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Arrêté grand-ducal du 13 juillet 1909, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guilla

549 MEMORIAL Memorial DU des Grand-Duché de Luxembourg. Großherzogtums Luxemburg. Vendredi, 16 juillet

  1. Arrêté grand-ducal du 13 juillet 1909, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume- Luxembourg. Freitag,
  2. Juli
  3. Großh, Beschluß vom
  4. J u l i 1909, wodurch verschiedene Abänderungen und Ergänzungen der Anlage C zum Betriebsreglement (Verlehrsovdung) der Wilhelm-Luxemburg-Eisenbahnen genehmigt werden. Au nom de Son Altesse Royale GUILLAUME, Im Namen S.K.H. Wilhelm, von Gottes par la grâce de Dieu Grand-Duc de Luxembourg, Gnaden Großherzog von Luxemburg, Herzog zu Duc de Nassau, etc., etc., etc ; Nassau, u., u, u.; Nous MARIE-ANNE, Grande-Duchesse, RéWir Maria-Anna, Großherzogin, Regentin gente du Grand-Duché de Luxembourg ; des Großherzogtums Luxemburg ; Vu l'art. 7 du traité du 11 novembre 1902, Nach Einsicht des Art. 7 des Vertrages vom approuvé par la loi du 3 avril 1903, concernant
  5. November 1902, genehmigt durch Gesetz vom l'exploitation des chemins de fer Guilaume-Lu-
  6. April 1903, den Betrieb der Wilhelm-Luxemxembourg ; burg-Eisenbahnen betreffend ; Revu Notre arrêté du 27 mars 1909, portant Nach Wiedereinsicht Unseres Beschlusses vom approbation du nouveau règlement d'exploitation
  7. März 1909, wodurch das neue Betriebsreglepour les dits chemins de fer du 17/23 décembre ment (Verkehrsordnung) vom 17./
  8. Dezember 1908; 1908 für genannte Eisenbahnen genehmigt wird; Notre Conseil d'État entendu ; Nach Anhörung Unseres Staatsrates ; Sur le rapport de Notre Directeur général des Auf den Bericht Unseres General-Direktors travaux publics et après délibération du Gou- der öffentlichen Arbeiten und nach Beratung der vernement en conseil ; Regierung im Conseil; Haben beschlossen und beschließen : Avons arrêté et arrêtons : er Art.
  9. Nachstehende Abänderungen und ErArt. 1 . Sont approuvées, sous le mérite des réserves insérées dans l'arrêté grand-ducal sus- gänzungen der Anlage C zu obenerwähntem Bedit du 27 mars 1909, les dispositions complé- triebsreglement (Verkehrsordnung) vom 17./
  10. mentaires et modificatives ci-après relatées à Dezember 1908 sind unter Beachtung der in Unintroduire à l'annexe C du règlement d'exploi- serem vorbezogenen Beschlusse vom
  11. März 1909 enthaltenen Vorbehalte genehmigt : tation précité du 17/23 décembre 1908 : Nr. I a. — Sprengstoffe. A. — Sprengmittel.
  12. In der
  13. Gruppe erhält a folgende Fassung : a. Ammoniaksalpetersprengstoffe (vorwiegender Bestandteil: Ammoniaksalpeter), und zwar, 550 sofern sie 48 Stunden bei 75° gelagert keine Stickoxyde abspalten, auch vor und nach der Lagerung; bei Stoß, Reibung oder Entzündung sich nicht gefährlicher erweisen als Donarit von folgender Zusammensetzung : 80 pCt. Ammoniaksalpeter, 12 pCt. Trinitrotoluol, 4 pCt. Roggenmehl Und 4 pCt. Nitroglyzerin : Ammoncahucit mit oder ohne Beifügung von Ziffern und Buchstaben (Gemenge von mindedestens 65 pCt. Ammoniaksalpeter, hochstens 10 pCt. Kali-, Natron- oder Barytsalpeter oder Mischungen davon, höchstens 15 pCt. Trinitrotolnol oder Trinitronaphtalm, die teilweise oder ganz durch Mono- und Dinitrotoluol, Mono- und Dinitrobenzol der Nitronaphtalin ersetzt werden dürfen, ferner von Mehl oder hochstens 2 pCt. Ruß). Ammonfördit (Gemenge von Ammoniaksalpeter mit Zusatzen v o n . Diphenylamin, Pflanzenmehlen, Glyzerin, Chlorkalium und höchstens 4 pCt. mit Kollodiumwolle gelatiniertem Nitroglyzrin). Ammonkarbonit (Gemenge von Ammoniaksalpeter, Pflanzenmehlen, höchstens 10 pCt. Kalisalpeter, und hochstens 4 pCt. mit Kollodiumsvolle gelatiniertem Nitroglyzerin, auch mit Zusatz von Nuß), usw. wie bisher. Hinter dem mit „Wetter-Astralit" beginnenden Unterabsatze wird eingeschaltet : Gelatine-Astralit (einem gelatinierten oder pulverformigen Gemenge von Ammoniaksalpeter, Kali- oder Natronsalpeter oder einem Gemische von beiden, hochstens 50 pCt. Dinitrochlorhydrin, hochstens 5 pCt. Trintiroglyzerin, hochstens 2 pCt. Kollodiumwolle, Kohlenwasserstoffen, Pflanzenmehlen und Nitroverbindungen der aromatischen Reihe wie Nitrotoluol, Dinitrotoluol und Nitronaphtalin). Gelatine-Wetterastralit seinem gelatinierten oder pulverformigen Gemenge von Ammoniaksalpeter, Kali- oder Natronsalpeter oder einem Gemische von beiden, hochstens 50 pCt. Dinitrochlochydrin, hochstens 5 pCt. Trinitroglyzerin, hochstens 2 pCt Kollodiumwolle, Kohlenwasserstoffen, Pflanzenmehlen, fettem Oele, Nitroverbindungen der aromatischen Reihe (wie Nitrotoluol, Din trololuol und Nitronaphthalin) und neutralen Salzen (wie Chlorkalium, Chlornatrium und Oxalaten). Hinter dem mit „Bavarit I und II" beginnenden Unterabsatze wird eingeschaltet: Chromammonit (Gemenge von mehr als 50 pCt. Ammoniaksalpeter und anderen Salpeterarten, hochstens 19,5 pCt Trinitrotoluol Chromammonialalaun oder Chromalaun und Vaseline). Hinter dem mit „Glückauf" beginnenden Unterabsatze wird eingeschaltet: Luxit I (Gemenge von Ammoniaksalpeter, höchstens 17 pCt. Trinitrotoluol und höchstens 5 pCt. Holzmehl). Hinter dem mit „Monachit II" beginnenden Absatze: Pastanil (Gemenge von mindestens 70 pCt. Ammoniaksalpeter, höchstens 25 pCt Kalisalpeter, höchstens 15 pCt. Nitrokohlenwasserstoffen) wovon höchstens 10 pCt. Trinitroverbindungen (und hochstens
  14. pCt. Nittosemizellulose, von Glyzerin, Amlinmetallsalzverbindungen und Mehl). Hinter dem mit „Steinkohlen-Plastammon" beginnenden Absatze: Pniowit mit den kennzeichnenden Beifügungen A, I, II und Ill (Gemenge von Ammoniaksalpeter, Trinitrotoluol, Holzmehl und höchstens 4 pCt. Kaliumperchlorat, auch mit Zusatz von Natronsalpeter, Nitronaphtalin und Alkalichlorid). Der mit „Gelatine-Westfalit" beginnende Unterabsatz wird gefaßt : Gelatine-Westfalit (gelatiniertes oder pulverformiges Gemenge von Ammoniaksalpeter, höchstens 10 pCt. Kalisalpeter oder Natronsalpeter oder eines Gemisches dieser beiden Salpeterarten, 551 höchstens 50 pCt. Dinitrochlorhydrin, höchstens 5 pCt. Trinitroglyzerin, höchstens 2 pCt. Kollodiumwolle, Kohlenwasserstoffen, Pflanzenmehlen, neutralen Salzen (wie Chlorkalium, Chlornatrium und Oxalaten) und Nitroverdindungen der aromatischen Reihe (wie Nitrotoluol, Dinitrotoluol und Nitronaphthalin). Hinter dem mit „Gesteins-Westfalit C" beginnenden Unterabsatze wird eingeschaltet : Kohlen-Westfalit oder Gesteins-Westfalit mit den angehängten Zahlen l, II, III usw. (Generiege von Ammoniaksalpeter, auch mit Zusatz anderer Salpeterarten, von höchstens 13 pCt aromatischen Nitrokohlenwasserstoffen, Pflanzeumehlen, auch mit anderen Kohlenstoffträgern, von itetralen Salzen und höchstens 4 pCt. Nitroglyzerin, auch mit Kollodiumwolle gelatiniert). Der Eingang des mit „Neuwestfalit" beginnenden Unterabsatzes wird gefaßt: Neuwestfalit, auch Gesteins-Westfalit mit den angehängten Buchstaben D, E, F usw. (Gemenge von ) usw. wie bisher.
  15. In der
  16. Gruppe unter d wird der mit „Petroklastit" beginnende Unterabsatz gefaßt Petroklastit (Haloklastit) fest gepreßtes Gemenge von Natronsalpeter, Schwefel, Steinkohlenpech, Kalisalpeter und Kaliumbichromat. und hinter dem mit „Sprengsalpeter" beginnenden Unterabsatze nachgetragen : Castroper Sprengsalpeter (feftgepreßtes Gemenge von Kalisalpeter, Natronsalpeter, Schwefel, Holzmehl, kohlehaltigen Stoffen wie z. B. Brikettpulver, mineralische Kohle usw.), Sauerstoffsalzen (wie z. B. Braunstein, Bichromat).
  17. In der
  18. Gruppe. Unter a wird vor den Worten „bei Stoß, Reibung oder Entzündung" eingeschaltet : I n trockenem Zustande. Unter b lautet der Schluß: 5 pCt. Rizinusöl. Diese Sprengstoffe sind: Altalsit I (Gemenge, das als Basis Kaliumperchlorat und Amoniaksalpeter — etwa in den gleichen Mengen — neben anderen Salpeterarten sowie nitrierte Kohlenwasserstoffe, Kohlenwasserstoffe oder Kohlenhydrate und Harz enthält). Der mit „Silesia" beginnende Unterabsatz wird gefaßt : Silesia (Gemenge von höchstens 80 pCt. Kaliumchlorat und von Harz, von dem höchstens 4 pCt nitriert sein dürfen). Hinter c wird ein neuer Absatz eingeschaltet: d) Triplastit (Gemenge von 50 bis 60 pCt. Trinitrotoluol, 10 bis 14 pCt. flüssigem Dinitrotoluol, 0,4 bis 2 pCt. Schieß- oder Kollodiumwolle und 25 bis 40 pCt. Bleinitrat).
  19. In der
  20. Gruppe wird d gefaßt: d) Schwarzpulver (Gemenge von Kalisalpeter, Schwefel und Kohle) in Mehlform, gekörnt oder gepreßt, ferner schwarzpulverähnliche Gemenge, die den Bedingungen unter 1 d nicht entsprechen, sich aber unter dem Einflusse von Stoß, Reibung oder Entzündung nicht gefährlicher erweisen als staubfein gemahlenes Jagdpulver von folgender Zusammensetzung : 75 pCt. Kalisalpeter. 10 pCt Schwefel und 15 pCt. Faulbaumkohle. In 1 lautet der Eingang : Proben anderer, neuer Sprengstoffe bis usw. wie bisher. B. — Schießmittel In der
  21. Gruppe wird :
  22. Im Absatz 1 der Unterabsatz a gefaßt : 552 a) Die Abspaltung von Stickoxyd wahrend einer zweistündigen Erhitzung auf 132° darf für 1 g Nitrollulose nicht mehr als 3 cem betragen; und
  23. Im Absatz 3 a statt der Motte „mindestens 3 Stunden" gesetzt: mindestens 1 Stunde. Beforderungsvorschriften.
  24. Im ersten Absatze der Eingangsbestimmnugen wird vor dem letzten Satze eingeschaltet: Die Ueberkiste muß die deutliche haltbare Aufschrift „Sprengstoffproben.
  25. Gruppe." tragen.
  26. Im Abschnitt A Verpackung. „
  27. Gruppe der Sprengmittel", wird folgende neue Ziffer 4 eingeschaltet :
  28. Triplastit d muß in starte, dichte, sicher verschlossene Holzbehälter fest verpackt sein. Statt der Holzbehalter konnen auch sogenannte amerikanische Pappefasser verwendet werden. Der Inhalt des Behalters darf hochstens 25 Klg betragen. Die Behälter mussen die deutliche, haltbare Aufschrift tragen : „Sprengstoff Triplastit,
  29. Gruppe."
  30. Im Abschnitt A. Verpackung. „Schießmittel" hat die Ueberschrift bei d zu lauten : d) Ausnahmen von den Vorschriften unter a und für Schießmittel der
  31. Gruppe und für gut durchgelatinierte Pulverfaden, sowie fur daraus hergestellte Fabrikate in Frachtstucken von höchstens 200 Klg. Gewicht.
  32. Im Abschnitt A. Verpackung „Andere explosionsfähige Stoffe." wird als Abs. 2 hinzugefügt : 2) Die Behälter müssen die deutliche, haltbare Aufschrift tragen : „Explosionsfähige, nicht selbstentzündliche chemische Produkte."
  33. Abschnitt C. „Bescheinigungen. Frachtbriefe." Absatz 1 wird am Schlusse durch folgenden Zusatz ergänzt : Bei nitrierten Chlorhydrinen ist nur die letztere Bescheinigung erforderlich. Im Absatz 6 wird hinter den Worten „von Schießmitteln" eingeschaltet: der
  34. Gruppe.
  35. Abschnitt E. Verladung. Absatz 1 erhält am Ende folgenden Zusatz: Jedoch ist die Zusammenladung handhabungssicherer Ammoniaksalpetersprengstoffe (1 a. A.
  36. Gruppe a) mit Sprengkapseln (I b. Ziffer 4 a) zulassig, wenn diese nach den Vorschriften unter I b. zu 4 Abs. 3 α und Abs. 5 a verpackt sind. Im Abs. 7 wird hinter dem Worte „Schießmittel" eingeschaltet : der
  37. Gruppe Nr. I b. — Munition. I. In Ziffer 3 b der Eingangsbestimmungen wird hinter den Worten "kleiner Schwarzpulverladung" eingeschaltet: (zum Beispiel Alzünder). A. — Verpackung.
  38. Zu 4 „a Sprengkapseln" werden die Abs. 3, 4 und 5, wie folgt, gefaßt :
  39. Der Behälter, dessen Deckel den Inhalt so niederzuhalten hat, daß ein Schlottern verhindert wird, ist in eine starke, dichte und mit Messingschrauben oder verzinnten Holzschrauben sicher zu verschließende hölzerne Überliste von wenigstens 35 mm. Wandstärke mit dem Deckel nach aufwärts einzulegen. Zwischen dem inneren Behalter und der Überkiste muß überall ein Zwischenraum vorhanden sein, der betragen muß : a) mindestens 12 cm wenn die Sprengkapseln mit Ammoniaksalpetersprengstoffen (I a. A.
  40. Gruppe a) zusammen in demselben Wagen verladen werden sollen. Der Zwischenraum muß mit trockenem Holzmehl oder Sägemehl fest ausgefullt sein. Durch geeignete Vorrichtungen muß sichergestellt sein, daß sich der Zwischenraum durch Rütteln während der Beförderung nicht ändern kann. 553 β) mindestens 30 mm. bei allen übrigen Sprengkapselsendungen. Der Zwischenraum muß mit Sägespänen, Stroh, Werg, Holzwolle oder Hobelspänen — alles völlig trocken — fest ausgefüllt sein.
  41. Die Überkiste der im Abs 3 « behandelten Sprengkapseln muß die Aufschrift tragen „Sprengkapseln I b., nach Abs 3 α verpackt. Nicht stürzen." Die Überkiste der nach Abs. 3 verpackten Sprengkapseln muß die Aufschrift tragen : „Sprengkapseln l. b. Nicht stürzen". Jede Überkiste ist mit einem Plombenverschluß oder mit einem auf zwei Schraubenköpfen des Deckels angebrachten Siegel (Abdruck oder Marke) oder mit einem über Deckel und Wände geklebten, die Schutzmarke enthaltenden Zeichen zu versehen.
  42. Eine Kiste darf höchstens enthalten : α wenn die Sprengkapseln zusammen mit Ammoniaksalpetersprengstossen befördert werden sollen (vergleiche Abs. 3 α), 2 Kg. Knallquecksilber-Sprengsatz oder eine in ihrer Wirkung gleichwertige Menge einer anderen Sprengsatzmischung ; β wenn sie nach Abs. 3 β verpackt ist, 20 Kg Sprengsatz. Kisten, deren Gewicht 25 Kg. übersteigt, müssen mit Handhaben oder Leisten versehen sein.
  43. Zu
  44. „b Minenzündungen" wird Abs.

(6), wie folgt, gefaßt : 6. Die Behälter mit Minenzündungen der Abs. 1 bis 5 sind wie unter a Abs. 2 für die Behälter von Sprengkapseln vorgeschrieben ist, zu verschließen und nach a Abs. 3, β, 4 und 5 in Überkisten zu verpacken, deren Aufschrift zu lauten hat : „Minenzündungen, l b. Richt stürzen". E. — Verladung. Abs. 1 erhält am Ende folgenden Zusatz: Jedoch ist die Zusammenladung von Sprengkapseln (Ziffer 4
  1. a)mit Ammoniaksalpetersprengstuffen (I a. A. 1. Gruppe
  2. a)zulässig, wenn die Sprengkapseln nach der Vorschrift zu 4. Abs. 3α und Abs. 5 α verpackt sind. Nr. I c. — Zündwaren und Feuerwerkskörper. 1. In den Eingangsbestimmungen Ziffer 3 b, wird hinter den Worten „wie Frösche" eingeschaltet : Fire krackers, 2. Unter „ Beförderungsvorschriften Abschnitt A. Verpackung" wird im Abs. 2 bei f hinter den Worten „in starke Pappschachteln" eingeschaltet: oder Holzkistchen. Nr. I d. — Verdichtete und verflüssigte Gase. 1. Abschnitt F. Sonstige Vorschriften. Abs. 6 wird gefaßt: 6. Zur Beförderung sind zu verwenden : a offene Wagen. :1. Für die verdichteten Gase bei Auflieferung in Fahrzeugen, die besonders für Landwege eingerichtet und mit Planen ganz bedeckt sind; 2. Für Chlormethyl und Chloräthyl; die Wagen müssen aber in den Monaten April bis Oktober einschließlich mit Decken ganz eingedeckt sein, wenn die Gefäße nicht in Holskisten verpackt sind ; 3. Kesselwagen' für die verflüssigten Gase der Ziffer 5 müssen mit hölzernen Überlasten versehen sein. b bedeckte Wagen. 1. für die verdichteten Gase (vergleiche jedoch a Ziffer 1 und c Ziffer 1); 554 2.für die verflüssigten Gase der Ziffer 5 während der Monate April bis Oktober einschließlich ; 3. fur flussige Luft c offene oder bedeckte Wagen. 1. fur Fettgas, Mischgas und Wassergas ; die offenen Wagen müssen aber in den Monaten April bis Oktober einschließlich mit Decken ganz eingedeckt sein, wenn die Gefäße nicht in Holzkisten verpackt sind ; 2. für die verflussigten Gase der Ziffer 5 während der Monate November bis März einschließlich. 2. Abschnitt 6. Ausnahmen von den Vorschriften unter A bis F. Abs. 4 erhalt folgende Fassung : 4) Zur Beförderung von verdichtetem Sauerstoff und verdichtetem Wasserstoff durfen statt der nach- Abschnitt C geprüften auch solche Behälter benutzt werden, die laut angebrachtem Stempel nach den besonderen Vorschriften der Landesverwaltung amtlich gepruft und innerhalb der letzten drei Jahre nachgeprüft sind. In diesem Falle durfen die Gase auf 170 Atmospharen verdichtet sein. Bei Behaltern, die nach der amtlichen Prufung mit einem Betriebsdruck von hochstens 150 Atmosphären in Anspruch genommen werden durfen, ist die Verdichtung der Gase nur bis zu dieser Grenze zulässig. Im ubrigen gelten die Vorschriften der Abschnitte A, B, D bis F. Nr. I c. In Nr. Ic — Eingangsbestimmungen - wird als Ziffer 4 nachgetragen : 4. Natriumazid. Nr. III. —Brennbare Flüssigkeiten. Ziffer 3 der Eingangsbestimmungen erhalt am Ende hinter „Flüssigkeiten" folgenden Zusatz : (zum Beispiel Zaponlacke). Nr. IV.- Giftige Stoffe. I. Abschnitt. — A. Verpackung. 1. Im Absatz. 5 b haben die Schlußworte zu lauten : fest aufgeschraubte Metallkappen geschützt sein. 2. Im Absatz 6 a lautet der Eingang:
  3. a)in eiserne Fasser oder in dichte Fasser aus usw. wie bisher. 3. Im Absatz 9 lautet der letzte Satz: Außerdem ist bei den Stoffen der Ziffern 1, 3 bis 5 sowie 6a die Bezeichnung „Gift", bei Ferrosilizium (Ziffer 2) die Aufschrift „Vor Nasse zu Belvahren. Nicht sturzen" hinzuzufügen. II Abschnitt. — B. Sonstige Vorschriften. 1. Im Absatz 1 a wird hinter „Säuren" eingeschaltet : oder sauren Salzen. 2. Im Absatz 1 lautet der letzte Unterabsatz : Der Behälter muß wenn er Stoffe der Ziffern 1, 3, 4, 5 oder 6 a enthält, die Bezeichnung „Giftige Stoffe" tragen 3. Absatz 5 lautet: Ferrosilizium ist völlig trocken und in völlig trockenen Behältern aufzuliefern ; wenn es in offenen Wagen befördert wird, mussen diese mit wasserdichten Decken emgedeckt sein 4. Der Eingang des Absatzes 6 lautet : Leere Behälter, Säcke und Kesselwagen, worin giftige Stoffe der Ziffern 1, 3, 4, 5 oder 6 a enthalten gewesen sind, usw. wie bisher. Nr. VI. — Fäulnißfähige Stoffe. Abschnitt A. — Verpackung. In den Absätzen 1 b und 2 a α ist hinter den Worten „wie Karbolsäure" zu streichen das Wort : Formaldehyd. 555 Art. 2. Notre Directeur général des travaux publics est chargé de l'exécution du présent arrêté. Art. 2. Unser General-Direktor der öffentlichen Arbeiten ist mit der Ausführung dieses Beschlusses beauftragt. Château de Hohenbourg, le 13 juillet 1909 Schloß Hohenburg, den 13. Juli 1909. MARIE-ANNE. Maria-Anna. Le Directeur général Der General-Direktor des travaux publics, der offentlichen Arbeiten, CH. DE WAHA. K de W a h a . Bekanntmachung. — Eisenbahnwesen. In Gemäßheit des Schlußabsatzes der Vereinbarung vom 30. Juni 1893 („Memorial" S. 223), erleichternde Vorschriften für den Eisenbahnfrachtverkehr zwischen Luxemburg und Deutschland betreffend, kommen die in der Anlage C zum vorstehenden Betriebsreglement (Verkehrsordnung) vorgesehenen Bestimmungen über bedingungsweise zur Beförderung zugelassene Gegenstände auch im luxemburgisch-deutschen Wechselverkehr zur Anwendung. Luxemburg, den 14 J u l i 1909. Der General-Direktor der öffentlichen Arbeiten, K. de W a h a . Arrêté du 13 juillet 1909, concernant le service Beschluß vom 13 Juli 1909, betreffend den des audiences de la justice de paix du canton Sitzungsdienst des Friedensgerichtes des Kand'Esch-sur-l'Alzette. tons Esch a. d. Alzette. L E MINISTRE D'ETAT, PRÉSIDENT Der Staatsminister, Präsident DU GOUVERNEMENT ; der Regierung; Vu l'art. 144 de la loi du 18 février 1885, sur Nach Einsicht des Art. 141 vom 18. Februar l'organisation judiciaire, et l'art. 4 al. 2 de la 1885, über die Gerichtsverfassung, und des Art. 4 loi du 20 mars 1908, sur l'organisation de la Abs. 2 des Gesetzes vom 20. März. 1908, über justice de paix du canton d'Esch-sur-l'AIzette ; die Verfassung des Friedensgerichtes des Kantons Esch a. d. Alzette; Nach Durchsicht seines Beschlusses vom 21. DeRevu son arrêté du 21 décembre 1908; zember 1908; Vu l'avis de la Cour supérieure de justice du Nach Einsicht des Gutachtens des Obergerichtshofes vom 1. Juli 1909. 1 er juillet 1909; Beschließt : Arrête : Die Bestimmung unter I 3. des Beschlusses La disposition sub I 3° de l'arrêté du 21 dévom 21. Dezember 1908 ist abgeändert wie folgt : cembre 1908 est modifiée comme suit : „3. auf den ersten Montag jeden Monats um « 3° au premier lundi de chaque mois, à neuf 9½ Uhr morgens für die Schiedsgerichtsachen ; heures et demie du matin, pour les affaires nötigenfalls können diese Sachen durch das Gesoumises à la juridiction arbitrale ; au besoin richt auf andere, für Zivil- und Handelssachen ces affaires pourront être reportées par le bestimmte Sitzungen vertagt werden". tribunal aux autres audiences fixées pour les affaires civiles et commerciales. » Luxembourg, le 13 juillet 1909 Le Ministre d'Etat, Président du Gouvernement, EYSCHEN. Luxemburg, den 13. Juli 1909. Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Eyschen. 556 Avis. — Brevets d'invention. Los brevets d'invention ci-après ont été délivrés pendant le mois de juin écoulé en conformité de la loi du 30 juin 1880 à savoir : N° 7951. — 1. Juni. — Neue Schulbank, Modell «Linan»—J.B .Linster in Luxemburg-Bahnhof und P. Anen in Fentingen. N° 7952. — 2. Juni. — Steigbugel, der sich beim Sturz des Reiters selbsttätig löst. — R Jeske und A. Ropke in Nedlin bei Seeger. N°7953. — 2. Juni. — Sicherheitsnadel. — Fr. Ranpach in Pulsnitz. N°7954. — 2. Juni. — Verfahren und Vorrichtung zum Umleiten von Draht, Band-, Fein-Eisen u. dgl. — C. Tober in Oberschöneweide. N° 7935. — 3 Juni. — Elektrische Signalvorrichtung für Eisenbahnen und dergleichen. — J Goldschmit in Cöln. N° 7956. — 3. Juni. — Schutzmäntel fur Automobilbereifungen. — G. Angely jun. in H, nnover N° 7957. — 3. Juni. — Selbsttätiger Wasserstandsrégler für Kessel u. dgl. — A. Jünger in Metz. N° 7958. — 3. Juni. — Teigknetmaschine fur Haushaltungszwecke. — N Wagner in Bonneweg. N° 7959. — 3 juin — Roue à moyen élastique. — P. A. Ferré à Marseille. N° 7960. — 5. Juni. — Alarmschussapparat an Turen. — A. Rothe in Schönborn. N° 7961. — 5. Juni. — Kinderwagen. — P. Enzinger in Wasserburg. N° 7962. — 5. Juni. — Gummimäntel und dergleichen. — W. Merz in Trebur. N° 7963. — 5 Juni. — Massageapparat fur Schwerhörige. — Dr. phil. Fr. Jucobsthal und Dr. K. Fischer in Colmar. N° 7964. — 7. Juni. — Neue Befestigungsart der Visierorgane — Visier und Korn von Feuerwaffen — P. Mauser in Oberndorf. N° 7965. — 7 juin. — Boîte de distribution pour cables à conducteurs multiples. — R. Monnier à Paris N°7966,— 7. Juni. — Schiessautomat. — II Frank N°7967. —7 juin. — Système de compensation pour balanciers de pendules à mouvement circulaire alternatif— Cl. Grivolas à Paris. N° 7968. — 8. Juni. — Auswechselbarer Schuhabsatz — E.Lepartz in Bonn. N°7969. — 9. Juni. — Schriftensammler mit halb- kreisförmigen und drehbar angeordneten Aufreihbügeln — J. Adler in Aschoffenburg. N° 7970. — 9. Juni. — Verfahren zur Herstellung von Bulleraroma. — J. Muller in Neuss. N°7971. — 9. Juni. —Verfahren zur Herstellung haltbarer Gussstücke — H. Keitel und Firma Momberger & Cie in Düsseldorf. N° 7972. — 10. Juni. — Verbesserungen in der Herstellung von Bleisülzen und Oxyden. — G. V. Barton in Shirley. N° 7973 — 10 juin. — Appareil de décantation et de récupération des eaux chargées de produits divers — V. Antoine à Ensival-Verviers. N°7974. — 14. Juni. — Walzwerk fur Sand, Koks und sonstiges Mahlgut. — Gutehoffnungshutte, AktienVerein fur Bergbau und Huttenbetriebe in Obernhausen. N° 7975 — 14. Juni. — Verfahren zur Herstellung eines Appreturmittels. — Zusatzpatent zu N° 6555 vom 18 Oktober 1906. — Erste Triester Reisschäl-FabriksAktiengesellschaft in Triest. N° 7976. — 15 juin. — Perfectionnement apporté à la méthode de sechage de l'air par refroidissement.— J. Gayley à New-York. N° 7977. — 15 juin — Procédé et appareil pour le séchage de l'air par refroidissement particulièrement pour les applications métallurgiques. — Le même N°7978. — 15 juin. — Perfectionnements dans les appareils pour sécher l'air par refroidissement. — Le même N° 7979 — 16. Mai. — Kartoffelerntemaschine. —Fr. Apel in Leipzig Lindenau. N° 7980. — 17. Juni. — Verfahren zum Anheizen elektrischer Inductionsöfen fur metallurgische Zwecke. — Röchhling'sche Eisen- & Stahlwerke G. m. b. H., J Schœnawa und W. Rodenhanserin Völklingen. N° 7981. — 17 juin. — Perfectionnements apportés au séchage de l'air par refroidissement. — J. Gayley a New-York. N° 7982. — 17. Juni. — Sicherheitssteigbugel.— Remmer Dreesch in Negenmerten. N°7983.— 18 juin. — Méthode nouvelle et perfectionnée de fonctionnement des hauts fourneaux et convertisseurs. — J Oayley à New-York, N°7984. — 19. Juni. — Vorrichtung zum Nutzbarmachen der Wärine von Auspuffgasen der Grossgasmotoren. — Eisen-Hütten- Aktien- Verein Dudelingen in Düdelingen. N° 7985. — 19 juin — Nouveau procédé permettant d'obtenir un vinaigre comestible avec le petit lait. - 557 Compagnie française des Produits lactés, Société anonyme course variable. — H. S. Hele-Shaw à Londres-Westà Paris. minster. N° 7986. — 21 juin. — Isosynchronisateur ou appareil Ont été transférés : pour le fonctionnement synchronique d'un cinématoLe 15 juin 1909, le brevet N° 5808 du 4 mars 1905. — graphe avec un ou plusieurs grammophones —Certificat Innovation aux lampes à arc ~ à la Compagnie Belge d'addition au brevet d'invention du 11 mai 1908. N°7386. d'Electricité Siemens-Schuckert, Soc. An. à Bruxelles. — P. Pierini à Rome. Le 15 juin 1909, le brevet N° 5809 du 4 mars 1905. — N° 7987. — 21. Juni. — Elektrischer Anzeiger fur Innovation aux charbons à incandescence — à la même Kegelbahnen. — H. Schlüter in Sachsenhagen. société. N° 7988. — 22 juin. — Perfectionnements apportés Le 15 juin 1909, le brevet N° 5810 du 4 mars 1905. aux procédés et appareils pour la dessication de l'air, — Innovation aux lampes à arc — à la môme société. plus particulièrement en vue de son emploi en métalLe 15 juin 1909, le brevet N° 5902 du 22 mai 1905. — lurgie. — J. Gayley à New-York. Perfectionnement aux lampes à arc — à la même société. N° 7989. — 22 juin. — Perfectionnements apportés Les brevets ci-après sont éteints pour défaut aux procédés et appareils pour la dessication de l'air. de paiement de Ia taxe annuelle. — Le même. N° 7990. — 22 juin. — Perfectionnements apportés N° 3130. — Neuerungen an Kettenfadeneinziehaux appareils pour la dessication de l'air. — Le même. maschinen. N° 3149. — Neuerungen an Rotationsmotoren. N°7991. —22 juin. — Nettoie-pipe. — G. WasserN° 3929 + 5376 + 6099. — Un système de protection mann à Bruxelles. N° 7992. — 24. Juni. — Obsthorde mit herauszieh- des bandages élastiques de roues, au moyen d'une courroie armée de lamelles métalliques. baren Tonkinstäben. — R A. Jahn in Meuselbach. N° 4740.—Maschine zum Blasen von Hohlglas (Flaschen N° 7993. — 24. Juni. — Unterlagsplatte mit auswechselbarer Verschlussplatte für Blockgussformen. — u . s . w ) N° 5077. — Dispositif s'adaptant aux épingles à Gelsenkirchner Bergwerks-Aktien Gesellschaft in Aachecheveux recourbées en spirate. ner-Rothe-Erde. N° 5082. — Chambre à air auto-réparable pour banN° 7994. — 24. Juni. — Abschlussleiste für Sockeldages de roues. und Wandbekleidung. — R. Steiner in Pforzheim. N° 5452. — Perfectionnements se rapportant à la ferN° 7995. — 24. Juni. — Projektionsvorrichtung für mentation des liquides. Reklamezwecke- — W. Lepain in Strassburg. N° 5817. — Neuerung an elektrischen Oefen. N° 7996. — 24 juin. — Emballage en liège pour bandes N° 6289. — Procédé pour faire les signaux pour téléde papier. — H. de Meyer à Rotterdam. N° 7997. — 25. Juni. — Luftpumpe für Fahrräder, graphier sans fil. N° 6293. — Fahrplantafel mit auswechselbaren Zahlen, Motorräder und dergleichen. — K. Colin in Krefeld. Buchstaben und dergl. N° 7998. — 25. Juni. — Flugapparat. — L. Fichter N° 6295. — Appareil collecteur pour fils de soie artian München. ficielle. N° 7999. — 25. Juni. — Kleider-Raffer. — L. Sachse N° 6298. — Vorrichtung zum selbsttätigen Oeffnen und in Münster. Schliessen von Hähnen und Ventilen u.s.w zu festgeN° 8000.—25. Juni. —Ab- und Ueberlaufvorrichtung setzten Zeiten. für Waschbecken und andere Flüssigkeitsbehalter. — N° 6307. — Regelvorrichtung für Windräder mit festG. Helbling in Küsnacht. stehenden Flügeln und seitlicher Regelfahne. N°8001. — 25 juin. — Film cinématographique et N° 6313. — Selbsttätige Kuppelung für Eisenbahnson procédé de fabrication. — Société dite Compagnie fahrzeuge. française de Phonographes, Cinématographes et AppaN° 6318. — Gasglühlichtbrenner. reils de précision à Paris. N° 6735. - Procédé de fusion au four électrique. N° 8002. — 26. Juni. — Verfahren um die BackfähigN° 6739. — Verfahren und Vorrichtung zur Reduktion keit von Mehl und dessen Nebenprodukten zu erhöhen. von Metällen oder Metalloiden aus ihren Verbindungen. — L. M. Thomas in Wilhelmshaven. N° 6752. — Filter. N° 8003. — 30 juin. — Machine à fluide ou liquide à 39 a 558 N° 6764. — Neuerung für die Herstellung von Lehren bezw. Grenzlehren fur Bolzen und Bohrungen. N° 6768. — Mécanisme d'alimentation continue de la trame s'appliquant aux matières ordinaires. N° 6770. — Verstellbarer Flussigkeits-Automat. N° 6772. — Desinfektionsverfahren für Rasiermesser. N° 6774. — Poliermaschine. N° 7283. — Verfahren zur Herstellung von positiven Akkumulatorenplatten. N° 7285. — Protecteur souple pour bandages pneumatiques. N° 7286. — Staubfreier Aschenentleerer fur Zimmereien und Kochherde. N° 7290. — Schiebefenster. N° 7292. — Perfectionnements apportés aux fours à puddler. N° 7294. — Neuartige Reisschiene zum Ziehen von unterbrochenen Linien. N° 7298. — Procédé de fabrication de savon à l'asbeste. N° 7300. — Muhle. N° 7301. — Beweglicher Schraubenschlüssel. N° 7304. — Wasserfahrrad. N° 7309. — Procédé pour la préparation de pellicules et leur équivalent pour la photographie et autres applications, à l'aide d'un composé de gélatine et de collodion rendu flexible par des additions. N° 7310. — Appareil d'épuration biologique des matières do vidanges, eaux d'égoûts etc. N° 7319. — Elektrischer Ofen. N° 7322. — Dispositif et procédé pour rendre inutilisables pour le remplissage avec des liquides similaires les bouteilles ayant été vidées une première fois. N° 7323. — Reinigungsvorrichtung. N° 7324. — Saugschablonengussapparat aus Metall, zur Herstellung von Saugekammern mit am Ende mit eingeschnittener und umgekippter Metallrohre versehenen Metallplätteheu und darunter streifender Gummischeibe fur kunstliche Gebisse. N° 7326. — Lungenpruf-Automat. Rectification. — Le nom du porteur du brevet N° 7914 du 28 avril 1909 n'est pas Lambellin mais Lamblin. Luxembourg, le 1er juillet 1909. Avis. — Associations syndicales. Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaften. Conformément à l'art. 2 de la loi du 27 mars 1900, les sociétés ci-après désignées ont déposé au secrétariat de la commune où se trouve établi le siège social, l'un des doubles de l'acte d'association sous seing privé dûment enregistré, ainsi qu'une liste indiquant les noms, professions et domicile des administrateurs et de tous les associés, à savoir : 1° les sociétés locales agricoles d'Abweiler (Bettembourg), Ehlingen, Hinkel, Rœser, S einheim ; 2° la société de laiterie de Hostert (Folschelte). Gemäß Art. 2 des Gesetzes vom 27. März 1900, haben nachstehende Genossenschaften ans dem Sekretariate der Gemeinde, in der sich ihr Sitz befindet, ein Duplikat der einregistrierten Privaturkunde nebst einem Verzeichnis hinterlegt, welchesNamen, Stand und Wohnort der Verwaltungsräte, sowie sämtlicher Mitglieder enthält, nämlich: 1. die landwirtschaftlichen Lokalvereine von Abweiler (Bettemburg), Ehlingen, Hinkel, Roeser, Steinheim ; 2. die Molkereigenossenschaft von Hostert (Folscheid). Luxembourg, le 12 juillet 1909. Le Ministre d'Etat, Président du Gouvernement, Luxemburg, den 12. Juli 1909. Der Staatsminister, Präsident der Regierung, EYSCHEN. Le Ministre d'Etat, Président du Gouvernement EYSCHEN. Eyschen. Avis. — Sociétés de secours mutuels. Bekanntmachung. — Hilfskassen. Par arrêté du soussigné en date de ce jour les modifications apportées par l'assemblée générale du 7 mars 1909 aux art. 29 et '40 des statuts de la société de secours mutuels dite Luxemburger Arbeiter-Unterstutzungs-Verein à Luxembourg, ont été approuvées. Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heutigen Tage sind die durch die Generalversammlung vom 7. März 1909 an den Art. 29 und 40 des Statuts des „Luxemburger ArbeiterUnterstützungsverein", in Luxemburg. vorgenommenen Aenderungen genehmigt worden. 559 Art. 29 soll lauten wie folgt : Den Verwandten oder Pflegern des verstorbenen wirklichen Mitgliedes werden für die Beerdigungs-und sons tige Kosten im ganzen und zwar auf einmal 70 Fr. gezahlt. Beim Ableben der Ehefrau (nicht Witwe) eines wirklichen Mitgliedes wird ein Sterbegeld von 35 Fr. gewährt Art. 40 erhalt folgenden Zusatz : Beim Ableben der Ehefrau (nicht Witwe) eines Mitgliedes der Zuschusskasse wird ein Sterbegeld von 25 Fr. gewahrt. Luxembourg, le 12 juillet 1909. Luxemburg, den 12 J u l i 1909. Le Ministre d'Etat, Président du Gouvernement, EYSCHEN. Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Eyschen. Avis. — Assurance-maladie. Bekanntmachung. — Krankenversicherung. Par arrêté du soussigné en date de ce jour, Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heula modification apportée par l'assemblée géné- tigen Tage ist die durch die Generalversammlung rale du 20 juin 1909 à 1 art. 13 bis des statuts de vom 20. Juni 1909 an Art. 13 bis des Statuts la Caisse régionale de maladie à Esch s/A. a été der Bezirkskrankenkasse Esch a.d. Alz. vorgenommene Aenderung genehmigt worden. approuvée. A r t 13 bis erhalt folgende Fassung : Die nicht versicherten Frauen der Kassenmitglieder erhalten freie ärztliche Behandlung und Arznei, wenn die Mitglieder selbst ununterbrochen während der drei der Krankheit der Frau vorhergehenden Monate der Kasse zugehört haben ; doch muss ein inlandischer Arzt konsultirt und die Arzneimittel aus einer inländischen Apotheke bezogen werden. Operationen sind ausgeschlossen. Im Uebrigen haben sich die Frauen den Vorschriften desStatuts zu fugen. Der Artikel tritt mit dem 1. August 1909 in Kraft. Luxemburg, den 10. Juli 1909. Luxembourg, le 10 juillet 1909. Le Ministre d'Etat, Président du Gouvernement, Der Staatsminister, Präsident der Regierung, EYSCHEN. Eyschen. Berichtigung. In der ersten Zeile der Bekanntmachung vom 8. d. Mts. betreffend den kleinen Grenzverkehr mit Fleisch pp., ("Memorial" S. 548) soll es statt „vom 9. März 1909" heißen : vom 9. März 1906. 560 Communes et sections intéressées- Désignation des emprunts. Emprunts communaux. — Tirage d'obligations. de l'échéance. 100 fr. Hollerich 235,000 1er juin 1909 Dalheim-Filsdorf 20,000 id. Flaxweiler Lenningen-Canach. 17,000 18,800 id. id. Lenningen-Lenningen 16.100 id Stadtbredimus 20,000 id. Wormeldange 96,200 id Dudelange 100,000 1er juillet 1909 Hamm Rumelange Tuntingen 19,900 150,000 32,000 id. id. id. Basbellain Feulen-Niederfeulen Betzdorf-Olingen 23,600 . 35,000 20,000 id. id. id. Manternach-Berbourg Mertert-Wasserbillig Rodenbourg-Beidweiler. Rosport 20,000 43,000 5,000 46 000 id. id. id. id Esch s/Alz Numéros sortis au tirage à Date Luxembourg, le 10 juillet 1909 400 fr. 51, 90, 95. 500 fr. 4, 98, 377. Banque WerlingLambert & Cie. 6, 28, 35, 61, 66, 84. 89, 119, 128, 169, 184, 185, 186. 32 103, 118, 185, 98, 146, 153. 91 Lit. B. 15, 17. 25, 89. 170, 220, 339 49, 67 34, 40, 51. 16, 38, 63, 112 22, 53. 47,151,159 132. 79, 144. 55, 70,127 27. 6,72,74,86 Lit. B. 230,800 1er déc 1909. 7, 20, 46, 51,76,104, 120, 166, 171,202, 220, 249, 266, 296. id 4 10,000 15,000 1er octobre 1909. 22, 57. 41. 8,000 id. 8,000 1er nov. 1909. 9 68,000 id. 31, 61, 78 30,000 15 octobre 1909 10,000 1 e r nov. 1909. 13. Wormeldange-Ehnen Kehlen-Kehlen Kehlen-Olm Septfontaines-Septfont. Eich Niederanven Bascharage-Linger. Steinfort (KleinbettingenHagen-Steinfort 32,000 1 er sept. 1909. Remich 220,000 1 er janvier 1910. 200 fr. id. 13. id. id. id id 89, 143. id 42, 234. id. 13, 46,114. id. id. id. 16 id. Caisse communale Banque WerlingLambert & C16 id. id. id. id. Lit A. 127, 133, Banque Internat. 134, 153, 165, 178, 237, 285. 288, 296, 329. 338. 114. 1. 19. 94. Caisse chargée du remboursement. 160, 356, 366, 403. id. Caisse communale id. id. id. id. id. id. id. IMPRIMERIE DE LA COUR VICTOR BUCK

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