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Arrêté ministériel du 21 juillet 1914, déterminant les conditions d'exécution des cahiers scolaires. LE DIRECTEUR GÉNÉRAL D E L'INTÉRIEUR; Vu notre ar

917 Mémorial Memorial du des Grand-Duché de Luxembourg. Großherzogtums Luxemburg. Jeudi, 6 août

  1. Avis aux administrations communales. Les administrations communales ont pris connaissance de la proclamation du 2 août courant, par laquelle le Gouvernement a engagé la population à observer le calme et à éviter tout acte de nature à lui susciter des ennuis durant la période difficile que traverse le pays. En vue du maintien du bon ordre et de la tranquillité, il importe de convoquer incessamment les conseils communaux à l'effet d'édicter des règlements de police concernant les attroupements et la circulation sur les voies et places publiques, ainsi que concernant les débits de boissons, dont l'heure de fermeture serait à avancer dans les limites indiquées par l'art. 13 de la loi du 27 juillet 1912, sur le régime des cabarets. Les administrations communales procéderont, le cas échéant, à la désignation d'aidesgardes-champêtres en nombre suffisant en vue de la protection des récoltes de leurs administrés. Ensuite, pour obvier à un renchérissement exorbitant des vivres, les corps communaux auront soin de fixer, par voie de règlement, les prix maxima des denrées alimentaires de première nécessité, ainsi que cela a eu lieu déjà dans plusieurs communes. Enfin, il importe de faire établir exactement et sans retard les dégâts causés par les Donnerstag,
  2. August
  3. Bekanntmachung an die Gemeindeverwaltungen. Die Gemeindeverwaltungen haben von der Proklamation der Regierung vom
  4. August ct. Kenntnis genommen, wodurch die Bevölkerung gebeten wird, volle Ruhe zu bewahren und den Lande während der augenblicklichen schwieriger Zeit nicht größere Unannehmlichkeiten zu bereiten. Im Interesse der Aufrechterhaltung der guter Ordnung und Ruhe ist eine unverzügliche Zusammenberufung der Gemeinderäte geboten zwecks Erlasses von Polizeireglementen über die Zusammenrottungen und den Verkehr au den öffentlichen Straßen und Plätzen, sowie über die Schankstellen, deren Schließungsstunde innerhalb der in Art. 13 des Gesetzes vom 27 Juli 1912, über das Schankwirtschaftsweser bestimmten Grenzen vorzurücken Ware. Gegebenenfalls sollen die Gemeindeverwaltungen zur Ernennung einer genügender Zahl von Hilfsbannhütern schreiten, um der Schutz der Ernten auf ihrem Gebiete zu sichern Es ist ferner geboten der übermäßigen Verteuerung der Lebensmittel vorzubeugen. Die Gemeinderäte haben demnach Sorge zu tragen daß durch Erlaß von Reglementen die Maximalpreise der unumgänglich notwendigen Lebens mittel festgesetzt werden, wie dies bereits n mehreren Gemeinden geschehen ist. Endlich sind die von den Truppen an Eigentum und Ernten verursachten Schäden genau 918 troupes aux propriétés et aux récoltes. A ces fins, les propriétaires intéressés devront informer immédiatement l'administration communale de tout dommage survenu. Un ou plusieurs délégués seront nommés par le collège échevinal pour constater les dégâts sans se livrer cependant à des évaluations en argent; les experts renseigneront pour chaque propriétaire la contenance, l'espèce de culture, l'état de la récolte endommagée, le nombre, les dimensions, l'âge et l'espèce des arbres abattus, etc., etc. Les rapports des experts seront adressés aux commissaires de district. Luxembourg, le 5 août
  5. Le Directeur général de l'intérieur, BRAUN. Arrêté ministériel du 21 juillet 1914, déterminant les conditions d'exécution des cahiers scolaires. LE DIRECTEUR GÉNÉRAL D E L'INTÉRIEUR; Vu notre arrêté du 25 mars 1914, portant fixation du plan général d'études pour les écoles primaires; Arrête: und unverzüglich festzustellen. Z u diesem Zwecke müssen die beteiligten Eigentümer die Gemeindeverwaltung sofort von jedem angerichteten Schaden benachrichtigen. Vom Schöffenkollegium sind einer oder mehrere Sachverständige zu ernennen, um die Schäden festzustellen, ohne sich jedoch auf Abschätzungen in Geld einzulassen; die Sachverständigen haben für jeden Eigentümer die Fläche, die Kulturart, den Stand der beschädigten Ernte, die Zahl, den Umfang, das Alter und die A r t der gefällten Bäume usw., usw., aufzustellen. Die Sachverständigenberichte sind den Distriktskommissaren einzusenden. Luxemburg, den
  6. August
  7. Der General-Direktor des Innern, Braun. Beschluß vom
  8. Juli 1914, die Anfertigungsbedingungen der Schulhefte betreffend. Der G e n e r a l - D i r e k t o r des Innern; Nach Einsicht des Beschlusses vom
  9. März 1914, die Festlegung des allgemeinen Lehrplanes für die Primärschulen betreffend; Beschließt: Art. 1er. A partir de l'année scolaire 19151916 les cahiers scolaires pour les écoles primaires du Grand-Duché devront répondre aux conditions prévues par l'instruction faisant annexe au présent arrêté. Art.
  10. Vom Schuljahr 1915/1916 ab müssen die Schulhefte in den Primärschulen des Großherzogtums den Bedingungen entsprechen, wie sie in der gegenwärtigem Beschluß beifolgenden Unordnung vorgesehen sind. Art.
  11. Le présent arrêté sera inséré au Mémorial et au Courrier des écoles. Art.
  12. Vorliegender Beschluß soll im „Memorial" und im „Schulbote" veröffentlicht werden. Luxembourg, le 21 juillet
  13. Le Directeur général de l'intérieur. BRAUN. Luxemburg, den
  14. Juli
  15. Der General-Direktor des Innern, Braun. 919 Verfügung, betreffend die Beschaffenheit der Schülerhefte.
  16. Die Schülerhefte müssen eine Höhe von 20,5 cm und eine Breite von 16,5 cm haben und im rechten Winkel geschnitten sein.
  17. Das Papier muß frei von Holzschliff, gut geleimt und gut geglättet sein; es muß eine weiße, fleckenfreie Farbe haben und darf nicht stark glänzen. Tausend Bogen müssen im Format von 34x43 cm mindestens 13 kg wiegen. Mittelstarke Schriftzüge dürfen nicht durchscheinen; auch dürfen sich beim Schreiben keine Fäserchen an die Feder setzen.
  18. Die Schreiblinien müssen mit der oberen und unteren Kante des Heftes parallel laufen. Parallel mit der linken Längskante des Heftes muß eine etwas stärkere, rote Randlinie laufen, so daß der Rand auf seiner ganzen Länge die gleiche Breite von 3 cm aufweist. Die Schreiblinien müssen fein ausgezogen und von tiefblauer Farbe sein; sie sollen über die Randlinie bis zur linken Längskante des Heftes hinausgehen. Die Linien auf den beiden Seiten des Blattes müssen sich decken und die Linien je zweier gegenüberliegender Seiten eine grade Linie bilden.
  19. Die Hefte müssen sorgfältig und dauerhaft mit starkem, weißem Z w i r n geheftet und nach außen fest verknotet sein; die Heftung mit Draht bleibt ausgeschlossen. Der Umschlag (Deckel) muß aus dunklem, vorzüglich blauem, gut biegsamem Papier gefertigt sein, das so dicht ist, daß eine Schicht aus- reicht. Die Außenseite trägt ein Weißes Schild mit 2 feinen Linien zur Aufnahme des Namens des Schülers, sowie des Schuljahres, in welchem er sich befindet. Bilderdeckel sind zulässig, wenn sie den vorstehenden Bedingungen entsprechen und die betreffenden Illustrationen die Zustimmung der zuständigen Behörde gefunden haben.
  20. In den Heften mit Doppellinien ist die Liniierung dieselbe für die deutsche und für die lateinische Schrift (Duktus 1:2). Es sind nur Hefte mit 8 und 10 Doppellinien zulässig. Bei 8 Doppellinien beträgt die Weite der Doppellinien 4,5 mm, der Abstand der Oberund Unterlinien 9 mm. Bei 10 Doppellinien muß die Entfernung der Doppellinien 3,5 mm, der Abstand der Ober- und Unterlinien 7 mm betragen. Die Hefte mit einfachen Linien haben 16, bezw. 19 oder 21 Linien auf der Seite. Bei 16 Linien hat der Abstand der einzelnen Linien von einander 11,5 mm, bei 19 Linien 9,5 mm, bei 21 Linien 8,5 mm zu betragen.
  21. Die Hefte müssen, abgesehen vom Deckel, mindestens 3½ Bogen stark sein.
  22. In jedem Hefte muß ein Löschblatt im Format von 20x14 cm liegen, das im rechten Winkel geschnitten ist und eine gute Saugfähigkeit besitzt.
  23. Gegitterte Rechenhefte müssen für die Quadrate eine Weite von mindestens 5 mm aufweisen und im übrigen den obigen Bestimmungen entsprechen.

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