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Kurz gesagt

Diese Verordnung legt die Mindestanforderungen für die Haltung von Süßwasserfischen fest, um deren Wohlbefinden zu gewährleisten. Sie regelt detailliert die Wasserqualität, Aquariengröße und soziale Bedürfnisse der Fische.

Was es regelt

  • Die zulässigen Wasserwerte (Temperatur, Härte, pH-Wert) für die dauerhafte Pflege von Fischen.
  • Die Mindestanforderungen an die Aquariengröße und -einrichtung.
  • Die Notwendigkeit eines Tag-Nacht-Wechsels und die Wasserwechselintervalle.
  • Die sozialen Bedürfnisse verschiedener Fischarten und Fütterungsempfehlungen.

Wen es betrifft

  • Personen, die Süßwasserfische halten.
  • Personen, die Aquarien für Süßwasserfische einrichten und pflegen.

Eckpunkte

  • Wassertemperatur, Härte und pH-Wert müssen innerhalb der angegebenen Grenzwerte liegen, wobei mittlere Werte anzustreben sind.
  • Ammoniak/Ammonium und Nitrit dürfen nicht nachweisbar sein; der Nitratwert darf 50 mg/l nicht überschreiten.
  • Aquarien unter 54 Liter Wasservolumen sind für die dauerhafte Haltung verboten, mit Ausnahmen für Zucht oder Ausstellungen.
  • Fische müssen entsprechend ihrer natürlichen Sozialstruktur gehalten werden (z.B. Schwarmfische in Gruppen von mindestens 10 Tieren).
Gesetzestext
Gesetzestext

RIS Dokument Kurztitel

  1. Tierhaltungsverordnung KundmachungsorganBGBl. II Nr. 486/2004 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 26/2006Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 486 aus 2004, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 26 aus 2006, TypVrömisch fünf §/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/AnlageAnl. 5Anlage 5 Inkrafttretensdatum28.01.2006 Index86/01 Veterinärrecht allgemein TextAnlage 5Mindestanforderungen an die Haltung von Fischen
  2. Mindestanforderungen für die Haltung von Süßwasserfischen 1.
  3. Allgemeine Anforderungen an das Halten von Süßwasserfischen

(1)Absatz eins,Die angegebenen Wasserwerte sind Grenzen, innerhalb derer Fische dauerhaft gepflegt werden müssen. Zur Zucht oder zur Zuchtvorbereitung sind Abweichungen zulässig.
(2)Absatz 2,Die Temperaturangaben in dieser Anlage sind Grenzwerte, zwischen denen die jeweiligen Arten gehalten werden müssen. Die Temperaturbereiche dürfen kurzfristig, höchstens bis zu 24 Stunden über- oder unterschritten werden. Aus technischen Gründen sind mittlere Werte anzustreben.
(3)Absatz 3,Die Härte des Wassers wird in Grad deutscher Gesamthärte (°dGH) ermittelt. Die Bedürfnisse handelsrelevanter Arten lassen sich in zwei Bereiche, Härtebereich I: < 15°dGH und Härtebereich II: 15°dGH bis 30°dGH, gliedern. Diese Werte dürfen um höchstens 3°dGH über- oder unterschritten werden. Für die dauerhafte Pflege ist ein mittlerer Wert anzustreben. Die Fische werden in der Tabelle einem dieser zwei Härtebereiche zugeordnet. Einzelne Arten tolerieren den gesamten Härtebereich. Steht extrem weiches (kalkfreies) Wasser als Ausgangswasser zur Verfügung muss eine Mindesthärte von 4-5°dGH eingerichtet werden.
(4)Absatz 4,Die Einhaltung des pH-Wertes sorgt für Übereinstimmung mit den Verhältnissen im Heimatgewässer und ist für das Wohlbefinden der Fische unabdingbar. Aus der Praxis der Aquaristik werden in der Tabelle unter Punkt 1.2. drei Teilbereiche zugeordnet: Bereich I: pH 5,0 bis pH 7,0 Bereich II: pH 6,0 bis pH 8,0 Bereich III: pH 7,0 bis pH 9,0 Mögliche erweiterte Toleranzbereiche sind in der Tabelle eingearbeitet. Für die dauerhafte Pflege sind Mittelwerte anzustreben.
(5)Absatz 5,Enthält das Ausgangswasser Chlor, Schmermetalle, Nitratund/oder Phosphationen, ist dies beim Wasserwechsel zu berücksichtigen. Ammoniak/Ammonium und Nitrit darf nicht nachweisbar sein. In einem Aquarium darf der Nitratwert 50 mg/l nicht überschreiten.
(6)Absatz 6,Durch Tageslicht oder beleuchtungstechnische Einrichtungen ist für einen eindeutigen Tag-Nacht-Wechsel zu sorgen. Eine Ausnahme bilden streng an Höhlen gebundene Arten.
(7)Absatz 7,Die Angabe der Aquariengröße ist ein Näherungswert. Der Allgemeinzustand der Fische und des Aquariums mit Versteckmöglichkeiten, Bepflanzung, Vergesellschaftung und Besatzdichte sind maßgebend für die Beurteilung des Wohlbefindens der Tiere. Die in der Anlage angeführten Angaben zur Aquariengröße sind Mindestmaße für adulte Tiere. Jungfische müssen in Aquarien der gleichen Größe wie Adulte gehalten werden. Süßwasserrochen, Knochenzüngler und Großwelse sowie andere Arten mit einer Endgröße von über 40 cm sind in Aquarien mit mindestens vier Quadratmeter Grundfläche für zwei Tiere zu halten. Jedem weiteren Tier muss ein Quadratmeter mehr zur Verfügung gestellt werden. Bei der Haltung von Kaltwasserzierfischen wie Koi, Goldfisch und Goldorfe muss die Länge der Haltungseinheit (Teich, Aquarium) mindestens das zehnfache und ihre Tiefe mindestens das dreifache der Gesamtkörperlänge des größten Fisches betragen. Dabei ist von der Gesamtkörperlänge, welche die betreffenden Fischarten im ausgewachsenen Zustand erreichen können, auszugehen.
(8)Absatz 8,Die Angaben in der Tabelle unter Punkt 1.2. beziehen sich auf die Kantenlänge in cm von handelsüblichen Aquariengrößen (Länge x Breite x Höhe): 60Ziffer 60 cm = 60 cm x 30 cm x 30 cm (54 Liter (l)) 80Ziffer 80 cm = 80 cm x 35 cm x 40 cm (112 l) 100Ziffer 100 cm = 100 cm x 40 cm x 50 cm (200 l) 120Ziffer 120 cm = 120 cm x 40 cm x 50 cm (240 l) 150Ziffer 150 cm = 150 cm x 50 cm x 50 cm ( 375 l )
(9)Absatz 9,Je größer das Wasservolumen eines Aquariums ist, desto stabiler ist die Wasserqualität. Eine dauerhafte Haltung auch kleiner Arten in Aquarien unter 54 Liter ist verboten. Zur Zuchtvorbereitung, Zucht, bei Ausstellungen von Einzeltieren oder Paaren und bei Wettbewerben sind geringere Beckenmaße zulässig.
(10)Absatz 10,Die Einrichtung der Aquarien hat sich an den ökologischen Bedürfnissen der zu pflegenden Arten zu orientieren. Zu den wichtigsten Mindestausstattungen gehören: 1.Ziffer eins Bedarfsgemäßer freier Schwimmraum 2.Ziffer 2 Technische Geräte zur Sicherung des Sauerstoffgehaltes und der Wasserqualität (Filter, Heizung, Pumpe) 3.Ziffer 3 Bodengrund ( Sand, Kies, Steine) 4.Ziffer 4 Bedarfsgemäße Versteckplätze und Deckungmöglichkeiten 5.Ziffer 5 Bepflanzung, soweit die Fressgewohnheiten der Fische dieses zulassen
(11)Absatz 11,Verbindliche Angaben zur Besatzdichte sind aufgrund vieler Variablen nicht möglich. Alter, spezifischen Aktivitätsphasen, das Zahlenverhältnis der Geschlechter wie auch das Verhältnis der Einrichtungsgegenstände zur Grundfläche des Aquariums sind von Bedeutung. Ein kleineres aber gut strukturiertes Aquarium ist für eine höhere Besatzdichte günstiger als ein größeres aber weitgehend leeres Aquarium.
(12)Absatz 12,Jede Fischart in einem Aquarium muss ihrer natürlichen Sozialstruktur entsprechend gehalten werden. Dem unter Punkt 1.2. genannten „Sozialverhalten“ sind folgende Kategorien zugeordnet: 1.Ziffer eins Schwarm: Fische die sich in einer größeren Gemeinschaft von Artgenossen in ihrem Lebensraum bewegen. Daraus ergibt sich eine Mindestzahl von 10 Tieren dieser Art.Schwarm: Fische die sich in einer größeren Gemeinschaft von Artgenossen in ihrem Lebensraum bewegen. Daraus ergibt sich eine Mindestzahl von 10 Tieren dieser "Art". 2.Ziffer 2 Gesellig: Fische, die auch von anderen Fischen begleitet werden sollen um ihr arttypisches Verhalten zu zeigen. Neben anderen Fischen sind mindesten fünf Tiere dieser Art zusammen zu halten. 3.Ziffer 3 Harem: Ein Männchen darf nur mit mehreren Weibchen gehalten werden. 4.Ziffer 4 Paar: Fische, die zumindest während der Fortpflanzungzeit eine feste Paarbindung eingehen. 5.Ziffer 5 Einzelgänger: Fische von Arten mit dauerhaft hoher Territorialität.
(13)Absatz 13,Das Wohlbefinden von Aquarienfischen ist regelmäßig zu kontrollieren.
(14)Absatz 14,Plötzliche Veränderungen der Wasserqualität sind zu vermeiden. Neu einzusetzenden Fische müssen langsam an die neue Wasserqualität angeglichen werden.
(15)Absatz 15,In Abhängigkeit der Kontrolle der Wasserparameter ist ein regelmäßiger Teilwasserwechsel vorzunehmen, auch wenn die Schadstoffbelastung die Obergrenze noch nicht erreicht hat. Die Temperatur ist täglich, der pH-Wert, Härte und Nitratwert sind mindestens 14-tägig zu kontrollieren. Neueingerichtete Aquarien sind in den ersten sechs Wochen täglich auf Nitrit zu kontrollieren.
(16)Absatz 16,Die in der Tabelle aufgeführten Fischarten sind weitgehend Allesfresser. Als Futter steht eine breite Palette an fertig- und Frostfuttersorten im Handel zur Verfügung. Regelmäßige und abwechslungsreiche Lebendfütterung ist zur Vermeidung von Mangelerscheinungen und Bewegungsarmut vorzunehmen.
(17)Absatz 17,Jungfische sind täglich zu füttern. Es darf nur so viel gefüttert werden, wie sofort gefressen wird. Ausgewachsene Tiere vermögen ein bis zwei Tage auf Futter verzichten. Regelmäßige Fastentage bei erwachsenen Fischen sind empfehlenswert. 1.
  1. Haltungskriterien (Aquariengrößen) handelsrelevanter Arten von SüßwasserfischenArten Härte 1) Temp °C ph-Wert 2) Bemerkungen Sozial- verhalten Aquarien-größe Irömisch eins IIrömisch zwei Irömisch eins IIrömisch zwei IIIrömisch drei O. CHARACIFORMES (Salmlerartige) Fam. Alestidae Arnoldichthys spilopterus (Afrik. Großschuppen-salmler) Xrömisch zehn 23-28 X)römisch zehn) Gesellig 100 Brycinus longipinnis (Langflossensalmler) Xrömisch zehn 22-28 X)römisch zehn) Gesellig 100 Phenogrammus interruptus (Kongosalmler) Xrömisch zehn 23-28 X)römisch zehn) Gesellig 100 Fam. Characidae (Echte Amerik. Salmler) Aphyocharax anisitsi (Rotflossensalmler) Xrömisch zehn 20-26 X)römisch zehn) Gesellig 60 Gymnocorymbus ternetzi (Trauermantel-salmler) X)römisch zehn) X)römisch zehn) 18-28 Xrömisch zehn Gesellig 60 Hasemania nana (Kupfermantel-salmler) Xrömisch zehn 22-28 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 Hemigrammus caudovittatus (Rautenflecksalmler) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 18-28 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Frisst Pflanzen Gesellig 80 H. erythrozonus (Glühlichtsalmler) X)römisch zehn) 23-29 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 H. ocellifer (Schlußlichtsalmler) Xrömisch zehn 23-29 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 H. pulcher (Karfunkelsalmler) Xrömisch zehn 23-29 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 H. rhodostomus (Rotmaulsalmler) X)römisch zehn) 23-29 Xrömisch zehn Gesellig 80 Hyphessobrycon bentosi (Schmucksalmler) Xrömisch zehn 23-29 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 H. callistus (Blutsalmler) Xrömisch zehn 18-29 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Aggressivität Gesellig 60 H. erythrostigma (Kirschflecksalmler) X)römisch zehn) 23-28 Xrömisch zehn Gesellig 80 H. flammeus (Roter von Rio) Xrömisch zehn 20-28 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Bis 25°dGH Gesellig 60 H. herbertaxelrodi (Schwarzer Neon) X)römisch zehn) 23-28 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 H. pulchripinnis (Zitronensalmler) Xrömisch zehn 23-28 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Bis 25°dGH Gesellig 60 Inpaichthys kerri (Königssalmler) X)römisch zehn) 23-28 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 Megalamphodus megalopterus (Schwarzer Phantomsalmler) Xrömisch zehn 22-29 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 M. sweglesi (Roter Phantomsalmler) Xrömisch zehn 22-29 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 Moenkhausia pittieri (Brilliantsalmler) X)römisch zehn) 22-29 Xrömisch zehn Gesellig 80 M. sanctaefilomenae (Rotaugen-Moenkhausia) Xrömisch zehn 20-28 Xrömisch zehn Bis 25°dGH Gesellig 80 Nematobrycon palmeri (Kaisertetra) Xrömisch zehn 22 29 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 80 Paracheirodon axelrodi (Roter Neon) X)römisch zehn) 24-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 P. innesi (Neonsalmler) Xrömisch zehn 20-28 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 Petitella georgiae (Rotkopfsalmler) X)römisch zehn) 22-29 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 80 Pristella maxillaris (Sternflecksalmler) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 22-29 Xrömisch zehn Gesellig 60 Thayeria boehlkei (Schrägschwimmer) Xrömisch zehn 22-29 X)römisch zehn) Gesellig 60 Fam. Gasteropelecidae (Beilbauchfische) Carnegiella strigata (Marmorierter Beilbauchfisch) X)römisch zehn) 23-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Aquarium-abdeckung Gesellig 80 Gasteropelecus sternicla (Silberbeilbauch-fisch) X)römisch zehn) 23-29 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Aquarium-abdeckung Gesellig 80 Thoracocharax securis (Platinbeilbauch) X)römisch zehn) 23-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Aquarium-abdeckung Gesellig 100 Fam. Lebiasinidae (Schlanksalmler) Nannostomus eques (Spitzmaul-Ziersalmler) X)römisch zehn) 23-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 N. beckfordi (Längsbinden-Ziersalmler) Xrömisch zehn 23-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 N. marginatus (Zwerg-Ziersalmler) X)römisch zehn) 23-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 O. CYPRINIFORMES (Karpfenartige) Fam. Cobitidae (Schmerlen, Dorngrundeln) Acanthopsis sp. (Pferdekopf-schmerle) Xrömisch zehn 23-28 Xrömisch zehn Feiner Kies (Sand) als Boden Gesellig 100 Botia macracanthus (Prachtschmerle) Xrömisch zehn 23-28 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Aggressiv! Gesellig 150 Pangio spp. (Dornaugen) Xrömisch zehn 23-28 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Feiner Kies (Sand) als Boden Schwarm 60 Fam. Gyrinocheilidae (Algenfresser) Gyrinocheilus aymonieri (Siames. Saugschmerle) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 22-28 Xrömisch zehn Pflanzliche Kost, im Alter revierbildend Fam. Cyprinidae (Karpfenfische) Balantiocheilus melanopterus (Haibarbe) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 22-28 Xrömisch zehn Größe! Schwimm-bedürfnis Gesellig >150 Brachydanio albolineatus (Schillerbärbling) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 20-30 Xrömisch zehn Gesellig 60 B. frankei (Leopardbärbling) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 18-28 Xrömisch zehn Gesellig 60 B. rerio Xrömisch zehn X)römisch zehn) 18-28 Xrömisch zehn Gesellig 60 Crossocheilus spp. (Algenfresser) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 22-28 Xrömisch zehn Pflanzliche Kost Gesellig 100 Danio aequipinnatus (Malabarbärbling) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 20-28 Xrömisch zehn Gesellig 100 Epalzeorhynchus bicolor (Feuerschwanz) Xrömisch zehn 22-28 Xrömisch zehn Revierbildend, nur bedingt geeignet als Aquarienfisch Einzelgänger im Alter 120 E. kallopterus (Schönflossenbarbe) Xrömisch zehn 24-28 Xrömisch zehn Revierbildend, Einzelgänger 100 E. frenatus (Grüner Fransenlipper) Xrömisch zehn 22-28 120 Puntius conchonius (Prachtbarbe) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 18-30 Xrömisch zehn Gesellig 80 P. nigrofasciatus (Purpurkopfbarbe) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 20-27 Xrömisch zehn Gesellig 80 P. „schuberti“ (Messingbarbe) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 18-27 Xrömisch zehn Gesellig 60 P. tetrazona (Sumatrabarbe) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 21-28 Xrömisch zehn Nicht mit langflossigen Fischen vergesell-schaften Gesellig 60 P. ticto (Odessa-, Rubinbarbe) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 16-26 Xrömisch zehn Gesellig 60 P. titteya (Bitterlingsbarbe) Xrömisch zehn 22-29 X)römisch zehn) Gesellig 60 Rasbora heteromorpha (Keilfleckbarbe) Xrömisch zehn 24-29 Xrömisch zehn Gesellig 60 Tanichthys albonubes (Kardinalfisch) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 16-30 Xrömisch zehn Gesellig 60 O. SILURIFORMES (Welsartige) Fam. Aridae (Kreuzwelse) Arius seemanni (Minihai) Xrömisch zehn 22-26 Xrömisch zehn Nicht geeignet als Aquarienfisch! Geschlechts-reife Tiere müssen in Meerwasser gehalten werden >150 Fam. Aspredinidae (Bratpfannenwelse) Dysichthys bicolor (Zweif. Bratpfannenwels) Xrömisch zehn 22-27 Xrömisch zehn X)römisch zehn) feiner Kies (Sand) als Boden 80 Fam. Callichthyidae (Schwielenwelse) Callichthys callichthys (Schwielenwels) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 18-28 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 120 Corydoras aeneus (Metallpanzerwels) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 20-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 C. paleatus (Marmorierter Panzerwels) Xrömisch zehn 18-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 C. trilineatus (i. d. R. verkauft als C. julii) Xrömisch zehn 22-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 Fam.: Loricariidae (Horniswelse) Ancistrus spp. (Antennenwels) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 18-30 Xrömisch zehn Pflanzliche Kost und Wurzeln 80 Farlowella acus (Nadelwels) X)römisch zehn) 24-27 Xrömisch zehn Pflanzliche Kost und Wurzeln Gesellig 80 Glyptopterichthys gibbiceps (Wabenschilder-wels) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 22-30 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Größe! 150 Hoplosternum thoracatum (Gemalter Panzerwels) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 22-30 Xrömisch zehn Xrömisch zehn 120 Hypostomus punctatus (Punktierter Schilderwels) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 22-30 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Pflanzliche Kost und Wurzeln 120 Otocinclus affinis (Kleiner Saugwels) Xrömisch zehn 22-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Pflanzliche Kost und Wurzeln Gesellig 60 Panaque nigrolineatus (Rotaugen-Panaque) Xrömisch zehn 22-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Pflanzliche Kost und Wurzeln; Größe! 120 Peckoltia vittata (Gebänderter Schilderwels) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 22-28 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Pflanzliche Kost und Wurzeln Gesellig 80 Rineloricaria lanceolata (Lanzenharnisch-wels) Xrömisch zehn 22-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Pflanzliche Kost und Wurzeln 80 Sturisoma aureum (Goldbartwels) X)römisch zehn) 22-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Pflanzliche Kost und Wurzeln 120 Fam. Mochocidae (Fiederbartwelse) Synodontis nigriventris (Rückenschw. Kongowels) Xrömisch zehn 22-28 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 80 Fam. Pangasiidae (Haiwelse) Pangasius sutchi (Haiwels) Xrömisch zehn 22-27 Xrömisch zehn Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch Gesellig >150 Fam. Pimelodidae (Antennenwelse) Pimelodus pictus (Gemalter Antennenwels) Xrömisch zehn 22-26 Xrömisch zehn Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch 120 Fam. Siluridae (echte Welse) Kryptopterus bicirrhis (Indischer Glaswels) X)römisch zehn) 23-28 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Schwarm 100 O. ATHERINIFORMES (Ährenfischartige) Fam. Melanotaeniidae (Regenbogenfische) Glossolepis inciscus (Lachsroter Regenbogenfisch) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 22-28 Xrömisch zehn Gesellig 100 Melanotaenia boesemani (Boesemans Regenbogenfisch) Xrömisch zehn 22-28 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Gesellig 80 M. praecox (Neon Regenbogenfisch) Xrömisch zehn 22-28 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Gesellig 80 Iriatherina werneri (Filigranährenfisch) Xrömisch zehn 22-28 Xrömisch zehn Gesellig 60 O. CYPRINODONTIFORMES (Zahnkarpfen) Fam. Cyprinodontidae (Eierlegende Zahnkarpfen) Aphyosemion australe (Kap Lopez) X)römisch zehn) 21-26 Xrömisch zehn X)römisch zehn) 60 Aphyosemion australe (Kap Lopez) Xrömisch zehn 21-26 Xrömisch zehn X)römisch zehn) 60 A. gardneri (Blauer Prachtkärpfling) Xrömisch zehn 22-28 X)römisch zehn) 60 Aplocheilus lineatus (Streifenhechtling) Xrömisch zehn 22-30 Xrömisch zehn 80 Epiplatys sexfasciatus (Querbandhecht-ling) Xrömisch zehn 22-28 X)römisch zehn) 80 Fam. Poeciliidae (lebendgeb Zahnkarpfen.) Poecilia reticulate (Guppy) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 20-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Gesellig 60 P. sphenops (Black Molly, Zuchtform) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 25-30 Xrömisch zehn 60 P. velifera (Segelkärpfling) Xrömisch zehn 24-30 X)römisch zehn) 100 Xiphophorus helleri (Schwertträger) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 22-28 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Männchen untereinander aggressiv 80 X. maculatusrömisch zehn. maculatus (Platys) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 18-28 Xrömisch zehn X)römisch zehn) 60 X. variatusrömisch zehn. variatus (Pagaeienplaty, Zuchtform) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 22-28 Xrömisch zehn X)römisch zehn) 60 O. PERCIFORMES (Barschartige Fische) Fam. Belontiidae (Labyrinthfische) Betta splendens (Schleierkampffisch) Xrömisch zehn 24-30 Xrömisch zehn Artspezifische Aggressivität * Harem 60 Colisa chuna (Honiggurami) Xrömisch zehn 24-30 Xrömisch zehn 60 C. labiosa (Dicklippiger Fadenfisch) Xrömisch zehn 24-30 Xrömisch zehn 100 C. lalia (Zwergfadenfisch) Xrömisch zehn 24-30 Xrömisch zehn 60 Macropodus opercularis (Makropode) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 18-30 Xrömisch zehn 80 Trichogaster leerii (Mosaikfadenfisch) Xrömisch zehn 24-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) 120 T. trichopterus (Blauer Fadenfisch) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 24-30 Xrömisch zehn Xrömisch zehn 120 Fam. Helostomatidae (Küssende Guramis) Helostoma temminckii (Küssender Gurami) Xrömisch zehn X)römisch zehn) 24-30 Xrömisch zehn Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch 150 Fam. Cichlidae (Buntbarsche) 3) Amerika Aequidens pulcher (Blaupunktbarsch) Xrömisch zehn 23-30 X)römisch zehn) Paarweise 100 Apistogramma agassizii (Agassiz‘ Zwergbuntbarsch) Xrömisch zehn 22-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Harem 60 A. borelli (Borellis Zwergbuntbarsch) Xrömisch zehn 20-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Paarweise 60 A. cacatuoides (Kakadu – Zwergbuntbarsch) Xrömisch zehn 22-30 (X(römisch zehn 60 A. macmasteri (Villavicencio Zwergbuntbarsch) X)römisch zehn) 23-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Harem 60 Archocentrus nigrofasciatus (Zebrabuntbarsch) Xrömisch zehn 20-30 X)römisch zehn) Paarweise 80 Dicrossus filamentosus (Gabelschwanz- Schachbrettcichlide) X)römisch zehn) 23-30 Xrömisch zehn Paarweise 80 Laetacara curviceps (Tüpfelbuntbarsch) Xrömisch zehn 23-30 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Paarweise 60 Nannacara anomala (Glänzender Zwergbuntbarsch) X)römisch zehn) 23-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Harem 80 Papiliochromis ramirezi (Schmetterlings-buntbarsch) Xrömisch zehn 22-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Paarweise 60 Pterophyllum scalare (Segelflosser) Xrömisch zehn 24-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Zur Fortpflanzung in kleinere Becken Gesellig 100 Symphysodon aequifasciatus (Diskusbuntbarsch) X)römisch zehn) 26-31 Xrömisch zehn Paarweise halten Gesellig 120 Thorichthys meeki (Feuermaulbunt-barsch) Xrömisch zehn 23-30 X)römisch zehn) 100 Westafrika Hemichromis spp. (Rote Cichlide) Xrömisch zehn 23-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Aggressivität Paarweise 100 Pelvicachromis pulcher (Purpurprachtbunt-barsch) Xrömisch zehn 23-30 Xrömisch zehn X)römisch zehn) Paarweise 80 P. taeniatus (Smaragd – Prachtbuntbarsch) X)römisch zehn) 23-30 Xrömisch zehn Paarweise 80 Steatocranus casuaris (Buckelkopfbunt-barsch) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 23-30 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Paarweise 80 Ostafrika (Tanganjikasee) 4) Cyphotilapia frontosa (Tanganjikabeulen-kopf) Xrömisch zehn 23-30 (X(römisch zehn Größe! Harem >200 Julidochromis spp. (Schlankcichliden) Xrömisch zehn 23-30 (X(römisch zehn Paarweise 60 Lamprologus ocellatus (Kleiner Schneckenbuntbarsch) Xrömisch zehn 23-30 (X(römisch zehn Leere Schnecken-häuser 60 Neolamprologus brichardi (Feenbarsch) Xrömisch zehn 23-30 (X(römisch zehn Komplexe Sozialstruktur Paarweise 80 Neolamprologus leleupi (Tanganjika – Goldcichlide) Xrömisch zehn 23-30 (X(römisch zehn 80 Tropheus spp. (Brabantbunt-barsche) Xrömisch zehn 23-30 (X(römisch zehn Aufwuchs-fresser Harem 150 Ostafrika (Malawisee) 4) Aulonocara spp. (Kaiserbuntbarsche) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 23-30 (X(römisch zehn Harem 100 „Haplochromis“ spp. (Copadichromis sp., Nimbochromis sp.) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 23-30 (X(römisch zehn Harem 120 Labidochromis caeruleus Xrömisch zehn Xrömisch zehn 23-30 (X(römisch zehn Harem 80 Melanochromis auratus (Türkisgoldbarsch) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 23-30 (X(römisch zehn Innerartliche Aggressivität Harem 100 Pseudotropheus estherae (Roter Zebrabuntbarsch) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 23-30 (X(römisch zehn Harem 120 Verschiedene Ordnungen und Familien Brachygobius xanthozona (Goldringelgrundel) Xrömisch zehn 22-29 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Gesellig 60 Carassius auratus (Goldfisch) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 4-30 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Gesellig 100 Chanda ranga (Indischer Glasbarsch) Xrömisch zehn 24-30 Xrömisch zehn Gesellig 60 Cyprinus carpio (Koi, Farbkarpfen) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 4-30 (X(römisch zehn Xrömisch zehn Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch Teichfisch! Gesellig >200 Gnathonemus petersi (Elefantenrüssel-fisch) X)römisch zehn) 24-30 Xrömisch zehn Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch Gesellig 150 Leucaspius delineatus (Moderlieschen) Xrömisch zehn Xrömisch zehn Win-ter mind. 4 Som- mer max. 30 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch Schwarm 100 Leuciscus idus (Goldorfe) Xrömisch zehn Xrömisch zehn 4-30 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch Teichfisch! Schwarm >200 Tetraodon nigroviridis (Grüner Kugelfisch) Xrömisch zehn 22-28 Xrömisch zehn Xrömisch zehn Aggressiv, Salzzusatz 120
  2. Mindestanforderungen für die Haltung von Meerwasserfischen 2.
  3. Allgemeine Anforderungen an das Halten von Meerwasserfischen
(1)Absatz eins,Die Wasserwerte für Meerwasseraquarien zeigen prinzipiell eine große Einheitlichkeit. Innerhalb der einzelnen Parameter sind jedoch Bereiche auszuweisen, die eine laufende Kontrolle erfordern.
(2)Absatz 2,Für tropische Meere liegt der Temperaturbereich zwischen 22°C und 28°C. Tiere aus dem Mittelmeer sind bei Temperaturen zwischen 14°C und 20°C zu halten. Diese Temperaturen dürfen nur kurzfristig und geringfügig über- oder unterschritten werden. Aus technischen Gründen sind Mittelwerte anzustreben.
(3)Absatz 3,Meersalzmischungen mit optimaler Zusammensetzung sind im Fachhandel erhältlich. Der Gesamtsalzgehalt unter Berücksichtigung der Temperaturkompensation ist laufend zu kontrollieren. Der Salzgehalt muss für die Salinität im Bereich zwischen 29,5°/oo bis 35°/oo, Mittelmeer höchstens 37°/oo, Rotes Meer höchstens 40°/oo, liegen. Es ist ein Mittelwert anzustreben, der mit einer Salinität von +/-0,5°/oo, nur geringfügig schwanken darf. Der Verdunstungsverlust ist mit Leitungswasser und bei mangelnder Qualität desselben mit entsalztem Wasser in möglichst kurzen Abständen auszugleichen.
(4)Absatz 4,Der mittlere pH-Wert des Wassers von pH 8,1 und pH 8,4 darf im Meerwasseraquarium nur unwesentlich, bis pH 7,9 oder bis pH 8,5, unter oder überschritten werden.
(5)Absatz 5,Eine Karbonathärte von 7°KH bis 9°KH darf nicht unterschritten werden. Die Haltung von Steinkorallen und anderen Kalkskelettorganismen erlaubt eine höhere Karbonathärte. Sie darf jedoch einen Wert von 14°KH nicht überschreiten.
(6)Absatz 6,Für den Stickstoff ist die Nachweisbarkeit von Ammoniak und Ammonium zu vermeiden. Nitrit darf in der ersten Einlaufphase von zwei Wochen nur in geringen Mengen bis höchstens 0,2 mg/l NO2 nachweisbar sein. Der Nitratgehalt (NO3) darf 50 mg/l nicht überschreiten. Die Grenzwerte für die gleichzeitige Haltung von wirbellosen Tieren liegen für Nitrit bei 0,05 mg/l und für Nitrat bei 5 mg/l. Beim Einsatz von Denitrifikationsanlagen müssen die Phosphatwerte regelmäßig kontrolliert werden, da der Nitratwert als Maßstab für die Alterung des Wassers entfällt.
(7)Absatz 7,Phosphat, darf für Fische bis 0,5 mg/l toleriert werden.
(8)Absatz 8,Schwermetalle sind im Meerwasseraquarium strikt zu vermeiden. Der Einsatz von Schwermetallsalzen zur Therapie bei Parasitenbefall der Fische ist in separaten Aquarien vorzunehmen.
(9)Absatz 9,Die Simulation von. Gezeiten, Wellengang und Grundströmungen ist im Aquarium notwendig.
(10)Absatz 10,Ein tageszeitlicher Wechsel von Hell und Dunkel ist zu gewährleisten. Bei gleichzeitiger Haltung von Wirbellosen mit Zooxanthellen ist eine Lichtleistung hoher Quantität und Qualität, von zum Beispiel 10 000 Lux im Bereich der Korallen und eine Farbtemperatur von 5000°K oder darüber, zu erreichen. Fischarten mit Leuchtorganen oder strenge Höhlenbewohner sind in überwiegender Dunkelheit zu halten.
(11)Absatz 11,Für eine dauerhafte Haltung auch kleiner Fischarten ist ein Aquarium mit mindestens 200 Liter Rauminhalt (Länge 100 cm x Breite 50 cm x Höhe 40 cm) einzurichten. Zur Therapie und Aufzucht von Jungfischen bis zur stabilen Futteraufnahme dürfen die Mindestmaße vorübergehend unterschritten werden. Kleinere Aquarien sind nur stabil, wenn sie in direktem Zusammenhang mit Aquarien der Mindestgröße stehen.
(12)Absatz 12,Die Einrichtung der Meerwasseraquarien muss sich an den ökologischen Bedürfnissen der zu pflegenden Arten orientieren. Zu den wichtigsten Mindestausstattungen gehören: 1.Ziffer eins Technische Geräte zur Sicherung der Wasserqualität wie Filter, Heizung, Kühlung, Pumpen und Abschäumer 2.Ziffer 2 Steinaufbauten entsprechend der notwendigen Riffstrukturen mit Versteck- Ruhe- und Deckungsmöglichkeiten 3.Ziffer 3 Bedarfsgemäßer freier Schwimmraum 4.Ziffer 4 Bodengrund in Form von kalkreichen aber schwermetallfreien Sänden, Kiese, Steine oder Meersand verschiedener Körnung.
(13)Absatz 13,Das Gleichgewicht zwischen Parasitenbefall und Fischgesundheit wird durch Fang-, Transport- und Anpassungsstress geschwächt. Ist ein ernsthaftes Krankheitsbild die Folge, sind entsprechende Therapiemaßnahmen einzuleiten.
(14)Absatz 14,Fische die mit Gift, meist Cyanide, gefangen wurden und schweren Stoffwechselstörungen unterliegen, sind nicht therapierbar.
(15)Absatz 15,Das Wohlbefinden der Fische ist aus dem Gesamtzustand des Aquariums und ihrem Verhalten zu beurteilen. Eine regelmäßige Kontrolle ebenso wie die der Wasserparameter ist unerlässlich. Plötzliche starke Veränderungen der Wasserqualität sind schädlich. Die regelmäßig notwendigen Teilwasserwechsel dürfen nur mit Wasser gleicher Qualität durchgeführt werden. Die technischen Geräte sowie die Temperatur sind täglich, die übrigen Wasserparameter sind 14-tägig zu kontrollieren. Neueingerichtete Aquarien sind in den ersten sechs Wochen täglich auf die Konzentration von Nitrit zu kontrollieren.
(16)Absatz 16,Einigen allesfressenden Arten stehen viele Nahrungsspezialisten gegenüber, die ihrem Futterbedarf entsprechend, möglichst vielseitig zu ernähren sind. Der Fachhandel stellt sowohl trockene Flocken- und Pelletfutter, sowie diverse tiefgefrorene oder lebende Nahrungsorganismen zur Verfügung. 2.
  1. Haltungskriterien (Aquariengrößen) handelsrelevanter Arten vonMeerwasserfischenFamilie Art Aquariengröße Liter Wasser (l) Bemerkung Kl. KNORPELFISCHE (Chondrichthyes) F. Katzenhaie (Scyliorhinidae) F. Lippenhaie (Hemiscylliidae) Arten bis 100 cm Länge ab 5 000 l 1-2 Tiere jedes weitere Tier + 500 l F. Carcharhinidae Schwarzspitzenriffhai (Carcharhinus melanopterus) Weissspitzenriffhai (Triaenodin obesus) Ab 50 m2 freie Schwimmfläche und einem Wasserstand von 2m. Für 1-2 Tiere; jedes weitere Tier +20 m2 Riffstrukturen dürfen Schwimmfläche nicht einengen. Intensive gezeitenähnliche Strömung F. Stachelrochen (Dasyatidae) Blauflecken- Stechrochen (Taeniura lymna) ab 10 000 l (min 5 m2 Fläche) 1-2 Tiere jedes weitere Tier + 1 m2 Kl. KNOCHENFISCHE (Teleostei) F. Muränen (Muraenidae) Arten bis 1 m Länge darüber ab 1 000 l; ab 5 000 l 1-2 Tiere jedes weitere Tier + 20% F. Röhrenaale (Heterocongridae) Mind. 10 Tiere Tiefer Bodengrund F. Schlangenaale (Ophichthyidae) 1-2 Tiere Tiefer Bodengrund F. Eidechsenfische (Synodontidae) Ab 500 l 1-3 Tiere F. Korallenwelse (Plotosidae) Kl. Korallenwels (Plotosus lineatus) ab 1 000 l mindestens 20 Tiere F. Fühlerfische (Antennariidae) Antennarius commersoni ab 200 l ab 500 l Mit Ausnahme von Antennarius commersoni F. Soldatenfische (Holocentridae) ab 1 000 l mindestens paarweise F. Flügelrossfische (Pegasidae) ab 200 l 1-2 Tiere jedes weitere Tier + 20% F. Flötenfische (Fistulariidae) ab 5 000 l Mind. 10 Tiere Tiefer Bodengrund F. Trompetenfische (Aulostomidae) ab 1 000 l 1-2 Tiere Tiefer Bodengrund F. Schnepfenmesser-fische (Centriscidae) ab 200 l 1-2 Tiere jedes weitere Tier + 20% F. Geisterpfeifenfische (Solenostomidae) ab 200 l Mind. 10 Tiere Tiefer Bodengrund F. Pfeifenfische (Syngnathidae) (Seepferdchen und Seenadeln) ab 200 l 1-2 Tiere F. Skorpionsfische (Scorpaenidae) ab 500 l 1-2 Tiere jedes weitere Tier + 20% F. Sägebarsche (Serranidae) Arten bis 30 cm Arten bis 60 cm Arten über 60 cm ab 1 000 l ab 5 000 l ab 10 000 l Mind. 10 Tiere F. Fahnenbarsche (Anthiinae) ab 1 000 l Ab 10 Tiere oder Harem Tiefer Bodengrund F. Seifenbarsche (Grammistinae) ab 1 000 l 1-2 Tiere jedes weitere Tier + 20% F. Zwergbarsche (Pseudochromidae) ab 500 l Mind. 10 Tiere F. Mirakelbarsche (Plesiopidae) ab 500 l 1-2 Tiere F. Fahnenschwänze (Kuhliidae) ab 1 000 l 1-2 Tiere jedes weitere Tier + 20% F. Tigerbarsche (Teraponidae) ab 1 000 l Mind. 10 Tiere F. Großaugenbarsche (Priacanthidae) ab 1 000 l 1-2 Tiere F. Kardinalbarsche (Apogonidae) ab 500 l 1-2 Tiere jedes weitere Tier + 20% F: Torpedobarsche (Malacanthidae) ab 500 l Mind. 10 Tiere F. Süßlippen (Haemulidae) Arten bis 30 cm größere Arten ab 5 000 l ab 10 000 l 1-2 Tiere Tiefer Bodengrund F. Schnapper (Lutjanidae) Arten bis 30 cm Arten bis 60 cm größere Arten ab 1 000 l ab 5 000 l ab 10 000 l 1-2 Tiere jedes weitere Tier + 20% F. Füsiliere (Caesionidae) ab 1 000 l Mind. 10 Tiere F. Scheinschnapper (Nemipteridae) ab 1 000 l 1-2 Tiere F. Straßenkehrer (Lethrinidae) ab 20 000 l 1-2 Tiere jedes weitere Tier + 20% F. Fledermausfische (Ephippidae) ab 10 000 l Mind. 10 Tiere F. Flossenblätter (Monodactylidae) ab 1 000 l 1-2 Tiere F. Argusfische (Scatophagidae) ab 1 000 l 1-10 Tiere F. Meerbarben (Mullidae) Arten bis 30 cm größere Arten ab 1 000 l ab 5 000 l 1-5 Tiere F. Kaiserfische (Pomacanthidae) Arten bis 25 cm größere Arten Zwergkaiser (Centropyge spec.) ab 5 000 l ab 10 000 l ab 500 l Einzeln oder paarweise F. Falterfische (Chaetodontidae) ab 1 000 l 1-5 Tiere jedes weitere Tier + 20% F. Büschelbarsche (Cirrhithidae) Cirrhites pinnulatus ab 300 l ab 1 000 l 1-3 Tiere jedes weitere Tier + 20% F. Beilbauchfische (Pempheridae) Parapriacanthus spec. ab 1 000 l ab 500 l In Gruppen ab 5 Tieren F. Riffbarsche (Pomacentridae) Abudefduf spec. ab 300 l ab 1 000 l Gattung Amphiprion und Promnas immer paarweise mit Wirtsanemone F. Lippfische (Labridae) Arten bis 10 cm Länge Arten bis 20 cm Länge Arten bis 50 cm Länge Größere Arten Napoleon (Cheilinus undulatus) ab 500 l ab 1 000 l ab 5 000 l ab 10 000 l ab 500 000 l Paarweise oder in Gruppen ab 5 Tieren F. Papageifische (Scaridae) Arten bis 40 cm Länge Arten bis 80 cm Länge ab 5 000 l ab 10 000 l Einzeln oder paarweise F. Sandbarsche (Pinguipedidae) ab 200 l 1-2 Tiere mit hoher Sandschicht F. Sandtaucher (Trichonotidae) ab 200 l 1-2 Tiere mit hoher Sandschicht F. Kieferfische (Opistognathidae) Ab 200 l 1-2 Tiere mit hoher Sandschicht F. Schleimfische (Bleniidae/tropisch) ab 300 l Paarweise oder in Gruppen ab 5 Tieren F. Dreiflosser (Tripterygiidae) ab 300 l Paarweise oder in Gruppen ab 5 Tieren F. Leierfische (Callionymidae/tropisch) ab 300 l Paarweise F. Grundeln (Gobiidae/tropisch) ab 300 l 1-5 Tiere F. Pfeilgrundeln (Microdesmidae) Valencienna spec. ab 300 l ab 1 000 l Paarweise ab 2 Paaren F. Doktorfische (Acanthuridae) und Kaninchenfische (Siganidae) Arten bis 25 cm Länge Arten bis 50 cm Länge Größere Arten ab 1 000 l ab 5 000 l ab 10 000 l 1-3 Tiere jedes weiter Tier + 20% F. Halfterfische (Zanclidae) ab 2 500 l Einzeln oder paarweise F. Butte (Bothidae) Arten bis 30 cm Länge Arten bis 50 cm Länge ab 1 000 l ab 5 000 l jedes weitere Tier + 20% große Sandflächen F. Hundszungen (Cynoglossidae) Arten bis 30 cm Länge Arten bis 50 cm Länge ab 1 000 l ab 5 000 l 1-3 Tiere; jedes weiter Tier + 20% große Sandflächen F. Seezungen (Soleidae) Arten bis 30 cm Länge Arten bis 50 cm Länge ab 1 000 l ab 5 000 l 1-3 Tiere; jedes weitere Tier + 20% große Sandflächen F. Drückerfische (Balistidae) Arten bis 25 cm Länge Arten bis 50 cm Länge größere Arten ab 1 000 l ab 5 000 l ab 10 000 l Einzelhaltung F. Feilenfische (Monacanthidae) Arten bis 10 cm Länge Arten bis 25 cm Länge Arten bis 50 cm Länge größere Arten ab 500 l ab 1 000 l ab 5 000 l ab 10 000 l Einzelhaltung F. Kofferfische (Ostraciidae) Arten bis 20 cm Länge Arten bis 40 cm Länge ab 1 000 l ab 5 000 l Einzelhaltung F. Kugelfische (Tetraodontidae) Arten bis 10 cm Länge Arten bis 20 cm Länge Arten bis 50 cm Länge Größere Arten ab 500 l ab 1 000 l ab 5 000 l ab 10 000 l Einzelhaltung F. Igelfische (Diodontidae) Arten bis 20 cm Länge Größere Arten ab 1 000 l ab 5 000 l 1-2 Tiere jedes weitere Tier + 20% 2.
  2. Haltungskriterien anderer Arten von MeerwasserfischenVertreter von unter Punkt 2.2 nicht angeführten Familien, insbesondere solche, die wegen ihrer Größe nicht mehr angeführt werden, dürfen ausschließlich in Großaquarien gehalten werden und sind im Einzelfall zu genehmigen _________________________________________ 1) Angaben zur Wasserhärte: X es wird eine Toleranz von ±5° dGH akzeptiert; X) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert1) Angaben zur Wasserhärte: römisch zehn es wird eine Toleranz von ±5° dGH akzeptiert; römisch zehn) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert 2) Angaben zum ph-Wert: X es wird eine Toleranz von ±0,5 akzeptiert; (X es wird eine Toleranz von ±0,5 akzeptiert; X) es wird eine Toleranz von -0,5 akzeptiert; (X) es wird keine Toleranz akzeptiert2) Angaben zum ph-Wert: römisch zehn es wird eine Toleranz von ±0,5 akzeptiert; (römisch zehn es wird eine Toleranz von ±0,5 akzeptiert; römisch zehn) es wird eine Toleranz von -0,5 akzeptiert; (römisch zehn) es wird keine Toleranz akzeptiert 3) für längere Verkaufspräsentationen muss für die Einzelhaltung der Betta splendens Männchen bei täglichem halben Wasserwechsel ein Mindestwasservolumen von einem Liter Wasser zur Verfügung stehen. Außerdem sollte eine schutzgebende, stressverhindernde Dekoration wie z. B. Wasserpflanzenbüscheln oder Moorkienholz u.ä. nicht fehlen 4) Cichliden sind insbesondere während der Brutpflege aggressiv. Ihnen ist ein gut gegliedertes Becken mit Versteckmöglichkeiten für unterlegene Fische und auch für den Partner einzurichten. 5) Entscheidend ist im Bezug auf die Härte die genügend hohe Carbonhärte und dass der pH-Wert nicht unter pH = 7.0 fällt. SchlagworteFertigfuttersorte, Versteckmöglichkeit, Ruhemöglichkeit, Fangstress, Transportstress, Flockenfutter Zuletzt aktualisiert am01.12.2017 Gesetzesnummer20003860 DokumentnummerNOR40074593

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.