1. Staatsvertragsdurchführungsgesetz
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Bestimmung (§ 26) regelt die gerichtliche Zuständigkeit und das Verfahren für die Einstellung von Strafverfahren und die Nachsicht von Strafen nach § 25.
Für wen: Verdächtige, Beschuldigte, Angeklagte, Verurteilte, Verfallsbeteiligte, Haftungspflichtige; Öffentlicher Ankläger, Staatsanwalt, zuständiges Finanzamt (Zollamt), Gerichte.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Prozessrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Zuständigkeit für Einstellung von Verfahren und Strafnachsicht
- Das Verfahren von Amts wegen und die Anhörung von Beteiligten
- Das Rechtsmittel der Beschwerde
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Verdächtige, Beschuldigte, Angeklagte, Verurteilte, Verfallsbeteiligte, Haftungspflichtige
- Öffentlicher Ankläger, Staatsanwalt, zuständiges Finanzamt (Zollamt), Gerichte
Was sind die Eckpunkte?
- Über die Einstellung entscheidet das erstinstanzliche Gericht; über die Nachsicht von Strafen das erstinstanzlich erkennende Gericht; jeweils von Amts wegen nach Anhörung des öffentlichen Anklägers und des zuständigen Finanzamts (Zollamts)
- Bei Gerichtshöfen keine Senatsbeschlussfassung nötig, wenn Vorsitzender und Staatsanwalt übereinstimmen
- Beschwerde steht Verdächtigem, Verfallsbeteiligtem, Haftungspflichtigem und Staatsanwalt offen; Frist: binnen acht Tagen; aufschiebende Wirkung
- In Kraft seit 31.07.1956
Prozessrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel1. Staatsvertragsdurchführungsgesetz KundmachungsorganBGBl. Nr. 165/1956Bundesgesetzblatt Nr. 165 aus 1956, TypBG §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 26Paragraph 26 Inkrafttretensdatum31.07.1956 Index13/01 Staatsvertragsdurchführung Text§ 26.Paragraph 26,
SchlagworteRechtsmittel Zuletzt aktualisiert am26.03.2025 Gesetzesnummer10000285 DokumentnummerNOR12005523 alte DokumentnummerN1195617436S