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Arrête : I. — Dispositions générales. Art. 1er. Les brevets institués pour les membres du personnel enseignant des écoles primaires sont conférés à la

Règlement ministériel du 10 août 1938 pour la collation des brevets aux membres du personnel enseignant des écoles primaires. Le Ministre de l'Instruction publique, Vu l'art. 30 de la loi du 10 août 1

15, 28, 29, 40. 5. — Mathématiques.

  1. a)Arithmetik. Zahlenbildung und Zahlensysteme. Die vier Grundrechnungsarten mit ganzen Zahlen im Zehnersystem und in fremden Systemen. Theorie der Grundrechnungsarten. Die Eigenschaften der Zahlen : Teilbarkeit. Grundbedingung der Teilbarkeit. Allgemeine Lehrsätze bezüglich der Teilbarkeit. Teilbarkeit durch : 2 und 5 ; 4 und 25 ; 8 und 125 ; 9 ; 3 ; 11 ; 7. Probe der Grandrechnungsarten mittels der Teilbarkeit der Zahlen. Der größte gem. Teiler und das kleinste gem. Vielfache von zwei oder mehreren Zahlen. Aufsuchen und Eigenschaften. Lehrsätze. Die Primzahlen. Eigenschaften. Lehrsätze. Zerlegen in Primfaktoren. Anwendung auf das Aufsuchen des größten gem. Teilers und des kleinsten gem. Vielfachen. Sämtliche Teiler einer Zahl. Die gemeinen Brüche, Begriff. Darstellung. Lehrsätze. Vereinfachen. Gleichnamigmachen. Die vier Rechnungsarten mit Brüchen. Die Dezimalbrüche. Begriff. Darstellung. Lehrsätze. Die vier Rechnungsarten mit Dezimalbrüchen. Verwandlung der Dezimalbrüche in gemeine Brüche und der gemeinen Brüche in Dezimalbrüche. Endliche und periodische Dezimalbrüche. Lehrsätze. Die abgekürzten Rechnungsarten. Das metrische Maßsystem. Einleitung. Längen-, Flächen-, Körper- und Hohlmaße. Gewichte. Münzen. C. G. S.-System. Das Rechnen mit mehrfach benannten Zahlen. Die Quadrat- und Kubikwurzel einer Zahl. Lehrsätze. Anwendungen. Handbuch : X. et O. Mortreux, Arithmétique pratique et raisonnée. Cours Supérieur, Belin, Paris.
  2. b)Algebra. Einführung in die Rechnung mit Buchstaben. Absolute und relative Größen. Klammern. Die vier Grundrechnungsarten. Zerlegen in Faktoren. Kurzen der Brüche. Die vier Rechnungsarten mit Brüchen. Vollständige Lehre von den Potenzen mit ganzen positiven, ganzen negativen, Bruch-Exponenten. Lehrsätze. Die Lehre von den Wurzeln. Lehrsätze. Ausziehen der Quadrat- und der Kubikwurzel aus gewöhnlichen und aus algebraischen Zahlen. Die Grundrechnungsarten mit Potenzen und Wurzeln. Irrationale und imaginäre Größen. Gleichungen des ersten Grades mit einer und mit mehreren Unbekannten. Anwendungen. Irrationale und exponentiale Gleichungen vom ersten Grad. Gleichungen vom zweiten Grad mit einer Unbekannten. Aufgaben. Handbuch : N. J. Schons, Traité d'Algèbre élémentaire. La Procure, Namur.
  3. c)Geometrie. Der Punkt. Die Linie. Der Kreis. Der Winkel. Einteilung der Winkel. Messen der Winkel. Berechnung der Winkel. Die Winkel nach ihrer Lage zueinander. Winkelpaare an geschnittenen Parallelen. Die ebenen Figuren. Das Dreieck : Benennung, Arten. Gesetze. Kongruenz, Geometrische Örter. Das Viereck : Arten. Lehrsätze über das Viereck. Parallelogramm. Rhombus. Trapez. Rechteck. Die Flachenberechnung ebener Figuren. Die drei Gesetze des rechtwinkligen Dreieckes. Berechnung der Linien im Dreieck : Höhe, Mittellinie. Winkelhalbierende. Radius des In- und des Umkreises. Aufgaben. Der Kreis. Hauptlehrsätze aus der Kreislehre. Mittelpunkts- und Peripheriewinkel. Tangenten. Sehnenviereck. Tangentenviereck. Gemeinsame Tangente. 976 Die regelmäßigen Vielecke. Ihr Verhältnis zum In- und Umkreis. Aufgaben. Kreisumfang. Kreisinhalt. Kreisring. Kreisbogen. Kreisabschnitt. Kreisausschnitt. Die Ellipse. Begriff. Umfang und Inhalt. Aufgaben. Die Proportionalitat. Anwendung auf das Dreieck und das Trapez. Aufgaben. Die Ähnlichkeit der Dreiecke. Proportionen am Kreis. Goldener Schnitt. Aufgaben. Die merkwürdigen Punkte des Dreieckes. Berechnung von Inhalt und Oberfläche folgender Körper : Würfel. Prisma, Pyramide. Abgestumpfte Pyramide. Walze, Kegel, Kegelstumpf. Kugel. Das Faß. Handbuch : Kambly-Thaer, Mathematisches Unterrichtswerk, Neubearbeitung Csvalina-Dörrie (Verlag Ferd. Hirt, Breslau) Heft II. Planimetrie (ne sont pas à étudier les §§ 80, 87, 88, 131, 132). Heft III Stereometrie (n'est pas à étudier la partie « Erster Abschnitt Von der Lage der Geraden und der Ebenen im Raume»). B. Epreuve orale de l'examen pratique. Par l'examen oral, le candidat devra prouver qu'il est à même de motiver les mesures qu'il prend en matière d'instruction et d'éducation ; qu'il connaît à fond les plans d'études primaire et postscolaire et la méthodologie des différentes branches ; enfin qu'il est suffisamment au courant des dispositions légales et réglementaires concernant le service de l'enseignement primaire et postscolaire. PROGRAMME DE L'EXAMEN POUR LE BREVET D'ENSEIGNEMENT POSTSCOLAIRE. 1. — Doctrine chrétienne. ETHIK. (Prinzipien und allgemeine Ethik). Die Menschenseele (in ihren natürlichen Eigenschaften). — Geistigheit der Menschenseele: Beweise und Widerlegung der materialistischen Einwände aus dem Tierinstinkt und den Gehirnfunktionen. — Unsterblichkeit der Menschenseele : Dogma und Vernunftbeweise. — Die Willensfreiheit : Begriff, Dogma und Vernunftbeweise. Widerlegung der Einwürfe des Determinismus : das sogenannte sittliche Milieu, die Moralstatistik, das Kausalitätsgesetz. Die Erhebung des Menschen zum übernatürlichen Ziel. Die übernatürliche Ordnung. Widerlegung des Naturalismus. Die rein naturalistische Erziehung. Der Begriff des Sittlichen. Vernunft und Sittlichkeit. Glaube und Sittlichkeit. Das religiöse Fundament der Moral begründet im Lebensziel sowie in der Allgemeinheit des sittlichen Bewußtseins im Menschen ; im Inhalt und in den Motiven der Moral, in den Wirkungen und Früchten. Versuche einer religionslosen Moral : Die Systeme des ethischen Egoismus. Altruismus, Formalismus und Evolutionismus. Die sogenannte « Rassen» Moral. Die religionslose Moral in der Jugendbildung. Begriff und Bedeutung des Gesetzes. Gesetz und Freiheit. — Das Naturgesetz : Begriff, Dasein, Eigenschaften und inhaltliche Zergliederung. — Das positive göttliche Gesetz.— Das menschliche Gesetz : Die gesetzgebende Gewalt in Kirche und Staat ; das kirchliche Gerichtswesen ; das kirchliche Strafrecht. Allgemeine und partikuläre Gesetze. Verpflichtung der menschlichen Gesetze. Passiver sowie aktiver legaler und aktiver illegaler Widerstand gegen das ungerechte Gesetz. Die Revolution. Das Völkerrecht : Begriff, Geschichte, Grundlagen und Satzungen. Stellung des Papstes zum Völkerrecht. Das Gewissen : Dasein, Wesen und Ursprung, Bedeutung. Die verschiedenen Arten des Gewissens. Das Gewissen als Norm des menschlichen Handelns. Mittel der Gewissensbildung, Gewissenszweifel. Der Probabilismus. Die Pflichtenkollision. Die Moralität der menschlichen Handlung bedingt vom Gegenstand, von den Umständen, von der Absicht und den Beweggründen. Die übernatürlich gute Handlung. Notwendigkeit der guten Werke. Begriff und Arten der Tugend. — Verletzung der sittlichen Ordnung. Charakter der Sünde im allgemeinen. Wesen 977 der Tod- und läßlichen Sünde. Ursachen der Sünde. Die böse Begierlichkeit und die äußern Gelegenheiten zur Sünde. Handbuch : Franz Josef Peters, Katholische Religionslehre, Im Reiche Christi, Bd. 2, Verlag Peter Hanstein, Bonn. 2. — Pédagogie.
  4. a)Psychologie : Pädagogische Jugendkunde. Aufgabe, Gegenstand und Forschungsweise. Die Bedeutung der Umwelt für die individuelle Entwicklung. Die körperliche Entwicklung des Kindes. Der Eintritt des Kindes in die Schule. Soziales Verhalten und Kinderspiel. Entwicklungshemmungen und -Störungen der Sprache. Das Gedächtnis. Die Eidetik. Die Entwicklung des Denkens und der Intelligenz. Wille und Aufmerksamkeit. Die geistige Arbeit in der Schule. Übung. Leistungsfehler des Schulkindes, Erzieher und Zögling. Die bildende Wirkung des Schulunterrichts. Das Reifealter. Handbuch : Prof. Dr. Adolf Busemann, Pädagogische Jugendkunde, Verlag Diesterweg, Frankfurt a. Main.
  5. b)Lektüre. — Wird alle drei Jahre neu festgesetzt.1) 3. — Histoire nationale. Manuel: Herchen-Margue, Manuel d'histoire nationale. Soupert, Luxembourg. 4. — Langue allemande. A. Programme général : Die Prüfung umfaßt :
  6. a)einen Aufsatz aus dem Leben oder aus der Lektüre ;
  7. b)eine Frage aus der Lektüre oder über den Autor des zum Lesen aufgegebenen Werkes2). B. Programme spécial.
  8. a)Deutsche Literaturgeschichte. (Handbuch von Dr. Karl Storck, bearbeitet von Dr. M. Rockenbach). ACHTES BUCH. Die klassische Periode der detitschen Literatur. Erstes Kapitel. Allgemeine Entwicklung des geistigen Lebens in Deutschland zu dieser Zeit. § 66. Die Befreiung der deutschen Literatur. § 67. Deutschland in der « Sturm und Drangperiode ». § 68. Deutschland zur Zeit Goethes und Schillers. Zweites Kapitel. Klopstock und seine Schule. § 69. Klopstock. § 70. Klopstocks Schule. Drittes Kapitel. § 71. Lessing und die ihm nahestanden. 1 ) Cyklus 1940—1942 : Friedrich Schneider, Die Selbsterziehung. Verl. Benziger, Einsiedeln. — Montessori, L'enfant (Edition française). Für die Sommersession 1939 beschränkt sich der in der Pädagogik aufgegebene Lesestoff auf das Buch von Montessori, L'enfant. 2 ) Cyklus 1940—1942 : Schiller, Don Carlos. Cotta'sche Handbibliothek, Stuttgart u. Berlin. Für die Sommersession 1939 ist Schiller, Don Carlos (Ausgabe Schöningh) als Lektüre vorgesehen. 978 Viertes Kapitel. § 72. Wieland und seine Nachahmer. Fünftes Kapitel. Herder und die « Sturm- und Drang »-Periode § 73. Herder. § 74. Bürger und der Göttinger Dichterbund. § 75. « Stürmer und Dränger». Sechstes Kapitel. Goethe. § 76. Goethes Jugendzeit bis zur Übersiedelung nach Weimar. 1749—1775. § 77. Goethe in Weimar bis zur Befreundung mit Schiller. 1775—1794. § 78. Goethe im Verkehr mit Schiller. 1794—1805. § 79. Der alte Goethe. 1805—1832. Siebentes Kapitel. Schiller. § 80. Schillers Jugend. 1759—1787. § 81. Die Zeit wissenschaftlicher Tätigkeit. 1787—1794. § 82. Schiller im Verein mit Goethe. 1794—1805. Achtes Kapitel. Die Zeitgenossen Goethes und Schillers. §83, Dramatiker. § 84. Lyriker. § 85. Romanschriftsteller. § 86. Humoristen und Satiriker. Jean Paul. § 87. Dialektdichter. § 88. Wissenschaftliche Prosa. NEUNTES BUCH. Die Romantik. Erstes Kapitel. Allgemeine Charakteristik. § 89. Klassik und Romantik als verschiedene Kunstrichtungen. § 90. Richtung auf das Volkstümliche und Nationale. § 91. Die romantische Ironie. Fichte. Die Herrschaft des «Ich». § 92. Phantastik. — Stellung zum Katholizismus. — Weltliteratur. Zweites Kapitel. Die romantische Schule. § 93. Die kritischen Stimmführer. § 94. Höderlin. § 95. Novalis. § 96. Tieck. 979 Drittes Kapitel. Die Romantiker der zweiten Generation. § 97. Brentano. — Arnim. — Bettina. — Görres. — Günderode. § 98. Das Schicksalsdrama. § 99. Jüngere Novellisten und Lyriker. § 100. Uhland und die Schwaben. Viertes Kapitel. Die patriotische Romantik. § 101. Die Lyriker der Freiheitskriege. § 102. Friedrich Rückert. § 103. Heinrich von Kleist. § 107. Wissenschaftliche Prosa. Handbuch : K. Storck, Deutsche Literaturgeschichte. Bearbeitet von Dr. M. Rockenbach. Falls das Buch von Storck nicht mehr zu beschaffen ist, kann es ersetzt werden durch : Hermann Lechner, Kleine Literaturgeschichte des deutschen Sprachraumes, Tyrolia Verl. Innsbruck.
  9. b)Lektüre. — Wird alle drei Jahre neu festgesetzt.1) Anmerkung : Für beide Gruppen (beschränktes und erweitertes Programm) wird die genaue Kenntnis des Autors, resp. der Autoren verlangt, die mit je einem Werk das jeweilige Programm der Lektüre bestreiten. Dieses eingehende Studium hat an Hand einer ausführlicheren Literaturgeschichte zu erfolgen. (z. B. Engel : Geschichte der deutschen Literatur.) 5. — Langue française. A. Programme général. L'examen comprendra :
  10. a)une dissertation sur un sujet à libre invention ou tiré de la lecture ;
  11. b)une question sur le livre qui est imposé à l'étude ou sur l'auteur de ce livre. 2 ) B. Programme spécial.
  12. a)Histoire de la littérature : Le moyen âge : Vue générale. L'épopée : les chansons de geste, la chanson de Roland. Les chroniqueurs : Villehardouin, Joinville, Froissart, Commines. La poésie satirique : les Fabliaux, le Roman de Renart. Le théâtre religieux et le théâtre comique. La poésie lyrique : Charles d'Orléans, Villon. 1 2 ) Sommersession 1939 und Cyklus 1940—1942: Wieland : Oberon (Cotta'sche Handbibliothek. Stuttgart und Berlin.) Schiller : Kabale und Liebe (Cotta'sche Handbibliothek. Stuttgart u n d Berlin.) Brentano : Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Arinerl. (Manzische Verlags- und Universitäts-Buchhandlung, Wien und Leipzig). ) Lecture imposée pour la session d'été 1939 et pour le cycle triennal 1940—1942 : Alain Fournier, Le Grand Meaulnes. 980 Le XVIe siècle : Vue générale. La poésie de cour : Marguerite de Navarre. Clément Marot. Les conteurs : Rabelais. La Pléiade : Ronsard et son école. La réforme du théâtre : Tragédie et Comédie. Les représentations. Caractères, généraux. Les auteurs et leurs œuvres. La Satyre Ménippée. Montaigne, Le XVIIe siècle : Vue générale. Les trois périodes: Les faits sociaux. Les lettres. Les arts. Les sciences. Malherbe : Vie et œuvres. Caractère, Théories littéraires. Sa poésie, Balzac : Vie et œuvres. Caractère. Procédés oratoires. Descartes : Vie et œuvres. La philosophie de la raison. Influence de Descartes. Les salons, la Préciosité, l'Académie française. La tragédie avant Corneille. La comédie avant Molière. P. Corneille : Vie, Caractère. Théories littéraires. Oeuvres. Les comédies. Les tragédies. La volonté dans les tragédies. L'action. Le style. La Rochefoucauld : Vie et œuvres. Caractère. Les Maximes. Mme de La Fayette : Vie et œuvres. Caractère. La Princesse de Clèves. Mme de Sévigné : Vie-Caractère. Sa correspondance. Le style. Le Jansénisme. Port-Royal. Pascal : Vie. Oeuvres. Théories littéraires. Les Provinciales. Les Pensées. Boileau : Vie. Oeuvres. Caractère. La polémique littéraire. La doctrine de la raison. L'art de Boileau. La Fontaine : Vie, Oeuvres. Caractère. Théories littéraires. Les Fables. La comédie. La morale. La forme. Molière : Vie, Oeuvres, Caractère. Théories dramatiques. Peinture des gens de son siècle. Le comique. La morale. Le style. Racine : Vie, Oeuvres, Caractère. Théories littéraires. La passion dans les tragédies de Racine. L'action. L'emploi de l'histoire. Le style. L'éloquence de la chaire au 17 me siècle : Bossuet : Vie, Oeuvres. Caractère. Théories littéraires. Les Sermons. Les Oraisons funèbres. Le discours sur l'Histoire universelle. L'histoire des variations. Oeuvres de polémique et d'édification. L'éloquence de Bossuet. Bourdaloue : Vie. Caractère. Théories littéraires. Théories pédagogiques. Les œuvres d'éducation. Les œuvres religieuses. La séduction de Fénelon. La Bruyère : Vie. Caractère. Théories littéraires. La peinture de l'humanité. La peinture des mœurs contemporaines. L'art d'attirer l'attention. Saint-Simon : Vie. Caractère. Théories littéraires. La querelle des Anciens et des Modernes. Manuel : E. Abry, C. Audic, P. Crouzet : Histoire illustrée de la littérature française. Nouvelle édition. — Paris, Henri Didier. C. Lecture. La liste des auteurs dont l'étude est imposée aux candidats est renouvelée tous les trois ans.1) 1 ) Lecture imposée pour la session d'été 1939 et pour le cycle triennal 1940—1942 : Corneille, Cinna, — Pérochon, Nêne, — Alain Fournier, Le Grand Meaulnes, 981 6. — Mathématiques. A. Programme général. 1. Arithmetik. Vorbegriffe-Zahlenbildung. Die Numeration. Die vier Grundrechnungsarten mit ganzen Zahlen, mit Brüchen, mit Dezimalzahlen. Die Vorteile bei den vier Rechnungsarten. Kopfrechnen. Das Rechnen mit einfach und mit mehrfach benannten Zahlen ; Münzen, Maße und Gewichte. Sortenverwandlung. Die Verwandlungszahlen und dekadische Einheiten. Längen-, Flächen- und Körpermaße, Gewichte. Die Verwandlungszahlen sind nicht dekadische Einheiten. Zeitmaße. Zählmaße. Papiermaße. Winkel- und Bogenmaße. Münzen. Die vier Grundrechnungsarten. Spezifisches Gewicht. Abkürzungen. Abgekürzte Multiplikation und Division. Teilbarkeit durch 2, 5, 4, 25, 8, 125, 3 und 9. Zerlegen einer Zahl in Primfaktoren. Größter gemeinschaftlicher Teiler ; kleinstes gemeinschaftliches Vielfache. Aufgaben. Der Dreisatz. Einfache und zusammengesetzte Dreisatzaufgaben. Die bürgerlichen Rechnungsarten. Bruttogewicht, Tara, Nettogewicht. Rabattrechnung. Gewinn und Verlust. Steuern, Zinsrechnung. Sparkasse. Wechselrechnung. Verhältnisse und Proportionen. Verteilungs- und Gesellschaftsrechnungen. Wahlsysteme. Mischungsrechnungen. Mischung von Warensorten verschiedenen Preises. Mischung von Flüssigkeiten und Legierung von Metallen. Die gesetzlichen Versicherungen. Invaliditäts- und Altersversicherung. Unfall- und Krankenversicherung. Freiwillige Versicherungen. Feuer- und Hagelversicherung. Lebensversicherung. KapitalverMcherung. Warenrechnung. Berechnung des Einkaufspreises. Der Selbstkostenpreis und der Verkaufspreis. Landwirtschaftliche und gewerbliche Kreditkassen. Submissionswesen. Die Grundkreditanstalt und die Gesellschaft für den Bau von billigen Wohnungen. Handbuch : X. et O. Mortreux. Fortbildungsunterricht von J. Pfeiffer. 2. Geometrie Ebene Geometrie. — Grundbegriffe. Messen von Strecken und Winkeln. Die Haupteigenschaften von Dreieck und Vieleck. Der Flächeninhalt geradliniger Figuren. Rechteck, Quadrat, Trapezoïd. Die drei Sätze über das rechtwinkelige Dreieck. Katheten-Satz. Pythagoraïscher Lehrsatz. Höhensatz. Flächeninhalt zweier ähnlicher Dreiecke. Der goldene Schnitt. Die regelmäßigen Vielecke. Seite und Flächeninhalt. Quadrat und Rechteck. Die Kreislinie. Die Kreisfläche. Kreisbogen. Kreisausschnitt und Kreisabschnitt. Stereometrie. — Oberfläche und Rauminhalt der Körper, Prisma, Würfel, Quader, Zylinder, Pyramide, Kegel, Pyramidenstumpf und Kegelstumpf. Abwickelung des Kegels und des Kegelstumpfes. Oberfläche und Rauminhalt der Kugel. Kalotte und Zonenmantel. Kugelabschnitt und Kugelausschnitt. Gewicht der Körper. Handbuch : Otto Zoll, Mathematisches Arbeits- und Lehrbuch für alle Arten hoherer Lehranstalten : Geometrie. Mittelstufe. Verlag Friedr. Vieweg, & Sohn, Braunschweig. Kambly-Thaer, Mathematisches Unterrichtswerk. 3. Heft. Stereometrie. Ferd. Hirt, Breslau. B. Programme spécial. 1. Arithmetik. Vorbegriffe. Zahlenbildung. Zahlensysteme. Die vier Grundrechnungsarten. Lehrsätze. Rechenvorteile und schnelles Rechnen. Rechnungsarten in einem beliebigen Zahlensystem. Allgemeine Methoden zum Auflösen der arithmetischen Aufgaben. Das Rechnen mit einfach und mit mehrfach benannten Zahlen. Die vier Grundrechnungsarten. Münzen. Maße und Gewichte. Sortenverwandlung. Die Verwandlungszahlen sind dekadische Einheiten. Längen-, Flächen- und Körpermaße, Gewichte. Die Verwandlungszahlen sind nicht dekadische Einheiten. Zeitmaße. Zählmaße, Papiermaße. Winkel- und Bogenmaße. Länge und Breite. Geographische Aufgaben. Bewegungsaufgaben. Spezifisches Gewicht. C. G. S. System. M. T. S. System. Aufgaben. Abkürzungen. Abgekürzte Multiplikation und Division. Die ganzen Zahlen. Teilbarkeit der Zahlen. Rest-Gesetze für Addition, Subtraktion, Multiplikation und Potenzen. Teilbar- 982 keitsregeln. Teilbarkeit durch 2, 5, 4 und 25, 8 und 125, 3 und 9, 11, 7, 13. Probe der vier Grundrechnungsarten. Teilbarkeit in einem beliebigen Numerationssystem. Größter gemeinschaftlicher Teiler von 2 und von mehreren Zahlen. Eigenschaften und Lehrsätze. Die Primzahlen. Eigenschaften. Zerlegen in Primfaktoren. Anwendung auf die Teilbarkeit, den größten Teiler und das kleinste Vielfache. Teiler einer Zahl. Vollkommene Zahlen. Befreundete Zahlen. Die gewöhnlichen Brüche. Grundrechnungsarten mit Brüchen. Die Dezimal-Bruche. Die Dezimal-Zahlen. Rechnen mit Dezimal-Brüchen und Dezimal-Zahlen. Aufgaben. Verwandlung von gewöhnlichen Brüchen in Dezimalbrüche und umgekehrt. Periodische Dezimalbrüche. Lehrsätze. Aufgaben. Die Quadrat- und die Kubikwurzel einer Zahl. Theorie und Anwendungen. Abgekürzte Wurzelberechnung. Verhältnisgrößen. Definitionen und Lehrsätze. Anwendungen. Einfache und zusammengesetzte Regel de Tri. Aufgaben. Bürgerliche Rechnungsarten. Bruttogewicht. Tara, Nettogewicht. Rabattrechnungen. Gewinn und Verlust. Steuern. Aufgaben. Zinsrechnungsaufgaben. Kommerzielle Methoden für die Zinsrechnung. Sparkasse. Wechselrechnung. Diskonto-Rechnungen. Diskont auf 100. Diskont von 100. Terminrechnungen. Geldwechsel. Verteilungs- und Gesellschaftsrechnungen. Wahlsysteme. Mischungs- und Alligationsrechnungen. Münzrechnungen. Kettenregel. Staatsrenten. Aktien, Obligationen. Die gesetzlichen Versicherungen. Invaliditäts- und Altersversicherung. Unfall- und Krankenversicherung. Freiwillige Versicherungen. Feuer- und Hagelversicherung. Lebensversicherung. Kapitalversicherung. Warenrechnung. Berechnung des Einkaufspreises. Der Selbstkostenpreis und der Verkaufspreis. Landwirtschaftliche und gewerbliche Kreditkassen. Submissionswesen. Die Grundkreditanstalt und die Gesellschaft für den Bau von billigen Wohnungen. Handbuch : X. et O. Mortreux. Fortbildungsunterricht von J. Pfeiffer. 2. Algebra. Einleitung : Größe ; Einheit ; Zahl. Arten. Exponent ; Koeffizient. Klammern ; Algebraischer Ausdruck. Numerischer Wert Die Grundrechnungsarten : Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division von einfachen und von zusammengesetzten Ausdrücken, Besondere Ausdrücke : (a+b 2 ) ; (a+b 3 ) ; (a+
  13. b); (a—
  14. b); Grundeigenschaften eines ganzen Polygnoms in X. Binomische Divisionen. Das Zerlegen in Faktoren. Der größte gemeinschaftliche Teiler und das kleinste gemeinschaftliche Vielfache. Aufgaben. Die Gleichungen vom ersten Grad mit einer und mit mehreren Unbekannten. Aufgaben. Das Potenzieren. Allgemeines. Potenzieren von Summen, Differenzen, Produkten und Quotienten. Aufgaben. Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division von Potenzen. Aufgaben, Potenzieren und Radizieren von Potenzen. Aufgaben. Das Radizieren. Allgemeine. Quadrat- und Kubikwurzel aus Zahlen und Agregaten. Radizieren eines Produktes, eines Quotienten, einer Potenz und einer Wurzel. Rationalmachen des Nenners, Aufgaben. Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division. Potenzieren und Radizieren von Wurzeln. Aufgaben. Imaginäre Zahlen. Aufgaben. Gleichungen zweiten Grades mit einer Unbekannten. Natur und Eigenschaften der Wurzeln. Aufgaben. Gleichungen zweiten Grades mit zwei Unbekannten. Besondere Fälle. 1) Eine der Gleichungen ist linear. 2) Die diophantischen Grundaufgaben. 3) Die Gleichungen sind quadratisch, lassen sich aber auf eine Gleichung mit einer Unbekannten zurückfuhien. 4) Homogene Gleichungen. 5) Einführen einer Hilfsunbekannten. Aufgaben. Die biquadratischen Gleichungen. Aufgaben. Das Logarithmieren Allgemeines. Logarithmieren von Produkten, Quotienten, Potenzen und Wurzeln. Aufgaben. Anwendungen der Logarithmen. Aufgaben. Gleichungen mit Wurzelgrößen. Exponentialund Logarithmische Gleichungen. Aufgaben. 983 Die arithmetischen Reihen. Berechnung eines Gliedes, der Summe aller Glieder. Einschalten von arithmetischen Gliedern. Die geometrischen Reihen. Aufgaben. Die Zinseszinsen. Einfache Zinseszinsen. 4 Fälle. (Endkapital, Anfangskapital, Zeit- und Zinsfuß). Aufgaben. Diskonto- und Terminrechnungen mit Zinseszins. Aufgaben. Gleichartige Zinsfüße. Aufgaben. Die jährlichen Einzahlungen. 3 Fälle, (ausgeschlossen ist die Berechnung des Zinsfußes). Zusammengesetzte Zinsrechnungen. Aufgaben. Amortisationsrechnungen. Aufgaben. 3 Fälle. Rentenrechnungen. Aufgaben. Die Kombinationslehre. Permutationen, Variationen, Kombinationen. Aufgaben. Kombinationen und Variationen zu einer bestimmten Summe. Aufgaben. Binomischer Lehrsatz für ganze Exponenten. Aufgaben. Von den figurierten Zahlen. Aufgaben. Von den Kettenbrüchen. Aufgaben. Handbuch : Elements d'Algèbre par N. J. Schons. La Procure, Namur. 3. Ebene Geometrie. Grundbegriffe. Grundsätze. Von den Linien und Strecken. Entstehen und Arten von Winkeln. Messen der Winkel im Dreieck. Die Seiten des Dreieckes. Die merkwürdigen Punkte eines Dreieckes. Kongruenz der Dreiecke. Vom Viereck. Die Haupteigenschaften von Parallelogramm, Trapez, Raute, Rechteck und Quadrat. Vom Kreis. Der Kreis und die Gerade. Der Kreis und die Winkel. Kreis und Kreissehnen- und Tangentenviereck. Der Flächeninhalt geradliniger Figuren. Rechteck, Quadrat, Parallelogramm. Dreieck, Raute, Trapez, Trapezoïd. Eigenschaften des rechtwinkligen Dreiecks. Der Euklidische Satz. Der Pythagoraische Satz und der Höhensatz. Projektionssatz. Von der Proportionalität der Strecken. Ähnlichkeit der Figuren. Proportionalität der Linien am Kreis. Der goldene Schnitt. Die Heronische Dreiecksformel. Die Mittellinien, die Winkelhalbierenden eines Dreieckes. Radius des Umkreises, des Inkreises und des Ankreises beim Dreieck. Berechnung der regelmäßigen Vielecke. Seite, Seitenstrahl und Flächeninhalt. Quadrat, Dreieck, Sechseck, Zehneck, Ausmessung des Kreises. Die Kreislinie, Archimedischer Grundsatz. Flächeninhalt des Kreises. Kreisbogen. Kreisausschnitt und Kreisabschnitt. Kreisring. Kreisringausschnitt. Die Ellipse. Umfang und Flächeninhalt. Aufgaben. Stereometrie. — Allgemeine Begriffe. Die Gerade und die Ebene. Die körperlichen Ecken. Von den Körpern. Definition. Entstehen und Eigenschaften des Prismas. Der Würfel. Der Quader. Berechnung des Prismas. Satz des Cavalieri. Oberflächen und Rauminhalte. Ähnliche Prismen. Aufgaben. Der Zylinder. Entstehen und Eigenschaften des Zylinders, Berechnung des Zylinders. Oberflächen und Rauminhalte ähnlicher Zylinder. Aufgaben. Die Pyramide. Entstehung und Eigenschaften. Berechnung der Pyramide. Ähnliche Pyramiden. Aufgaben. Der Kegel. Entstehung und Eigenschaften. Einteilung der Kegel. Berechnung des Kegels. Aufgaben. Der Pyramidenstumpf und der Kegelstumpf. Entstehung und Eigenschaften. Berechnung von Inhalt und Oberfläche. Abwickelung des Kegelstumpfs. Aufgaben. Schief abgeschnittene Prismen und Zylinder. Aufgaben. Das Prismatoïd. Eigenschaften und Berechnung. Besondere Fälle. Aufgaben. Die regelmäßigen Vielflächen : das Tetraeder, das Oktaeder und das Hexaeder. Von der Kugel. Entstehung und Eigenschaften. Kugelschnitte. Berechnung der Kugel. Rauminhalt. Oberfläche. Kugelschnitt und Kugelausschnitt. Kalotte und Zonenmantel. Kugelschicht und Kugelrunde. Sphärisches Zweieck und Dreieck. Aufgaben. Rotationsflächen und Rotationskörper. Die Guldinschen Regeln. Aufgaben. Gewicht der Körper. Handbuch. Otto Zoll : Mathematisches Arbeits- und Lehrbuch für alle Arten höherer Lehranstalten : Geometrie, "Mittelstufe. Verlag Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig. Kambly-Thaer, Mathematisches Unterrichtswerk, 3. Heft, Stereometrie, Ferd. Hirt, Breslau. 7. — Sciences naturelles. A. Programme général : 1. Pflanzenkunde : Die häufigsten und überall vorkommenden folgenden Blütenpflanzen der Heimut (Erkennen, Benennen, vergleichende Betrachtung) : 984 A. Frühlingspflanzen unserer Gärten : Tulpe, Hyanzinthe, Maiglöckchen und Narzissen. B. In Feld, Wald, Wiese : Buschwindröschen, Scharbockskraut und Sumpfdotterblume ; Wiesenschaumkraut ; Himmelsschlüssel ; Kuckuckslichtnelke und weißblütige Abendlichtnelke ; Taubnessel und Gundermann ; Ehrenpreis und Leinkraut ; Schwarzwurz und Vergißmeinnicht. C. Im Obstgarten : Kirschbaum und Verwandte ; Birn- und Apfelbaum ; Stachel- und Johannisbeeren ; Himbeeren und Brombeeren ; Erdbeeren ; Der Weinstock. Vom Obstbau und von der Obstverwertung. D. Einige schönblühende Sträucher : der Flieder, der Goldregen, Hecken- und Gartenrosen. E. Im Gemüsegarten : Der Spargel und die Laucharten ; der Kohl und seine Verwandten ; Blattgemüse ; die Möhre und ihre Verwandten ; Gurke und Kürbis ; Kartoffel und Tomate. F. Auf dem Acker : Getreide, Unkräuter. G. Einige Giftpflanzen : Der Mohn, der Nachtschatten und seine Verwandten. H. Einige Sommer- und Herbstblumen : die Sonnenblume und ihre Verwandten. I . Von der Benennung der Tier- und Pflanzenarten und der Einteilung der Blutenpflanzen. K. Ernährung und Vermehrung der Pflanzen. 2. Tierkunde. Heimisches Vogelleben im Garten, Wald, Feld, am Bach- und Flußufer. Über Vogelschutz und Naturschutz. 3. Der Mensch : Knochengerüst, Verdauungsapparat, Blut, Haut, Nervensystem, Sinnesorgane. Handbuch : C. Schäffer, Pflanzen- und Tierkunde, Bd. I . B. G. Teubner, Leipzig, Bestellnummer 8052. Programme spécial : 1. Geologie : Die Bodenschichten der Heimat. Aus der Geschichte der Lebewesen (Fossilien der heimatlichen Erde). Der vorgeschichtliche Mensch. 2. Pflanzenkunde : Übersicht der wichtigsten Familien der Blütenpflanzen. Sporenpflanzen oder blütenlose Pflanzen. Technisch nutzbare Pflanzen. Arzneipflanzen. Lektüre : Hans Meierhofer, Wunder am Wege, Bibl. Institut, Leipzig. 3. Tierkunde : Insekten der Heimat : Käfer, Hautflügler, Schmetterlinge, Zweiflügler ; Anpassung der Kerfe an das Leben im Wasser. 4. Anthropologie und Hygiene : Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate, Wasser und mineralische Bestandteile in unsern Nahrungsmitteln. Die Vitamine. Die Chemie der Verdauung. Resorption und Assimilation der Nährstoffe. Blut und Lymphe als Transportmittel für die resorbierten Stoffe. Sauerstofftransport, Verbrennungsvorgang, Kohlensäureabfuhr, Ausscheidung der bei der Eiweiß- und Wasserstoffverbrennung entstandenen Produkte durch die Nieren. Wasser- und Salzausscheidung durch die Haut. Stoffwechsel und Energiebilanz. Hygiene des Stoffwechsels. Hygiene der körperlichen und geistigen Arbeit. Handbücher : C. Schäffer (s. o.) Bd. I u. I I . Bestellnummer 8052 und 8053. Robert, Geologie der Luxemburger Heimat. Hans Meierhofer : Wunder am Wege. Eine Pflanzenstudie für Naturfreunde. Bibliographisches Institut, Leipzig und Fretz & Wachsmuth Verlag, Zürich. (Zur Lektüre). Dr. Gustav Schneider, Lehrbuch der Anthropologie, Verlag Quelle u. Meyer, Leipzig. PROGRAMME DE L'EXAMEN POUR LE BREVET D'ENSEIGNEMENT PRIMAIRE SUPÉRIEUR. 1. — Doctrine chrétienne. ETHIK. (Die besondere Sittenlehre). Pflichten des Christen gegen Gott : Begriff des Glaubens ; Zustandekommen des Glaubensaktes ; Eigenschaften des Glaubens. Die Glaubens- 985 pflicht. Das kirchliche Bücherverbot. — Glaubenszweifel. Der Hermesianismus. Die Sünden des Unglaubens, des Irrglaubens und des Indifferentismus. Innere und äußere Gottesverehrung. Notwendigkeit des Gebetes. Die Feier der Sonn- und Festtage. Der Eid. Die Sünden gegen die Gottesverehrung : Blasphemie, Sakrileg, Aberglaube, Hexenwahn und Hexenprozesse, Spiritismus, Theosophie. Pflichten des Christen gegen sich selbst : Die christliche Selbstliebe ; die ungeordnete Selbstsucht. Christliche und unchristliche Körperkultur ; die dem christlichen Sittengesetz entsprechende Erholung ; die Sünden wider das eigene Leben. — Verstandes- und Charakterbildung; die Arbeitspflicht ; der Lebenslauf; die persönliche Ehre. Pflichten des Christen gegen den Mitmenschen : Gebot und Inhalt der Nächstenliebe ; die Ehre des Nächsten ; die Karitaspflicht ; die Sünden gegen das Leben des Nächsten ; die gerechte Notwehr ; Sorge für den Leichnam, die Feuerbestattung. — Eigentumsrecht und Eigentumserwerb ; das Privateigentum und die Pflichten des Eigentümers ; Eigentumsverletzung und Restitutionspflicht. Stellung des Christentums zum Kapitalismus, Sozialismus und Kommunismus. Die Pflichten des Christen gegenüber den menschlichen Gemeinschaften : Bedeutung der Familie ; Pflichten der Eltern und Kinder. Die Pflichten der Untertanen gegen die staatliche Autorität. Die kirchliche Lehre über die Natur der Staatsgewalt. Verhältnis von Kirche und Staat. Die Pflichten der Katholiken gegen die Kirche. Die Tätigkeit der Kirche auf den Gebieten der Wissenschaft und der Kunst ; die soziale Bestätigung der Kirche ; die Verdienste der Kirche auf den Gebieten des Unterrichts ; die kirchliche Karitas ; das kirchliche Missionswesen ; die Aufgaben der Kirche über die Völkerversöhnung und den Weltfrieden. Handbuch: Franz Jos. Peters, Kath. Religionslehre: Im Reiche Christi, Bd. II. Zur Ergänzung als Lektüre empfohlen : P. Viktor Cathrein, Katholik und Katholische Kirche. I . Abschnitt, 2. Kapitel : 1.

§ 4; II.

Abschnitt, 1. Kapitel : 1.

§ 4

, 2.

§ 1+ § 2.

2. Kapitel (ganz). 2. — Pédagogie.

  1. a)Geschichte des Unterrichts und der Erziehung: Klosterschulen, Dom-, Pfarr- und Stadtschulen des Mittelalters. Die Reformation : Luther, Montaigne, Ratichius, Comenius. Aug. H. Francke, Fénelon, J. B. de la Salle. Locke, Rousseau, Basedow, Pestalozzi, Diesterweg, Froebel, Montessori, Meumann, Spranger, Kerschensteiner, Gandig, Foerster, Binet, Decroly, Ferrière. Handbücher : Piffl-Simonic, Geschichte der Erziehung und des Unterrichts. Österreichischer Bundesverlag Wien u. Leipzig. G. Savard, Pages choisies de pédagogie contemporaine, Delagrave, Paris (pour les auteurs en langue française).
  2. b)Lektüre. — Wird alle drei Jahre neu festgesetzt.1) 3. — Histoire de la littérature luxembourgeoise. Manuel : Nikolaus Welter, Das Luxemburgische und sein Schrifttum. 1 ) Cyklus 1940—1942 : Adolf Rude, Die neue Schule und ihre Unterrichtslehre. Bd. I . Verlag Zickfeldt, Osterwieck, Harz u. Leipzig. — Ad. Ferrière, L'école active. t. I. Les Origines. Ed. Forum, Neuchâtel et Genève. Für die Sommersession 1939 beschränkt sich der in der Pädagogik aufgegebene Lesestoff auf das Buch von Rude, Die neue Schule, 986 4. — Langue allemande. A. Programme général. Die Prüfling umfaßt :
  3. a)einen Aufsatz aus dem Leben oder aus der Lektüre ;
  4. b)eine Frage aus der Lektüre oder über den Autor des zum Lesen aufgegebenen Werkes.1) B. Programme spécial.
  5. a)Deutsche Literaturgeschichte. (Stork-Rockenbach). NEUNTES BUCH. Fünftes Kapitel. Die Dichter der Übergangszeit. § 104. Grillparzer und die österreichischen Dichter. § 105. Immermann und Platen. § 106. Die Dramatiker. ZEHNTES BUCH. Die deutsche Literatur als Ausdruck des modernen Lebens. Erstes Kapitel. § 108. Chrakteristik der modernen Literatur. I . Abschnitt. — Von der Juli- bis zur Marzrevolution. 1830—1848. Erstes Kapitel. Das «Junge Deutschland». § 109. Zur Charakteristik des Zeitraums. § 110. Heinrich Heine und die Jungdeutschen. Zweites Kapitel. § 111. Die politische Lyrik. Drittes Kapitel. § 112. Die Unmodischen. II. Abschnitt. — Von den Revolutionsjahren bis zur nationalen Einigung. (1848—1871). Erstes Kapitel. Neuromantik und Formalismus. § 113. Die sogenannte Reaktion. § 114. Neuromantik. § 115. Geibel und die Münchener. Zweites Kapitel. Die Blüte der neueren deutschen Literatur im Realismus. § 116. Das Wesen des Realismus. § 117. Hebbel, Ludwig und das Drama. § 118. Die erzählende Literatur. § 119. Lyrik und Epik. Drittes Kapitel. § 120. Die Vorläufer der «Moderne». 1 ) Cyklus 1940—1942 : Spitteler, Conrad der Leutnant. (Eugen Diederichs, Verl. Jena). Für die Sommerssesion 1939 ist die Chronik der Sperlingsgasse von Wilh. Raabe vorgesehen. 987 III. Abschnitt. — Von der nationalen Einigung bis zum neuen « Sturm und Drang ». 1871 bis Mitte der achtziger Jahre. Erstes Kapitel. Im Zeichen des Materialismus und des sittlichen Verfalls. § 121. Zur Charakteristik des Zeitraums. § 122. Die Verkünder der « neuen » Zeit in Feuilleton und Drama. § 123. Der Gesellschaftsroman und die pessimistische Lyrik. § 124. Die Archäologie in Roman und Epos. Zweites Kapitel Über und neben der Zeitströmung. § 125. Anzengruber und das Drama. § 126. Martin Greif und die Lyrik. § 127. Die erzählende Literatur. IV. Abschnitt. — Die sogenannte « Moderne ». Von der Mitte der achtziger Jahre bis zur Gegenwart. Erstes Kapitel. Die Literatur-Revolution und der Naturalismus. § 128. Der Verlauf der Bewegung und ihre Nährquellen. § 129. Drei Vorläufer. Wildenbruch. — Liliencron. — Fontane. § 130. Die Stürmer und Dränger. § 131. Der Naturalismus im Drama. § 132. Naturalismus und erzählende Prosa. § 133. Gegen den Strom. Handbuch : Karl Storck, Deutsche Literaturgeschichte. Bearbeitet von Dr. M. Rockenbach. Falls das Buch von Storck nicht mehr zu beschaffen ist, kann es ersetzt werden durch : Hermann Lechner, Kleine Literaturgeschichte des deutschen Sprachraumes. Tyrolia Verl. Innsbruck.
  6. b)Lektüre. — Wird alle drei Jahre neu festgesetzt.1) Anmerkung : Für beide Gruppen (beschränktes und erweitertes Programm) wird außerdem die genaue Kenntnis des Autors, resp. der Autoren verlangt, die mit je einem Werk das jeweilige Programm der Lektüre bestreiten. Dieses eingehendere Studium hat an Hand einer ausführlicheren Literaturgeschichte zu erfolgen (z. B. Ed. Engel : Geschichte der deutschen Literatur). 5. Langue française. A. Programme général. L'examen comprendra :
  7. a)une dissertation sur un sujet à libre invention ou tiré de la lecture ;
  8. b)une question sur le livre imposé à l'étude ou sur l'auteur de ce livre. 2 ) 1 ) Sommersession 1939 und Cyklus 1940—1942 : Grillparzer : Das goldene Vlies (Cotta'sche Handbibliothek Stuttgart u. Berlin). Anzengruber : Der Sternsteinhof (Hafis-Lesebücherei. H. Fikentscher. Verlag. Leipzig). Spitteler : Conrad der Leutnant (Eugen Diderichs Verlag, Jena) bezw. (nur für 1939) Raabe, Die Chronik der Sperlingsgasse. 2 ) Lecture imposée pour la session d'été 1939 : Estaunié, L'appel de la route. Pour le cycle triennal 1940—1942 : Mauriac, Le nœud de vipères. 988 B. Programme spécial :
  9. a)Histoire de la littérature : Le XVIIIe siècle: Vue générale. Les salons et le régime des Lettres. Bayle. Fontenelle. La littérature du sentiment : Vauvenargues. Le théâtre dans la première moitié du XVIIIe siècle: La tragédie: Crébillon. La comédie : Marivaux. Montesquieu. La littérature philosophique : Voltaire, Diderot et l'Encyclopédie. Buffon. Rousseau. Bernardin de Saint-Pierre. Le théâtre dans la seconde moitié du XVIIIe siècle : Essai de renouvellement de la tragédie. Le drame. La comédie : Beaumarchais. André Chénier. La littérature sous la révolution et l'empire : Caractères généraux. e Le XIX siècle : Vue générale, Le romantisme et le réalisme : Les faits sociaux. Les lettres. Les arts. Les sciences. Les précurseurs du romantisme : Madame de Staël. Chateaubriand. Le romantisme : Opposition du classicisme et du romantisme. Causes du mouvement romantique. Le règne de l'individualisme. La constitution de l'école romantique. Lamartine : Vie. Oeuvres. Théories littéraires. Le poète lyrique. Le poète épique et philosophique. Le poète social. La poésie lamartinienne. Oeuvres en prose. Victor Hugo : Vie. Oeuvres. Caractère. Théories littéraires. Le poète lyrique. Le poète satirique. Le poète épique. Le prestige de la poésie de Victor Hugo. Alfred de Vigny : Vie. Oeuvres. Théories littéraires. Caractère. Les premiers poèmes. Les destinées. L'art du symbole. Alfred de Musset : Vie. Oeuvres. Caractère. Théories littéraires. Le poète romantique. Le poète de la fantaisie. Le poète de la passion. L'artiste. Théophile Gautier : Vie. Caractère Oeuvres. Théories littéraires. La poésie plastique. Le théâtre romantique : De la tragédie au drame romantique. Théories et caractères généraux du drame romantique d'Alex. Dumas. Le drame de Victor Hugo. Le drame de Vigny. Le théâtre de Musset. Le roman romantique : Le roman historique: Alfred de Vigny, V. Hugo. Al. Dumas père. » » sentimental : George Sand. » » d'analyse : Stendhal. » » de mœurs : Balzac. La nouvelle : Prosper Mérimée. L'histoire : Causes de son développement. L'histoire narrative : Augustin Thierry. Thiers. Mignet. L'histoire philosophique : Guizot. L'histoire intégrale : Michelet. Le réalisme : La poésie parnassienne. Les origines : Baudelaire, Banville. Théories et caractères généraux. Leconte de Lisle. José-Maria de Hérédia. Sully Prudhomme. François Coppée. Le théâtre : La comédie de mœurs : Scribe, A l . Dumas fils, Emile Augier, Edmond Rostand. 989 Le roman réaliste et naturaliste : Flaubert, Fromentin, Les Goncourt, Zola, Daudet, Maupassant. L'histoire : Renan, Taine, Fustel de Coulanges. La critique : Sainte-Beuve, Taine, Brunetière. La littérature contemporaine : Caractères généraux. Le symbolisme : Théories et caractères généraux. Verlaine. Mallarmé. Verhaeren. Après le symbolisme : Henri de Régnier. Paul Valéry. La comtesse de Noailles. Le théâtre : François de Curel. Hervieu. Brieux. Le Roman : Caractères généraux. Les romanciers moralistes : P. Bourget, Maurice Barrès. Henry Bordeaux. Dans la tradition voltairienne : Anatole France. Les romanciers peintres : Pierre Loti. D'après l'Histoire illustrée de la Littérature française p. Abry, Audic et Crouzet, Paris, Henri Didier 4+6. Rue de la Sorbonne.
  10. b)Lecture. — La liste des auteurs dont l'étude est imposée aux candidats est renouvelée tous les trois ans.1) 6. — Mathématiques. A. Programme général. Schwierigere Aufgaben über das allgemeine Programm in Arithmetik und angewandter Geometrie aus dem Fortbildungsbrevet. Programme spécial : Schwierigere Aufgaben über das erweiterte Programm in : 1. Arithmetik und 2. Ebene Geometrie aus dem Fortbildungsbrevet. Dazu kommt : 3. Trigonometrie. Allgemeines. Benennung der trigonometrischen Funktionen. Vorzeichen und Werte der Funktionen. Funktionen der Komplemente. Supplemente und verwandte Winkel. Aufsuchen eines Winkels zu einer gegebenen Funktion. Abhängigkeit der Funktionen von einander. Messen und Berechnung der Funktionen einiger Winkel. Logarithmisch-trigonometrische Tabellen. Berechnung des rechtwinkligen Dreieckes. Berechnung des gleichwinkligen Dreieckes. Angewandte Aufgaben. Berechnung der Sehnen. Kreisabschnitte und regelmäßigen Vielecke. Aufgaben zur Berechnung der Kreisteile und der regelmäßigen Vielecke. Die wichtigsten Lehrsätze zur Berechnung der schiefwinkligen Dreiecke. Sinussatz. Cosinussatz. Die beiden Tangentensätze. Flächeninhalt eines Dreieckes. Praktische Aufgaben. Additions- und Subtraktions-, Multiplikations- und Divisions-Theorien der trigonometrischen Funktionen mit Summen und Differenzen von trigonometrischen Funktionen. Der Radius eines dem Dreieck eingeschriebenen Kreises ; eines dem Dreieck umschriebenen Kreises ; eines dem Dreieck anbeschriebenen Kreises. Die Mollweideschen Gleichungen. Aufgaben. Trigonometrische Gleichungen mit einer Unbekannten. Aufgaben. Analytisches Maß der Bogen und Winkel. Beziehungen zwischen dem geometrischen und dem analytischen Maßsystems. Handbuch : Kambly-Thaer, Mathematisches Unterrichtswerk, 4. Heft : Trigonometrie. Ferdinand Hirt in Breslau. 1 ) Lecture imposée pour la session d'été 1939 et pour le cycle triennal 1940—1942 : Voltaire, Mérope (Ed. Hatier, Paris.) François de Curel, La nouvelle Idole. Mauriac, Le nœud de vipères. Le livre de Mauriac est remplacé, pour la session d'été 1939, par celui d'Estaunié, L'appel de la route. 990 7. — Sciences naturelles. Programme général : 1. Chemie. Die Luft und die Verbrennungserscheinungen. Das Wasser und der Wasserstoff. Mengenverhältnisse bei chemischen Umsetzungen. Die Salzsäure und das Kochsalz. Salzbildungen. Der Stickstoff und seine Verbindungen. Der Phosphor und die künstlichen Düngemittel. Der Kohlenstoff und die Brennstoffe. Die Kohlendioxydassimilation der Pflanzen und der Weg des Kohlenstoffs durch die Lebewesen. Die Gewinnung des Eisens. Die geschichtliche Entwicklung der Eisenerzeugung. Organische Kohlenstoffverbindungen : Kohlenhydrate, Fette, Eiweißstoffe. Alkohol und Essigsaure. Die Nahrungsmittel. Handbuch : Henninger-Heidrich- Franck, Lehrbuch der Chemie. Teil I . Teubner, Leipzig, Bestell-Nr. 8044. 2. Physik. Der luftleere Raum und die Atmosphäre. Kraft und Arbeit. Kraftumformende ( = einfache) Maschinen. Krafterzeugende Maschinen (Motoren). Der elektrische Strom. Energieumformende elektrische Maschinen. Die drahtlose Übertragung elektrischer Zeichen. Handbuch: Hahn-Henckel, Lehrbuch der Physik, Unterstufe B. Teubner, Leipzig. Programme spécial : 1. Chemie. Der Schwefel und seine Verbindungen. Halogene. Die Spektralanalyse und ihre Anwendungen. Die Edelgase. Das Silizium und die Silikate. Natrium, Kalium, Kalzium und ihre Verbindungen. Bedeutung. Zustände und Vorgänge für die Ernährung der Pflanzen in verdünnten Lösungen. Energieumwandlungen. Gebrauchs- und Edelmetalle. Radioaktivität. Entwicklung des Stoffbegriffs. Periodisches oder natürliches System der Elemente. Der Bau der Atome. Handbuch : Henninger-Franck, Lehrbuch der Chemie. Verkürzte Ausgabe B für die Oberstufe höherer Knaben- und Mädchenschulen. Teubner, Leipzig. 2. Physik : Mechanik der drei Formarten. Die Wärme. Die Bewegung der Körper. Der Schall. Die Ausbreitung des Lichtes im Raum. Die optischen Instrumente. Die Farben. Der Magnetismus. Elektrische Spannung und Energie. Elektrische Zeichenübermittlung. Die wichtigsten Daten aus der geschichtlichen Entwicklung. Handbuch : Hahn-Henckel, Lehrbuch der Physik, Unterstufe B. Teubner, Leipzig. Lecture : Eve Curie : Madame Curie. Editeur : Gallimard, Paris. Imprimerie Victor Buck, Société à responsabilité limitée, Luxembourg.

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