Amtliche Quellenris.bka.gv.at · EUR-Lex
Europaius

Kurz gesagt

Diese Verordnung regelt, wann man seinen privaten Wohnbereich verlassen darf, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern und die medizinische Versorgung zu sichern. Sie legt fest, welche Ausnahmen von der Ausgangsbeschränkung gelten.

Was es regelt

  • Die zulässigen Gründe für das Verlassen des privaten Wohnbereichs.
  • Die Definition des privaten Wohnbereichs.
  • Die Bedingungen für bestimmte Kontakte außerhalb des Haushalts.
  • Ausnahmen von den Ausgangsbeschränkungen für bestimmte Personengruppen.

Wen es betrifft

  • Alle Personen, die ihren privaten Wohnbereich verlassen möchten.
  • Personen, die Kontakte außerhalb ihres Haushalts pflegen.

Eckpunkte

  • Das Verlassen des privaten Wohnbereichs ist nur für spezifische Zwecke erlaubt, wie die Abwendung von Gefahren, die Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder die Deckung notwendiger Grundbedürfnisse.
  • Kontakte mit nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartnern, engsten Angehörigen oder wichtigen Bezugspersonen sind erlaubt, aber nur wenn auf der einen Seite Personen aus höchstens einem Haushalt und auf der anderen Seite nur eine Person beteiligt sind.
  • Der private Wohnbereich umfasst auch Wohneinheiten in Beherbergungsbetrieben sowie in Alten- und Pflegeheimen und stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe.
  • Personen mit einem 2G-Nachweis und Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr sind von den Ausgangsbeschränkungen ausgenommen.
Gesetzestext
Gesetzestext

RIS Dokument Kurztitel

  1. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung KundmachungsorganBGBl. II Nr. 537/2021Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 537 aus 2021, TypVrömisch fünf §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 3Paragraph 3 Inkrafttretensdatum12.12.2021 Außerkrafttretensdatum02.01.2022 Abkürzung
  2. COVID-19-SchuMaV Index82/02 Gesundheitsrecht allgemein TextAusgangsregelung§ 3.Paragraph 3,

(1)Absatz eins,Zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 und zur Verhinderung eines Zusammenbruchs der medizinischen Versorgung sind das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs nur zu folgenden Zwecken zulässig: 1.Ziffer eins Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum, 2.Ziffer 2 Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten, 3.Ziffer 3 Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie insbesondere a)Litera a der Kontakt mit aa)Sub-Litera, a, a dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner, bb)Sub-Litera, b, b einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister), cc)Sub-Litera, c, c einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer oder nicht physischer Kontakt gepflegt wird, b)Litera b die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens, c)Litera c die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen, die Inanspruchnahme einer Impfung gegen COVID-19 oder die Vornahme einer Testung auf SARS-CoV-2, d)Litera d die Deckung eines Wohnbedürfnisses, e)Litera e die Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse, wie Friedhofsbesuche und individuelle Besuche von Orten der Religionsausübung, sowie f)Litera f die Versorgung von Tieren, 4.Ziffer 4 berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist, 5.Ziffer 5 Aufenthalt im Freien alleine, mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder Personen gemäß Z 3 lit. a zur körperlichen und psychischen Erholung,Aufenthalt im Freien alleine, mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder Personen gemäß Ziffer 3, Litera a, zur körperlichen und psychischen Erholung, 6.Ziffer 6 zur Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen, einschließlich der Teilnahme an öffentlichen Sitzungen der allgemeinen Vertretungskörper und an mündlichen Verhandlungen der Gerichte und Verwaltungsbehörden zur Wahrung des Grundsatzes der Öffentlichkeit, 7.Ziffer 7 zur Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen und zum Gebrauch von gesetzlich vorgesehenen Instrumenten der direkten Demokratie, 8.Ziffer 8 zum Zweck des Betretens von Kundenbereichen von Betriebsstätten gemäß § 6 Abs. 2, § 7 Abs. 7 und 8, § 8 Abs. 5, von bestimmten Orten gemäß § 9 Abs. 4, § 10 Abs. 6, § 12 Abs. 2, 3 und 8 und § 13 Abs. 2, 3, 4 letzter Satz und 5 sowie von Einrichtungen gemäß § 21 Abs. 1 Z 1 und 2 und Abs. 2,zum Zweck des Betretens von Kundenbereichen von Betriebsstätten gemäß Paragraph 6, Absatz 2,, Paragraph 7, Absatz 7 und 8, Paragraph 8, Absatz 5,, von bestimmten Orten gemäß Paragraph 9, Absatz 4,, Paragraph 10, Absatz 6,, Paragraph 12, Absatz 2, 3 und 8 und Paragraph 13, Absatz 2, 3, 4, letzter Satz und 5 sowie von Einrichtungen gemäß Paragraph 21, Absatz eins, Ziffer eins und 2 und Absatz 2,, 9.Ziffer 9 zur Teilnahme an Zusammenkünften gemäß § 14 Abs. 1 und 6 sowie § 21 Abs. 1 Z 7.zur Teilnahme an Zusammenkünften gemäß Paragraph 14, Absatz eins und 6 sowie Paragraph 21, Absatz eins, Ziffer 7,
(2)Absatz 2,Zum eigenen privaten Wohnbereich zählen auch Wohneinheiten in Beherbergungsbetrieben sowie in Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe.
(3)Absatz 3,Kontakte im Sinne von Abs. 1 Z 3 lit. a und Abs. 1 Z 5 dürfen nur stattfinden, wenn daranKontakte im Sinne von Absatz eins, Ziffer 3, Litera a und Absatz eins, Ziffer 5, dürfen nur stattfinden, wenn daran 1.Ziffer eins auf der einen Seite Personen aus höchstens einem Haushalt gleichzeitig beteiligt sind und 2.Ziffer 2 auf der anderen Seite nur eine Person beteiligt ist.
(4)Absatz 4,Abs. 1 und 2 gelten nicht für Personen, die über einen 2G-Nachweis verfügen und für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr. Für Kontrollen gilt § 2 Abs. 5 sinngemäß.Absatz eins und 2 gelten nicht für Personen, die über einen 2G-Nachweis verfügen und für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr. Für Kontrollen gilt Paragraph 2, Absatz 5, sinngemäß. SchlagworteAltenheim Zuletzt aktualisiert am03.01.2022 Gesetzesnummer20011743 DokumentnummerNOR40239860

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.