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Arrêté grand-ducal du 15 septembre 1902, portant approbation et publication de l'arrangement signé le 20 août 1902, au sujet du service postal entre l

969 MÉMORIAL Memorial DU des Grand-Duché de Luxembourg. Samedi, 20 septembre 1902. Großherogthums Luxemburg N° 67. Samstag, 20. September 1902 Arrêté grand-ducal du 15 septembre 1902, portant approbation et publication de l'arrangement signé le 20 août 1902, au sujet du service postal entre le Grand-Duché et l'Allemagne. Großh Beschluß vom 15 September 1902, wodurch das am 20. August 1902 abgeschlossene Uebereinkommen über den Postverkehr zwischen Luxemburg und Deutschland genehmigt und veröffentlicht wird. Nous ADOLPHE, par la grâce de Dieu, Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau, etc., etc., etc. ; Wir Adolph, von Gottes Gnaden, Goßherzog von Luxemburg, Herzog von Nassau, u., u., u.; Vu l'arrangement signé à Berlin le 20 août 1902 entre l'administration des postes du GrandDuché et l'administration des postes de l'Empire d'Allemagne, au sujet du service postal entre les deux pays ; Vu l'art. 21 de la convention générale de l'Union postale universelle signée à Washington le 15 juin 1897, approuvée en vertu de l'art. 2 de la loi du 14 février 1892 ; Nach Einsicht des am 20. August 1902 in Berlin unterzeichneten Uebereinkommens zwischen der Großherzoglichen Postverwaltung und der Kaiserlich-Deutschen Reichs-Postverwaltung, den Postverkehr zwischen beiden Ländern betreffend ; Sur le rapport de Notre Ministre d'État, président du Gouvernement, et de Notre Directeur général des finances, et après délibération du Gouvernement en conseil ; Auf den Bericht Unseres Staatsministers, Präsidenten der Regierung, und Unseres GeneralDirectors der Finanzen, und nach Berathung der Regierung im Conseil; Avons arrêté et arrêtons : Haben beschlossen und beschließen: Art. 1 . L'arrangement prémentionné est approuvé et sera publié au Mémorial, pour être exécuté et observé dans le Grand-Duché à partir du 1 e r octobre 1902. Art. 1 . Vorerwähntes Uebereinkommen ist genehmigt und soll durch's „Memorial" veröffentlicht werden, um im Großherzogthum vom 1. Oktober ab ausgeführt und befolgt zu werden. Art. 2. Notre Ministre d'État, président du Gouvernement, et Notre Directeur général des Art. 2. Unser Staatsminister, Präsident der Regierung, und Unser General-Director der Finan- er Nach Einsicht des Art. 21. des allgemeinen Weltpostvertrages von Washington, vom 15. Juni 1897, genehmigt auf Grund von Art. 2 des Gesetzes vom 14. Februar 1892; 970 finances sont chargés, chacun en ce qui le concerne de l'exécution du présent arrêté. Château de Hohenbourg, le 15 septembre 1902. Pour le Grand-Duc: Son Lieutenant-Représentant, GUILLAUME, Grand-Duc Héréditaire. Le Ministre d'État, Président du Gouvernement, EYSCHEN. Le Directeur général des finances, M. MONGENAST. zen sind, ein Jeder insofern es ihn betrifft, mit der Ausführung dieses Beschlusses beauftragt. Schloß Hohenburg, den 15. September 1902. Für den Großherzog: Dessen Statthalter, Wilhelm, Erbgroßherzog. Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Eyschen. Der General-Director der Finanzen, M. Mongenast. Uebereinkommen. In Ausführung des Art. 21 des Weltpostvertrags, wonach den vertragschließenden Theilen die Befugnis zusteht, behufs Herabsetzung der Taxen oder jeder anderen Verbesserung des Postverkehrs Verträge neu zu schließen sowie engere Vereine neu zu gründen, haben sich die Unterzeichneten vorbehaltlich der Genehmigung über folgende Bestimmungen geeinigt. Art. 1. — Für Briefsendungen aus Deutschland nach Luxemburg oder umgekehrt aus Luxemburg nach Deutschland gelten folgende Portosätze: Richtung Richtung aus Deutschland aus Luxemburg nach Luxemburg. nach Deutschland.

  1. a)für Briefe: frankirt: bis 20 Gramm einschließlich. 10 Pfg. 12½ Ct. über 20 Gramm bis zum Meistgewichte von 250 Gr. einschließlich 20 Pfg. 25 Ct. unfrankirt: bis 20 Gramm einschließlich 25 Ct. 20 Pfg über 20 Gr. bis zum Meistgewichte von 250 Gr. einschließlich 37½ Ct. 30 Pfg
  2. b)für Postkarten: einfach: frankirt 5 Ct. 5 Pfg. unfrankirt 10 Ct. 10 Pfg. mit Antwort 10 Pfg. 10 Ct.
  3. c)für Drucksachen: bis 50 Gramm einschließlich 3 Pfg. 4 Ct. über 50 Gramm bis 100 Gramm einschließlich 6 Ct. 5 Pfg. 100 250 10 Pfg. 12½ Ct. 250 500 20 Pfg. 25 Ct. 500 1 Kilogr. 30 Pfg. 37½ Ct.
  4. d)für Waarenproben: bis 250 Gramm einschließlich 10 Pfg. 12½ Ct. über 250 Gramm bis 350 Gramm einschließlich 20 Pfg. 25 Ct. 971
  5. e)für Geschäftspapiere und für zusammengepackte Gegenstände (Drucksachen, Waarenproben, Geschäftspapiere): bis 250 Gramm einschließlich 12½ Ct. 10 Pfg. über 250 Gramm bis 500 Gramm einschließlich 25 Ct. 20 Pfg. 500 1 Kilogr. 30 Pfg. 37½ Ct. Unzureichend frankirte Briefe werden wie unfrankirte Briefe taxirt, doch wird der Werth der vom Absender verwendeten Postwertzeichen nach Umrechnung in die Währung des Bestimmungslandes (Umrechnungsverhältnis: 80 Pfg. = 100 Ct.) von dem im Bestimmungslande für unfrankirte Briefe geltenden Porto in Abzug gebracht. Jede Verwaltung ist berechtigt, die hiernach für unzureichend frankirte Briefe vom Empfänger einzuziehenden Portobeträge auf volle Pfennig- bezw. Centimes-Summen nach oben abzurunden. Art. 2. — Postkarten mit Bilderschmuck und Aufklebungen auf der Rückseite sind im Verkehre Zwischen Deutschland und Luxemburg insoweit zulässig, als dadurch die Eigenschaft des Versendungsgegenstandes als offene Postkarten nicht beeinträchtigt wird und die aufgeklebten Zettel u.s.w. der ganzen Fläche nach befestigt sind. Waarenproben und ähnliche Gegenstände den Postkarten beizufügen oder an ihnen zu befestigen, ist nicht g e s t a t t e t . Für die bei Bücherzetteln zugelassenen handschriftlichen Vermerke gelten im Verkehre zwischen Deutschland und Luxemburg die inneren Bestimmungen des Aufgabegebiets. Aenderungen in diesen Bestimmungen werden sich die deutsche Reichspostverwaltung und die luxemburgische Postverwaltung gegenseitig mittheilen. Art. 3. — In allen im Vorstehenden nicht erwähnten Beziehungen gelten für die zwischen Deutschland und Luxemburg auszutauschenden Briefsendungen die Vorschriften des jeweiligen Weltpostvertrags und der zugehörigen Vollzugsordnung. Art. 4. — Das gegenwärtige Uebereinkommen tritt am 1. Oktober 1902 in Kraft. Es ist jeder Zeit mit einjähriger Frist kündbar. Zu Urkund dessen haben die Vertreter beider Verwaltungen dieses Uebereinkommen in doppelter Ausfertigung unterschrieben. Berlin, den 20. August 1902. Für die Großherzoglich-Luxemburgische Postverwaltung, (gez.) M o n g e n a s t . Für die Kaiserlich-Deutsche Reichs-Postverwaltung, (gez.) Neumann. Arrêté grand-ducal du 15 septembre 1902, portant approbation et publication de la convention signée le 20 août 1902 au sujet du service de la correspondance téléphonique entre le GrandDuché et l'Allemagne. Nous ADOLPHE, par la grâce de Dieu, Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau, etc., etc., etc. ; Großh. Beschluß vom 15. September 1902, wodurch das am 20. August 1902 unterzeichnete Uebereinkommen über den Fernsprechverkehr zwischen Luxemburg und Deutschland genehmigt und veröffentlicht wird. Vu l'arrangement qui a été signé à Berlin, le 20 août 1902, pour régler le service de la correspondance téléphonique entre le GrandDuché de Luxembourg et l'Empire d'Allemagne ; Nach Einsicht des am 20. August 1902 zu Berlin unterzeichneten Uebereinkommens wegen Regelung des Fernsprechverkehres zwischen dem Großherzogthum und dem Deutschen Reiche; Wir A d o l p h , von Gottes Gnaden, Großherzog von Luxemburg, Herzog von Nassau, u., u., u.; 972 Vu les lois des 19 mai 1881 (art. 10) et 20 février 1884, concernant le service télégraphique et téléphonique ; Vu l'art. 17 de la convention télégraphique internationale de St Petersbourg du 10-22 juillet 1875 Sur le rapport de Notre Ministre d'État, président du Gouvernement, et de Notre Directeur général des finances, et après délibération du Gouvernement en conseil ; Avons arrêté et arrêtons : er Nach Einsicht der Gesetze vom 19. Mai 1885 (Art. 10) und 20. Februar 1884, das Telegraphen- und Telephonwesen betreffend; Nach Einsicht des Art. 17 des internationalen Telegraphen-Vertrages von St. Petersburg vom 10.—22. J u l i 1875; Auf den Bericht Unseres Staatsministers, Präsidenten der Regierung, und Unseres GeneralDirectors der Finanzen, und nach Berathung der Regierung im Conseil; Haben beschlossen und beschließen: Art. 1 . L'arrangement prémentionné est approuvé et sera publié au Mémorial, pour être executé et observé dans le Grand-Duché. Art. 1. Vorerwähntes Uebereinkommen ist genehmigt und soll durch's „Memorial" veröffentlicht werden, um im Großherzogthum ausgeführt und befolgt zu werden. A r t . 2. Notre Ministre d'État, président du Gouvernement; et Nôtre Directeur général des finances sont chargés, chacun en ce qui le concerne, de l'exécution du présent arrêté. Art. 2. Unser Staatsminister, Präsident der Regierung, und Unser General-Director der Finanzen sind, ein Jeder insofern es ihn betrifft, mit der Ausführung dieses Beschlusses beauftragt. Château de Hohenbourg, le 15 septembre 1902. Pour le Grand-Duc : Son Lieutenant-Représentant, GUILLAUME, Grand-Duc Héréditaire. Le Ministre d'État, Président du Gouvernement, EYSCHEN. Le Directeur -général des finances, M. MONGENAST. Schloß Hohenburg, den 15. September 1902. Für den Großherzog: Dessen Statthalter, Wilhelm, Erbgroßherzog. Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Eyschen. Der General-Director der Finanzen, M. M o n g e n a s t . Uebereinkommen Auf Grund des Art. 17 des zu St. Petersburg abgeschlossenen internationalen Telegraphenvertrages vom 22. J u l i 1875 haben die Unterzeichneten, in der Absicht, den Fernsprechverkehr zwischen Luxemburg und Deutschland zu regeln, vorbehaltlich der Genehmigung folgendes Uebereinkommen getroffen. Art. 1. — Der Fernsprechverkehr zwischen den beiden Staaten wird durch Leitungen sichergestellt, deren Durchmesser, Leistungsfähigkeit und Isolirung den Bedingungen, unter welchen sich der Fernsprechverkehr abwickeln soll, entsprechen. Diese Leitungen werden so angeordnet, daß die Wirkungen der Induktion so viel als möglich vermieden werden. Jede Verwaltung läßt auf ihre Kosten die Fernsprechlinien für ihr eigenes Gebiet errichten und unterhalten. 973 Die Ferngespräche können von oder nach öffentlichen Fernsprechstellen und Theilnehmerstellen geführt werden. Art. 2. — Wenn nicht im gegenseitigen Einvernehmen eine andere Bestimmung getroffen wird, sind die für den Fernsprechverkehr besonders hergestellten Leitungen ausschließlich für diesen Dienst zu verwenden. Insoweit die Leitungen durch den wechselseitigen Verkehr nicht voll in Anspruch genommen werden, können sie für den Fernsprechverkehr zwischen inländischen in die Leitung eingeschalteten Orten mitbenutzt werden; jedoch darf der wechselseitige Verkehr dadurch keine Beeinträchtigung erfahren. Wenn für den wechselseitigen Verkehr Leitungen des inländischen Verkehrsmit Verwendung finden, so genießen die internationalen Gespräche auf diesen den Vorrang vor den inländischen Gesprächen. Art. 3. — Als Einheit sowohl für die Gebührenerhebung als auch für die Dauer der Verbindungen gilt das Gespräch von drei Minuten. Art. 4. — Denselben beiden Korrespondenten dürfen mehr als zwei auf einander, folgende Gespräche nur dann bewilligt werden, wenn andere Gesprächsmeldungen weder vor noch während dieser zwei Gespräche erfolgt sind. Art. 5. — Die Gebühr ist von dem zu entrichten, welcher die Verbindung verlangt Sie beträgt für ein Gespräch von nicht mehr als drei Minuten Dauer bei einer Entfernung nach, der Luftlinie bis zu 100 km einschließlich 1 M 500 1 M . 50 Pf. 1000 2 M. von mehr als 1000 km 2 M . 50 Pf. Für dringende Gespräche, die den Vorrang vor gewöhnlichen Gesprächen genießen, wird die dreifache Gebühr erhoben. Von jedem gewöhnlichen Gespräch erhält Luxemburg einen Antheil von 50 Pf., von jedem dringenden Gespräch einen solchen von 1 M . 50 Pf.; der Rest fällt an Deutschland. Für Luxemburg werden sämmtliche Entfernungen von der Vermittelungsanstalt in der Stadt Luxemburg ab berechnet. Art. 6. — D i e Verwaltungen bestimmen im gegenseitigen Einvernehmen die einzelnen Leitungen für die internationalen Gespräche, die zum Sprechverkehr zuzulassenden Orte und die Dienststunden, innerhalb welcher Gespräche geführt werden können. Art. 7. — Die Verwaltungen können im gegenseitigen Einvernehmen für den Fernsprechverkehr zwischen beiden Staaten die Gebühren für die Nachtzeit ermäßigen und ein Abonnement für bestimmte Zeiten während der Nacht einführen. Art. 8. — Die Einnahmen aus dem Fernsprechverkehr bilden den Gegenstand einer besonderen, von der Abrechnung über Telegraphengebühren unabhängigen Abrechnung. Art. 9. — Im gegenseitigen Einvernehmen kann auf den Ferusprechlinien der beiden Verwaltungen ein Durchgangsverkehr mit Nachbarländern eröffnet werden. Art. 10. — Gemäß Art. 8 des internationalen Telegraphenvertrages von St. Petersburg 974 behält sich jede Verwaltung das Recht vor, den Fernsprechdienst ganz oder theilweise einzustellen, ohne zu irgend einer Entschädigung verpflichtet zu sein. Art. 1 1 . — Die Verwaltungen übernehmen in Bezug auf den internationalen Fernsprechdienst keinerlei Verantwortlichkeit. Art. 12. — Die Bestimmungen des gegenwärtigen Abkommens werden durch eine Dienstordnung vervollständigt, welche im gegenseitigen Einvernehmen zwischen beiden Verwaltungen festgestellt wird. Art. 13. — Das gegenwärtige Abkommen wird an einem von beiden Verwaltungen zu bestimmenden Tage in Vollzug gesetzt werden, sobald nach der besonderen Gesetzgebung jeder der beiden Staaten alle Bedingungen seiner Gültigkeit erfüllt sind. Es ist jederzeit mit einjähriger Frist kündbar. Zu Urkund dessen haben die Vertreter beider Verwaltungen dieses Nebereinkommen in doppelter Ausfertigung unterschrieben. Berlin, den 20. August 1902. Für die Großherzoglich-Luxemburgische Telegraphenverwaltung. (gez.) Mongenast. Für die Kaiserlich-Deutsche Telegraphenverwaltung. (gez.) S y d o w . Arrêté grand-ducal du 15 septembre 1902, portant Großh. Beschluß vom 15. September 1902, betreffend das Einfuhrverbot von frischem interdiction de l'importation de viandes fraîches oder zubereitetem Fleisch, bei welchem cheou préparées additionnées de substances chimische Substanzen angewendet sind. miques Nous ADOLPHE, par la grâce de Dieu, Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau, etc., etc., etc. Wir Adolph, von Gottes Gnaden, Großherzog von Luxemburg, Herzog von Nassau, u., u., u. Vu la loi du 12 août 1875; Sur le rapport de Notre Directeur général des finances et après délibération du Gouvernement en conseil ; Nach Einsicht des Gesetzes vom 12. August 1875; Auf den Bericht Unseres General-Directors der Finanzen und nach Berathung der Regierung im Conseil; Avons arrêté et arrêtons : Art. 1 er . A partir du 1 e r octobre 1902 il est interdit, jusqu'à disposition ultérieure, d'introduire de l'étranger de la viande à laquelle il aura été ajouté une ou plusieurs des substances désignées ci-après : L'acide borique et ses sels ; l'aldehyde formique ; les hydrates et les carbonates des alcalis et des alcalis terreux ; l'acide sulfureux et ses sels ainsi que les hyposulfites ; Haben beschlossen und beschließen: Art. 1. Vom 1. Oktober 1902 ab ist es bis auf Weiteres verboten, aus dem Auslande Fleisch einzuführen, bei welchem einer oder mehrere der nachbezeichneten Stoffe angewendet worden sind, nämlich: Borsäure und deren Salze; Formaldehyd; Alkali- und Erdalkali-Hydroxyde und Karbonate; Schweflige Säure und deren Salze sowie unterschwefligsaure Salze; 975 l'acide fluorhydrique et ses sels ; l'acide salicylique et ses combinaisons ; les chlorates. I l en est de même pour les viandes préparées contenant de ces substances ainsi que pour les viandes fraîches ou préparées teintes au moyen d'une matière colorante quelconque ; il est cependant fait exception à l'égard de la margarine lorsqu'elle n'est colorée qu'en jaune. Fluorwasserstoff und dessen Salze; Salicylsäure und deren Verbindungen Chlorsaure Salze. Dasselbe gilt für die solche Stoffe, enthaltenden Fleischzubereitungen, sowie für das mittelst Farbstoffe jeder Art gefärbte Fleisch und die auf diese Weise gefärbten Fleischzubereitungen, jedoch nicht für Margarine, wenn bei dieser nur Gelbfärbung vorliegt. Art. 2. Notre Directeur général des finances est chargé de l'exécution du présent arrêté. Il est autorisé à consentir, à cette interdiction, des exceptions plus étendues en concordance avec les dispositions afférentes existant dans d'autres pays de l'Union douanière. Art. 2. Unser General-Director der Finanzen ist mit der Ausführung dieses Beschlusses beauftragt. Derselbe ist ermächtigt, weitere Ausnahmen von diesem Verbote in Uebereinstimmung mit den bezüglichen in anderen Ländern des Zollvereins geltenden Bestimmungen zu gestatten. Château de Hohenbourg, le 15 septembre 1902. Pour le Grand-Duc : Son Lieutenant-Représentant, Schloß Hohenburg, den 15. September 1902 Für den Großherzog, Dessen Statthalter, Wilhelm, Erbgroßherzog. GUILLAUME. Grand-Duc Héréditaire. Le Directeur général des finances, M. MONGENAST. Der General-Director der Finanzen. M. M o n g e n a s t . Arrêté grand-ducal du 15 septembre 1902, concernant l'interdiction d'additionner aux viandes fraîches ou préparées certaines matières chimiques. Großh. Beschluß vom 15. September 1902, wodurch der Zusatz bestimmterchemischerStoffe zu frischem oder zubereitetem Fleisch verboten wird. Nous ADOLPHE, par la grâce de Dieu, Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau, etc., etc., etc.; Vu l'art. 1 e r de la loi du 18 septembre 1892, concernant le contrôle des denrées alimentaires; Wir A d o l p h , von Gottes Gnaden, Großherzog von Luxemburg, Herzog von Nassau, u., u:, u.; Nach Einsicht des Art. 1 des Gesetzes vom 18. September 1892, betreffend die Kontrolle der Lebensmittel; Auf den Bericht Unseres General-Directors der öffentlichen Arbeiten-und nach Berathung der Regierung im Conseil; Sur le rapport de Notre Directeur général des travaux publics et après délibération du Gouvernement en conseil ; Avons arrêté et arrêtons : er Haben beschlossen und er Art. 1 . Il est interdit, à partir du 1 octobre 1902, d'ajouter aux viandes fraîches ou préparées, destinées à l'alimentation humaine, une ou plusieurs des substances désignées ci-après : l'acide borique et ses sels ; beschließen. Art. 1. V o m . 1 . Oktober 1902 ab. ist es verboten, frischem oder zubereitetem Fleisch. welches Menschen als Nahrung dienen soll, eitlen oder mehrere der nachbezeichneten Stoffe beizumengen: Borsäure und deren Salze; 976 l'aldehyde formique ; les hydrates et les carbonates des alcalis et les alcalis terreux ; l'acide sulfureux et ses sels ainsi que les hyposulfites ; l'acide fluorhydrique et ses sels ; l'acide salicylique. et ses combinaisons ; les chlorates. I l est également interdit d'ajouter aux viandes fraîches ou préparées une matière colorante quelconque ; il n'est fait exception que pour les matières destinées à colorer en jaune la margarine. Formaldehyd; Alkali- und Erdalkali-Hydroxyde und -Karbonate; Schweflige Säure und deren Salze, sowie unterschwefligsaure Salze; Fluorwasserstoff und dessen Salze; Salicylsäure und deren Verbindungen; Chlorsaure Salze Ferner ist es untersagt, frischem oder zubereitetem Fleisch Farbstoffe beizumengen, mit Ausnahme der Margarine, wenn diese gelb gefärbt werden soll. Art. 2. Les infractions aux dispositions qui précèdent seront punies des peines prévues par la loi du 6 mars 1818, sans préjudice de l'application des peines plus fortes établies par d'autres lois répressives. Art. 2. Zuwiderhandlungen gegen vorstehende Bestimmungen werden mit den durch das Gesetz vom 6. März 1818 angedrohten Strafen geahndet, unbeschadet der durch andere Spezialgesetze vorgesehenen strengeren Strafen. Art. 3. Notre Directeur général des travaux publics est chargé de l'exécution du présent arrêté, qui sera inséré au Mémorial. Art. 3. Unser General-Director der öffentlichen Arbeiten ist mit der Ausführung dieses im „Memorial" zu veröffentlichenden Beschlusses beauftragt. Château de Hohenbourg, le 15 septembre 1902. Pour le Grand-Duc : Son Lieutenant-Représentant, GUILLAUME, Grand-Duc Héréditaire. Le Directeur général des travaux publics, CH. RISCHARD. Schloß Hohenburg, den 15. September 1902. Für den Großherzog: Dessen Statthalter, Wilhelm, Erbgroßherzog. Der General-Director der öffentlichen Arbeiten, K. R i s c h a r d . Avis. — Jurys d'examen. Bekanntmachung. — Prüfungsjurys. Par arrêté grand-ducal du 15 septembre ct., ont été nommés membres des jurys d'examen pour la collation des grades pendant l'année 1902-1903 : Durch Großh, Beschluß vom 15. September ct. sind zu Mitgliedern der Prüfungsjurys für die Verleihung der Grade während des Jahres 1902—1903 ernannt worden: I. Pour la philosophie et les lettres ; I. Für Philosophie und Philologie:
  6. a)membres effectifs : MM. Henrion, conseila) zu Mitgliedern: die H H . Henrion, Reler de Gouvernement ; Gredt, directeur du gierungsrath; G r e d t , Direktor am Gymnasium gymnase de l'Athénée ; Schaack, Herchen, Jacdes Athenäums; Schaack, Herchen und Jak. ques Schmitz, professeurs au même établisseSchmitz, Professoren an derselben Anstalt; ment ; 977
  7. b)membres suppléants : MM. van Werveke, professeur à l'école industrielle et commerciale ; Tibesar et Martin d'Huart, professeurs au gymnase de l'Athénée. II. Pour les sciences physiques et mathématiques :
  8. a)membres effectifs: MM. Philippe, professeur au gymnase de l'Athénée ; Fr. de Colnet, conseiller à la Chambre des comptes ; Mathias Thill, professeur à l'école industrielle et commerciale ; Wengler, professeur au gymnase d'Echternach, et Soisson, professeur à l'école industrielle et commerciale ;
  9. b)membres suppléants : MM. de Waha et Heuertz, professeurs à l'école industrielle et commerciale, et Hoffmann, professeur au gymnase de Diekirch. III. Pour les sciences naturelles :
  10. a)membres effectifs: MM. Mullendorff, directeur du gymnase de Diekirch ; de Waha et Em. d'Huart, professeurs à l'école industrielle et commerciale ; Klein, professeur au gymnase de Diekirch, et Faber, professeur à l'école industrielle et commerciale ;
  11. b)membres suppléants : MM. Mathias Thill et Petry, professeurs à l'école industrielle et commerciale, et A. Biver, docteur en sciences naturelles à Ettelbruck. IV. Pour le droit :
  12. b)zu Ergänzungsmitgliedern: die HH. v a n W e r v e k e , Professor an der Industrie- und Handelsschule; T i b e s a r und Martin d ' H ü a r t , Professoren am Gymnasium des Athenäums. II. Für die physikalischen u n d mathematischen Wissenschaften:
  13. a)zu Mitgliedern: die HH P h i l i p p e , Professor am Gymnasium des Athenäums; Fr. de Colnet, Nach an der Nechnungskammer; Math. ThilI, Professor an der Industrie-und Handelsschule; W e n g l e r , Professor am Gymnasium zu Echternach, und S o i s s o n , Professor an der Industrie- und Handelsschule;
  14. b)zu Ergänzungsmitgliedern: die HH. de W a h a und H e u e r t z , Professoren an der Industrie- und Handelsschule, und H o f f m a n n , Professor am Gymnasium zu Diekirch. III. F ü r d i e N a t u r w i s s e n s c h a f t e n :
  15. a)zu Mitgliedern: die HH. Müllendorff, Direktor des Gymnasiums zu Diekirch; de W a h a und Emil d'Hüart, Professoren an der Industrie- und Handelsschule; Klein, Professor am Gymnasium zu Diekirch, und F a b e r , Professor an der Industrie- und Handelsschule;
  16. b)zu Ergänzungsmitgliedern : die HH. Mathias Thill und Petry, Professoren an der Industrie- und Handelsschule, und A. B i v e r , Doktor der Naturwissenschaften zu Ettelbrück. IV. F ü r d a s Rechtsstudium:
  17. a)membres effectifs : MM. Thorn, procureur
  18. a)zu Mitgliedern: die HH. Thorn, Genegénéral d'Etat ; J. Rischard, vice-président de ral-Staatsanwalt; Jos. R i s c h a r d , Vice-Präsila Cour supérieure de justice ; P. Ulveling, pré- dent des Obergerichtshofes; P. Ulveling, sident du tribunal d'arrondissement à Luxem- Präsident des Bezirksgerichtes zu Luxemburg; bourg; Velter, procureur d'Etat à Luxembourg; Velter, Staatsanwalt zu Luxemburg, und Ad. Adolphe Schmit, avocat-avoué à Luxembourg ; S c h m i t , Advokat-Unwalt zu Luxemburg;
  19. b)membres suppléants : MM. Risch, avocatd) zu Ergänzungsmitgliedern: die HH. Risch, avoué à Luxembourg ; Arendt, et Glœsener, con- Advokat-Anwalt zu Luxemburg; A r e n d t und seillers près la Cour supérieure de justice. G l ä s e n e r , Obergerichtsräthe. V. Pour le notariat :
  20. a)membres effectifs : MM. Salentiny, notaire à Ettelbruck ; Hemmer, notaire à Cap ; Hamelius, directeur du Crédit foncier et de la caisse d'é- V. Für das Notariat:
  21. a)zu Mitgliedern: die HH. Salentiny, Notar zu Ettelbrück; H e m m e r , Notar zu Cap; H a m e l i u s , Director der Grundcredit-Anstalt 67a 978 pargne à Luxembourg ; Velter, notaire à Dalheim ; Gruber, notaire à Eich ;
  22. b)membres suppléants: MM. Phil. Bech et Jos. Neumam, avocats-avoués à Luxembourg, et Ransonnet, notaire à Luxembourg. und der Sparkasse zu Luxemburg; Velter, Notar zu Dalheim, und G r u b e r , Notar zu, Eich;
  23. b)zu Ergänzungsmitgliedern: die HH, Phil. Bech und Jos. N e u m a n , Advokat-Anwälte zu Luxemburg, und R a n s o n n e t , Notar zu Luxemburg. VI. Pour la médecine :
  24. a)membres effectifs : MM. Fonck, président du Collège médical à Luxembourg ; Klein, médecin à Mondorf-les-Bains ; Flesch, vice-président du Collège médical à Rumelange ; Pierre Metzler, médecin-inspecteur à Esch-s/Alz., et Praum, médecin-directeur de l'institut bactériologique à Luxembourg;
  25. b)membres suppléants : MM. Feltgen (père), médecin à Luxembourg ; Alesch, médecin-inspecteur à Luxembourg ; Weber, médecin à Eich. VII. Pour la médecine-vétérinaire:
  26. a)membres effectifs : les médecins-vétérinaires, MM. Wolff de Diekirch, Siegen de Luxembourg, Neyen de Remich, Diederich de Luxembourg, et Ries d'Ettelbruck ;
  27. b)membres suppléants : les médecins-vétérinaires, MM. Bourg de Mersch, Krombach de Redange, et Hoffmann d'Esch s/Alz. VIII. Pour la pharmacie .
  28. a)membres effectifs : MM. Schottes, médecininspecteur à Diekirch ; Edmond Knaff, médecin et membre du Collège médical à Grevenmacher ; Aschmann, professeur à l'école agricole d'Ettelbruck ; Schrœll (père), pharmacien à Rumelange ; Gusenburger, pharmacien à Luxembourg ;
  29. b)membres suppléants : MM. de Waha, médecin à Redange ; Schoué, ancien pharmacien à Eich ; Schommer (fils), pharmacien à Luxembourg. Les différents jurys se réuniront le samedi, 27 septembre, à trois heures de relevée, à l'hôtel du Gouvernement, à l'effet d'être installés et de V. Für die Medizin:
  30. a)zu Mitgliedern: die HH. Fonck, Präsident des Medizinal-Collegiums zu Luxemburg; K l e i n , Arzt zu Bad-Mondorf; F l e s c h , Vice-Präsident des Medizinal-Collegiums zu Rümelingen; P. M e t z l e r , Sanitäts-Inspektor zu Esch a d. Alz., und P r a u m , Arzt-Direktor des bakteriologischen Institutes zu Luxemburg;
  31. b)zu Ergänzungsmitgliedern: die HH. Feltg e n (Vater), Arzt zu Luxemburg; A l e s c h , Sanitäts-Inspektor zu Luxemburg, und W e b e r , Arzt zu Eich. VII. F ü r die Thierarzneikunde:
  32. a)zu Mitgliedern: die HH. Thierärzte W o l f f zu Diekirch, S i e g e n zu Luxemburg, N e y e n zu Remich, D i e d e r i c h zu Luxemburg und R i e s zu Ettelbrück;
  33. b)zu Ergänzungsmitgliedern: die HH. Thierärzte Bourg zu Mersch, K r o m b a c h zu Redingen, und Hoffmann zu Esch a. d. Alz. VIII. F ü r die Pharmaceutik:
  34. a)zu Mitgliedern: die HH. S c h o l t e s , Sanitäts-Inspektor zu Diekirch; Edm. K n a f f , Arzt und Mitglied des Medizinal-Collegiums zu Grevenmacher; A s c h m a n n , Professor an der Ackerbauschule zu Ettelbrück; Schröll (Valer), Apotheker zu Rümelingen, und G u s e n b u r g e r , Apotheker zu Luxemburg;
  35. b)zu Ergänzungsmitgliedern: die HH. de W a h a , Arzt zu Redingen; Schoué, ehemaliger Apotheker zu Eich, und S c h o m m e r (Sohn), Apotheker zu Luxemburg. Die Prüfungsjurys werden am Samstag, den 27. September k,, um 3 Uhr Nachmittags, im Regierungsgebäude zu Luxemburg, behufs ihrer 979 recevoir communication des pièces produites Installirung zusammentreten, allwo dieselben Mitpar les récipiendaires qui voudront subir leur theilung der von den Recipienden der diesjährigen examen pendant la session ordinaire. Session eingereichten Schriftstücke erhalten werden. Die Recipienden in den verschiedenen Fächern Avant le 26 septembre, les récipiendaires pour les diverses branches devront me faire haben mir vor dem 26. September ihr Gesuch nebst folgenden Belegstücken einzureichen: parvenir leurs demandes et y joindre : 1° die Quittung des Steuereinnehmers über 1° la quittance du receveur constatant le paiement des droits fixés par l'art. 43 de la loi die Entrichtung der durch Art. 43 des Gesetzes vom 8. März 1875 festgestellten Gebühren; du 8 mars 1875 ; 2° les certificats et les diplômes justifiant 2° die Zeugnisse und Diplome, welche bekunqu'ils ont subi les examens antérieurs exigés den, daß sie die vorgängigen gesetzlichen Prüpar la loi ; fungen bestanden haben; 3° les certificats d'études dont les matières 3° die Studienzeugnisse über die durch die Gesont déterminées par les lois des 8 mars 1875 setze vom 8. März 1875 und 17. M a i 1882 voret 17 mai 1882. gesehenen Gegenstände. Die Recipienden sind gebeten, in den ZulasLes récipiendaires sont priés d'indiquer dans les demandes d'admission les lieu et date de sungsgesuchen Ort und Datum ihrer Geburt, leur naissance, ainsi que l'état ou la profession sowie Stand oder Gewerbe ihrer Eltern anzugeben. de leurs parents. Luxembourg, le 18 septembre 1902. Le Directeur général des finances, M. MONGENAST. Arrêté du 18 septembre 1902, portant nomination de la commission de l'examen d'aptitude à l'enseignement du dessin dans les gymnases et écoles industrielles. L E DIRECTEUR GÉNÉRAL DES FINANCES ; er Vu les art. 1 et 13 de l'arrêté grand-ducal du 22 mai 1902, portant règlement sur l'examen d'aptitude à l'enseignement du dessin dans les gymnases et écoles industrielles ; Arrête : er A r t . 1 . Sont nommés membres de la commission devant laquelle doit avoir lieu, en 1902, l'examen institué par l'arrêté grand-ducal susvisé : MM. Dondelinger, ingénieur des mines, Hirsch, directeur de l'école d'artisans, et Soisson, professeur à l'école industrielle et commerciale de l'Athénée. Sont nommés membres suppléants : MM. Biwer, architecte de l'État, et Thyes, professeur Luxemburg, den 18. September 1902. Der General-Director der Finanzen, M. M o n g e n a s t . Beschluß vom 18. September 1902, wodurch die Commission für die Fähigkeitsprüfung der Zeichenlehrer an den Gymnasien und Industrieschulen ernannt wird. Der G e n e r a l - D i r e c t o r der F i n a n z e n ; Nach Einsicht der Art. 1 und 13 des Großh. Beschlusses vom 22. M a i 1902, wodurch das Reglement über die Fähigkeitsprüfung zur Ertheilung des Zeichenunterrichtes an den Gymnasien und Industrieschulen bestimmt wird; Beschließt: Art. 1. Zu Mitgliedern der Kommission, welche die durch den obenerwähnten Großh. Beschluß eingesetzte Prüfung im lfd. Jahre abhalten wird, sind ernannt: die HH. Dondelinger, Bergbau-Ingenieur; Hirsch, Direktor der Handwerkerschule, und Soisson, Professor an der Industrie- und Handelsschule des Athenäums. Z u Ergänzungsmitgliedern sind ernannt: die HH. Biwer, Staatsarchitekt, und Thyes, 980 de dessin à l'école industrielle et commerciale de l'Athénée. Professor an der Industrie- und Handelsschule des Athenäums. Art. 2. Les demandes d'admission audit examen doivent être transmises au Gouvernement, avec les pièces prévues à l'art. 12 de l'arrêté grand-ducal susvisé, avant le 1 e r octobre prochain. Art. 2. Die Zulassungsgesuche zu besagter Prüfung, nebst den in Art. 12 des Großh. Beschlusses vom 22. M a i 1902 . vorgesehenen Schriftstücken müssen bei der Regierung vordem 1. Oktober k. eingereicht werden. Art. 3. Le présent arrêté sera inséré au Mémorial, et un exemplaire en sera adressé à chacun des membres de la commission, pour leur servir de titre. Art. 3. Gegenwärtiger Beschluß soll ins „Memorial" eingerückt und ein Exemplar desselben einem jeden der Commissionsmitglieder als Ernennungsurkunde zugestellt werden, Luxembourg, le 18 septembre 1902. Le Directeur général des finances, Luxemburg, den 18. September 1902. Der General-Director der Finanzen, M. Mongenast. M. MONGENAST. Avis. — Enseignement supérieur et moyen. Bekanntmachung — Höherer und mittlerer Unterricht. Par arrêté grand-ducal en date du 15 septembre c., il a été accordé à M. N. Weirich, sur sa demande, dèmission honorable de ses fonctions de professeur de la doctrine chrétienne au gymnase d'Echternach. Durch Großh. Beschluß vom 15. September ct. ist Hrn. Nik. Weirich, auf sein Ersuchen, ehrenvolle Entlassung aus seinem Amte als Religionslehrer am Gymnasium zu Echternach bewilligt worden. Luxembourg, le 18 septembre 1902. Le Directeur général des finances, Luxemburg, den 18. September 1902. Der General-Director der Finanzen, M. Mongenast. M. MONGENAST. Luxembourg. — Imprimerie V. Bück.

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