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Loi du 17 décembre 1859, approuvant la condie mit dem Herzogthum Nassau getroffene vention conclue avec le duché de Nassau, pour Uebereinkunft behufs

397 Memorial MEMORIAL des Großherzogthums Luxemburg. DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG. Erster Theil. PREMIÈRE PARTIE. und Acte der Gesetzgebung der allgemeinen Verwaltung. N°

  1. Dinstag, 27 December
  2. ACTES L É G I S L A T I F S ET D'ADMINISTRATION GÉNÉRALE. MARDI , 27 décembre
  3. Gesetz vom
  4. December 1 8 5 9 , durch welches Loi du 17 décembre 1859, approuvant la condie mit dem Herzogthum Nassau getroffene vention conclue avec le duché de Nassau, pour Uebereinkunft behufs Zulassung luxemburl'admission de jeunes gens Luxembourgeois gischer jungen Leute in die Militär Schule à l'école militaire de Wiesbaden. zu Wiesbaden, gutgeheißen w i r d . Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu, Roi Wir Wilhelm III, von Gottes Gnaden, König der Niederlande, Prinz von Oranien- des Pays-Bas, Prince d'Orange-Nassau, Grand-Duc Nassau, Großherzog von Luxemburg, u., u., u. de Luxembourg, etc., etc., etc.; Nach Anhörung Unseres Staatsrathes; Notre Conseil d'État entendu; M i t Zustimmung der Versammlung der LandDe l'assentiment de l'Assemblée des États; staute; Avons ordonné et ordonnons : Haben verordnet und verordnen: Article unique. Einziger Artikel. Die am
  5. März 1859 zwischen den beiderseiLa convention conclue le 15 mars 1859 entre tigen Regierungen des Großherzogthums und des le Gouvernement du Grand-Duché et celui du Herzogthums Nassau geschlossene Uebereinkunft duché de Nassau, pour l'admission de jeunes behufs Zulassung luxemburgischer jungen Leute in die Militär-Schule zu Wiesbaden, ist gutge- gens Luxembourgeois à l'école militaire de Wiesbaden, est approuvée. heißen. Mandons et ordonnons que la présente loi soit Besehlen und verordnen, daß gegenwärtiges Gesetz ins "Memorial" eingerückt werde, um von insérée au Mémorial pour être exécutée et obserallen, die es betrifft, vollzogen und befolgt zu vée par tous ceux que la chose concerne. werden. Walferdange, le 17 décembre
  6. Walferdingen, den
  7. Dezember
  8. Für den König-Großherzog: Dessen Statthalter im Großherzogthum, Heinrich, Prinz der Niederlande Der Staatsminister, Durch den Prinzen: Präsid. der Regierung, Der Secretär, Simons. G. d ' O l i m a r t . Pour le Roi Grand-Duc : Son Lieutenant-Représentant dans le Grand-Duché. HENRI, PRINCE DES PAYS-BAS. Le Ministre d'État, Président du Gouvernement, SIMONS. Par le Prince : Le Secrétaire, G. D'OLIMART. 398 Convention. Zwischen dem Oberst-Lieutenant von Heemskerk, Flügeladjutant Sr. M . des Königs der Niederlande, Großherzogs von Luxemburg, Commandant des Großherzoglich-Luxemburgischen Bundes. Contingents, einerseits, und dem Major Freiherrn v o n Reineck, Flügeladjutant Sr. Hoheit des Herzogs von Nassau, anderseits, als Committirten ihrer resp. Regierungen, ist folgende Uebereinkunft über Aufnahme Großherzoglich - Luxemburgischer Offiziers-Aspiranten i n die Herzoglich. Nassauische Militärschule, vorbehaltlich höherer Genehmigung, abgeschlossen worden. §.
  9. Es Können Offiziersaspiranten des Großherzoglich Luxemburgischen Contingents in Herzoglich Nassauische Militärschule unter folgenden Bestimmungen aufgenommen werden. §.
  10. Die Aspiranten dürfen das achtzehnte Lebensjahr nicht- überschritten haben. §.
  11. Die Aspiranten, welche vom Commando des Luxemburgischen Contingents zur Ausnahme präsentirt werden, haben das für den Eintritt vorgeschriebene Examen bei der Nassauischen Militärschule abzulegen. Das Lateinische wie das Englische ist jedoch nicht obligat. §.
  12. Se. Maj. der König-Großherzog geben den Luxemburgischen Kadetten dieselbe Uniform wie sie für die Nassauischen Cadetten vorgeschrieben ist, nur mit der Luxemburgischen Cocarde. §.
  13. Nach erfolgter Ausnahme werden diese Cadetten i n Bezug auf Unterricht, Disciplin und Behandlung den Herzoglichen Cadetten ganz gleich gehalten. §.
  14. Conduitenlisten und Uebersichtstabellen über den wissenschaftlichen Standpunkt der jungen Leute werden quartaliter dem besagten Commando von der Herzoglichen Militärschul-Direction direct mitgetheilt. §.
  15. Die Schüler haben das Uebertritts- sowie das Austritts-Examen gleich den Herzoglichen Militärschülern abzulegen. Das Resultat wird ebenfalls mitgetheilt. §.
  16. Die Großherzoglich Luxemburgischen Cadetten können während des Cursus nur mit den Conesns ihrer Regierung, oder wegen sehr großen Mangels an Fleiß, oder so schlechten Betragens, daß ihr Beispiel nachtheilig auf die übrigen Schüler einwirken würde, entlassen werden. 399 §.
  17. Wenn die Zahl der Großherzoglich-Luxemburgischen Cadetten zwei in jeder Classe, resp. vier im Ganzen nicht übersteigt, so sind für jeden Schüler jährlich fünfhundert Gulden Rheinisch zu zahlen. Sollten mehr aufgenommen werden, so reichen die jetzigen Räumlichkeiten nicht aus und es sind dann außer jenen fünfhundert Gulden pro Schüler noch für je zwei Schüler fünftausend Gulden Capital ein für allemal zu zahlen, um die nöthigen Neubauten effectuiren zu können. In den fünfhundert Gulden sind sämmtliche Kosten einbegriffen: erste Equipirung und Unterhaltung der Kleidung und Wäsche, Kost, Unterricht, S o l d , Taschengeld, Menage, Krankenverpslegung, Casernement u. u., so daß die Kadetten weiter keines Zuschusses bedürfen. §.
  18. Die Gelder sind direct von dem mehrgenannten Commando an die Schuldirection quartaliter pränumerando zu entrichten, und hat diese überhaupt nur mit dem Großherzoglich-Luxemburgischen Militär-Commando und nicht mit den Angehörigen der Schüler in Verbindung zu treten. §.
  19. Von Haus haben die Großherzoglichen Cadetten mitzubringen gleich den Herzoglichen Cadetten 6 Hemden, 6 Paar Unterhosen, 12 Socken, 2 Stiefel, 1 Schuhe, 4 lederne Handschuhe, 12 Schnupftücher, 6 Handtücher, 6 Servietten, und außerdem ein Eßbesteck, einen Serviettenring, ein Wasserglas, Zahn-, Nagel- und Haarbürste und Kamm. Geschehen Wiesbaden, den
  20. März
  21. G. von Heemskerk, Fhr von Oberst-Lieutenant-Adjutant S . M . des Königs der Niederlande, Großherzogs von Luxemburg, Kommandant des Luxemburger-Bundes-Contingents. Keineck, Major und Flügeladjutant Seiner Hoheit des Herzogs. (L. S.) (L. S.) Appartient à la loi du 17 décembre
  22. Le Secrétaire pour les affaires du Grand-Duché, G. D'OLIMART. 400 Beschluß vom
  23. December
  24. eine neue Emission von hunderttausend Franken Kupfermünze verordnend. Arrêté du 19 décembre 1859, décrétant une nouvelle émission de monnaie de cuivre de cent mille francs. D e r G e n e r a l - D i r e c t o r der F i n a n z e n ; L E DIRECTEUR-GÉNÉRAL DES FINANCES; Nach Einsicht des Gesetzes vom
  25. November etzthin (Mem. T. I , S . 305), welches lautet: Vu la loi du 9 décembre dernier (Mém. I p. 304), portant : „ D i e Regierung ist ermächtigt Kupfermünze „bis zum Betrage von hunderttausend Franken „zu prägen;" Le Gouvernement est autorisé à frapper de la monnaie de cuivre jusqu'à concurrence d'une valeur, de cent mille francs; Beschließt: Arrête: Art.
  26. Art. 1 er . s wird eine neue Emission Kupfermünze im etrage von hunderttausend Franken, wovon neunzigtausend Franken in Zehn-Centimes-Stücken, und zehntausend Franken in Fünf-Centimes-Stücken, stattfinden. Art.
  27. Il y aura une nouvelle émission de monnaie de cuivre d'une somme de cent mille francs, dont quatre-vingt-dix mille francs en pièces de dix centimes, et dix mille francs en pièces de cinq centimes. Art.
  28. Die Bestimmungen der Art. 1 , 3 und 4 des Königl.-Großherzoglichen Beschlusses vom
  29. März 1854 (Mem. a. F., S . 215) sind anwendbar auf diese neue Emission. Les dispositions des articles 1 e r , 3 et 4 de l'arrêté royal grand-ducal du 1 er mars 1854 (Mém. a. f., page 215), sont rendues applicables à cette nouvelle émission. Art.
  30. Art.
  31. Le présent arrêté sera inséré au Mémorial. Gegenwärtiger Beschluß soll ins "Memorial" eingerückt werden. Luxemburg, den
  32. December
  33. Luxembourg, le 19 décembre
  34. Der General-Director der Finanzen, U l v e l i n g. Le Directeur-général des Finances, Luxemburg. — Druck von V. Bück. ULVELING.

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Explication IA à partir du texte officiel de la loi. Indicatif, ne remplace pas un conseil juridique.