GVG wird der Beschwerde Folge gegeben, das angefochtene Straferkenntnis behoben und das Verfahren
G eingestellt.römisch eins.
Paragraph 50, VwGVG wird der Beschwerde Folge gegeben, das angefochtene Straferkenntnis behoben und das Verfahren
Paragraph 45, Absatz eins, Ziffer eins, VStG eingestellt. II.römisch zwei.
GVG hat der Beschwerdeführer keinen Beitrag zu den Kosten des Beschwerdeverfahrens zu leisten.
Paragraph 52, Absatz 8, VwGVG hat der Beschwerdeführer keinen Beitrag zu den Kosten des Beschwerdeverfahrens zu leisten. III.römisch drei. Gegen dieses Erkenntnis ist
GG eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art. 133 Abs. 4 B-VG unzulässig.Gegen dieses Erkenntnis ist
Paragraph 25 a, VwGG eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Artikel 133, Absatz 4, B-VG unzulässig. Entscheidungsgründe Mit angefochtenem Straferkenntnis der Landespolizeidirektion Wien, Polizeikommissariat ..., vom 22.03.2016, Zl. VStV/915300933683/2015, wurde dem Beschwerdeführer wie folgt zur Last gelegt: „Sie haben am 11.06.2015 um 21:53 Uhr in Wien, R.-weg als Zulassungsbesitzer des Kraftfahrzeuges mit dem Kennzeichen W-... nicht dafür Sorge getragen, dass an diesem bei der Verwendung im öffentlichen Verkehr eine den Vorschriften entsprechende Begutachtungsplakette (§ 57a Abs. 5 und 6 KFG) angebracht ist, da das Fahrzeug zu einem Zeitpunkt auf einer Straße mit öffentlichem Verkehr verwendet wurde, zu dem der vierte auf den in der Begutachtungsplakette eingelochten Zeitpunkt für die wiederkehrende Begutachtung folgende Monat bereits abgelaufen war. Die Gültigkeit der Plakette S... mit der Lochung 03/2013 war abgelaufen.„Sie haben am 11.06.2015 um 21:53 Uhr in Wien, R.-weg als Zulassungsbesitzer des Kraftfahrzeuges mit dem Kennzeichen W-... nicht dafür Sorge getragen, dass an diesem bei der Verwendung im öffentlichen Verkehr eine den Vorschriften entsprechende Begutachtungsplakette (Paragraph 57 a, Absatz 5 und 6 KFG) angebracht ist, da das Fahrzeug zu einem Zeitpunkt auf einer Straße mit öffentlichem Verkehr verwendet wurde, zu dem der vierte auf den in der Begutachtungsplakette eingelochten Zeitpunkt für die wiederkehrende Begutachtung folgende Monat bereits abgelaufen war. Die Gültigkeit der Plakette S... mit der Lochung 03 aus 2013, war abgelaufen. Der Beschuldigte hat dadurch folgende Rechtsvorschrift(en) verletzt: § 103 Abs. 1 Z. 1 i.V.m. § 36 lit. e u. § 57a Abs. 5 KFGParagraph 103, Absatz eins, Ziffer eins, in Verbindung mit Paragraph 36, Litera e, u. Paragraph 57 a, Absatz 5, KFG Wegen dieser Verwaltungsübertretung(en) wird (werden) über Sie folgende Strafe(n) verhängt: Geldstrafe von € 112,00; falls diese uneinbringlich ist, Ersatzfreiheitsstrafe von 0 Tage(n) 22 Stunde(n) 0 Minute(n)
1 KFGGeldstrafe von € 112,00; falls diese uneinbringlich ist, Ersatzfreiheitsstrafe von 0 Tage(n) 22 Stunde(n) 0 Minute(n)
Paragraph 134, Absatz eins, KFG Ferner hat der Beschuldigte
G zu zahlen:Ferner hat der Beschuldigte
Paragraph 64, des Verwaltungsstrafgesetzes 1991 – VStG zu zahlen: € 11,20 als Beitrag zu den Kosten des Strafverfahrens, das sind 10% der Strafe, jedoch mindestens 10 Euro für jedes Delikt (je ein Tag Freiheitsstrafe wird gleich € 100,00 angerechnet). Der zu zahlende Gesamtbetrag (Strafe/Kosten/Barauslagen) beträgt daher € 123,20“ In der dagegen form- und fristgerecht erhobenen Beschwerde vom 19.04.2016 führte der Beschwerdeführer aus, er sei in seinem Recht auf Parteiengehör verletzt worden, da die von ihm im Verfahren vor der belangten Behörde gestellten Beweisanträge – Einholung des von ihm mit Nummer bezeichneten gültigen Prüfgutachtens, Erhebungen zu der Frage, ob die gültige Plakette tatsächlich am gegenständlichen Wohnwagenanhänger angebracht gewesen sei, sowie zeugenschaftliche Einvernahme des Meldungslegers und eines allfälligen Aufforderers – nicht behandelt worden seien; das angefochtene Straferkenntnis sei lediglich aufgrund der Anzeige und einer schriftlichen Stellungnahme des Meldungslegers ergangen. Wie bereits zuvor von ihm angegeben, sei die beanstandete Plakette tatsächlich am Wohnwagen angebracht gewesen, doch habe sich an der Deichsel desselben eine gültige Plakette befunden. Das Verwaltungsstrafverfahren gründet sich auf eine Anzeige der Landespolizeidirektion Wien, Polizeikommissariat ... vom 25.06.2015, der zufolge am Wohnwagenanhänger des Beschwerdeführers mit dem behördlichen Kennzeichen W-... keine den Vorschriften entsprechende Begutachtungsplakette angebracht gewesen sei. Darauf basierend erging am 04.09.2015 eine Strafverfügung, deren Spruch mit dem des nunmehr angefochtenen Straferkenntnisses identisch war. In seinem dagegen erhobenen Einspruch vom 21.09.2015 brachte der Beschwerdeführer vor, für den Wohnwagenanhänger liege ein gültiges Prüfgutachten vom 02.03.2015 (Nr. ...) vor. Die aktuell gültige Plakette sei von der Prüfstelle an der Anhängerdeichsel angebracht worden, sei mit 03/2016 gelocht und habe die Nummer Y.... Anschließend stellte er die bereits erwähnten Beweisanträge.In seinem dagegen erhobenen Einspruch vom 21.09.2015 brachte der Beschwerdeführer vor, für den Wohnwagenanhänger liege ein gültiges Prüfgutachten vom 02.03.2015 (Nr. ...) vor. Die aktuell gültige Plakette sei von der Prüfstelle an der Anhängerdeichsel angebracht worden, sei mit 03 aus 2016, gelocht und habe die Nummer Y.... Anschließend stellte er die bereits erwähnten Beweisanträge. Mit Schreiben vom 24.09.2015 ersuchte die belangte Behörde den Meldungsleger um eine Stellungnahme, welche dieser schriftlich am 12.10.2015 erstattete. Darin hielt der Meldungsleger fest, er habe keine gültige Plakette am Anhänger vorfinden können, ansonsten hätte er eine Anzeige nach der Prüf- und Begutachtungsstellen-Verordnung (PBStV) – Anbringen von mehreren Plaketten am Fahrzeug – erstattet. Am 25.02.2016 wurde dieses Schreiben dem Beschwerdeführer übermittelt. Mit Stellungnahme vom 11.03.2016 wiederholte dieser daraufhin die bereits von ihm gestellten Beweisanträge und bekräftigte, die ihm angelastete Übertretung nicht begangen zu haben. Daraufhin erging das angefochtene Straferkenntnis. Das Verwaltungsgericht Wien forderte den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 14.07.2016 zur Vorlage des zum angelasteten Tatzeitpunkt gültigen Prüfgutachtens auf. Dieser Aufforderung kam der Beschwerdeführer nach (eingelangt am 05.08.2016). Vom erkennenden Gericht wurde weiters eine Anfrage in der Begutachtungsplakettendatenbank der Bezirkshauptmannschaft M. zur Begutachtungsplakette Y... durchgeführt. In der Folge führte das Gericht am 18.11.2016 eine öffentliche mündliche Verhandlung durch, zu der der Beschwerdeführer sowie die Zeugen GrI S. (Meldungsleger) und R. G. erschienen waren. Das Verwaltungsgericht Wien hat erwogen: 1. Sachverhalt Am 02.03.2015 stellte die KFZ-Werkstätte von R. G. für den Wohnwagenanhänger des Beschwerdeführers nach Behebung dreier Mängel ein Prüfgutachten
4 KFG aus.Am 02.03.2015 stellte die KFZ-Werkstätte von R. G. für den Wohnwagenanhänger des Beschwerdeführers nach Behebung dreier Mängel ein Prüfgutachten
Paragraph 57 a, Absatz 4, KFG aus. Die Begutachtungsplakette mit der Nummer Y... wurde laut Begutachtungsplakettendatenbank am 20.11.2014 an Herrn R. G. ausgefolgt, der am 02.03.2015 die Erstellung des erwähnten Prüfgutachtens um 09:33 Uhr an diese Datenbank gemeldet hat. Zum Zeitpunkt der Überprüfung am 11.06.2015 befand sich an der Frontseite des Anhängers rechts außen neben der unteren Ecke des Frontfensters eine ältere Prüfplakette mit der Nummer S... und der Lochung 03/2013, die von Herrn R. G. nicht entfernt worden ist, weil er den Lack nicht beschädigen wollte.Zum Zeitpunkt der Überprüfung am 11.06.2015 befand sich an der Frontseite des Anhängers rechts außen neben der unteren Ecke des Frontfensters eine ältere Prüfplakette mit der Nummer S... und der Lochung 03 aus 2013,, die von Herrn R. G. nicht entfernt worden ist, weil er den Lack nicht beschädigen wollte. Am 11.06.2015 stand der Wohnwagen an das KFZ des Beschwerdeführers angehängt am R.-weg, Wien geparkt, nahe der Wohnstätte des Beschwerdeführers, wo es GrI S. im Rahmen seiner dienstlichen Tätigkeit nach Verständigung durch eine unbekannte Person vorfand. Da es gegen 22 Uhr abends war, leuchtete GrI S. mit der Taschenlampe von vorne auf den abgestellten Wohnwagen, wobei er die reflektierende abgelaufene Prüfplakette vorne rechts am Wagenkasten wahrnahm und näher untersuchte. Es konnte nicht festgestellt werden, dass im Tatzeitpunkt die Begutachtungsplakette mit der Nummer Y... an der Deichsel des Wohnwagenanhängers nicht angebracht war, wie auch nicht festgestellt werden konnte, dass die Begutachtungsplakette mit der Nummer Y... im Tatzeitpunkt an der Deichsel des Wohnwagenanhängers angebracht war.
e KFG dürfen Kraftfahrzeuge und Anhänger (mit Ausnahme von Anhängern, die mit Motorfahrrädern gezogen werden) – unbeschadet der Bestimmungen der §§ 82, 83 und 104 Abs. 7 KFG über die Verwendung von Kraftfahrzeugen und Anhängern mit ausländischem Kennzeichen und von nicht zugelassenen Anhängern – auf Straßen mit öffentlichem Verkehr unter anderem nur verwendet werden, wenn bei den der wiederkehrenden Begutachtung (§ 57a KFG) unterliegenden zum Verkehr zugelassenen Fahrzeugen, soweit sie nicht unter § 57a Abs. 1b KFG fallen, eine den Vorschriften entsprechende Begutachtungsplakette (§ 57a Abs. 5 und 6 KFG) am Fahrzeug angebracht ist. Nach der zitierten Bestimmung dürfen Kraftfahrzeuge auf Straßen mit öffentlichem Verkehr also grundsätzlich nur verwendet werden, wenn nicht nur die vorgeschriebene Begutachtung durchgeführt wurde, sondern eine den Vorschriften entsprechende Begutachtungsplakette auch tatsächlich am Fahrzeug angebracht ist.
Paragraph 36, Litera e, KFG dürfen Kraftfahrzeuge und Anhänger (mit Ausnahme von Anhängern, die mit Motorfahrrädern gezogen werden) – unbeschadet der Bestimmungen der Paragraphen 82,, 83 und 104 Absatz 7, KFG über die Verwendung von Kraftfahrzeugen und Anhängern mit ausländischem Kennzeichen und von nicht zugelassenen Anhängern – auf Straßen mit öffentlichem Verkehr unter anderem nur verwendet werden, wenn bei den der wiederkehrenden Begutachtung (Paragraph 57 a, KFG) unterliegenden zum Verkehr zugelassenen Fahrzeugen, soweit sie nicht unter Paragraph 57 a, Absatz eins b, KFG fallen, eine den Vorschriften entsprechende Begutachtungsplakette (Paragraph 57 a, Absatz 5 und 6 KFG) am Fahrzeug angebracht ist. Nach der zitierten Bestimmung dürfen Kraftfahrzeuge auf Straßen mit öffentlichem Verkehr also grundsätzlich nur verwendet werden, wenn nicht nur die vorgeschriebene Begutachtung durchgeführt wurde, sondern eine den Vorschriften entsprechende Begutachtungsplakette auch tatsächlich am Fahrzeug angebracht ist. Nach § 57a Abs. 5 KFG ist die Begutachtungsplakette so am Fahrzeug anzubringen, dass das Ende der
3 KFG für die nächste wiederkehrende Begutachtung festgesetzten Frist außerhalb des Fahrzeuges stets leicht festgestellt werden kann.Nach Paragraph 57 a, Absatz 5, KFG ist die Begutachtungsplakette so am Fahrzeug anzubringen, dass das Ende der
Paragraph 57 a, Absatz 3, KFG für die nächste wiederkehrende Begutachtung festgesetzten Frist außerhalb des Fahrzeuges stets leicht festgestellt werden kann. Ein Fahrzeug wird auch dann „verwendet“ im Sinne des § 36 KFG, wenn es auf einer Straße mit öffentlichem Verkehr zum Halten oder Parken abgestellt wird (VwGH 25.01.2002, 99/02/0146).Ein Fahrzeug wird auch dann „verwendet“ im Sinne des Paragraph 36, KFG, wenn es auf einer Straße mit öffentlichem Verkehr zum Halten oder Parken abgestellt wird (VwGH 25.01.2002, 99/02/0146). In Ausführung des KFG (§§ 24 Abs. 5, 24a Abs. 7, 56 Abs. 4, 57 Abs. 9, 57a Abs. 2, Abs. 7, Abs. 7c und Abs. 8 und § 58 Abs. 4) ist unter anderem die Prüf- und Begutachtungsstellenverordnung (PBStV, BGBl. II Nr. 78/1998) ergangen.In Ausführung des KFG (Paragraphen 24, Absatz 5, 24 a, Absatz 7, 56, Absatz 4, 57, Absatz 9, 57 a, Absatz 2,, Absatz 7,, Absatz 7 c und Absatz 8 und Paragraph 58, Absatz 4,) ist unter anderem die Prüf- und Begutachtungsstellenverordnung (PBStV, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 78 aus 1998,) ergangen. § 9 dieser Verordnung lautet:Paragraph 9, dieser Verordnung lautet:
G hat der Spruch eines Straferkenntnisses, wenn er nicht auf Einstellung lautet, die als erwiesen angenommene Tat zu bezeichnen und dabei genau zu umschreiben, um den Beschuldigten in die Lage zu versetzen, auf den konkreten Tatvorwurf bezogene Beweise anzubieten, und ihn rechtlich davor zu schützen, wegen desselben Verhaltens nochmals zur Verantwortung gezogen zu werden. Es darf für den Beschuldigten kein Zweifel bestehen, wofür er bestraft wird, weshalb Ungenauigkeiten bei der Konkretisierung der Tat im Spruch nur dann keinen Einfluss haben, wenn dadurch keine Beeinträchtigung der Verteidigungsrechte oder Gefahr der Doppelbestrafung bewirkt wird (siehe etwa dazu VwGH 17.04.2012, 2010/04/0057).
Paragraph 44 a, Ziffer eins, VStG hat der Spruch eines Straferkenntnisses, wenn er nicht auf Einstellung lautet, die als erwiesen angenommene Tat zu bezeichnen und dabei genau zu umschreiben, um den Beschuldigten in die Lage zu versetzen, auf den konkreten Tatvorwurf bezogene Beweise anzubieten, und ihn rechtlich davor zu schützen, wegen desselben Verhaltens nochmals zur Verantwortung gezogen zu werden. Es darf für den Beschuldigten kein Zweifel bestehen, wofür er bestraft wird, weshalb Ungenauigkeiten bei der Konkretisierung der Tat im Spruch nur dann keinen Einfluss haben, wenn dadurch keine Beeinträchtigung der Verteidigungsrechte oder Gefahr der Doppelbestrafung bewirkt wird (siehe etwa dazu VwGH 17.04.2012, 2010/04/0057). Im vorliegenden Fall enthält der Spruch des angefochtenen Straferkenntnisses die Tat „nicht dafür Sorge getragen [zu haben], dass an [dem Kraftfahrzeug – richtigerweise: Wohnwagenanhänger – mit dem Kennzeichen W-...] bei der Verwendung im öffentlichen Verkehr eine den Vorschriften entsprechende Begutachtungsplakette (§ 57a Abs. 5 und 6 KFG) angebracht ist, da das Fahrzeug [richtigerweise: der Anhänger] zu einem Zeitpunkt auf einer Straße mit öffentlichem Verkehr verwendet wurde, zu dem der vierte auf den in der der [sic] Begutachtungsplakette eingelochten Zeitpunkt für die wiederkehrende Begutachtung folgende Monat bereits abgelaufen war. Die Gültigkeit der Plakette S... mit der Lochung 03/2013 war abgelaufen.“ Der Vorwurf ist somit, der Beschwerdeführer habe zum Tatzeitpunkt über keine gültige Begutachtungsplakette verfügt – was im Beweisverfahren allerdings nicht erwiesen werden konnte, weil nach den Feststellungen des erkennenden Gerichts weder der Tatvorwurf der belangten Behörde mit der erforderlichen Sicherheit erhärtet werden konnte, noch festgestellt werden konnte, dass die Verantwortung des Beschwerdeführers nicht den Tatsachen entspricht.Im vorliegenden Fall enthält der Spruch des angefochtenen Straferkenntnisses die Tat „nicht dafür Sorge getragen [zu haben], dass an [dem Kraftfahrzeug – richtigerweise: Wohnwagenanhänger – mit dem Kennzeichen W-...] bei der Verwendung im öffentlichen Verkehr eine den Vorschriften entsprechende Begutachtungsplakette (Paragraph 57 a, Absatz 5 und 6 KFG) angebracht ist, da das Fahrzeug [richtigerweise: der Anhänger] zu einem Zeitpunkt auf einer Straße mit öffentlichem Verkehr verwendet wurde, zu dem der vierte auf den in der der [sic] Begutachtungsplakette eingelochten Zeitpunkt für die wiederkehrende Begutachtung folgende Monat bereits abgelaufen war. Die Gültigkeit der Plakette S... mit der Lochung 03 aus 2013, war abgelaufen.“ Der Vorwurf ist somit, der Beschwerdeführer habe zum Tatzeitpunkt über keine gültige Begutachtungsplakette verfügt – was im Beweisverfahren allerdings nicht erwiesen werden konnte, weil nach den Feststellungen des erkennenden Gerichts weder der Tatvorwurf der belangten Behörde mit der erforderlichen Sicherheit erhärtet werden konnte, noch festgestellt werden konnte, dass die Verantwortung des Beschwerdeführers nicht den Tatsachen entspricht.
GVG hat das Verwaltungsgericht, sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist, in der Sache selbst zu entscheiden. Sache des Beschwerdeverfahrens ist (ähnlich wie beim Berufungsverfahren nach der früheren Rechtslage) „die Angelegenheit, die den Inhalt des Spruches“ des angefochtenen Bescheides gebildet hat (VwGH 25.04.2002, 2000/15/0084). Das ergibt sich schon aus der rezenten Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs, wonach durch § 50 VwGVG jedenfalls keine Befugnis des Verwaltungsgerichts zur Ausdehnung des Gegenstands des Verfahrens über die Sache des Verwaltungsstrafverfahrens hinaus geschaffen wurde (VwGH 05.11.2014, Ra 2014/09/0018).
Paragraph 50, VwGVG hat das Verwaltungsgericht, sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist, in der Sache selbst zu entscheiden. Sache des Beschwerdeverfahrens ist (ähnlich wie beim Berufungsverfahren nach der früheren Rechtslage) „die Angelegenheit, die den Inhalt des Spruches“ des angefochtenen Bescheides gebildet hat (VwGH 25.04.2002, 2000/15/0084). Das ergibt sich schon aus der rezenten Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs, wonach durch Paragraph 50, VwGVG jedenfalls keine Befugnis des Verwaltungsgerichts zur Ausdehnung des Gegenstands des Verfahrens über die Sache des Verwaltungsstrafverfahrens hinaus geschaffen wurde (VwGH 05.11.2014, Ra 2014/09/0018). Sache des gegenständlichen Verfahrens ist daher der konkrete Vorwurf, über keine gültige Begutachtungsplakette verfügt zu haben.
G hat die Behörde von der Einleitung oder Fortführung eines Strafverfahrens abzusehen und die Einstellung zu verfügen, wenn die dem Beschuldigten zur Last gelegte Tat nicht erwiesen werden kann oder keine Verwaltungsübertretung bildet.
Paragraph 45, Absatz eins, Ziffer eins, VStG hat die Behörde von der Einleitung oder Fortführung eines Strafverfahrens abzusehen und die Einstellung zu verfügen, wenn die dem Beschuldigten zur Last gelegte Tat nicht erwiesen werden kann oder keine Verwaltungsübertretung bildet. Der Verwaltungsgerichtshof hat zum Grundsatz „in dubio pro reo“ in ständiger Rechtsprechung entschieden, dass dieser Grundsatz eine Regel für jene Fälle darstellt, in denen im Wege des Beweisverfahrens und anschließender freier Würdigung der Beweise in dem entscheidenden Organ (hier in dem erkennenden Gericht) nicht mit Sicherheit die Überzeugung von der Richtigkeit des Tatvorwurfs erzeugt werden konnte. Nur wenn nach Durchführung aller Beweise trotz eingehender Beweiswürdigung somit Zweifel an der Täterschaft des Beschuldigten verbleiben, hat nach dem genannten Grundsatz ein Freispruch zu erfolgen (vgl. VwGH 08.09.1995, Zl. 95/02/0263, mwN).Der Verwaltungsgerichtshof hat zum Grundsatz „in dubio pro reo“ in ständiger Rechtsprechung entschieden, dass dieser Grundsatz eine Regel für jene Fälle darstellt, in denen im Wege des Beweisverfahrens und anschließender freier Würdigung der Beweise in dem entscheidenden Organ (hier in dem erkennenden Gericht) nicht mit Sicherheit die Überzeugung von der Richtigkeit des Tatvorwurfs erzeugt werden konnte. Nur wenn nach Durchführung aller Beweise trotz eingehender Beweiswürdigung somit Zweifel an der Täterschaft des Beschuldigten verbleiben, hat nach dem genannten Grundsatz ein Freispruch zu erfolgen vergleiche VwGH 08.09.1995, Zl. 95/02/0263, mwN). Dieser Grundsatz greift nur Platz, wenn die für und gegen den Beschuldigten sprechenden Umstände nach der Beweiswürdigung des Gerichts gleiches Gewicht haben (vgl. VwGH 09.05.1990, Zl. 89/03/0051, mwN).Dieser Grundsatz greift nur Platz, wenn die für und gegen den Beschuldigten sprechenden Umstände nach der Beweiswürdigung des Gerichts gleiches Gewicht haben vergleiche VwGH 09.05.1990, Zl. 89/03/0051, mwN). Gegenständlich treffen diese von der höchstgerichtlichen Rechtsprechung herausgearbeiteten Voraussetzungen zu. Das erkennende Gericht hat alle erforderlichen Beweise aufgenommen und ist in seiner freien Würdigung der von ihm aufgenommenen Beweise zu der Überzeugung gelangt, dass sowohl die Darlegungen des Beschwerdeführers als auch jene des Meldungslegers für sich gesehen plausibel erscheinen. Jedoch wurden von keiner Seite die wesentlichen objektiven Beweise, die recht einfach durch entsprechend beweiskräftige Fotos zu erbringen gewesen wären, und die einzig eine gesicherte Feststellung zur Anbringung beziehungsweise zur Nichtanbringung der Begutachtungsplakette mit der Nummer Y... auf der Deichsel des Wohnwagenanhängers erlaubt hätten, offenbar in Verkennung ihres Beweiswertes erbracht. Zweifel an der Täterschaft des Beschuldigten konnten daher vor dem Hintergrund des zweifelsfrei festgestellten Sachverhalts nicht ausgeräumt werden. Es herrscht somit nach Überzeugung des erkennenden Gerichts jenes Gleichgewicht der für und gegen den Beschuldigten sprechenden Umstände und hatte das erkennende Gericht demgemäß nach dem Grundsatz in dubio pro reo zu Gunsten des Beschwerdeführers zu entscheiden. Das angefochtene Straferkenntnis war sohin spruchgemäß zu beheben und das Verwaltungsstrafverfahren einzustellen. Revisionsausspruch Die ordentliche Revision ist unzulässig, da keine Rechtsfrage im Sinne des Art. 133 Abs. 4 B-VG zu beurteilen war, der grundsätzliche Bedeutung zukommt. Weder weicht die gegenständliche Entscheidung von der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ab, noch fehlt es an einer Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes. Weiters ist die dazu vorliegende Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes auch nicht als uneinheitlich zu beurteilen. Ebenfalls liegen keine sonstigen Hinweise auf eine grundsätzliche Bedeutung der zu lösenden Rechtsfrage vor.Die ordentliche Revision ist unzulässig, da keine Rechtsfrage im Sinne des Artikel 133, Absatz 4, B-VG zu beurteilen war, der grundsätzliche Bedeutung zukommt. Weder weicht die gegenständliche Entscheidung von der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ab, noch fehlt es an einer Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes. Weiters ist die dazu vorliegende Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes auch nicht als uneinheitlich zu beurteilen. Ebenfalls liegen keine sonstigen Hinweise auf eine grundsätzliche Bedeutung der zu lösenden Rechtsfrage vor. European Case Law IdentifierECLI:AT:LVWGWI:2017:VGW.031.026.6620.2016
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.