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Arrêté grand-ducal du 22 mai 1892, portant approbation de différentes modifications aux statuts de la Banque Internationale de Luxembourg. Nous ADOLPH

321 MÉMORIAL Memorial DU des Grand-Duché de Luxembourg. Großherzogthums Luxemburg. Vendredi, 10 juin

  1. Arrêté grand-ducal du 22 mai 1892, portant approbation de différentes modifications aux statuts de la Banque Internationale de Luxembourg. Nous ADOLPHE, par la grâce de Dieu, Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau, etc., etc., etc. ; Vu l'expédition authentique d'un procès-verbal de l'assemblée générale des actionnaires de la Banque Internationale de Luxembourg, dressé le 25 avril 1892 par le ministère du notaire Ransonnet de Luxembourg, et renfermant les modifications portées aux statuts de la dite banque, approuvés par les arrêtés r.g.-d. des 8 mars 1856, 20 novembre 1858, 29 novembre 1860, 6 avril 1864 , 8 juin 1868 et 9 juin 1871 ; Vu les art. 29 et suivants du Code de commerce ; Notre Conseil d'État entendu ; Sur le rapport de Notre Ministre d'État, président du Gouvernement, et de Notre Directeur général des finances, et après délibération du Gouvernement en conseil ; Avons arrêté et arrêtons : er Art. 1 . Les modifications aux statuts de la Banque Internationale de Luxembourg, telles qu'elles sont relatées dans l'acte Ransonnet du 25 avril 1892, annexé en expédition, sont approuvées. Art.
  2. Notre Ministre d'État, président du Gouvernement, et Notre Directeur général des Freitag,
  3. Juni
  4. Großh. Beschluß vom
  5. M a i 1892, wodurch verschiedene Abänderungen der Statuten der Internationalen Bank zu Luxemburg genehmigt werden. Wir Adolph, von Gottes Gnaden, Großherzog von Luxemburg, Herzog von Nassau, u., u., u,; Nach Ansicht der urkundlichen Ausfertigung eines am
  6. April 1892 durch den Notar Ransonnet zu Luxemburg aufgenommenen Protokolls über die General-Versammlung der Aktionäre der Internationalen Bank zu Luxemburg, in Betreff der Abänderungen an den durch die Kgl. Großh. Beschlüsse vom
  7. März 1856,
  8. November 1858,
  9. November 1860,
  10. April 1864,
  11. Juni 1868 und
  12. Juni 1871 genehmigten Statuten der genannten Bank ; Nach Einsicht der Art. 29 und ff. des Handelsgesetzbuches ; Nach Anhörung Unseres Staatsrates ; Auf den Bericht Unseres Staatsministers, Präsidenten der Regierung, und Unseres GeneralDirectors der Finanzen, und nach Berathung der Regierung im Conseil ; Haben beschlossen und beschließen : Art. 1 . Die in beiliegender Ausfertigung des Aktes Nansonnet vom
  13. April 1892 aufgeführten Abänderungen der Statuten der Internationalen Bank zu Luxemburg sind genehmigt. Art.
  14. Unser Staatsminister, Präsident der Regierung, und Unser General-Director der Finan- 322 finances sont chargés de l'exécution du présent arrêté, qui sera inséré au Mémorial. Hambourg, le 22 mai
  15. zen sind mit der Ausführung dieses Beschlusses, welcher in's „Memorial" eingerückt werden soll, beauftragt. Hamburg, den
  16. M a i
  17. ADOLPHE. Le Ministre d'État, Président du Gouvernement, Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Eyschen. EYSCHEN. Le Directeur général des finances, M . MONGENAST. Adolph. Der General-Director der Finanzen, M. Mongenast. (ANNEXE.) Am
  18. April 1892, des Nachmittags 4 Uhr, Auf Ersuchen des Verwaltungsrathes der Internationalen Bank in Luxemburg hat der unterfertigte Notar Hippolyt Ransonnet, im Amtswohnsitze in Luxemburg, sich in das Lokal der Bank verfügt, um Urkunde aufzunehmen über die Verhandlungen und Beschlüsse der zu dieser Stunde statutgemäß berufenen außerordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der Internationalen Bank in Luxemburg. Die Berufung der gegenwärtigen außerordentlichen Generalversammlung war erfolgt durch die anliegenden Exemplare..... (Folgt die Aufführung der betreffenden Zeitungen.) Es waren anwesend: I. Seitens der Großherzoglichen Regierung: Hr. Regierungsrath Heinrich Neumann, provisorischer Commissar der Regierung bei der Internationalen Bank in Luxemburg. II. Seitens des Verwaltungsrathes: 1° Hr. Commerzienrath Heinrich Stein, in Cöln wohnhaft, Vorsitzender; 2° Hr. Justizrath Robert Esser, in Cöln wohnhaft; 3° Hr. Ernst Königs, Bank-Director, in Cöln wohnhaft; 4° Hr. Emil Metz, Hüttenbesitzer, in Beggen wohnhaft; 5° Hr. Eugen Rautenstrauch, Königlich Belgischer Consul, in Cöln wohnhaft; 6° Hr. Tony Dütreux, Ingenieur, in Luxemburg wohnhaft; 7° Hr. Robert Heuser, Kaufmann, in Cöln wohnhaft; alle Mitglieder des Verwaltungsrathes der Internationalen Bank in Luxemburg; 8° Hr. Hans Karl Leiden, Königlich Niederländischer Consul, wohnhaft in Cöln; 9° Hr. Johann Peter Pescatore, Rentner, wohnhaft in Luxemburg; die zwei letzteren stellvertretende Mitglieder des Verwaltungsrathes der Bank. III. Seitens der Direktion: 1° Hr. Karl Türk; 2° Hr. Leo Würth, beide wohnhaft in Luxemburg; 3° Hr. Adolph Strak, wohnhaft in Metz, Mitglieder der Direktion der Bank. Hr. Commerzienrath Heinrich Stein führt als Präsident der Verwaltung statutgemäß den Vorsitz. Er constatirt zunächst, daß die außerordentliche Generalversammlung durch Publikation in obengenannten Zeitungen regelmäßig einberufen ist und daß laut dem als Anlage A hierbeige- 323 fügten Verzeichniß 134 Aktionäre mit einem Besitze von 14089 Aktien zur Theilnahme an der heutigen außerordentlichen Generalversammlung statutgemäß berechtigt und an derselben im Ganzen 22 Aktionäre mit 156 Stimmen, 3258 Aktien repräsentirend, theils anwesend, theils durch Vollmacht vertreten sind. Von diesen Aktionären sind diejenigen Comparenten, welche nicht hiervor unter den Mitgliedern der Verwaltung und der Direktion aufgeführt sind, vor Schluß gegenwärtiger Urkunde namentlich aufgeführt und qualifizirt. Hr. Vorsitzende Commerzienrath Heinrich Stein ernennt den instrumentirenden unterfertigten Notar zum Protokollführer und die HH. Joseph Würth und Lambert Monbrun, hienachbenannt, zu Scrutatoren. Nachdem die Genannten die angegebenen Funktionen übernommen, übergiebt ihnen der Vorsitzende die obengenannte Belege, nämlich die 6 Zeitungsexemplare und das Verzeichniß der stimmberechtigten Aktionäre. Der Hr. Vorsitzende eröffnet hierauf die Verhandlungen durch Vortrag des als Anlage Litt. B hierbeigefügten Berichtes der Verwaltung und der darin angeführten Anträge auf Abänderung der §§ 10, 32, 44 und 50 der Statuten der Bank. Die Anträge der Verwaltung werden von der Versammlung einstimmig angenommen und zum Beschluß erhoben und sollen obige Statutparagraphen unter Aufhebung des bisherigen Textes folgende Fassung erhalten: „§
  19. — Nur die in die Register der Gesellschaft eingetragenen Namenaktien, so wie die in „diese Register eingetragenen, bei der Bank gegen Depotschein hinterlegten Inhaber-Aktien „haben Stimmrecht in der Generalversammlung. „§
  20. — Die Gesammtheit der Aktionäre wird durch die General-Versammlung repräsen„ t i r t , welche eine ordentliche oder eine außerordentliche ist. „Die ordentliche General-Versammlung vereinigt sich im Monat April eines jeden Jahres, in „der Regel in Luxemburg. Es bedarf der Zustimmung der Regierung zur Abhaltung der Gene„ral-Vsrsammlung an einem andern Orte. „ I n der General-Versammlung zu erscheinen und an den Berathungen und Beschlüssen Theil „zu nehmen, sind diejenigen Aktionäre berechtigt, welche am Tage der General-Versammlung „und während der Dauer derselben wenigstens zwanzig Namen-Aktien besitzen, die seit mindestens „vier Wochen von diesem Tage ununterbrochen auf ihren Namen in den Gesellschafts-Registem „eingetragen sind. „Der Besitz von mindestens Zwanzig Inhaber-Aktien giebt zur Theilnahme an der Generalversammlung nur dann Recht, wenn dieselben seit wenigstens vier Wochen ununterbrochen „vor dem Tag der General-Versammlung bei der Bank gegen Depotschein hinterlegt geblieben „und in die betreffenden Register eingeschrieben worden sind. „§
  21. — Der Reservefonds ist bestimmt den Aktien 4% Dividende zu ergänzen, wenn der „Gewinn dazu nicht hinreicht, dies aber nur so lange er dadurch nicht unter 10 % des Aktienkapitals gebracht würde. 324 „Im Falle durch den Gewinn übersteigende Verluste der Reservefonds zur Deckung der letzteren in Anspruch genommen wird, fällt jede Dividende über 4% so lange weg, bis der Reservefonds wieder zur Höhe von 25 % des Aktien-Capitals angewachsen ist. Jedenfalls hat die Verwaltung das Recht, bei Feststellung der Bilanz auch über diese Quote hinaus den Reservefonds aus den Jahreserträgnissen zu verstärken. §
  22. — Um einen Ersatz für eine im Großherzogthum Luxemburg fehlende Hypothekenbank zu gewähren, verpflichtet sich die „Internationale Bank", denjenigen luxemburgischen Grundbesitzern, welche das vollständige und rechtsgültige Eigenthumsrecht der zum Unterpfands zu bestellenden Immobilien nachweisen und den Beweis liefern, daß letztere weder mit einer Hypothek noch mit einem Privilegium beschwert sind, oder die Subrogation der HypothekarCasse in die Rechte eines ersten Hypothek-Gläubigers beschaffen, Capitalien darzuleihen, und zwar unter folgenden näheren Bedingungen und Bestimmungen : 1) Das Capital muß wenigstens zweitausend Franken und soll höchstens die Hälfte des Werthes der Immobilien betragen, welche zum Unterpfand bestimmt werden. Industrielle Werthe sind als solche von der Hypothekargarantie ausgeschlossen. Weinberge und Wälder werden nur bis zum Betrage einer in jedem speziellen Falle festzusetzenden Summe als Garantie angenommen. 2) Die Abtragung der Schuld findet durch Jahres-Renten statt, welche neben der Verzinsung zugleich die allmählig wachsenden Tilgungs-Beträge enthalten. 3) Bleibt unverändert. 4) Die Bank ist zur Rückforderung des Capitals ohne weitere Kündigung berechtigt, wenn der Schuldner mit zwei Terminen der Jahres-Renten im Rückstande ist, oder wenn das bestellte Unterpfand die erforderliche Sicherheit für das Capital und die Nebenforderungen nicht mehr darbietet, und diese Sicherheit nicht sofort ergänzt wird. 5) und 6) bleiben unverändert. 7) Der Zinsfuß für die Darlehen und der Zinsfuß für die Obligationen werden durch die Verwaltung der Bank bestimmt. 8) Der Betrag, bis Zu welchem die Bank aus eigenen Mitteln Capitalien auf Hypotheken darzuleihen verpflichtet ist, soll den zwanzigsten Theil des eingezahlten Actien-Capitals und niemals eine Million Franken übersteigen. Die Verwaltung ist jedoch ermächtigt, diesen Betrag bis auf drei Millionen Franken zu erhöhen. In jedem Falle wächst dem festgesetzten Betrage derjenige der ausgegebenen Obligationen stets zu. 9), 10), 11) und 12) bleiben unverändert. 13) Die Bank ist berechtigt, Darlehen an Gemeinden, Corporationen und Syndikate,' auch ohne hypothekarische Sicherheit zu gewähren, und bis zum Betrage der denselben dargeliehenen Capitalien Obligationen auszugeben. Der Betrag dieser Darlehen, zusammen mit denjenigen der hypothekarischen Darlehen, soll die sub 8 festgestellten Grenzen nicht überschreiten. 14) Bon den oben festgesetzten Normen für die Behandlung der hypothekarischen Darlehen kann in einzelnen Fällen abgewichen werden, wenn die Regierung hierzu vorher ihre Einwilligung ertheilt hat." 325 Die Schlußbestimmungen des § 50, die Darlehen an ausländische Grundbesitzer betreffend, bleiben unverändert. Schließlich ertheilt die Generalversammlung einstimmig der Verwaltung die Ermächtigung, etwa von der Regierung gewünschte redaktionelle Abänderungen mit der Regierung zu vereinbaren. Die hiernach erwähnten, gegenwärtiger Urkunde beigefügten Vollmachten, sowie die Anlagen sub litteris A und B wurden von den Comparenten ne varietur paraphirt; sie werden gleichzeitig mit diesem Protokolle sowie mit den andern beigefügten Schriftstücken und Drucksachen, insofern solches durch das Gesetz erfordert ist, der Einregistrirungsformalität unterbreitet. Seitens der Aktionäre nahmen Theil an den Verhandlungen und Beschlüssen der Versammlung, außer den stimmberechtigten Mitgliedern der Verwaltung und Direktion, die Herren (Folgen die Namen der theilnehmenden Aktionäre). Worüber Urkunde u. (Folgen Abschriften der Vollmachten und die Anlagen) Für Abschrift: N a n s o n n e t , Notar. Arrêté du 7 juin 1892, concernant la destruction de l'attelabe de la vigne (Rhynchites betuli) dans la commune de Wormeldange. Beschluß vom
  23. J u n i 1892, über die Vertilgung des Nebeustechers (Rhynchites betuli) i n der Gemeinde Wormeldingen. LE MINISTRE D'ÉTAT, PRÉSIDENT DU Gouvernement ; Der Staatsminister, Präsident der Regierung ; In Erwägung, daß der Rebenstecher (Rebstichler, Cigarrenwickler) ist den letzten Jahren sehr beträchtlichen Schaden in den Weinbergen von Machthum, Ahn und Wormeldingen angerichtet hat ; In Erwägung, daß diese Verheerungen sich auch in diesem Jahre in unabsehbarem Maße zu wiederholen drohen ; Angesehen, daß es im öffentlichen Interesse liegt, die Wiederkehr so schwerer Schäden nach Kräften zu verhüten und das übrige Weingebiet des Landes zu schützen; Nach Einsicht des Gesetzes vom
  24. März 1892 über die Vertilgung landwirtschaftlich schädlicher Insekten und Kryptogamen ; Nach Einsicht des gutachtlichen Plenarbeschlusses der Großh. Weinbau-Commission vom
  25. Maid. J.; Nach Berathung der Regierung im Conseil ; Attendu que l'attelabe de la vigne de son nom vulgaire appelé «cigareur» ou «coupe-bourgeon») a causé, dans les dernières années, des dégâts considérables dans les vignes des sections de Machthum, Alin et de Wormeldange ; Attendu que les mêmes ravages menacent de se reproduire celle année sur une échelle dont il est impossible de prévoir l'étendue; Considérant qu'il est d'un intérêt général d'empêcher, dans la mesure du possible, le retour de dommages aussi graves et de préserver les autres vignes du pays; Vu la loi du 15 mars 1892, concernant la destruction des insectes et végétaux nuisibles à l'agriculture; Vu l'avis de la commission de viticulture, émis en séance plénière le 21 mai dernier ; Après délibération du Gouvernement en conseil; Arrête ; er Art. 1 . Il sera procédé cotte année à la destruction de l'attelabe de la vigne: Beschließt : Art. 1 . Es wird in diesem Jahre zur Vertilgung des Rebenstechers geschritten : 326 1° sur le territoire de la section de Machtum dans les vignes du district dit « Kummert » et des districts adjacents ; 2° sur le territoire de la section d'Ahn, dans les vignes sises aux lieux dits « Pilert, Niedert, Wackelterberg, Moselermorgen» et dans les cantons avoisinants ; 3° sur le territoire de la section de Wormeldange aux lieux dits «Pilert, Niedert, Elterberg, Strengt» et autres vignes contaminées. 1° auf der Gemarkung von Machthum, in den Weinbergen des Distriktes «Kummert» und den anstoßenden Lagen ; 2° auf der Gemarkung der Sektion Ahn, in den Weinbergen, Ort genannt «pilert», «Niedert», «Wackelterberg», «Moselermorgen» und den angrenzenden Lagen; 3° auf der Gemarkung der Sektion Wormeldingen, i n den Lagen genannt «Pilert», «Niedert», «Elterberg», «Strengt» und sonstigen verseuchten Weinbergen. Art.
  26. Les mesures de destruction seront les suivantes : 1° dès la publication du présent arrête, les vignerons intéressés ramasseront ou feront ramasser les insectes à l'état parfait. Ce travail sera fait de préférence de grand matin ou vers le soir. Les insectes seront écrasés sur place ou détruits à domicile avec de l'eau bouillante. Art.
  27. Diese Vertilgung ist folgendermaßen vorzunehmen : 1° Gleich bei Bekanntgebung gegenwärtigen Beschlusses haben die betheiligten Winzer die Käfer zu sammeln oder sammeln zu lassen. Diese Arbeit soll vorzugsweise des Morgens in der Frühe oder gegen Abend vorgenommen werden. Die Käfer sind an Ort und Stelle zu zerdrücken oder zu Hause mittelst kochenden Wassers zu tödten. 2° Je von fünf zu fünf Tagen und bis Ende des Monats J u l i sind die Wickel (Cigarren) zu sammeln und am nämlichen Tage an den Bürgermeister, den betreffenden Schössen oder an die hierzu bezeichnete Person abzuliefern. Die Wickel müssen sofort verbrannt werden. Vorstehende Maßnahme bezieht sich auch auf die Wickel, welche an den Obstbäumen (Birnbäumen u.) in den Weinbergen oder an den durch diese führenden Wege vorgefunden werden. Art.
  28. Während der angegebenen Zeit findet jeden sechsten Tag ein Begang der Weinberge durch die Beamten der Lokal- oder allgemeinen Polizei statt. Art.
  29. Diese Beamten stellen die Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften vorst. Art. 2 fest und errichten gegen die Uebertreter Protokoll, welches dem öffentlichen Ministerium beim zuständigen Polizeigericht Übermacht wird. 2° De cinq en cinq jours, et jusqu'à la lin du mois de juillet, on recueillera les feuilles roulées (cigares) pour les livrer, le soir du même jour, au bourgmestre, à l'échevin ou à la personne qui aura été désignée à cette fin. Ces fouilles seront brûlées sur le champ. La mesure qui précède est applicable également aux feuilles roulées trouvées sur les arbres fruitiers (poiriers et autres), épars ou plantés le long des chemins dans les dites vignes. Art.
  30. Pendant la période ci-dessus indiquée la visite dos vignes se fera, chaque sixième jour, par les agents de la police locale ou générale. Art.
  31. Ces agents rechercheront et constateront les infractions aux prescriptions de l'art. 2 du présent arrêté. Ils dresseront à charge des contrevenants procès-verbal qu'ils transmettront à l'officier du ministère public près le tribunal de police qui devra connaître de l'infraction. Art.
  32. Les contrevenants aux prescriptions de l'art. 2 de l'arrêté encourront les peines por- Art.
  33. Uebertretungen gegen Art. 2 des Beschlusses verfallen den unter Art. 3 des Gesetzes 327 tées par l'art. 3 de la loi du 15 mars 1892, concernant la destruction des insectes et des végétaux nuisibles à l'agriculture. Il appartiendra au juge de statuer conformément aux dispositions de l'art. 4 de la dite loi. vom
  34. März 1692, betreffend die Vertilgung landwirthschaftlich schädlicher Insekten und Pflanzen, vorgesehenen Strafen. Dem Richter steht es zu, gemäß den Vorschriften des Art. 4 bes. Gesetzes zu verfahren. Art.
  35. Le présent arrêté sera inséré au Mémorial. Il sera en outre affiché et publié de la manière usitée dans les communes intéressées. Art.
  36. Gegenwärtiger Beschluß soll in's „Memorial" eingerückt und ferner durch Ausruf und Anschlag in den betheiligten Gemeinden bekannt gemacht werden. Luxembourg, le 7 juin
  37. Luxemburg, den
  38. Juni
  39. Le Ministre d'État, Président du Gouvernement, EYSCHEN. Avis. — Postes et télégraphes. Il résulte d'une communication du Conseil fédéral suisse, du 19 mai dernier, que 1° le ministre de la Grande-Bretagne à Vienne a signé, au nom du Canada, la convention postale universelle, ainsi que le protocole final et le règlement de détail et d'ordre pour l'exécution de cette convention ; 2° la république de l'Équateur, ainsi que les colonies britanniques de l'Australasie suivantes : Victoria, Australie méridionale, Queensland et Nouvelle-Zélande, sont entrées dans l'Union postale ; 3° l'Italie et les Pays-Bas, ces derniers à l'exclusion expresse des colonies néerlandaises, ont adhéré à l'arrangement concernant l'intervention de la poste dans les abonnements aux journaux et publications périodiques ; 4° la république de St-Domingue a déclaré accepter tous les actes conclus au congrès postal de Vienne. Luxembourg, le 3 juin
  40. Le Directeur général des finances, M. MONGENAST. Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Eyschen. Bekanntmachung. — Post- u. Telegraphenwesen. Aus einer Mittheilung des Schweizerischen Bundesraths vom
  41. Mai 1892 erhellt, daß 1° der britische Gesandte zu Wien im Namen Canadas den Weltpostvertrag, sowie das Schlußprotokoll und das Ausführungs Reglement zu diesem Vertrag unterzeichnet hat ; 2° die Republik E c u a d o r , sowie die folgenden britischen Colonien Australasiens : Victoria, Süd-Australien, Queensland und Neuseeland dem Weltpostverein beigetreten sind; 3° Italien und die Niederlande, letztere mit ausdrücklichem Ausschluß der niederländischen Colonien, der Uebereinkunft, betreffend die Vermittlung der Post beim Bezuge von Zeitungen und Zeitschriften, beigetreten sind; 4° die Republik San Domingo alle auf dem Postkongreß zu Wien abgeschlossenen Verträge anzunehmen erklärt hat. Luxemburg, den
  42. Juni
  43. Der General-Director der Finanzen, M. Mongenast. 328 Chemins de fer Guillaume-Luxembourg. — Recettes des lignes du Grand-Duché. 170 kilom.*) RECETTES. Voyageurs. Marchandises, Recettes diverses. Recettes totales. 635,000 00 593,750 00 38,750 00 45,000 00 738,750 00 705,625 00 Du 1er au 31 janvier 1892 1891 63,000 00 66,875 00 Différence en faveur de 1892 1891 1,875 00 41,250 00 33,125 00 6,250 00 Produit kilométrique correspondant à 1892 fr. 52,147
  44. 1891 fr. 49,808
  45. *) Les produits des embranchements de Bettembourg-Dudelange et du bassin de Rumelange, ainsi que celui de la ligne d'Esch-Redange située dans le Grand-Duché, ne sont pas compris dans les recettes. Chemins de fer et minières Prince-Henri. — Recettes des lignes. (1 e r et 2° réseau.) Longueur en exploitation : 167 kilomètres. Marchandises. Voyageurs. RECETTES. Recettes diverses. Recolles totales. fr. fr. Du 1er au 31 janvier Du 1er janvier au 1892 *) Du 1er au 31 janvier 1892 1891 19,930 83 18,380 80 225,331 36 201,981 15 1,525 94 418 04 246,588 13 220,809 99 1892 1891 1,550 03 23,350 21 877 90 25,778 14 Différence en faveur de fr. 19,950 83 Produit kilométrique correspondant à *) Recettes arrêtées fr. 225,331 36 1,325 91 246,588 13 1892 fr. 17,385 50, soit par jour-kilomètre fr. 47,
  46. 1891 16,148 18, fr. 41,
  47. au… Chemins de fer secondaires. — Lignes de Luxembourg-Mondorf-Remich et de Cruchten-Larochette. Longueur en exploitation : 41 kilomètres. RECETTES. Voyageurs. Du 1 er au 31 janvier. 1892 1891 5,324 80 5,183 00 Différence en faveur de 1802 1891 141 80 Marchandises. 2,280 05 2,589 05 Recettes diverses. 381 30 381 30 309 00 1892 fr. 2,337 4 1 . Produit kilométrique correspondant à 1891 fr. 2,386
  48. Luxbg. Impr. Lib. d.I.C.B. Bück, L.Bück,Succ. Recettes totales. 7,986 15 8,153 35 167 20

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