlichen Eintragung. Wir sind dabei, diese Verträge zu finalisieren und werden Sie dazu am laufenden halten.“Der Z-Behörde kommt hierbei keine darüber hinausgehende hoheitliche Funktion in zivilrechtlichen Fragen zu, ausgenommen die Zustimmung gem. Paragraph 82, TFLG zur bücherlichen Eintragung. Wir sind dabei, diese Verträge zu finalisieren und werden Sie dazu am laufenden halten.“ Die mit Schriftsatz vom **.**.****, ****, an die Abteilung Bau- und Raumordnungsrecht ergangene Beurteilung

§ 67

Abs 3 lit e TORG 2011 habe sich ausschließlich auf den Grundbuchsbestand bzw den in Geltung stehenden Besitzstand der Zusammenlegung Z bezogen. Die mit Schriftsatz vom **.**.****, ****, an die Abteilung Bau- und Raumordnungsrecht ergangene Beurteilung

Paragraph 67, Absatz 3, Litera e, TORG 2011 habe sich ausschließlich auf den Grundbuchsbestand bzw den in Geltung stehenden Besitzstand der Zusammenlegung Z bezogen. Nach Abgabe dieser Stellungnahme habe die Tiroler Landesregierung mit mehreren Bescheiden vom **.**.**** die Änderungen des örtlichen Raumordnungskonzeptes und des Flächenwidmungsplanes der Gemeinden Z und Y erteilt. Im Hinblick auf die agrarbehördlichen Ausführungen enthielten die Bescheide keinerlei Nebenstimmungen. Davon ausgehend hält die belangte Behörde fest: „Die Ausführungen der Beschwerdeführer, nicht der gegenständliche Kaufvertrag sei die Ursache dafür, dass 22,9 ha nutzbare Ackerfläche der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen seien, sondern die ca 1½ Jahre vor Abschluss des Kaufvertrages seitens der Gemeinden Y und Z erfolgten Änderungen des Flächenwidmungsplanes, erscheinen damit unzutreffend. Es ist aufgrund des Gesagten evident, dass einvernehmliche zivilrechtliche Dispositionen mit den berührten Grundeigentümern bereits vor der Änderung der ROK und der Flächenwidmungspläne erfolgten und im Hinblick auf § 6 Abs. 2 lit. d des Raumordnungsprogrammes für Golfplätze (LGBl. Nr. 1/2009) erfolgen mussten. Der Entzug von ackerfähigen Flächen aus der landwirtschaftlichen Nutzung war vor den Änderungen der ROK und der Flächenwidmungen intendiert vertraglich paktiert und stellt der nunmehr gegenständliche Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt Nachtrag vom **./**./**.**.**** nur das finale Produkt dessen dar. So gesehen kann der Kaufvertrag samt Nachtrag keineswegs als ‚Reaktion‘ auf die erfolgten Änderungen der ROK und der Flächenwidmungen angesehen werden.“„Die Ausführungen der Beschwerdeführer, nicht der gegenständliche Kaufvertrag sei die Ursache dafür, dass 22,9 ha nutzbare Ackerfläche der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen seien, sondern die ca 1½ Jahre vor Abschluss des Kaufvertrages seitens der Gemeinden Y und Z erfolgten Änderungen des Flächenwidmungsplanes, erscheinen damit unzutreffend. Es ist aufgrund des Gesagten evident, dass einvernehmliche zivilrechtliche Dispositionen mit den berührten Grundeigentümern bereits vor der Änderung der ROK und der Flächenwidmungspläne erfolgten und im Hinblick auf Paragraph 6, Absatz 2, Litera d, des Raumordnungsprogrammes für Golfplätze Landesgesetzblatt Nr. 1 aus 2009,) erfolgen mussten. Der Entzug von ackerfähigen Flächen aus der landwirtschaftlichen Nutzung war vor den Änderungen der ROK und der Flächenwidmungen intendiert vertraglich paktiert und stellt der nunmehr gegenständliche Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt Nachtrag vom **./**./**.**.**** nur das finale Produkt dessen dar. So gesehen kann der Kaufvertrag samt Nachtrag keineswegs als ‚Reaktion‘ auf die erfolgten Änderungen der ROK und der Flächenwidmungen angesehen werden.“ Die Agrarbehörde verweist zudem auf § 20 Abs 8 TFLG

  1. Demnach hätten die gesamten Grundabfindungen einer Partei in Art und Bewirtschaftungsmöglichkeit den in das Verfahren einbezogenen Grundstücken der Partei weitgehend zu entsprechen und bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung ohne erhebliche Änderung der Art und Einrichtung des Betriebes einen größeren oder zumindest gleichen Betriebserfolg wie die in das Verfahren einbezogenen Grundstücke zu ermöglichen. Nicht bei allen Rechtserwerbern außerhalb des Golferweiterungsbereiches habe erkannt werden können, dass den Zielsetzungen des § 20 Abs 8 TFLG 1996 entsprochen wäre. Zudem entspreche es auch der Judikatur, dass in Flurbereinigungsverfahren, denen wie hier Flurbereinigungsverträge zugrunde lägen, nur hinsichtlich einzelner Rechtserwerbe die Erforderlichkeit für die Durchführung einer Flurbereinigung zuerkannt werde. Die Betrachtung der einzelnen Rechtserwerbe auf ihre Gesetzeskonformität erscheine in jedem Fall zwingend.Die Agrarbehörde verweist zudem auf Paragraph 20, Absatz 8, TFLG
  2. Demnach hätten die gesamten Grundabfindungen einer Partei in Art und Bewirtschaftungsmöglichkeit den in das Verfahren einbezogenen Grundstücken der Partei weitgehend zu entsprechen und bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung ohne erhebliche Änderung der Art und Einrichtung des Betriebes einen größeren oder zumindest gleichen Betriebserfolg wie die in das Verfahren einbezogenen Grundstücke zu ermöglichen. Nicht bei allen Rechtserwerbern außerhalb des Golferweiterungsbereiches habe erkannt werden können, dass den Zielsetzungen des Paragraph 20, Absatz 8, TFLG 1996 entsprochen wäre. Zudem entspreche es auch der Judikatur, dass in Flurbereinigungsverfahren, denen wie hier Flurbereinigungsverträge zugrunde lägen, nur hinsichtlich einzelner Rechtserwerbe die Erforderlichkeit für die Durchführung einer Flurbereinigung zuerkannt werde. Die Betrachtung der einzelnen Rechtserwerbe auf ihre Gesetzeskonformität erscheine in jedem Fall zwingend. In der gesamtheitlichen Betrachtung des vorliegenden Kaufvertrages samt Nachtrag sei lediglich davon auszugehen, dass damit im Zusammenhang die Grundabfindung zur Erweiterung des Golfplatzes Y und der damit einhergehende Verlust von Ackerflächen im Ausmaß von 22,9 ha stünden. III.römisch drei. Sachverhalt:
  3. Wesentliche Feststellungen zum Zusammenlegungsverfahren Z: Mit Bescheid vom **.**.**** hat das Amt der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde das Verfahren zur Zusammenlegung der landwirtschaftlichen Grundstücke von Z eingeleitet. Der Einleitungsbeschluss erwuchs am **.**.**** in Rechtskraft. Der Besitzstandsausweis und den Bewertungsplan über die in die Zusammenlegung Z einbezogenen landwirtschaftlichen Grundstücke hat die Agrarbehörde durch Auflage zur allgemeinen Einsicht im Gemeindeamt Z in der Zeit vom **.**. bis **.**.**** kundgemacht und damit erlassen. Die einzige Berufung gegen den Bewertungsplan hat der Landesagrarsenat mit Erkenntnis vom **.**.**** als unbegründet abgewiesen. Besitzstandsausweis und Bewertungsplan sind unverändert in Rechtskraft erwachsen. Mit Erkenntnis vom **.**.****, Zl ****, hat der Landesagrarsenat beim Amt der Tiroler Landesregierung dem von OO eingebrachten Devolutionsantrag vom **.**.**** stattgegeben und festgestellt, dass die Zuständigkeit zur Erlassung eines Planes der gemeinsamen Maßnahmen und Anlagen im Zusammenlegungsverfahren Z auf den Landesagrarsenat übergegangen ist.

§ 17

Abs 5 TFLG 1996 wurde der als Anlage diesem Erkenntnis angeschlossene Plan der gemeinsamen Maßnahmen und Anlagen, Teil 1, erlassen. Der Verwaltungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom **.**.****, Zln **** bis ****, die Beschwerden gegen das Erkenntnis des Landesagrarsenates beim Amt der Tiroler Landesregierung vom **.**.****, Zl ****, als unbegründet abgewiesen. Mit Erkenntnis vom **.**.****, Zl ****, hat der Landesagrarsenat beim Amt der Tiroler Landesregierung dem von OO eingebrachten Devolutionsantrag vom **.**.**** stattgegeben und festgestellt, dass die Zuständigkeit zur Erlassung eines Planes der gemeinsamen Maßnahmen und Anlagen im Zusammenlegungsverfahren Z auf den Landesagrarsenat übergegangen ist.

Paragraph 17, Absatz 5, TFLG 1996 wurde der als Anlage diesem Erkenntnis angeschlossene Plan der gemeinsamen Maßnahmen und Anlagen, Teil 1, erlassen. Der Verwaltungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom **.**.****, Zln **** bis ****, die Beschwerden gegen das Erkenntnis des Landesagrarsenates beim Amt der Tiroler Landesregierung vom **.**.****, Zl ****, als unbegründet abgewiesen. Mit Spruchteil A. („Agrarrechtliche Bewilligung“) des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, hat das Amt der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde I. Instanz den Plan der gemeinsamen Maßnahmen und Anlagen, Teil 2 (U), für die Zusammenlegung Z im Sinne und nach Maßgabe des generellen Projektes der Agrar V vom **.**.****, Zl ****, samt Anlagen mit einer näher beschriebenen Änderung erlassen, der Zusammenlegungsgemeinschaft Z die Durchführung sowie die Errichtung der im generellen Projekt beinhalteten Maßnahmen und Anlagen und deren Erhaltung bis zur Übergabe an einen Erhaltungsverpflichteten unter Vorschreibung verschiedener Nebenauflagen vorgeschrieben und die Eigentümer der Grundstücke, die für die Durchführung der gemeinsamen Maßnahmen oder für die Errichtung der gemeinsamen Anlagen herangezogen werden müssen, verpflichtet, die Inanspruchnahme der berührten Grundstücke zu dulden. Mit Spruchteil B. („Naturschutzrechtliche Bewilligung“) des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, hat das Amt der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde I. Instanz der Zusammenlegungsgemeinschaft Z nach Maßgabe des generellen Projekts die naturschutzrechtliche Bewilligung für die Errichtung sowie Ausgestaltung des Felderschließungsweges „U“ nach Maßgabe einer näher beschriebenen Änderung unter Vorschreibung einer Auflage erteilt. Dieser Bescheid erwuchs am **.**.**** in Rechtskraft. Mit Spruchteil A. („Agrarrechtliche Bewilligung“) des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, hat das Amt der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde römisch eins. Instanz den Plan der gemeinsamen Maßnahmen und Anlagen, Teil 2 (U), für die Zusammenlegung Z im Sinne und nach Maßgabe des generellen Projektes der Agrar römisch fünf vom **.**.****, Zl ****, samt Anlagen mit einer näher beschriebenen Änderung erlassen, der Zusammenlegungsgemeinschaft Z die Durchführung sowie die Errichtung der im generellen Projekt beinhalteten Maßnahmen und Anlagen und deren Erhaltung bis zur Übergabe an einen Erhaltungsverpflichteten unter Vorschreibung verschiedener Nebenauflagen vorgeschrieben und die Eigentümer der Grundstücke, die für die Durchführung der gemeinsamen Maßnahmen oder für die Errichtung der gemeinsamen Anlagen herangezogen werden müssen, verpflichtet, die Inanspruchnahme der berührten Grundstücke zu dulden. Mit Spruchteil B. („Naturschutzrechtliche Bewilligung“) des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, hat das Amt der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde römisch eins. Instanz der Zusammenlegungsgemeinschaft Z nach Maßgabe des generellen Projekts die naturschutzrechtliche Bewilligung für die Errichtung sowie Ausgestaltung des Felderschließungsweges „U“ nach Maßgabe einer näher beschriebenen Änderung unter Vorschreibung einer Auflage erteilt. Dieser Bescheid erwuchs am **.**.**** in Rechtskraft. Mit Verordnung vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde das Verfahren der Zusammenlegung der landwirtschaftlichen Grundstücke von Z aufgrund von rechtswirksamen Änderungen der Flächenwidmung der Gemeinde Z und Y im Zusammenlegungsgebiet von Freiland in „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz SFGp“

§ 50

Tiroler Raumordnungsgesetz 2011 (TROG 2011) hinsichtlich folgender Grundstücke bzw Grundstücksteile eingestellt:Mit Verordnung vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde das Verfahren der Zusammenlegung der landwirtschaftlichen Grundstücke von Z aufgrund von rechtswirksamen Änderungen der Flächenwidmung der Gemeinde Z und Y im Zusammenlegungsgebiet von Freiland in „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz SFGp“

Paragraph 50, Tiroler Raumordnungsgesetz 2011 (TROG 2011) hinsichtlich folgender Grundstücke bzw Grundstücksteile eingestellt: In GB **** Z: Gst Nr **3 in EZ ****, Gst Nr **4 in EZ ****, Gst Nr **5 in EZ ****, Gst Nr **6 in EZ ****, Gst Nr **7 in EZ ****, Gst Nr **8 in EZ ****, Gste Nrn **9 und **10 in EZ ****, Gste Nrn **11, **12 und **13 in EZ ****, Gst Nr **14 in EZ ****, Gste Nrn **15 und **16 in EZ ****, Gste Nrn **17und **18 in EZ ****, Gste Nrn **19, **20, **21, **22, **23 und **24 in EZ ****, Gste Nrn **25, **25 und **27 in EZ****, Gst Nr **28 in EZ ****, Gst Nr **29 in EZ ****, Gste Nrn **30 und **31 in EZ ****, Gst Nr **32 in EZ ****, Gst Nr **33 in EZ ****, Gst Nr **34 (Teilfläche) in EZ ****, Gst Nr **35 (Teilfläche) in EZ 18, Gst Nr **36 in EZ ****, Gst Nr **37 in EZ ****, Gst Nr **38 in EZ **** und Gst Nr **39 in EZ ****.Gst Nr **3 in EZ ****, Gst Nr **4 in EZ ****, Gst Nr **5 in EZ ****, Gst Nr **6 in , EZ ****, Gst Nr **7 in EZ ****, Gst Nr **8 in EZ ****, Gste Nrn **9 und **10 in , EZ ****, Gste Nrn **11, **12 und **13 in EZ ****, Gst Nr **14 in EZ ****, Gste Nrn **15 und **16 in EZ ****, Gste Nrn **17und **18 in EZ ****, Gste Nrn **19, **20, **21, **22, **23 und **24 in EZ ****, Gste Nrn **25, **25 und **27 in EZ****, Gst Nr **28 in EZ ****, Gst Nr **29 in EZ ****, Gste Nrn **30 und **31 in EZ ****, , Gst Nr **32 in EZ ****, Gst Nr **33 in EZ ****, Gst Nr **34 (Teilfläche) in EZ ****, Gst Nr **35 (Teilfläche) in EZ 18, Gst Nr **36 in EZ ****, Gst Nr **37 in EZ ****, Gst Nr **38 in EZ **** und Gst Nr **39 in EZ ****. In der GB **** Y: Gst Nr **40 in EZ ****, Gst Nr **41 in EZ ****, Gste Nrn **42 und **43 in EZ ****, Gst Nr **44 in EZ ****, Gst Nr **45 in EZ ****, Gst Nr **46 in EZ ****, Gste Nrn **47 und **48 in EZ ****, Gst Nr **49 (Teilfläche) in EZ ****, Gst Nr **50 (Teilfläche) in EZ ****, Gst Nr **51 in EZ ****, Gst Nr **52 (Teifläche) in EZ ****, Gst Nr **53 (Teilfläche) in EZ ****. Mit den Bescheiden vom **.**.****, Zl ****, und vom **.**.****, Zl ****, hat die Agrarbehörde verschiedene Gste der GB **** Z aus dem Zusammenlegungsgebiet der Zusammenlegung Z ausgeschieden. Das Zusammenlegungsverfahren ist nach wie vor anhängig. 2. Wesentliche Feststellungen zum Golfplatz Y: Der Gemeinderat der Gemeinde Z hat in den Sitzungen vom **.**.**** und **.**.**** die Änderung ● des örtlichen Raumordnungskonzeptes im Bereich näher bezeichneter Grundstücke von derzeit „Landwirtschaftliche Freihaltefläche (FL)“ in künftig „Vorwiegend Sondernutzung für Sport und Erholung SF5“

§ 31Abs 1 lit j TROG 2011: „UVP-pflichtiger Golfplatz.

Erweiterung zum bestehenden Golfplatz in Y. Die entsprechende Infrastruktur zur Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie die verkehrsmäßige Erschließung sind vorhanden.“des örtlichen Raumordnungskonzeptes im Bereich näher bezeichneter Grundstücke von derzeit „Landwirtschaftliche Freihaltefläche (FL)“ in künftig „Vorwiegend Sondernutzung für Sport und Erholung SF5“

Paragraph 31, Absatz eins, Litera j, TROG 2011: „UVP-pflichtiger Golfplatz. Erweiterung zum bestehenden Golfplatz in Y. Die entsprechende Infrastruktur zur Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie die verkehrsmäßige Erschließung sind vorhanden.“ ● des Flächenwidmungsplanes im Bereich derselben Grundstücke von derzeit „Freiland“

§ 41

TROG 2011 in künftig „Sonderfläche für UVP-pflichtige Anlagen“

§ 49aTROG 2011 i

Vm „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz SFGp“

§ 50

TROG 2011 des Flächenwidmungsplanes im Bereich derselben Grundstücke von derzeit „Freiland“

Paragraph 41, TROG 2011 in künftig „Sonderfläche für UVP-pflichtige Anlagen“

Paragraph 49 a, TROG 2011 in Verbindung mit „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz SFGp“

Paragraph 50, TROG 2011 beschlossen. Der Gemeinderat der Gemeinde Y hat in den Sitzungen vom **.**.**** und vom **.**.**** eine Änderung → des örtlichen Raumordnungskonzeptes ● im Bereich näher bezeichneter Grundstücke von derzeit „Vorwiegend Sondernutzung mit erheblich baulichen Anlagen S 11“ sowie ● im Bereich näher bezeichneter Grundstücke von derzeit „Landwirtschaftliche Freihaltefläche FL“ in „Vorwiegend Sondernutzung für Sport und Erholung SF2, Stempel 02/Z1/SFT“

§ 31

Abs 1 lit j TROG 2011in „Vorwiegend Sondernutzung für Sport und Erholung SF2, Stempel 02/Z1/SFT“

Paragraph 31, Absatz eins, Litera j, TROG 2011 ● sowie des Flächenwidmungsplanes ● im Bereich näher bezeichneter Grundstücke von derzeit „Beherbergungsbetrieb SB1 bzw Freiland“ sowie von derzeit „Freiland“ in Sonderfläche UVP-pflichtige Anlagen

§ 49aTROG 2011 i

Vm Sonderfläche „Sportanlage Golfplatz SFGp“

§ 50

TROG 2011 in Sonderfläche UVP-pflichtige Anlagen

Paragraph 49 a, TROG 2011 in Verbindung mit Sonderfläche „Sportanlage Golfplatz SFGp“

Paragraph 50, TROG 2011 beschlossen. Mit Bescheid vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung dem Beschluss des Gemeinderates der Gemeinde Z vom **.**.**** auf Änderung des Flächenwidmungsplanes im Bereich der Gste Nrn **3, **4, **5, **6, **7, **8, **10 bis **13, **14, **15 bis **21, **22 bis **31, **32, **34, **66, **35, **36, **37, **38, **39, **54 und **55, alle GB **** Z, nämlich Umwidmung von derzeit Freiland in künftig „Sonderfläche für UVP-pflichtige Anlagen“

§ 49aTROG 2011 i

Vm „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz SFGp“

§ 50

TROG 2011, nach den einschlägigen Bestimmungen des TROG 2011 die aufsichtsbehördliche Genehmigung erteilt. Mit Bescheid vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung dem Beschluss des Gemeinderates der Gemeinde Z vom **.**.**** auf Änderung des Flächenwidmungsplanes im Bereich der Gste Nrn **3, **4, **5, **6, **7, **8, **10 bis **13, **14, **15 bis **21, **22 bis **31, **32, **34, **66, **35, **36, **37, **38, **39, **54 und **55, alle GB **** Z, nämlich Umwidmung von derzeit Freiland in künftig „Sonderfläche für UVP-pflichtige Anlagen“

Paragraph 49 a, TROG 2011 in Verbindung mit „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz SFGp“

Paragraph 50, TROG 2011, nach den einschlägigen Bestimmungen des TROG 2011 die aufsichtsbehördliche Genehmigung erteilt. Mit Bescheid vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung dem Beschluss des Gemeinderates der Gemeinde Y vom **.**.**** auf Änderung des Flächenwidmungsplanes im Bereich der Gste Nrn **56, **57, **58, **59, **60, **53, **51, **61, **62, **63, **50, **49, **46, **44, **43, **45, **41, **40, **42, **52, **47 und **48, alle GB **** Y, von derzeit Beherbergungsgroßbetrieb SB-1 bzw Freiland in künftig „Sonderfläche für UVP-pflichtige Anlagen“

§ 49aTROG 2011 i

Vm „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz SFGp“

§ 50

TROG 2011,

den einschlägigen Bestimmungen des TROG 2011 die aufsichtsbehördliche Genehmigung erteilt. Mit Bescheid vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung dem Beschluss des Gemeinderates der Gemeinde Y vom **.**.**** auf Änderung des Flächenwidmungsplanes im Bereich der Gste Nrn **56, **57, **58, **59, **60, **53, **51, **61, **62, **63, **50, **49, **46, **44, **43, **45, **41, **40, **42, **52, **47 und **48, alle GB **** Y, von derzeit Beherbergungsgroßbetrieb SB-1 bzw Freiland in künftig „Sonderfläche für UVP-pflichtige Anlagen“

Paragraph 49 a, TROG 2011 in Verbindung mit „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz SFGp“

Paragraph 50, TROG 2011,

den einschlägigen Bestimmungen des TROG 2011 die aufsichtsbehördliche Genehmigung erteilt. Mit Bescheid vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung dem Beschluss des Gemeinderates der Gemeinde Z vom **.**.**** auf Änderung des örtlichen Raumordnungskonzeptes im Bereich der Gste Nrn **3, **4, **5, **6, **7, **8, **10, **9, **11, **12, **13, **14, **15, **16, **64, **65, **18 bis **21, **22 bis **31, **32, **34, **66, **35, **36, **37, **38, **39, **54 und **55, alle GB **** Z, von derzeit landwirtschaftliche Freihaltefläche FL in „Vorwiegend Sondernutzung für Sport und Erholung SF 5“

den raumordnungsrechtlichen Bestimmungen die aufsichtsbehördliche Genehmigung erteilt. Die Beschreibung der Konzeptfläche SF 5 lautet wie folgt: „UVP-pflichtiger Golfplatz. Erweiterung zum bestehenden Golfplatz in Y. Die entsprechende Infrastruktur zur Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie die verkehrsmäßige Erschließung sind vorhanden.“ Mit Bescheid vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung dem Beschluss des Gemeinderates der Gemeinde Y vom **.**.**** auf Änderung des örtlichen Raumordnungskonzeptes im Bereich der Gste Nrn **56, **57, **58, **59, **60, **53, **51, **61, **62, **63, **50, **46, **44, **43, **45, **41, **40, **42, **52, **47 und **48, alle GB **** Y (AD), von derzeit vorwiegend Sondernutzung mit erheblich baulichen Anlagen SF 11 bzw landwirtschaftliche Freihalteflächen (FL) in „Vorwiegend Sondernutzung für Sport und Erholung SF 2“

den einschlägigen Bestimmungen des TROG 2011 die aufsichtsbehördliche Genehmigung erteilt. Die Beschreibung der Konzeptfläche FL 2 lautet wie folgt: „Vorwiegend Sondernutzung Sport, Erholung und nicht landwirtschaftliche Nutzung bezieht sich auf das Golfplatzareal, welches parzellenmäßig im entsprechenden Bescheid erfasst ist. Verkehrsmäßige Erschließung und Wasserversorgung sind gegeben. Auch die Abwässer sind durch einen öffentlichen Kanal erfasst. Die Golfflächen sollen von jeglicher Bebauung freigehalten werden. Die für den Spielbetrieb notwendigen Gebäude sind errichtet.“ Mit Bescheid vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als UVP-Behörde

§ 39

Abs 1 Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 2000 – UVP-G 2000 der AD für das Vorhaben „Erweiterung AD“, welches insbesondere die Erweiterung des bestehenden 27-Loch-Platzes in Y um 9 Spielbahnen und zwei Folienteiche, die teilweise Umorganisation des bestehenden Golfplatzes sowie die Anlegung eines neuen Grundwasserbrunnens und einer Pumpstation in den Gemeindegebieten von Y und Z zum Inhalt hat, die Genehmigung

§ 17UVP-G 2000 i

Vm Anhang 1 Z 17 lit a UVP-G 2000 nach Maßgabe näher bezeichneter Planunterlagen und der weiteren Spruchpunkte (Spruchpunkte II. bis V.) erteilt.Mit Bescheid vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als UVP-Behörde

Paragraph 39, Absatz eins, Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 2000 – UVP-G 2000 der AD für das Vorhaben „Erweiterung AD“, welches insbesondere die Erweiterung des bestehenden 27-Loch-Platzes in Y um 9 Spielbahnen und zwei Folienteiche, die teilweise Umorganisation des bestehenden Golfplatzes sowie die Anlegung eines neuen Grundwasserbrunnens und einer Pumpstation in den Gemeindegebieten von Y und Z zum Inhalt hat, die Genehmigung

Paragraph 17, UVP-G 2000 in Verbindung mit Anhang 1 Ziffer 17, Litera a, UVP-G 2000 nach Maßgabe näher bezeichneter Planunterlagen und der weiteren Spruchpunkte (Spruchpunkte römisch zwei. bis römisch fünf.) erteilt. Mit Spruchpunkt I. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung der AD nachträglich die Genehmigung für geringfügige Abweichungen von der mit Bescheid der Tiroler Landesregierung vom **.**.****, Zl ****, nach dem UVP-G 2000 rechtskräftig erteilten Genehmigung für das Vorhaben „Erweiterung AD“ nach Maßgabe näher bezeichneter Einreichunterlagen sowie der Spruchpunkte II. und III. erteilt. Mit Spruchpunkt IV. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung festgestellt, dass die Errichtung des mit Bescheid vom **.**.****, Zl ****, rechtskräftig nach dem UVP-G 2000 genehmigten Vorhabens „Erweiterung AD“ nach Maßgabe näher bezeichneter Spruchpunkte in Übereinstimmung mit der erteilten Genehmigung erfolgt ist und hat daher dieses Vorhaben im Umfang des näher bezeichneten, vorgelegten und signierten Kollaudierungsoperates für überprüft erklärt.Mit Spruchpunkt römisch eins. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung der AD nachträglich die Genehmigung für geringfügige Abweichungen von der mit Bescheid der Tiroler Landesregierung vom **.**.****, Zl ****, nach dem UVP-G 2000 rechtskräftig erteilten Genehmigung für das Vorhaben „Erweiterung AD“ nach Maßgabe näher bezeichneter Einreichunterlagen sowie der Spruchpunkte römisch zwei. und römisch drei. erteilt. Mit Spruchpunkt römisch vier. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung festgestellt, dass die Errichtung des mit Bescheid vom **.**.****, Zl ****, rechtskräftig nach dem UVP-G 2000 genehmigten Vorhabens „Erweiterung AD“ nach Maßgabe näher bezeichneter Spruchpunkte in Übereinstimmung mit der erteilten Genehmigung erfolgt ist und hat daher dieses Vorhaben im Umfang des näher bezeichneten, vorgelegten und signierten Kollaudierungsoperates für überprüft erklärt. Der Bewilligung nach dem UVP-G 2000 ging die Verordnung der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom **.**.****, Zl ****, voraus, mit der das Verfahren der Zusammenlegung der landwirtschaftlichen Grundstücke von Z aufgrund der rechtswirksamen Änderungen der Flächenwidmung der Gemeinden Z und Y im Zusammenlegungsgebiet von Freiland in „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz SFGp“

§ 50

TROG 2011 hinsichtlich genau bezeichneter Grundstücke und Grundstücksteile eingestellt wurde. Der Bewilligung nach dem UVP-G 2000 ging die Verordnung der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom **.**.****, Zl ****, voraus, mit der das Verfahren der Zusammenlegung der landwirtschaftlichen Grundstücke von Z aufgrund der rechtswirksamen Änderungen der Flächenwidmung der Gemeinden Z und Y im Zusammenlegungsgebiet von Freiland in „Sonderfläche Sportanlage Golfplatz SFGp“

Paragraph 50, TROG 2011 hinsichtlich genau bezeichneter Grundstücke und Grundstücksteile eingestellt wurde.

  1. Feststellungen zum Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt Nachtrag vom **./**./**.**.****: 3.
  2. Allgemeines: Mit Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt Nachtrag vom **./**./**.**.**** erwerben AA, Adresse 1, Z, BB, Y 1, CC, Adresse 2, Z, DD, Adresse 3, Z, EE, Adresse 4, Z, FF, Adresse 5, Z, GG, Adresse 6, Z und AB, Adresse 7, Z, II und JJ, beide Adresse 8, Z, KK, Adresse 9, Z, LL, Adresse 10, Z, MM, Adresse 11, Z, NN, Adresse 12, Z, OO, Adresse 13, Z, PP, Adresse 14, X, QQ, Adresse 15, Z, RR, Adresse 16, Z, AC, Adresse 17, Z, TT, Adresse 18, Z, UU, Adresse 19, Z, VV, Adresse 20, Z, WW, Adresse 21, Z, XX, Adresse 22, W, YY, Adresse 23, Z und die Gemeinde Z als Verwalterin des öffentlichen Gutes, Adresse 24, Z, nach Maßgabe der von AL verfassten Vermessungsurkunde vom **.**.****, GZ ****, von namentlich angeführten Personen genau bezeichnete Grundstücke oder genau bestimmte Teilflächen aus Grundstücken.Mit Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt Nachtrag vom **./**./**.**.**** erwerben AA, Adresse 1, Z, BB, Y 1, CC, Adresse 2, Z, DD, Adresse 3, Z, EE, Adresse 4, Z, FF, Adresse 5, Z, GG, Adresse 6, Z und AB, Adresse 7, Z, römisch zwei und JJ, beide Adresse 8, Z, KK, Adresse 9, Z, LL, Adresse 10, Z, MM, Adresse 11, Z, NN, Adresse 12, Z, OO, Adresse 13, Z, PP, Adresse 14, römisch zehn, QQ, Adresse 15, Z, RR, Adresse 16, Z, AC, Adresse 17, Z, TT, Adresse 18, Z, UU, Adresse 19, Z, VV, Adresse 20, Z, WW, Adresse 21, Z, römisch zwanzig, Adresse 22, W, YY, Adresse 23, Z und die Gemeinde Z als Verwalterin des öffentlichen Gutes, Adresse 24, Z, nach Maßgabe der von AL verfassten Vermessungsurkunde vom **.**.****, GZ ****, von namentlich angeführten Personen genau bezeichnete Grundstücke oder genau bestimmte Teilflächen aus Grundstücken.

Punkt XXXVI. „Grundbuchseintragung“ (= „Aufsandungserklärung“) des Kauf-vertrages erteilen die Vertragsparteien die Bewilligung, dass auch über einseitige Ansuchen näher definierte grundbücherliche Eintragungen, wie insbesondere die Zu- und Abschreibung der in der Beilage ./27 („Trennstücktabelle“) ausgewiesenen Trennflächen, vorgenommen werden dürfen.

Punkt römisch 36 . „Grundbuchseintragung“ (= „Aufsandungserklärung“) des Kauf-vertrages erteilen die Vertragsparteien die Bewilligung, dass auch über einseitige Ansuchen näher definierte grundbücherliche Eintragungen, wie insbesondere die Zu- und Abschreibung der in der Beilage ./27 („Trennstücktabelle“) ausgewiesenen Trennflächen, vorgenommen werden dürfen. 3.

  1. Zu den einzelnen Rechtserwerben: 3.2.
  2. Einleitung: Die belangte Behörde hat im Bescheid vom **.**.****, Zl ****, und zwar in der Einleitung vor dem Spruch, die vom Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt Nachtrag vom **./**./**.**.**** erfassten Rechtserwerbe in den Punkten
  3. bis
  4. aufgelistet.

Spruchpunkt II. sind die Rechtserwerbe

den Punkten 1. a),

  1. b)und c), 4. a),
  2. b)hinsichtlich Teilfläche „***“ aus Gst Nr **1, GB **** Z, c), d),
  3. f)und h), 5. b), 8. a), c), e),
  4. f)und g), 15. b), 17. a), 19., sowie 20.
  5. a)und
  6. b)zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich. Spruchpunkt II. hat der öffentliche Notar AG in Vertretung der Vertragsparteien nicht Beschwerde gezogen, sie sind auch nicht mehr Gegenstand des Beschwerdeverfahrens.

Spruchpunkt römisch zwei. sind die Rechtserwerbe

den Punkten 1. a),

  1. b)und c), 4. a),
  2. b)hinsichtlich Teilfläche „***“ aus Gst Nr **1, GB **** Z, c), d),
  3. f)und h), 5. b), 8. a), c), e),
  4. f)und g), 15. b), 17. a), 19., sowie 20.
  5. a)und
  6. b)zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich. Spruchpunkt römisch zwei. hat der öffentliche Notar AG in Vertretung der Vertragsparteien nicht Beschwerde gezogen, sie sind auch nicht mehr Gegenstand des Beschwerdeverfahrens. Im Schriftsatz vom **.**.**** hat der öffentliche Notar AG erläutert, in welchem Umfang sich die Beschwerde gegen Spruchpunkt I. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, richtet. Von der Beschwerde nicht umfasst sind die Rechtserwerbe

den Punkten 4.

  1. e)und g), 7. a),
  2. b)und c), 12. a), b), c),
  3. d)und e), 13., 16. a),
  4. b)und c), 17. b),
  5. d)und e), 18. a), b),
  6. c)und d), 21.
  7. a)und
  8. b)sowie 22., diese Rechtserwerbe sind folglich auch nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens.Im Schriftsatz vom **.**.**** hat der öffentliche Notar AG erläutert, in welchem Umfang sich die Beschwerde gegen Spruchpunkt römisch eins. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, richtet. Von der Beschwerde nicht umfasst sind die Rechtserwerbe

den Punkten 4.

  1. e)und g), 7. a),
  2. b)und c), 12. a), b), c),
  3. d)und e), 13., 16. a),
  4. b)und c), 17. b),
  5. d)und e), 18. a), b),
  6. c)und d), 21.
  7. a)und
  8. b)sowie 22., diese Rechtserwerbe sind folglich auch nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens. 3.2.2. Zu den in Beschwerde gezogenen Rechtserwerben: Die unter Punkt 2.
  9. a)bis
  10. g)aufgelisteten Rechtsgeschäfte beziehen sich auf den Erwerb von näher bezeichneten Grundstücken und Teilflächen durch DD, Adresse 3, Z, und lassen sich wie folgt zusammenfassen: Die Gste Nrn bzw Teilflächen der Gste Nrn **67, **68, **69, **70, **71, **72, **73, **74, alle GB **** Z, werden zum Gst Nr **71 in EZ ****, GB **** Z, mit einem Gesamtausmaß von 0,6565 ha vereinigt. Die Gste Nrn bzw Teilfächen der Gste Nrn **75, **76, **77, **78, **79, **80, **81, alle GB **** Z, werden zum Gst Nr **79 in EZ ****, GB **** Z, mit einem Ausmaß von 0,5419 ha vereinigt. Das Gst Nr **82, GB **** Z, wird mit einer Teilfäche des Gst Nr **83 in EZ ****, GB **** Z, vereinigt. Gemeinsam mit dem angrenzenden Gst Nr **84, GB **** Y, ergibt sich eine zusammenhängende Fläche von 1,0868 ha. In Summe werden mehrere kleinere, schlecht ausgeführte Grundstücke zu drei gut ausgeformten landwirtschaftlichen Grundstücken außerhalb des Golfplatzes zusammengefasst. Allerdings verfügt der Erwerber in dem gegenständlichen Bereich über keine in seinem Eigentum stehenden Flächen. Das unter Punkt 4.
  11. b)angeführte Rechtsgeschäft bezieht sich auf den Erwerb der im Eigentum des AC, Adresse 17, Z, stehenden Teilfläche „***“ durch FF, Adresse 5, Z. Mit den sonstigen, bereits von Spruchpunkt II. des Bescheides der Agrarbehörde vom **.**.****, Zl ****, erfassten Rechtsgeschäften des Punktes 4. besteht insofern ein Zusammenhang, als auch dieser Flächenerwerb zum Flächenausgleich beigetragen hat.Das unter Punkt 4.
  12. b)angeführte Rechtsgeschäft bezieht sich auf den Erwerb der im Eigentum des AC, Adresse 17, Z, stehenden Teilfläche „***“ durch FF, Adresse 5, Z. Mit den sonstigen, bereits von Spruchpunkt römisch zwei. des Bescheides der Agrarbehörde vom **.**.****, Zl ****, erfassten Rechtsgeschäften des Punktes 4. besteht insofern ein Zusammenhang, als auch dieser Flächenerwerb zum Flächenausgleich beigetragen hat. Die unter Punkt 5. zusammengefassten Rechtserwerbe des PP führen dazu, dass die Gste Nrn **1 und **85, beide GB **** Z, mit dessen landwirtschaftlich genutztem Gst Nr **86 in EZ ****, GB **** Z, vereint werden. Das bei AC verbleibende Gst Nr **1, GB **** Z, weist nach Durchführung des Rechtserwerbs eine Fläche von 319 m² auf. Es besteht somit ein sachlicher Zusammenhang zwischen den unter Punkt 5.
  13. a)und
  14. b)zusammengefassten Rechtserwerben. Die unter Punkt 6. zusammengefassten Rechtsgeschäfte führen dazu, dass die Gste Nrn sowie Teile der Gste Nrn **87 und **88, beide GB **** Z, zum Gst Nr **87 in EZ ****, GB **** Z, mit einem Ausmaß von 0,6793 ha zusammengefasst werden. Das neu gebildete Grundstück wird landwirtschaftlich genutzt. Der Erwerber ─ VV ─ verfügt in diesem Bereich über keine in seinem Eigentum stehenden Flächen. Darüber hinaus reduziert sich das beim Verkäufer ─ AC ─ verbleibende Grundstück auf eine Fläche von 1.286 m². Die unter Punkt 8.
  15. a)bis
  16. h)aufgelisteten Rechtsgeschäfte beziehen sich auf den Erwerb von näher bezeichneten Grundstücken und Teilflächen durch UU, Adresse 19, Z, und lassen sich wie folgt zusammenfassen: Die Gste Nrn sowie Teile der Gste Nrn **89, **90, **91, **75, **76, **92, **78, **79, **80 und **81 werden zum Gst Nr **76, alle GB **** Z, mit einem Ausmaß von 0,3726 ha zusammengefasst. Die Gste Nrn bzw Teile der Gste Nrn **93 und **94, beide GB **** Z, werden zum Gst Nr **94, GB **** Z, mit 0,0036 ha zusammengefasst. Die Gste Nrn bzw Teile der Gste Nrn **95, **96, **97, **64, **65, **98 und **99, ale GB **** Z, werden mit dem Gst Nr **54, alle GB **** Z, mit 1,5731 ha vereinigt. Alle Grundstücke werden landwirtschaftlich genutzt. AC, Adresse 17, Z (Verkäufer), ist nunmehr grundbücherlicher Eigentümer des in EZ **** eingetragenen Gst Nr **100, GB **** Z. Betreffend die unter Punkt 8. b),
  17. d)und
  18. h)zusammengefassten Rechtserwerbe verfügt der Käufer ─ UU ─ über keine in seinem Eigentum stehenden Flächen im gegenständlichen Bereich. Die unter Punkt 9. aufgelisteten Rechtsgeschäfte ─ Käufer LL, Dorstraße 18, Z, ─ bewirken, dass die Gste Nrn sowie Teilflächen der Gste Nrn **66, **101, **102, **100 und **103, alle GB **** Z, zum landwirtschaftlichen Gst Nr **101 in EZ ****, GB **** Z, mit einem Ausmaß von 1,5844 ha zusammengefasst werden. Der Erwerber verfügt im betroffenen Bereich über keine in seinem Eigentum stehenden Flächen. Durch die von Punkt 10. erfassten Rechtsgeschäfte ─ Käufer AB, Adresse 6, Z, und GG, Adresse 7, Z, ─ werden die Gste Nrn **104 und **105, beide GB **** Z, zum Gst Nr **105 in EZ ****, GB **** Z, mit einem Ausmaß von 0,3370 ha vereinigt, sowie die Gste Nrn **106, **107, **108, **109, **110 und **111, alle GB **** Z, zum Gst Nr **110 in EZ ****, GB **** Z, mit einem Ausmaß von 1,4607 ha vereinigt. Die Gste Nrn **112 und **113, beide GB **** Z, werden zum Gst Nr **112 in EZ ****, GB **** Z, mit 02389 ha zusammengefasst. Derzeit besteht noch Miteigentum von AB und dessen Sohn GG, die Übergabe des Hälfteanteils von AB an seinen Sohn GG steht allerdings unmittelbar bevor. Darüber hinaus ist von einem einheitlichen landwirtschaftlichen Betrieb auszugehen.Durch die von Punkt 10. erfassten Rechtsgeschäfte ─ Käufer AB, Adresse 6, Z, und GG, Adresse 7, Z, ─ werden die Gste Nrn **104 und **105, beide GB **** Z, zum Gst Nr **105 in EZ ****, GB **** Z, mit einem Ausmaß von 0,3370 ha vereinigt, sowie die Gste Nrn **106, **107, **108, **109, **110 und **111, alle GB **** Z, zum Gst Nr **110 in EZ ****, GB **** Z, mit einem Ausmaß von 1,4607 ha vereinigt. Die Gste Nrn **112 und **113, beide GB **** Z, werden zum Gst Nr **112 in EZ ****, GB **** Z, mit 02389 ha zusammengefasst. Derzeit besteht noch Miteigentum von Ausschussbericht und dessen Sohn GG, die Übergabe des Hälfteanteils von Ausschussbericht an seinen Sohn GG steht allerdings unmittelbar bevor. Darüber hinaus ist von einem einheitlichen landwirtschaftlichen Betrieb auszugehen. Die unter Punkt 11. zusammengefassten Rechtserwerbe ─ Käufer AA, Adresse 1, Z, ─ führen dazu, dass sämtliche Grundstücke im Bereich „T“ auf einen gut zu bewirtschaftenden Komplex im Gst Nr **114 in EZ ****, GB **** Z, mit einem Gesamtausmaß von 2,3934 ha vereinigt werden. Vor der Kaufvereinbarung verfügte AA im gegenständlichen Bereich über keine Grundstücke. Mit dem unter Punkt 14. angeführten Rechtsgeschäft wird die von QQ, Adresse 15, Z, erworbene Teilfläche des Gst Nr **35, GB **** Z, mit dessen landwirtschaftlich genutztem Gst Nr **83 in EZ ****, GB **** Z, vereinigt. Bei diesem Rechtsgeschäft kommt es zu einer geringfügigen Abänderung im Grenzverlauf. Durch die unter Punkt 15. zusammengefassten Rechtsgeschäfte ─ Käufer BB, Y 1, ─ werden Grundstücke im Bereich „T“ auf einen gut zu bewirtschaftenden Komplex im Gst Nr **115 in EZ ****, GB **** Z, mit einem Gesamtausmaß von 0,8487 ha vereinigt. In diesem Bereich verfügt der Käufer über keine in seinem Eigentum stehenden Flächen. Die aufgrund des von Punkt 15.
  19. b)erfassten Rechtsgeschäftes erworbenen Gste Nrn **116 und **117, beide GB **** Z, grenzen im Bereich der „S“ direkt an das im Eigentum des Käufers stehende Gst Nr **118, GB **** Z, an. Durch die unter Punkt 17. b),
  20. d)und
  21. e)erfassten Rechtsgeschäfte ─ Erwerber AC, Adresse 17, Z, ─ werden die Gste Nrn **28, **29, **30 und **31, alle GB **** Z, zum Gst Nr **28, GB **** Z, mit einem Ausmaß von 1,3696 ha vereinigt, das innerhalb des Golfplatzareals liegt. Die Gste Nrn sowie Teilflächen der Gste Nrn **89, **90 und **91, alle GB **** Z, werden zum landwirtschaftlich genutzten Gst Nr **91 EZ ****, GB **** Z, vereinigt [Rechtserwerb Punkt 17. c)]. Der Erwerber verfügt in diesem Bereich über keine in seinem Eigentum stehenden Flächen. Das Gst Nr **93, GB **** Z, ist ein Restgrundstück auf der anderen Seite des Weges. Das Gst Nr **119, GB **** Z, liegt im Bereich R direkt angrenzend an das im Eigentum des AC stehende Gst Nr **120, GB **** Z, das kleine Restgrundstück Gst Nr **121, GB **** Z, auf der nördlichen Seite des Gst Nr **122, GB **** Z („Q“), direkt angrenzend an das im Eigentum des AC stehende Gst Nr **123, GB **** Z [Rechtserwerb Punkt 17. a)]. 3.3. Zusammenfassung: Insgesamt bewirkt der Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt Nachtrag vom **./**./**.**.**** eine Neuordnung der Besitz-, Benützungs- und Bewirtschaftungs-verhältnisse auf einer Fläche von rund 31 ha. Dabei wurden unter anderem ca 110 Grundstücke von 25 Grundeigentümern auf ca 40 Grundstücke vereinigt. Wesentliches Ziel war es, durch die Zu- und Abschreibung von Grundstücken/Teilflächen von Grundstücken beizutragen, dass die weiterhin aktiven Landwirte und Bauern Liegenschaften außerhalb des Golfplatzareals und andere Personen, die kein Interesse an der Landwirtschaft mehr haben, Flächen innerhalb des Golfplatzareals erhalten. Die dem Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bildenden Rechtserwerbe betreffen ausschließlich Grundstücke oder Teilflächen von Grundstücken außerhalb des Golfplatzareals. Alle diese Rechtsgeschäfte und die damit verbundenen Zu- und Abschreibungen von Grundstücken oder Teilflächen von Grundstücken dienen dem Zweck, gesamtheitlich betrachtet einen Flächenausgleich zustande zu bringen. Die durch die Zu- und Abschreibungen bewirkten Teilungen der Stammsitzliegenschaften widersprechen nicht den wirtschaftlichen Bedürfnissen der beteiligten Liegenschaften, insbesondere der Schaffung und Erhaltung leistungsfähiger Betriebe und den Rücksichten der Landeskultur. Der Gutsbestand der betroffenen geschlossenen Höfe wird nur unwesentlich geändert und wirtschaftlich nicht geschwächt. IV.römisch vier. Beweiswürdigung: Die Feststellungen zum Zusammenlegungsverfahren (Kapitel 1. der Sachverhaltsdarstellung), zum Golfplatz Y sowie dessen Erweiterung (Kapitel 2. der Sachverhaltsdarstellung) und zum Inhalt des vorgelegten Kaufvertrages (Kapitel 3.1. der Sachverhaltsdarstellung des gegenständlichen Erkenntnisses) ergeben sich aus dem Akt der Agrarbehörde und sind nicht weiter strittig. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer hat in den ergänzenden Schriftsätzen vom **.**. und **.**.****, aber auch im Rahmen der mündlichen Verhandlung festgelegt, welche von Spruchpunkt I. des Bescheides der Tiroler Landesregierung vom **.**.****, Zl ****, erfassten Rechtsgeschäfte/Rechtserwerbe von der Beschwerde umfasst sind. Unter Berücksichtigung dieser Klarstellung trifft das Landesverwaltungsgericht Tirol die Feststellungen in Kapitel 3.2.1. der Sachverhaltsdarstellung des gegenständlichen Erkenntnisses. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer hat in den ergänzenden Schriftsätzen vom **.**. und **.**.****, aber auch im Rahmen der mündlichen Verhandlung festgelegt, welche von Spruchpunkt römisch eins. des Bescheides der Tiroler Landesregierung vom **.**.****, Zl ****, erfassten Rechtsgeschäfte/Rechtserwerbe von der Beschwerde umfasst sind. Unter Berücksichtigung dieser Klarstellung trifft das Landesverwaltungsgericht Tirol die Feststellungen in Kapitel 3.2.1. der Sachverhaltsdarstellung des gegenständlichen Erkenntnisses. Die Bezirkslandwirtschaftskammer V hat sich umfangreich zu jenen Rechtserwerben geäußert, die den Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bilden, und klar erläutert, welche Grundstückszusammenführungen etc dadurch bewirkt werden. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer hat im Rahmen der mündlichen Verhandlung am **.**.**** die Beschreibung der Grundstückstransaktionen durch die Bezirkslandwirtschaftskammer V ausdrücklich als korrekt bezeichnet. Der belangten Behörde hat das Landesverwaltungs-gericht Tirol die Darlegungen der Bezirkslandwirtschaftskammer V vom **.**.****, Zl MD, mit dem Ladungsbeschluss vom 26.02.2018, Zl LVwG-2017/37/2604-6, übermittelt, die Agrarbehörde hat sich dazu allerdings nicht geäußert. Es hat auch kein(
  22. e)Vertreter(
  23. in)der belangten Behörde an der mündlichen Verhandlung am **.**.**** teilgenommen. Die Bezirkslandwirtschaftskammer römisch fünf hat sich umfangreich zu jenen Rechtserwerben geäußert, die den Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bilden, und klar erläutert, welche Grundstückszusammenführungen etc dadurch bewirkt werden. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer hat im Rahmen der mündlichen Verhandlung am **.**.**** die Beschreibung der Grundstückstransaktionen durch die Bezirkslandwirtschaftskammer römisch fünf ausdrücklich als korrekt bezeichnet. Der belangten Behörde hat das Landesverwaltungs-gericht Tirol die Darlegungen der Bezirkslandwirtschaftskammer römisch fünf vom **.**.****, Zl MD, mit dem Ladungsbeschluss vom 26.02.2018, Zl LVwG-2017/37/2604-6, übermittelt, die Agrarbehörde hat sich dazu allerdings nicht geäußert. Es hat auch kein(
  24. e)Vertreter(
  25. in)der belangten Behörde an der mündlichen Verhandlung am **.**.**** teilgenommen. Die Feststellungen des Kapitel 3.2.2 der Sachverhaltsdarstellung des gegenständlichen Erkenntnisses stützen sich daher im Wesentlichen auf die Darlegungen der Bezirkslandwirtschaftskammer V vom **.**.****, Zl MD, einschließlich der Erläuterungen im Rahmen der mündlichen Verhandlung am **.**.****.Die Feststellungen des Kapitel 3.2.2 der Sachverhaltsdarstellung des gegenständlichen Erkenntnisses stützen sich daher im Wesentlichen auf die Darlegungen der Bezirkslandwirtschaftskammer römisch fünf vom **.**.****, Zl MD, einschließlich der Erläuterungen im Rahmen der mündlichen Verhandlung am **.**.****. Die rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer haben mehrfach auf die mit dem Vertrag vom **.**./**.**.**** samt Nachträgen verbundene Neuordnung der Besitz- und Bewirtschaftungsverhältnisse hingewiesen. Deren Angaben hat die Bezirkslandwirtschafts-kammer V bestätigt und die Agrarbehörde im Wesentlichen nicht bestritten. Die rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer haben mehrfach auf die mit dem Vertrag vom **.**./**.**.**** samt Nachträgen verbundene Neuordnung der Besitz- und Bewirtschaftungsverhältnisse hingewiesen. Deren Angaben hat die Bezirkslandwirtschafts-kammer römisch fünf bestätigt und die Agrarbehörde im Wesentlichen nicht bestritten. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer hat im Rahmen der mündlichen Verhandlung am **.**.**** ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die den Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bildenden Rechtserwerbe sich auf Grundstücke oder Teilflächen von Grundstücken beziehen, die außerhalb des Golfplatzareals gelegen seien. Zu den Auswirkungen der Zu- und Abschreibungen von Grundstücken/Teilflächen von Grundstücken auf die Stammsitzliegenschaften und Gutsbestand von geschlossenen Höfen haben sich die agrarwirtschaftlichen Amtssachverständigen AI und AJ im Rahmen der mündlichen Verhandlung am **.**.**** unter Hinweis auf ihre schriftlichen Stellungnahmen vom **.**.****, Zl ****, und vom **.**.****, Zl ****, nachvollziehbar und schlüssig geäußert.Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer hat im Rahmen der mündlichen Verhandlung am **.**.**** ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die den Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bildenden Rechtserwerbe sich auf Grundstücke oder Teilflächen von Grundstücken beziehen, die außerhalb des Golfplatzareals gelegen seien. Zu den Auswirkungen der Zu- und Abschreibungen von Grundstücken/Teilflächen von Grundstücken auf die Stammsitzliegenschaften und Gutsbestand von geschlossenen Höfen haben sich die agrarwirtschaftlichen Amtssachverständigen AI und AJ im Rahmen der mündlichen Verhandlung am **.**.**** unter Hinweis auf ihre schriftlichen Stellungnahmen vom **.**.****, Zl ****, und vom **.**.****, , Zl ****, nachvollziehbar und schlüssig geäußert. Ausgehend von diesen Beweisergebnissen hat das Landesverwaltungsgericht Tirol die Feststellungen in Kapitel 3.3. der Sachverhaltsdarstellung des gegenständlichen Erkenntnisses getroffen. V.römisch fünf. Rechtslage: 1. Tiroler Flurverfassungslandesgesetz 1996: Die entscheidungswesentlichen Bestimmungen des Tiroler Flurverfassungslandesgesetzes 1996 (TFLG 1996), LGBl Nr 74/1996 in der Fassung (idF) LGBl Nr 26/2017, lauten samt Überschriften auszugsweise wie folgt:Die entscheidungswesentlichen Bestimmungen des Tiroler Flurverfassungslandesgesetzes 1996 (TFLG 1996), Landesgesetzblatt Nr 74 aus 1996, in der Fassung in der Fassung Landesgesetzblatt Nr 26 aus 2017,, lauten samt Überschriften auszugsweise wie folgt: „Ziele und Aufgaben der Zusammenlegung§ 1.

(1)Im Interesse der Schaffung und Erhaltung einer leistungsfähigen und umweltverträglichen Landwirtschaft können die Besitz-, Benützungs- und Bewirtschaftungs-verhältnisse im ländlichen Lebens- und Wirtschaftsraum durch Neueinteilung und Erschließung des land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitzes sowie Ordnung der rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe nach zeitgemäßen betriebs- und volkswirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten im Wege eines Zusammenlegungsverfahrens verbessert oder neu gestaltet werden.Paragraph eins,
(1)Im Interesse der Schaffung und Erhaltung einer leistungsfähigen und umweltverträglichen Landwirtschaft können die Besitz-, Benützungs- und Bewirtschaftungs-verhältnisse im ländlichen Lebens- und Wirtschaftsraum durch Neueinteilung und Erschließung des land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitzes sowie Ordnung der rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe nach zeitgemäßen betriebs- und volkswirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten im Wege eines Zusammenlegungsverfahrens verbessert oder neu gestaltet werden.
(2)Absatz 2,Zur Erreichung dieser Ziele sind in erster Linie die Nachteile abzuwenden, zu mildern oder zu beheben, die verursacht werden durch: a)Litera a Mängel der Agrarstruktur (wie z. B. zersplitterter Grundbesitz, ideell oder materiell geteiltes Eigentum, ganz oder teilweise eingeschlossene Grundstücke, ungünstige Grundstücksformen, unwirtschaftliche Betriebsgrößen, beengte Orts- und Hoflage, unzulängliche Verkehrserschließung, ungünstige Geländeformen, ungünstige Wasserverhältnisse, unzureichende naturräumliche Ausstattung) oder b)Litera b Maßnahmen im allgemeinen öffentlichen Interesse (wie z. B. Errichtung, Änderung oder Auflassung von Eisenbahnen, Straßen und Wegen, Wasserläufen, Wasserversorgungs-, Energieversorgungs- oder Abwasseranlagen, Hochwasser-, Wildbach- oder Lawinenschutzbauten).
(3)Absatz 3,Land- oder forstwirtschaftliche Grundstücke im Sinne dieses Gesetzes sind Grundstücke, die im Rahmen eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebes der Erzeugung von Pflanzen, ihrer Bringung oder ihrer Verwertung dienen, einschließlich naturnaher Strukturelemente der Flur (wie z. B. Böschungsflächen, Heckenstreifen, Feldraine). Hiezu zählen auch Grundstücke, die ohne erheblichen Aufwand diesen Zwecken zugeführt werden können, sowie Wohn- und Wirtschaftsgebäude samt Hofräumen.“ „Voraussetzungen§ 30.
(1)Anstelle eines Zusammenlegungsverfahrens kann ein Flurbereinigungsverfahren durchgeführt werden, wenn im Sinne des § 1 die Besitz-, Benützungs- oder Bewirtschaftungsverhältnisse in einem kleineren Gebiet oder bei einer kleineren Anzahl land- oder forstwirtschaftlicher Betriebe oder lediglich durch einzelne Maßnahmen verbessert oder neu gestaltet werden.Paragraph 30,
(1)Anstelle eines Zusammenlegungsverfahrens kann ein Flurbereinigungsverfahren durchgeführt werden, wenn im Sinne des Paragraph eins, die Besitz-, Benützungs- oder Bewirtschaftungsverhältnisse in einem kleineren Gebiet oder bei einer kleineren Anzahl land- oder forstwirtschaftlicher Betriebe oder lediglich durch einzelne Maßnahmen verbessert oder neu gestaltet werden.
(2)Absatz 2,Ein Flurbereinigungsverfahren kann weiters durchgeführt werden, um Maßnahmen, die auf Grund anderer gesetzlicher Vorschriften der Bodenreform oder im allgemeinen öffentlichen Interesse getroffen werden, vorzubereiten, zu unterstützen oder deren nachteilige Folgen zu beseitigen.“ „Flurbereinigungsverfahren§ 31. Im Flurbereinigungsverfahren sind die Bestimmungen des ersten Abschnittes mit nachstehenden Abänderungen sinngemäß anzuwenden:Paragraph 31, Im Flurbereinigungsverfahren sind die Bestimmungen des ersten Abschnittes mit nachstehenden Abänderungen sinngemäß anzuwenden: 1.Ziffer eins Das Verfahren ist von Amts wegen mit Bescheid einzuleiten und abzuschließen. 2.Ziffer 2 Im Einleitungsbescheid sind die Grundstücke oder Grundbuchskörper, die der Flurbereinigung unterzogen wurden, zu bezeichnen. 3.Ziffer 3 An die Stelle der Zusammenlegungsgemeinschaft tritt die Flur-bereinigungsgemeinschaft. 4.Ziffer 4 Die Flurbereinigungsgemeinschaft wird mit Bescheid gegründet und aufgelöst. 5.Ziffer 5 Die Wahl eines Ausschusses entfällt. An die Stelle des Ausschusses tritt die Vollversammlung der Mitglieder der Flurbereinigungsgemeinschaft. Diese hat aus ihrer Mitte den Obmann und dessen Stellvertreter zu wählen, wenn es die Agrarbehörde verlangt. 6.Ziffer 6 Die Bewertung der Grundstücke nach § 13 Abs. 2 und 3 entfällt, wenn sämtliche Parteien erklären, daß die Grundstücke gleichwertig seien.Die Bewertung der Grundstücke nach Paragraph 13, Absatz 2 und 3 entfällt, wenn sämtliche Parteien erklären, daß die Grundstücke gleichwertig seien. 7.Ziffer 7 Besitzstandsausweis- und Bewertungsplan können auch gemeinsam mit dem Flurbereinigungsplan erlassen werden. 8.Ziffer 8 Über das Ergebnis der Flurbereinigung ist ein Bescheid (Flurbereinigungsplan) zu erlassen. Flurbereinigungsverträge und –übereinkommen§ 32.
(1)Dem Flurbereinigungsverfahren sind Verträge, die von den Parteien in verbücherungsfähiger Form abgeschlossen wurden (Flurbereinigungsverträge), oder Parteienübereinkommen, die von der Agrarbehörde in einer Niederschrift beurkundet wurden (Flurbereinigungsübereinkommen), zugrunde zu legen, wenn die Agrarbehörde mit Bescheid feststellt, dass sie zur Durchführung der Flurbereinigung erforderlich sind. Vor Erlassung eines solchen Bescheides ist bei Flurbereinigungsverträgen der Obmann der Bezirkslandwirtschaftskammer zu hören.Paragraph 32,
(1)Dem Flurbereinigungsverfahren sind Verträge, die von den Parteien in verbücherungsfähiger Form abgeschlossen wurden (Flurbereinigungsverträge), oder Parteienübereinkommen, die von der Agrarbehörde in einer Niederschrift beurkundet wurden (Flurbereinigungsübereinkommen), zugrunde zu legen, wenn die Agrarbehörde mit Bescheid feststellt, dass sie zur Durchführung der Flurbereinigung erforderlich sind. Vor Erlassung eines solchen Bescheides ist bei Flurbereinigungsverträgen der Obmann der Bezirkslandwirtschaftskammer zu hören.
(2)Absatz 2,Bei Zutreffen der Voraussetzungen des Abs. 1 kann von der Erlassung der im Flurbereinigungsverfahren sonst vorgesehenen Bescheide Abstand genommen werden.Bei Zutreffen der Voraussetzungen des Absatz eins, kann von der Erlassung der im Flurbereinigungsverfahren sonst vorgesehenen Bescheide Abstand genommen werden.
(3)Absatz 3,Der Bescheid nach Abs. 1 ist nach Rechtskraft dem für die Erhebung der Grunderwerbsteuer zuständigen Finanzamt mitzuteilen. Die Agrarbehörde hat von Amts wegen die Durchführung der Flurbereinigungsübereinkommen im Grundbuch zu veranlassen.Der Bescheid nach Absatz eins, ist nach Rechtskraft dem für die Erhebung der Grunderwerbsteuer zuständigen Finanzamt mitzuteilen. Die Agrarbehörde hat von Amts wegen die Durchführung der Flurbereinigungsübereinkommen im Grundbuch zu veranlassen.
(4)Absatz 4,Die Flurbereinigungsverträge und -übereinkommen bedürfen keiner auf Landesgesetzen beruhenden sonstigen Genehmigungen.“ 2. Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz: Die für das gegenständliche Verfahren entscheidungswesentliche Bestimmung des § 28 des Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetzes (VwGVG), BGBl I Nr 33/2013 idF BGBl I Nr 24/2017, lautet samt Überschrift auszugsweise wie folgt:Die für das gegenständliche Verfahren entscheidungswesentliche Bestimmung des Paragraph 28, des Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetzes (VwGVG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 33 aus 2013, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 24 aus 2017,, lautet samt Überschrift auszugsweise wie folgt: „Erkenntnisse § 28.
(1)Sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist, hat das Verwaltungsgericht die Rechtssache durch Erkenntnis zu erledigen.Paragraph 28,
(1)Sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist, hat das Verwaltungsgericht die Rechtssache durch Erkenntnis zu erledigen. […]“ VI.römisch sechs. Erwägungen: 1. Zur Rechtzeitigkeit:

§ 7Abs 4 Vw

GVG beträgt die Frist zur Erhebung einer Beschwerde gegen den Bescheid einer Behörde vier Wochen.

Paragraph 7, Absatz 4, VwGVG beträgt die Frist zur Erhebung einer Beschwerde gegen den Bescheid einer Behörde vier Wochen. Der angefochtene Bescheid wurde den Beschwerdeführern zuhanden ihres Rechtsvertreters am **.**.**** zugestellt. Die Beschwerde vom **.**.**** ist an diesem Tag und damit innerhalb der vierwöchigen Beschwerdefrist bei der Agrarbehörde eingelangt. 2. Zum Antrag und Prüfungsumfang:

§ 27Vw

GVG hat das Verwaltungsgericht den angefochtenen Bescheid aufgrund der Beschwerde (§ 9 Abs 1 Z 3 und 4 VwGVG) zu überprüfen.

Paragraph 27, VwGVG hat das Verwaltungsgericht den angefochtenen Bescheid aufgrund der Beschwerde (Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer 3 und 4 VwGVG) zu überprüfen.

§ 9Abs 1 Z 3 und 4 Vw

GVG hat die Beschwerde die Gründe, auf die sich die Behauptung der Rechtswidrigkeit stützt, und das Begehren zu enthalten.

Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer 3 und 4 VwGVG hat die Beschwerde die Gründe, auf die sich die Behauptung der Rechtswidrigkeit stützt, und das Begehren zu enthalten. Die Beschwerde der rechtsfreundlich vertretenen Rechtsmittelwerber richtet sich gegen den „abweisenden Teil“ des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom **.**.****, Zl ****. Über Ersuchen des Landesverwaltungsgerichtes Tirol vom 10.01.2018, Zl LVwG-2017/37/2604-2, haben die rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer den Umfang des Beschwerdegegenstandes in den Schriftsätzen vom **.**.**** und **.**.**** eingegrenzt. Dementsprechend beantragen die Beschwerde-führer, Spruchpunkt I. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, insofern aufzuheben und abzuändern, als festgestellt wird, dass die Rechtserwerbe

den Punkten 2. a), b), c), d), e),

  1. f)und g), 4.
  2. b)hinsichtlich Teilfläche „***“ aus Gst **1, 5. a), 6., 8. b),
  3. d)und h), 9. a), b), c),
  4. d)und e), 10. a),
  5. b)und c), 11. a), b),
  6. c)und d), 14., 15. a), c),
  7. d)und e), sowie 17. c). zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich sind. Die Beschwerde der rechtsfreundlich vertretenen Rechtsmittelwerber richtet sich gegen den „abweisenden Teil“ des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom **.**.****, Zl ****. Über Ersuchen des Landesverwaltungsgerichtes Tirol vom 10.01.2018, Zl LVwG-2017/37/2604-2, haben die rechtsfreundlich vertretenen Beschwerdeführer den Umfang des Beschwerdegegenstandes in den Schriftsätzen vom **.**.**** und **.**.**** eingegrenzt. Dementsprechend beantragen die Beschwerde-führer, Spruchpunkt römisch eins. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, insofern aufzuheben und abzuändern, als festgestellt wird, dass die Rechtserwerbe

den Punkten 2. a), b), c), d), e),

  1. f)und g), 4.
  2. b)hinsichtlich Teilfläche „***“ aus Gst **1, 5. a), 6., 8. b),
  3. d)und h), 9. a), b), c),
  4. d)und e), 10. a),
  5. b)und c), 11. a), b),
  6. c)und d), 14., 15. a), c),
  7. d)und e), sowie 17. c). zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich sind. Die von Spruchpunkt I. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, erfassten Rechtserwerbe 3. a), b),
  8. c)und d), 4.
  9. e)und g), 7. a), b), c),
  10. d)und e), 12. a), b),
  11. c)und d), 13., 16. a),
  12. b)und c), 17. b),
  13. d)und e), 18. a), b),
  14. c)und d), 21.
  15. a)und
  16. b)sowie 22. und alle von Spruchpunkt II. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, erfassten Rechtserwerbe sind nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens.Die von Spruchpunkt römisch eins. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, erfassten Rechtserwerbe 3. a), b),
  17. c)und d), 4.
  18. e)und g), 7. a), b), c),
  19. d)und e), 12. a), b),
  20. c)und d), 13., 16. a),
  21. b)und c), 17. b),
  22. d)und e), 18. a), b),
  23. c)und d), 21.
  24. a)und
  25. b)sowie 22. und alle von Spruchpunkt römisch zwei. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, erfassten Rechtserwerbe sind nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens. Die zu diesen Rechtserwerben getroffenen Feststellungen der Agrarbehörde sind bereits in Rechtskraft erwachsen. 3. In der Sache: 3.1. Zum Tatbestand des § 32 Abs 1 TFLG 1996:3.1. Zum Tatbestand des Paragraph 32, Absatz eins, TFLG 1996: Nach § 30 Abs 1 TFLG 1996 kann anstelle eines Zusammenlegungsverfahrens ein Flurbereinigungsverfahren durchgeführt werden, wenn im Sinne des § 1 TFLG 1996 die Besitz-, Benützungs- oder Bewirtschaftungsverhältnisse in einem kleineren Gebiet oder bei einer kleineren Anzahl land- oder forstwirtschaftlicher Betriebe oder lediglich durch einzelne Maßnahmen verbessert oder neu gestaltet werden.Nach Paragraph 30, Absatz eins, TFLG 1996 kann anstelle eines Zusammenlegungsverfahrens ein Flurbereinigungsverfahren durchgeführt werden, wenn im Sinne des Paragraph eins, TFLG 1996 die Besitz-, Benützungs- oder Bewirtschaftungsverhältnisse in einem kleineren Gebiet oder bei einer kleineren Anzahl land- oder forstwirtschaftlicher Betriebe oder lediglich durch einzelne Maßnahmen verbessert oder neu gestaltet werden. Ein Flurbereinigungsverfahren kann nach § 30 Abs 2 TFLG 1996 zudem durchgeführt werden, um Maßnahmen, die auf Grund anderer gesetzlicher Vorschriften der Bodenreform oder im allgemeinen öffentlichen Interesse getroffen werden, vorzubereiten, zu unterstützen oder deren nachteilige Folgen zu beseitigen.Ein Flurbereinigungsverfahren kann nach Paragraph 30, Absatz 2, TFLG 1996 zudem durchgeführt werden, um Maßnahmen, die auf Grund anderer gesetzlicher Vorschriften der Bodenreform oder im allgemeinen öffentlichen Interesse getroffen werden, vorzubereiten, zu unterstützen oder deren nachteilige Folgen zu beseitigen. Nach § 32 Abs 1 TFLG 1996 sind dem Flurbereinigungsverfahren Verträge, die von den Parteien in verbücherungsfähiger Form abgeschlossen wurden (Flurbereinigungsverträge), oder Parteiübereinkommen, die von der Agrarbehörde in einer Niederschrift beurkundet wurden (Flurbereinigungsübereinkommen), zugrunde zu legen, wenn die Agrarbehörde mit Bescheid feststellt, dass sie zur Durchführung der Flurbereinigung erforderlich sind. Vor Erlassung eines solchen Bescheides ist bei Flurbereinigungsverträgen die zuständige Bezirkslandwirtschaftskammer zu hören.Nach Paragraph 32, Absatz eins, TFLG 1996 sind dem Flurbereinigungsverfahren Verträge, die von den Parteien in verbücherungsfähiger Form abgeschlossen wurden (Flurbereinigungsverträge), oder Parteiübereinkommen, die von der Agrarbehörde in einer Niederschrift beurkundet wurden (Flurbereinigungsübereinkommen), zugrunde zu legen, wenn die Agrarbehörde mit Bescheid feststellt, dass sie zur Durchführung der Flurbereinigung erforderlich sind. Vor Erlassung eines solchen Bescheides ist bei Flurbereinigungsverträgen die zuständige Bezirkslandwirtschaftskammer zu hören. Die Ziele und Aufgaben der Zusammenlegung sind im § 1 TFLG 1996 in folgender Weise festgeschrieben:Die Ziele und Aufgaben der Zusammenlegung sind im Paragraph eins, TFLG 1996 in folgender Weise festgeschrieben: Nach dem ersten Absatz der genannten Bestimmung können im Interesse der Schaffung und Erhaltung einer leistungsfähigen Landwirtschaft die Besitz-, Benützungs- und Bewirtschaftungsverhältnisse im ländlichen Lebens- und Wirtschaftsraum durch Neueinteilung und Erschließung des land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitzes sowie Ordnung der rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe nach zeitgemäßen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten im Wege eines Zusammen-legungsverfahrens verbessert oder neu gestaltet werden. § 1 Abs 2 TFLG 1996 schreibt vor, dass zur Erreichung dieses Zieles in erster Linie die Nachteile abzuwenden, zu mildern oder zu beheben sind, die verursacht werden durch:Paragraph eins, Absatz 2, TFLG 1996 schreibt vor, dass zur Erreichung dieses Zieles in erster Linie die Nachteile abzuwenden, zu mildern oder zu beheben sind, die verursacht werden durch:
  26. a)Mängel der Agrarstruktur (wie zB zersplitterter Grundbesitz, ideell oder materiell geteiltes Eigentum, ganz oder teilweise eingeschlossene Grundstücke, ungünstige Grundstücksformen, unwirtschaftliche Betriebsgrößen, beengte Orts- und Hoflage, unzulängliche Verkehrserschließung, ungünstige Geländeformen, ungünstige Wasserverhältnisse) oder
  27. b)Maßnahmen im allgemeinen öffentlichen Interesse (wie zB Errichtung, Änderung oder Auflassung von Eisenbahnen, Straßen und Wegen, Wasserläufen, Wasserversorgungs-, Energieversorgungs- oder Abwasseranlagen, Hochwasser-, Wildbach- oder Lawinenschutzbauten) Nicht jeder Zukauf eines angrenzenden Grundstückes und nicht jede Vergrößerung eines Besitzes stellt schon eine Flurbereinigung dar (VwGH 23.11.2000, Zl 97/07/0138, ebenso VwGH 27.11.2008, Zl 2006/07/0063, zum Kärntner Flurverfassungslandesgesetz). Ein Vertrag kann nur dann als zur Durchführung der Flurbereinigung erforderlich im Sinne des § 32 Abs 1 TFLG 1996 angesehen werden, wenn mit ihm die in § 1 TFLG 1996 festgelegten Ziele und Aufgaben der Zusammenlegung verfolgt werden. Eine Maßnahme wird daher nur dann als „für die Flurbereinigung“ erforderlich sein, wenn der durch sie eingetretene Erfolg auch im Rahmen eines amtswegigen Zusammenlegungs- und Flurbereinigungsverfahrens eintreten könnte, somit dann, wenn die Veränderung der Agrarstruktur mit dem Erfolg eines behördlichen geleiteten Zusammenlegungsverfahrens annähernd vergleichbar ist (VwGH 23.11.2000, Zl 97/07/0138; VwGH 25.06.2015, Zl Ra 2015/07/0058 mit weiteren Hinweisen). Nicht jeder Zukauf eines angrenzenden Grundstückes und nicht jede Vergrößerung eines Besitzes stellt schon eine Flurbereinigung dar (VwGH 23.11.2000, Zl 97/07/0138, ebenso VwGH 27.11.2008, Zl 2006/07/0063, zum Kärntner Flurverfassungslandesgesetz). Ein Vertrag kann nur dann als zur Durchführung der Flurbereinigung erforderlich im Sinne des Paragraph 32, Absatz eins, TFLG 1996 angesehen werden, wenn mit ihm die in Paragraph eins, TFLG 1996 festgelegten Ziele und Aufgaben der Zusammenlegung verfolgt werden. Eine Maßnahme wird daher nur dann als „für die Flurbereinigung“ erforderlich sein, wenn der durch sie eingetretene Erfolg auch im Rahmen eines amtswegigen Zusammenlegungs- und Flurbereinigungsverfahrens eintreten könnte, somit dann, wenn die Veränderung der Agrarstruktur mit dem Erfolg eines behördlichen geleiteten Zusammenlegungsverfahrens annähernd vergleichbar ist (VwGH 23.11.2000, Zl 97/07/0138; VwGH 25.06.2015, Zl Ra 2015/07/0058 mit weiteren Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ist die Teilung eines Erwerbsvorganges in einen als Flurbereinigungsmaßnahme anerkannten und einen als solchen nicht anerkannten Teil rechtlich zulässig (VwGH 27.11.2008, Zl 2006/07/0063). Der Verwaltungsgerichtshof hat sich allerdings in seinem zum TFLG 1996 ergangenen Erkenntnis vom 23.11.2000, Zl 97/07/0138, gegen eine isolierte Prüfung des damals gegenständlichen Vertrages unter dem Gesichtspunkt des § 1 TFLG 1996 gewandt und sich der Rechtsansicht/Betrachtungsweise der belangten Behörde, wonach jegliche Beurteilung der Auswirkungen der Grundstückstransaktionen in ihrer Gesamtheit abzulehnen seien, nicht angeschlossen. Auch wenn nur ein genau bezeichneter Vertrag Gegenstand des Verfahrens sei, rechtfertige dieser Umstand nicht die Ablehnung einer Beurteilung der Auswirkungen des Gesamtgefüges der Grundstückstransaktionen, wenn zwischen den einzelnen Transaktionen ein wirtschaftlicher Zusammenhang bestünde. Der Verwaltungsgerichtshof hat sich allerdings in seinem zum TFLG 1996 ergangenen Erkenntnis vom 23.11.2000, Zl 97/07/0138, gegen eine isolierte Prüfung des damals gegenständlichen Vertrages unter dem Gesichtspunkt des Paragraph eins, TFLG 1996 gewandt und sich der Rechtsansicht/Betrachtungsweise der belangten Behörde, wonach jegliche Beurteilung der Auswirkungen der Grundstückstransaktionen in ihrer Gesamtheit abzulehnen seien, nicht angeschlossen. Auch wenn nur ein genau bezeichneter Vertrag Gegenstand des Verfahrens sei, rechtfertige dieser Umstand nicht die Ablehnung einer Beurteilung der Auswirkungen des Gesamtgefüges der Grundstückstransaktionen, wenn zwischen den einzelnen Transaktionen ein wirtschaftlicher Zusammenhang bestünde. 3.2. Zum verfahrensgegenständlichen Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt dem Nachtrag vom **./**./**.**.****: Zunächst ist festzuhalten, dass die belangte Behörde in Spruchpunkt II. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, genau bezeichnete, vom Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt den Nachträgen erfasste Rechtsgeschäfte/Rechtserwerbe ─ im Einzelnen sind dies die Rechtserwerbe

Punkt 1. a),

  1. b)und c), 4. a),
  2. b)hinsichtlich der Teilfläche „***“ aus Gst **2, c), d),
  3. f)und h), 5. b), 8. a), c), e),
  4. f)und g), 15. b), 17. a), 19. sowie 20.
  5. a)und
  6. b)─ zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich sind. Zunächst ist festzuhalten, dass die belangte Behörde in Spruchpunkt römisch zwei. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, genau bezeichnete, vom Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt den Nachträgen erfasste Rechtsgeschäfte/Rechtserwerbe ─ im Einzelnen sind dies die Rechtserwerbe

Punkt 1. a),

  1. b)und c), 4. a),
  2. b)hinsichtlich der Teilfläche „***“ aus Gst **2, c), d),
  3. f)und h), 5. b), 8. a), c), e),
  4. f)und g), 15. b), 17. a), 19. sowie 20.
  5. a)und
  6. b)─ zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich sind. Jene Rechtserwerbe, die sich auf Flächen innerhalb des Golfplatzareales beziehen ─ im Einzelnen sind dies die Rechtserwerbe

den Punkten 4.

  1. e)und g), 7. a),
  2. b)und c), 12. a), b), c),
  3. d)und e), 13., 16. a),
  4. b)und c), 17. b),
  5. d)und e), 18. a), b),
  6. c)und d), 21.
  7. a)und
  8. b)sowie 22. ─ sind nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens. Die in Spruchpunkt I. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, getroffene Feststellung, dass die eben aufgezählten Rechtserwerbe für die Durchführung einer Flurbereinigung nicht erforderlich sind, ist somit bereits rechtskräftig. Jene Rechtserwerbe, die sich auf Flächen innerhalb des Golfplatzareales beziehen ─ im Einzelnen sind dies die Rechtserwerbe

den Punkten 4.

  1. e)und g), 7. a),
  2. b)und c), 12. a), b), c),
  3. d)und e), 13., 16. a),
  4. b)und c), 17. b),
  5. d)und e), 18. a), b),
  6. c)und d), 21.
  7. a)und
  8. b)sowie 22. ─ sind nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens. Die in Spruchpunkt römisch eins. des Bescheides vom **.**.****, Zl ****, getroffene Feststellung, dass die eben aufgezählten Rechtserwerbe für die Durchführung einer Flurbereinigung nicht erforderlich sind, ist somit bereits rechtskräftig. Gegenstand des Beschwerdeverfahrens sind nunmehr ausschließlich die in Spruchpunkt 1. des gegenständlichen Erkenntnisses angeführten Rechtserwerbe. Eine Trennung der nunmehr den Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bildenden Rechtserwerbe/Rechtsgeschäfte von den sonstigen Rechtsgeschäften ist schon aufgrund des Umstandes, dass sich der Vertrag vom **.**./**.**.**** samt Nachträgen auf Flächen innerhalb und außerhalb des Golfplatzareals bezieht, zulässig. Der Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt Nachtrag vom **./**./**.**.**** hat eine Neuordnung der Besitz-, Benützung- und Bewirtschaftungsverhältnisse auf einer Fläche von rund 31 ha bewirkt. Es kam zu einer Vereinigung von ca 100 Grundstücken im Eigentum von 25 Grundeigentümern auf ca 40 Grundstücke. Der Agrarbehörde ist Recht zu geben, dass die Sonderflächenwidmungen (vgl Kapitel 2. der Sachverhaltsdarstellung des gegenständlichen Erkenntnisses) entsprechende Zustimmungs-erklärungen der Grundeigentümer voraussetzten. Insbesondere war(en)

§ 6

Abs 1 lit d des Raumordnungsprogrammes für Golfplätze, LGBl Nr 1/2009, im Rahmen der Prüfung, ob die Widmung von Sonderflächen für Golfplätze im Einklang mit den Vorgaben dieser Verordnung steht, der Landesregierung eine Parzellenübersicht mit zugeordneten Options- bzw Pachtverträgen für das Planungsgebiet, bei Waldgrundstücken zusätzlich die Zustimmungserklärungen der Nutzungsberechtigten, vorzulegen.Der Agrarbehörde ist Recht zu geben, dass die Sonderflächenwidmungen vergleiche Kapitel 2. der Sachverhaltsdarstellung des gegenständlichen Erkenntnisses) entsprechende Zustimmungs-erklärungen der Grundeigentümer voraussetzten. Insbesondere war(en)

, Paragraph 6, Absatz eins, Litera d, des Raumordnungsprogrammes für Golfplätze, Landesgesetzblatt Nr 1 aus 2009,, im Rahmen der Prüfung, ob die Widmung von Sonderflächen für Golfplätze im Einklang mit den Vorgaben dieser Verordnung steht, der Landesregierung eine Parzellenübersicht mit zugeordneten Options- bzw Pachtverträgen für das Planungsgebiet, bei Waldgrundstücken zusätzlich die Zustimmungserklärungen der Nutzungsberechtigten, vorzulegen. Die den Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bildenden Rechtserwerbe/Rechtsgeschäfte beziehen sich im Einklang mit § 1 Abs 3 TFLG 1996 ausschließlich auf Grundstücke oder Teilflächen von Grundstücken, die außerhalb des Golfplatzareals liegen. Die mit diesen Rechtsgeschäften/Rechtserwerben verbundenen Grundstückstransaktionen verfolgen das Ziel, aktiven Landwirten/Bauern den wirtschaftlichen Bedürfnissen entsprechende Flächen zur Verfügung zu stellen. Die Schaffung derartiger, für die Landwirtschaft geeigneter Flächen ist ausschließlich Ergebnis der vom Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt dem Nachtrag vom **./**./**.**.**** erfassten Rechtsgeschäfte und nicht Ergebnis des Widmungsverfahrens. Die Prüfung im Sinn des § 6 Abs 1 lit d des Raumordnungsprogrammes für Golfplätze war auch nur für das für die Erweiterung des Golfplatzes Y notwendige Gebiet erforderlich, die Schaffung von den landwirtschaftlichen Bedürfnissen entsprechenden Flächen außerhalb des Golfplatzbereiches war weder Aufgabe noch Gegenstand des aufsichtsbehördlichen Verfahrens der Tiroler Landesregierung nach den Bestimmungen des TROG 2011. Die den Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bildenden Rechtserwerbe/Rechtsgeschäfte beziehen sich im Einklang mit Paragraph eins, Absatz 3, TFLG 1996 ausschließlich auf Grundstücke oder Teilflächen von Grundstücken, die außerhalb des Golfplatzareals liegen. Die mit diesen Rechtsgeschäften/Rechtserwerben verbundenen Grundstückstransaktionen verfolgen das Ziel, aktiven Landwirten/Bauern den wirtschaftlichen Bedürfnissen entsprechende Flächen zur Verfügung zu stellen. Die Schaffung derartiger, für die Landwirtschaft geeigneter Flächen ist ausschließlich Ergebnis der vom Kaufvertrag vom **.**./**.**.**** samt dem Nachtrag vom **./**./**.**.**** erfassten Rechtsgeschäfte und nicht Ergebnis des Widmungsverfahrens. Die Prüfung im Sinn des Paragraph 6, Absatz eins, Litera d, des Raumordnungsprogrammes für Golfplätze war auch nur für das für die Erweiterung des Golfplatzes Y notwendige Gebiet erforderlich, die Schaffung von den landwirtschaftlichen Bedürfnissen entsprechenden Flächen außerhalb des Golfplatzbereiches war weder Aufgabe noch Gegenstand des aufsichtsbehördlichen Verfahrens der Tiroler Landesregierung nach den Bestimmungen des TROG 2011. Ausgehend von dieser gesamthaften Betrachtung haben die den Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bildenden Rechtserwerbe dazu beigetragen, dass außerhalb des Golfplatzareals liegende Grundstücke im Einklang mit der Zielsetzung des § 1 TFLG 1996 so zusammengefasst und vereinigt werden, dass eine agrarische Bewirtschaftung möglich ist und dadurch eine Verbesserung für die Betroffenen eintritt. Dem widerspricht auch nicht der Umstand, dass derart neu geschaffene Bewirtschaftungskomplexe (teils) keinen räumlichen Zusammenhang mit anderen Flächen der jeweiligen Eigentümer aufweisen [vgl die Rechtserwerbe 2., 6., 8. b),

  1. d)und h), 9. 11. 15. a),
  2. c)und
  3. e)sowie 17. c)]. Für das Landesverwaltungsgericht Tirol ist entscheidend, dass gerade im Hinblick auf den Verlust von ackerbaufähigem Grund als Folge der Erweiterung des Golfplatzes Y außerhalb des Golfplatzareals Flächen geschaffen werden, die eine den heutigen Bedürfnissen angepasste Landwirtschaft möglich machen. Der Verbleib von kleinen Restflächen in einzelnen Fällen [vgl die Rechtserwerbe 5.
  4. a)und 6.] oder das Argument, dass verschiedentlich Rechtserwerbe nur geringfügige Grenzverschiebungen bewirken [vgl die Rechtsgeschäfte 2.
  5. b)und 14.], ändern nichts an der gesamthaften Bewertung der verfahrens-gegenständlichen Grundstückstransaktionen. Ausgehend von dieser gesamthaften Betrachtung haben die den Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bildenden Rechtserwerbe dazu beigetragen, dass außerhalb des Golfplatzareals liegende Grundstücke im Einklang mit der Zielsetzung des Paragraph eins, TFLG 1996 so zusammengefasst und vereinigt werden, dass eine agrarische Bewirtschaftung möglich ist und dadurch eine Verbesserung für die Betroffenen eintritt. Dem widerspricht auch nicht der Umstand, dass derart neu geschaffene Bewirtschaftungskomplexe (teils) keinen räumlichen Zusammenhang mit anderen Flächen der jeweiligen Eigentümer aufweisen [vgl die Rechtserwerbe 2., 6., 8. b),
  6. d)und h), 9. 11. 15. a),
  7. c)und
  8. e)sowie 17. c)]. Für das Landesverwaltungsgericht Tirol ist entscheidend, dass gerade im Hinblick auf den Verlust von ackerbaufähigem Grund als Folge der Erweiterung des Golfplatzes Y außerhalb des Golfplatzareals Flächen geschaffen werden, die eine den heutigen Bedürfnissen angepasste Landwirtschaft möglich machen. Der Verbleib von kleinen Restflächen in einzelnen Fällen [vgl die Rechtserwerbe 5.
  9. a)und 6.] oder das Argument, dass verschiedentlich Rechtserwerbe nur geringfügige Grenzverschiebungen bewirken [vgl die Rechtsgeschäfte 2.
  10. b)und 14.], ändern nichts an der gesamthaften Bewertung der verfahrens-gegenständlichen Grundstückstransaktionen. 3.3 Ergebnis: Ausgehend von den Darlegungen in Kapitel 3.2. der Erwägungen des gegenständlichen Erkenntnisses war der Beschwerde Folge zu geben und Spruchpunkt I. des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom **.**.****, Zl ****, im angefochtenen Umfang aufzuheben und dahingehend abzuändern, dass die den Gegenstand des Rechtsmittelverfahrens bildenden Rechtserwerbe/Rechtsgeschäfte zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich sind (Spruchpunkt 1. des gegenständlichen Erkenntnisses). Die von der Agrarbehörde zu den weiteren Rechtserwerben/Rechtsgeschäften getroffenen Feststellungen sind bereits in Rechtskraft erwachsen und war darauf im Spruch des gegenständlichen Erkenntnisses nicht einzugehen.Ausgehend von den Darlegungen in Kapitel 3.2. der Erwägungen des gegenständlichen Erkenntnisses war der Beschwerde Folge zu geben und Spruchpunkt römisch eins. des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom **.**.****, Zl ****, im angefochtenen Umfang aufzuheben und dahingehend abzuändern, dass die den Gegenstand des Rechtsmittelverfahrens bildenden Rechtserwerbe/Rechtsgeschäfte zur Durchführung einer Flurbereinigung erforderlich sind (Spruchpunkt 1. des gegenständlichen Erkenntnisses). Die von der Agrarbehörde zu den weiteren Rechtserwerben/Rechtsgeschäften getroffenen Feststellungen sind bereits in Rechtskraft erwachsen und war darauf im Spruch des gegenständlichen Erkenntnisses nicht einzugehen. VII.römisch sieben. Unzulässigkeit der ordentlichen Revision: Das Landesverwaltungsgericht Tirol hatte zunächst den Sachverhalt zu erheben und insbesondere zu klären, welche Grundstücke von den in Beschwerde gezogenen Rechtserwerben erfasst sind. Davon ausgehend war zu ermitteln, ob zwischen den verfahrensgegenständlichen Grundstückstransaktionen und den weiteren Rechtsgeschäfte ein wirtschaftlicher Zusammenhang besteht. Bei der Beurteilung der relevanten Rechtsfragen konnte sich das Landesverwaltungsgericht Tirol auf die eindeutigen Bestimmungen der §§ 1 und 30ff TFLG 1996 und die dazu ergangene einheitliche Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes stützen. Rechtsfragen von erheblicher Bedeutung waren daher nicht zu klären. Dementsprechend wird die ordentliche Revision für nicht zulässig erklärt (Spruchpunkt 2. des gegenständlichen Erkenntnisses).Bei der Beurteilung der relevanten Rechtsfragen konnte sich das Landesverwaltungsgericht Tirol auf die eindeutigen Bestimmungen der Paragraphen eins und 30 f, f TFLG 1996 und die dazu ergangene einheitliche Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes stützen. Rechtsfragen von erheblicher Bedeutung waren daher nicht zu klären. Dementsprechend wird die ordentliche Revision für nicht zulässig erklärt (Spruchpunkt 2. des gegenständlichen Erkenntnisses). R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n g Gegen diese Entscheidung kann binnen sechs Wochen ab der Zustellung Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof, Freyung 8, 1010 Wien, oder außerordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof erhoben werden. Die Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof ist direkt bei diesem, die außerordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof ist beim Landesverwaltungsgericht Tirol einzubringen. Die genannten Rechtsmittel sind von einem bevollmächtigten Rechtsanwalt bzw einer bevollmächtigten Rechtsanwältin abzufassen und einzubringen, und es ist eine Eingabegebühr von Euro 240,00 zu entrichten. Es besteht die Möglichkeit, auf die Revision beim Verwaltungsgerichtshof und die Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof zu verzichten. Ein solcher Verzicht hat zur Folge, dass eine Revision an den Verwaltungsgerichtshof und eine Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof nicht mehr erhoben werden können. Landesverwaltungsgericht Tirol Dr. Hirn (Richter) European Case Law IdentifierECLI:AT:LVWGTI:2018:LVwG.2017.37.2604.10

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