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Zusatzstoff-Verordnung

Bundesrecht Bundesrecht www.ris.bka.gv.at Seite 3 von 1 www.ris.bka.gv.at Seite 1 von 1 Kurztitel Zusatzstoff-Verordnung Kundmachungsorgan BGBl. II Nr. 383/1998 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 364/2005 §/Artikel/Anlage Anl. 7 Inkrafttretensdatum 09.11.2005 Außerkrafttretensdatum 31.03.2008 Beachte Z 11 bis 13 der Novelle BGBl. II Nr. 265/2004 lauten: 11. Der Anhang VII wird wie folgt geändert: "Für E 338 Phosphorsäure, E 339 (

  1. i)Mononatriumphosphat, E 339 (
  2. ii)Dinatriumphosphat, E 339 (iii) Trinatriumphosphat, E 340 (
  3. i)Monokaliumphosphat, E 340 (
  4. ii)Dikaliumphosphat, E 340 (iii) Trikaliumphosphat, E 341 (
  5. i)Monocalciumphosphat, E 341 (
  6. ii)Dicalciumphosphat, E 341 (iii) Tricalciumphosphat, E 450 (
  7. i)Dinatriumdiphosphat, E 450 (
  8. ii)Trinatriumdiphosphat, E 450 (iii) Tetranatriumdiphosphat, E 450 (
  9. v)Tetrakaliumdiphosphat, E 450 (
  10. vi)Dicalciumdiphosphat, E 450 (vii) Calciumdihydrogendiphosphat, E 451 (
  11. i)Pentanatriumtriphosphat, E 451 (
  12. ii)Pentakaliumtriphosphat, E 452 (
  13. i)Natriumpolyphosphat, E 452 (
  14. ii)Kaliumpolyphosphat und E 452 (
  15. iv)Calciumpolyphosphat gelten die im Anhang, Seite 3 bis 24, der Richtlinie 2002/82/EG der Kommission vom 15. Oktober 2002 zur Änderung der Richtlinie 96/77/EG zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel, ABl. Nr. L 292 vom 28. Oktober 2002, angeführten Reinheitskriterien." 12. In Anhang VII werden betreffend E 650 Zinkacetat, E 943a Butan, E 943b Isobutan, E 944 Propan, E 949 Wasserstoff, E 1201 Polyvinylpyrrolidon und E 1202 Polyvinylpolypyrrolidon die im Anhang, Seite 25 bis 28, der Richtlinie 2002/82/EG der Kommission vom 15. Oktober 2002 zur Änderung der Richtlinie 96/77/EG zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel, ABl. Nr. L 292 vom 28. Oktober 2002, angeführten Reinheitskriterien angefügt. 13. Der Anhang VII wird wie folgt geändert: "Für E 251 Natriumnitrat, E 431 Polyoxyethylen-

(40)-Stearat, E 432 Polyoxyethylen-Sorbitanmonolaurat (Polysorbat 20), E 433 Polyoxyethylen-Sorbitanmonooleat (Polysorbat 80), E 434 Polyoxyethylen-Sorbitanmonopalmitat (Polysorbat 40), E 435 Polyoxyethylen-Sorbitanmonostearat (Polysorbat 60), E 436 Polyoxyethylen-Sorbitantristearat (Polysorbat 65), E 459 Beta-Cyclodextrin und Polyethylenglykol 6000 gelten die im Anhang, Seite 72 bis 77, der Richtlinie 2003/95/EG der Kommission vom 27. Oktober 2003 zur Änderung der Richtlinie 96/77/EG zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel, ABl. Nr. L 283 vom 31. Oktober 2003, angeführten Reinheitskriterien." Z 42 bis 44 der Novelle BGBl. II Nr. 364/2005 lauten: 42. Der Anhang VII wird wie folgt geändert: „Für E 407 Carrageen und E 407a Behandelte Euchema-Algen gelten die im Anhang, Seite 20 und 21, der Richtlinie 2004/45/EG der Kommission vom 16. April 2004 zur Änderung der Richtlinie 96/77/EG zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel, ABl. Nr. L 113 vom 20. April 2004, angeführten Reinheitskriterien.“ 43. In Anhang VII wird betreffend E 907 Hydriertes 1-Polydecen nach E 905 Mikrokristallines Wachs die im Anhang, Seite 22, der Richtlinie 2004/45/EG der Kommission vom 16. April 2004 zur Änderung der Richtlinie 96/77/EG zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel, ABl. Nr. L 113 vom 20. April 2004, angeführten Reinheitskriterien eingefügt. 44. In Anhang VII werden betreffend E 1517 Glycerindiacetat und E 1519 Benzylalkohol die im Anhang, Seite 22 und 23, der Richtlinie 2004/45/EG der Kommission vom 16. April 2004 zur Änderung der Richtlinie 96/77/EG zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel, ABl. Nr. L 113 vom 20. April 2004, angeführten Reinheitskriterien angefügt. Die Anweisungen konnten nicht durchgeführt werden. Text Anhang VII E 200 SORBINSÄURE Definition Chemische Bezeichnung Sorbinsäure trans-trans-Hexa-2,4-diensäure EINECS 203-768-7 Chemische Formel C tief 6 H tief 8 O tief 2 Molekulargewicht 112,12 Gehalt Nicht weniger als 99% in der Trockensubstanz Beschreibung Farblose Kristallnadeln oder weißes rieselfähiges Pulver mir leichtem charakteristischem Geruch; bei Erhitzen auf 105 Grad C während 90 Minuten keine farbliche Veränderung Merkmale A. Schmelzbereich 133 Grad C bis 135 Grad C nach vierstündigem Vakuumtrocknen in einem Schwefelsäureexsikkator B. Spektrometrie In Isopropanollösung (1 zu 4 000 000 Absorptionsmaximum bei 254 +- 2 nm C. Positive Prüfung auf Doppelbindungen D. Sublimationspunkt 80 Grad C Reinheit Wassergehalt Nicht mehr als 0,5% (Karl-Fischer-Verfahren) Sulfatasche Nicht mehr als 0,2% Aldehyde Nicht mehr als 0,1% (als Formaldehyd) Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 202 KALIUMSORBAT Definition Chemische Bezeichnung Kaliumsorbat Kalium(E,E)-2,4,-hexadienat Kalisalz der trans-trans-Hexa-2,4-diensäure EINECS 246-376-1 Chemische Formel C tief 6 H tief 7 O tief 2 K Molekulargewicht 150,22 Gehalt Nicht weniger als 99%, bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Weißes, kristallines Pulver, das sich beim Erhitzen auf 105 Grad C während 90 Minuten farblich nicht verändert Merkmale A. Schmelzbereich von der durch Ansäuern isolierten und nicht umkristallisierten Sorbinsäure nach Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator 133 Grad C bis 135 Grad C B. Positive Prüfungen auf Kalium und auf Doppelbindungen Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 1,0% (105 Grad C, 3 Std.) Acidität oder Alkalinität Nicht mehr als etwa 1,0% (als Sorbinsäure oder K tief 2 CO tief 3) Aldehyde Nicht mehr als 0,1% (als Formaldehyd) Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als PB) Nicht mehr als 10 mg/kg E 203 CALCIUMSORBAT Definition Chemische Bezeichnung Calciumsorbat Calciumsalze der trans-trans-Hexa-2,4-diensäure EINECS 231-321-6 Chemische Formel C tief 12 H tief 14 O tief 4 Ca Molekulargewicht 262,32 Gehalt Nicht weniger als 98%, bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Feines, weißes, kristallines Pulver, das sich beim Erhitzen auf 105 Grad C während 90 Minuten farblich nicht verändert Merkmale A. Schmelzbereich der durch Ansäuern isolierten und nicht umkristallisierten Sorbinsäure nach Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator 133 Grad C bis 135 Grad C B. Positive Prüfungen auf Calcium und auf Doppelbindungen Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 2,0% (4 Stunden), bestimmt durch Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator Aldehyde Nicht mehr als 0,1% (als Formaldehyd) Fluorid Nicht mehr als 10 mg/kg Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 210 BENZOESÄURE Definition Chemische Bezeichnung Benzoesäure Benzolcarbonsäure Phenylcarbonsäure EINECS 200-618-2 Chemische Formel C tief 7 H tief 6 O tief 2 Molekulargewicht 122,12 Gehalt Nicht weniger als 99,5% in der Trockensubstanz Beschreibung Weißes, kristallines Pulver Merkmale A. Schmelzbereich 121,5 Grad C bis 123,5 Grad C B. Positive Prüfungen auf Sublimation und auf Benzoat Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach dreistündigem Trocknen über Schwefelsäure pH Etwa 4 (Lösung in Wasser) Sulfatasche Nicht mehr als 0,05% Chlorierte organische Nicht mehr als 0,07%, ausgedrückt Verbindungen als Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure ausgedrückt 0,3% entspricht Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml Wasser geben, zum Sieden bringen und 0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise hinzufügen, bis Rosafärbung 30 Sekunden lang zu sehen ist; 1 g der Probe (Meßgenauigkeit 1
  1. mg)in der erhitzten Lösung auflösen und mit 0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis Rosafärbung 15 Sekunden lang zu sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml sollten nötig sein Leicht carbonisierbare Eine kalte Lösung von 0,5 g Stoffe Benzoesäure in 5 ml 94,5-95,5prozentiger Schwefelsäure darf keine stärkere Färbung aufweisen als eine Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml Kobaltchlorid TSC *1), 0,3 ml Eisen(III)chlorid TSC *2), 0,1 ml Kupfersulfat TSC *3) und 4,4 ml Wasser enthält Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 211 NATRIUMBENZOAT Definition Chemische Bezeichnung Natriumbenzoat Natriumsalz der Benzolcarbonsäure Natriumsalz der Phenylcarbonsäure EINECS 208-534-8 Chemische Formel C tief 7 H tief 5 O tief 2 Na Molekulargewicht 144,11 Gehalt Nicht weniger als 99% C tief 7 H tief 5 O tief 2 Na nach vierstündigem Trocknen bei 105 Grad C Beschreibung Weißes, fast geruchloses, kristallines Pulver oder Granulat Merkmale A. Löslichkeit In Wasser sehr gut löslich, in Ethanol schwer löslich B. Schmelzbereich für 121,5 Grad C bis 123,5 Grad C für Benzoesäure die durch Säurebehandlung isolierte, nicht umkristallisierte und im Exsikkator über Schwefelsäure getrocknete Benzoesäure C. Positive Prüfungen auf Benzoat und auf Natrium Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 1,5% nach vierstündigem Trocknen bei 105 Grad C Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml Wasser geben, zum Sieden bringen und 0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise hinzufügen, bis Rosafärbung 30 Sekunden lang zu sehen ist; 1 g der Probe (Meßgenauigkeit 1
  2. mg)in der erhitzten Lösung auflösen und mit 0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis Rosafärbung 15 Sekunden lang zu sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml sollten nötig sein Polyzyklische Säuren Beim fraktionierten Ansäuern einer (neutralisierten) Natriumbenzoatlösung darf die erste Ausfällung keinen anderen Schmelzbereich haben als Benzoesäure Chlorierte organische Nicht mehr als 0,06% ausgedrückt als Verbindungen Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure ausgedrückt 0,25% entspricht Acidität oder Alkalität Für die Neutralisierung von 1 g Natriumbenzoat in Gegenwart von Phenolphthalein darf nicht mehr als 0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl benötigt werden Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 212 KALIUMBENZOAT Definition Chemische Bezeichnung Kaliumbenzoat Kalisalz der Benzolcarbensäure Kalisalz der Phenylcarbonsäure EINECS 209-481-3 Chemische Formel C tief 7 H tief 5 KO tief 2 . 3H tief 2 O Molekulargewicht 214,27 Gehalt Nicht weniger als 99% C tief 7 H tief 5 KO tief 2 nach Trocknen bei 105 Grad C bis zum konstanten Gewicht Beschreibung Weißes, kristallines Pulver Merkmale A. Schmelzbereich der durch Ansäuern isolierten, nicht umkristallisierten Benzoesäure 121,5 Grad C bis 123,5 Grad C in der im Vakuumexsikkator über Schwefelsäure getrockneten Probe B. Positive Prüfungen auf Benzoat und auf Kalium Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 26,5%, bestimmt durch Trocknen bei 105 Grad C Chlorierte organische Nicht mehr als 0,06% ausgedrückt als Verbindungen Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure ausgedrückt 0,25% entspricht Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml Wasser gehen, zum Sieden bringen und 0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise hinzufügen, bis Rosafärbung 30 Sekunden lang auftritt; 1 g der Probe (Meßgenauigkeit 1
  3. mg)in der erhitzten Lösung auflösen und mit 0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis Rosafärbung 15 Sekunden lang zu sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml sollten nötig sein Leicht carbonisierbare Eine kalte Lösung von 0,5 g Stoffe Benzoesäure in 5 ml 94,5-95,5-prozentiger Schwefelsäure darf keine stärkere Färbung aufweisen als eine Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml Eisenchlorid TSC, 0,1 ml Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser enthält Polyzyklische Säuren Beim fraktionierten Ansäuern einer (neutralisierten) Kaliumbenzoatlösung darf die erste Ausfällung keinen anderen Schmelzbereich haben als Benzoesäure Acidität oder Alkalität Für die Neutralisierung von 1 g Kaliumbenzoat in Gegenwart von Phenolphthalein darf nicht mehr als 0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl benötig werden Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 213 CALCIUMBENZOAT Synonyme Monocalciumbenzoat Definition Chemische Bezeichnung Calciumbenzoat Calciumdibenzoat EINECS 218-235-4 Chemische Formel Anhydrat: C tief 14 H tief 10 O tief 4 Ca Monohydrat: C tief 14 H tief 10 O tief Ca . H tief 2 O Trihydrat: C tief 14H tief 10 O tief 4 CA . 3H tief 2 O Molekulargewicht Anhydrat: 282,31 Monohydrat: 300,32 Trihydrat: 336,36 Gehalt Nicht weniger als 99% nach Trocknen bei 105 Grad C Beschreibung Weiße oder farblose Kristalle bzw. weißes Pulver Merkmale A. Schmelzbereich der durch Ansäuern isolierten, nicht umkristallisierten Benzoesäure 121,5 Grad C bis 123,5 Grad C in der im Vakuumexsikkator über Schwefelsäure getrockneten Probe B. Positive Prüfungen auf Benzoat und auf Calcium Reinheit Tocknungsverlust Nicht mehr als 17,5%, bestimmt durch Trocknen bei 105 Grad C bis zur Gewichtskonstanz Wasserunlösliche Stoffe Nicht mehr als 0,3% Chlorierte organische Nicht mehr als 0,06% ausgedrückt als Verbindungen Chlorid, was in Monochlorbenzoesäuren ausgedrückt 0,25% entspricht Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml Wasser geben, zum Sieden bringen und 0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise hinzufügen, bis Rosafärbung 30 Sekunden lang auftritt; 1 g der Probe (Meßgenauigkeit 1
  4. mg)in der erhitzten Lösung auflösen und mit 0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis Rosafärbung 15 Sekunden lang zu sehen ist; nicht mehr als 0,5 mol sollten nötig sein Leicht carbonisierbare Kalte Lösung von 0,5 g Benzoesäure Stoffe in 5 ml 94,5-95,5prozentiger Schwefelsäure darf keine stärkere Färbung aufweisen als eine Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml Eisenchlorid TSC, 0,1 ml Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser enthält Polyzyklische Säuren Beim fraktionierten Ansäuern einer (neutralisierten) Calciumbenzoatlösung darf die erste Ausfällung keinen anderen Schmelzbereich haben als Benzoesäure Acidität oder Alkalität Zur Neutralisierung von 1 g Calciumbenzoat in Gegenwart von Phenolphthalein darf nicht mehr als 0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl benötigt werden Fluorid Nicht mehr als 10 mg/kg Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 214 ETHYL-p-HYDROXYBENZOAT Synonyme Ethylparaben Ethyl-p-oxybenzoat Definition Chemische Bezeichnung Ethyl-p-hydroxybenzoat Ethylester der p-Hydroxybenzoesäure EINECS 204-399-4 Chemische Formel C tief 9 H tief 10 O tief 3 Molekulargewicht 166,8 Gehalt Nicht weniger als 99,5% nach zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C Beschreibung Fast geruchlose, kleine, farblose Kristalle bzw. weißes, kristallines Pulver Merkmale A. Schmelzbereich 115 Grad C bis 118 Grad C B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der durch Ansäuern p-Hydroxybenzoat isolierten, nicht umkristallisierten p-Hydroxybenzoesäure 213 Grad C bis 217 Grad C nach Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator C. Positive Prüfung auf Alkohol Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C Sulfatasche Nicht mehr als 0,05% p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35% ausgedrückt als Salicylsäure p-Hydroxybenzoesäure Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 215 NATRIUMETHYL-p-HYDROXYBENZOAT Definition Chemische Bezeichnung Natriumethyl-p-hydroxybenzoesäure Natriumsalz des Ethylesters der p-Hydroxybenzoesäure EINECS 252-487-6 Chemische Formel C tief 9 H tief 9 O tief 3 Na Molekulargewicht 188,8 Gehalt Nicht weniger als 83% Ethylester der p-Hydroxybenzoesäure, berechnet auf die Trockensubstanz Beschreibung Weißes, kristallines, hygroskopisches Pulver Merkmale A. Schmelzbereich 115 Grad C bis 118 Grad C nach Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der p-Hydroxybenzoat p-Hydroxybenzoesäure aus der Probe 213 Grad C bis 217 Grad C C. Positive Prüfung auf Natrium D. pH der 0,1prozentigen wäßrigen Lösung zwischen 9,9 und 10,3 Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 5%, bestimmt durch Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator Sulfatasche 37 bis 39% p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35% ausgedrückt als Salicylsäure p-Hydroxybenzoesäure Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 216 PROPYL-p-HYDROXYBENZOAT Synonyme Propylparaben Propyl-p-oxybenzoat Definition Chemische Bezeichnung Propyl-p-hydroxybenzoat n-Propyl-p-hydroxybenzoesäure EINECS 202-307-7 Chemische Formel C tief 10 H tief 12 O tief 3 Molekulargewicht 180,21 Gehalt Nicht weniger als 99,5% nach zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C Beschreibung Fast geruchlose, kleine, farblose Kristalle bzw. weißes, kristallines Pulver Merkmale A. Schmelzbereich 95 Grad C bis 97 Grad C nach zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der p-Hydroxybenzoat p-Hydroxybenzoesäure aus der Probe 213 Grad C bis 217 Grad C Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C Sulfatasche Nicht mehr als 0,05% p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35% ausgedrückt als Salicylsäure p-Hydroxybenzoesäure Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 217 NATRIUMPROPYL-p-HYDROXYBENZOAT Definition Chemische Bezeichnung Natrium-n-propyl-p-hydroxybenzoat Natriumverbindung des n-Propylesters der p-Hydroxybenzoesäure EINECS 252-488-1 Chemische Formel C tief 10 H tief 11 O tief 3 Na Molekulargewicht 202,21 Gehalt Nicht weniger als 85% Propylester der p-Hydroxybenzoesäure in der Trockensubstanz Beschreibung Weißes bzw. fast weißes, kristallines, hygroskopisches Pulver Merkmale A. Schmelzbereich des durch Ansäuern isolierten und nicht umkristallisierten Esters 94 bis 97 Grad C nach Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator B. Positive Prüfung auf Natrium C. pH einer 0,1prozentigen wäßrigen Lösung zwischen 9,8 und 10,2 Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 5%, bestimmt durch Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator Sulfatasche 34 bis 36% p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35%, ausgedrückt Salicylsäure als p-Hydroxybenzoesäure Arsen Nicht mehr 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 218 METHYL-p-HYDROXYBENZOAT Synonyme Methylparaben Methyl-p-oxybenzoat Definition Chemische Bezeichnung Methyl-p-hydroxybenzoat Methylester der p-Hydroxybenzoesäure EINECS 243-171-5 Chemische Formel C tief 8 H tief 8 O tief 3 Molekulargewicht 152,15 Gehalt Nicht weniger als 99% nach zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C Beschreibung Fast geruchlose, kleine, farblose Kristalle bzw. weißes, kristallines Pulver Merkmale A. Schmelzbereich 125 Grad C bis 128 Grad C B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der p-Hydroxybenzoat p-Hydroxybenzoesäure aus der Probe 213 Grad C bis 217 Grad C Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C Sulfatasche Nicht mehr als 0,05% p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35%, ausgedrückt Salicylsäure als p-Hydroxybenzoesäure Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 219 NATRIUMMETHYL-p-HYDROXYBENZOAT Definition Chemische Bezeichnung Natriummethyl-p-hydroxybenzoat Natriumsalz des Methylesters der p-Hydroxybenzoesäure Chemische Formel C tief 8 H tief 7 O tief 3 Na Molekulargewicht 174,15 Gehalt Nicht weniger als 99,5%, bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Weißes, hygroskopisches Pulver Merkmale A. Die Ausfällung, die sich beim Ansäuern einer 10prozentigen (G/V) wäßrigen Lösung des Natriumderivats von Methyl-p-hydroxybenzoats (Litmuspapier als Indikator verwenden) bildet, soll bei Spülen mit Wasser und nach zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C einen Schmelzbereich von 125 Grad C bis 128 Grad C haben B. Positive Prüfung auf Natrium C. pH einer 0,1prozentigen Lösung in kohlendioxidfreiem Wasser zwischen 9,7 und 10,3 Reinheit Wassergehalt Nicht mehr als 5% (Karl-Fischer-Verfahren) Sulfatasche 40% bis 44,5%, bezogen auf die Trockenmasse p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35%, ausgedrückt Salicylsäure als p-Hydroxybenzoesäure Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 220 SCHWEFELDIOXID Definition Chemische Bezeichnung Schwefeldioxid Schwefelsäureanhydrid EINECS 231-195-2 Chemische Formel SO tief 2 Molekurgewicht 64,07 Gehalt Nicht weniger als 99% Beschreibung Farbloses, nicht entzündbares Gas mit stark ätzendem, atemhemmendem Geruch Merkmale A. Positive Prüfung auf schweflige Stoffe Reinheit Wassergehalt Nicht mehr als 0,05% Nichtflüchtige Rückstande Nicht mehr als 0,01% Schwefeltrioxid Nicht mehr als 0,1% Selen Nicht mehr als 10 mg/kg Sonstige normalerweise in Frei von Spuren der Luft nicht vorkommende Gase Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 221 NATRIUMSULFIT Synonyme Dinatriumsulfit Definition Chemische Bezeichnung Natriumsulfit (Anhydrat bzw. Heptahydrat EINECS 231-821-4 Chemische Formel Anhydrat: Na tief 2 SO tief 3 Heptahydrat: Na tief 2 SO tief 3 7H2 tief O Molekulargewicht Anhydrat: 126,04 Heptahydrat: 252,16 Gehalt Anhydrat: Nicht weniger als 95% Na tief 2 SO tief 3 und nicht weniger als 48% SO tief 2 Heptahydrat: Nicht weniger als 48% Na tief 2 SO tief 3 und nicht weniger als 24% SO tief 2 Beschreibung Weißes kristallines Pulver bzw. farblose Kristalle Merkmale A. Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Natrium B. pH der 10prozentigen Lösung (Anhydrat) bzw. der 20prozentigen Lösung (Heptahydrat) zwischen 8,5 und 11,5 Reinheit Thiosulfat Nicht mehr als 0,1%, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 222 NATRIUMHYDROGENSULFIT Definition Chemische Bezeichnung Natriumbisulfit Natriumhydrogensulfit Mononatriumsulfit EINECS 231-921-4 Chemische Formel NaHSO tief 3 in wäßriger Lösung Molekulargewicht 104,06 Gehalt Nicht weniger als 32% NaHSO tief 3 Beschreibung Weißes, kristallines Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Natrium B. pH der 10prozentigen wäßrigen Lösung zwischen 2,5 und 5,5 Reinheit Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg NaSO tief 3, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 223 NATRIUMMETABISULFIT Synonyme Pyrosulfit Natriumpyrosulfit Dinatriumdisulfit Definition Chemische Bezeichnung Natriumdisulfit EINECS 231-673-0 Chemische Formel Na tief 2 S tief 2 O tief 5 Molekulargewicht 190,11 Gehalt Nicht weniger als 95% Na tief 2 S tief 2 O tief 5 und nicht weniger als 64% SO tief 2 Beschreibung Weiße Kristalle bzw. kristallines Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Natrium B. pH der 10prozentigen Lösung zwischen 4,0 und 5,5 Reinheit Thiosulfat Nicht mehr als 0,1%, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO tief 2- Gehalt Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 224 KALIUMMETABISULFIT Synonyme Kaliumpyrosulfit Dikaliumdisulfit Definition Chemische Bezeichnung Kaliumdisulfit EINECS 240-795-3 Chemische Formel K tief 2 S tief 2 O tief 5 Molekulargewicht 222,33 Gehalt Nicht weniger als 90% K tief 2 S tief 2 O tief 5 und nicht weniger als 51,8% SO tief 2; der Rest besteht fast ausschließlich aus Kaliumsulfat Beschreibung Farblose Kristalle bzw. weißes kristallines Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Kalium Reinheit Thiosulfat Nicht mehr als 0,1%, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 226 CALCIUMSULFIT Definition Chemische Bezeichnung Calciumsulfit EINECS 218-235-4 Chemische Formel CaSO tief 3 . 2H tief 2 O Molekulargewicht 156,17 Gehalt Nicht weniger als 95% CaSO tief 3 . 2H tief 2 O und nicht weniger als 39% SO tief 2 Beschreibung Weiße Kristalle bzw. weißes kristallines Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Calcium Reinheit Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 227 CALCIUMBISULFIT Definition Chemische Bezeichnung Calciumbisulfit Calciumhydrogensulfit EINECS 237-423-7 Chemische Formel Ca(HSO tief 3) tief 2 Molekulargewicht 202,22 Gehalt 6 bis 8% (G/V) Schwefeldioxid und 2,5 bis 3,5% (G/V) Calciumdioxid bzw. 10 bis 14% (G/V) Calciumbisulfit (Ca(HSO tief 3) tief 2) Beschreibung Klare grün-gelbe wäßrige Lösung mit markantem Schwefeldioxidgeruch Merkmale A. Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Calcium Reinheit Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 223 KALIUMBISULFIT Definition Chemische Bezeichnung Kaliumbisulfit Kaliumhydrogensulfit EINECS 231-870-1 Chemische Formel KHSO tief 3 in wäßriger Lösung Molekulargewicht 120,17 Gehalt Nicht weniger als 280 g KHSO tief 3 pro Liter (bzw. 150 g SO tief 2 pro Liter) Beschreibung Klare, farblose wäßrige Lösung Merkmale A. Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Kalium Reinheit Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO tief 2-Gehalt Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 230 BIPHENYL Synonyme Diphenyl Definition Chemische Bezeichnung 1,1`-Biphenyl Phenylbenzol EINECS 202-163-5 Chemische Formel C tief 12 H tief 10 Molekulargewicht 154,20 Gehalt Nicht weniger als 99,8% Beschreibung Weißer bzw. hellgelber bis gelbbrauner kristalliner Festkörper mit charakteristischem Geruch Merkmale A. Schmelzbereich 68,5 Grad C bis 70,5 Grad C B. Siedebereich Destilliert völlig im Bereich von 2,5 Grad C zwischen 252,5 Grad C und 257,5 Grad C Reinheit Benzol Nicht mehr als 10 mg/kg Aromatische Amine Nicht mehr als 2 mg/kg (als Anilin) Phenolderivate Nicht mehr als 5 mg/kg (als Phenol) Leicht carbonisierbare Eine kalte Lösung von 0,5 g Biphenyl Stoffe in 5 ml 94,5 bis 95,5prozentiger Schwefelsäure darf keine stärkere Färbung aufweisen als Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml Eisen(III)chlorid TSC, 0,1 ml Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser enthält Terphenyl- und höhere Nicht mehr als 0,2% Polyphenylderivate Polyzyklische aromatische Nicht vorhanden Kohlenwasserstoffe Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 231 ORTHOPHENYLPHENOL Definition Chemische Bezeichnung (1,1`-Biphenyl)-2-ol 2-Hydroxydiphenyl o-Hydroxydiphenyl EINECS 201-993-5 Chemische Formel C tief 12 H tief 10 O Molekulargewicht 170,20 Gehalt Nicht weniger als 99% Beschreibung Weißes bzw. leicht gelbliches, kristallines Pulver Merkmale A. Schmelzbereich 56 Grad C bis 58 Grad C B. Positive Prüfung auf Ethanollösung (1 g in 10
  5. ml)färbt Phenolat sich bei Zugabe von 10% Eisenchloridlösung grün Reinheit Sulfatasche Nicht mehr als 0,05% Diphenylether Nicht mehr als 0,3% p-Phenylphenol Nicht mehr als 0,1% 1-Naphthol Nicht mehr als 0,01% Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 232 NATRIUMORTHOPHENYLPHENOL Synonyme Natriumorthophenylphenolat Natriumsalz von o-Phenylphenol Definition Chemische Bezeichnung Natriumorthophenylphenol EINECS 205-055-6 Chemische Formel C tief 12 H tief 9 ONa . 4H tief 2 O Molekulargewicht 264,26 Gehalt Nicht weniger als 97% C tief 12 H tief 9 ONa . 4H tief 2 O Beschreibung Weißes bzw. leicht gelbliches, kristallines Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Phenolat und auf Natrium B. Schmelzbereich des durch Ansäuern isolierten und nicht umkristallisierten Orthophenylphenols aus der Probe 56 Grad C bis 58 Grad C nach Trocknen im Schwefelsäureexsikkator C. pH einer 2prozentigen wäßrigen Lösung zwischen 11,1 und 11,8 Reinheit Diphenylether Nicht mehr als 0,3% p-Phenylphenol Nicht mehr als 0,1% 1-Naphthol Nicht mehr als 0,01% Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 233 THIABENDAZOL Definition Chemische Bezeichnung 4-(2-Benzimidazolyl)thiazol 2-(4-Thiazolyl)-1H-Benzimidazol EINECS 205-725-8 Chemische Formel C tief 10 H tief 7 N tief 3 S Molekulargewicht 201,26 Gehalt Nicht weniger als 98%, bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Weißes bzw. fast weißes, geruchloses Pulver Merkmale A. Schmelzbereich 296 Grad C bis 303 Grad C B. Spektrometrie Absorptionsmaxima in 0,1 N HCl (0,0005% G/V) bei 302 nm, 258 nm und 243 nm 1% E 1 cm bei 302 nm +- 2 nm: ca. 1 230 1% E 1 cm bei 258 nm +- 2 nm: ca. 200 1% E 1 cm bei 243 nm +- 2 nm: ca. 620 Absorptionsgrad 243 nm/302 nm = 0,47 bis 0,53 Absorptionsgrad 258 nm/302 nm = 0,14 bis 0,18 Reinheit Wassergehalt Nicht mehr als 0,5% (Karl-Fischer-Verfahren) Sulfatasche Nicht mehr als 0,2% Selen Nicht mehr als 3 mg/kg Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 234 NISIN Definition Nisin besteht aus verschiedenen engverwandten Polypeptiden, die durch natürliche Arten von Streptococcus lactis, Lancefield-Gruppe N erzeugt werden EINECS 215-807-5 Chemische Formel C tief 143 H tief 230 N tief 42 O tief 37 S tief 7 Molekulargewicht 3 354,12 Gehalt Nisinkonzentrat enthält nicht weniger als 900 Einheiten pro mg in einer Mischung aus fettfreien Milchfeststoffen mit einem Natriumchloridgehalt von mindestens 50% Beschreibung Weißes Pulver Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 3%, wenn bei 102 Grad C bis 103 Grad C bis zur Gewichtskonstanz getrocknet Arsen Nicht mehr als 1 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 235 NATAMYCIN Synonyme Pimaricin Definition Natamycin ist ein Fungizid der Polyen-Makrolid-Gruppe und wird vom natürlichen Arten des Streptomyces natalensis bzw. des Streptococcus lactis erzeugt EINECS 231-683-5 Chemische Formel C tief 33 H tief 47 O tief 13 N Molekulargewicht 665,74 Gehalt Nicht weniger als 95%, bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Weißes bis cremefarbenes, kristallines Pulver Merkmale A. Farbreaktion Bei der Hinzufügung von Natamycinkristallen auf einer Tüpfelplatte zu einem Tropfen - konzentrierter Salzsäure entsteht blaue Färbung; - konzentrierter Phosphorsäure entsteht grüne Färbung, die nach einigen Minuten in eine blaßrote Färbung übergeht B. Spektrometrie Eine 0,0005prozentige (G/V) Lösung in einer 1prozentigen methanolischen Essigsäurelösung hat ein Absorptionsmaximum bei etwa 290 nm und 318 nm und einen Absatz bei etwas 280 nm, die Minima liegen bei etwa 250 nm, 295 nm und 311 nm C. pH 5,5 bis 7,5 (1prozentige Lösung (G/V) in vorher neutralisierter Mischung aus 20 Teilen Dimethylformamid und 80 Teilen Wasser) 20 D. Spezifische Drehung (alpha) D = +250 Grad bis +295 Grad 1prozentige Lösung (G/V) in kristallisierter Essigsäure bei 20 Grad C, berechnet aufgrund der Trockenmasse) Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 8% (über P tief 2 O tief 5 bei 60 Grad C zur Gewichtskonstanz vakuumgetrocknet) Sulfatasche Nicht mehr als 0,5% Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg Mikrobiologische Kriterien: Nicht mehr als 100 Kolonien pro Gesamtkeimzahl: Gramm E 239 HEXAMETHYLENTETRAMIN Synonyme Hexamin, Methenamin Definition Chemische Bezeichnung 1,3,5,7-Tetraazatricyclo(3.3.1.1 hoch 3,7)-decan, Hexamethylentetramin EINECS 202-905-8 Chemische Formel C tief 6 H tief 12 N tief 4 Molekulargewicht 140,19 Gehalt Nicht weniger als 99%, bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Farbloses bzw. weißes, kristallines Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Formaldehyd und Ammoniak B. Sublimationspunkt ca. 260 Grad C Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach zweistündigem Vakuumtrocknen über P tief 2 O tief 5 bei 105 Grad C Sulfatasche Nicht mehr als 0,05% Sulfate Nicht mehr als 0,005%, ausgedrückt als SO tief 4 Chloride Nicht mehr als 0,005%, ausgedrückt als Cl Ammoniumsalze Nicht nachweisbar Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 242 DIMETHYLDICARBONAT Synonyme DMDC Dimethylpyrocarbonat Definition Chemische Bezeichnung Dimethyldicarbonat Pyrokohlensäuredimethylester EINECS 224-859-8 Chemische Formel C tief 4 H tief 6 O tief 5 Molekulargewicht 134,09 Gehalt Nicht weniger als 99,8% Beschreibung Farblose Flüssigkeit, zersetzt sich in wäßriger Lösung. Ätzend für Haut und Augen und giftig beim Einatmen bzw. Verzehr Merkmale A. Zersetzung Nach Verdünnen positive Prüfung auf CO tief 2 und Methanol B. Schmelzpunkt 17 Grad C Siedepunkt 172 Grad C unter Zersetzung C. Dichte bei 20 Grad C ca. 1,25 g/cm3 D. Infrarot-Spektrum Maxima bei 1 156 und 1 832 cm hoch -1 Reinheit Dimethylcarbonat Nicht mehr als 0,2% Chlor, insgesamt Nicht mehr als 3 mg/kg Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 249 KALIUMNITRIT Definition Chemische Bezeichnung Kaliumnitrit EINECS 231-832-4 Chemische Formel KNO tief 2 Molekulargewicht 85,11 Gehalt Nicht weniger als 95%, bezogen auf die Trockensubstanz *4) Beschreibung Weiße bzw. leicht gelbliche hygroskopische Granulate Merkmale A. Positive Prüfungen auf Nitrit und auf Kalium B. pH einer 5prozentigen 6,0 bis 9,0 Lösung Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 3% nach vierstündigem Trocknen über Kieselgel Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 250 NATRIUMNITRIT Definition Chemische Bezeichnung Natriumnitrit EINECS 231-555-9 Chemische Formel NaNO tief 2 Molekulargewicht 69,00 Gehalt Nicht weniger als 97%, bezogen auf die Trockensubstanz *4) Beschreibung Weißes, kristallines Pulver bzw. gelbliche Klumpen Merkmale A. Positive Prüfungen auf Nitrit und auf Natrium Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,25% nach vierstündigem Trocknen über Kieselgel Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 251 NATRIUMNITRAT Synonyme Chilesalpeter Natronsalpeter Definition Chemische Bezeichnung Natriumnitrat EINECS 231-554-3 Chemische Formel NaNO tief 3 Molekulargewicht 85,00 Gehalt Nicht weniger als 99% nach vierstündigem Trocknen bei 105 Grad C Beschreibung Weißes, kristallines, leicht hygroskopisches Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Nitrit und auf Natrium B. pH einer 5prozentigen 5,5 bis 8,3 Lösung C. Schmelzpunkt: +-308 Grad C Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 2% nach vierstündigem Trocknen bei 105 Grad C Nitrite Nicht mehr als 30 mg/kg, ausgedrückt als NaNO tief 2 Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 252 KALIUMNITRAT Synonyme Salpeter Kalisalpeter Kaliumsalz der Salpetersäure Definition Chemische Bezeichnung Kaliumnitrat EINECS 231-818-8 Chemische Formel KNO tief 3 Molekulargewicht 101,11 Gehalt Nicht weniger als 99%, bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Weißes kristallines Pulver bzw. transparente Prismen mit kühlem, salzigem, scharfem Geschmack Merkmale A. Positive Prüfungen auf Nitrat und auf Kalium B. pH einer 5prozentigen 4,5 bis 8,5 Lösung Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 1% nach vierstündigem Trocknen bei 105 Grad C Nitrite Nicht mehr als 20 mg/kg, ausgedrückt als KNO tief 2 Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 260 ESSIGSÄURE Synonyme Eisessig Definition Chemische Bezeichnung Essigsäure Ethansäure EINECS 200-580-7 Chemische Formel C tief 2 H tief 4 O tief 2 Molekulargewicht 60,05 Gehalt Nicht weniger als 99,8% Beschreibung Klare farblose Flüssigkeit mit stechendem charakteristischem Geruch Merkmale A. Siedepunkt 118 Grad C unter 760 mm Hg B. Spezifisches Gewicht Etwa 1,049 C. Eine Lösung im Verhältnis eins zu drei ermöglicht positive Prüfungen auf Acetat D. Erstarrungspunkt Nicht unter 14,5 Grad C Reinheit Nichtflüchtige Rückstände Nicht mehr als 100 mg/kg Ameisensäure, Formiate und Nicht mehr als 1 000 mg/kg, andere oxydierbare ausgedrückt als Ameisensäure Verunreinigungen Leicht oxidierbare Stoffe 2 ml der Probe in einem Glasstopfbehälter mit 10 ml Wasser auflösen und 0,1 ml 0,1 N Kaliumpermanganat hinzufügen; keine farbliche Änderung von rosa zu braun innerhalb von 30 min Arsen Nicht mehr als 1 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetall (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 261 KALIUMACETAT Definition Chemische Bezeichnung Kaliumacetat EINECS 204-822-2 Chemische Formel C tief 2 H tief 3 KO tief 2 Molekulargewicht 98,14 Gehalt Nicht weniger als 99%, bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Farblose, hygroskopische Kristalle bzw. ein weißes kristallines Pulver, geruchlos bzw. mit leichtem Essiggeruch Merkmale A. pH einer 5prozentigen 7,5 bis 9,0 wäßrigen Lösung B. Positive Prüfungen auf Acetat und auf Kalium Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 8% nach zweistündigem Trocknen bei 105 Grad C Ameisensäure, Formiate und Nicht mehr als 1 000 mg/kg, andere oxydierbare ausgedrückt als Ameisensäure Verunreinigungen Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 262 (
  6. i)NATRIUMACETAT Definition Chemische Bezeichnung Natriumacetat EINECS 204-823-8 Chemische Formel C tief 2 H tief 3 NaO tief 2 . nH tief 2 O (n = 0 oder 3) Molekulargewicht Anhydrat: 82,03 Trihydrat: 136,08 Gehalt Sowohl Anhydrat als auch Trihydrat enthalten nicht weniger als 98,5%, bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Anhydrat: Weißes, geruchloses, körniges, hygroskopisches Pulver Trihydrat: Farblose, transparente Kristalle bzw. körniges, kristallines Pulver, geruchlos bzw. mit leichtem Essiggeruch; verwittert in warmer trockener Luft Merkmale A. pH einer 1,0prozentigen 8,0 bis 9,5 wäßrigen Lösung B. Positive Prüfungen auf Acetat und auf Natrium Reinheit Trocknungsverlust Anhydrat: Nicht mehr als 2% (120 Grad C, 4 Std.) Trihydrat: zwischen 36 und 42% (120 Grad C, 4 Std.) Ameisensäure, Formiate und Nicht mehr als 1 000 mg/kg, andere oxydierbare ausgedrückt als Ameisensäure Verunreinigungen Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 262 (
  7. ii)NATRIUMDIACETAT Definition Natriumdiacetat ist eine Molekülverbindung von Natriumacetat und Essigsäure Chemische Bezeichnung Natriumhydrogendiacetat EINECS 204-814-9 Chemische Formel C tief 4 H tief 7 NaO tief 4 . nH tief 2 O (n = 0 oder 3) Molekulargewicht 142,09 (Trockensubstanz) Gehalt 39 bis 41% freie Essigsäure und 58 bis 60% Natriumacetat Beschreibung Weißer, hygroskopischer, kristalliner Feststoff mit essigsaurem Geruch Merkmale A. pH einer 10prozentigen 4,5 bis 5,0 wäßrigen Lösung B. Positive Prüfungen auf Acetat und auf Natrium Reinheit Wassergehalt Nicht mehr als 2% (Karl-Fischer-Verfahren) Ameisensäure, Formiate und Nicht mehr als 1 000 mg/kg, andere oxydierbare ausgedrückt als Ameisensäure Verunreinigungen Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 263 CALCIUMACETAT Definition Chemische Bezeichnung Calciumacetat EINECS 200-540-9 Chemische Formel Anhydrat: C tief 4 H tief 6 O tief 4 Ca Monohydrat: C tief 4 H tief 6 O tief 4 Ca . H tief 2 O Molekulargewicht Anhydrat: 158,17 Monohydrat: 176,18 Gehalt Nicht weniger als 98%, bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Wasserfreies Calciumacetat ist ein weißer, hygroskopischer, massiger, kristalliner Feststoff mit leicht bitterem Geschmack. Ein leichter Essigsäuregeruch kann auftreten. Das Monohydrat kann Nadelkristall-, Granulat- oder Pulverform haben Merkmale A. pH einer 10prozentigen 6,0 bis 9,0 wäßrigen Lösung B. Positive Prüfungen auf Acetat und auf Calcium Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 11% nach dem Trocknen (155 Grad C zur Gewichtskonstanz für das Monohydrat) Wasserunlösliche Stoffe Nicht mehr als 0,3% Ameisensäure, Formiate und Nicht mehr al 1 000 mg/kg, andere oxydierbare ausgedrückt als Ameisensäure Verunreinigungen Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 270 MILCHSÄURE Definition Chemische Bezeichnung Milchsäure 2-Hydroxypropionsäure 1-Hydroxyethan-1-carbonsäure EINECS 200-018-0 Chemische Formel C tief 3 H tief 6 O tief 3 Molekulargewicht 90,08 Gehalt Nicht weniger als 76% und nicht mehr als 84% Beschreibung Farblose bzw. gelbliche, fast geruchlose, zähflüssige Flüssigkeit mit Säuregeschmack aus einer Mischung aus Milchsäure (C tief 3 H tief 6 O tief 3) und Milchsäurelactat (C tief 6 H tief 10 O tief 5). Es wird durch Milchsäuregärung von Zucker gewonnen bzw. synthetisch hergestellt Anmerkung: Milchsäure ist hygroskopisch. Wenn durch Sieden eingedampft, kondensiert sie zu Milchsäurelactat, das bei Verdünnung und Erhitzen zu Milchsäure hydrolisiert Merkmale A. Positive Prüfung auf Lactat Reinheit Sulfatasche Nicht mehr als 0,1% Chlorid Nicht mehr als 0,2% Sulfat Nicht mehr als 0,25% Eisen Nicht mehr als 10 mg/kg Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg Anmerkung: Diese Spezifikation gilt für eine 80prozentige wäßrige Lösung; für schwächere wäßrige Lösungen werden die Werte nach dem Milchsäuregehalt berechnet E 280 PROPIONSÄURE Definition Chemische Bezeichnung Propionsäure Propansäure EINECS 201-176-3 Chemische Formel C tief 3 H tief 6 O tief 2 Molekulargewicht 74,08 Gehalt Nicht weniger als 99,5% Beschreibung Farblose bzw. leicht gelbliche ölige Flüssigkeit mit leicht stechendem Geruch Merkmale A. Schmelzpunkt -22 Grad C B. Siedebereich 138,5 Grad C bis 142,5 Grad C Reinheit Nichtflüchtige Rückstände Nicht mehr als 0,01%, wenn bei 140 Grad C zur Gewichtskonstanz getrocknet Aldehyde Nicht mehr als 0,1%, ausgedrückt als Formaldehyd Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 281 NATRIUMPROPIONAT Definition Chemische Bezeichnung Natriumpropionat Natriumpropanat EINECS 205-290-4 Chemische Formel C tief 3 H tief 5 O tief 2 Na Molekulargewicht 96,06 Gehalt Nicht weniger als 99% nach zweistündigem Trocknen bei 105 Grad C Beschreibung Weißes, kristallines, hygroskopisches Pulver; feines, weißes Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Propionat und auf Natrium B. pH einer 10prozentigen 7,5 bis 10,5 wäßrigen Lösung Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 4%, bestimmt durch zweistündiges Trocknen bei 105 Grad C Wasserunlösliche Stoffe Nicht mehr als 0,1% Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 282 CALCIUMPROPIONAT Definition Chemische Bezeichnung Calciumpropionat EINECS 223-795-8 Chemische Formel C tief 6 H tief 10 O tief 4 Ca Molekulargewicht 186,22 Gehalt Nicht weniger als 99% nach zweistündigem Trocknen bei 105 Grad C Beschreibung Weißes, kristallines Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Propionat und auf Calcium B. pH einer 10prozentigen 6,0 bis 9,0 wäßrigen Lösung Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 4%, bestimmt durch zweistündiges Trocknen bei 105 Grad C Wasserunlösliche Stoffe Nicht mehr als 0,3% Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg Fluorid Nicht mehr als 10 mg/kg Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 283 KALIUMPROPIONAT Definition Chemische Bezeichnung Kaliumpropionat Kaliumpropanat EINECS 206-323-5 Chemische Formel C tief 3 H tief 5 KO tief 2 Molekulargewicht 112,17 Gehalt Nicht weniger als 99% nach zweistündigem Trocknen bei 105 Grad C Beschreibung Weißes kristallines Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Propionat und auf Kalium Reinheit Trocknungsverlust Nicht mehr als 4%, bestimmt durch zweistündiges Trocknen bei 105 Grad C Wasserunlösliche Stoffe Nicht mehr als 0,3% Eisen Nicht mehr als 30 mg/kg Fluorid Nicht mehr als 10 mg/kg Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 284 BORSÄURE Synonyme Borsäure Orthoborsäure Borofax Definition EINECS 233-139-2 Chemische Formel H tief 3 BO tief 3 Molekulargewicht 61,84 Gehalt Nicht weniger als 99,5% Beschreibung Farblose, geruchlose, transparente Kristalle bzw. weißes Granulat bzw. Pulver, fühlt sich leicht fettig an; kommt in der Natur in Form des Minerals Sassolit vor Merkmale A. Schmelzpunkt ca. 171 Grad C B. Verbrennt mit einer grünen Flamme C. pH einer 3,3prozentigen 3,8 bis 4,8 wäßrigen Lösung Reinheit Peroxide Keine Färbung bei Zusatz von KI-Lösung Arsen Nicht mehr als 1 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 285 NATRIUMTETRABORAT (BORAX) Synonyme Natriumborat Borax Definition Chemische Bezeichnung Natriumtetraborat Natriumbiborat Natriumpyroborat EINECS 215-540-4 Chemische Formel Na tief 2 B tief 4 O tief 7 Na tief 2 B tief 4 O tief 7 . 10 H tief 2 O Molekulargewicht 201,27 Beschreibung Pulver bzw. glasähnliche Platten, die bei Luftkontakt undurchsichtig werden; in Wasser langsam löslich Merkmale A. Schmelzbereich Zwischen 171 Grad C und 175 Grad C mit Zersetzung Reinheit Peroxide Keine Färbung bei Zusatz von KI-Lösung Arsen Nicht mehr als 1 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg E 290 KOHLENDIOXID Synonyme Kohlensäure Trockeneis (Festform) Kohlensäureanhydrid Definition Chemische Bezeichnung Kohlendioxid EINECS 204-696-9 Chemische Formel CO tief 2 Molekulargewicht 44,01 Gehalt Nicht weniger als 99% (G/V) des Gases Beschreibung Unter Normalbedingungen farbloses Gas mit leicht stechendem Geruch. Im Handel erhältliches Kohlendioxid wird flüssig in Druckzylindern oder in Großraumspeichersystemen bzw. in komprimierten Festblöcken (Trockeneis) transportiert und gehandelt. Feste Formen enthalten normalerweise Zusätze wie Propylenglykol oder Mineralöl als Bindemittel Merkmale A. Ausfällung Strömt ein Teil der Probe durch eine Bariumhydroxidlösung, entsteht eine weiße Ausfällung, die sich in verdünnter Essigsäure unter Schaumbildung auflöst Reinheit Acidität Wird 915 ml Gas durch 50 ml gerade zum Sieden gebrachtes Wasser durchgeperlt, so darf dieses Wasser bei Verwendung von Methylorange als Indikator keinen höheren Säuregrad aufweisen als 50 ml gerade zum Sieden gebrachtes Wasser, dem 1 ml Chlorwasserstoffsäure (0,01 N) zugesetzt wurde Reduzierende Stoffe 915 ml Gas, durch 25 ml mit 3 ml Phosphorwasserstoff und Ammoniak angereichertes Sulfit Ammoniaksilbernitratreagens durchgeperlt, darf nicht zur Trübung bzw. Schwarzfärbung dieser Lösung führen Kohlenmonoxid Nicht mehr als 10 myl/l Öl Nicht mehr als 0,1 mg/l E 300 ASCORBINSÄURE Definition Chemische Bezeichnung L-Ascorbinsäure Ascorbinsäure 2,3-Didehydro-L-threohexon- 1,4-lacton 3-Keto-L-gulofuranolacton EINECS 200-066-2 Chemische Formel C tief 6 H tief 8 O tief 6 Molekulargewicht 176,13 Gehalt Ascorbinsäure enthält nach 24stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure mindestens 99% C tief 6 H tief 8 O tief 6 Beschreibung Weißes bis schwach gelbliches, geruchloses kristallines Pulver Merkmale A. Schmelzbereich Zwischen 189 Grad C und 193 Grad C mit Zersetzung B. Positive Prüfung auf Ascorbinsäure Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 0,4% nach 24stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure Sulfatasche Höchstens 0,1% 20 Spezifische Drehung (alpha) D zwischen +20,5 Grad und +21,5 Grad (10% Gewicht/Volumen wäßrige Lösung) pH in 2% wäßriger Lösung Zwischen 2,4 und 2,8 Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 301 NATRIUMASCORBAT Definition Chemische Bezeichnung Natriumascorbat Natrium-L-Ascorbat 2,3-Didehydro-L-threohexon-1,4- lactronnatriumenolat 3-Keto-L-gulofuranolacton- natriumenolat EINECS 205-126-1 Chemische Formel C tief 6 H tief 7 O tief 6 Na Molekulargewicht 198,11 Gehalt Natriumascorbat enthält nach 24stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure mindestens 99% C tief 6 H tief 7 O tief 6 Na Beschreibung Weißes oder fast weißes, geruchloses kristallines Pulver, das unter Lichteinwirkung dunkler wird Merkmale A. Positive Prüfungen und Ascorbat und auf Natrium Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 0,25% nach 24stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure 20 Spezifische Drehung (alpha) D zwischen +103 Grad und +106 Grad (10% Gewicht/Volumen wäßrige Lösung) pH in 10% wäßriger Lösung Zwischen 6,5 und 8,0 Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 302 CALCIUMASCORBAT Definition Chemische Bezeichnung Calciumascorbatdihydrat Calciumsalz von 2,3-Didehydro-L-threohexon-1,4- lactondihydrat EINECS 227-261-5 Chemische Formel C tief 12 H tief 14 O tief 12 Ca . 2H tief 2 O Molekulargewicht 426,35 Gehalt Mindestens 98% der von flüchtigen Bestandteilen freien Substanz Beschreibung Weißes bis sehr schwach graugelb gefärbtes geruchloses kristallines Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Ascorbat und auf Calcium Reinheit Fluorid Höchstens 10 mg/kg (als Fluor) 20 Spezifische Drehung (alpha) D zwischen +95 Grad und +97 Grad (5% Gewicht/Volumen wäßrige Lösung) pH in 10% wäßriger Lösung Zwischen 6,0 und 7,5 Flüchtige Bestandteile Höchstens 0,3%, bestimmt durch 24stündiges Trocknen bei Raumtemperatur in einem Exsikkator über Schwefelsäure oder Phosphorpentoxid Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 304 (
  8. i)ASCORBYLPALMITAT Definition Chemische Bezeichnung Ascorbylpalmitat L-Ascorbylpalmitat 2,3-Didehydro-L-threohexon-1,4- lacton-6-palmitat 6-Palmitoyl-3-keto-L- gulofuranolacton EINECS 205-305-4 Chemische Formel C tief 22 H tief 38 O tief 7 Molekulargewicht 414,55 Gehalt Mindestens 98% der getrockneten Substanz Beschreibung Weißes oder gelblichweißes Pulver mit Zitrusgeruch Merkmale A. Schmelzbereich Zwischen 107 Grad C und 117 Grad C Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 2,0% nach 1stündigem Trocknen in einem Vakuum-Trockenschrank zwischen 56 Grad C und 60 Grad C Sulfatasche Höchstens 0,1% 20 Spezifische Drehung (alpha) D zwischen +21 Grad und +24 Grad (5% Gewicht/Volumen in Methanollösung) Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 304 (
  9. ii)ASCORBYLSTEARAT Definition Chemische Bezeichnung Ascorbylstearat L-Ascorbylstearat 2,3-Didehydro-L-threohexon-1,4- lacton-6-stearat 6-Stearoyl-3-keto-L-gulofuranolacton EINECS 246-944-9 Chemische Formel C tief 24 H tief 42 O tief 7 Molekulargewicht 442,6 Gehalt Mindestens 98% Beschreibung Weißes oder gelblichweißes Pulver mit Zitrusgeruch Merkmale A. Schmelzpunkt Etwa 116 Grad C Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 2,0% nach 1stündigem Trocknen in einem Vakuum-Trockenschrank zwischen 56 Grad C und 60 Grad C Sulfatasche Höchstens 0,1% Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 306 STARK TOCOPHEROLHALTIGE EXTRAKTE Definition Gewonnen durch Vakuum-Dampfdestillation von pflanzlichen Speiseölerzeugnissen, enthält konzentrierte Tocopherole und Tocotrienole wie d-alpha-, d-beta-, d-gamma- und d-zeta-Tocopherole Molekulargewicht 430,71 (d-alpha-Tocopherol) Gehalt Mindestens 34% Tocopherole insgesamt Beschreibung Bräunlichrotes bis rotes klares, zähflüssiges Öl mit mildem, charakteristischem Geruch und Geschmack. Wachsähnliche Bestandteile können in mikrokristalliner Form abgeschieden werden Merkmale A. Nachweis durch ein geeignetes chromatographisches Verfahren (Gas/Flüssigkeit) B. Löslichkeitstests Nicht wasserlöslich; löslich in Ethanol; mischbar mit Äther Reinheit Sulfatasche Höchstens 0,1% 20 Spezifische Drehung (alpha) D mindestens +20 Grad Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 307 ALPHA-TOCOPHEROL Synonyme DL-alpha-Tocopherol Definition Chemische Bezeichnung DL-5,7,8-Trimethyltocol DL-2,5,7,8-tetramethyl-2-(4`,8`,12`- trimethyltridecyl)-6-chromanol EINECS 200-412-2 Chemische Formel C tief 29 H tief 50 O tief 2 Molekulargewicht 430,71 Gehalt Mindestens 96% Beschreibung Gelblich bis gelbbraunes, nahezu geruchloses, klares, zähflüssiges Öl, das unter Luft- oder Lichteinwirkung oxidiert bzw. sich dunkel färbt Merkmale A. Löslichkeitstests Nicht wasserlöslich; leicht löslich in Ethanol; mischbar mit Äther B. Spektrophotometrie In reinem Ehtanol ist die maximale Absorption etwa 292 mm Reinheit 20 Brechungsindex n D 1,503 bis 1,507 1% Spezifische E 1 cm (292
  10. nm)72 bis 76 1% (0,01 g in 200 ml reinem Absorption E 1 cm in Ethanol Ethanol) Sulfatasche Höchstens 0,1% 20 Spezifische Drehung (alpha) D Grad +-0,05 Grad (10%ige Lösung in Chloroform) Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 308 GAMMA-TOCOPHEROL Synonyme DL-gamma-Tocopherol Definition Chemische Bezeichnung 2,7,8-Trimethyl-2-(4`,8`,12`- trimethyltridecyl)-6-chromanol EINECS 231-523-4 Chemische Formel C tief 28 H tief 48 O tief 2 Molekulargewicht 416,69 Gehalt Mindestens 97% Beschreibung Hellgelbes, klares, zähflüssiges Öl, das unter Luft- oder Lichteinwirkung oxidiert bzw. sich dunkel färbt Merkmale A. Spektrometrie In reinem Ethanol sind die maximalen Absorptionen etwa 298 nm und 257 nm Reinheit 20 Brechungsindex n D 1,503 bis 1,507 1% Spezifische E 1 cm (298
  11. nm)91 bis 97 1% Absorption E 1 cm in Ethanol 1% E 1 cm (257
  12. nm)5,0 bis 8,0 Sulfatasche Höchstens 0,1% Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 309 DELTA-TOCOPHEROL Definition Chemische Bezeichnung 2,8-Dimethyl-2-(4`,8`,12`- trimethyltridecyl-6-chromanol EINECS 204-299-0 Chemische Formel C tief 27 H 46 O tief 2 Molekulargewicht 402,7 Gehalt Mindestens 97% Beschreibung Hellgelbes oder orangefarbenes, klares, zähflüssiges Öl, das unter Luft- oder Lichteinwirkung oxidiert bzw. sich dunkel färbt Merkmale A. Spektrometrie In reinem Ethanol sind die maximalen Absorptionen etwa 298 nm und 257 nm Reinheit 20 Brechungsindex (alpha) D 1,500 bis 1,504 1% Spezifische E 1 cm (298
  13. nm)89 bis 95 1% Absorption E 1 cm in Ethanol 1% E 1 cm (257
  14. nm)3,0 bis 6,0 Sulfatasche Höchstens 0,1% Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 310 PROPYLGALLAT Definition Chemische Bezeichnung Propylgallat Propylester der Gallussäure n-Propylester der 3,4,5-Trihydroxybenzoesäure EINECS 204-498-2 Chemische Formel C tief 10 H tief 12 O tief 5 Molekulargewicht 212,20 Gehalt Mindestens 98%, bezogen auf die Trockenmasse Beschreibung Weißes bis cremeweißes, geruchloses kristallines Pulver Merkmale A. Löslichkeit Schwer löslich in Wasser, leicht löslich in Ethanol, Ether und 1,2-Propan-diol B. Schmelzbereich Zwischen 146 Grad C und 150 Grad C nach 4stündigem Trocknen bei 110 Grad C Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 1,0% (110 Grad C, 4 Std.) Sulfatasche Höchstens 0,1% Freie Säuren Höchstens 0,5%, als Gallussäure Chlorierte organische Höchstens 100 mg/kg, als Chlor Verbindungen 1% Spezifische E 1 cm (275 nm), mindestens 485 und 1% höchstens 520 Absorption E 1 cm in Ethanol Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 311 OCTYLGALLAT Definition Chemische Bezeichnung Octylgallat Octylester der Gallussäure n-Octylester der 3,4,5-Trihydroxybenzoesäure EINECS 213-853-0 Chemische Formel C tief 15 H tief 22 O tief 5 Molekulargewicht 282,34 Gehalt Mindestens 98%, nach 6stündigem Trocknen bei 90 Grad C Beschreibung Weißes bis cremeweißes, geruchloses Pulver Merkmale A. Löslichkeit Wasserunlöslich, leicht löslich in Ethanol, Ether und Propan-1,2-diol B. Schmelzbereich Zwischen 99 Grad C und 102 Grad C nach 6stündigem Trocknen bei 90 Grad C Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 0,5% (90 Grad C, 6 Std.) Sulfatasche Höchstens 0,05% Freie Säuren Höchstens 0,5%, als Gallussäure Chlorierte organische Höchstens 100 mg/kg, als Chlor Verbindungen 1% Spezifische E 1 cm (275 nm), mindestens 375 und 1% höchstens 390 Absorption E 1 cm in Ethanol Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 312 DODECYLGALLAT Synonyme Laurylgallat Definition Chemische Bezeichnung Dodecylgallat Dodecylester der Gallusäure n-Dodecylester (oder Laurylester) der 3,4,5-Trihydroxybenzoesäure EINECS 214-620-6 Chemische Formel C tief 19 H tief 30 O tief 5 Molekulargewicht 338,45 Gehalt Mindestens 98%, nach 6stündigem Trocknen bei 90 Grad C Beschreibung Weißes oder cremweißes, geruchloses Pulver Merkmale A. Löslichkeit Wasserunlöslich, leicht löslich in Ethanol und Ether B. Schmelzbereich Zwischen 95 Grad C und 98 Grad C nach 6stündigem Trocknen bei 90 Grad C Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 0,5% (90 Grad C, 6 Std.) Sulfatasche Höchstens 0,05% Freie Säuren Höchstens 0,5%, als Gallussäure Chlorierte organische Höchstens 100 mg/kg, als Chlor Verbindungen 1% Spezifische E 1 cm (275 nm), mindestens 300 und 1% höchstens 325 Absorption E 1 cm in Ethanol Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 10 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 30 mg/kg E 315 ISOASCORBINSÄURE Synonyme D-Araboascorbinsäure Erythorbinsäure Definition Chemische Bezeichnung D-Erytho-2-hexencarbonsäure-gamma- lacton Isoascorbinsäure D-Isoascorbinsäure EINECS 201-928-0 Chemische Formel C tief H tief 8 O tief 6 Molekulargewicht 176,13 Gehalt Mindestens 98%, bezogen auf die Trockenmasse Beschreibung Weißes oder gelbliches kristallines Pulver, das unter Lichteinwirkung allmählich dunkler wird Merkmale A. Schmelzbereich Zwischen 164 Grad C und 172 Grad C mit Zersetzung B. Positivtest für Ascorbinsäure/ Farbreaktion Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 0,4% nach 3stündigem Trocknen unter verringertem Druck auf Kieselsäuregel Sulfatasche Höchstens 0,3% 25 Spezifische Drehung (alpha) D -16,5 Grad bis -18,0 Grad (10% (Gewicht/Volumen) wäßrige Lösung) Oxalate Bei Hinzufügung von zwei Tropfen Eisessig und 5 ml einer 10%igen Calciumacetatlösung zu einer Lösung von 1 g in 10 ml Wasser sollte die Lösung klar bleiben Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 316 NATRIUMISOASCORBAT Synonyme Natriumerythorbat Definition Chemische Bezeichnung Natriumisoascorbat Natrium-D-Isoascorbinsäure Natriumsalz von 2,3-Didehydro-D-erytho-hexon-1,4- lacton 3-Keto-D-gulofurano-lacton- natriumenolatmonohydrat EINECS 228-973-9 Chemische Formel C tief 6 H tief 7 O tief 6 Na . H tief 2 O Molekulargewicht 216,13 Gehalt Mindestens 98% nach 24stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure, ausgedrückt als Monohydrat Beschreibung Weißes kristallines Pulver Merkmale A. Löslichkeit Leicht wasserlöslich; schwer löslich in Ethanol B. Positive Prüfung auf Ascorbinsäure/ Farbreaktion C. Positive Prüfung auf Natrium Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 0,25% nach 24stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure 25 Spezifische Drehung (alpha) D +95 Grad bis +98 Grad (10% Gewicht/Volumen) wäßrige Lösung) pH-Wert einer 10%igen 5,5 bis 8,0 wäßrigen Lösung Oxalate Bei Hinzufügung von zwei Tropfen Eisessig und 5 ml einer 10%igen Calciumacetatlösung zu einer Lösung von 1 g in 10 ml Wasser sollte die Lösung klar bleiben Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mglkg E 320 BUTYLHYDROXYANISOL (BHA) Synonym BHA Definition Chemische Bezeichnung 3-tert-Butyl-4-hydroxyanisol Gemisch aus 2-tert-Butyl-4-hydroxyanisol und 3-tert-Butyl-4-hydroxyanisol EINECS 246-563-8 Chemische Formel C tief 11 H tief 16 O tief 2 Molekulargewicht 180,25 Gehalt Mindestens 98,5% C tief 11 H tief 16 O tief 2 und mindestens 85% 3-tert-Butyl-4-hydroxyanisolisomer Beschreibung Weiße oder schwach gelbliche Kristalle oder wachsartiger Feststoff mit leicht aromatischem Geruch Merkmale A. Löslichkeit Nicht wasserlöslich, in Ethanol gut löslich B. Schmelzbereich 48 °C bis 63 °C C. Farbreaktion Reagiert positiv auf den Phenolgruppentest Reinheit Sulfatasche Höchstens 0,05% nach Kalzinierung bei 800 + 25 °C Verunreinigungen durch Höchstens 0,5% Phenole 1% Spezifische Absorption E 1 cm (290 nm), mindestens 190 und 1% höchstens 210 E 1 cm Spezifische Absorption 1% 1% E 1 cm (228 nm), mindestens 326 und E 1 cm höchstens 345 Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg E 321 BUTYLHYDROXYTOLUOL (BHT) Synonyme BHT Definition Chemische Bezeichnung 2,6-Ditertiärbutyl-p-Kresol 4-Methyl-2,6-Diternärbutylphenol EINECS 204-881-4 Chemische Formel C tief 15 H tief 24 O Molekulargewicht 220,36 Gehalt Mindestens 99% Beschreibung Weißer kristalliner oder flockiger Feststoff, geruchlos oder mit charakteristischem, leicht aromatischem Geruch Merkmale A. Löslichkeit Nicht löslich in Wasser und 1,2-Propan-diol; leicht löslich in Ethanol B. Schmelzpunkt 70 Grad C C. Maximale Extinktion Die Absorption zwischen 230 und 320 nm einer Schicht von 2 cm einer Lösung von 1 : 100 000 in absolutem Ethanol hat nur ein Maximum bei 278 nm Reinheit Sulfatasche Höchstens 0,005% Verunreinigungen durch Höchstens 0,5% Phenole Spezifische E 1 cm (278 nm), mindestens 81 und 1% höchstens 88 Absorption E 1 cm in Ethanol Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als PB) Höchstens 10 mg/kg E 322 LECITHINE Synonyme Phosphatide Phospholipide Definition Lecithine sind Mischungen oder Fraktionen aus Phosphatiden, die mittels physikalischer Verfahren aus tierischen oder pflanzlichen Nahrungsmitteln gewonnen werden; sie umfassen auch die hydrolisierten Stoffe, die mit ungefährlichen und geeigneten Enzymen gewonnen werden. Das Enderzeugnis darf keinerlei enzymatische Restaktivität aufweisen Die Lecithine dürfen in wäßrigem Medium mittels Wasserstoffperoxid leicht gebleicht sein; diese Oxydation darf die Phosphatide der Lecithine chemisch nicht verändern EINECS 232-307-2 Gehalt - Lecithine: mindestens 60% in Aceton unlösliche Stoffe - hydrolisierte Lecithine: mindestens 56% in Aceton unlösliche Stoffe Beschreibung - Lecithine: braune Flüssigkeit oder zähe Halbflüssigkeit oder Pulver - hydrolisierte Lecithine: hellbraune bis braune zähe Flüssigkeit oder Paste Merkmale A. Positive Prüfungen auf Cholin, Phosphor- und Fettsäuren B. Test für hydrolisiertes In einem 800-ml-Becher 500 ml Wasser Lecithin (30 bis 35 Grad C) füllen; unter ständigem Rühren langsam 50 ml der Probe hinzufügen. Bei hydrolisiertem Lecithin ergibt sich eine homogene Emulsion. Bei nicht hydrolisiertem Lecithin setzt sich eine Masse von etwa 50 g ab Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 2,0% nach 1stündigem Trocknen bei 105 Grad C In Toluol unlösliche Stoffe Höchstens 0,3% Säurezahl - Lecithine: höchstens 35 mg Kaliumhydroxid pro Gramm - hydrolisierte Lecithine: höchstens 45 mg Kaliumhydroxid pro Gramm Peroxidzahl Höchstens 10 Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 325 NATRIUMLACTAT Definition Chemische Bezeichnung Natriumlactat Natrium-2-hydroxypropanoat EINECS 200-772-0 Chemische Formel C tief 3 H tief 5 Na O tief 3 Molekulargewicht 112,06 (Trockensubstanz) Gehalt Mindestens 57% und höchstens 66% Beschreibung Farblose, durchsichtige Flüssigkeit Geruchlos oder mit leichtem, charakteristischem Geruch Merkmale A. Positive Prüfung auf Lactat B. Positive Prüfung auf Kalium Reinheit Säuregehalt Höchstens 0,5% der Trockensubstanz, ausgedrückt in Milchsäure pH-Wert einer 20%igen 6,5 bis 7,5 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg Reduzierende Stoffe Keine Reduktion von Fehlingscher Lösung Hinweis: Diese Spezifikation bezieht sich auf eine 60%ige wäßrige Lösung. E 326 KALIUMLACTAT Definition Chemische Bezeichnung Kaliumlactat Kalium-2-hydroxypropanoat EINECS 213-631-3 Chemische Formel C tief 3 H tief 5 O tief 3 K Molekulargewicht 128,17 (Trockensubstanz) Gehalt Mindestens 57% und höchstens 66% Beschreibung Leicht zähe, klare Flüssigkeit Geruchlos oder mit leichtem, charakteristischem Geruch Merkmale A. Glühen Kaliumlactatlösung zu Asche verglühen. Die Asche ist alkalisch und schäumt beim Hinzufügen von Säure auf B. Farbreaktion 2 ml Kaliumlactatlösung auf 5 ml einer 1%igen Lösung von Katechin in Schwefelsäure geben; im Kontaktbereich ist eine tiefrote Färbung festzustellen C. Positive Prüfungen auf Kalium und auf Lactat Reinheit Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg Acidität 1 g Kaliumlactatlösung in 20 ml Wasser auflösen, 3 Tropfen Phenolphthalein hinzufügen und mit 0,1 Natriumhydroxid titrieren. Es sollten nicht mehr als 0,2 ml erforderlich sein Reduzierende Stoffe Keine Reduktion von Fehlingscher Lösung Hinweis: Diese Spezifikation bezieht sich auf eine 50%ige wäßrige Lösung. E 327 CALCIUMLACTAT Definition Chemische Bezeichnung Calciumdilactat Calciumdilaczathydrat Calciumsalz der 2-Hydroxypropansäure EINECS 212-406-7 Chemische Formel (C tief 3 H tief 5 O tief 2) tief 2 Ca . nH tief 2 O (n = 0 bis 5) Molekulargewicht 218,22 (Trockensubstanz) Gehalt Mindestens 98% (Trockensubstanz) Beschreibung Fast geruchloses, weiße, kristallines Pulver oder Granulat Merkmale A. Positive Prüfungen auf Calcium und auf Lactat B. Löslichkeit Wasserlöslich, praktisch nicht löslich in Ethanol Reinheit Trocknungsverlust Bestimmt durch vierstündige Trocknung bei 120 Grad C - wasserfrei: höchstens 3% - mit 1 Wassermolekül: höchstens 8% - mit 3 Wassermolekülen: höchstens 20% - mit 4,5 Wassermolekülen: höchstens 27% Acidität Höchstens 0,5% der Trockensubstanz, als Milchsäure Fluoride Höchstens 30 mg/kg, als Fluor pH-Wert einer 5%igen Lösung 6,0 bis 8,0 Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg Reduzierende Stoffe Keine Reduktion von Fehlingscher Lösung E 330 CITRONENSÄURE Definition Chemische Bezeichnung Zitronensäure 2-Hydroxypropan-1,2,3- tricarboxylsäure EINECS 201-069-1 Chemische Formel
  15. a)C tief 6 H tief 8 O tief 7 (wasserfrei)
  16. b)C tief 6 H tief 8 O tief 7 . H tief 2 O (Monohydrat) Molekulargewicht
  17. a)192,13 (wasserfrei)
  18. b)210,15 (Monohydrat) Gehalt Citronensäure (oder Zitronensäure) kann wasserfrei sein oder ein Wassermolekül enthalten. Citronensäure enthält mindestens 99,5% C tief 6 H tief 8 O tief 7, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Weißes oder farbloses, geruchloses, kristallines Pulver mit sehr saurem Geschmack. Das Monohydrat verwittert in trockener Luft Merkmale A. Löslichkeit Sehr leicht wasserlöslich, leicht löslich in Ethanol, löslich in Ether Reinheit Wassergehalt Wasserfreie Zitronensäure enthält höchstens 0,5% Wasser; das Monohydrat enthält höchstens 8,8% Wasser (Karl-Fischer-Verfahren) Sulfatasche Höchstens 0,05% nach Kalzinierung bei 800 +-25 Grad C Arsen Höchstens 1 mg/kg Blei Höchstens 1 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 5 mg/kg Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure Leicht carbonisierbare 1 g der Probe (Pulver) mit 10 ml Stoffe mindestens 98%iger Schwefelsäure im Dunkeln im Wasserbad bei 90 Grad C eine Stunde lang erhitzen; es darf höchstens eine schwachbraune Färbung entstehen (Vergleichsflüssigkeit K) E 331 (
  19. i)MONONATRIUMCITRAT Synonyme Einbasisches Natriumcitrat Definition Chemische Bezeichnung Mononatriumcitrat Mononatriumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure Chemische Formel
  20. a)C tief 6 H tief 7 O tief 7 Na (wasserfrei)
  21. b)C tief 6 H tief 7 O tief 7 Na . H tief 2 O Monohydrat) Molekulargewicht
  22. a)214,11 (wasserfrei)
  23. b)232,23 (Monohydrat) Gehalt Mindestens 99%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Weißes kristallines Pulver oder farblose Kristalle Merkmale A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Natrium Reinheit Trocknungsverlust Bestimmt durch vierstündige Trocknung bei 180 Grad C - wasserfrei: höchstens 1% - Monohydrat: höchstens 8,8% Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure pH-Wert einer 1%igen 3,5 bis 3,8 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 1 mg/kg Blei Höchstens 1 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 5 mg/kg E 331 (
  24. ii)DINATRIUMCITRAT Synonyme Zweibasisches Natriumcitrat Definition Chemische Bezeichnung Dinatriumcitrat Dinatriumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure Dinatriumsalz der Zitronensäure mit 1,5 Wassermolekülen EINECS 205-623-3 Chemische Formel CH tief 6 O tief 7 Na tief 2 . 1,5H tief 2 O Molekulargewicht 263,11 Gehalt Mindestens 99%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Weißes kristallines Pulver oder farblose Kristalle Merkmale A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Natrium Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 13% nach vierstündiger Trocknung bei 180 Grad C Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure pH-Wert einer 1%igen 4,9 bis 5,2 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 1 mg/kg Blei Höchstens 1 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 5 mg/kg E 331 (iii) TRINATRIUMCITRAT Synonyme Dreibasisches Natriumcitrat Definition Chemische Bezeichnung Trinatriumcitrat Trinatriumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure Trinatriumsalz der Zitronensäure, wasserfrei, als Dihydrat oder als Pentahydrat EINECS 200-675-3 Chemische Formel Wasserfrei: C tief 6 H tief 5 O tief 7 Na tief 3 Hydrate: C tief 6 H tief 5 O tief 7 Na tief 3 . nH tief 2 O (n = 2 oder 5) Molekulargewicht 258,07 (Wasserfrei) Gehalt Mindestens 99%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Weißes kristallines Pulver oder farblose Kristalle Merkmale A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Natrium Reinheit Trocknungsverlust Bestimmt durch vierstündige Trocknung bei 180 Grad C - wasserfrei: höchstens 1% - Dihydrat: höchstens 13,5% - Pentahydrat: höchstens 30,3% Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure pH-Wert einer 5%igen 7,5 bis 9,0 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 1 mg/kg Blei Höchstens 1 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 5 mg/kg E 332 (
  25. i)MONOKALIUMCITRAT Synonyme Einbasisches Kaliumcitrat Definition Chemische Bezeichnung Monokaliumcitrat Monokaliumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure Wasserfreies Monokaliumsalz der Zitronensäure EINECS 212-753-4 Chemische Formel C tief 6 H tief 7 O tief 7 K Molekulargewicht 230,21 Gehalt Mindestens 99%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Weißes, hygroskopisches, körniges Pulver oder durchsichtige Kristalle Merkmale A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Kalium Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 1%, bestimmt durch vierstündige Trocknung bei 180 Grad C Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure pH-Wert einer 1%igen 3,5 bis 3,8 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 1 mg/kg Blei Höchstens 1 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 5 mg/kg E 332 (
  26. ii)TRIKALIUMCITRAT Synonyme Dreibasisches Kaliumcitrat Definition Chemische Bezeichnung Trikaliumcitrat Trikaliumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure Trikaliumsalzmonohydrat der Zitronensäure EINECS 212-755-5 Chemische Formel C tief 6 H tief 5 O tief 7 K tief 3 . H tief 2 O Molekulargewicht 324,42 Gehalt Mindestens 99%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Weißes, hygroskopisches, körniges Pulver oder durchsichtige Kristalle Merkmale A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Kalium Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 6% nach vierstündiger Trocknung bei 180 Grad C Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure pH-Wert einer 5%igen 7,5 bis 9,0 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 1 mg/kg Blei Höchstens 1 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 5 mg/kg E 333 (
  27. i)MONOCALCIUMCITRAT Synonyme Einbasisches Calciumcitrat Definition Chemische Bezeichnung Monocalciumcitrat Monocalciumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure Monocalciumsalzmonohydrat der Zitronensäure Chemische Formel (C tief 6 H tief 7 O tief 7) tief 2 Ca . H tief 2 O Molekulargewicht 440,32 Gehalt Mindestens 97,5%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Feines weißes Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Calcium Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 7% nach vierstündiger Trocknung bei 180 Grad C Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure pH-Wert einer 1%igen 3,2 bis 3,5 wäßrigen Lösung Fluoride Höchstens 30 mg/kg, als Fluor Arsen Höchstens 1 mg/kg Blei Höchstens 1 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 5 mg/kg Carbonate Die Auflösung von 1 g Calciumcitrat in 10 ml 2n Salzsäure darf nur zur Bildung vereinzelter Bläschen führen E 333 (
  28. ii)DICALCIUMCITRAT Synonyme Zweibasisches Calciumcitrat Definition Chemische Bezeichnung Dicalciumcitrat Dicalciumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure Dicalciumsalztrihydrat der Zitronensäure Chemische Formel (C tief 6 H tief 7 O tief 7) tief 2 Ca tief 2 . 3H tief 2 O Molekulargewicht 530,42 Gehalt Mindestens 97,5%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Feines weißes Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Calcium Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 20% nach vierstündiger Trocknung bei 180 Grad C Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure Fluoride Höchstens 30 mg/kg, als Fluor Arsen Höchstens 1 mg/kg Blei Höchstens 1 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 5 mg/kg Carbonate Die Auflösung von 1 g Calciumcitrat in 10 ml 2n Salzsäure darf nur zur Bildung vereinzelter Bläschen führen E 333 (iii) TRICALCIUMCITRAT Synonyme Dreibasisches Calciumcitrat Definition Chemische Bezeichnung Tricalciumcitrat Tricalciumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure Tricalciumsalztetrahydrat der Zitronensäure EINECS 212-391-7 Chemische Formel (C tief 6 H tief 6 O tief 7) tief 2 Ca tief 3 . 4H tief 2 O Molekulargewicht 570,51 Gehalt Mindestens 97,5%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Feines weißes Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Calcium Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 14% nach vierstündiger Trocknung bei 180 Grad C Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure Fluoride Höchstens 30 mg/kg, als Fluor Arsen Höchstens 1 mg/kg Blei Höchstens 1 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 5 mg/kg Carbonate Die Auflösung von 1 g Calciumcitrat in 10 ml 2n Salzsäure darf nur zur Bildung vereinzelter Bläschen führen E 334 L(+)-WEINSÄURE Synonyme Weinsäure Definition Chemische Bezeichnung L-2,3-Dihyroxybernsteinsäure d-alpha,beta-Dihydroxybernsteinsäure EINECS 201-766-0 Chemische Formel C tief 4 H tief 6 O tief 6 Molekulargewicht 150,09 Gehalt Mindestens 99,5%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Farbloses, lichtdurchlässiges oder weißes kristallines Pulver Merkmale A. Schmelzbereich 168 bis 170 Grad C B. Positive Prüfung auf Tartrat Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 0,5%, bestimmt durch dreistündige Trocknung über P tief 2 O tief 5 Sulfatasche Höchstens 1 000 mg/kg nach Kalzinierung bei 800 +-25 Grad C 20 spezifische optische Drehung (alpha) D +11,5 Grad bis +13,5 Grad (20% Gewicht/Volumen wäßrige Lösung) Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure E 335 (
  29. i)MONONATRIUMTARTRAT Synonyme Mononatriumsalz der L(+)-Weinsäure Definition Chemische Bezeichnung Mononatriumsalz der 1-2,3-Dihydroxybernsteinsäure Mononatriumsalzmonohydrat der L(+)-Weinsäure Chemische Formel C tief 4 H tief 5 O tief 6 Na . H tief 2 O Molekulargewicht 194,05 Gehalt Mindestens 99%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Farblose, durchsichtige Kristalle Merkmale A. Positive Prüfungen auf Tartrat und auf Natrium Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 10% nach vierstündiger Trocknung bei 10 Grad C Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 335 (
  30. ii)DINATRIUMTARTRAT Definition Chemische Bezeichnung Dinatrium-L-tartrat Dinatrium(+)-tartrat Dinatriumsalz der (+)-2,3-Dihydroxybutandicaarbonsäure Dinatriumsalzdihydrat der L(+)-Weinsäure EINECS 212-773-3 Chemische Formel C tief 4 H tief 4 O tief 6 Na tief 2 . 2H tief 2 O Molekulargewicht 230,8 Gehalt Mindestens 99%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Farblose, durchsichtige Kristalle Merkmale A. Positive Prüfungen auf Tartrat und auf Natrium B. Löslichkeit 1 g ist in 3 ml Wasser nicht löslich; nicht löslich in Ethanol Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 17% nach vierstündiger Trocknung bei 150 Grad C Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure pH-Wert einer 1%igen 7,0 bis 7,5 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 336 (
  31. i)MONOKALIUMTARTRAT Synonyme Monobasisches Kaliumtartrat Weinstein Definition Chemische Bezeichnung Wasserfreies Monokaliumsalze der L(+)-Weinsäure Monokaliumsalz der 1-2,3-Dihydroxybutandicarbonsäure Chemische Formel C tief 4 H tief 5 O tief 6 K Molekulargewicht 188,16 Gehalt Mindestens 98%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Weißes kristallines oder körniges Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Tartrat und auf Kalium B. Schmelzpunkt 230 Grad C Reinheit pH-Wert einer 1%igen 3,4 wäßrigen Lösung Trocknungsverlust Höchstens 1% nach vierstündiger Trocknung bei 105 Grad C Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 336 (
  32. ii)DIKALIUMTARTRAT Definition Chemische Bezeichnung Dikaliumsalz der 1,2,3-Dihydroxybutandicarbonsäure Dikaliumsalz mit 1/2 Wassermolekül der L(+)-Weinsäure EINECS 213-067-82 Chemische Formel C tief 4 H tief 4 O 6 K tief 2 . 1/2 H tief 2 O Molekulargewicht 235,2 Gehalt Mindestens 99%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Weißes kristallines oder körniges Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Tartrat und auf Kalium B. Schmelzbereich Bei 230 Grad C Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 4% nach vierstündiger Trocknung bei 150 Grad C Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure pH-Wert einer 1%igen 7,0 bis 9,0 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 337 KALIUMNATRIUMTARTRAT Synonyme L(+)-Kaliumnatriumtartrat Rochellesalz Seignettesalz Natriumkalium-L(+)-tartrat Definition Chemische Bezeichnung Kaliumnatriumsalz der L-2,3-Dihydroxybutandicarbonsäure L(+)-Kaliumnatriumtartrat EINECS 206-156-8 Chemische Formel C tief 4 H tief 4 O tief 6 KNa . 4H tief 2 O Molekulargewicht 282,23 Gehalt Mindestens 99%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Farblose Kristalle oder weißes kristallines Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Tartrat, Kalium und Natrium b. Löslichkeit 1 g ist in 1 ml Wasser löslich, nicht löslich in Ethanol C. Schmelzbereich 70 bis 80 Grad C Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 26,0% und mindestens 21,0% nach dreistündiger Trocknung bei 150 Grad C Oxalate Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure pH-Wert einer 1%igen 6,5 bis 8,5 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 3 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 338 PHOSPHORSÄURE Synonyme Orthophosphorsäure Definition Chemische Bezeichnung Phosphorsäure EINECS 231-633-2 Chemische Formel H tief 3 PO tief 4 Molekulargewicht 98,00 Gehalt Mindestens 71% und höchstens 83%, berechnet auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Klare, farblose, zähe Flüssigkeit Merkmale A. Positive Prüfungen auf Säure und auf Phosphat Reinheit Flüchtige Säuren Höchstens 10 mg/kg (als Essigsäure) Chloride Höchstens 200 mg/kg (als Chlor) Nitrate Höchstens 5 mg/kg (als NaNO tief 3) Sulfate Höchstens 1 500 mg/kg (als CaSO tief 4) Fluoride Höchstens 10 mg/kg (als Fluor) Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg Hinweis: Diese Spezifikation bezieht sich auf eine 75%ige wäßrige Lösung. E 339 (
  33. i)MONONATRIUMPHOSPHAT Synonyme Mononatriummonophosphat Saures Mononatriummonophosphat Mononatriumorthophosphat Einbasisches Natriumphosphat Definition Chemische Bezeichnung Natriumdihydrogenmonophosphat EINECS 231-449-2 Chemische Formel Wasserfrei: NaH tief 2 PO tief 4 Monohydrat: NaH tief 2 PO tief 4 . H tief 2 O Dihydrat: NaH tief 2 PO tief 4 . 2H tief 2 O Molekulargewicht Wasserfrei: 119,98 Monohydrat: 138,00 Dihydrat: 156,01 Gehalt Mindestens 97% NaH tief 2 PO tief 4 nach einstündigem Trocknen bei 60 Grad C und darauffolgendem vierstündigem Trocknen bei 105 Grad C Beschreibung Weiße(s), geruchlose(s), leicht zerfließende(
  34. s)Pulver, Kristalle oder Körner Merkmale A. Positive Prüfungen auf Natrium und auf Phosphat B. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser; nicht löslich in Ethanol, Ether und Chloroform C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 58% bis 60% Reinheit Trocknungsverlust Nach einstündigem Trocknen bei 60 Grad C und darauffolgendem vierstündigem Trocknen bei 105 Grad C: Wasserfreies Salz: höchstens 2% Monohydrat: höchstens 15% Dihydrat: höchstens 25% Wasserunlösliche Stoffe Höchstens 0,2% auf Trockensubstanzbasis Fluoride Höchstens 10 mg/kg (als Fluor) pH-Wert einer 1%igen 4,1 bis 5,0 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 339 (
  35. ii)DINATRIUMPHOSPHAT Synonyme Dinatriummonophosphat Saures Dinatriumphosphat Dinatriumorthophosphat Sekundäres Natriumphosphat Definition Chemische Bezeichnung Dinatriumhydrogenmonophosphat Dinatriumhydrogenorthophosphat EINECS 231-448-7 Chemische Formel Wasserfrei: Na tief 2 HPO tief 4 Hydrat: Na tief 2 HPO tief 4 . nH tief 2 O (n = 2, 7 oder 12) Molekulargewicht 141,98 (wasserfrei) Gehalt Mindestens 98% Na tief 2 HPO tief 4 nach dreistündigem Trocknen bei 40 Grad C und darauffolgendem fünfstündigem Trocknen bei 105 Grad C Beschreibung Wasserfrei: weißes, hygroskopisches, geruchloses Pulver Erhältliche Hydrate: Dihydrat: weißes, kristallines, geruchloses Pulver Heptahydrat: weiß; geruchlose(s), verwitternde(
  36. s)Kristalle oder körniges Pulver Dodecahydrat: weißes, geruchloses, verwitterndes Pulver oder Kristalle Merkmale A. Positive Prüfungen auf Natrium und auf Phosphat B. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser; nicht löslich in Ethanol C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 49% bis 51% (wasserfrei) Reinheit Trocknungsverlust Nach dreistündigem Trocknen bei 40 Grad C und darauffolgendem fünfstündigem Trocknen bei 105 Grad C: Wasserfrei: höchstens 5% Dihydrat: höchstens 22% Heptahydrat: höchstens 50% Dodecahydrat: höchstens 61% Wasserunlösliche Stoffe Höchstens 0,2% auf Trockensubstanzbasis Fluoride Höchstens 10 mg/kg (als Fluor) pH-Wert einer 1%igen 8,4 bis 9,6 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 339 (iii) - TRINATRIUMPHOSPHAT Synonyme Trinatriumorthophosphat Definition Chemische Bezeichnung Trinatriummonophosphat Trinatriumphosphat Trinatriumorthophosphat EINECS 231-509-8 Chemische Formel Wasserfrei: Na tief 3 PO tief 4 Hydrat: Na tief 3 PO tief 4 . nH tief 2 O (n = 0,5, 1 oder 12) Molekulargewicht 163,94 (wasserfrei) Gehalt Mindestens 97% Na tief 3 PO tief 4 im wasserfreien Natriumphosphat sowie im Hemi- und Monohydrat auf Trockensubstanzbasis. Natriumphosphatdodecahydrat enthält mindestens 92% Na tief 3 PO tief 4 (nach dem Glühen) Beschreibung Weiße, geruchlose Kristalle, Körner oder kristallines Pulver. Folgende Hydrate sind erhältlich: Hemi-, Mono-, Hexa-, Octa-, Deca- und Dodecahydrate. Das Dodecahydrat enthält 1/4 Natriumhydroxydmolekül Merkmale A. Positiv, Prüfungen auf Natrium und auf Phosphat B. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser; nicht löslich in Ethanol C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 40,5% bis 43,5% (wasserfrei) Reinheit Glühverlust Nach zweistündigem Trocknen bei 120 Grad C und darauffolgendem 30minütigem Glühen bei 800 Grad C sind folgende Gewichtsverluste festzustellen: Wasserfrei: höchstens 2% Monohydrat: höchstens 11% Dodecahydrat: 45 bis 58% Wasserunlösliche Stoffe Höchstens 0,2% auf Trockensubstanzbasis Fluoride Höchstens 10 mg/kg (als Fluor) pH-Wert einer 1%igen 11,5 bis 12,5 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 340 (
  37. i)MONOKALIUMPHOSPHAT Synonyme Monobasisches Kaliumphosphat Kaliumorthophosphat Monokaliummonophosphat Definition Chemische Bezeichnung Kaliumdihydrogenphosphat Monokaliumdihydrogenorthophosphat Monokaliumdihydrogenmonophosphat EINECS 231-913-4 Chemische Formel KH tief 2 PO tief 4 Molekulargewicht 136,09 Gehalt Mindestens 98% nach vierstündigem Trocknen bei 105 Grad C Beschreibung Farblose, geruchlose Kristalle oder weißes körniges oder kristallines Pulver (hygroskopisch) Merkmale A. Positive Prüfungen auf Kalium und auf Phosphat B. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser; nicht löslich in Ethanol C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 51% bis 53% Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 2% nach vierstündigem Trocknen bei 105 Grad C Wasserunlösliche Stoffe Höchstens 0,2% auf Trockensubstanzbasis Fluoride Höchstens 10 mg/kg (als Fluor) pH-Wert einer 1%igen 4,2 bis 4,8 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 340 (
  38. ii)DIKALIUMPHOSPHAT Synonyme Zweibasisches Kaliumphosphat Dikaliumorthophosphat Dikaliummonophosphat Definition Chemische Bezeichnung Dikaliumhydrogenmonophosphat Dikaliumhydrogenphosphat Dikaliumhydrogenorthophosphat EINECS 231-834-5 Chemische Formel K tief 2 HPO tief 4 Molekulargewicht 174,18 Gehalt Mindestens 98% nach vierstündigem Trocknen bei 105 Grad C Beschreibung Farblose oder weiße Masse, Kristalle oder körniges Pulver (zerfließend) Merkmale A. Positive Prüfungen auf Kalium und auf Phosphat B. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser; nicht löslich in Ethanol C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 40,3% bis 41,5% Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 2% nach vierstündigem Trocknen bei 105 Grad C Wasserunlösliche Stoffe Höchstens 0,2% auf Trockensubstanzbasis Fluoride Höchstens 10 mg/kg (als Fluor) pH-Wert einer 1%igen 8,7 bis 9,4 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 340 (iii) TRIKALIUMPHOSPHAT Synonyme Dreibasisches Kaliumphosphat Trikaliumorthophosphat Trikaliummonophosphat Definition Chemische Bezeichnung Trikaliumphosphat Trikaliummonophosphat Trikaliumorthophosphat EINECS 231-907-1 Chemische Formel Wasserfrei: K tief 3 HPO tief 4 Hydrate: K tief 3 HPO tief 4 . nH tief 2 O (n = 1 oder 3) Molekulargewicht 212,27 (wasserfrei) Gehalt Mindestens 97% nach dem Glühen Beschreibung Farblose oder weiße, geruchlose, hygroskopische Kristalle oder Körner. U. a. sind folgende Hydrate erhältlich: Monohydrat und Trihydrat Merkmale A. Positive Prüfungen auf Kalium und Phosphat B. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser; nicht löslich in Ethanol C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 30,5% bis 33% (wasserfrei, nach dem Glühen) Reinheit Glühverlust Wasserfrei: höchstens 3%, Hydrate: höchstens 23%, nach einstündigem Trocknen bei 105 Grad C und darauffolgendem 30minütigem Glühen bei 800 Grad C +-25 Grad C Wasserunlösliche Stoffe Höchstens 0,2% auf Trockensubstanzbasis Fluoride Höchstens 10 mg/kg (als Fluor) ph-Wert einer 1%igen 11,5 bis 12,3 wäßrigen Lösung Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 341 (
  39. i)MONOCALCIUMPHOSPHAT Synonyme Monocalciumorthophosphat Monobasisches Calciumphosphat Definition Chemische Bezeichnung Calciumdihydrogenphosphat EINECS 231-837-1 Chemische Formel Wasserfrei: Ca(H tief 2 PO tief 4) tief 2 Monohydrat: Ca(H tief 2 PO tief 4) tief 2 . H tief 2 O Molekulargewicht Wasserfrei: 234,05 Monohydrat: 252,08 Gehalt Mindestens 95% auf Trockensubstanzbasis Beschreibung Körniges Pulver, weiße, zerfließende Kristalle oder Körner Merkmale A. Positive Prüfungen auf Calcium und auf Phosphat B. P tief 2 O tief 5-Gehalt 55,5% bis 61,1% (wasserfrei) C. CaO-Gehalt 23% bis 27,5% (wasserfrei) 19% bis 24,8% (Monohydrat) Reinheit Trocknungsverlust Mindestens 14% nach vierstündigem Trocknen bei 105 Grad C (wasserfrei) Höchstens 17,5% nach einstündigem Trocknen bei 60 Grad C und darauffolgendem vierstündigem Trocknen bei 105 Grad C (Monohydrat) Glühverlust Höchstens 17,5% nach 10minütigem Glühen bei 800 Grad C +-25 Grad C (wasserfrei) Höchstens 25% nach einstündigem Trocknen bei 105 Grad C und darauffolgendem 30minütigem Glühen bei 800 Grad C +-25 Grad C (Monohydrat) Fluoride Höchstens 30 mg/kg (als Fluor) Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 341 (
  40. ii)DICALCIUMPHOSPHAT Synonyme Dicalciumorthophosphat Zweibasisches Calciumphosphat Definition Chemische Bezeichnung Calciummonohydrogenphosphat Calciumhydrogenorthophosphat Sekundäres Calciumphosphat EINECS 231-826-1 Chemische Formel Wasserfrei: CaHPO tief 4 Monohydrat: CaHPO tief 4 . 2H tief 2 O Molekulargewicht Wasserfrei: 136,06 Dihydrat: 172,09 Gehalt Mindestens 98% und höchstens den Gegenwert von 102% CAHPO tief 4 nach dreistündigem Trocknen bei 200 Grad C Beschreibung Weiße Kristalle oder Körner, körniges Pulver oder Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Calcium und auf Phosphat B. Löslichkeit Schwer löslich in Wasser; nicht löslich in Ethanol C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 50% bis 52,5% (wasserfrei) Reinheit Glühverlust Höchstens 8,5% (wasserfrei) und 26,5% (Dihydrat) nach 30minütigem Glühen bei 800 Grad C +-25 Grad C Fluoride Höchstens 50 mg/kg Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 341 (iii) TRICALCIUMPHOSPHAT Synonyme Calciumorthophosphat Dreibasisches Calciumphosphat Calciumhydroxyphosphat Calciumhydroxylapatit Definition Chemische Bezeichnung Tricalciummonophosphat EINECS 231-840-8 Chemische Formel Ca tief 3(PO tief 4) tief 2 Molekulargewicht 310,17 Gehalt Mindestens 90% (nach dem Glühen) Beschreibung Weißes, geruch- und geschmackloses, luftbeständiges Pulver Merkmale A. Positive Prüfungen auf Calcium und auf Phosphat B. Löslichkeit Praktisch unlöslich in Wasser, nicht löslich in Ethanol, löslich in verdünnter Salzsäure und verdünnter Salpetersäure C. P tief 2 O tief 5-Gehalt 38,5% bis 48% (wasserfrei) Reinheit Glühverlust Höchstens 8% nach 30minütigem Glühen bei 800 Grad C +-25 Grad C (bei Massekonstanz) Fluoride Höchstens 50 mg/kg (als Fluor) Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 385 CALCIUMDINATRIUMETHYLENDIAMINTETRAACETAT Synonyme Calciumdinatrium-EDTA Calciumdinatriumedetat Definition Chemische Bezeichnung N,N`-1,2-Ethandiylbis (N-(carboxymethyl-(glycinat) ((4-O,O`,O hoch N,O hoch N) calciat
(2)-Dinatrium) Calciumdinatriumethylendiamin- tetraacetat Calciumdinatrium(ethylendinitrilo)- tetraacetat EINECS 200-529-9 Chemische Formel C tief 10 H tief 12 O tief 8 CaN tief 2 Na tief 2 . 2H tief 2 O Molekulargewicht 410,31 Gehalt Nicht weniger als 97% bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Weiße, geruchlose, kristalline Granulate bzw. weißes bis fast weißes Pulver, leicht hygroskopisch Merkmale A. Positive Prüfung auf Natrium und auf Calcium B. Chelatbildung in Gegenwart von Metallionen C. pH einer 1prozentigen Lösung: 6,5 bis 7,5 Reinheit Wassergehalt Zwischen 5 und 13% (Karl-Fischer-Verfahren) Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg E 1105 LYSOZYM Synonyme Lysozymhydrochlorid Muramidase Definition Lysozym ist ein lineares Polypeptid, das aus dem Eiweiß von Hühnereiern gewonnen wird und aus 129 Aminosäuren besteht. Es wirkt insofern als Enzym, als es die beta-(1-4)Bindungen zwischen N-Acetylmuraminsäure und N-Acetylglucosamin in den äußeren Membranen von Bakterienarten, insbesondere grampositive Organismen, auflösen kann. Es wird normalerweise als Hydrochlorid gewonnen Chemische Bezeichnung Nr. des Enzymausschuß(EC)-3.2.1.17 EINECS 232-620-4 Molekulargewicht Etwa 14 000 Gehalt Nicht weniger als 950 mg/g, bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Weißes, geruchloses Pulver mit leicht süßlichem Geschmack Merkmale A. Isoelektrischer Punkt 10,7 B. pH einer 2,0prozentigen wäßrigen Lösung: 3,0 bis 3,6 C. Absorptionsmaximum einer wäßrigen Lösung (25 mg/100
  1. ml)bei 281 nm, ein Minimum bei 252 nm Reinheit Wassergehalt Nicht mehr als 6,0% (Karl-Fischer-Verfahren) (nur Pulverform) Glührückstand Nicht mehr als 1,5% Stickstoff Nicht weniger als 16,8 und nicht mehr als 17,8% Arsen Nicht mehr als 1 mg/kg Blei Nicht mehr als 5 mg/kg Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg Mikrobiologische Kriterien Gesamtkeimzahl Nicht mehr als 5 x 10 hoch 4 Kolonien/g Salmonellen Keine in 25 g Staphylococcus aureus Keine in 1 g Escherichia coli Keine in 1 g Ethylenoxid darf zur Sterilisierung von Lebensmittelzusatzstoffen nicht verwendet werden. E 400 ALGINSÄURE Definition Lineares Glukuronoglykan, das hauptsächlich aus Beta-(1-4)-verbundenen D-Mannuronsäure- und Alpha-(1-4)-verbundenen L-Guluronsäureeinheiten in Pyranosering-Form besteht. Hydrophiles kolloidales Kohlehydrat, das unter Verwendung von verdünntem Alkali aus verschiedenen natürlich vorkommenden Braunalgenarten (Phaeophyceae) extrahiert wird Einecs 232-680-1 Chemische Formel (C tief 6 H tief 8 O tief 6) tief n Molekulargewicht 10 000-600 000 (typischer Durchschnittswert) Gehalt Nicht weniger als 20% und nicht mehr als 23% Kohlendioxid (CO tief 2), entsprechend 91% bis 104,5% Alginsäure (C tief 6 H tief 8 O tief 6) tief n (Äquivalentgewicht 200), bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Alginsäure kommt in faseriger, grob- und feinkörniger und in pulveriger Form vor. Weißes bis gelblich-braunes, praktisch geruchloses Pulver Merkmale A. Löslichkeit In Wasser und organischen Lösungsmitteln unlöslich, in Natriumcarbonat-, Natriumhydroxid- und Trinatriumphosphat-Lösungen schwer löslich B. Calciumchlorid- Einer 0,5%igen Lösung der Probe in Fällungstext 1 M Natriumhydroxidlösung ein Fünftel ihres Volumens einer 2,5%igen Calciumchloridlösung hinzufügen. Es bildet sich ein umfangreicher, gallertartiger Niederschlag. Durch diese Prüfung kann Alginsäure unterschieden werden von Gummi arabicum, Natriumcarboxymethylcellulose, Carboxymethylstärke, Carrageen, Gelatine, Ghattigummi, Karayagummi, Johannisbrotkernmehl, Methylcellulose und Tragantgummi C. Ammoniumsulfat- Einer 0,5%igen Lösung der Probe in Fällungstest 1 M Natriumhydroxidlösung die Hälfte ihres Volumens einer gesättigten Ammoniumsulfatlösung hinzufügen. Es bildet sich kein Niederschlag. Durch diese Prüfung kann Alginsäure unterschieden werden von Agar-Agar, Natriumcarboxymethylcellulose, Carrageen, verseiftem Pektin, Gelatine, Johannisbrotkernmehl, Methylcellulose und Stärke D. Farbreaktion 0,01 g der Probe durch Schütteln mit 0,15 ml 0,1 n Natriumhydroxid möglichst vollständig lösen, 1 ml saure Eisen(III)-Sulfat-Lösung hinzufügen. Innerhalb von 5 min entwickelt sich eine kirschrote Färbung, die sich schließlich in intensives Purpurrot verändert Reinheit pH-Wert einer Zwischen 2,0 und 3,5 3%igen Suspension Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über 4 Std.) Sulfatasche Nicht mehr als 8%, bezogen auf die Trockenmasse 1 M Nicht mehr als 2%, bezogen auf die Natriumhydroxidlösung Trockenmasse wasserunlösliche Bestandteile Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Cadmium Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm Hefen und Höchstens 500 Kolonien pro Gramm Schimmelpilze E. coli In 5 g nicht nachweisbar Salmonella Spp. In 10 g nicht nachweisbar E 401 NATRIUMALGINAT Definition Chemische Bezeichnung Natriumsalz der Alginsäure Chemische Formel (C tief 6 H tief 7 NaO tief 6) tief n Molekulargewicht 10 000-600 000 (typischer Durchschnittswert) Gehalt Nicht weniger als 18% und nicht mehr als 21% Kohlendioxid, entsprechend 90,8% bis 106,0% Natriumalginat (Äquivalentgewicht 222), bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Nahezu geruchloses, weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver Merkmale A. Positivtest für Natrium und Alginsäure Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über 4 Std.) Wasserunlösliche Nicht mehr als 2%, bezogen auf die Bestandteile Trockenmasse Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Cadmium Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm Hefen und Höchstens 500 Kolonien pro Gramm Schimmelpilze E. coli In 5 g nicht nachweisbar Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar E 402 KALIUMALGINAT Definition Chemische Bezeichnung Kaliumsalz der Alginsäure Chemische Formel (C tief 6 H tief 7 KO tief 6) tief n Molekulargewicht 10 000-600 000 (typischer Durchschnittswert) Gehalt Nicht weniger als 16,5% und nicht mehr als 19,5% Kohlendioxid, entsprechend 89,2% bis 105,5% Kaliumalginat (Äquivalentgewicht 238), bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Nahezu geruchloses, weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver Merkmale A. Positivtest für Kalium und Alginsäure Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über 4 Std.) Wasserunlösliche Nicht mehr als 2%, bezogen auf die Bestandteile Trockenmasse Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Cadmium Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm Hefen und Höchstens 500 Kolonien pro Gramm Schimmelpilze E. coli In 5 g nicht nachweisbar Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar E 403 AMMONIUMALGINAT Definition Chemische Bezeichnung Ammoniumsalz der Alginsäure Chemische Formel (C tief 6 H tief 11 NO tief 6) tief n Molekulargewicht 10 000-600 000 (typischer Durchschnittswert) Gehalt Nicht weniger als 18% und nicht mehr als 21% Kohlendioxid, entsprechend 88,7% bis 103,6% Ammoniumalginat (Äquivalentgewicht 217), bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver Merkmale A. Positivtest für Ammonium und Alginsäure Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über 4 Std.) Sulfatasche Höchstens 7% bezogen auf die Trockensubstanz Wasserunlösliche Nicht mehr als 2%, bezogen auf die Bestandteile Trockenmasse Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Cadmium Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle Höchstens 20 mg/kg Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm Hefen und Höchstens 500 Kolonien pro Gramm Schimmelpilze E. coli In 5 g nicht nachweisbar Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar E 404 CALCIUMALGINAT Synonyme Alginat-Calciumsalz Definition Chemische Bezeichnung Calciumsalz der Alginsäure Chemische Formel (C tief 6 H tief 7 Ca tief 1/2 O tief 6) tief n Molekulargewicht 10 000-600 000 (typischer Durchschnittswert) Gehalt Nicht weniger als 18% und nicht mehr als 21% Kohlendioxid, entsprechend 89,6% bis 104,5% Calciumalginat (Äquivalentgewicht 219), bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Nahezu geruchloses, weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver Merkmale A. Positivtest für Calcium und Alginsäure Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über 4 Std.) Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Cadmium Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm Hefen und Höchstens 500 Kolonien pro Gramm Schimmelpilze E. coli In 5 g nicht nachweisbar Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar E 405 PROPYLENGLYKOL-ALGINAT Synonyme Hydroxypropyl-Alginat Propylenglykolester der Alginsäure Definition Chemische Bezeichnung Propylenglykolester der Alginsäure; die Zusammensetzung schwankt je nach Veresterungsgrad und Anteil der freien und neutralisierten Carboxylgruppen im Molekül Chemische Formel (C tief 9 H tief 14 O tief 7) tief n Molekulargewicht 10 000-600 000 (typischer Durchschnittswert) Gehalt Nicht weniger als 16% und nicht mehr als 20% Kohlendioxid (CO tief 2), bezogen auf die Trockensubstanz Beschreibung Nahezu geruchloses, weißes bis gelblich-braunes faseriges oder körniges Pulver Merkmale A. Nach der Hydrolyse Positivtest für Propylenglykol und Alginsäure Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 20% (bei 105 Grad C über 4 Std.) Gesamt-Propylen- Zwischen 15% und 45% glykolgehalt Gehalt an freiem Höchstens 15% Propylenglykol Wasserunlösliche Höchstens 2%, bezogen auf die Trockenmasse Bestandteile Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Cadmium Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm Hefen und Höchstens 500 Kolonien pro Gramm Schimmelpilze E. coli In 5 g nicht nachweisbar Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar E 406 AGAR-AGAR Synonyme Agar Japanisches Agar-Agar Bengalische, ceylonesische, chinesische oder japanische Hausenblase Layor Carang Definition Chemische Bezeichnung Agar-Agar ist ein hydrophiles kolloidales Polysaccharid, das hauptsächlich aus D-Galaktoseeinheiten besteht. Bei ungefähr jeder zehnten D-Galaktopyranoseeinheit ist eine der Hydroxyl-Gruppen mit Schwefelsäure verestert, die durch Calcium, Magnesium, Kalium oder Natrium neutralisiert ist. Agar-Agar wird aus bestimmten natürlich vorkommenden Meeresalgen der Familien Gelidiaceae und Sphaerococcaceae und verwandten Rotalgen (Klasse Rhodophyceae) gewonnen Einecs 232-658-1 Gehalt Die Schwellen-Gelkonzentration sollte höchstens 0,25% betragen Beschreibung Agar-Agar ist geruchlos oder hat einen schwachen charakteristischen Geruch. Ungemahlenes Agar-Agar kommt normalerweise in Bündeln aus dünnen, häutigen, verklebten Streifen oder in geschnittener, flockiger oder körniger Form vor. Es kann leicht gelblich-orangefarben, gelblich-grau bis hellgelb oder farblos sein. Es ist zäh in feuchtem und spröde in trockenem Zustand. Agar-Agar-Pulver ist weiß bis gelblich-weiß oder hellgelb. Wird Agar-Agar in Wasser unter dem Mikroskop betrachtet, erscheint es körnig und leicht faserig. Es können Bruchstücke von Schwammnadeln und einige Kieselalgenschalen anwesend sein. In Chloralhydratlösung erscheint das Agar-Agar-Pulver durchsichtiger als in Wasser, ferner mehr oder weniger körnig, gestreift und eckig, und es enthält gelegentlich Kieselalgenschalen. Die Stärke des Gels kann durch Zusatz von Dextrose und Maltodextrinen oder Saccharose standardisiert werden Merkmale A. Löslichkeit Unlöslich in kaltem Wasser, löslich in kochendem Wasser Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 22% (bei 105 Grad C über 5 Std.) Asche Höchstens 6,5% (bezogen auf die Trockensubstanz) nach Glühen bei 550 Grad C In Salzsäure (etwa Höchstens 0,5% (bezogen auf die 3
  2. n)unlösliche Asche Trockensubstanz) nach Glühen bei 550 Grad C Unlösliche Höchstens 1,0% Bestandteile (in heißem Wasser) Stärke Nicht nachweisbar durch folgendes Verfahren: Einer 1:10-Lösung der Probe einige Tropfen Iodlösung hinzufügen (Es tritt keine Blaufärbung auf) Gelatine und andere Ungefähr 1 g Agar-Agar in 100 ml kochendem Proteine Wasser lösen und auf etwa 50 Grad C abkühlen lassen. 5 ml Trinitrophenol-Lösung zu 5 ml dieser Lösung hinzufügen (1 g wasserfreies Trinitrophenol auf 100 ml heißes Wasser). Innerhalb von 10 Minuten tritt keine Trübung ein Wasseraufnahme 5 g Agar-Agar in einem 100-ml-Meßzylinder geben, bis zur Marke mit Wasser auffüllen, vermischen und bei ungefähr 25 Grad C 24 Stunden stehen lassen. Den Inhalt des Zylinders durch feuchte Glaswolle geben, das Wasser in einen zweiten 100-ml-Meßzylinder abtropfen lassen. Dabei laufen nicht mehr als 75 ml Wasser durch Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Cadmium Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg E 407 CARRAGEEN Synonyme Im Handel erhältliche Produkte werden unter unterschiedlichen Namen verkauft, z. B. als: Agar aus irischem Moos Eucheuman (von Eucheuma spp.) Iridophycan (von Irdidaea spp.) Hypnean (von Hypnea spp.) Furcellaran oder dänisches Agar-Agar (von Furcellaria fastigiata) Carrageen (von Chondrus und Gigartina spp.) Definition Carrageen wird durch wäßrige Extraktion aus natürlich vorkommenden Algen der Familien Gigartinaceae, Solieriaceae, Hypneaceae und Furcellariaceae der Klasse Rhodophyceae (Rotalgen) gewonnen. Kein organisches Ausfällmittel außer Methanol, Ethanol oder Isopropanol darf verwendet werden. Carrageen besteht hauptsächlich aus den Kalium-, Natrium-, Magnesium- und Calciumsalzen der Polysaccharid-Sulfatester, deren Hydrolyse Galaktose und 3,6-Anhydrogalaktose ergibt. Carrageen darf nicht der Hydrolyse unterzogen noch sonstwie chemisch verändert werden Einecs 232-524-2 Beschreibung Gelbliches bis farbloses, grobkörniges bis feines Pulver, praktisch geruchlos Merkmale A. Positivtests für Galaktose, Anhydrogalaktose und Sulfat Reinheit Gehalt an Methanol, Einzeln oder zusammen höchstens 0,1% Ethanol und Isopropanol Viskosität einer Mindestens 5 mPa.s 1,5%igen Lösung bei 75 Grad C Trocknungsverlust Höchstens 12% (bei 105 Grad C über 4 Std.) Sulfat Nicht weniger als 15% und nicht mehr als 40%, bezogen auf die Trockensubstanz (als SO tief 4) Asche Zwischen 15% und 40% (bezogen auf die Trockensubstanz) nach Glühen bei 550 Grad C Säureunlösliche Asche Höchstens 1%, bezogen auf die Trockensubstanz (unlöslich in 10%iger Salzsäure) Säureunlösliche Höchstens 2%, bezogen auf die Bestandteile Trockensubstanz (unlöslich in Schwefelsäure von 1 Vol.-%) Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Cadmium Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm Hefen und Höchstens 300 Kolonien pro Gramm Schimmelpilze E. coli In 5 g nicht nachweisbar Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar E 407a BEHANDELTE EUCHEUMA-ALGEN Synonyme Die Erzeugnisse werden im Handel unter unterschiedlichen Bezeichnungen verkauft Definition Behandelte Eucheuma-Algen werden durch Kaliumhydroxid-Behandlung der natürlich vorkommenden Algensorten Eucheuma cottonii und Eucheuma spinosum aus der Klasse der Rhodophyceae (Rotalgen) gewonnen, um die Verunreinigungen zu beseitigen; das Endprodukt wird durch Waschen mit Süßwasser und Trocknen hergestellt. Eine weitere Reinigung kann durch Waschen mit Methanol, Ethanol oder 2-Propanol und anschließendes Trocknen vorgenommen werden. Das Produkt besteht im wesentlichen aus den Kaliumsalzen von Polysaccharidsulfatestern, aus denen durch Hydrolyse Galactose und 3,6-Anhydrogalactose gewonnen werden. Natrium-, Calcium- und Magnesiumsalze von Polysaccharidsulfatestern fallen in geringeren Mengen an. Das Produkt enthält ferner bis zu 15% Algencellulose. Das Carrageen in behandelten Eucheuma-Algen darf nicht hydrolisiert oder in anderer Form chemisch abgebaut werden Beschreibung gelbbraunes bis gelbliches, grobes bis feines, praktisch geruchloses Pulver Merkmale A. Positive Prüfung auf Galactose, Anhydrogalactose und Sulfat B. Löslichkeit in Wasser entsteht eine trübe, zähe Suspension, unlöslich in Ethanol Reinheit Gehalt an Methanol, Höchstens 0,1%, einzeln oder in Ethanol, 2-Propanol Kombinationen Viskosität einer Mindestens 5 mPa.s 1,5%igen Lösung bei 75 Grad C Trocknungsverlust Höchstens 12% (105 Grad C, 4 Std.) Sulfat Mindestens 15% und höchstens 40%, bezogen auf die Trockenmasse (als SO tief 4) Asche Mindestens 15% und höchstens 40%, bezogen auf die Trockenmasse (bei 550 Grad C) Säureunlösliche Asche Höchstens 1%, bezogen auf die Trockenmasse (unlöslich in 10%iger Salzsäure) Säureunlösliche Stoffe Mindestens 8% und höchstens 15%, bezogen auf die Trockenmasse (unlöslich in 1%(V/V)iger Schwefelsäure) Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Cadmium Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg Gesamtkeimzahl Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm Hefe und Schimmel Höchstens 300 Kolonien pro Gramm E. coli In 5 g nicht nachweisbar Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar E 410 JOHANNISBROTKERNMEHL Synonyme Carobin Karobbe Definition Johannisbrotkernmehl ist das gemahlene Endosperm von Samen des natürlich vorkommenden Johannisbrotbaums, Ceratonia siliqua L. Taub. (Fam. Leguminosae). Besteht hauptsächlich aus hydrokolloidalem Polysaccharid mit hohem Molekulargewicht, hauptsächlich zusammengesetzt aus Galaktopyranose- und Mannopyranoseeinheiten in glykosidischer Bindung, die chemisch als Galaktomannan beschrieben werden können Durchschnittliches 50 000-3 000 000 Molekulargewicht Einecs 232-541-5 Gehalt Galactomannan-Gehalt mindestens 75% Beschreibung Weißes bis gelblich-weißes, praktisch geruchloses Pulver Merkmale A. Positivtests für Galaktose und Mannose B. Mikroskopische Eine wenig gemahlene Probe in wäßriger Prüfung Lösung mit 0,5% Iod und 1% Kaliumiodid auf einen Glasträger geben und unter dem Mikroskop untersuchen. Johannisbrotkernmehl enthält langgestreckte röhrenförmige Zellen, die mehr oder weniger dicht gepackt sind. Die darin enthaltenen braunen Körper weisen wesentlich unregelmäßigere Formen auf als in Guarkernmehl. Guarkernmehl besteht aus engen Gruppen runder bis birnenförmiger Zellen. Die darin enthaltenen Körper sind gelb bis braun C. Löslichkeit Löslich in heißem Wasser, unlöslich in Ethanol Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über 5 Std.) Asche Höchstens 1,2% nach Glühen bei 800 Grad C Proteine (N mal 6,25) Höchstens 7% Säureunlösliche Höchstens 4% Bestandteile Stärke Nicht nachweisbar durch folgendes Verfahren: Einer 1:10-Lösung der Probe einige Tropfen Iodlösung hinzufügen (Es tritt keine Blaufärbung auf) Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Cadmium Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle Höchstens 20 mg/kg Ethanol und Einzeln oder zusammen höchstens 1% Isopropanol E 412 GUARKERNMEHL Synonyme Cyamopsis-Gummi Guar-Mehl Definition Guarkernmehl ist das gemahlene Endosperm von Samen der natürlich vorkommenden Guarbohne, Cyamopsis tetragonolobus (L.) Taub. (Fam. Leguminosae). Besteht hauptsächlich aus hydrokolloidalem Polysaccharid mit hohem Molekulargewicht, hauptsächlich zusammengesetzt aus Galaktopyranose- und Mannopyranoseeinheiten in glykosidischer Bindung, die chemisch als Galaktomannan beschrieben werden können Einecs 232-536-0 Molekulargewicht 50 000-8 000 000 Gehalt Galactomannan-Gehalt mindestens 75% Beschreibung Weißes bis gelblich-weißes, praktisch geruchloses Pulver Merkmale A. Positivtests für Galaktose und Mannose B. Löslichkeit Löslich in kaltem Wasser Reinheit Trocknungsverlust Höchstens 15% (bei 105 Grad C über 5 Std.) Asche Höchstens 1,5% nach Glühen bei 800 Grad C Säureunlösliche Höchstens 7% Bestandteile Proteine (N mal 6,25) Höchstens 10% Stärke Nicht nachweisbar durch folgendes Verfahren: Einer 1:10-Lösung der Probe einige Tropfen Iodlösung hinzufügen (Es tritt keine Blaufärbung auf) Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Cadmium Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg E 413 TRAGANT Synonyme Tragacanth Traganth Definition Tragantgummi ist eine getrocknete Gummiabsonderung, die aus natürlich vorkommenden Astragalus gummifer Labillardiere oder anderen asiatischen Astragalusarten der Familie Leguminosae gewonnen wird. Es besteht hauptsächlich aus Polysacchariden mit hohem Molekulargewicht (Galaktoarabanen und sauren Polysacchariden), bei deren Hydrolyse Galakturonsäure, Galaktose, Arabinose, Xylose und Fucose entstehen. Außerdem können kleine Mengen von Rhamnose und Glukose auftreten, die aus Spuren von Stärke und/oder Cellulose herrühren Molekulargewicht Etwa 800 000 Einecs 232-252-5 Beschreibung Ungemahlenes Tragant kann in Form gewalzter, lamellierter, geradliniger oder gebogener Teile oder spiralförmig gedrehter Stücke von 0,5 bis 2,5 mm Stärke und bis zu 3 cm Länge vorliegen. Es ist von weißer bis blaßgelber Farbe, aber einige Stücke können eine rötliche Tönung aufweisen. Die Stücke fühlen sich hornig an und weisen einen kurzen Bruch auf. Tragant ist geruchlos und hat einen faden, schleimigen Geschmack. Tragant-Pulver ist weiß bis blaßgelb oder braunrosa/blaßbraun Merkmale A. Löslichkeit 1 g der Probe in 50 ml Wasser schwillt zu einem weichen, steifen, schillernden Schleim; in Ethanol ist es unlöslich und es schwillt nicht in 60% Gew./Vol. wäßrigem Ethanol Reinheit Negativtests für 1 g mit 20 ml Wasser so lange kochen, bis Karayagummi sich Schleim bildet. 5 ml Salzsäure hinzufügen, Mischung erneut 5 Minuten lang kochen. Es entwickelt sich keine dauerhafte Rosa- oder Rotfärbung Trocknungsverlust Höchstens 16% (bei 105 Grad C über 5 Std.) Asche (insgesamt) Höchstens 4% Säureunlösliche Asche Höchstens 0,5% Säureunlösliche Höchstens 2% Bestandteile Arsen Höchstens 3 mg/kg Blei Höchstens 5 mg/kg Quecksilber Höchstens 1 mg/kg Cadmium Höchstens 1 mg/kg Schwermetalle (als Pb) Höchstens 20 mg/kg Salmonella spp. In 10 g nicht nachweisbar E. coli In 5 nicht nachweisbar E 414 GUMMI ARABICUM Synonyme Akaziengummi Definition Gummi arabicum ist eine getrocknete Gummiabsonderung, die aus natürlich vorkommenden Acacia senegal (L) Willdenow oder eng verwandten Acaciaarten der Familie Leguminosae gewonnen wird. Es besteht hauptsächlich aus Polysacchariden mit hohem Molekulargewicht und deren Calcium-, Kalium- u

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