773 MÉMORIAL Memorial DU des Grand-Duché de Luxembourg. Großherzogthums Luxemburg. Samedi, 23 septembre
- N°
- Samstag, 2 3 . September 1905 Arrêté du 19 septembre 1905, concernant la publi- Beschluß vom
- September 1905, betreffend Veröffentlichung eines allgemeinen Bedingcation d'un cahier des charges général pour ungsheftes f ü r Einrichtung und Betrieb der l'aménagement et l'exploitation des pharmacies, Apotheken, in Ausführung des Groszherzogen exécution de l'arrêté g.-d. du 25 juin
- lichen Beschlusses vom
- J u n i
- LE DIRECTEUR GÉNÉRAL DES TRAVAUX PUBLICS ; Vu les art. 7 et 16 de l'arrêté g.-d. du 25 juin 1905, concernant l'exécution de la loi du 28 février 1905 sur le régime des pharmacies ; Arrête : er Art. 1 . En dehors des conditions spéciales prévues par l'arrêté g.-d. du 25 juin 1905 ou d'autres dispositions légales ou à édicter en vertu des mêmes dispositions, les pharmacies créées à l'avenir devront se conformer aux prescriptions du cahier des charges général annexé au présent arrèté. Art.
- Le présent arrêté sera publié par le Mémorial. Luxembourg, le 19 septembre
- Le Directeur général des travaux publics, CH. RISCHARD. Der General-Director lichen Arbeiten; der öffent- Nach Einsicht des Großh. Beschlusses vom
- Juni 1905, betreffend die Ausführung des Gesetzes vom
- Februar 1905 über das Apothekenwesen ; Beschließt: Art. 1 . Außer den speziellen, durch Großh. Beschluß vom
- Juni 1905 oder andere gesetzliche Bestimmungen vorgeschriebenen oder zu erlassenden Bedingungen unterliegen die künftighin verliehenen Apotheken den Vorschriften des allgemeinen Bedingungsheftes, welches gegenwärtigem Beschluß beiliegt. Art.
- Gegenwärtiger Beschluß soll im „ M e morial" veröffentlicht werden. Luxemburg, den
- September
- Der General-Director der öffentlichen Arbeiten, K. Rischard. (Anhang.) Allgemeines Bedingungsheft die Einrichtung und den Betrieb nenanzulegender Apotheken betreffend. A. — Einrichtung. A r t . 1 . Die Apotheke soll aus folgenden Räumen bestehen: 1° Der im Erdgeschoß befindlichen Offizin; 2° Dem Vorrathsraum für die trocken aufzubewahrenden Mittel, — Kräuterkammer nebst Giftkammer oder Giftverschlag; Material- und 774 3° Dem Vorrathsraum zur Aufbewahrung der kühl zu haltenden Mittel. Arzneikeller (Gewölbe, Wandschrank u.s.w.); 4° Dem Laboratorium; 5° Der Stoßkammer; Sämmtliche Räumlichkeiten sollen verschließbar sein und nach Größe und Einrichtung dem Geschäftsumfang entsprechen. Sie dürfen nicht zu andern Zwecken benutzt werden, und sind stets in gutem Zustande, sauber und ordentlich zu erhalten. Art.
- Der Apothekenvorstand muß in demselben Hause wohnen, in welchem die Apotheke sich befindet. Das Haus muß außen mit der Bezeichnung: „pharmacie—Apotheke", und neben dem Eingang mit einer für die Apotheke bestimmten Nachtglocke versehen sein.
- D i e O f f i z i n Art.
- Die Offizin soll trocken, leicht lüftbar, hell und heizbar, mit Rezeptir- und Handverkaufstisch sowie mit den erforderlichen Waarengestellen ausgestattet sein, deren oberer Teil offene Reihen für die Standgefäße bietet, während der untere Schränke oder Schiebekästen aus geruchlosem Holze enthält, welche letztere in vollen Füllungen laufen oder Staubdeckel haben müssen. Die Waarengestelle in den zu ebener Erde belegenen Räumen sollen so eingerichtet sein, daß zwischen der untersten Kastenreihe und dem Fußboden ein mindestens 20 ein hoher Luftraum frei bleibt. Die Offizin ist Abends durch künstliche Beleuchtung von oben, insbesondere am Rezeptirtisch gut zu erhellen. Art.
- Der Rezeptirtisch soll geräumig, mit einer leicht zu reinigenden Platte verschen, auch bei Tage gut beleuchtet, mindestens mit einer feinen Tarirwaage bis zu 1000 gr. Tragkraft, vier Handwaagen, deren kleinste 5 gr. Tragfähigkeit hat, sowie den zugehörigen Gewichten von 200 gr. abwärts und den erforderlichen Arbeitsgeräthen ausgestattet, vom Handverkaufstisch räumlich oder in sonst geeigneter Weise getrennt und gegen das Publikum abgesperrt sein. Art.
- Der Handverkaufstisch, welcher eine Verlängerung des Rezeptirtisches sein kann, ist mit eigenen Waagen und Gewichten, sowie mit besonderen Geräthen auszustatten; derselbe soll ebenfalls eine leicht zu reinigende Platte haben. Art.
- Für die Rezeptur sind mindestens folgende Geräthe erforderlich: Ein Emulsionsmörser von Porzellan oder Marmor mit hölzernem Pistill; Vier Porzellanmörser; Zwei Porzellansalbenmörser; Je ein bezeichneter Porzellanmörser für Gifte, Jodoformium, eine eiserne und eine aus Holz, Hartgummi oder Horn hergestellte Pillenmaschine, letztere für die Mittel der Tab. B des Arzneibuches bestimmt, mit „Gift" bezeichnet; eine Vorrichtung zur Herstellung, von zusammengepreßten Arzneizubereitungen (Tabletten); ein Handdampfkocher mit je einer Infundirbüchse von Zinn und Porzellan und den erforderlichen Kolirvorrichtungen, außerdem Pulverschiffchen von Horn oder Hartgummi, Spatel, Löffel von Horn, Holz, Hartgummi oder edlem Metall, darunter bezeichnete Löffel, je einer für Gifte und Jodoformium, endlich die erforderlichen Gefäße, Kästchen u.s.w. zur Aufnahme der zubereiteten Arzneien in ausreichender Zahl. Die Ausstattung mit Geräthen, sowie mit Waagen und Gewichten (Art. 4) richtet sich nach dem Umfang des Geschäftsbetriebes 775 Art.
- In der Offizin oder in einem an dieselbe anstoßenden Rebenraum ist eine Reinigungs(Spül-)vorrichtung, wenn möglich mit fließendem Wasser anzubringen. Art.
- Die Arzneimittel sind in Behältnissen von Glas, Porzellan, Steingut, verzinntem Blech, geruchlosem Holz oder sonst geeignetem Material aufzubewahren. Die Arzneibehältnisse sind in bestimmten Farben, die galenischen mit schwarzer Schrift auf weißem Grunde, die der Tab. C mit rother Schrift auf weißem Grunde und die der Tab. B mit weißer Schrift auf schwarzem Grunde nach der Nomenclatur des Arzneibuches in haltsgemäß in dauerhafter Schrift deutlich Zu bezeichnen; lackirte Papierschilder mit Druck oder deutlicher Schrift sind zulässig. Für die Staubgefäße der Säuren und Laugen sowie dos Bromum und Jodum ist radirte Schrift statthaft. Sämmtliche Behältnisse und Bezeichnungen sind in gutem Zustande zu erhalten. Art.
- Jedes Arzneibehältniß darf nur das der äußern Bezeichnung entsprechende Arzneimittel enthalten; in getheilten Kästen oder in Kästen mit einzeln bezeichneten Einsatzgefäßen von geeignetem Material kann derselbe Stoff in verschiedener Form (ganz und zerkleinert) aufbewahrt werden. Papierbeutel als Einlagen in Kästen sind unstatthaft. Auf Arzneimittel welche zur schnellen Abgabe verpackt in ordnungsmäßigen Behältnissen aufbewahrt werden, findet diese Vorschrift keine Anwendung. Arzneispezialitäten dürfen nur dann gemeinschaftlich in Schränken oder Schiebekästen aufbewahrt werden, wenn sie in geschlossenen Packungen sich befinden, einzeln bezeichnet, sowie ordnungsgemäß und übersichtlich aufgestellt sind. Eine äußere Bezeichnung der Schränke oder Schiebekästen ist in diesem Falle erforderlich. Art.
- Die sehr vorsichtig aufzubewahrende:: Mittel (Tab. B des Arzneibuches), sowie alle dort nicht verzeichneten Mittel von gleicher Wirkung, mit Ausnahme des Phosphors, welcher in den Arzneikeller gehört, dürfen in der Offizin oder in einem geeigneten Nebenraum in kleinen Mengen, in einem besondern, äußerlich mit „Gift" oder „Tab. B" oder „Poisons" oder„Venena" bezeichnetem Behältniß vorräthig gehalten werden. Hinter der äußern Thür desselben, welche außer der Zeit der Benutzung stets verschlossen zu halten ist, müssen drei oder vier ebenfalls verschließbare Abteilungen (Schränkchen oder zum Verschließen eingerichtete Schubfächer), je eine Zur Aufnahme der Alkaloïda, bei welchem auch die Cyanverbindungen aufbewahrt worden können, Arsenicalia, und Mercurialia sich befinden. Die Thüren dieser Abtheilungen sind mit entsprechender dauerhafter Bezeichnung zu versehen. In diesem Giftbehältniß oder in einem besondern Kästchen müssen sich die mit „Gift", „Poison" oder „Tab. B" oder „Venena" bezeichneten Geräthe, mindestens: 1 Waage, 1 Löffel, 1 Mörser, ebenfalls befinden; dieselben sind stets für die Verabfolgung und Verarbeitung jener Stoffe zu benutzen und nach dem Gebrauch sorgfältigst zu reinigen. Der Schlüssel zum Giftbehältniß ist zuverlässig aufzubewahren. Art. 1 1 . Die vorsichtig aufzubewahrenden Mittel (Tab. C des Arzneibuches), sowie alle dort nicht verzeichneten Mittel voll gleicher Wirkung sind in besondern, nur für diese Mittel bestimmten Abtheilungen der Waarengestelle unterzubringen. Art.
- Lösungen von Extracten mit Ausnahme der narkotischen, abgetheilte Pulver für die Rezeptur, zusammengepreßte Arzneizubereitungen, welche Arzneistoffe der Tabellen B oder C des Arzneibuches enthalten, mit Ausnahme der Santoninum bis 0,05 gr. oder Coffeinum bis 0,1 gr. enthaltenden, fertige Abkochungen, Aufgüsse, mit Ausnahme der in das Arzneibuch aufgenommenen, dürfen nicht vorräthig gehalten werden. 776 3ïrt.
- Saïpfungen tiorräftitg ju'Ijalten, ift geftattet, toenn bie geïoftc eubftanj ntc£>t jerfefcbarunb bie Söfung I;aïtbar i f t ; ba8 Sofung^erÏHÏlinifj ift auf bec ©ignatur be§ £taub= gcfäjscS in gleicher Sßeife wie bie Sejetdjnung be3 3nl;alt3 31t üermerfeu. S)ie Söfungen finb orbnungSm&ßtg aufjubeiuafyren. SKrt.
- Sieienigen bittet, toeldje bitreft SicBteirtfluf? leiben, ftub in fc^mar^cn ober gelben ©Ktfern ober fonft nad? SSorfdjrift be3 2lrpeibu<$e3, alle übrigen SJtitiel fo aufjubetuafyren, baß fie in tabelïofem ^uftanbe bleiben; uarfottfelje uub aromarifdje ^fTanjentbetle Juden in gut itf)Iief>enben ^ebültniffen, Jgobofornttum mit hm be^etebnenben ©ispenfirgerâtkn in einem fies fonbern ©d)ranf ober Äaften untergebrad)t toerben. (Sine bezeichnete SBaage für ^oboformium ift auüerl;alb biefc^ iöet)äitniffe§ gefoubert aufjubciuaCren. 9lrt.
- SDte 'Stanbgefäf3e unb 6d)iebcfäfteu ftub in ©nippen atp^abetifd) itbcrfidötricfi 31t oïbnen.
- S)ie Ü R a t e r t a l s u n b Ä r d u t e r l a m m e r . (SJcrratljäraum für bie troeïeu flu^uiieiuatn'eitbeu ÜDüttel, mit bei* ©tftfatitmcr ober bem ©iftberfiSIag.) Strt 16, tiefer Sorratbêraum, toel^er sur 2ïufuatmte aller troeïen aufjubeïuabreuben fälittd bient, foll Ijell, troefeu, leicht lüftbar unb mit einfadjen, banerbaft gefallenen Söaarengeftcllen foline ben erforberli^en SSaagen unb ©eiind;ten auSgeflatiet [ein. £d;iebc!äften muffen auS gcntc^Iofem ^otje gefertigt fein, in Dollen Füllungen laufen ober ©taubbecïeï tiaUn. fflt für größere 5Jorrdt^e ein befouberer Saunt,
- eine bejoubere ßräuterfammer üorbauben, fo ift berfelbe entf^red)enb auSjuftatten. 2trt.
- S)ie ©iftfammer foïï fid; in bem Sßorratfieranme beftnben unb eine bnrd;brod;ene ober fejle itmipebnmg luiben, ioeld)e außer ber $eit ber S3enu^ung ftetö nerfd^Io'ffen 311 galten ift. Sie muß bur(^ SageSli^t gut erhellt unb fo geräumig fein, baf3 ein erwad)feuer sI)tenfd) fid) •jum Ibiyägen ber ©ifte frei bariu beiueg.eu faun. S)ie SiugaugStbür ift an ber 3tuf3euf(äd)e auf f^Darjem ©runbe in ineißer ^d)rift mit ber Jöejeid^nung „©ifte^ ober «Poisons« ober „%ah. ßy/ ober « Vene im « jn üerfef;en. ^ n ber ©iftfammer ift ber mit beut erforberlidjen 2lrbeit§tifd)e (S)i§!peufir^ïatte) uerfebene ©iftfe^ran? aufjuftellen, beffen %büx in gleidjer äßeife luie bie ©ingangStpr 3111* ©iftfammer 51t bejei^tten unb außer ber ßeit ber SBenufcung ftet§ nerfd)ïoffen 511 galten ift. $n bem ©iftfdurante muffen fid; bie in Strt. 10 ermähnten brei ober üter üerfd)[offenen unb an ben Spüren entfpved)enb bejei^neteu Abteilungen für bie SSorrätt^e ber fel;r üorfid;tig aufeubefoatyrenben SJlittel befinben. S)ie im Strt. 10 bezeichneten ©erätlje muffen aud; I;ier oorï;anbeu fein. 9Bo bie Skrijältniffe bie Stnlage ber ©iftfammer in bem S8orratl;Sraume nid;t geftatten, barf ein anberer, fidjer unb inenn möglid; neben bem Sorratpraum gelegener, üon ben 9BoI;uräumen unb 3Birtlifôaft3geIafîen uöttig getrennter Staum baju benu^t ioerbeu. vSottten öorübergeljeub größere Mengen ^bereiteter ©ifte gebraust loerben, fo fönuen biefeïben in bieten unb feft öerfd)loffenen S3el;ättniffeu aud; außerhalb be§ 6<|ranfeS in ber ©ifteammer mit ben 3m ßerfiettung foirer ©iftmifdjuugeu bienenben ©efä&en u. f. JD. aufgestellt werben. ®er ecfjluffeï jum ©iftfd;ran? ijt.gutierï&ffig aufeubetoaÇren. %tt.
- ©in ettoa üor^anbener Srocïenboben fott fugenbic^t unb fauber g e l t e n fein. 777
- (Vorrathsraum Der Arzneikeller. für die kühl aufzubewahrenden Mittel.) Art.
- Die kühl zu bewahrenden Arzneimittel gehören in den Arzneikeller, welcher gepflastert oder cementirt oder asphaltirt oder gedielt, möglichst hell, luftig und trocken sein soll. Der Arzneikeller ist in ähnlicher Weise wie die Materialkammer einzurichten, jedoch ist eine Waage nicht erforderlich. Falls ein Keller wegen Grundwassers oder aus sonstigen triftigen Gründen nicht brauchbar ist, so kann an seiner Stelle ein Gewölbe oder ein großer Wandschrank im Erdgeschoß benutzt werden Dieser Raum darf so wenig wie der Arzneikeller mit Wirthschaftsräumen oder dem Laboratorium in unmittelbarer Verbindung stehen Der Phosphor muß im Arzneikeller und zwar unter Wasser, in einer mit Glasstöpsel verschlossenen, bezeichneten Flasche, welche in Sand oder Asbest in einer außen lackirten, bezeichneten Eisenblechkapsel steht, aufbewahrt und nebst allen Phosphorzubereitungen in feuersicherer Weise unter Verschluß aufgestellt werden. Art. 2 0 . Wenn besondere Räume zur Aufnahme überschießender Vorräthe, welche in den vorhandenen Standgefäßen nicht untergebracht werden können, eingerichtet sind, so müssen dieselben unter Berücksichtigung der Vorschriften über die Absonderung der vorsichtig aufzubewahrenden Mittel bei deutlicher Bezeichnung der Behältnisse ordentlich gehalten werden. Mittel der Tab. B des Arzneibuches dürfen hier niemals Platz finden.
- Das Laboratorium. Art.
- Das Laboratorium soll nach Größe und Ausstattung dem Geschäftsbetriebe entsprechen, hell und leicht lüftbar, feuersicher, am Fußboden wasserdicht und mit feuerfester Decke versehen sein, Dasselbe soll mindestens mit einer kleinen Dampfkoch- und Dampfdestillationsvorrichtung nebst erforderlichen Ausrüstungsgegenständen, einer Einrichtung für freie Feuerung und einem Trockenschrank, sowie mit den erforderlichen Waagen und Gewichten ausgestattet sein. Der Trockenschrank kann auch an einem andern Orte aufgestellt werden, muß dann aber verschließbar sein und den sonstigen Vorschriften entsprechen. Eine Presse mit Zinn oder verzinnten Einsätzen Matten) sowie ein mit Luftlöchern versehenes Schränkchen zur Aufbewahrung der Kolir- und Preßtücher ist hier oder an einem benachbarten andern Orte sachgemäß aufzustellen. Die Kolir- und Preßtücher (Beutel) sind, soweit erforderlich, zu bezeichnen. Die in dem Arzneibuche vorgeschriebenen Reagentien und maaßanalytischen Lösungen nebst den dazu gehörigen Geräten nämlich mindestens: ein Kolben zu 1 Liter; ein Kolben zu 500 ccm; ein Kolben zu 100 ccm Inhalt mit engem Hals und einer Marke; vier Vollpipetten von 5, 10, 20, 25 ccm; zwei Meßpipetten zu 5 u. 10 ccm. Inhalt in 1/10 ccm abgetheilt; zwei Buretten zu 25—50 ccm. Inhalt, in 1/10 ccm. abgetheilt mit Glasverschluß versehen, nebst Stativ; ferner ein Scheidetrichter; ein Glascylinder zu 100 ccm. Inhalt mit Glasstöpsel, ohne Tülle, in 1 ccm. abgetheilt; 778 zwei Uhrgläser mit Klemme ; eine Waage zur Bestimmung des spezifischen Gewichtes und für feinere Wägungen (z. B. eine Mohr'sche oder Mestphal'sche Waage); ein Exsikkator; ein Luftbad; eine Siedethermometer; mehrere Kapillarröhrchen; mehrere Siedekölbchen, Bechergläser und Reagircylinder; ein Mikroskop; ein Perkolator sind vorräthig zu halten und sachgemäß in den Geschäftsräumen aufzubewahren. Für diejenigen Reagentien, welche in einem andern Raume der Apotheke in gebrauchsfähigem Zustande Vorräthig gehalten oder welche bei Bedarf hergestellt werden, sind besondere Gefäße nicht erforderlich.
- Die Stoßkämmer. Art. 22 Zum Zerkleinern der Arzneimittel dient ein besonderer Heller Raum, in welchem außer einem Arbeitstische die erforderlichen Werkzeuge (Metallmörser, Wiege-, Schneide- oder Stampfmesser mit Brett oder Kasten und dergl.) ihren Platz finden. Die im Arzneibuche geforderten Siebe sind, mit den vorgeschriebenen Nummern versehen, au geeignetem Platze, gegen Verunreinigung geschützt, aufzubewahren. Siebe für starkwirkende und starkriechende Mittel sind entsprechend zu bezeichnen. Art.
- Alle Rebenräume, mit Ausnahme der in Art. 18 und 20 erwähnten, sind mit einem Arbeitstisch auszustatten; sie sind außer der Zeit der Benutzung thunlichst verschlossen zu halten. Art.
- Sämtliche Waagen in der Offizin wie in den Nr benräumen von 1 kgr. Tragfähigkeit abwärts müssen ebenso wie sämtliche Gewichte von 500 gr. abwärts präzisirt sein. Art.
- Die Vorschriften der Art. 6, 9, 11, 13, 14 und 15 gelten auch für die Vorrathsräume. Ausgenommen sind die im Art. 14 für Jodoformium getroffenen Bestimmungen. Art.
- In jeder Apotheke müssen vorhanden sein: Das offizielle Arzneibuch; Die Arzneitaxe; Die gesetzlichen, sowie reglementarischen Bestimmungen über das Apothekenwesen; Ein Giftverkaufsbuch nebst Belegen (Giftscheinen); Wissenschaftliche Bücher für die Fortbildung der Gehülfen und zur Ausbildung von Lehrlingen; Eine Pflanzensammlung oder ein Werk mit guten Abbildungen von Pflanzen und Pflanzentheilen. B. — Betrieb. Art.
- In jeder Apotheke müssen die vorgeschriebenen oder vorzuschreibenden Mittel stets vorräthig und alle vorhandenen Mittel von vorschriftsmäßiger Beschaffenheit sein. Dieselben Waaren in verschiedener Güte zu führen ist dem Apotheker nicht gestattet. Ausgenommen hiervon sind die lediglich zu technischen Zwecken dienenden, als solche unzweideutig bezeichneten Waaren. 779 Art.
- Der Apothekenvorstand ist für die Güte aller Mittel verantwortlich, gleichviel ob er dieselben bezogen oder selbst hergestellt hat: die Herstellung darf nur nach Vorschrift des Arzneibuches stattfinden. Die selbstbereiteten Mittel sind in ein Arbeitstagebuch einzutragen, die gekauften Mittel dagegen nach den Bestimmungen des Arzneibuches auf Echtheit und Reinheit sorgfältig zu prüfen. Art.
- Der Apothekenvorstand hat fortlaufend die Arzneistoffe, insbesondere die dem Verderben oder der Zersetzung unterliegenden, sorgfältig zu prüfen und erforderlichenfalls durch einwandfreie Waaren zu ersetzen. Art. 30 Aerztliche Verordnungen (Rezepte) sind unter Beobachtung größter Sauberkeit und Sorgfalt ohne Verzug auszuführen; vom Arzte als eilig bezeichnete gehen andern Verordnungen vor. Die einzelnen Bestandtheile dürfen nicht abgemessen, sondern müssen abgewogen werden. Die zur Verarbeitung von Giften und von stark riechenden Mitteln bestimmten Geräthe dürfen anderweitig nicht benutzt werden. Aerztliche Verordnungen dürfen von Lehrlingen nur unter Aufsicht des Vorstandes oder eines Gehilfen, unter deren Verantwortlichkeit, angefertigt werden. Art. 3 1 . Der Apothekenvorstand hat sämtliche in seiner Offizin ausgeführten ärztlichen und thierärztlichen Verordnungen Tag für Tag in ein spezielles Register einzutragen, und den Taxpreis derselben in einer eigenen Colonne zu führen und am Ende jeder Seite zusammen zu rechnen. Art. 3 2 . Nebengeschäfte dürfen Apotheker nur mit Genehmigung der Regierung in besonderen, von den Apothekenräumen getrennten und mit eigenem Eingang versehenen Gelassen betreiben. A r t .
- Der Apothekenvorstand ist verpflichtet, jede Behinderung, in der Leitung der Apotheke, wenn sie die Dauer von drei Tagen übersteigt, unter Benennung des Vertreters, dem Medizinalkollegium rechtzeitig anzumelden. Avis. — Ecole normale. Par arrèté grand-ducal en date du 18 ct., M. Jean Logeling, maître de dessin à l'Ecole normale, a été nommé professeur de 2e classe au même établissement. Luxembourg, le 20 septembre
- Le Directeur général de l'intérieur, H. KIRPACH. Avis. — Règlement communal. En séance du 12 septembre 1905, le conseil communal de Grevenmacher a arrêté un règlement décrétant le ban de vendange pour
- — Ce règlement a été dûment publié. Luxembourg, le 18 septembre
- Le Directeur général de l'intérieur, H. KIRPACH. Bekanntmachung. — Normalschule. Durch Grosch. Beschluß vom
- c. ist Hr. J. Logeling, Zeichenlehrer an der Normalschule, zum Professor zweiter Klasse an derselben Anstalt ernannt worden. Luxemburg, den
- September
- Der General-Director des Innern, H. Kirpach. Bekanntmachung — Gemeindereglement. In seiner Sitzung vom
- September 1905 hat der Gemeinderath von Grevenmacher ein Reglement über die Sperre der Weinberge für das Jahr 1905 erlassen. — Besagtes Reglement ist vorschriftsmäßig veröffentlicht worden. Luxemburg, den 18, September
- Der General-Director des Innern, H. Kirpach. 780 Arrêté du 20 septembre 1905, portant convocation Beschluß vom
- September 1905, wodurch die Wahlkollegien zur Erneuerung der Hälfte der des collèges électoraux pour le renouvellement Gemeinderathsmitglieder einberufen werden triennal des conseils communaux. Der General-Director des Innern; L E DIRECTEUR GÉNÉRAL DE L'INTÉRIEUR ; Vu les lois électorales dos 5 mars 1884 et 30 juin 1892, ainsi que la loi communale du 24 février 1843 ; Arrête : Art. 1er. Les collèges électoraux de toutes les communes du Grand-Duché se réuniront au chef-lieu de la commune et dans les locaux à indiquer dans les lettres de convocation, le mardi, 31 octobre prochain, à 9½ heures du matin, pour procéder par voie d'élection au remplacement des membres des conseils communaux appartenant à la série de sortie du 1er janvier
- Art.
- Il sera pourvu en même temps et par le même scrutin au remplacement des conseillers appartenant à la série, de sortie de 1909 et dont les sièges, devenus vacants par suite de décès ou de démission, ne sont pas encore réoccupés. Art.
- Le bulletin de vote classera séparément les candidats qui se seront déclarés pour les sièges appartenant à la série de sortie du 1 er janvier
- Nach Einsicht der Wahlgesetze vom
- März 1894 und
- Juni 1892, sowie des Gemeindegesetzes vom
- Februar 1843; Beschließt: Art. 1 . Die Wahlkollegien aller Gemeinden des Großherzogthums werden sich am Dienstag, den
- Oktober k., um 9 ½ Uhr Vormittags, im Gemeindehauptort und in den durch die Einberufungsschreiben zu bezeichnenden Lokalen versammeln, um zur Ersetzung derjenigen Gemeinderathsmitglieder zu schreiten, welche zu der am
- Januar 1906 austretenden Serie gehören. Art.
- Zu gleicher Zeit und durch denselben Wahlgang wird zur Wiederbesetzung der durch Tod oder Entlassung in der Austrittsserie von 1909 entstandenen Vacaturen geschritten. Art.
- Ans dem Wahlzettel sind die Candidaten, welche sich für die der Austrittsserie vom
- Januar 1909 angehörenden Vacaturen erklärt haben, getrennt aufzuführen. Art.
- Le scrutin de ballottage aura lieu le même jour que le scrutin principal ; il y aura une heure d'intervalle au moins et deux heures au plus entre le premier scrutin et le scrutin de ballottage. Art. 4 . Die Stichwahl findet an demselben Tage wie die Hauptwahl statt ; Zwischen beiden Wahlgängen liegt ein Zeitraum von wenigstens einer jedoch höchstens zwei Stunden. Art.
- Les candidats devront se déclarer le mercredi, 25 octobre, avant 6 ½ heures, du soir au plus tard. Art.
- Die Candidaten haben sich spätestens bis Mittwoch, den
- Oktober, vor 6 ½ Uhr Abends, zu erklären. Art.
- Les conseillers à élire ne pourront être choisis que parmi les éligibles domiciliés dans la commune resp. section de commune qu'ils auront à représenter. Art.
- Zu Gemeinderathsmitgliedern können nur solche gewählt werden, welche in der Gemeinde, bezw. Gemeindesektion, welche sie Zu vertreten haben, selbst wohnen. Art. 7 Die nöthigen Druckformulare werden unverzüglich den HH. Distriktskommissaren zu- Art.
- Les imprimés nécessaires parviendront incessamment à MM. les commissaires de 781 district, pour être adressés sans délai aux administrations communales respectives. Art.
- Le présent arrêté sera inséré au Mémorial. Luxembourg, le 20 septembre
- Le Directeur général de l'intérieur, H. KIRPACH Avis. — Association syndicale. Conformément à l'art. 10 de la loi du 28 décembre 1883, il sera ouvert du 12 octobre au 26 octobre 1905, dans la commune de Marner, une enquête sur le projet et les statuts d'une association à créer pour l'établissement de chemins d'exploitation à Holzem. Le plan de situation, le devis détaillé des travaux, un relevé alphabétique des propriétaires intéressés, ainsi que le projet des statuts de l'association sont déposés au secrétariat communal de Marner à partir du 12 octobre prochain. M. Ch. Risch, membre de la commission d'agriculture à Cap, est nommé commissaire à l'enquête. Il donnera les explications nécessaires aux intéressés, sur le terrain, le 26 octobre prochain, de 9 à 11 heures du matin, et recevra les réclamations le même jour, de 2 à 4 heures de relevée, à l'école de Holzem. Luxembourg-, le 19 septembre
- Le Ministre d'État, Président du Gouvernement, EYSCHEN. Avis. — Bourses d'études. Les bourses d'études Dupont, Huguenin et Reisen seront vacantes à partir du 1 er octobre prochain. Les prétendants à la jouissance de ces bourses sont invités à me faire parvenir leurs demandes pour le 15 du même mois au plus tard. Luxembourg, le 22 septembre
- Le Directeur général des finances, M. MONGENAST. gehen, welche sie alsdann unversäumt an die Gemeindeverwaltungen versenden werden. Art.
- Gegenwärtiger Beschluß soll ins „ M e morial eingerückt werden. Luxemburg, den
- September
- Der General-Director des Innern, H. Kirpach. Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft. Gemäß Art. 10 des Gesetzes vom
- Dezember 1883 wird vom
- October auf den
- October 1905 in der Gemeinde Manier eine Untersuchung abgehalten über das Projekt und die Statuten einer Zu bildenden Genossenschaft für Anlage von Feldwegen zu Hohem. Der Situationsplan, der Kostenanschlag, ein alphabetisches Verzeichnis der betheiligten Eigentümer sowie das Projekt des Genossenschaftsaktes sind auf dem Gemeindesekretariat von Mamer vom.
- October k. ab, hinterlegt. Hr. Ch. Risch, Mitglied der Ackerbau-Commission zu Cap, ist zum Untersuchungscommissar ernannt. Die nöthigen Erklärungen wird er den Interessenten am
- October k. von 9—11 Uhr Morgens, an Ort und Stelle geben und am selben Tage, von 2—4 Uhr Nachmittags, etwaige Einsprüche im Schulsaale zu Holzem entgegennehmen. Luxemburg, den
- September
- Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Eyschen. Bekanntmachung. — Studienbörsen. Die Studienbörsen Düpont, Hüguenin und Reisen werden vom
- Oktober k. ab fällig sein. Bewerber um deren Genuß sind gebeten, mir ihre desfalsigen Gesuche für spätestens den
- Oktober zukommen zu lassen. Luxemburg, den
- September
- Der General-Director der Finanzen, M. Mongenast. 52a N° du permis de chasse. 782 Quatrième relevé des permis de chasse délivrés pour l'année de chasse Date Nom et prénoms de la délivrance. de la partie prenante. 749 3 sept. 1905 750 id. 751 id. 752 id. 733 6 septembre 754 id. 755 7 septembre 8 septembre 736 757 id. 758 9 septembre 759 11 septembre 760 12 septembre 761 id. 762 id. 763 id. 754 id. 765 id. 766 id. id. 767 id. 768 769 13 septembre 770 14 septembre 771 id. 772 id. 773 id. id. 774 775 id. 776 16 septembre 777 Id. 778 id. id. 779 780 18 septembre 781 id. 782 id. 783 id. 784 19 septembre id. 785 id. 786 Kirsch, Eugène. Ensch, Ferdinand. Schmitz, Pierre. Weis, Jean-Pierre. Stephany, Jean. Hermann, Jacques. van Dyck, Emile. de la Fontaine, Jules. Roth, F.-C.-Auguste. Saur, Mathias. Brimmeyr, Auguste. Weylandt, Félix. Gales, Mathias Arens, Martin. Reisen, Grégoire. Schmitz, Mathias. Filbig, Nicolas. Farnier, Pierre-Joseph. Fonck, Eugène. Derneden, Albert. Brasseur, Alexis, fils.. Meintz, Charles. Jacoby, Corneille. Liez, Emile. Becker, Jean-Baptiste. Steichen, Nicolas-Pierre. Klein, F.-J.-Ernest. Feipel, Jean-Pierre. Saur, Georges. Lahr, Nicolas. Adam, Nicolas. Elvinger, André. Jœsch, Charles. Kohl, Mathias. Nelles, Alfred. Mailliet, Théodore. Reisen, Mathias. Terrens, Michel. Qualité. Cultivateur. Photographe. Cultivateur. id. Garde particulier. Négociant. Major-commandant. Ingénieur. Cabaretier. Propriétaire. id. Cultivateur. id. Candidat-vétérinaire. Cultivateur. id. 1905—
- Domicile. Ehlange. Paris. Kaundorf. Reichlange. Huldange. Athus. Luxembourg. Bruxelles. Eschweiler (Wiltz) Wintrange. Bollendorf. Redange. Roder. Hosingen. Selscheid. id. Maréchal-ferrant. Nœrdange. Troine. Cultivateur. Rentier. Martelange. Conducteur agricole. Luxembourg. id. Avocat. Cultivateur. Ehlerange. Étudiant. Tadler. Surnum. de l'Enregistr. Luxembourg. Rentier. Altzingen. Cultivateur. Machtum. Propriétaire. Emerange. Vigneron. Wellenstein. Ingénieur. Esch-s.-Alz. Vigneron. Remerschen. id. Wormeldange. Garde particulier. Staffelstein. Chasseur de S. A. R. Berg. Employé. Eisenborn. Hôtelier. Diekirch. Cultivateur. Schlindermanderscheid. id. Selscheid. id. Waldbillig. 783 787 788 789 790 791 792 793 794 20 septembre. id. id. 21 septembre. id. 22 septembre. id. 23 septembre. Kremer, Eugène. Fonck, Jacques. Olinger, Nicolas. Michels, Nicolas. Virte, Jules. Lamort, Eugène. Hihl, Mathias. Kauffmann. Avis. — Bourses d'études. La bourse d'études de la fondation Majerus sera vacante à partir du 1 e r octobre prochain. Les prétendants à la jouissance de cette bourse sont invités à me faire parvenir leurs demandes, accompagnées des pièces justificatives de leurs droits, pour le. 15 du même mois au plus tard. Luxembourg, le 22 septembre
- Le Directeur général des finances, M. MONGENAST. Avis. — Postes et télégraphes. A partir du 1 e r octobre prochain le § 15 de l'avis inséré au Mémorial n° 6, du 14 février 1887, page 73, et reproduisant les taxes à percevoir pour les envois postaux échangés à l'Intérieur du Grand-Duché subira la modification suivante : La taxe de 20 centimes due pour l'émission d'un avis de non-livraison relatif à un colis non distribuable est réduite à 10 centimes. Luxembourg, le 22 septembre
- Le Directeur général des finances, M. MONGENAST. Cultivateur. Garde particulier. Cultivateur. Aubergiste. Contre-maître. Industriel. Cultivateur. id. Rœdgen. Hamm. Rumelange. Bollendorf. Luxembourg-Gare. Manternach. Heisburgerhof. (Bous.) Pissange. Bekanntmachung. — Studienbörsen. Die Studienbörse der Stiftung Majerus wird vom
- Oktober k. ab fällig sein. Bewerber um den Genuß dieser Börse sind gebeten, mir ihre desfalsigen Gesuche nebst Belegstücken für spätestens den
- Oktober zukommen zu lassen. Luxemburg, den
- September
- Der General-Director der Finanzen, M. M o n g e n a s t . Bekanntmachung. — Post- und Telegraphenwesen. Vom
- Oktober k. ab wird § 15 der in Nr. 6 des Memorial vom
- Februar 1887, Nr. 73, veröffentlichten Bekanntmachung, betreffend die Taxen für die zur Beförderung im Innern des Großherzogthums aufgegebenen Postsendungen, folgende Abänderung erleiden: Die für die Ausstellung eines Laufschreibens bezüglich eines unbestellbaren Packeis zu entrichtende Gebühr von 20 Cts. wird auf 10 Cts. herabgesetzt. Luxemburg, den
- September
- Der General-Director der Finanzen, M. M o n g e n a s t . Caisse d'épargne. — Par décision du Directeur général en date du 15 septembre 1905, le livret n° 91925 a été annulé et remplacé par un nouveau. Luxembourg, le 20 septembre
- 784 Chemins de fer cantonaux. — Lignes de Nœrdange-Martelange et Diekirch-Vianden: 44 kilom. VOYAGEURS. RECETTES. Du 1er au 28 février Du 1er janvier au 31 janvier. MARCHANDISES. 6,814 65 fr. 5,117 25 522 65 fr. 545 17 11,695 85 10.130 67 fr. 1,067 82 fr. 1,082 55 21,826 52 19,656 85 fr. 2,169 67 fr. 14 73 fr. 4,358 55 4,468 25 fr. Du 1er janvier au 28 février. 1903 1904 29 fr. 8.826 80 8,346 10 fr. 11,931 90 10,228 20 1905 Différence en faveur de l'année 1904 fr. 480 70 fr. 1905 RECETTES DIVERSES. RECETTES TOTALES 1,703 70 Produit kilométrique correspondant à 1905 fr. 2,976
- 1904 fr. 2,680
- Chemins de fer vicinaux. — Ligne de Bettembourg-Aspelt, Longueur en exploitation : 11 kilomètres. VOYAGEURS RECETTES. Du 1er au 28 février Du 1er au 31 janvier 1905 Du 1er janvier au 28 février 29 1905 1904 Différence en faveur de 1905 1904 MARCHANDISES. RECETTES DIVERSES. RECETTES TOTALES. fr. 1,197 22 ½ fr. 1,201 25 578 80 451 70 fr. 10 80 1 85 fr. 1,786 82½ 1,654 80 fr. 2,398 47½ 2,459 20 fr. 1,030 50 853 80 fr. 12 65 4 35 fr. 3,441 62½ 3,317 35 fr. 176 70 fr. 8 30 fr. 124 27½ fr. 60 72½ 1905 fr. 1904 fr. 1,935 57 1,839 62 Produit kilométrique correspondant à Chemins de fer vicinaux, — Ligne de Luxembourg-Echternach. Longueur en exploitation : 46 kilomètres. RECETTES. Du 1 e r au 28 février Du 1 e r au 31 janvier VOYAGEURS. 1905 Du 1 e r janvier au 28 février 1905 fr. 6,948 42 7,565 20 MARCHANDISES. fr. 827 30 944 00 fr. 1,771 30 fr. 14.513 62 Produit kilométrique fr. 2.176
- Luxembourg. — Imprimerie V. BÜCK. RECETTES DIVERSES. RECETTES TOTALES. fr. 191 36 fr. 209 76 fr. 401 12 7,967 08 8,718 96 fr. 16,686 04
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