Abs 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig.Die ordentliche Revision ist
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e I.römisch eins. Verfahrensgang: Mit Spruchpunkt I. des Bescheides vom 03.06.2016, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde entsprechend den Bestimmungen des Tiroler Almschutzgesetzes für das Gst Nr **2 im Ausmaß von 5,1839 ha, vorgetragen in EZ ***, GB ***** Z, die Almeigenschaft festgestellt. Dieses Grundstück bildet die „C-Alm“, die im Tiroler Almbuch unter der Almbetriebsnummer **** eingetragen ist.Mit Spruchpunkt römisch eins. des Bescheides vom 03.06.2016, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde entsprechend den Bestimmungen des Tiroler Almschutzgesetzes für das Gst Nr **2 im Ausmaß von 5,1839 ha, vorgetragen in EZ ***, GB ***** Z, die Almeigenschaft festgestellt. Dieses Grundstück bildet die „C-Alm“, die im Tiroler Almbuch unter der Almbetriebsnummer **** eingetragen ist. Mit den Schriftsätzen vom 23.03.2017 haben DD, Adresse 2, Z, und AA, Adresse 1, Z, die Feststellung der Almeigenschaft für eine Teilfläche des Gst Nr **3(Eigentümerin: DD) und des Gst Nr **1 (Eigentümer: AA), beide GB ***** Z, beantragt. Zu diesen Anträgen hat der landwirtschaftliche Amtssachverständige EE mit Schriftsatz vom 22.05.2017, Zl ****, eine Stellungnahme erstattet. Mit Spruchpunkt I. lit a) und lit b) des Bescheides vom 29.01.2018, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde für das Gst Nr **3(Teilfläche), vorgetragen in EZ ***, GB ***** Z, und für das Gst Nr **1 (Teilfläche), vorgetragen in EZ ***, GB ***** Z, die Almeigenschaft festgestellt.
Spruchpunkt II. des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 29.01.2018, Zl ****, sind die eben erwähnten Almgrundstücke (Teilflächen) Bestandteil der unter der Almbetriebsnummer **** im Almbuch eingetragenen „C-Alm“. Spruchpunkt III. des zitierten Bescheides verweist zur Lage der die „C-Alm“ bildenden Almgrundstücke auf ein näher bezeichnetes Lageplan-Farb-Orthofoto.Mit Spruchpunkt römisch eins. Litera a,) und Litera b,) des Bescheides vom 29.01.2018, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde für das Gst Nr **3(Teilfläche), vorgetragen in EZ ***, GB ***** Z, und für das Gst Nr **1 (Teilfläche), vorgetragen in EZ ***, GB ***** Z, die Almeigenschaft festgestellt.
Spruchpunkt römisch zwei. des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 29.01.2018, Zl ****, sind die eben erwähnten Almgrundstücke (Teilflächen) Bestandteil der unter der Almbetriebsnummer **** im Almbuch eingetragenen „C-Alm“. Spruchpunkt römisch drei. des zitierten Bescheides verweist zur Lage der die „C-Alm“ bildenden Almgrundstücke auf ein näher bezeichnetes Lageplan-Farb-Orthofoto. Mit Schriftsatz vom 01.03.2018 hat AA, vertreten durch BB, Rechtsanwalt in Y, Beschwerde gegen den Bescheid der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 29.01.2018, Zl ****, erhoben und seinen, dem gegenständlichen Verfahren zugrundeliegenden Antrag vom 23.03.2017 zurückgezogen. Sollte diese Zurückziehung als unzulässig zu qualifizieren sein, wird der Bescheid der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 29.01.2018, ****, wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes angefochten. In diesem Zusammenhang bringt der rechtsfreundlich vertretene AA im Wesentlichen vor, der von ihm eingebrachte Antrag vom 23.10.2017 habe auf einer unrichtigen Vorstellung über den Grenzverlauf des Gst Nr **1, GB ***** Z, gefußt. Tatsächlich sei der Grenzverlauf zwischen den Gste Nrn **1 und **2, beide GB ***** Z, strittig. Die „Zaunführung“ in der Natur entspreche keinesfalls dem wahren Grenzverlauf. II.römisch zwei. Rechtslage:
GVG beträgt die Frist zur Erhebung einer Beschwerde gegen den Bescheid einer Behörde vier Wochen.
Paragraph 7, Absatz 4, VwGVG beträgt die Frist zur Erhebung einer Beschwerde gegen den Bescheid einer Behörde vier Wochen. Die Zustellung des Bescheides der Tiroler Landesregierung vom 29.01.2018, Zl ****, an den zum damaligen Zeitpunkt nicht vertretenen Beschwerdeführer erfolgte am 05.02.
GVG hat das Verwaltungsgericht den angefochtenen Bescheid aufgrund der Beschwerde (§ 9 Abs 1 Z 3 und 4 VwGVG) zu überprüfen.
Paragraph 27, VwGVG hat das Verwaltungsgericht den angefochtenen Bescheid aufgrund der Beschwerde (Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer 3 und 4 VwGVG) zu überprüfen.
GVG hat die Beschwerde die Gründe, auf die sich die Behauptung der Rechtswidrigkeit stützt, und das Begehren zu enthalten.
Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer 3 und 4 VwGVG hat die Beschwerde die Gründe, auf die sich die Behauptung der Rechtswidrigkeit stützt, und das Begehren zu enthalten. Aus der am 01.03.2018 bei der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde eingelangten Beschwerde geht klar hervor, dass der rechtsfreundlich vertretene Beschwerdeführer seinen Antrag vom 23.03.2017 auf Feststellung der Almeigenschaft, bei der Agrarbehörde am 27.03.2017 eingelangt, zurückzieht. 3. In der Sache: Mit Spruchpunkt I. lit a) und lit b) des Bescheides vom 29.01.2018, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde für das Gst Nr **3(Teilfläche), vorgetragen in EZ ***, GB ***** Z, und für das Gst Nr **1 (Teilfläche), vorgetragen in EZ ***, GB ***** Z, die Almeigenschaft festgestellt.
Spruchpunkt II. des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 29.01.2018, Zl ****, sind die eben erwähnten Almgrundstücke (Teilflächen) Bestandteil der unter der Almbetriebsnummer **** im Almbuch eingetragenen „C-Alm“. Spruchpunkt III. des zitierten Bescheides verweist zur Lage der die „C-Alm“ bildenden Almgrundstücke auf ein näher bezeichnetes Lageplan-Farb-Orthofoto.Mit Spruchpunkt römisch eins. Litera a,) und Litera b,) des Bescheides vom 29.01.2018, Zl ****, hat die Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde für das Gst Nr **3(Teilfläche), vorgetragen in EZ ***, GB ***** Z, und für das Gst Nr **1 (Teilfläche), vorgetragen in EZ ***, GB ***** Z, die Almeigenschaft festgestellt.
Spruchpunkt römisch zwei. des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 29.01.2018, Zl ****, sind die eben erwähnten Almgrundstücke (Teilflächen) Bestandteil der unter der Almbetriebsnummer **** im Almbuch eingetragenen „C-Alm“. Spruchpunkt römisch drei. des zitierten Bescheides verweist zur Lage der die „C-Alm“ bildenden Almgrundstücke auf ein näher bezeichnetes Lageplan-Farb-Orthofoto. Spruchpunkt IV. des Bescheides vom 29.01.2018, Zl ****, ordnet die Richtigstellung des Almbuches betreffend die „C-Alm“, Almbetriebsnummer: ****, an.Spruchpunkt römisch vier. des Bescheides vom 29.01.2018, Zl ****, ordnet die Richtigstellung des Almbuches betreffend die „C-Alm“, Almbetriebsnummer: ****, an. Grundlage für Spruchpunkt I. lit b) des Bescheides vom 29.01.2018, Zl ****, sowie die Spruchpunkte II. und III. des Bescheides vom 29.01.2018, Zl ****, soweit diese sich auf das Gst Nr **1 (Teilfläche), vorgetragenen in EZ ***, GB ***** Z, beziehen, ist der bei der Agrarbehörde am 27.03.2017 eingelangte Antrag des Beschwerdeführers vom 23.03.2017.Grundlage für Spruchpunkt römisch eins. Litera b,) des Bescheides vom 29.01.2018, Zl ****, sowie die Spruchpunkte römisch zwei. und römisch drei. des Bescheides vom 29.01.2018, Zl ****, soweit diese sich auf das Gst Nr **1 (Teilfläche), vorgetragenen in EZ ***, GB ***** Z, beziehen, ist der bei der Agrarbehörde am 27.03.2017 eingelangte Antrag des Beschwerdeführers vom 23.03.2017.
Abs 1 Tiroler Almschutzgesetz hat die Agrarbehörde auf Antrag des Eigentümers oder von Amts wegen mit Bescheid festzustellen, ob eine Alm vorliegt oder ob eine Grundfläche, ein Gebäude oder eine andere Anlage Bestandteil einer Alm ist, wenn eine solche Feststellung im Interesse des Antragstellers oder im öffentlichen Interesse gelegen ist.
Paragraph 3, Absatz eins, Tiroler Almschutzgesetz hat die Agrarbehörde auf Antrag des Eigentümers oder von Amts wegen mit Bescheid festzustellen, ob eine Alm vorliegt oder ob eine Grundfläche, ein Gebäude oder eine andere Anlage Bestandteil einer Alm ist, wenn eine solche Feststellung im Interesse des Antragstellers oder im öffentlichen Interesse gelegen ist. Mit Bescheid vom 29.01.2018, Zl ****, hat die Agrarbehörde über die Anträge der DD und des Beschwerdeführers entschieden (vgl Einleitung vor Spruch). Mit Bescheid vom 29.01.2018, Zl ****, hat die Agrarbehörde somit nicht von Amts wegen die Almeigenschaft einer Teilfläche des im Eigentum des Beschwerdeführers stehenden Gst Nr **1, GB ***** Z, sowie eines weiteren Grundstückes festgestellt.Mit Bescheid vom 29.01.2018, Zl ****, hat die Agrarbehörde über die Anträge der DD und des Beschwerdeführers entschieden vergleiche Einleitung vor Spruch). Mit Bescheid vom 29.01.2018, Zl ****, hat die Agrarbehörde somit nicht von Amts wegen die Almeigenschaft einer Teilfläche des im Eigentum des Beschwerdeführers stehenden Gst Nr **1, GB ***** Z, sowie eines weiteren Grundstückes festgestellt. Nach § 13 Abs 7 AVG können Anbringen in jeder Lage des Verfahrens zurückgezogen werden. Die Zurückziehung des verfahrenseinleitenden Antrages ist auch noch während des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens betreffend einen Bescheid nach dem AVG zulässig. Eine derartige Zurückweisung muss zur ersatzlosen Behebung des in Beschwerde gezogenen Bescheides führen [Hengstschläger/Leeb, AVG § 13 Rz 42 (01.01.2014 rdb.at)].Nach Paragraph 13, Absatz 7, AVG können Anbringen in jeder Lage des Verfahrens zurückgezogen werden. Die Zurückziehung des verfahrenseinleitenden Antrages ist auch noch während des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens betreffend einen Bescheid nach dem AVG zulässig. Eine derartige Zurückweisung muss zur ersatzlosen Behebung des in Beschwerde gezogenen Bescheides führen [Hengstschläger/Leeb, AVG Paragraph 13, Rz 42 (01.01.2014 rdb.at)]. Der Beschwerdeführer hat im Einklang mit § 13 Abs 7 AVG seinen (verfahrenseinleitenden) Antrag auf Feststellung der Almeigenschaft einer Teilfläche des in seinem Eigentum stehenden Gst Nr **1, GB ***** Z, gleichzeitig mit der Einbringung seines Rechtsmittels zurückgezogen. Aufgrund der Zurückziehung dieses Antrages war Spruchpunkt I. lit b) des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 29.01.2018, Zl ****, sowie die Spruchpunkte II. und III. des Bescheides der Tiroler Landesregierung als Agrarbehörde vom 29.01.2018, Zl ****, soweit sich diese Spruchpunkte auf das im Eigentum des Beschwerdeführers stehende Gst Nr **1, GB ***** Z, beziehen, ersatzlos aufzuheben (Spruchpunkte 1.
Abs 7 AVG berechtigt, seinen verfahrenseinleitenden Antrag vom 23.03.2017 zurückzuziehen, der unter anderem Grundlage des mit Bescheid der Agrarbehörde vom 29.01.2018, Zl ****, abgeschlossenen Verfahrens auf Feststellung der Almeigenschaft war. Die Spruchpunkte I. bis III. des Bescheides vom 29.01.2018, Zl ****, waren daher in dem Umfang, in dem sie sich auf den Antrag des Beschwerdeführers vom 23.03.2017 stützten, ersatzlos aufzuheben.Der Beschwerdeführer war
Paragraph 13, Absatz 7, AVG berechtigt, seinen verfahrenseinleitenden Antrag vom 23.03.2017 zurückzuziehen, der unter anderem Grundlage des mit Bescheid der Agrarbehörde vom 29.01.2018, Zl ****, abgeschlossenen Verfahrens auf Feststellung der Almeigenschaft war. Die Spruchpunkte römisch eins. bis römisch drei. des Bescheides vom 29.01.2018, Zl ****, waren daher in dem Umfang, in dem sie sich auf den Antrag des Beschwerdeführers vom 23.03.2017 stützten, ersatzlos aufzuheben. In dem gegenständlichen Beschwerdeverfahren waren keine Rechtsfragen von erheblicher Bedeutung zu beurteilen. Das Landesverwaltungsgericht Tirol erklärt daher die ordentliche Revision für nicht zulässig (Spruchpunkt 2. des gegenständlichen Erkenntnisses). R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n g Gegen diese Entscheidung kann binnen sechs Wochen ab der Zustellung Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof, Freyung 8, 1010 Wien, oder außerordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof erhoben werden. Die Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof ist direkt bei diesem, die außerordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof ist beim Landesverwaltungsgericht Tirol einzubringen. Die genannten Rechtsmittel sind von einem bevollmächtigten Rechtsanwalt bzw einer bevollmächtigten Rechtsanwältin abzufassen und einzubringen, und es ist eine Eingabegebühr von Euro 240,00 zu entrichten. Es besteht die Möglichkeit, auf die Revision beim Verwaltungsgerichtshof und die Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof zu verzichten. Ein solcher Verzicht hat zur Folge, dass eine Revision an den Verwaltungsgerichtshof und eine Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof nicht mehr erhoben werden können. Landesverwaltungsgericht Tirol Dr. Hirn (Richter) European Case Law IdentifierECLI:AT:LVWGTI:2018:LVwG.2018.37.0647.3
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