Zwangsvollstreckung — erste Schritte und Verteidigung
Zwangsvollstreckung (ZPO)
Läuft gegen Sie die Zwangsvollstreckung aus einem Vollstreckungsbescheid, können Sie sich mit Einspruch (gegen den Vollstreckungsbescheid) und mit Anträgen auf einstweilige Einstellung der Vollstreckung wehren.
⏰ Frist: Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid: zwei Wochen ab Zustellung (§ 700 i. V. m. § 339 ZPO).
✅ Was tun
Titel prüfen: Vollstreckungsbescheid, Urteil oder notarielle Urkunde?
Gegen einen Vollstreckungsbescheid fristgerecht Einspruch einlegen.
Antrag auf einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung stellen (§ 707, § 719 ZPO).
Pfändungsschutz prüfen — unpfändbare Beträge und Sachen geltend machen.
⚠️ Worauf achten
Ohne Titelgegenwehr wird weiter vollstreckt (Konto, Lohn, Sachen).
Fristen für Einspruch und Rechtsbehelfe sind kurz.
Die bloße Zahlung ohne Klärung des Titels kann Nachteile bringen.
BGH VII ZB 26/21 — Einspruch gegen Vollstreckungsbescheid und Antrag auf Einstellung der Zwangsvollstreckung
BGH VII ZB 54/21 — Zwangsvollstreckung aus dem Vollstreckungsbescheid — Gläubigerstellung
BGH VII ZB 23/22 — Zwangsvollstreckung aus einem Vollstreckungsbescheid
❓ Häufige Fragen
Wie stoppe ich die Vollstreckung schnell?
Mit dem Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid verbunden mit einem Antrag auf einstweilige Einstellung nach § 707 ZPO.
Welcher Teil meines Einkommens ist geschützt?
Die Pfändungsfreigrenzen schützen einen Teil des Arbeitseinkommens; unpfändbare Beträge sind gesondert geltend zu machen.
Haben Sie ein konkretes Dokument? Laden Sie es hoch — in einer Minute kennen Sie Fristen, Schritte und erhalten einen Schriftsatzentwurf. Mein Dokument prüfen →