Lehrpläne – Handelsakademie und Handelsschule
Bundesrecht konsolidiert Bundesrecht konsolidiert www.ris.bka.gv.at Seite 2 von 2 www.ris.bka.gv.at Seite 1 von 1 Kurztitel Lehrpläne – Handelsakademie und Handelsschule Kundmachungsorgan BGBl. Nr. 895/1994 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 105/2018 Typ V §/Artikel/Anlage Anl. 1/04 Inkrafttretensdatum 24.05.2018 Außerkrafttretensdatum 10.12.2019 Index 64/02 Bundeslehrer; 70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche Text Anlage A4 Lehrplan des Kollegs an Handelsakademien I. Allgemeines Bildungsziel Das Kolleg an Handelsakademien hat gemäß § 75 Schulorganisationsgesetz die Aufgabe, in einem viersemestrigen Bildungsgang Absolventinnen und Absolventen von höheren Schulen ergänzend das Bildungsgut einer Handelsakademie zu vermitteln. Der Ausbildungsgang am Kolleg an Handelsakademien wird durch eine Diplomprüfung abgeschlossen. Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie auf das Kolleg an Handelsakademien Anwendung (siehe Anlage A1). II. Allgemeine didaktische Grundsätze Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1). III. Unterrichtsprinzipien Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1). IV. Stundentafel 1 (Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände) A. Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen Wochenstunden Semester Lehrver-pflich-tungs-gruppe
- Summe A.1 Stammbereich 2
- Persönlichkeit und Bildungskarriere 6 1.1 Religion 1 1 1 1 4 (III) 1.2 Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour – 1 1 – 2 II
- Sprachen und Kommunikation 25 2.1 Englisch einschließlich Wirtschaftssprache 3 2 2 2 9 I 2.2 Lebende Fremdsprache 3 4 4 4 4 16 (I)
- Entrepreneurship – Wirtschaft und Management 69 3.1 Betriebswirtschaft 5 5 4 4 18 I 3.2 Unternehmensrechnung 4 5 6 4 4 19 I 3.3 Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies 4 1 1 4 4 10 I 3.4 Wirtschaftsinformatik – 2 2 – 4 I 3.5 Officemanagement und angewandte Informatik 4 4 4 – – 8 II 3.6 Recht – – 3 3 6 III 3.7 Volkswirtschaft – – 2 2 4 III
- Mathematik und Naturwissenschaften 4 4.1 Mathematik und angewandte Mathematik 1 1 – – 2 I 4.2 Technologie, Ökologie und Warenlehre 1 1 – – 2 III Wochenstundenzahl Stammbereich 25 28 27 24 104 A.2 Schulautonomer Erweiterungsbereich 5 2.1 Ausbildungsschwerpunkt 6 7 – – 4 4 8 I 2.2 Seminar(e) 8 – – – – 0–10 I/III 9 A.3 Verbindliche Übungen 5 – – – – 0–10 I–III Gesamtwochenstundenzahl 25 28 31 28 112 B. Pflichtpraktikum 150 10 C. Freigegenstände 5 D. Unverbindliche Übungen 5 E. Förderunterricht __________________ 1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom geändert werden. 2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert. 3 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen. 4 Mit Computerunterstützung. 5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes. 6 Der Lehrstoff der im Abschnitt A.2 (Schulautonomer Erweiterungsbereich) angeführten wählbaren Ausbildungsschwerpunkte ist pro Semester für jeweils vier Wochenstunden konzipiert. 7 In Amtsschriften ist der schulautonom festgelegte Ausbildungsschwerpunkt bzw. sind die schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunkte anzuführen. 8 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen. 9 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe I, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen. 10 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten. V. Schulautonome Lehrplanbestimmungen Allgemeine Bestimmungen Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). Schulautonome Abweichungen von der Stundentafel Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in vier Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Stammbereich, ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“, Abweichungen von der Stundentafel unter Beachtung folgender Bestimmungen vorgenommen werden:
- Das Stundenausmaß der lehrplanmäßig festgelegten Pflichtgegenstände kann verschoben werden, wobei die Gesamtsemesterwochenstundenzahl von 36 nicht überschritten werden darf. Jeder Ausbildungsschwerpunkt hat acht Semesterwochenstunden zu umfassen.
- Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden, außer gemäß Z
- Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit einer Gesamtsemesterstundenzahl von bis zu vier um höchstens eine Semesterwochenstunde und Pflichtgegenstände mit fünf bis zehn Gesamtsemesterwochenstunden um höchstens zwei Semesterwochenstunden sowie Pflichtgegenstände mit mehr als zehn Gesamtsemesterwochenstunden um höchstens drei Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
- Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ (mit Bezeichnung der Fremdsprache) kann auf bis zu acht Gesamtwochenstunden reduziert werden. Mit dem frei werdenden Stundenausmaß kann eine weitere lebende Fremdsprache vorgesehen werden. Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ (mit Bezeichnung der Fremdsprache) kann aber auch auf bis zu Null Gesamtsemesterstunden reduziert werden, wenn diese dem schulautonomen Erweiterungsbereich gewidmet sind.
- Anstelle des schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunktes können die für diesen vorgesehenen acht Gesamtsemesterwochenstunden zur Erhöhung der Stundenanzahl der Pflichtgegenstände im Stammbereich verwendet werden
- Das Semesterwochenstundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ darf nicht vermindert werden.
- Wird das Ausmaß von Pflichtgegenständen um mehr als eine Semesterwochenstunde verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. Aus jedem Cluster, ausgenommen „Persönlichkeit und Bildungskarriere“, können weiters bis zu drei Semesterwochenstunden in den schulautonomen Erweiterungsbereich zugunsten weiterer im Abschnitt VII, Unterabschnitt A.2.1, vorgesehener Ausbildungsschwerpunkte zu je acht Wochenstunden (vier Wochenstunden pro Semester) verschoben werden.
- Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, nach regionaler Notwendigkeit, geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
- Seminare können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens zehn Semesterwochenstunden angeboten werden, wobei ein Kompetenzmodul gemäß dem VII. Abschnitt zwei Semesterwochenstunden entspricht. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren und/oder die Semesterwochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
- Verbindliche Übungen können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens zehn Semesterwochenstunden angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren und/oder acht Semesterwochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
- Im Falle der schulautonomen Festlegung des Ausbildungsschwerpunktes „Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)“ sind schulautonom ein den Ausbildungsziel der Handelsakademie entsprechendes Geschäftsfeld sowie die entsprechenden Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe festzulegen. Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen weitere Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen. Die Gesamtsemesterwochenstundenzahl von 32 pro Semester darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 124 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen. Gemäß § 1 Abs. 4 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, BGBl Nr. 86/1981 in der jeweils geltenden Fassung, besteht die Möglichkeit, Eröffnungs- und Teilungszahlen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen (unter Bedachtnahme auf den jeweiligen Lehrplan sowie allfällige schulautonome Veränderung der Stundentafel) schulautonom festzulegen. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen. Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen. Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50 % der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Schulbehörde vorzulegen. Bestimmungen bezüglich integriertes Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL) Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) mindestens 36 Unterrichtsstunden pro Semester in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß § 17 Abs. 3 Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge. VI. Lehrpläne für den Religionsunterricht (Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949)
- Katholischer Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung
- Evangelischer Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 in der geltenden Fassung
- Altkatholischer Religionsunterricht Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
- Islamischer Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung
- Israelitischer Religionsunterricht Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
- Neuapostolischer Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 82/2006 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 108/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
- Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988
- Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung
- Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 225/2011 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 114/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
- Buddhistischer Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung
- Freikirchlicher Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung
- Alevitischer Religionsunterricht Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung VII. Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern. A. Pflichtgegenstände A.1 Stammbereich
- PERSÖNLICHKEIT UND BILDUNGSKARRIERE Bildungsziele des Clusters „Persönlichkeit und Bildungskarriere“: Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz sowie von Verhaltensrepertoire und Einstellungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“ sowie „Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour“. 1.1 Religion Siehe Abschnitt VI. (Lehrpläne für den Religionsunterricht) 1.2 Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour
- Semester – Kompetenzmodul 2: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können – die Charakteristika von Unternehmen und Branchen einschätzen, – die für ein Unternehmen typischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale einschätzen und gestalten, – die Angemessenheit ihres Verhaltens in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens einschätzen, – Besprechungen vorbereiten, leiten und dokumentieren, – Verkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden, – Produkte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren – das eigene Pflichtpraktikum vorbereiten und organisieren. Lehrstoff: Unternehmenskultur, Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication), Verhaltensregeln im Berufsleben Vorbereitung, Leitung und Dokumentation von Besprechungen, Moderationstechniken, Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Produktpräsentationen Vorbereitung und Organisation des Pflichtpraktikums, Dokumentation durch ein Portfolio
- Semester – Kompetenzmodul 3: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können – unterschiedliche Kundentypen klassifizieren und mit ihnen adäquat umgehen, – sich auf die Besonderheiten verschiedener Kundengruppen einstellen, – Verkaufsgespräche strukturiert und kundenzentriert führen, – besondere Situationen im Umgang mit Kunden bewältigen, – Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Kundenstocks planen und durchführen, – Unterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihr Verhaltensrepertoire einbauen, – Besprechungen und Verhandlungen vorbereiten, leiten und dokumentieren, auch in einer Fremdsprache, – mit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen. Lehrstoff: Kundenadäquates Verhalten, Verkaufsgespräche, Customer Relationship Management, Konfliktmanagement, Behandlung von Reklamationen und Beschwerde, Kundenberatung und Produktpräsentationen Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, interkulturelle Do‘s und Dont’s, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation, bei Bedarf in einer Fremdsprache Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und –entwicklung, Studienangebote, Bewerbung und Assessment in Beruf und Studium, Work-Life-Balance Nachbereitung der Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum
- SPRACHEN UND KOMMUNIKATION Bildungsziele des Clusters „Sprachen und Kommunikation“: Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände, „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ und „Lebende Fremdsprache“. Die Studierenden – gebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere, – verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben, – können in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister), – können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik), – können über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens zwei Fremdsprachen auf dem Niveau A2/A2+ (Lebende Fremdsprache(n)) bzw. auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R
- März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
- Semester – Kompetenzmodul 1: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden – beherrschen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und routinemäßige berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen, – beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und einen grundlegenden Wortschatz zur Bewältigung routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation, – können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll, – verstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist, – verstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet, – verstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen, – verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz, – können eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen, – können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren, – können detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen. Lehrstoff: Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen: Privater und Öffentlicher Bereich: Politik und Gesellschaft, EU, Werbung, Tourismus, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen Beruflicher Bereich: Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Übungsfirmenbezug, routinemäßige Bürotätigkeiten, Büroausstattung, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation Mündliche Kommunikation: Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation Schriftliche Textsorten und –formate: Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Aufbau und Layout eines Geschäftsbriefes, Anfrage und Angebot), E-Mail, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Leserbrief, Hand-out, Blog Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen: Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache Schularbeiten: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
- Semester – Kompetenzmodul 2: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden – können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein, – beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen, – können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll, – können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen, – verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht, – verstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird, – verstehen mühelos alltägliche und vertraute berufsbezogene Korrespondenz, – können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben, – können vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren, – können einfache Infografiken erläutern und präsentieren, – können detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen, – können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren. Lehrstoff: Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen: Privater und Öffentlicher Bereich: Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessenvertretungen, humanitäre Organisationen) Beruflicher Bereich: Entrepreneurship, Nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen Mündliche Kommunikation: Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation Schriftliche Textsorten und –formate: Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung, Auftragsbestätigung, Lieferverzug, Versandanzeige; Bezahlung), Proposal, Appell, Report, Erstellen eines Fragebogens und einfacher Werbematerialien (Broschüre); Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate des Modul 1 Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen: Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache Schularbeiten: Eine zweistündige Schularbeit
- Semester – Kompetenzmodul 3: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden – können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen, – verfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, – können komplexere grammatische Strukturen gut anwenden, – verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht, – verstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird, – verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz, – können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren, – können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen, – können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben, – können vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren, – können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden. Lehrstoff: Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen: Privater und Öffentlicher Bereich: Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility Beruflicher Bereich: Bankwesen, Werbung, Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations, Medien, Übungsfirmenbezug (berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation zur Arbeit in der Übungsfirma, Strukturen und Arbeitsabläufe in der Übungsfirma, Übungsfirmenmesse) Firmenprofile, Infografiken Mündliche Kommunikation: Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen; Präsentation Schriftliche Textsorten und –formate: Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), Artikel, Kommentar, Erstellen von Werbematerialien und Werbetexten, Rundschreiben, Corporate Blogs; Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate der Module 1–2 Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen: Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache Schularbeiten: Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
- Semester – Kompetenzmodul 4: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden – beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern, – beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden, – beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen, – verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird, – verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird, – verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind, – verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz, – können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen, – können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren, – können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren, – können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben, – können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden. Lehrstoff: Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen: Privater und Öffentlicher Bereich: Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene Beruflicher Bereich: Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, Arbeitsmarkt, Aus- und Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland; Karriere und Karriereplanung Mündliche Kommunikation: Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation Schriftliche Textsorten und –formate: Bewerbungsschreiben, Lebenslauf; Letter of Motivation; Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate der Module 1–3 Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen: Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache Schularbeiten: Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig) 2.2 Lebende Fremdsprache Didaktische Grundsätze: Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Basic Users A2/A2+ gemäß GER erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf hin auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten laut GER ausgewogen trainiert werden. Sprachliche Kommunikation findet im Rahmen der privaten, öffentlichen und beruflichen Domänen (Lebensbereiche) und der Domäne Bildung statt. Die Lebens- und Erfahrungswelt von Erwachsenen ist zu berücksichtigen. Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Studierenden ausreichende sprachliche Mittel erwerben, um sich in einfachen, vertrauten und routinemäßigen Situationen verständigen zu können. Dabei können Fehler vorkommen, aber es bleibt grundsätzlich einigermaßen klar, was ausgedrückt werden soll.
- Semester – Kompetenzmodul 1: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden – verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird, – verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.), – verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen, – können elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben, – können elementare sprachliche Strukturen anwenden, – können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden, – können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen. Lehrstoff: Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen: Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung: Themen aus vertrautem Umfeld wie Familie, Freunde und soziale Beziehungen; Schule und Ausbildung; Freizeit, Hobbys und Vorlieben; Wohnen und Umgebung; Transport; Mündliche Kommunikation: Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen Schriftliche Textsorten und –formate: Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen; Mails; SMS uä. Schularbeiten: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
- Semester – Kompetenzmodul 2: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden – verstehen einfache Nachrichten und kurze sachliche Mitteilungen, wenn langsam und deutlich gesprochen wird, – verstehen ganz einfache Anleitungen und Vorschriften, einfache Berichte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Situationen (Arbeitsanleitungen, einfache Rezepte, Texte in Internetforen …), – können aus einfachen Texten konkrete, vorhersehbare Informationen auffinden, – verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen, – können mit einfachen sprachlichen Mitteln Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben, – können Gegenwärtiges und Vergangenes in einfacher Form schriftlich wie mündlich wiedergeben, – können ein elementares Spektrum sprachlicher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden und auf einfache Art Gegenstände, Geräte und deren Funktion beschreiben, – können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen und diese mit einfachen Bindewörtern verknüpfen. Lehrstoff: Festigung und Progression in den Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen: Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung: Vertiefung der Themenbereiche aus dem
- Semester so wie Erarbeiten der Bereiche Gesundheit Ernährung; Umwelt; Reisen; Arbeitswelt: Informationsbeschaffung (Preise, Abfahrtszeiten, Lieferzeiten usw.); einfache Kundenkontakte, einfache Unternehmens- und Produktpräsentationen Mündliche Kommunikation: Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen Schriftliche Textsorten und –formate: Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen; Mails; kurze und einfache Berichte; einfache Anfragen (zB Hotel, Tickets, Preise für Produkte) Schularbeiten: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
- Semester – Kompetenzmodul 3: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden – verstehen Fragen und Auskünfte, das Wesentliche von einfachen Mitteilungen und Durchsagen und einfache Dialoge über vertraute Themen, wenn deutlich gesprochen wird, – verstehen einfache Texte und einfache persönliche wie berufliche Briefe und Mitteilungen, – können einfache Informationen in einem erweiterten Themenspektrum schriftlich wie mündlich austauschen und wiedergeben, kurze Kontaktgespräche führen ohne das Gespräch selbst in Gang zu halten, – beherrschen den notwendigen Wortschatz wie die sprachliche Strukturen, um über vertraute Themen zusammenhängend in mehrere Sätze Auskunft zu geben, – können kurze, einfache Texte zu privaten wie beruflichen Themen verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden, – können einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden. Lehrstoff: Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen: Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung: Vertiefung der Themenbereiche aus dem
- und
- Semester so wie Erarbeiten der Bereiche Lebensqualität (zB ökologisches Wohnen, „gesunde“ Ernährung); gesellschaftliche Trends und Entwicklungen (zB Mode und Bekleidung, Urlaub am Bauernhof) Arbeitswelt: Vertiefung der Inhalte aus dem Vorsemester und Erarbeiten der Bereiche Arbeit und Büroroutine (zB Arbeitsplatzbeschreibung, Arbeitssuche, Bewerbung); Geschäftsreisen; Messe Mündliche Kommunikation: Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen Schriftliche Textsorten und –formate: Einfache Alltags- und Sachtexte aus und in Prospekten, Anzeigen, aus und in sozialen Netzwerken; Mails, Berichte, Schularbeiten: Eine zweistündige Schularbeit
- Semester – Kompetenzmodul 4: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden – verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen und einfache Texte auf Tonträgern, wenn klar und deutlich gesprochen wird, – verstehen einfache Texte aus privatem wie beruflichem Umfeld, kurze sachliche Mitteilungen und einfache Berichte, vor allem dann, wenn konkrete vorhersehbare Informationen erwartet werden, – können über Erfahrungen und Ereignisse berichten, einfache Pläne und Ziele erklären, – können über Gegenwärtiges, Vergangenes und Zukünftiges sprechen, – können mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Satzmustern kurze, zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen bzw. zu Themen ihres persönlichen Interesses in verschiedenen Textformaten verfassen. Lehrstoff: Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen: Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung: Vertiefung der Themenbereiche aus den vorhergehenden Semestern so wie Erarbeiten der Bereiche Zwischenmenschliche Beziehungen; Kommunikation und Medien; Arbeitswelt: Vertiefung der Bereiche aus den Vorsemestern und Erarbeiten regelmäßiger Geschäftsfälle bis zur Auftragsbestätigung; Schriftliche Textsorten und –formate: Einfache Kommunikation in sozialen Netzwerken, private wie geschäftliche Korrespondenz, Mails, Anzeigen und Inserate, Berichte, einfache Beschreibungen von Grafiken und Statistiken, Einfache Anfragen, Angebote, Bestellungen, Auftragsbestätigungen, einfache PR-Texte wie zB für Flyer, Newsletter, Homepage, Rundschreiben uä. Schularbeiten: Eine zweistündige Schularbeit
- ENTREPRENEURSHIP – WIRTSCHAFT UND MANAGEMENT Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“: Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau. Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen. Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“, „Wirtschaftsinformatik“, „Office Management und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“. Die Studierenden können im Bereich Personale und soziale Kompetenzen – die Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren, – die Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden, – sich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren, – eigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen, – sich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen. Bereich Arbeitstechniken – fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten, – sich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren, – Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen, – Arbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren. Bereich Entrepreneurship – die Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren, – eine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen, – die wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen, – einen Businessplan erstellen und analysieren, – rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und –führung anwenden, – Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren, – unternehmerisch denken und handeln. Bereich Management – die Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen, – die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen, – die Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen, – betriebliche Abläufe planen und organisieren, – unternehmerische Zielbündel entwickeln, – aufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren, – die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen, – Managementtechniken anwenden. Bereich Leistungserstellung und –verwertung – strategische und operative Marketinginstrumente anwenden, – Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln, – Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln. Bereich Personalmanagement – Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren, – rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen, – Methoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen, – Ziele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären, – sich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren. Bereich Finanzierung und Investition – Investitionsentscheidungen treffen und argumentieren, – die wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen, – Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren, – Finanzpläne erstellen und interpretieren. Bereich Unternehmensrechnung – laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen, – unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln, – den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln, – Jahresabschlüsse erstellen, – den Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen, – Kosten- und Preiskalkulationen durchführen, – Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen, – eine Betriebsabrechnung durchführen, – Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen, – die wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern. Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie – Informatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen), – mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen, – kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten), – eine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen, – im Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen. Bereich Recht – einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären, – die Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen sowie die Abläufe in der österreichischen Gesetzgebung und Verwaltung beschreiben, – die wichtigen Schritte zur Rechtsdurchsetzung erklären. Bereich Volkswirtschaft – die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern sowie die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen entwickeln, – die unterschiedlichen volkswirtschaftlichen Messgrößen beherrschen und komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge in den Themenfeldern „Markt- und Preisbildung“, „Geld- und Finanzwirtschaft“ uä. beschreiben, – die volkswirtschaftlichen Bereiche „Konjunktur und Budget“, „Arbeit und Soziales“ sowie „Wohlstand und Lebensqualität“ auf europäischer und globaler Ebene erklären und kritisch bewerten. 3.1 Betriebswirtschaft Didaktische Grundsätze: Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern. Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar. Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
- Semester – Kompetenzmodul 1: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft – Wirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden, – die Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Umfeld interpretieren und Konsequenzen daraus ableiten, – unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen, – Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten, – die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen: – Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen, – die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären. Bereich Businessplan – eine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln. Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens – die rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen, – den Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen, – für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: – Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben, – für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen, – in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern, – wesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen. Bereich Vertragswesen – Bedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern, – die Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen, – die Vertragstypen „Werkvertrag“, „Dienstvertrag“, „Kaufvertrag“ sowie andere Vertragstypen (Mietvertrag, Versicherungsvertrag usw.) miteinander vergleichen, – einen Dienstzettel lesen und Inhalte – aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht – erklären. Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr – gesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen, – Ein- und Verkaufsprozesse rechtlich korrekt und betriebswirtschaftlich reflektiert durchführen, – Grundlagen des Marketings und der Beschaffung für die Anbahnung und Abwicklung von Kaufverträgen für ein Unternehmen umsetzen, – alle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren, – die vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren. Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb – die betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten. Bereich Marketing – für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen: – Methoden der Marktanalyse einsetzen, – eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren, – verschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen, – einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen. durch den Einsatz von Fallstudien – ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden. Lehrstoff: Wirtschaft und Gesellschaft: Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing Rechtliche Grundlagen: Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen, Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht Businessplan: Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen Vertragswesen: Vertragstypen Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr: Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), Anbahnung eines Kaufvertrags inkl. Grundzüge des Absatzmarketings (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation), Grundzüge der Materialwirtschaft (insbesondere Beschaffungsplanung, Beschaffungsmarketing, Lieferantenauswahl (inkl. Kalkulation), Logistikbetriebe), ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb: Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung Marketing: Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement Fallstudien: Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Schularbeiten: Eine einstündige Schularbeit
- Semester – Kompetenzmodul 2: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft – Materialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen, – Maßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten, – Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen, – in verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln, – Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten, – Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren. Bereich Materialwirtschaft – Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren, – Beschaffungsprozesse optimieren, – ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen, – verschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden, – die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben, – eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen. Bereich Logistik und Supply-Chain Management – Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren. Bereich Logistikbetriebe – das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren, – die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren, – die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen. Bereich Handel – die verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen, – die verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern, – die Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen, – Entwicklungstendenzen im Handel beschreiben. Bereich Businessplan – auf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten. Bereich Kaufvertrag – die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen, – die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden. Bereich Management – die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren: – Inhalte des normativen Managements charakterisieren, – die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren, – den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen. Bereich Planung – den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden: – die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen, – Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen, – strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren, – die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen, – die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen. Bereich Personalmanagement – verschiedene Motivationstheorien reflektieren, – die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen, – Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren, – Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen: – die Aufgaben des Personalmanagements erläutern, – verschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern, – verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen, – Methoden der Personalplanung und –freisetzung erläutern, – Methoden der Personalanwerbung und –auswahl einsetzen, – Kenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und –auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen. Bereich Führung – verschiedene Führungstheorien identifizieren, – verschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren. Bereich Organisation – Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln: – Elemente der Aufbauorganisation analysieren, – Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen, – Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren, – verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten, – den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern, – die Prozesse eines Unternehmens beschreiben. Bereich Kontrolle – Kontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben. Bereich Fertigungsbetriebe – das Management und die Funktionsbereiche reflektieren: – Fertigungsverfahren begründet empfehlen, – die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern, – die Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen, – die Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren, – das Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen, – die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern, – die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen, – Fertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren. durch den Einsatz von Fallstudien – ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden. Lehrstoff: Wirtschaft und Gesellschaft: Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik Ethik in der Unternehmensführung Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung Materialwirtschaft: Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft Logistik und Supply-Chain Management: Logistik, Supply-Chain Management Logistikbetriebe: Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr Handel: Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing Businessplan: Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren Kaufvertrag: Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit Management: Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell Planung: Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements Personalmanagement: Personalplanung, Personalanwerbung und –auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung Führung: Führungstheorien, Führungskonzepte Organisation: Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement Kontrolle: Bereiche und Instrumente der Kontrolle Fertigungsbetriebe: Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben Fallstudien: Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Schularbeiten: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
- Semester – Kompetenzmodul 3: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft – in verschiedenen Rollen (Konsumentin und Konsumenten, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Unternehmerin und Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln, – Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln, – die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen, – Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen, – Ethik und Nachhaltigkeit im Investitions- und Finanzmanagement, – sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren, – die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren. Bereich Internationale Geschäftstätigkeit – Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen, – Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten, – Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren, – finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen, – die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren, – die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren. Bereich Finanzmanagement – finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln: – die Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen, – Finanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren, – Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen, – die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren, – einen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen, – Kenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden: – eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen, – Finanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen, – Kreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und durchführen. Bereich Investitionsmanagement – Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten, – Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen, – Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren: – Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren, – den Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern, – Arten der Investitionen unterscheiden, – Investitionen steuern und kontrollieren, – Investitionsentscheidungen mit dynamischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren: – Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse von Investitionsrechenverfahren erläutern, – den Unterschied zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern. Bereich Businessplan – die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen, – die Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen, – als Entrepreneurin und Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten, – die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren, – einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen. Bereich Dienstleistungsbetriebe – die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen. Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe – die betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden: – das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten, – die Bedeutung des Ratings erläutern, – den Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen, – die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären, – die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen, – die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren, – die Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen. Bereich Risikomanagement – risikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen, – das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen, – die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben. Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse – eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln: das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen, – Wertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren: – verschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren, – verschiedene Wertpapierarten erläutern, – Derivate charakterisieren, – das Börsengeschäft erläutern, – Arten der Börse unterscheiden. Bereich Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung – die Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren, – die Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern, – moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Öffentlichen Verwaltung (E Government) für betriebliche und private Zwecke nutzen, – Beschaffungsprozesse in der Öffentlichen Verwaltung und in privaten Unternehmen unterscheiden. durch den Einsatz von Fallstudien – ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden. Lehrstoff: Wirtschaft und Gesellschaft: Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage Internationale Geschäftstätigkeit: Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Marketing und Beschaffung, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft Finanzmanagement: Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung Investitionsmanagement: Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden, Dynamische Investitionsrechenverfahren Businessplan: Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion), Finanz- und Investitionsplanung Dienstleistungsbetriebe: Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM Bank- und Versicherungsbetriebe: Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Banken- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen Risikomanagement: Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements Wertpapiere, Derivate und Börse: Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung: Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung, E Government, elektronischer Amtsweg, öffentliche Ausschreibungen Fallstudien: Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Schularbeiten: Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
- Semester – Kompetenzmodul 4: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft – die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihr langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren, – Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben, – die Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen. Bereich Freizeitwirtschaft und Tourismus – Management und betriebliche Funktionsbereiche von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben beschreiben: – Marketingstrategien entwickeln, – die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft und des Tourismus in Österreich und weltweit darstellen. Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement – Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren, – Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen, – Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen: – die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen, – Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben, – Grenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen. Bereich Businessplan einen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten. Bereich Unternehmensgründung – die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben, – Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten, – situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen. Bereich Unternehmenssteuerung – Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden, – Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben, – Arten der Unternehmenskooperation und –zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen, – die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben. durch den Einsatz von Fallstudien – ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden. Lehrstoff: Wirtschaft und Gesellschaft: Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte Freizeitwirtschaft und Tourismus: Arten von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben, Kennzahlen, Bedeutung für die Wirtschaft, Entwicklungstendenzen, ökologische Aspekte Ökomanagement und Qualitätsmanagement: Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte Businessplan: Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse usw.) Unternehmensgründung: Neugründung, Unternehmensübernahme Unternehmenssteuerung: Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung Fallstudien: Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Semester sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmen, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsumenten), Aktualisierung. Schularbeiten: Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig) 3.2 Unternehmensrechnung Didaktische Grundsätze: Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen. So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
- Semester – Kompetenzmodul 1: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im Bereich Grundlagen des Rechnungswesens – die Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen, – Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen. Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung – grundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden, – Belege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen, – eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen, die Belege prüfen und aufbewahren, – Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen, – die Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen, – die vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen, – die mit der Erfolgsermittlung zusammenhängenden Abschreibungen berechnen, – den Erfolg ermitteln. Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis – die Systematik der Doppelten Buchführung anwenden, – den Kontenrahmen und Kontenplan anwenden, – Wareneinkäufe, Warenverkäufe und Warenrücksendungen sowie den Rechnungsausgleich durch Barzahlung und Banküberweisung in der Buchführung erfassen. – den Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen, die Verbuchung von sonstigen Einkäufen und Verkäufen durchführen, – Bezugs- und Versandkosten verbuchen, – Preisnachlässe in der Buchführung erfassen, – den Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen, – die Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen, – Steuern und Umlagen in der Buchführung erfassen, – die Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln. durch den Einsatz von Fallstudien – ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden. Lehrstoff: Grundlagen des Rechnungswesens: Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften Einnahmen-Ausgaben-Rechnung: Rechtliche Bestimmungen, Funktionsweise der Umsatzsteuer, Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft Vorgeschriebene Aufzeichnungen anhand von Belegen inkl. Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Erfolgsermittlung, Einkommensteuererklärung Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen Doppelte Buchführung in der Praxis: Systematik der doppelten Buchführung Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan Verbuchung von Einkäufen, Verkäufen und dem Rechnungsausgleich anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Fallstudien: Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Schularbeiten: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
- Semester – Kompetenzmodul 2: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten – die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen, – Inventur und Inventar unterscheiden, – die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen, – die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen. Bereich Anlagenbewertung – die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen, – weitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen, – die Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen, – das Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen, – den Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln, – die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln. Bereich Waren- und Materialbewertung – Methoden der Verbrauchsermittlung einsetzen, – Bewertungsverfahren anwenden, – daraus resultierende Verbuchungen vornehmen, – die Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen. Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen – die Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen, – die Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln. Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten – die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen, – die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen, – die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen, – Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen, – Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen, – die Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln. Bereich Rechnungsabgrenzung – die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen, – beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind, – die abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen, – die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln. Bereich Rückstellungen – die Aufgabe von Rückstellungen nennen, – den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt-Rückstellung) vornehmen. Bereich Personalverrechnung – laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen, – Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen, – außerbetriebliche Abrechnungen durchführen, – die erforderlichen Aufzeichnungen führen, – die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen, – die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen, – den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln. Bereich Computerunterstütztes Rechnungswesen – die Stammdatenpflege durchführen, – laufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen, – einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen, – die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen, – die erforderlichen Auswertungen erstellen und interpretieren, – Datensicherung vornehmen. durch den Einsatz von Fallstudien – ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden. Lehrstoff: Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln Anlagenbewertung: Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen Waren- und Materialbewertung: Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten: Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten Rechnungsabgrenzung: Bildung und Verbuchung Rückstellungen: Bildung und Verbuchung Aufstellung des Jahresabschlusses: Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges Personalverrechnung: Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung Computerunterstütztes Rechnungswesen: Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung anhand einer Belegsammlung Einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen Auswertungen Stammdatenpflege, Datensicherung Fallstudien: Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Schularbeiten: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
- Semester – Kompetenzmodul 3 Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses – die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen, – Jahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen, – Bilanzierungsgrundsätze anwenden, – die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen, – die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern, – den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen, – die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen, – die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben. Bereich Grundlagen der Kostenrechnung – Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen, – die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen, – Kostenrechnungssysteme unterscheiden. Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung – die Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern, – mit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen, – Aufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten, – Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln, – Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen, – den Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen, – mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten, – mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln. Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument – Kosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden, – Deckungsbeiträge ermitteln, – unternehmerische Entscheidungen treffen. Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung – den Betriebserfolg ermitteln. durch den Einsatz von Fallstudien – ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden. Lehrstoff: Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften: Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung Abschluss der kleinen GmbH: Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang) Grundlagen der Kostenrechnung: Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung: Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument: Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing Kostenrechnung als Ergebnisrechnung: Betriebserfolgsermittlung Fallstudien: Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Schularbeiten: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
- Semester – Kompetenzmodul 4: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland – die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen. Bereich Sonstige Geschäftsfälle – die Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen, Leasing sowie von Ein- und Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen. Bereich Steuerlehre – die Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren, – die Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen, – die Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen, – vertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen, – weitere Verkehrssteuern und sonstige Steuern erläutern, – den Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen, – den Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden. Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses – das steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln, – die notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen. Bereich Internationale Rechnungslegung – für ausgewählte Bilanzpositionen die Bewertungsbestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) mit dem Unternehmensrecht vergleichen. Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik – das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten, – finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren, – Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen, – die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten, – eine Jahresabschlusskritik erstellen. Bereich Controlling – Instrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren, – die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen, – Abweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen. durch den Einsatz von Fallstudien – ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden. Lehrstoff: Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland: Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft Sonstige Geschäftsfälle: Anzahlungen, Emballagen, Leasing, Aktien und Anleihen Steuerlehre: Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht Aufstellung des Jahresabschlusses: Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen Internationale Rechnungslegung: Vertiefende Wiederholung (laufende Geschäftsfälle, Kontierung von Belegen, Abschlussbuchungen) Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik: Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen Controlling: Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung Fallstudien: Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Schularbeiten: Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig 3.3 Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies Didaktische Grundsätze: Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen. So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
- Semester – Kompetenzmodul 1: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im Bereich Kommunikation-Präsentation – Gespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten, – kundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen, – Präsentationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen, – Feedback annehmen und geben. Bereich Lernfirma – Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln, – Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln, – bei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen, – laufende Geschäftsfälle bearbeiten. Lehrstoff: Kommunikation im betrieblichen Bereich einschließlich Schriftverkehr Präsentationstechniken Selbstorganisation und Organisation des Arbeitsumfeldes, Methoden der Informationsbeschaffung, Laufende Geschäftsfälle inkl. Belegbearbeitung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
- Semester – Kompetenzmodul 2: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im Bereich Projektmanagement – Projektwürdigkeitsanalysen durchführen, – Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen, – Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren, – Projektabgrenzungen durchführen, – Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln, – mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln, – unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten, – Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen, – Projekte laufend evaluieren, – die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden. Lehrstoff: Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling), Projektdurchführung, Projektabschluss
- Semester – Kompetenzmodul 3: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im Bereich Übungsfirma – die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich: – strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten, – betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen, – eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen, – grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten, – anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen, – betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen, – mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen, – Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, – Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen, – unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln, – Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, – interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden, – Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen, – aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden, – die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren, – Unternehmensanalysen durchführen. Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement – Führungstechniken anwenden, – Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen, – Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen, – Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen, – Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen, – sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen, – Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten, – kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln. Bereich Zeitmanagement und Organisation – Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren, – zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen, – ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren. Bereich Case Studies – ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen, – betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten. Lehrstoff: Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard) Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung: Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Semester unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien: Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
- Semester – Kompetenzmodul 4: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im Bereich Übungsfirma – die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich: – strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten, – betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen, – eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen, – grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten, – anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen, – betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen, – mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen, – Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, – Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen, – unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln, – Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, – interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden, – Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen, – aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden, – die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren, – Unternehmensanalysen durchführen. Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement – Führungstechniken anwenden, – Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen, – Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen, – Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen, – Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen, – sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen, – Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten, – kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln. Bereich Zeitmanagement und Organisation – Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren, – zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen, – ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren. Bereich Case Studies – ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen, – betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten. Lehrstoff: Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard) Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung: Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Semester unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien: Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen Schularbeiten: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig) aus dem Teilbereich Case Studies 3.4 Wirtschaftsinformatik Didaktische Grundsätze: Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen. So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
- Semester – Kompetenzmodul 2: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im Bereich Tabellenkalkulation – Dateneingabe – Daten vorteilhaft eingeben (Autoausfüllfunktionen), fehlerhafte Eingaben erkennen und korrigieren, Daten verschieben und kopieren, sortieren, filtern, suchen und ersetzen, trennen und zusammenfügen, – Daten in Registerblättern organisieren. Bereich Tabellenkalkulation – Formatierung – Formatierungen am Arbeitsblatt (Zeilenhöhe, Spaltenbreite, ein- und ausblenden), an Zahlen (Währungen, Datum), an Text und Zellen durchführen, – benutzerdefinierte Formate erstellen, Formate übertragen und bedingte Formatierungen auf Zellen anwenden. Bereich Tabellenkalkulation – Drucken – Arbeitsblätter (Registerblätter) drucken und dabei sinnvolle Einstellungen vornehmen (Papierformate, bestimmte Seiten, Druckbereiche oder markierte Bereiche drucken), – beim Drucken eine optimierte Verteilung der Daten auf die Seiten (Skalierung, Seitenreihenfolge, Spalten- und Zeilenwiederholung, Seitenumbrüche usw.) vornehmen und Kopf- und Fußzeilen erstellen. Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen – einfache Berechnungen durchführen und dabei den Vorteil der Verwendung von Zellenbezügen nutzen (Formeln kopierbar gestalten), Prozentberechnungen durchführen, – einfache Funktionen effizient einsetzen (SUMME, Mittelwert, Minimum, Maximum, Anzahl, Runden), einfache Entscheidungen durchführen (Wenn-Funktion). Bereich Tabellenkalkulation – Diagramme – aussagekräftige Diagramme erstellen und beschriften, Diagrammtypenentscheidung situationsentsprechend treffen. Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen und Entscheidungsfunktionen – Auswertungen mit Funktionen durchführen, – passende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SummeWenn, MittelwertWenn, ZählenWenn, Mehrfachentscheidung zB WENN-Funktion, Sverweis, Und, Oder), Text- und Datumsfunktionen einsetzen. Bereich Tabellenkalkulation – Datenaustausch – Daten importieren und exportieren. Bereich Tabellenkalkulation – Datenauswertung – Daten gruppieren, filtern und (Teil-)Ergebnisse berechnen, – Daten mit Pivot-Tabellen auswerten. Bereich Tabellenkalkulation – Tabellenentwurf – Berechnungsmodelle mit Ein- und Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.) und dabei Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.). Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit, Datenschutz und Recht – unterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren, – grundlegende datenschutzrechtliche Bestimmungen unterscheiden und beurteilen, ob Handlungen im Rahmen von IT-Anwendungen gegen entsprechende gesetzliche Bestimmungen verstoßen, – Antivirenprogramme und Firewalls einsetzen, – E-Business-Anwendungen nutzen. Lehrstoff: Dateneingabe und -bearbeitung, Daten sortieren und filtern, Formatierungen, Druck, Berechnungen, Diagramme, Entscheidungsfunktionen, Datenimport, Datenexport, Auswertung umfangreicher Datenbestände, Absicherung von Eingaben Datensicherheit IT und Recht (E-Commerce, E Government, Urheberrecht, Datenschutz) Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen Schularbeiten: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
- Semester – Kompetenzmodul 3: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Studierenden können im Bereich Datenbanken – Tabellen – Datensätze in bestehenden Tabellen ändern, löschen, hinzufügen, sortieren und filtern, – nach detaillierten Vorgaben Tabellen erstellen und Primärschlüssel setzen, – optimal aufbereitete Daten (unterschiedliche Dateiformate) importieren und exportieren. Bereich Datenbanken – Abfragen – einfache Abfragen erstellen. Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte – einfache Formulare erstellen, – Daten in ein Formular eingeben und sortieren, – einfache Berichte erstellen und ändern. Bereich Datenbanken – Datenauswertung durch Abfragen – Daten mittels Gruppierungen zusammenfassen, – Abfragen erstellen, die Daten ändern, einfügen oder löschen, – Parameterabfragen erstellen, – Berechnungen in Abfragen vornehmen. Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte – Berichte erstellen und dabei Daten gruppieren und Berechnungen durchführen, – Daten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen. Bereich Datenbanken – Datenbankmanagement – die Bedeutung eines Primärschlüssels beschreiben und diesen aufgabengerecht setzen, – Tabellen ohne detaillierte Vorgaben erstellen, selbstständig Entscheidungen über die richtige Wahl der Felddatentypen treffen, – verschiedene Arten der Beziehungen unterscheiden, – Dateneingaben absichern und vereinfachen (Gültigkeitsregeln, Werteliste, Kombinationsfelder). Lehrstoff: Einsatz und Aufbau von Datenbanken (einfache Datenbankabfragen und -berichte), Auswertung von umfangreichen Datenständen Daten aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, Abfragen Reporting und Datenmanagement Betriebswirtschaftliche Anwendungen Schularbeiten: Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig) 3.5 Officemanagement und angewandte Informatik Didaktische Grundsätze: Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen. So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
- Semester – Kompetenzmodul 1: Bildungs- und Lehraufgaben: Die Studierenden können im Bereich Informatiksysteme – Hardware und Netzwerk – Peripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben), – Hardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären. Bereich Informatiksysteme – Betriebssystem – Software benutzerdefiniert installieren, deinstallieren sowie Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und kontrollieren, – Daten lokal, auf vorhandenen Netzlaufwerken und in der Cloud sinnvoll organisieren, – Dateien verwalten, suchen, löschen, wiederherstellen, komprimieren, die wichtigsten Dateitypen unterscheiden und mit Dateigrößen rechnen, – Dateieigenschaften verändern (Schreibschutz usw.) und Dateitypen mit Anwendungen verknüpfen, – Drucker installieren und einrichten, – einfache Einstellungen in der Betriebssystemumgebung vornehmen (Lautstärke, Kennwort, Drucker, Datum/Zeit usw.), – einfache Anwendungsprobleme im Betriebssystem lösen und bei