Lehrpläne der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten 2015 sowie Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Bundesrecht konsolidiert Bundesrecht konsolidiert www.ris.bka.gv.at Seite 2 von 2 www.ris.bka.gv.at Seite 1 von 1 Kurztitel Lehrpläne der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten 2015 sowie Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht Kundmachungsorgan BGBl. II Nr. 262/2015 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 235/2019 Typ V §/Artikel/Anlage Anl. 1/16 Inkrafttretensdatum 01.09.2019 Außerkrafttretensdatum 09.09.2019 Index 64/02 Bundeslehrer; 70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche Beachte jahrgangsweise gestaffeltes In- und Außerkrafttreten vgl. § 3 Text Anlage 1.16 LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR MASCHINENBAU I. STUNDENTAFEL 1 (Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände) Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung Wochenstunden Summe Lehrverpflichtungsgruppe Jahrgang I. II. III. IV. V. A. Allgemeinbildende Pflichtgegenstände 1. Religion 2 2 2 2 2 10 (III) 2. Deutsch 3 2 2 2 2 11 (I) 3. Englisch 2 2 2 2 2 10 (I) 4. Geografie, Geschichte und Politische Bildung 2 2 2 2 2 – 8 III 5. Wirtschaft und Recht 3 – – – 3 2 5 II bzw. III 6. Bewegung und Sport 2 2 2 1 1 8 IVa 7. Angewandte Mathematik 3 3 3 2 2 13 I 8. Naturwissenschaften 3 2 2 2 – 9 II 9. Angewandte Informatik 2 2 – – – 4 I B. Fachtheorie und Fachpraxis 1. Konstruktion und Projektmanagement 4,5 4
- Technische Mechanik und Berechnung 2 3 3 2 2 12 I
- Fertigungstechnik 6 2 2 2 3 2 11 I
- Maschinen und Anlagen – – 2 4 5 11 I
- Automatisierungstechnik – – 3 3 5 11 I
- Laboratorium – – – 3 3 6 I
- Werkstätte und Produktionstechnik 7 7 8 8 3 3 29 III bzw. IV C. Verbindliche Übung Soziale und personale Kompetenz 8 2
- Zweite lebende Fremdsprache 10 2 2 2 2 2 (I)
- Kommunikation und Präsentationstechnik – – 2 2 – III
- Naturwissenschaftliches Laboratorium – 2 – – – III
- Forschen und Experimentieren 2 – – – – III
- Entrepreneurship und Innovation – – – 2 – III
- Moderne Produktentwicklung 11 – 2 2 2 2 I F. Unverbindliche Übung Bewegung und Sport 2 2 2 2 2 10 (IVa) G. Förderunterricht 12
- Deutsch
- Englisch
- Angewandte Mathematik
- Naturwissenschaften
- Angewandte Informatik
- Fachtheoretische Pflichtgegenstände ________________________ 1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des IV. Abschnittes abgewichen werden. 2 Einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen. 3 Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich im Ausmaß von 3 Wochenstunden auf den Bereich „Recht“. 4 Einschließlich Darstellende Geometrie. 5 Mit Übungen im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden. 6 Einschließlich Betriebstechnik. 7 Mit Werkstättenlaboratorium-Anteilen im Ausmaß der im IV. und V. Jahrgang angeführten Wochenstunden. Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich auf die Werkstättenlaboratorium-Anteile, im Übrigen Lehrverpflichtungsgruppe IV. 8 Mit Übungen sowie in Verbindung und inhaltlicher Abstimmung mit einem oder mehreren der in den Abschnitten A., B. bzw. B.1 bis B.7 angeführten Pflichtgegenständen. 9 Mit Werkstättenlaboratorium-Anteilen im Ausmaß von je zwei Wochenstunden im IV. und V. Jahrgang. Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich auf die Werkstättenlaboratorium-Anteile, im Übrigen Lehrverpflichtungsgruppe IV. 10 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen. 11 Mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß der angeführten Wochenstunden. 12 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand. Stundentafel der Deutschförderklasse Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung Wochenstunden pro Semester Lehrverpflichtungsgruppen
- Deutsch in der Deutschförderklasse 20 (I)
- Religion 2 (III)
- Weitere Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung 1 x 2 Einstufung wie entsprechende/r Pflichtgegenstand, Pflichtgegenstand der alternativen Ausbildungsschwerpunkte, Verbindliche Übung
- Pflichtgegenstände der alternativen Ausbildungsschwerpunkte 1 Gesamtwochenstundenzahl x 3 Freigegenstände und Unverbindliche Übung 4 ______________________________ 1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion), die verbindliche Übung sowie die Pflichtgegenstände der alternativen Ausbildungsschwerpunkte gemäß der Stundentafel der Höheren Lehranstalt für Maschinenbau; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände, der verbindlichen Übung und der Pflichtgegenstände der alternativen Ausbildungsschwerpunkte erfolgt durch die Schulleitung. 2 Die Festlegung der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen weiteren Pflichtgegenstände, die verbindliche Übung sowie die Pflichtgegenstände der alternativen Ausbildungsschwerpunkte entfallen, erfolgt durch die Schulleitung; die Gesamtwochenstundenzahl der weiteren Pflichtgegenstände, der verbindlichen Übung sowie der Pflichtgegenstände der alternativen Ausbildungsschwerpunkte ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl. 3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener des jeweiligen Jahrganges gemäß der Stundentafel der Höheren Lehranstalt für Maschinenbau. 4 Wie Stundentafel der Höheren Lehranstalt für Maschinenbau. II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL Siehe Anlage
- III. FACHBEZOGENES QUALIFIKATIONSPROFIL
- Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder: Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Maschinenbau sind in der Lage, ingenieurmäßige Tätigkeiten auf dem Gebiet der Fertigungstechnik, der Maschinen- und Anlagentechnik sowie der Automatisierungstechnik auszuführen. Die Einsatzgebiete reichen von der Entwicklung, Berechnung und Konstruktion über die Realisierung maschinenbautechnischer Anlagen, die messtechnische Überprüfung, die Testung und Validierung bis zur Qualitätssicherung und Instandhaltung der Komponenten. Nach entsprechender Praxis können Sie Projekte leiten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen.
- Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnittes B: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen generell über ein fundiertes Verständnis über den Aufbau und die Wirkungsweise von maschinenbautechnischen Anlagen, ein solides Verständnis der Wechselwirkung von Planung (Konstruktion, Berechnung) und Fertigung sowie ein hohes Maß an Anwendungssicherheit in den genannten Tätigkeitsbereichen. Konstruktion und Projektmanagement: Im Bereich Darstellende Geometrie und CAD können die Absolventinnen und Absolventen Darstellungsaufgaben mittels geeigneter Abbildungsverfahren lösen, technische Bauteile im Hinblick auf ihre Geometrie analysieren und mit CAD darstellen sowie komplexe Körper mit CAD entwickeln. Im Bereich Maschinenelemente können die Absolventinnen und Absolventen Maschinenelemente, Normteile und Werkstoffe auswählen, Baugruppen, auch mit facheinschlägiger Berechnungssoftware, normgerecht dimensionieren, Produktanforderungen analysieren und die wirtschaftliche Verwendung von Maschinenelementen planen. Im Bereich Konstruktion verstehen die Absolventinnen und Absolventen die Methoden des Innovationsprozesses und können Konstruktionen hinsichtlich der Funktion, Prüfbarkeit und wirtschaftlichen Herstellbarkeit beurteilen, anhand von Aufgabenstellungen Baugruppen norm-, werkstoff-, funktions-, fertigungs- und montagegerecht konstruieren, Aspekte der Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit berücksichtigen, Projektunterlagen erstellen sowie die Ergebnisse präsentieren. Im Bereich Projektmanagement verstehen die Absolventinnen und Absolventen unterschiedliche Projektorganisationen und können auf aktuelle Anforderungen im Projekt reagieren, Leitungsaufgaben übernehmen, den Beitrag anderer Projektbeteiligter und den eigenen Beitrag analysieren sowie Maßnahmen zur Leistungsentwicklung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zur eigenen Leistungsentwicklung im Projekt treffen. Technische Mechanik und Berechnung: Im Bereich Statik können die Absolventinnen und Absolventen Auflagerreaktionen und Schnittgrößen für statisch bestimmt und einfach statisch unbestimmt gelagerte Bauteile berechnen sowie die Auswirkung der Größe der Belastung und der Position des Lastangriffs auf Auflagerreaktionen und Schnittgrößen analysieren. Im Bereich Festigkeitslehre können die Absolventinnen und Absolventen Bauteile hinsichtlich Grenzspannung und Grenzverformung dimensionieren, die Wirkung dreidimensionaler Kraftsysteme auf die Beanspruchung und Verformung von Bauteilen analysieren sowie Bauteile ausgehend von vereinfachenden Berechnungsmodellen hinsichtlich Verformung und Beanspruchung optimieren. Im Bereich Dynamik können die Absolventinnen und Absolventen die Auswirkung von Kräften und Momenten auf die Bewegung von Körpern berechnen, die Auswirkung von Kraftsystemen auf die Bewegung von Körpern und damit verbundene Fragen des Energieumsatzes analysieren sowie Gleichungssysteme/Differenzialgleichungen zur Lösung von dynamischen Vorgängen erstellen und lösen. Im Bereich Hydromechanik können die Absolventinnen und Absolventen hydraulische Kräfte sowie die Energiebilanz in Rohrleitungen und hydraulischen Strömungsmaschinen berechnen. Im Bereich Thermodynamik können die Absolventinnen und Absolventen für vorgegebene Zustandsänderungen die Werte der Zustands- und Prozessgrößen sowie den Wirkungsgrad von Kreisprozessen berechnen, die in realen Prozessen auftretenden Zustandsänderungen analysieren und entsprechend im Rahmen eines thermodynamischen Modells abbilden sowie thermische Prozesse hinsichtlich ihrer Energieeffizienz optimieren. Im Bereich Wärmeübertragung können die Absolventinnen und Absolventen unterschiedliche Arten der Wärmeübertragung berechnen. Fertigungstechnik: Im Bereich Fertigungsverfahren können die Absolventinnen und Absolventen Fertigungs- und Prüfverfahren auswählen, unterschiedliche Fertigungsverfahren und Fertigungsmaschinen bezüglich ihrer Wirtschaftlichkeit bewerten, die Qualität der Produkte beurteilen und Methoden zur Qualitätsoptimierung erarbeiten sowie Fertigungsverfahren im Sinne einer effizienten Produktion verknüpfen und optimieren. Im Bereich Produktionstechnik können die Absolventinnen und Absolventen die spanlose, spanende und thermische Fertigung von Werkstücken, Bauteilen und Baugruppen auf Grund von Fertigungszeichnungen und Arbeitsplänen an konventionellen, programmgesteuerten Maschinen und Anlagen durchführen sowie die entsprechenden Sicherheitsvorschriften beachten, die Funktionsweise von Bauteilen bewerten und beurteilen sowie Fehlerquellen in der Fertigung erfassen und analysieren. Im Bereich Produktionsmanagement können die Absolventinnen und Absolventen aus Fertigungszeichnungen die entsprechenden Arbeitspläne erstellen und die notwendigen Fertigungsdaten ermitteln sowie Investitionsrechnungen durchführen und Entscheidungsgrundlagen liefern. Im Bereich Werkstofftechnik können die Absolventinnen und Absolventen eine grundlegende Werkstoffauswahl treffen, Diagramme der Wärmebehandlung anwenden, Produktanforderungen analysieren und für die jeweilige Anwendung geeignete Werkstoffe auswählen. Im Bereich Qualitätssicherung können die Absolventinnen und Absolventen Prüfverfahren auswählen und Instrumente der Qualitätssicherung anwenden. Maschinen und Anlagen: Im Bereich Komponenten können die Absolventinnen und Absolventen Maschinenkomponenten hinsichtlich ihrer Kapazität, der Funktion und der Bau- und Sicherheitsvorschriften beurteilen. Im Bereich Energie und Umwelt können die Absolventinnen und Absolventen die Auswirkungen von technischen Verfahren und Prozessen auf die Umwelt interpretieren sowie Lösungskonzepte für Anlagen der Energieumwandlung erarbeiten. Im Bereich Kraft und Arbeit kennen die Absolventinnen und Absolventen die Arbeitsweise und den Aufbau von hydraulischen Strömungsmaschinen und können die Energieeffizienz von Maschinen und Anlagen beurteilen sowie Lösungskonzepte für Aufgaben des Anlagenbaus erarbeiten. Im Bereich Fördertechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen die Funktionsweise der wichtigsten Anlagen der Fördertechnik und können Lösungskonzepte für Aufgaben der Fördertechnik erarbeiten. Automatisierungstechnik: Im Bereich Elektrotechnik können die Absolventinnen und Absolventen elektrische Antriebe auslegen und auswählen sowie die Funktionsweise von Bauteilen bewerten und beurteilen. Im Bereich Pneumatik und Hydraulik können die Absolventinnen und Absolventen die Eigenschaften von Antrieben bewerten und beurteilen, einfache Schaltungen mit entsprechenden Sensoren und Aktoren realisieren sowie Fehlerquellen erfassen, analysieren und beheben. Im Bereich Messtechnik können die Absolventinnen und Absolventen Sensoren für Kräfte, Wege und Grenzwertgeber auslegen und auswählen sowie Messdaten beurteilen und interpretieren. Im Bereich Steuern und Regeln können die Absolventinnen und Absolventen einfache Regelungen beurteilen und interpretieren sowie Programme für steuerungstechnische Aufgaben erstellen. Im Bereich Planung können die Absolventinnen und Absolventen elektrische, pneumatische und hydraulische Schaltpläne lesen sowie sicherheitstechnische Erfordernisse vorschriftengemäß umsetzen.
- Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnitts B.1 Anlagentechnik: In Ergänzung zu den im Abschnitt B dargestellten Lernergebnissen verfügen die Absolventinnen und Absolventen im Ausbildungsschwerpunkt Anlagentechnik über folgende Kompetenzen: Fertigungstechnik: Im Bereich Fertigungsverfahren können die Absolventinnen und Absolventen Werkzeugmaschinen hinsichtlich Kapazität und geforderter Qualität auswählen und auslegen sowie geeignete Produktionsverfahren entwickeln und zu flexiblen Fertigungssystemen verknüpfen. Maschinen und Anlagen: Im Bereich Fördertechnik können die Absolventinnen und Absolventen Anlagen der Fördertechnik auslegen, Tragkonstruktionen bemessen und analysieren, logische Vorgänge analysieren sowie Lösungskonzepte für Aufgaben der Fördertechnik erarbeiten. Automatisierungstechnik: Im Bereich Elektrotechnik können die Absolventinnen und Absolventen Antriebe in Abhängigkeit ihrer Drehzahl auslegen und die zugehörige Leistungselektronik auswählen. Im Bereich Messtechnik können die Absolventinnen und Absolventen Einsatzgebiete für Messgeräte und Messschaltungen definieren. Strömungsmaschinen: Im Bereich Kraft und Arbeit können die Absolventinnen und Absolventen Strömungsmaschinen auslegen und auswählen, das Betriebsverhalten und die Regelung von Strömungsmaschinen analysieren sowie Lösungskonzepte für Strömungsmaschinen erarbeiten. Kolbenmaschinen: Im Bereich Kraft und Arbeit können die Absolventinnen und Absolventen Triebwerksteile, Kolbenpumpen und Kolbenverdichter auslegen und auswählen sowie das Betriebsverhalten und die Regelung von Kolbenmaschinen analysieren.
- Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnitts B.2 Fertigungstechnik: In Ergänzung zu den im Abschnitt B dargestellten Lernergebnissen verfügen die Absolventinnen und Absolventen im Ausbildungsschwerpunkt Fertigungstechnik über folgende Kompetenzen: Fertigungstechnik: Im Bereich Fertigungsverfahren können die Absolventinnen und Absolventen Fertigungsverfahren und Fertigungsmaschinen hinsichtlich Kapazität und geforderter Qualität auswählen, auslegen und in Pflichtenheften dokumentieren und Fertigungsverfahren im Sinne einer effizienten Produktion entwickeln, verknüpfen und optimieren. Im Bereich Qualitätsmanagement können die Absolventinnen und Absolventen Instrumente der Qualitätssicherung und Qualitätssicherungsmaßnahmen anwenden und die Qualitätssicherung von Produktionsabläufen beurteilen. Automatisierungstechnik: Im Bereich Elektrotechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Eigenschaften von Antrieben bewerten und beurteilen sowie Fehlerquellen erfassen, analysieren und beheben. Im Bereich Messtechnik können die Absolventinnen und Absolventen Einsatzgebiete für Messgeräte und Messschaltungen definieren. Werkzeugbau: Im Bereich Werkzeugbau können die Absolventinnen und Absolventen Werkzeuge hinsichtlich Aufbau, Funktion und Herstellung erklären und Standardkomponenten des Werkzeugbaus entsprechend den Anforderungen an das Werkzeug auswählen und berechnen und den Einsatz von Werkzeugen, ihrer Werkstoffe und Komponenten, hinsichtlich Funktionalität und Wirtschaftlichkeit analysieren und bewerten. Vorrichtungsbau und Handhabungstechnik: Im Bereich Vorrichtungsbau können die Absolventinnen und Absolventen Elemente, Komponenten und Baugruppen von Vorrichtungen sowie deren Steuerungen in Aufbau und Funktion erklären, auswählen und in einen Gesamtprozess einbinden und Elemente von Vorrichtungen hinsichtlich ihrer Festigkeit beurteilen und die Gesamtanlage bezüglich Funktion, Kapazität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit bewerten. Im Bereich Handhabungstechnik können die Absolventinnen und Absolventen Elemente, Komponenten und Baugruppen von Handhabungsgeräten erklären, auswählen und in einen Gesamtprozess einbinden sowie deren Steuerungen in Aufbau und Funktion erklären und Gesamtanlagen bezüglich Funktion, Kapazität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit bewerten und Elemente von Handhabungsgeräten hinsichtlich ihrer Festigkeit beurteilen und einfache Produktionsabläufe unter Einbeziehung flexibler Fertigungssysteme und der dafür notwendigen Vorrichtungen und Handhabungsgeräte entwickeln.
- Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnitts B.3 Automatisierungstechnik: In Ergänzung zu den im Abschnitt B dargestellten Lernergebnissen verfügen die Absolventinnen und Absolventen im Ausbildungsschwerpunkt Automatisierungstechnik über folgende Kompetenzen: Automatisierungstechnik: Im Bereich Pneumatik und Hydraulik können die Absolventinnen und Absolventen pneumatische und hydraulische Antriebe auslegen und auswählen sowie für steuerungstechnische Aufgaben pneumatische und hydraulische Schaltungen entwickeln. Im Bereich Messtechnik können die Absolventinnen und Absolventen das dynamische Verhalten von Sensoren erklären, geeignete Sensoren für die Prozesstechnik auswählen sowie die Auswirkung der Geräteklasse beurteilen und die Bestimmung der Messunsicherheiten durchführen. Im Bereich Steuern und Regeln können die Absolventinnen und Absolventen die Hauptfunktionen und den Aufbau der Prozessleittechnik erklären und das dynamische Verhalten von Regelstrecken analysieren und dazu geeignete Regelungen entwerfen. Im Bereich Planung können die Absolventinnen und Absolventen Sicherheitsrisiken analysieren und erforderliche Schutzmaßnahmen ergreifen. Elektrotechnik und Elektronik: Im Bereich Elektronik können die Absolventinnen und Absolventen die Funktionsprinzipien von elektronischen Bauteilen und elektronische Grundschaltungen erklären. Robotik und Prozessdatenverarbeitung: Im Bereich Effektoren können die Absolventinnen und Absolventen die Anforderungen an Effektoren analysieren und geeignete Effektoren auswählen. Im Bereich Robotik können die Absolventinnen und Absolventen die Anforderungen an einen Industrieroboter-Arbeitsplatz analysieren und geeignete Industrieroboter (inklusive Steuerung und Programmiersysteme) auswählen. Im Bereich Industrieroboter Sensoren können die Absolventinnen und Absolventen Sensoren für Industrieroboter auswählen. Im Bereich Identifikationssysteme können die Absolventinnen und Absolventen Anwendungsmöglichkeiten von Identifikationssystemen im industriellen Umfeld erklären und deren Daten verarbeiten. Im Bereich Kommunikation können die Absolventinnen und Absolventen Kommunikationssysteme für die Fernwartung von Prozessen konfigurieren. Im Bereich Programmierung können die Absolventinnen und Absolventen Schnittstellen für eine Maschinendatenerfassung programmieren/parametrieren und Ergebnisse visualisieren und eingebettete Systeme programmieren.
- Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnitts B.4 Fahrzeugtechnik: In Ergänzung zu den im Abschnitt B dargestellten Lernergebnissen verfügen die Absolventinnen und Absolventen im Ausbildungsschwerpunkt Fahrzeugtechnik über folgende Kompetenzen: Fertigungstechnik: Im Bereich Werkstofftechnik können die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau von Werkstoffen der Fahrzeugtechnik und die daraus resultierenden Eigenschaften erklären und normgerecht bezeichnen. Im Bereich Fertigungsverfahren können die Absolventinnen und Absolventen die speziellen Fertigungsverfahren der Fahrzeugtechnik erklären und auswählen. Maschinen und Anlagen: Im Bereich Kraft und Arbeit können die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau und die Arbeitsweise von Strömungsmaschinen sowie von Verbrennungsmotoren erklären, deren Energieeffizienz beurteilen und Lösungskonzepte erarbeiten. Maschinen und Anlagen: Im Bereich Fahrzeugelektrik und –elektronik können die Absolventinnen und Absolventen die für die Motor- und Fahrzeugsteuerung notwendigen Sensoren, Steuerungen und Regelungen sowie den Aufbau und die Funktionsweise verschiedener Formen der Elektromobilität auswählen und erklären. Fahrzeug- und Motorentechnik: Im Bereich Fahrzeugtechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der Fahrzeugmechanik anwenden, den Aufbau und die Funktion des Antriebsstrangs sowie von Fahrwerkskomponenten und Fahrwerkregelsystemen erklären, deren Einfluss auf das Fahrverhalten beurteilen und kennen die Gestaltungsprinzipien von Karosserien sowie die relevanten Sicherheitsvorschriften. Im Bereich Motorentechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Bauarten sowie die Wirkungsweise von Verbrennungsmotoren und deren Energieeffizienz beurteilen, Ladungswechselsteuerungen und deren Einfluss auf das Betriebsverhalten sowie die für den Betrieb eines Motors erforderlichen Systeme erklären und Antriebsaggregate auslegen.
- Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnitts B.5 Industriedesign: In Ergänzung zu den im Abschnitt B dargestellten Lernergebnissen verfügen die Absolventinnen und Absolventen im Ausbildungsschwerpunkt Industriedesign über folgende Kompetenzen: Industriedesign: Im Bereich Darstellungstechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Gestaltungsprinzipien, Darstellungstechniken und Medien im Design anwenden sowie Darstellungsverfahren auswählen. Im Bereich Kultur- und Designgeschichte können die Absolventinnen und Absolventen Zusammenhänge der Kulturepochen, der Kunst und Designgeschichte und deren Einfluss auf Kunst und Kultur erklären. Sie können Stile, Designströmungen und Produkte hinsichtlich ihrer soziokulturellen Geschichte zuordnen sowie Präsentationen im designgeschichtlichen Kontext entwickeln. Im Bereich Industriedesign können die Absolventinnen und Absolventen Designprojekte hinsichtlich der Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Zielgruppenorientierung beurteilen, Sie können Visionen entwickeln, Problemlösungen für Produkte erarbeiten, Designprojekte abwickeln und hinsichtlich der Funktionalität, der Wirtschaftlichkeit und der Zielgruppenorientierung beurteilen.
- Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnitts B.6 Umwelt- und Verfahrenstechnik: In Ergänzung zu den im Abschnitt B dargestellten Lernergebnissen verfügen die Absolventinnen und Absolventen im Ausbildungsschwerpunkt Umwelt- und Verfahrenstechnik über folgende Kompetenzen: Automatisierungstechnik: Im Bereich Elektrotechnik können die Absolventinnen und Absolventen Antriebe in Abhängigkeit ihrer Drehzahl auslegen und die zugehörige Leistungselektronik auswählen. Im Bereich Messtechnik können die Absolventinnen und Absolventen Einsatzgebiete für Messgeräte und Messschaltungen definieren. Energie- und Verfahrenstechnik: Im Bereich Mechanische Verfahrenstechnik können die Absolventinnen und Absolventen Komponenten auswählen und kombinieren sowie ein Grobkonzept einer verfahrenstechnischen Anlage entwickeln. Im Bereich Thermische und chemische Verfahrenstechnik können die Absolventinnen und Absolventen Komponenten auswählen und kombinieren sowie den Energieumsatz chemischer Reaktionen berechnen. Im Bereich Hausanlagen können die Absolventinnen und Absolventen Rohrleitungen inklusive Einbauten und Messtechnik konzipieren, Schwachstellen, Gefahren und Optimierungspotentiale bei bestehenden Anlagenkomponenten erkennen sowie eine Grobplanung von Hausanlagen durchführen. Im Bereich Heizungstechnik können die Absolventinnen und Absolventen Anforderungen an Heizungsanlagen definieren und Komponenten auswählen, Heizungsanlagen analysieren und beurteilen sowie eine Grobplanung von Heizungsanlagen durchführen. Umwelttechnik: Im Bereich Umweltrelevante Emissionen und Immissionen können die Absolventinnen und Absolventen Berechnungen von Schadstoffkonzentrationen in Abfällen, im Boden, im Wasser und in der Luft sowie Berechnungen im Bereich Schallemissionen durchführen, als auch Emissionen nach Ausmaß und Schadwirkung beurteilen und Reduktionsmaßnahmen ausarbeiten. Im Bereich Umwelttechnische Verfahren und Maßnahmen können die Absolventinnen und Absolventen abwasser- und verfahrenstechnische Berechnungen sowie Berechnungen für Lärmarbeitsplätze durchführen, Vorgänge in der Abwassertechnik und bei der Abfallentsorgung sowie Maßnahmen zum Schallschutz beurteilen als auch technische Konzepte zur Behandlung von Abfall und Abwasser erstellen. Im Bereich Chemische und mikrobiologische Prozesse in der Umwelttechnik können die Absolventinnen und Absolventen stöchiometrische Berechnungen für umwelttechnische Prozesse durchführen und den umwelttechnischen Einsatz von Mikroorganismen planen, Plausibilitätsprüfungen bei Analysenergebnissen durchführen, Stoffströme analysieren und damit Betriebszustände bei Abwasserreinigungsanlagen, Schlammbehandlungsanlagen und Biogasanlagen beurteilen sowie Optimierungsansätze für umwelttechnische Anlagen erstellen. Im Bereich Produktionsmanagement können die Absolventinnen und Absolventen die Umsetzung der Abfallwirtschaft und der Sicherheitstechnik eines Betriebes analysieren sowie ein Abfallwirtschaftskonzept für einen Betrieb entwickeln.
- Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnitts B.7 Waffen- und Sicherheitstechnik: In Ergänzung zu den im Abschnitt B dargestellten Lernergebnissen verfügen die Absolventinnen und Absolventen im Ausbildungsschwerpunkt Waffen- und Sicherheitstechnik über folgende Kompetenzen: Waffen- und Sicherheitstechnik: Im Bereich Waffentechnik können die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau, die Funktion und die Wirkungsweise von Waffensystemen und Schießgeräten verstehen, Waffensysteme konstruieren und berechnen, die Funktion von Waffensystemen analysieren und vergleichen, sowie bewerten und die Funktion von Waffensystemen und Schießgeräten optimieren. Im Bereich Sicherheitstechnik können die Absolventinnen und Absolventen Sicherheitsmechanismen, Schutzeinrichtungen sowie Verwahrungs- und Alarmtechniken verstehen und den verantwortungsbewussten Umgang mit Waffen- und Munition umsetzen sowie Prüfungen entsprechend einem Regelwerk durchführen und die Schutzwirkung von Schutzeinrichtungen bewerten und entwickeln. Ballistik, Waffenoptik und Munitionslehre: Im Bereich Ballistik können die Absolventinnen und Absolventen Vorgänge und Modelle der Innen , Außen- und Zielballistik verstehen, ballistische Vorgänge messtechnisch erfassen, diese mit Hilfe von Modellen beschreiben und unter Verwendung technischer Hilfsmittel berechnen sowie ballistische Modelle lösen und die Ergebnisse interpretieren und unter Verwendung physikalischer Gesetzmäßigkeiten ballistische Modelle entwickeln. Im Bereich Waffenoptik können die Absolventinnen und Absolventen die Komponenten und den Aufbau von Beobachtungs- und Zielgeräten verifizieren und den jeweiligen Anwendungsbereichen zuordnen, deren Funktionsweise nachvollziehen, analysieren, vergleichen und dem Verwendungszweck gemäß bewerten sowie Zielgeräte auswählen, kombinieren und Optimierungsrechnungen durchführen. Im Bereich Munitionslehre können die Absolventinnen und Absolventen die Komponenten und den Aufbau von Munition identifizieren, die Funktion und die Aufgabe unterschiedlicher Munitionstypen verstehen und diese den Anwendungsbereichen zuordnen sowie die Funktionsweise der Munitionskomponenten interpretieren, vergleichen und bewerten sowie Munition anwendungsorientiert entwickeln. IV. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN Siehe Anlage
- V. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE Siehe Anlage
- VI. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT Siehe Anlage
- VII. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFFE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung A. Allgemeinbildende Pflichtgegenstände „Deutsch“, “Englisch“, „Geografie, Geschichte und Politische Bildung“, „Wirtschaft und Recht“, „Naturwissenschaften“, „Angewandte Informatik“. Siehe Anlage
- BEWEGUNG UND SPORT Siehe BGBl. Nr. 37/1989 idgF.
- ANGEWANDTE MATHEMATIK Siehe Anlage 1 mit folgenden Ergänzungen: II. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 3: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Funktionale Zusammenhänge – logarithmische Skalierungen verstehen und anwenden. Lehrstoff: Bereich Funktionale Zusammenhänge: Darstellung von Funktionen (logarithmische Skalierungen).
- Semester – Kompetenzmodul 4: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Zahlen und Maße – komplexe Zahlen multiplizieren, dividieren und unterschiedliche Darstellungen komplexer Zahlen verstehen und anwenden. Lehrstoff: Bereich Zahlen und Maße: Komplexe Zahlen (Polarform; Multiplikation, Division). III. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 6: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Analysis – Integralmittelwerte verstehen und anwenden. Lehrstoff: Bereich Analysis: Integralrechnung (Integralmittelwerte). IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schülern können im Bereich Analysis – Funktionen in zwei Variablen geometrisch als Flächen im Raum interpretieren und anhand von Beispielen veranschaulichen; – partielle Ableitungen berechnen und mit Hilfe des Differentials Fehler abschätzen; – Funktionen in Taylorreihen und periodische Funktionen in Fourierreihen entwickeln; – einfache Differenzengleichungen erster Ordnung lösen. Lehrstoff: Bereich Analysis: Funktionen mehrerer Variablen (partielle Ableitungen; lineare Fehlerfortpflanzung und maximaler Fehler), Funktionenreihen (Taylorreihen, Fourierreihen), Differenzial- und Differenzengleichungen (Trennen der Variablen; lineare Differenzialgleichungen erster Ordnung; lineare Differenzengleichungen erster Ordnung).
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schülern können im Bereich Analysis – lineare Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung aufstellen und lösen. Bereich Algebra und Geometrie – Gleichungssysteme in Matrixform darstellen und mit Hilfe der inversen Matrix lösen. Lehrstoff: Bereich Analysis: Differenzialgleichungen (lineare Differenzialgleichungen zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten; numerische Lösung von Anfangswertproblemen). Bereich Algebra und Geometrie: Matrizen (inverse Matrix). B. Fachtheorie und Fachpraxis
- KONSTRUKTION UND PROJEKTMANAGEMENT I. Jahrgang (
- und
- Semester): Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Darstellende Geometrie und CAD – einfache Darstellungsaufgaben mittels geeigneter Abbildungsverfahren lösen; – einfache technische Bauteile im Hinblick auf ihre Geometrie analysieren und konstruieren. Bereich Konstruktion – einfache normgerechte technische Zeichnungen erstellen und lesen; – Konstruktionsaufgaben mittels geeigneter Abbildungsverfahren lösen. Lehrstoff: Bereich Darstellende Geometrie und CAD: Grundbegriffe der Geometrie (Abbildungsverfahren, Grundelemente, ebene Figuren und Kongruenzabbildungen, räumliches Koordinatensystem, Hauptrisse); Skizzieren und Darstellen einfacher technischer Objekte (axonometrische Darstellung einfacher Objekte, skizzieren technisch zugeordneter Normalrisse); elementare Konstruktionen, Lösung von Raumproblemen (Konstruktion von Körpern mit ebenen Figuren in Hauptlagen und projizierenden Lagen, Schnittaufgaben, Kreisdarstellung, wahre Größe von Flächen in besonderen Lagen). Bereich Konstruktion: Erstellen und lesen normgerechter technischer Zeichnungen (Blattgrößen, Normschrift, Linienarten, Linienbreiten, Maßstäbe, Darstellung von Werkstücken, Bemaßung und Allgemeintoleranzen, Freihandskizzen, Schnittdarstellung, Oberflächenangaben, Werkstückkanten, Darstellung und Bemaßung von Werkstückeinzelheiten). II. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 3: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Darstellende Geometrie und CAD – ebene Schnitte und elementare Durchdringungen mit CAD konstruieren; – einfache technische Bauteile im Hinblick auf ihre Geometrie analysieren und mit CAD darstellen. Bereich Konstruktion – grundlegende wirtschaftliche Auswirkungen von Fertigungsangaben beschreiben; – lösbare Verbindungen und Werkstoffe auswählen; – einfache Konstruktionen hinsichtlich der Funktion und Herstellbarkeit beurteilen; – technische Bauteile und einfache Baugruppen in Hinblick auf ihre Funktion analysieren und mit CAD darstellen; – einfache normgerechte technische Zeichnungen erstellen und lesen. Bereich Maschinenelemente – Passungen, Niet-, Schrauben- und Bolzenverbindungen auswählen und berechnen. Lehrstoff: Bereich Darstellende Geometrie und CAD: Dreidimensionales Erfassen einfacher technischer Körper mit CAD (Einführung in ein 3D-CAD-System, Modellierung von Extrusionskörpern und Rotationskörpern, Transformationen; Drehflächen); Grundprinzipien ebener Schnitte und elementare Durchdringungen mit CAD (Schnitt Gerade-Ebene und Ebene-Ebene, Kugel, Kugelschnitte, Zylinderschnitte, Kegelschnitte, Durchdringung von Zylinderflächen). Bereich Konstruktion: Wirtschaftliche Fertigung (Auswahl von Oberflächenangaben, Toleranzen, Passungen); 3D-Modellierung von Bauteilen und einfachen Baugruppen (Modellierung, Zeichnungsableitung und Stücklisten; Normteilbibliotheken); normgerechte Darstellung lösbarer Verbindungen (Schraubverbindungen mit Sicherungselementen, Stift- und Bolzenverbindungen); Bereich Maschinenelemente: Normen, Oberflächen, Toleranzen, Passungen (Normen, Normzahlen, Maßtoleranzen, Passungen, Form- und Lagetoleranzen, Oberflächenbeschaffenheit); Nietverbindungen (Funktion und Nietformen, Werkstoffe, Herstellung, Berechnung); Schraubverbindungen (Funktion und Gewinde, Schrauben und Mutternarten, Scheiben, Sicherungen, Werkstoffe, Festigkeit, Korrosionsschutz, Kräfte im Gewinde, Anziehdrehmomente, Wirkungsgrade von Bewegungsschrauben, Kraft- und Verformungsverhältnisse bei vorgespannten Schraubenverbindungen, Berechnung von Schraubenverbindungen); Bolzen-, Stiftverbindungen, Sicherungselemente (Ausführungen und Berechnung).
- Semester – Kompetenzmodul 4: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Darstellende Geometrie und CAD – Darstellungsaufgaben mittels geeigneter Abbildungsverfahren lösen; – technische Bauteile im Hinblick auf ihre Geometrie analysieren und mit CAD darstellen; – komplexe Körper mit CAD entwickeln. Bereich Konstruktion – lösbare und nicht lösbare Verbindungen dimensionieren und darstellen; – einfache Konstruktionen hinsichtlich der Funktion und Herstellbarkeit beurteilen; – technische Bauteile und einfache Baugruppen funktions- und CAD-gerecht konstruieren und technische Zeichnungen erstellen. Bereich Maschinenelemente – Federelemente, Schweiß- und Welle-Nabe-Verbindungen auswählen, berechnen und dimensionieren. Lehrstoff: Bereich Darstellende Geometrie und CAD: Dreidimensionales Erfassen komplexer technischer Körper mit CAD (Vertiefung 3D-CAD-System, Modellierung komplexer Körper); Grundprinzipien Schnitte und Durchdringungen mit CAD (Schnitte, Durchdringungen, zusammengesetzte Körper); erweiterter Formenschatz mit CAD (Regelflächen). Bereich Konstruktion: Welle-Nabe Verbindung (Verbindungsarten, Darstellung und Bemaßung); Schweißverbindung (Darstellung und Bemaßung von Schweißnähten, schweißgerechte Konstruktion); Konstruktionssystematik (Modellstruktur, Modellverknüpfungen, Kanten-, Volumen- und Flächenmodelle, Parametrik). Bereich Maschinenelemente: Schweißverbindung (Verfahren, Stoß- und Nahtarten, Auswirkungen des Schweißvorganges, Berechnung, Zusatzstoffe); Welle-Nabe Verbindung (Form-, kraft- und stoffschlüssige Welle-Nabe Verbindungen sowie deren Berechnung); Federn (Federkennlinien, Federarten, Federwerkstoffe und deren Eigenschaften, Ausführungen- und Anwendungen). III. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 5: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Konstruktion – Berechnungen dokumentieren; – Schraub- und Schweißkonstruktionen berechnen und normgerecht darstellen; – Baugruppen 3D-CAD-gerecht aufbauen. Bereich Maschinenelemente – sowohl statisch als auch dynamisch belastete Achsen und Wellen berechnen; – Wälzlager auswählen und dimensionieren. Lehrstoff: Bereich Konstruktion: Schraubverbindungen (normgerechte Darstellung von Schraubkonstruktionen, Berechnung und Dokumentation); Schweißverbindung (normgerechte Darstellung einer Schweißkonstruktion, Berechnung und Dokumentation); Konstruktionssystematik (Konstruktionstabellen, Wiederholteile, Teilefamilien, Bibliotheken, Dokumentation einer Berechnung). Bereich Maschinenelemente: Achsen und Wellen (Belastungsgrößen, Modellbildung, Festigkeitsberechnung, Zeitfestigkeitsberechnung, Gestaltungsgrundsätze); Wälzlager (Funktion und Wirkung, Bauformen, Lageranordnung, Dichtungen, Berechnung).
- Semester – Kompetenzmodul 6: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Konstruktion – technische Bauteile und Baugruppen normgerecht darstellen und einfache technische Projekt- und Produktdokumentationen erstellen; – einfache Konstruktionen hinsichtlich der Funktion, Prüfbarkeit und wirtschaftlichen Herstellbarkeit beurteilen; – einfache Baugruppen werkstoff-, funktions-, fertigungs- und montagegerecht konstruieren. Bereich Maschinenelemente – die Funktion und Gestaltung von Gleitlagern, Kupplungen und Getrieben beschreiben; – Maschinenelemente, Normteile und Werkstoffe auswählen und Baugruppen, auch mit facheinschlägiger Berechnungssoftware, normgerecht dimensionieren; – Produktanforderungen analysieren und die wirtschaftliche Verwendung von Maschinenelementen planen. Lehrstoff: Bereich Konstruktion: Baugruppenkonstruktion (Aufgabenanalyse, Entwurf, Variantenvergleich, Berechnung, 3D-Modellierung, Zeichnungsableitung); Konstruktionssystematik und Dokumentation (Variantenkonstruktion, Erstellung von technischen Dokumentationen). Bereich Maschinenelemente: Gleitlager (Funktion und Wirkung, Werkstoffe, Gestaltung der Lagerung); Kupplungen (starre, elastische und schaltbare Kupplungen); Getriebe und Zahnräder (Getriebearten, Verzahnungsgesetz, Flankenprofile und Verzahnungsarten, Werkstoffe und Schmierung, Getriebewirkungsgrad, Geometrie der gerad- und schrägverzahnten Stirnräder mit Evolventenverzahnung, Entwurfsberechnung). IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Konstruktion – die Methoden des Innovationsprozesses anwenden und berücksichtigen die Aspekte der Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit; – Konstruktionen aus Aufgabenstellungen hinsichtlich der Funktion, Prüfbarkeit und wirtschaftlichen Herstellbarkeit beurteilen; – aus Aufgabenstellungen Baugruppen werkstoff-, funktions-, fertigungs- und montagegerecht konstruieren. Bereich Projektmanagement – die Projektorganisation erklären und im Team arbeiten. Lehrstoff: Bereich Konstruktion: Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes (Berechnung und Konstruktion von Baugruppen und Systemen zur Ergänzung und Vertiefung von Pflichtgegenständen anhand vorgegebener Aufgabenstellungen; Erstellung technischer Produktdokumentationen); Innovationsprozess (Kreativitätsmethoden, Variantenerstellung, Kostenabschätzung, Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit). Bereich Projektmanagement: Einführung in die Projektorganisation (Erstellen einer Projektstruktur und Planung eines Projektablaufes, Termin- und Kostenkontrolle, Teamarbeit in unterschiedlichen Rollen anhand von Projekten zur Ergänzung und Vertiefung von Pflichtgegenständen).
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Konstruktion – die Methoden des Innovationsprozesses und die Aspekte der Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit berücksichtigen; – können Konstruktionen aus Aufgabenstellungen hinsichtlich der Funktion, Prüfbarkeit und wirtschaftlichen Herstellbarkeit beurteilen; – können aus Aufgabenstellungen Pflichtenhefte erstellen und Baugruppen werkstoff-, funktions-, fertigungs- und montagegerecht konstruieren. Lehrstoff: Bereich Konstruktion: Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes (Berechnung und Konstruktion von Baugruppen und Systemen zur Ergänzung und Vertiefung von Pflichtgegenständen anhand vorgegebener Aufgabenstellungen; Erstellung von Projektunterlagen und technischen Dokumentationen berechneter und konstruierter Baugruppen und Systeme); Konstruktionssystematik (methodische Konstruktion); Innovationsprozess (Kreativitätsmethoden, Pflichtenheft, Variantenerstellung, Kostenabschätzung, Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit). V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Konstruktion – Konstruktionen aus Aufgabenstellungen hinsichtlich der Funktion, Prüfbarkeit und wirtschaftlichen Herstellbarkeit beurteilen; – technische Dokumentationen erstellen und Baugruppen werkstoff-, funktions-, fertigungs- und montagegerecht konstruieren. Bereich Projektmanagement – auf aktuelle Anforderungen im Projekt reagieren und Leitungsaufgaben übernehmen; – den Beitrag anderer Projektbeteiligter und den eigenen Beitrag analysieren; – unterschiedliche Projektorganisationen erklären. Lehrstoff: Bereich Konstruktion: Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes (Berechnung und Konstruktion von Baugruppen und Systemen zur Ergänzung und Vertiefung von Pflichtgegenständen anhand vorgegebener Aufgabenstellungen); Innovationsmanagement (Erstellung von Projektunterlagen und technischen Dokumentationen, Variantenerstellung, Kostenabschätzung, Präsentation und Variantenauswahl von Projekten). Bereich Projektmanagement: Projektorganisation (Definition, Ablauf und Struktur, Controlling; Aufgaben der Projektleitung und Maßnahmen der Projektsteuerung).
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Konstruktion – Konstruktionen aus Aufgabenstellungen hinsichtlich der Funktion, Prüfbarkeit und wirtschaftlichen Herstellbarkeit beurteilen; – anhand von Aufgabenstellungen Projektunterlagen erstellen, Ergebnisse präsentieren und Baugruppen werkstoff-, funktions-, fertigungs- und montagegerecht konstruieren. Bereich Projektmanagement – Maßnahmen zur Leistungsentwicklung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zur eigenen Leistungsentwicklung im Projekt treffen. Lehrstoff: Bereich Konstruktion: Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes (Berechnung und Konstruktion von Baugruppen und Systemen zur Ergänzung und Vertiefung von Pflichtgegenständen anhand vorgegebener Aufgabenstellungen); Innovationsmanagement (Variantenerstellung, Kostenabschätzung, Präsentation und Variantenauswahl von Projekten). Bereich Projektmanagement: Maßnahmen der Personalentwicklung.
- TECHNISCHE MECHANIK UND BERECHNUNG I. Jahrgang (
- und
- Semester): Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Statik – den Begriff Kraft und Moment und die Wirkung dieser Größen auf ein Bauteil erklären und können Verfahren zur Bestimmung von Auflagerreaktionen beschreiben; – Auflagerreaktionen für statisch bestimmt gelagerte Bauteile berechnen. Lehrstoff: Bereich Statik: Kraftbegriff, Freimachen von Körpern, Wechselwirkungsprinzip, Zusammensetzen und Zerlegen von Kräften, Gleichgewicht von Kräften, Bestimmung des resultierenden Drehmomentes bei mehreren angreifenden Kräften, Hebelgesetz, Momentengleichgewichtsbeziehung; grafische und rechnerische Behandlung von Aufgaben im zentralen und allgemeinen Kraftsystem (2D); Schwerpunkt von Linien, Flächen und Körpern, Standsicherheit. II. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 3: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Statik – die Auswirkung der Größe der Belastung und der Position des Lastangriffs auf Auflager-reaktionen und Schnittgrößen analysieren. Bereich Festigkeitslehre – die Gesetze und Verfahren zur Berechnung von Verformungen und Spannungen erklären. Lehrstoff: Bereich Statik: Coulombsche Reibung, Bestimmung der Stabkräfte bei ebenen Fachwerken, Schnittufer und Schnittgrößen. Bereich Festigkeitslehre: Definition der Begriffe Spannung und Dehnung, Hookesches Gesetz, thermische Beanspruchung, Festigkeitskennwerte für statische Beanspruchung, Zug- und Druckbeanspruchung, Normalkraftverläufe, Abscheren und Lochleibung, Pressung, Berechnung von Verformungen und Spannungen.
- Semester – Kompetenzmodul 4: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Festigkeitslehre – Bauteile hinsichtlich Grenzspannung und Grenzverformung dimensionieren. Lehrstoff: Bereich Festigkeitslehre: Torsion von Wellen, Schubmittelpunkt, Biegehauptgleichung, Flächenmomente für einfache Querschnitte, Widerstandsmoment, Satz von Steiner, Biegemomenten- und Querkraftverläufe; Torsion bei dünnwandigen geschlossenen Querschnitten, Überlagerung von gleichartigen Spannungen. III. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 5: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Festigkeitslehre – Bauteile hinsichtlich Grenzspannung und Grenzverformung dimensionieren; – die Wirkung dreidimensionaler Kraftsysteme auf die Beanspruchung von Bauteilen analysieren. Bereich Bewegungslehre – die Grundgesetze der Kinematik und Kinetik erklären; – die Auswirkung von Kräften und Momenten auf die Bewegung von Körpern berechnen. Lehrstoff: Bereich Festigkeitslehre: Überlagerung ungleichartiger Spannungen bei statisch und dynamisch belasteten Bauteilen, Anstrengungshypothesen, Knickung nach Euler und Tetmajer, räumliche Kraftsysteme. Bereich Bewegungslehre: Gleichförmig und gleichmäßig beschleunigte Bewegungen, freier Fall, schiefer Wurf, Schwerpunktsatz, Momentensatz.
- Semester – Kompetenzmodul 6: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Bewegungslehre – die Auswirkung von Kraftsystemen auf die Bewegung von Körpern und damit verbundene Fragen des Energieumsatzes analysieren; – Gleichungssysteme zur Lösung von dynamischen Vorgängen erstellen. Bereich Hydromechanik – die Grundgesetze der Hydrostatik erklären; – hydraulische Kräfte berechnen. Lehrstoff: Bereich Bewegungslehre: Impulssatz, Drehimpulssatz, Energieerhaltungssatz, Arbeitssatz. Bereich Hydromechanik: Hydrostatischer Druck, hydraulische Kraft- und Wegübersetzung, Auftrieb, Druck auf Wände, Druckmittelpunkt. IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Hydromechanik – die Grundgesetze der Hydrodynamik erklären; – die Energiebilanz und die Kräfte in Rohrleitungen und hydraulischen Strömungsmaschinen berechnen. Bereich Thermodynamik – die Grundgesetze der Thermodynamik und die auftretenden Energieumsätze erklären; – für vorgegebene Zustandsänderungen die Werte der Zustands- und Prozessgrößen berechnen. Lehrstoff: Bereich Hydromechanik: Kontinuitätsgleichung, Bernoulli–Gleichung, Anwendung bei Rohrleitungen und Strömungsmaschinen, Prandtl-Colebrook-Diagramm, Berechnung von Druckverlusten, Berechnung dynamischer Kraftwirkungen. Bereich Thermodynamik: Thermische und kalorische Zustandsgrößen, Prozessgrößen, offene und geschlossene Systeme, ideales Gas, Zustandsänderungen, Volumenänderungsarbeit, erster und zweiter Hauptsatz, Prozessdarstellung in Diagrammen.
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Thermodynamik – die in realen Prozessen auftretenden Zustandsänderungen analysieren und entsprechend im Rahmen eines thermodynamischen Modells abbilden; – thermische Prozesse hinsichtlich ihrer Energieeffizienz optimieren. Lehrstoff: Bereich Thermodynamik: Rechtsläufige und linksläufige Kreisprozesse, thermischer Wirkungsgrad und Leistungsziffer, Wasserdampf in Maschinen und Anlagen, Clausius-Rankine-Prozess, Mischungen idealer Gase, feuchte Luft. V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Wärmeübertragung – die Grundgesetze, die die unterschiedlichen Arten der Wärmeübertragung beschreiben, erklären; – unterschiedliche Arten der Wärmeübertragung berechnen. Bereich Festigkeitslehre – Auflagerreaktionen und Schnittgrößen statisch unbestimmt gelagerter Bauteile berechnen; – Bauteile ausgehend von vereinfachenden Berechnungsmodellen hinsichtlich Verformung und Beanspruchung optimieren. Lehrstoff: Bereich Wärmeübertragung: Wärmeleitung, Konvektion, Wärmeübertragung, Wärmeübertragung durch ein- und mehrschichtige ebene und gekrümmte Wände. Bereich Festigkeitslehre: Lösung der Differenzialgleichung der Biegelinie, Superposition, einfache statisch unbestimmte Systeme, rechnergestützte Methoden des Fachgebietes.
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Bewegungslehre – Differenzialgleichungen zur Lösung von dynamischen Vorgängen erstellen und lösen. Lehrstoff: Bereich Bewegungslehre: Freie, erzwungene, ungedämpfte und gedämpfte Schwingungen, Resonanz. Schularbeiten: Im I. Jahrgang zwei bis vier Schularbeiten, im Übrigen ein bis zwei Schularbeiten pro Semester, bei Bedarf mehrstündig.
- FERTIGUNGSTECHNIK I. Jahrgang (
- und
- Semester): Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – die grundlegenden Fertigungsverfahren beschreiben; – die grundlegenden Fertigungsverfahren auswählen. Bereich Werkstofftechnik – die metallischen Werkstoffe normgerecht bezeichnen und deren Eigenschaften beschreiben; – eine grundlegende Werkstoffauswahl treffen. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Urformen (Gießen, Pulvermetallurgie); Umformen (Walzen, Schmieden, Durchziehen); Trennen – geometrisch bestimmte und unbestimmte Schneiden (Drehen, Bohren, Fräsen, Schleifen); Fügen (Schweißen, Löten, Kleben, Fügen durch Umformen). Bereich Werkstofftechnik: Werkstoffe (Einteilung, Eigenschaften und Auswahl); Metalle und nichtmetallische Werkstoffe (Aufbau, Struktur); Stahl (Stahlherstellung, Eigenschaften und normgerechte Bezeichnung); Gusseisen (Eigenschaften, normgerechte Bezeichnung); Nichteisenmetalle (Leichtmetalle, Schwermetalle; Eigenschaften, normgerechte Bezeichnung). II. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 3: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – die grundlegenden Fertigungsverfahren erklären; – die grundlegenden Fertigungsverfahren auswählen. Bereich Werkstofftechnik – den Aufbau der Werkstoffe und die daraus resultierenden Eigenschaften erklären; – Diagramme der Wärmebehandlung anwenden; – Produktanforderungen analysieren und für die jeweilige Anwendung geeignete Werkstoffe auswählen. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Schweißen; Abtragen. Bereich Werkstofftechnik: Legierungen; Eisen-Kohlenstoff-Diagramm; Wärmebehandlung; Umwandlungsdiagramme.
- Semester – Kompetenzmodul 4: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – die grundlegenden Fertigungsverfahren erklären; – die grundlegenden Fertigungsverfahren auswählen. Bereich Qualitätsmanagement – die wichtigsten Verfahren der Werkstoffprüfung, die gängigen Mess- und Prüfmethoden sowie die dazu notwendigen Werkzeuge erklären; – Prüfverfahren auswählen. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Blechbearbeitung (Biegen, Schneiden, Tiefziehen). Bereich Qualitätsmanagement: Werkstoffprüfung (mechanische und technologische Prüfverfahren, zerstörende und zerstörungsfreie Werkstoffprüfung); Werkstückprüfung (Mess- und Prüfmethoden). III. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 5: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – die grundlegenden Fertigungsverfahren erklären; – die grundlegenden Fertigungsverfahren auswählen; – unterschiedliche Fertigungsverfahren bezüglich ihrer Wirtschaftlichkeit bewerten. Bereich Werkstofftechnik – den Aufbau der Werkstoffe und die daraus resultierenden Eigenschaften erklären. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Kunststoffverarbeitung; Oberflächenbehandlung; Schneidwerkstoffe, Schnittkraftberechnung, Standzeit und Verschleiß. Bereich Werkstofftechnik: Kunst- und Verbundstoffe.
- Semester – Kompetenzmodul 6: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – Fertigungsmaschinen, Werkzeuge und Vorrichtungen erklären; – unterschiedliche Fertigungsmaschinen bezüglich ihrer Wirtschaftlichkeit bewerten; – Fertigungsverfahren im Sinne einer effizienten Produktion verknüpfen und optimieren. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Bauformen der Werkzeugmaschinen; Grundlagen Vorrichtungsbau; Werkzeug- und Formenbau; Auswahl und Verknüpfung geeigneter Fertigungsverfahren unter Berücksichtigung ökonomischer Kriterien. IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Qualitätsmanagement – Instrumente des Qualitätsmanagements erklären; – Instrumente der Qualitätssicherung anwenden. Bereich Produktionsmanagement – Investitionsrechnungen durchführen und Entscheidungsgrundlagen liefern. Lehrstoff: Bereich Qualitätsmanagement: Qualitätsmanagement und Qualitätssicherungssysteme. Bereich Produktionsmanagement: Statische und dynamische Investitionsrechnung, Bewertung von Investitionen.
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – die speziellen Fertigungsverfahren des Fachbereiches erklären; – die speziellen Fertigungsverfahren auswählen. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Spezielle Fertigungsverfahren des Fachbereiches. V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – die speziellen Fertigungsverfahren des Fachbereiches erklären; – die speziellen Fertigungsverfahren auswählen. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Spezielle Fertigungsverfahren des Fachbereiches.
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – die speziellen Fertigungsverfahren des Fachbereiches erklären; – die speziellen Fertigungsverfahren auswählen. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Spezielle Fertigungsverfahren des Fachbereiches.
- MASCHINEN UND ANLAGEN III. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 5: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Komponenten – Aufbau und Funktion der Komponenten der Förderanlagen erklären; – beurteilen, ob Maschinenkomponenten bezüglich ihrer Kapazität, der Funktion und den Bau- und Sicherheitsvorschriften entsprechen. Lehrstoff: Bereich Komponenten: Seiltrieb, Kettentrieb, Bremsen, Lastaufnahmemittel sowie deren Bau- und Sicherheitsvorschriften. III. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 6: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fördertechnik – die Funktionsweise der wichtigsten Anlagen der Fördertechnik erklären; – ein Förderband, einen Aufzug und eine Seilwinde auslegen; – Lösungsansätze für Aufgaben der Fördertechnik erarbeiten. Lehrstoff: Bereich Fördertechnik: Hubwerke, Aufzüge; Brücken-, Portal- und Drehkrane; Schwingförderer, Förderbänder. IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Kraft und Arbeit – die Arbeitsweise und den Aufbau von hydraulischen Strömungsmaschinen erklären; – Kreiselpumpen für Anlagen auslegen und auswählen; – die Energieeffizienz von hydraulischen Strömungsmaschinen beurteilen; – Lösungsansätze für Aufgaben des Anlagenbaus erarbeiten. Lehrstoff: Bereich Kraft und Arbeit: Grundlagen der hydraulischen Strömungsmaschinen (Gru. dgl.ichungen, Hauptbetriebsdaten, Energieumsetzung, Modellgesetze, Kavitation, Kennzahlen, Kennfelder); Kreiselpumpen (Aufbau, Regelung, Auslegung).
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Kraft und Arbeit – die Arbeitsweise und den Aufbau von Wasserkraftmaschinen, Turboverdichtern, Kolbenpumpen und Kolbenverdichtern sowie von Verbrennungsmotoren erklären; – die Energieeffizienz von Wasserkraftmaschinen und Verbrennungsmotoren beurteilen. Lehrstoff: Bereich Kraft und Arbeit: Wasserkraftmaschinen und Turboverdichter (Aufbau, Funktion und Kennfelder); Kolbenpumpen und Kolbenverdichter (Aufbau, Funktion); Verbrennungsmotor (Arbeitsverfahren, Bauarten, Bauelemente, Kennfelder). V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Energie und Umwelt – Aufbau und Funktion der Anlagen zur Energieumwandlung und deren Auswirkungen auf die Umwelt erklären; – bei Kraftwerken die Auswirkungen von technischen Verfahren und Prozessen auf die Umwelt interpretieren; – Lösungsansätze für Aufgaben der Energieumwandlung erarbeiten. Lehrstoff: Bereich Energie und Umwelt: Anlagen der Energieumwandlung; Kraftwerke (Arten, Funktionsweise, Einsatzkriterien, Schadstoffemissionsminderung, Kraft-Wärmekopplung).
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Energie und Umwelt – Aufbau und Funktion von Haustechnikanlagen erklären; – bei Haustechnikanlagen die Auswirkungen von technischen Verfahren und Prozessen auf die Umwelt interpretieren; – Haustechnikanlagen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz beurteilen. Lehrstoff: Bereich Energie und Umwelt: Haustechnik (Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen, Wärmepumpen).
- AUTOMATISIERUNGSTECHNIK III. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 5: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Elektrotechnik – die grundlegenden Gesetze der Elektrotechnik erklären; – die Funktionsprinzipien elektrischer Bauteile erklären. Lehrstoff: Bereich Elektrotechnik: Gleichstromtechnik (elektrische Größen und Grundgesetze, Grundschaltungen, Messung elektrischer Grundgrößen); Elektrisches Feld (Größen und Gesetze, Energie und Kräfte im elektrostatischen Feld).
- Semester – Kompetenzmodul 6: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Elektrotechnik – die grundlegenden Gesetze der Elektrotechnik anwenden; – das grundlegende Verhalten elektrischer Schaltungen in Wechselstromkreisen untersuchen; – die Funktionsweise von Bauteilen bewerten und beurteilen. Lehrstoff: Bereich Elektrotechnik: Magnetisches Feld (Größen und Gesetze, Energie und Kräfte); Wechselstromtechnik (Begriffe, Kennwerte, Elemente des Wechselstromkreises, Leistungsbegriffe, Wechselstromschaltungen). IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Elektrotechnik – die Funktionsprinzipien der elektrischen Antriebe erklären; – elektrische Antriebe auswählen; – das grundlegende Verhalten elektrischer Schaltungen in Drehstromkreisen untersuchen. Bereich Pneumatik und Hydraulik – die Funktionsprinzipien der hydraulischen und pneumatischen Bauelemente erklären; – die Eigenschaften von Antrieben bewerten und beurteilen sowie Fehlerquellen erfassen, analysieren und beheben. Lehrstoff: Bereich Elektrotechnik: Dreiphasenwechselstrom (Schaltungen, Leistung, Energietransport); elektrische Maschinen (Transformator, Gleichstrommotor, Wechselstrommotor, Drehstrommotor und Generator). Bereich Pneumatik und Hydraulik: Hydraulische und pneumatische Bauelemente (Ventile, Antriebe; Energieumsetzung).
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Elektrotechnik – elektrische Antriebe auslegen. Bereich Steuern und Regeln – die Verfahren und Geräte der Steuerungstechnik, sowie deren Bauarten und Wirkungsweisen erkennen und erklären. Bereich Planung – elektrische, pneumatische und hydraulische Schaltpläne lesen und deren Funktion erklären; – sicherheitstechnische Erfordernisse vorschriftengemäß umsetzen. Lehrstoff: Bereich Elektrotechnik: Elektrische Maschinen (anwendungsorientierte Maschinen). Bereich Steuern und Regeln: Digitaltechnik (Grundlagen, logische Verknüpfungen; Flip Flop); Steuerungstechnik (Grundlagen, Bauelemente, pneumatische und hydraulische Steuerungen). Bereich Planung: Schutzmaßnahmen (Personenschutz, Maschinenschutz, Sicherheitsklassen, Sicherheitsschaltungen). V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Messtechnik – die Funktion von Messgeräten und Messschaltungen erklären und deren Einsatzgebiete angeben; – Sensoren für Kräfte, Wege und Grenzwertgeber auswählen und auslegen; – Messdaten beurteilen und interpretieren. Bereich Steuern und Regeln – Programme für steuerungstechnische Aufgaben erstellen. Lehrstoff: Bereich Messtechnik: Grundlagen (Messkette, Messverfahren, statische und dynamische Messung, Messabweichungen, Signalarten); elektrisches Messen nichtelektrischer Größen (Temperatur, Dehnung, Weg, Länge, Winkel; ausgewählte Messverfahren). Bereich Steuern und Regeln: Steuerungstechnik (speicherprogrammierbare Steuerungen).
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Steuern und Regeln – die Verfahren und Geräte der Regeltechnik, sowie deren Bauarten und Wirkungsweisen erkennen und erklären; – einfache Regelungen beurteilen und interpretieren. Lehrstoff: Bereich Steuern und Regeln: Regelungstechnik (Grundlagen, Regler, Regelstrecke, Regelkreis, schaltende Regler).
- LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche: Die Schülerinnen und Schüler können – die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern; – die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen. Lehrstoff aller Bereiche: Laborbetrieb und Laborordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Instandhaltung, Recycling. IV. Jahrgang: Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratorien zum
- und
- Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
- und
- Semester – Kompetenzmodule 7 und 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Laboratorium Fertigungstechnik – geeignete Prüfverfahren für die Beurteilung von Werk- und Hilfsstoffen auswählen und an entsprechenden Mess- und Prüfgeräten fachgerecht durchführen; – theoretisch erstellte Modelle mit gemessenen Größen vergleichen und eventuelle Abweichungen interpretieren; – die Qualität der Produkte beurteilen und Methoden zur Qualitätsoptimierung erarbeiten. Laboratorium Automatisierungstechnik – sicherheitstechnische Erfordernisse vorschriftengemäß erkennen und umsetzen; – Kennlinien einfacher elektrischer Bauteile aufnehmen; – einfache elektrische, pneumatische und/oder hydraulische Schaltungen erstellen und mit entsprechenden Bauteilen realisieren. Lehrstoff: Übungen, Projekte und Fallbeispiele (auch gegenstandsübergreifend) in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen und dem Pflichtgegenstand „Werkstätte und Produktionstechnik“, Auswertung, Interpretation und Analyse der Versuchsergebnisse. Laboratorium Fertigungstechnik: Zerstörungsfreie und zerstörende Werkstoffprüfungen. Laboratorium Automatisierungstechnik: Aufbau von elektrischen, pneumatischen bzw. hydraulischen Schaltungen; Messen von elektrischen und nicht elektrischen Größen. V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9: Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratorien zum
- und
- Semester (Kompetenzmodul 9) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
- und
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Laboratorium Technische Mechanik und Berechnung – die Ergebnisse von Berechnungen mit Messungen vergleichen und Abweichungen interpretieren. Laboratorium Maschinen und Anlagen – anhand von Messungen Kennfelder aufnehmen und die Effizienz beurteilen; – Abweichungen zwischen Messung und Berechnung analysieren. Lehrstoff: Übungen, Projekte und Fallbeispiele (auch gegenstandsübergreifend) in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen und dem Pflichtgegenstand „Werkstätte und Produktionstechnik“, Auswertung, Interpretation und Analyse der Versuchsergebnisse. Laboratorium Technische Mechanik und Berechnung: Gegenüberstellung von klassischen und computergestützten Berechnungsmethoden; Messen von Verformungen und Spannungen. Laboratorium Maschinen und Anlagen: Aufnahme von Kennwerten bzw. Kennlinien an Kraft- und Arbeitsmaschinen.
- WERKSTÄTTE UND PRODUKTIONSTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche: Die Schülerinnen und Schüler können – die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern; – die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen. Lehrstoff aller Bereiche: Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Instandhaltung, Recycling. Fertigung facheinschlägiger Produkte und Durchführung von Montage-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten (Projekte) unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bearbeitungstechniken, Materialien und Prüfverfahren in den angeführten Werkstätten und Werkstättenlaboratorien. I. Jahrgang (
- und
- Semester): Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Produktionstechnik – die wichtigsten Fertigungsverfahren für metallische und nichtmetallische Werkstoffe nennen; – einfache Bauteile mit spanabhebenden und nicht spanabhebenden Werkzeugen und Maschinen erzeugen und dokumentieren. Lehrstoff: Bereich Produktionstechnik: Werkstätte „Mechanische Grundausbildung“ (manuelle Fertigkeiten und einfache mechanische Verfahren der Werkstoffbearbeitung). Werkstätte „Zerspanungstechnik 1“ (maschinelle Bearbeitung von fachspezifischen Werkstoffen). Werkstätte „Ur- und Umformtechnik“ (Umformen und thermische Behandlung von relevanten Werkstoffen). Werkstätte „Blechbearbeitung“ (spanlose und trennende Bearbeitung von Blechen und Halbzeugen; Oberflächenschutzverfahren). II. Jahrgang: Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Bereiche zum
- und
- Semester (Kompetenzmodule 3 und 4) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
- und
- Semester – Kompetenzmodul 3 und 4: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Produktionstechnik – die spanlose, spanende und thermische Fertigung von Werkstücken, Bauteilen und Baugruppen auf Grund von Fertigungszeichnungen und Arbeitsplänen an konventionellen, programmgesteuerten Maschinen und Anlagen durchführen und die entsprechenden Sicherheitsvorschriften beachten; – Baugruppen und Geräte zusammenbauen und unter Beachtung der mechanischen Schutzmaßnahmen in Betrieb nehmen. Bereich Schaltungs- und Steuerungstechnik – die wichtigsten Komponenten von elektrischen Anlagen und deren Funktion erklären und sicherheitstechnische Vorschriften umsetzen; – einfache elektrische Grundschaltungen aufbauen, in Betrieb nehmen und Messungen durchführen; – einfache Computersysteme aufbauen, in Betrieb setzen und warten; – Geräte und Maschinen unter Beachtung der elektrischen und mechanischen Schutzmaßnahmen in Betrieb nehmen. Lehrstoff: Bereich Produktionstechnik: Werkstätte „Modelltischlerei“ (manuelle und maschinelle Bearbeitung von Holz; Anfertigen von Modellen für den Formenbau). Werkstätte „Kunststofftechnik“ (manuelle, maschinelle und thermische Be- und Verarbeitung von Kunststoffen; Schweißverbindungen). Werkstätte „Schweißtechnik“ (Grundverfahren der Schweiß- und Löttechnik, thermische Trenn- und Bearbeitungsverfahren, Anwenden von Schweißverfahren zur Herstellung von Baugruppen). Werkstätte „Zerspanungstechnik 2“ (mechanische Bearbeitung und Fertigung von Bauteilen und Baugruppen an konventionellen und gesteuerten Werkzeugmaschinen). Werkstätte „Formenbau“ (Herstellung von Formen, Gießen und Abformen mit unterschiedlichen Werkstoffen und Verfahren). Bereich Schaltungs- und Steuerungstechnik: Werkstätte „Elektrotechnik 1“ (elektrische Standardkomponenten, elektromechanische und elektronische Bauelemente erkennen und deren Funktion beschreiben; Aufbau von Grundschaltungen der Elektrotechnik, Messen elektrischer Größen; Inbetriebnahme von Schaltungen, Messmethoden; Konfigurieren und Aufsetzen von Computersystemen; Grundschaltungen und Verbindungstechniken der Elektronik). III. Jahrgang: Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Bereiche zum
- und
- Semester (Kompetenzmodule 5 und 6) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
- und
- Semester – Kompetenzmodul 5 und 6: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Produktionstechnik – die spanlose, spanende und thermische Fertigung von Werkstücken, Bauteilen und Baugruppen auf Grund von Fertigungszeichnungen und Arbeitsplänen an konventionellen, programmgesteuerten Maschinen und Anlagen durchführen und die entsprechenden Sicherheitsvorschriften beachten; – die Funktionsweise von Bauteilen bewerten und beurteilen sowie Fehlerquellen in der Fertigung erfassen und analysieren; – Baugruppen und Geräte zusammenbauen und unter Beachtung der mechanischen Schutzmaßnahmen in Betrieb nehmen. Bereich Produktionsmanagement – Arbeitsabläufe, Arbeitsgänge und Arbeitsergebnisse beschreiben; – aus Fertigungszeichnungen die entsprechenden Arbeitspläne erstellen und die notwendigen Fertigungsdaten ermitteln; – Fertigungsabläufe bewerten, beurteilen und das wirtschaftlichste Herstellungsverfahren auswählen; – Produktionsabläufe optimieren und die dafür notwendigen Lösungskonzepte erarbeiten. Bereich Inbetriebnahme – den Zusammenbau, die Inbetriebnahme und Wartung von Baugruppen unter Beachtung der elektrischen und mechanischen Schutzmaßnahmen durchführen; – die für Mess- und Prüfaufgaben geeigneten Methoden und Geräte unter Beachtung der Sicherheits- und Qualitätserfordernisse auswählen und sicherheitstechnische Anforderungen berücksichtigen; – Lösungskonzepte zur Optimierung von Bauteilen, Stahlbaukonstruktionen, Anlagen und Komponenten entwickeln und dokumentieren. Bereich Schaltungs- und Steuerungstechnik – die wichtigsten Komponenten von elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Anlagen erklären und deren Funktion erklären und sicherheitstechnische Vorschriften umsetzen; – einfache Schaltungen und Bussysteme aufbauen, in Betrieb nehmen, sowie Kenngrößen der Digitaltechnik und Grundstrukturen der Steuerungstechnik umsetzen; – einfache Steuerungen aufbauen und in Betrieb nehmen; – einfache elektrische, pneumatische und/oder hydraulische Schaltungen erstellen, mit entsprechenden Sensoren und Aktuatoren realisieren, sowie Steuerungen programmieren; – Geräte und Maschinen unter Beachtung der elektrischen und mechanischen Schutzmaßnahmen in Betrieb nehmen. Lehrstoff: Bereich Produktionstechnik: Werkstätte „CNC-Technik“ (Programmierung und Fertigung von Werkstücken und Baugruppen mit computergesteuerten Werkzeugmaschinen). Werkstätte „Werkzeug- und Vorrichtungsbau“ (Herstellung von Werkzeugen und Vorrichtungen unter Anwendung der gängigen Fertigungstechnologien und Einsatz verschiedener Normalien, Oberflächenveredelungsverfahren). Werkstätte „Stahlbau“ (Herstellung von einfachen Stahlbau- und Blechkonstruktionen unter Anwendung von relevanten Schweiß- und Umformverfahren. Herstellung von Stahlbaukonstruktionen, Portalbau, Oberflächenschutzverfahren). Bereich Produktionsmanagement: Werkstätte „Arbeitsvorbereitung 1“ (Planung, Steuerung und Dokumentation von fachspezifischen Arbeitsabläufen, Auftragserstellung. Kalkulation; Materialwirtschaft und Lagerhaltung). Bereich Inbetriebnahme: Werkstätte „Montage, Installationstechnik“ (Zusammenbau, Wartung und Reparatur von Maschinen, Baugruppen und Geräten; Dokumentation). Bereich Schaltungs- und Steuerungstechnik: Werkstätte „Elektrotechnik und Elektronik 1“ (Installationstechnik und elektrische Schaltungen; Ansteuerung und Beschaltung von Aktuatoren und Sensoren. Elektrische Schaltungen, Diagnose und Fehlerbehebung). Werkstätte „Steuerungstechnik 1“ (Aufbau und Inbetriebnahme pneumatischer Steuerungen. Grundfunktionen, Bauelemente, Schaltplanentwurf und Darstellung von Bewegungsabläufen an analogen und digitalen Steuerungen). IV. Jahrgang: Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Bereiche zum
- und
- Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
- und
- Semester – Kompetenzmodul 7 und 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Produktionstechnik – die spanlose, spanende und thermische Fertigung von Bauteilen und Baugruppen aus projektorientierten Aufgabenstellungen, an konventionellen und programmgesteuerten Maschinen oder Anlagen durchführen und die entsprechenden Sicherheitsvorschriften beachten; – die Funktionsweise von Bauteilen bewerten und beurteilen sowie Fehlerquellen in der Fertigung erfassen und analysieren. Bereich Produktionsmanagement – Fertigungsabläufe bewerten, beurteilen und das wirtschaftlichste Herstellungsverfahren auswählen; – Produktionsabläufe optimieren und die dafür notwendigen Lösungskonzepte erarbeiten. Bereich Schaltungs- und Steuerungstechnik – Schaltungen und Bussysteme aufbauen, in Betrieb nehmen, sowie Kenngrößen der Digitaltechnik und Grundstrukturen der Steuerungstechnik umsetzen; – Steuerungen aufbauen und in Betrieb nehmen; – elektrische, pneumatische und/oder hydraulische Schaltungen erstellen, mit entsprechenden Sensoren und Aktuatoren realisieren, sowie Steuerungen programmieren. Bereich Qualitätssicherung – die gängigen Mess- und Prüftechniken zur Bewertung eines gefertigten Teiles anwenden; – Mess- und Prüfgeräte fachgerecht bedienen, relevante Messgrößen und Kennzahlen bestimmen und auswerten sowie einfache Visualisierungen realisieren. Lehrstoff: Bereich Produktionsmanagement: Werkstättenlaboratorium „Arbeitsvorbereitung 2“ (computerunterstützte Arbeitsvorbereitung mit ERP-Systemen; projektbezogene Umsetzung von Auftrags- und Materialplanung sowie Kalkulation nach Maßgabe des Ausbildungsschwerpunktes). Bereich Produktionstechnik: Werkstättenlaboratorium „CAM-Technik 1“ (rechnerunterstützte Programmierung; Generierung von CNC-Programmen aus CAD-Files; Herstellen von Bauteilen und Baugruppen auf CNC-Maschinen). Bereich Schaltungs- und Steuerungstechnik: Werkstättenlaboratorium „Elektrotechnik und Elektronik 2“ (projektorientierte Anwendungen aus dem Bereich Elektrotechnik und Elektronik). Werkstättenlaboratorium „Steuerungstechnik 2“ (Grundfunktionen, Bausteine, Schaltplanentwurf und Darstellung von Bewegungsabläufen an Steuerungen; Aufbau und Programmierung von Steuerungen; Schaltplanentwurf, Aufbau und Inbetriebnahme von pneumatischen und/oder hydraulischen Systemen, Inbetriebnahme, Einstellen und Optimierung von fluidtechnischen Systemen). Bereich Qualitätssicherung: Werkstättenlaboratorium „Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung 1“ (Messen und Prüfen von Bauteilen; Konzepterstellung zur Fehlerbeseitigung und -vermeidung; Dokumentation von Prüfabläufen und Qualitätsdaten; Ermittlung von Qualitätskennzahlen; Dokumentation von Prüfabläufen und Qualitätsdaten). V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9: Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Bereiche zum
- und
- Semester (Kompetenzmodul 9) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
- und
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Produktionstechnik – die spanlose, spanende und thermische Fertigung von Bauteilen, Baugruppen und Geräten aus projektorientierten Aufgabenstellungen, an konventionellen und programmgesteuerten Maschinen oder Anlagen durchführen und die entsprechenden Sicherheitsvorschriften beachten; – die Funktionsweise von Bauteilen und Baugruppen bewerten und beurteilen sowie Fehlerquellen in der Fertigung erfassen und analysieren. Bereich Produktionsmanagement – Fertigungsabläufe bewerten, beurteilen und das wirtschaftlichste Herstellungsverfahren auswählen; – Produktionsabläufe optimieren und die dafür notwendigen Lösungskonzepte erarbeiten. Bereich Schaltungs- und Steuerungstechnik – Schaltungen und Bussysteme aufbauen, in Betrieb nehmen, sowie Kenngrößen der Digitaltechnik und Grundstrukturen der Steuerungstechnik umsetzen; – Steuerungen aufbauen und in Betrieb nehmen; – elektrische, pneumatische und/oder hydraulische Schaltungen erstellen, mit entsprechenden Sensoren und Aktuatoren realisieren, sowie Steuerungen programmieren. Bereich Qualitätssicherung – die Ergebnisse von Messungen verarbeiten, interpretieren und die für Fehlerursachen verantwortlichen Maschinen und Anlagen erkennen; – Konzepte zur Fehlerbeseitigung und -vermeidung erstellen, Qualitätsberichte dokumentieren und die dafür notwendigen Präsentationen erstellen. Lehrstoff: Bereich Produktionstechnik: Werkstättenlaboratorium „CAM-Technik 2“ (projektorientierte Programmierung und Fertigung von Bauteilen und Baugruppen auf CNC-Maschinen). Bereich Produktionsmanagement: Werkstättenlaboratorium „Arbeitsvorbereitung 3“ (computerunterstützte Arbeitsvorbereitung und projektbezogene Umsetzung nach Maßgabe des Ausbildungsschwerpunktes). Bereich Schaltungs- und Steuerungstechnik: Werkstättenlaboratorium „Steuerungstechnik 3“ (Automation von Fertigungsabläufen; Signalaufnahme und Signalverarbeitung; industrielle Steuerungsaufgaben). Bereich Qualitätssicherung: Werkstättenlaboratorium „Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung 2“ (Anwendung von Mess- und Prüfmethoden; Dokumentation von Prüfabläufen und Qualitätsdaten). C. Verbindliche Übung SOZIALE UND PERSONALE KOMPETENZ Siehe Anlage
- Pflichtgegenstände der alternativen Ausbildungsschwerpunkte B.1 Anlagentechnik 1.1 KONSTRUKTION UND PROJEKTMANAGEMENT Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B. 1.2 TECHNISCHE MECHANIK UND BERECHNUNG Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B. 1.3 FERTIGUNGSTECHNIK Siehe die Kompetenzmodule 1 bis 6 im gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B und weiters: IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – die speziellen Fertigungsverfahren der Anlagentechnik erklären; – die speziellen Fertigungsverfahren der Anlagentechnik auswählen; – die Verfahren der Oberflächenbehandlung erklären; – geeignete Oberflächenbehandlungen auswählen. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Spezielle Verfahren der Fertigungstechnik und der Oberflächenbehandlung.
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – den Aufbau und die Komponenten von Werkzeugmaschinen erklären; – Werkzeugmaschinen hinsichtlich Kapazität und geforderter Qualität auswählen und auslegen. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Werkzeugmaschinen (Bauelemente, Einsatzbereiche, Verkettung, Steuerung und Programmierung; Berechnung der Zerspanungsleistung). V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – Fertigungsverfahren im Sinne einer effizienten Produktion verknüpfen und optimieren; – geeignete Produktionsverfahren entwickeln und zu flexiblen Fertigungssystemen verknüpfen. Bereich Produktionsmanagement – Investitionsrechnungen durchführen und Entscheidungsgrundlagen liefern. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Kombinierte und integrierte Fertigungsverfahren, Handhabungstechnik, flexible Fertigungssysteme, CAD-CAM. Bereich Produktionsmanagement: Statische und dynamische Investitionsrechnung, Bewertung von Investitionen.
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – unterschiedliche Fertigungsverfahren bezüglich ihrer Wirtschaftlichkeit beurteilen; – Einsatzbereiche und Vorteile des Rapid Prototyping beurteilen. Bereich Qualitätsmanagement – Instrumente des Qualitätsmanagements erklären; – Instrumente der Qualitätssicherung anwenden. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Rapid Prototyping; Fertigungsabläufe bewerten, beurteilen und Lösungskonzepte optimieren. Bereich Qualitätsmanagement: Qualitätsmanagement und Qualitätssicherungssysteme. 1.4 MASCHINEN UND ANLAGEN Siehe die Kompetenzmodule 5, 6 und 9 im gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B und weiters: IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fördertechnik – die Funktionsweise von Hebezeugen und Stetigförderern ohne Zugmittel erklären; – Fahr-, Dreh- und Wippwerke sowie Stetigförderer ohne Zugmittel auslegen; – Lösungskonzepte für Aufgaben der Fördertechnik erarbeiten. Lehrstoff: Bereich Fördertechnik Serienhebezeuge, Fahr-, Dreh- Wippwerke, mechanische Stetigförderer ohne Zugmittel.
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fördertechnik – die Funktionsweise der mechanischen Stetigförderer mit Zugmittel erklären; – Stetigförderer mit Zugmittel auslegen; – Tragkonstruktionen bemessen und analysieren sowie logische Vorgänge analysieren; – Lösungskonzepte für Aufgaben der Fördertechnik erarbeiten. Lehrstoff: Bereich Fördertechnik: Mechanische Stetigförderer mit Zugmittel; Strömungsförderer; Tragkonstruktionen; technische Logistik. 1.5 AUTOMATISIERUNGSTECHNIK Siehe die Kompetenzmodule 5 bis 7 im gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B und weiters: IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Steuern und Regeln – die Verfahren und Geräte der Steuerungstechnik, sowie deren Bauarten und Wirkungsweisen erkennen und erklären. Bereich Planung – elektrische, pneumatische und hydraulische Schaltpläne lesen und deren Funktion erklären; – sicherheitstechnische Erfordernisse vorschriftengemäß umsetzen. Lehrstoff: Bereich Steuern und Regeln: Digitaltechnik (Grundlagen, logische Verknüpfungen; Flip Flop); Steuerungstechnik (Grundlagen, Bauelemente, pneumatische und hydraulische Steuerungen). Bereich Planung: Schutzmaßnahmen (Personenschutz, Maschinenschutz, Sicherheitsklassen, Sicherheitsschaltungen). V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Elektrotechnik – die Funktionsprinzipien von Generatoren und Komponenten der Elektromobilität erklären; – Antriebe in Abhängigkeit ihrer Drehzahl auslegen und die zugehörige Leistungselektronik auswählen. Bereich Messtechnik – die Geräte und die Abläufe der Kommunikationstechnik erklären; – Sensoren für Kräfte, Wege und Grenzwertgeber auswählen und auslegen; – die Funktion von Messgeräten und Messschaltungen erklären und deren Einsatzgebiete angeben; – Messdaten beurteilen und interpretieren. Lehrstoff: Bereich Elektrotechnik: Elektrische Maschinen (anwendungsorientierte Maschinen; drehzahlabhängige Auslegung inklusive Leistungselektronik); Generatoren; Elektromobilität. Bereich Messtechnik: Grundlagen (Messkette, Messverfahren, statische und dynamische Messung, Messabweichungen, Signalarten); Kommunikationstechnik (Bussysteme, Schnittstellen); elektrisches Messen nichtelektrischer Größen (Temperatur, Dehnung, Weg, Länge, Winkel; ausgewählte Messverfahren).
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Steuern und Regeln – Programme für steuerungstechnische Aufgaben erstellen; – die Verfahren und Geräte der Regeltechnik sowie deren Bauarten und Wirkungsweisen erkennen und erklären; – einfache Regelungen beurteilen und interpretieren. Lehrstoff: Bereich Steuern und Regeln: Steuerungstechnik (speicherprogrammierbare Steuerungen); Regelungstechnik (Grundlagen, Regler, Regelstrecke, Regelkreis, schaltende Regler, Regleroptimierung, Stabilität von Regelkreisen). 1.
- STRÖMUNGSMASCHINEN IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Kraft und Arbeit – die Arbeitsweise und den Aufbau von hydraulischen Strömungsmaschinen sowie die auslegungsrelevanten Parameter von Strömungsmaschinen erklären; – die Energieeffizienz von hydraulischen Strömungsmaschinen beurteilen. Lehrstoff: Bereich Kraft und Arbeit: Hydraulische Strömungsmaschinen (Aufbau, konstruktive Ausführung); Grundlagen der hydraulischen Strömungsmaschinen (Gru. dgl.ichungen, Hauptbetriebsdaten, Energieumsetzung, Modellgesetze, Kennzahlen).
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Kraft und Arbeit – hydraulische Strömungsmaschinen auslegen und auswählen; – das Betriebsverhalten und Regelung von Wasserturbinen und Kreiselpumpen analysieren. Lehrstoff: Bereich Kraft und Arbeit: Hydraulische Strömungsmaschinen (Kennlinien, Kennfelder, Auslegungsberechnung, Betriebsverhalten und Regelung von Kreiselpumpen und Wasserturbinen, Kavitation). V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Kraft und Arbeit – die Arbeitsweise und den Aufbau von Dampfturbinen und Verdichtern erklären; – Dampfturbinen und Verdichter auslegen und auswählen; – Auslegungsberechnungen für thermische Strömungsmaschinen durchführen; – das Betriebsverhalten von thermischen Turbomaschinen analysieren. Lehrstoff: Bereich Kraft und Arbeit: Thermische Strömungsmaschinen (Aufbau, konstruktive Ausführung, Auslegungsberechnung, Betriebsverhalten und Regelung von Dampfturbinen und Verdichtern).
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Kraft und Arbeit – die Arbeitsweise und den Aufbau von Gasturbinen erklären; – das Betriebsverhalten und die Regelung von Gasturbinen analysieren; – Lösungskonzepte für Aufgaben des Anlagenbaus erarbeiten. Lehrstoff: Bereich Kraft und Arbeit: Thermische Strömungsmaschinen (Aufbau, Betriebsverhalten und Regelung von Gasturbinen). 1.7 KOLBENMASCHINEN IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Kraft und Arbeit – die Hauptabmessungen von Verbrennungsmotoren auslegen; – den Massenausgleich von Kurbeltrieben ermitteln; – die Energieeffizienz von Verbrennungsmotoren beurteilen. Lehrstoff: Bereich Kraft und Arbeit: Verbrennungsmotoren (Arbeitsverfahren, Aufbau und Komponenten, Kurbeltrieb, Zylinderanordnung, Massenkräfte und Massenausgleich; Hauptabmessungen, Leistung und Wirkungsgrade, Einsatzkriterien, Kraftstoffe).
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Kraft und Arbeit – die Arbeitsweise und den Aufbau von Systemen zur Gemischaufbereitung sowie das Motormanagement erklären; – das Betriebsverhalten und die Regelung von Verbrennungsmotoren analysieren. Lehrstoff: Bereich Kraft und Arbeit: Verbrennungsmotoren (Vergleichsprozesse, Indikatordiagramme, Gemischaufbereitung, Motormanagement, Ladungswechsel, Betriebsverhalten und Regelung). V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Kraft und Arbeit – die Arbeitsweise und den Aufbau der Aufladung und der Systeme zur Abgasnachbehandlung von Verbrennungsmotoren erklären; – die Triebwerksteile auslegen. Lehrstoff: Bereich Kraft und Arbeit: Diesel- und Ottomotor (Aufladung, Zündung und Abgase, Verbrennungsabläufe, Kühlung und Schmierung, Schadstoffminimierung).
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Kraft und Arbeit – Kolbenpumpen und –verdichter auslegen und auswählen; – das Betriebsverhalten und die Regelung von Kolbenpumpen analysieren. Lehrstoff: Bereich Kraft und Arbeit: Kolbenpumpen und Kolbenverdichter (Bauarten, Einsatz, Auslegungsberechnung, Betriebsverhalten und Regelung). 1.8 LABORATORIUM IV. Jahrgang: Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche: Die Schülerinnen und Schüler können – die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern; – die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen. Lehrstoff aller Bereiche: Laborbetrieb und Laborordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Instandhaltung, Recycling. IV. Jahrgang: Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratorien zum
- und
- Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
- und
- Semester – Kompetenzmodule 7 und 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Laboratorium Technische Mechanik und Berechnung – die Ergebnisse von Berechnungen mit Messungen vergleichen und Abweichungen interpretieren. Laboratorium Fertigungstechnik – die Ergebnisse von Messungen verarbeiten, interpretieren und die für Fehlerursachen verantwortlichen Maschinen und Anlagen erkennen; – die Qualität der Produkte beurteilen und Methoden zur Qualitätsoptimierung erarbeiten; – geeignete Prüfverfahren für Werk- und Hilfsstoffe auswählen und an entsprechenden Mess- und Prüfgeräten fachgerecht durchführen; – theoretisch erstellte Modelle mit gemessenen Größen vergleichen und eventuelle Abweichungen interpretieren. Laboratorium Maschinen und Anlagen – anhand von Messungen Kennfelder aufnehmen und die Effizienz beurteilen; – Abweichungen zwischen Messung und Berechnung analysieren. Laboratorium Automatisierungstechnik – sicherheitstechnische Erfordernisse vorschriftengemäß erkennen und umsetzen; – einfache elektrische, pneumatische und/oder hydraulische Schaltungen erstellen, mit entsprechenden Sensoren und Aktoren realisieren, sowie die entsprechende Hardware programmieren. Lehrstoff: Laboratorium Technische Mechanik und Berechnung: Gegenüberstellung von klassischen und computergestützten Berechnungsmethoden; Messen von Verformungen und Spannungen. Laboratorium Fertigungstechnik: Zerstörungsfreie und zerstörende Werkstoffprüfungen. Laboratorium Maschinen und Anlagen: Aufnahme von Kennwerten bzw. Kennlinien an Strömungsmaschinen und Verbrennungsmotoren. Laboratorium Automatisierungstechnik: Aufbau von elektrischen, pneumatischen bzw. hydraulischen Schaltungen; Messen von elektrischen Größen. V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9: Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratorien zum
- und
- Semester (Kompetenzmodul 9) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
- und
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Laboratorium Maschinen und Anlagen – anhand von Messungen Kennfelder aufnehmen und die Effizienz beurteilen; – Abweichungen zwischen Messung und Berechnung analysieren. Laboratorium Automatisierungstechnik – einfache Regelkreise aufbauen und in Betrieb nehmen. Lehrstoff: Laboratorium Maschinen und Anlagen: Aufnahme von Kennwerten und Kennlinien an Strömungsmaschinen, Verbrennungsmotoren, Apparate der Wärme- und Energieübertragung. Laboratorium Automatisierungstechnik: Aufbau von elektrischen, pneumatischen bzw. hydraulischen Schaltungen; Messen von elektrischen Größen. 1.
- WERKSTÄTTE UND PRODUKTIONSTECHNIK Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B. B.2 Fertigungstechnik 2.1 KONSTRUKTION UND PROJEKTMANAGEMENT Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B. 2.2 TECHNISCHE MECHANIK UND BERECHNUNG Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B. 2.3 FERTIGUNGSTECHNIK Siehe die Kompetenzmodule 1 bis 5 im gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B und weiters: III. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 6: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – Fertigungsmaschinen, Werkzeuge und Vorrichtungen erklären; – unterschiedliche Fertigungsmaschinen bezüglich ihrer Wirtschaftlichkeit bewerten; – Fertigungsverfahren im Sinne einer effizienten Produktion verknüpfen und optimieren. Bereich Qualitätsmanagement – Instrumente des Qualitätsmanagements erklären; – Instrumente der Qualitätssicherung anwenden. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Bauformen der Werkzeugmaschinen; Grundlagen Vorrichtungsbau; Werkzeug- und Formenbau; Auswahl und Verknüpfung geeigneter Fertigungsverfahren unter Berücksichtigung ökonomischer Kriterien. Bereich Qualitätsmanagement: Qualitätssysteme und –management (Instrumente des Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherung; Planung, Lenkung, Prüfung, Total Quality Management). IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – Fertigungsverfahren erklären und auswählen; – unterschiedliche Fertigungsverfahren bezüglich ihrer Wirtschaftlichkeit beurteilen. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Spezielle Verfahren der Fertigungstechnik und Oberflächenbehandlung.
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – den Aufbau und die Komponenten von Werkzeugmaschinen erklären; – Werkzeugmaschinen hinsichtlich Kapazität und geforderter Qualität auswählen, auslegen und in Pflichtenheften dokumentieren. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Werkzeugmaschinen (Bauelemente, Einsatzbereiche, Verkettung, Steuerung und Programmierung, Berechnung der Zerspanungsleistung). V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – Fertigungsverfahren bezüglich ihrer Wirtschaftlichkeit beurteilen; – Fertigungsverfahren im Sinne einer effizienten Produktion entwickeln, verknüpfen und optimieren; – Produktionsabläufe zu Fertigungssystemen verknüpfen. Bereich Produktionsmanagement – Systeme der Produktionsplanung und –steuerung erklären; – Investitionsrechnungen durchführen und Entscheidungsgrundlagen liefern. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Kombinierte und integrierte Fertigungsverfahren; Handhabungstechnik; flexible Fertigungssysteme; CAD-CAM; Rapid Prototyping. Bereich Produktionsmanagement: Produktionsplanung und –steuerung; statische und dynamische Investitionsrechnung, Bewertung von Investitionen.
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Fertigungsverfahren – Produktionsabläufe entwickeln und zu Fertigungssystemen verknüpfen und optimieren. Bereich Qualitätsmanagement – Prüfpläne erstellen und bewerten; – Qualitätssicherungsmaßnahmen anwenden; – die Qualitätssicherung von Produktionsabläufen beurteilen. Lehrstoff: Bereich Fertigungsverfahren: Produktionsabläufe bewerten, beurteilen und Lösungskonzepte optimieren. Bereich Qualitätsmanagement: Qualitätsregelkarten, Wahrscheinlichkeitsnetz, Prüfpläne, Aufbau und Anwendung. 2.4 MASCHINEN UND ANLAGEN Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B. 2.5 AUTOMATISIERUNGSTECHNIK Siehe die Kompetenzmodule 5 bis 8 im gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B und weiters: V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Messtechnik – Sensoren für Kräfte, Wege und Grenzwertgeber auswählen und auslegen; – die Funktion von Messgeräten und Messschaltungen erklären und deren Einsatzgebiete angeben; – Messdaten beurteilen und interpretieren. Bereich Steuern und Regeln – Programme für steuerungstechnische Aufgaben erstellen; – die Verfahren und Geräte der Steuer- und Regeltechnik, sowie deren Bauarten und Wirkungsweisen erkennen und erklären; – einfache Regelungen beurteilen und interpretieren. Lehrstoff: Bereich Messtechnik: Grundlagen (Messkette, Messverfahren, statische und dynamische Messung, Messabweichungen, Signalarten); elektrisches Messen nichtelektrischer Größen (Temperatur, Dehnung, Weg, Länge, Winkel); ausgewählte Messverfahren. Bereich Steuern und Regeln: Steuerungstechnik (speicherprogrammierbare Steuerungen); Regelungstechnik (Grundlagen, Regler, Regelstrecke, Regelkreis, schaltende Regler).
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Elektrotechnik – Antriebe auslegen und auswählen; – die Eigenschaften von Antrieben bewerten und beurteilen sowie Fehlerquellen erfassen, analysieren und beheben. Bereich Steuern und Regeln – die Verfahren und Geräte der Steuer- und Regeltechnik, sowie deren Bauarten und Wirkungsweisen erkennen und erklären; – einfache Regelungen beurteilen und interpretieren; – Programme für steuerungstechnische Aufgaben erstellen. Lehrstoff: Bereich Elektrotechnik: Bauformen, Kenngrößen und Anwendungen von elektrischen Antrieben. Bereich Steuern und Regeln: Regelungstechnik (stetige Regler, Regelalgorithmen, Stabilität von Regelkreisen); Stelltechnik (Übersicht, Stellantriebe, Stellglieder); Kommunikationstechnik (Bussysteme, Schnittstellen, Messdatenerfassung und –auswertung). 2.6 WERKZEUGBAU IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Werkzeugbau – Werkzeuge hinsichtlich Aufbau, Funktion und Herstellung erklären; – Standardkomponenten des Werkzeugbaus entsprechend den Anforderungen an das Werkzeug auswählen und berechnen; – den Einsatz von Werkzeugen, ihrer Werkstoffe und Komponenten, hinsichtlich Funktionalität und Wirtschaftlichkeit analysieren und bewerten. Lehrstoff: Bereich Werkzeugbau Werkzeuge der Blechbearbeitung (Bauteile, Systeme, Auslegung); Werkzeuge der Metallumformtechnik (Press-, Schmiede- und Gießwerkzeuge).
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Werkzeugbau – Werkzeuge hinsichtlich Aufbau, Funktion und Herstellung erklären; – Standardkomponenten des Werkzeugbaus entsprechend den Anforderungen an das Werkzeug auswählen und berechnen; – den Einsatz von Werkzeugen, ihrer Werkstoffe und Komponenten, hinsichtlich Funktionalität und Wirtschaftlichkeit analysieren und bewerten. Lehrstoff: Bereich Werkzeugbau: Werkzeuge der Kunststoffverarbeitung (Materialien der Kunststoffverarbeitung und deren Eigenschaften, Press- und Gießwerkzeuge, Bauteile und konstruktive Gestaltung). V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Werkzeugbau – Werkzeuge hinsichtlich Aufbau, Funktion und Herstellung erklären; – Standardkomponenten des Werkzeugbaus entsprechend den Anforderungen an das Werkzeug auswählen und berechnen; – den Einsatz von Werkzeugen, ihrer Werkstoffe und Komponenten, hinsichtlich Funktionalität und Wirtschaftlichkeit analysieren und bewerten. Lehrstoff: Bereich Werkzeugbau: Werkzeuge der Kunststoffverarbeitung (Spritzgieß-, Extrusions- und Blasformwerkzeuge, Bauteile und konstruktive Gestaltung).
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Werkzeugbau – Werkzeuge hinsichtlich Aufbau, Funktion und Herstellung erklären; – Standardkomponenten des Werkzeugbaus entsprechend den Anforderungen an das Werkzeug auswählen und berechnen; – den Einsatz von Werkzeugen, ihrer Werkstoffe und Komponenten, hinsichtlich Funktionalität und Wirtschaftlichkeit analysieren und bewerten. Lehrstoff: Bereich Werkzeugbau: Werkzeuge für Sonderbearbeitungsverfahren. 2.7 VORRICHTUNGSBAU UND HANDHABUNGSTECHNIK IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Vorrichtungsbau – Elemente, Komponenten und Baugruppen von Vorrichtungen sowie deren Steuerungen in Aufbau und Funktion erklären. Lehrstoff: Bereich Vorrichtungsbau: Lagebestimmung und Spannen von Bauteilen unter Berücksichtigung der Prozesskräfte; Bauelemente von Vorrichtungen; Vorrichtungsarten und Vorrichtungssysteme; Pneumatik und Hydraulik im Vorrichtungsbau.
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Vorrichtungsbau – Elemente von Vorrichtungen hinsichtlich ihrer Festigkeit beurteilen und die Gesamtanlage bezüglich Funktion, Kapazität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit bewerten; – Elemente, Komponenten und Baugruppen von Vorrichtungen sowie deren Steuerungen in Aufbau und Funktion auswählen und in einen Gesamtprozess einbinden. Lehrstoff: Bereich Vorrichtungsbau: Gestaltungskriterien; Dimensionierung und Bewertung von Vorrichtungen; Vorrichtungen für die spanende und spanlose Bearbeitung; Montage- und Prüfvorrichtungen. V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Handhabungstechnik – Elemente, Komponenten und Baugruppen von Handhabungsgeräten sowie deren Steuerungen in Aufbau und Funktion erklären; – Elemente, Komponenten und Baugruppen von Handhabungsgeräten auswählen und in einen Gesamtprozess einbinden; – Elemente von Handhabungsgeräten hinsichtlich ihrer Festigkeit beurteilen. Lehrstoff: Bereich Handhabungstechnik: Grundprinzipien der Werkstück- und Werkzeughandhabung; Werkzeugsysteme und Werkzeugspeichersysteme; Aufbau, Auslegung und Funktionselemente von Handhabungseinrichtungen, Verkettung; Roboter–Aufbau, Antriebe, Steuerung und Programmierung; bauteilspezifische Behandlungskriterien von Wirr-, Schütt- und Stückgut.
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Handhabungstechnik – einfache Produktionsabläufe unter Einbeziehung flexibler Fertigungssysteme und der dafür notwendigen Vorrichtungen und Handhabungsgeräte entwickeln; – Gesamtanlagen bezüglich Funktion, Kapazität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit bewerten. Lehrstoff: Bereich Handhabungstechnik: Einbindung von Vorrichtungen in CNC-gesteuerte Anlagen und flexible Fertigungssysteme. 2.8 LABORATORIUM Siehe die Kompetenzmodule 7 bis 9 im gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B und weiters: V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9: Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratorien zum
- und
- Semester (Kompetenzmodul 9) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
- und
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Laboratorium Fertigungstechnik – Fertigungsprozesse analysieren und optimieren. Lehrstoff: Laboratorium Fertigungstechnik: Anwendungsorientierte Fertigungsprozesse. 2.9 WERKSTÄTTE UND PRODUKTIONSTECHNIK Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B. B.3 Automatisierungstechnik 3.1 KONSTRUKTION UND PROJEKTMANAGEMENT Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B. 3.2 TECHNISCHE MECHANIK UND BERECHNUNG Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B. 3.
- FERTIGUNGSTECHNIK Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B, ausgenommen die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der zugehörige Lehrstoff des
- bis
- Semesters. 3.4 MASCHINEN UND ANLAGEN Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B. 3.5 AUTOMATISIERUNGSTECHNIK III. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 5: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Pneumatik und Hydraulik – die Funktionsprinzipien pneumatischer und hydraulischer Bauelemente erklären; – die Funktionsweise von Bauteilen bewerten und beurteilen sowie Fehlerquellen erfassen, analysieren und beheben. Lehrstoff: Bereich Pneumatik und Hydraulik: Anwendung, Bauteile pneumatischer/hydraulischer Systeme, Symbole und Schaltzeichen, Funktionsdiagramm, Schaltplanentwurf.
- Semester – Kompetenzmodul 6: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Steuern und Regeln – die Verfahren und Geräte der Steuerungstechnik, sowie deren Bauarten und Wirkungsweisen erkennen und erklären; – elektrische Schaltpläne lesen, deren Funktion erklären und Steuerungen entwerfen; – das Verhalten von Logikschaltungen analysieren und vorhandene Fehler erkennen; – Programme für steuerungstechnische Aufgaben erstellen; – Logikschaltungen für steuerungstechnische Aufgaben entwickeln. Lehrstoff: Bereich Steuern und Regeln: Digitaltechnik (Grundverknüpfungen, Rechenregeln, Minimierung, Flip-Flop und Anwendungen A/D- und D/A-Umsetzer); Steuerungstechnik (Grundlagen, Bauelemente, Grundschaltungen von Steuerungen, speicherprogrammierbare Steuerungen). IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Messtechnik – die Funktion von Messgeräten und Messschaltungen erklären und deren Einsatzgebiete angeben; – das dynamische Verhalten von Sensoren erklären; – geeignete Sensoren für die Prozesstechnik auswählen; – die Auswirkung der Geräteklasse und die Bestimmung von Messunsicherheiten durchführen; – Messdaten beurteilen und interpretieren. Lehrstoff: Bereich Messtechnik: Messgeräte, Messkette, Messverfahren, Messfehler, Innenwiderstand, Messschaltungen, Messunsicherheit, Fehlervermeidung, Verhalten von Messsystemen, Messung nicht elektrischer Größen (Sensoren für Temperatur, Durchfluss und Füllstand).
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Pneumatik und Hydraulik – die Funktionsprinzipien von stufenlos verstellbaren pneumatischen und hydraulischen Bauelementen erklären; – elektrische, pneumatische und hydraulische Schaltpläne lesen und deren Funktion erklären; – pneumatische und hydraulische Antriebe auswählen und auslegen; – für steuerungstechnische Aufgaben pneumatische und hydraulische Schaltungen erstellen. Bereich Planung – sicherheitstechnische Anforderungen erkennen; – sicherheitstechnische Erfordernisse vorschriftengemäß umsetzen; – den Grundgedanken der Maschinensicherheitsverordnung mit Beiziehung von Experten umsetzen; – Sicherheitsrisiken analysieren und erforderliche Schutzmaßnahmen ergreifen. Lehrstoff: Bereich Pneumatik und Hydraulik: Pneumatische und hydraulische Schaltungen mit mehreren Aktoren, Antriebstechnik (stufenlos verstellbare Ventile, Anwendungen). Bereich Planung: Sicherheit (Steuerungssicherheit, Sicherheitsanforderungen, Risikoanalyse, Schutzeinrichtungen, Sicherheitsschaltungen); Maschinensicherheitsrichtlinie. V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Steuern und Regeln – die Verfahren und Geräte der Regeltechnik, sowie deren Bauarten und Wirkungsweisen erkennen und erklären; – einfache Regelungen beurteilen und interpretieren. Lehrstoff: Bereich Steuern und Regeln: Regeltechnik (Begriffe, Übertragungsfunktion, Arten und Zeitverhalten von Regelkreiselementen, Frequenzgang, Ortskurve, Ausführung von Reglern, Stabilität).
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Steuern und Regeln – die Hauptfunktionen und den Aufbau der Prozessleittechnik erklären; – Komponenten der MSR-Technik einer Anlage anhand eines Rohrleitungs- Instrumenten- Fließbildes auswählen; – das dynamische Verhalten von Regelstrecken analysieren und dazu geeignete Regelungen entwerfen. Lehrstoff: Bereich Steuern und Regeln: Regeltechnik (stetige und unstetige Regelungen, Einstellverfahren; erweiterte Regelstrukturen); Leittechnik (Prozessautomatisierungsstruktur, R I-Fließbild, Hauptfunktionen, Aufbau, Dienste der Prozessleittechnik). 3.6 ELEKTROTECHNIK UND ELEKTRONIK III. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 5: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Elektrotechnik – das Funktionsprinzip des elektrischen Stromkreises erklären; – Berechnungen in linearen Netzen durchführen. Lehrstoff: Bereich Elektrotechnik: Gleichstromtechnik (elektrische Größen und Grundgesetze; Leitungsmechanismus; Schaltungen von Widerständen).
- Semester – Kompetenzmodul 6: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Elektrotechnik – die Wirkungen im elektrischen Feld erklären; – die Funktionsweise von Bauteilen bewerten und beurteilen. Lehrstoff: Bereich Elektrotechnik: Grundschaltungen (gemischte Schaltungen, Kirchhoff, Quellenersatzschaltungen, Spannungsteiler); Elektrisches Feld (Größen und Gesetze, Energie und Kräfte im elektrostatischen Feld, Kondensator, Bauformen). IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Elektrotechnik – die Funktionsprinzipien elektrischer Bauelemente erklären; – die Wechselwirkungen im elektrischen und magnetischen Feld erklären; – die Funktionsweise von Bauteilen bewerten und beurteilen sowie Fehlerquellen erfassen, analysieren und beheben. Bereich Elektronik – Grundschaltungen zur Signalaufbereitung einsetzen. Lehrstoff: Bereich Elektrotechnik: Elektrisches Feld (Schaltung von Kondensatoren); magnetisches Feld (Größen und Gesetze, Energie und Kräfte; Induktionsgesetz, transformatorische und rotatorische Spannungserzeugung, Wirbelströme); Wechselstrom (Begriffe, Kennwerte). Bereich Elektronik: Elektronik (OPV-Schaltungen).
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Elektrotechnik – Lösungsmethoden und komplexe Betrachtungen für Wechselstromnetze und für Dreiphasen-Wechselstromnetze anwenden. Bereich Planung – sicherheitstechnische Anforderungen erkennen; – sicherheitstechnische Erfordernisse vorschriftengemäß umsetzen; – Maßnahmen zum Personen-, Geräte- und Leitungsschutz anwenden. Lehrstoff: Bereich Elektrotechnik: Wechselstrom (Zeigerdiagramme, Wechselstromwiderstände, Schaltungen mit Widerständen, Spulen und Kondensatoren; Schwingkreise); Dreiphasen-Wechselstrom (Begriffe, Sternschaltung, Dreieckschaltung). Bereich Planung: Elektrische Schutzmaßnahmen (Schutz gegen Berühren, elektrischen Schlag unter Fehlerbedingungen, Überstrom- und Kurzschlussschutz)-. V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Elektrotechnik – die Funktionsprinzipien von elektrischen Antrieben erklären; – elektrischen Antriebe auswählen und auslegen. Bereich Elektronik – die Funktionsprinzipien von elektronischen Bauteilen erklären. Lehrstoff: Bereich Elektrotechnik: Elektrische Maschinen (Gleichstrommaschine, Drehstrommaschine, Frequenzumrichter, Servoantriebe, Bauformen, Kenngrößen und Anwendungen). Bereich Elektronik: Elektronik (Halbleiter, Aufbau, Dotieren, PN-Übergang, Dioden, Gleichrichterschaltungen).
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Elektronik – die Funktionsprinzipien von elektronischen Bauteilen erklären; – elektronische Grundschaltungen erklären. Lehrstoff: Bereich Elektronik: Transistor, Thyristor, Triac, IGBT, OPV-Schaltungen. 3.7 ROBOTIK UND PROZESSDATENVERARBEITUNG IV. Jahrgang:
- Semester – Kompetenzmodul 7: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Kommunikation – die Grundlagen der industriellen Kommunikationstechnik erklären; – die technischen Eigenschaften industrieller Bussysteme erklären; – Kommunikationssysteme für die Fernwartung von Prozessen konfigurieren. Bereich Programmierung – die Anforderungen an eine strukturierte Programmierung erklären; – Funktionsbausteine in speicherprogrammierbare Steuerungen implementieren. Lehrstoff: Bereich Kommunikation: Datenübertragung (Grundlagen, Kenngrößen und Anwendung, Feldbussysteme, Industrial Ethernet). Bereich Programmierung: SPS-Programmierung (Software-, Programmier- und Kommunikationsmodell, Verknüpfungssteuerungen, Standard-Funktionsbausteine).
- Semester – Kompetenzmodul 8: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Industrieroboter Sensoren – Positionssensoren für Industrieroboter auswählen; – Sensoren für Kraft, Moment, Weg, Geschwindigkeit und Beschleunigung auswählen und auslegen. Bereich Programmierung – Programmieranforderungen analysieren; – SPS-Programme für steuerungstechnische Anwendungen entwickeln. Lehrstoff: Bereich Industrieroboter Sensoren: Sensoren (Messung von geometrischen, bewegungs- und kraftbezogenen Größen). Bereich Programmierung: Anwendungsprogrammierung (strukturierte Programmierung, Ablaufsteuerungen, Funktionsbausteine). V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Effektoren – den Aufbau und die Funktionsweise von Greifern erklären; – die Anforderungen an Effektoren analysieren und geeignete Effektoren auswählen. Bereich Robotik – den Aufbau und die Funktionsweise von Industrierobotern erklären. Bereich Identifikationssysteme – die Anwendungsmöglichkeiten von Identifikationssystemen im industriellen Umfeld erklären und deren Daten verarbeiten. Bereich Programmierung – die Anforderungen an eine strukturierte Programmierung erklären; – Programmieranforderungen analysieren und grafisch darstellen. Lehrstoff: Bereich Effektoren: Greiferbauarten (mechanische, pneumatische und magnetische Greifer); Greiferkinematik, Greiferflexibilität, Fügemechanismen, Greifersensorik und Sicherheitssysteme. Bereich Robotik: Industrieroboter (Kinematik, Koordinatensysteme und Koordinatentransformation). Bereich Identifikationssysteme: Identifikation, Lesesysteme (optische Codierung, RFID, Bildverarbeitung). Bereich Programmierung: Hochsprachenprogrammierung (Datentypen, Kontrollstrukturen, Methoden); Programmdokumentation.
- Semester: Bildungs- und Lehraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Robotik – Sicherheitseinrichtungen für Industrieroboter auswählen; – P