6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Verordnung regelt die Bedingungen für das Betreten von Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern. Sie legt fest, wer unter welchen Voraussetzungen diese Einrichtungen betreten darf und welche Schutzmaßnahmen dabei einzuhalten sind.
Für wen: Betreiber von Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe; Bewohner, Besucher, Mitarbeiter und externe Dienstleister dieser Einrichtungen.
Fristen:
- Besucher benötigen einen 2G-Nachweis und zusätzlich einen negativen molekularbiologischen Test (nicht älter als 72 Stunden).
- Mitarbeiter benötigen einen 2G-Nachweis oder einen negativen molekularbiologischen Test (nicht älter als 72 Stunden).
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- Steuerrecht
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Zugangsbedingungen für Besucher, Mitarbeiter und externe Dienstleister zu Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe.
- Die Anzahl der erlaubten Besucher pro Bewohner und Tag.
- Die erforderlichen Nachweise (z.B. 2G-Nachweis, Testnachweise) für das Betreten der Einrichtungen.
- Die Pflicht zum Tragen einer Maske in bestimmten Bereichen.
- Die Erstellung und Umsetzung eines COVID-19-Präventionskonzepts durch die Betreiber.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Betreiber von Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe.
- Bewohner, Besucher, Mitarbeiter und externe Dienstleister dieser Einrichtungen.
Was sind die Eckpunkte?
- Das Betreten ist nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt.
- Pro Bewohner sind höchstens zwei Besucher pro Tag zugelassen, mit Ausnahmen für Unterstützungs- und Betreuungsaufgaben, Begleitung Minderjähriger, Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge und kritische Lebensereignisse.
- Besucher benötigen einen 2G-Nachweis und zusätzlich einen negativen molekularbiologischen Test (nicht älter als 72 Stunden).
- Mitarbeiter benötigen einen 2G-Nachweis oder einen negativen molekularbiologischen Test (nicht älter als 72 Stunden).
- Bewohner müssen an allgemein zugänglichen Orten eine Maske tragen; Besucher und Begleitpersonen müssen immer eine Maske tragen.
- Betreiber müssen einen COVID-19-Beauftragten bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept erstellen.
- Neu aufgenommene Bewohner benötigen einen 2,5G-Nachweis oder es müssen spezielle Vorkehrungen getroffen werden.
- Bewohnern muss mindestens alle sieben Tage ein Antigentest oder molekularbiologischer Test angeboten werden, bei Verlassen des Heims mindestens alle drei Tage.
Steuerrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung KundmachungsorganBGBl. II Nr. 537/2021 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 568/2021Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 537 aus 2021, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 568 aus 2021, TypVrömisch fünf §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 12Paragraph 12 Inkrafttretensdatum22.12.2021 Außerkrafttretensdatum30.01.2022 Abkürzung6. COVID-19-SchuMaV Index82/02 Gesundheitsrecht allgemein TextAlten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe§ 12.Paragraph 12,
2.Ziffer 2 höchstens zwei Personen zur Begleitung minderjähriger Bewohner von stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe pro Tag eingelassen werden.
Satz 1 und 2 gelten nicht für Personen gemäß Abs. 2 Z 2 und für Besuche gemäß Abs. 3.Satz 1 und 2 gelten nicht für Personen gemäß Absatz 2, Ziffer 2 und für Besuche gemäß Absatz 3,
1.Ziffer eins Mitarbeiter haben eine Maske zu tragen.
2.Ziffer 2 Der Betreiber darf Mitarbeiter nur einlassen, wenn diese einen 2G-Nachweis vorweisen. Kann ein solcher nicht vorgewiesen werden, ist ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf, vorzuweisen. Im Fall eines positiven Testergebnisses kann das Einlassen abweichend davon dennoch erfolgen, wenn a)Litera a mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit nach abgelaufener Infektion vorliegt und b)Litera b auf Grund der medizinischen Laborbefunde, insbesondere auf Grund eines CT-Werts >30, davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.
Dies gilt sinngemäß auch für den Betreiber und für Personen, die gemäß Abs. 2 Z 1 regelmäßige Unterstützungs- und Betreuungsaufgaben leisten.Dies gilt sinngemäß auch für den Betreiber und für Personen, die gemäß Absatz 2, Ziffer eins, regelmäßige Unterstützungs- und Betreuungsaufgaben leisten.
1.Ziffer eins Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf berufliches und privates Risikoverhalten, verpflichtende Dokumentation der Schulung, 2.Ziffer 2 Vorgaben für Betretungen durch externe Dienstleister, 3.Ziffer 3 spezifische Regelungen für Bewohner, denen gemäß § 21 Abs. 8 die Einhaltung der Vorgaben nicht zugemutet werden kann,spezifische Regelungen für Bewohner, denen gemäß Paragraph 21, Absatz 8, die Einhaltung der Vorgaben nicht zugemutet werden kann, 4.Ziffer 4 Regelungen zur Steuerung der Besuche, insbesondere Vorgaben zu Dauer der Besuche sowie Besuchsorten, verpflichtender Voranmeldung sowie Gesundheitschecks vor jedem Betreten der Einrichtung, wobei für Angehörige und Personen, die regelmäßige Unterstützungs- und Betreuungsaufgaben leisten, abweichende, spezifische sowie situationsangepasste Vorgaben getroffen werden können, 5.Ziffer 5 Vorgaben für die Abwicklung von Screeningprogrammen nach § 5a EpiG,Vorgaben für die Abwicklung von Screeningprogrammen nach Paragraph 5 a, EpiG, 6.Ziffer 6 Regelungen über die Aufnahme und Wiederaufnahme von Bewohnern, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, 7.Ziffer 7 Regelungen über organisatorische, räumliche und personelle Vorkehrungen zur Durchführung von Quarantänemaßnahmen gemäß § 7 EpiG für Bewohner,Regelungen über organisatorische, räumliche und personelle Vorkehrungen zur Durchführung von Quarantänemaßnahmen gemäß Paragraph 7, EpiG für Bewohner, 8.Ziffer 8 zeitliche und organisatorische Vorgaben betreffend die Testung der Bewohner gemäß Abs. 9, insbesondere Festlegung fixer Termine in regelmäßigen Abständen.zeitliche und organisatorische Vorgaben betreffend die Testung der Bewohner gemäß Absatz 9,, insbesondere Festlegung fixer Termine in regelmäßigen Abständen.
Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten, wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis der Besucher bzw. Begleitpersonen sowie externer Dienstleister, beinhalten.
SchlagworteAltenheim, Unterstützungsaufgabe, Palliativbegleitung, Patientenanwalt, Behindertenanwalt Zuletzt aktualisiert am31.01.2022 Gesetzesnummer20011743 DokumentnummerNOR40240141