5. BIFIE-Erhebungsverordnung
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Diese Verordnung regelt die Durchführung von Testungen und Erhebungen durch das Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen Schulwesens (BIFIE) und legt strenge Regeln für den Datenschutz fest.
Für wen: Das Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen Schulwesens (BIFIE); Schülerinnen und Schüler, die an den Testungen teilnehmen.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Rechtsgebiet
- IT-Recht und Datenschutz
- Quelle
- ris.bka.gv.at
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Durchführung von Testungen und Erhebungen durch das BIFIE.
- Die Sicherstellung, dass bei diesen Testungen und Erhebungen kein direkter Personenbezug hergestellt werden kann.
- Die Anonymisierung von indirekt personenbezogenen Daten.
- Die Führung und Aufbewahrung von Aufzeichnungen über Datensicherheitsmaßnahmen.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Das Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen Schulwesens (BIFIE).
- Schülerinnen und Schüler, die an den Testungen teilnehmen.
Was sind die Eckpunkte?
- Das BIFIE ist für die Durchführung der Testungen und Erhebungen zuständig und handelt als Auftraggeber im Sinne des Datenschutzgesetzes 2000.
- Testungen und Erhebungen dürfen keinen direkten Personenbezug aufweisen, außer bei Testungen für einen Zeitraum von acht Monaten durch die Schülerin oder den Schüler selbst.
- Indirekt personenbezogene Daten aus Erhebungen müssen spätestens am 31. Dezember 2017 anonymisiert werden.
- Aufzeichnungen über Datensicherheitsmaßnahmen müssen mindestens drei Jahre aufbewahrt werden.
IT-Recht und Datenschutz
Gesetzestext
Gesetzestext
RIS Dokument Kurztitel5. BIFIE-Erhebungsverordnung KundmachungsorganBGBl. II Nr. 48/2015Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 48 aus 2015, §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage§ 3Paragraph 3 Inkrafttretensdatum10.03.2015 Außerkrafttretensdatum31.12.2017 TextAuftraggeber, Datensicherheit§ 3.Paragraph 3,
Über die getroffenen Datensicherheitsmaßnahmen sind Aufzeichnungen zu führen, die mindestens drei Jahre aufzubewahren sind.Die Testungen und Erhebungen dürfen keinen direkten Personenbezug aufweisen. Durch geeignete Vorkehrungen und Maßnahmen (wie zB Zutrittsbeschränkung, räumliche Abgrenzungen, Belehrung, geeignete Verschlüsselungstechniken) ist sicherzustellen, dass in keiner Phase der Durchführung der Testungen und der Erhebungen sowie der Aufbewahrung und Bearbeitung der Datensätze ein direkter Personenbezug, außer hinsichtlich der Testungen (Paragraph eins,) für einen Zeitraum von acht Monaten durch die betreffende Schülerin oder den betreffenden Schüler selbst, hergestellt werden kann.
Die bei den Erhebungen gemäß Paragraph 2, gewonnenen indirekt personenbezogenen Daten sind spätestens mit 31. Dezember 2017 zu anonymisieren. Über die getroffenen Datensicherheitsmaßnahmen sind Aufzeichnungen zu führen, die mindestens drei Jahre aufzubewahren sind.