257 Mémorial Memorial du des Grand-Duché de Luxembourg Großherzogtums Luxemburg. Mercredi, 24 mars 1915. N° 26. Mittwoch, 24. März 1915. Arrêté grand-ducal du 22 mars 1915, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume-Luxembourg. Großh. Beschluß vom 22. März 1915, wodurch verschiedene Abänderungen und Ergänzungen der Anlage C zum Betriebsreglement (Verkehrsordnung) der Wilhelm-Luxemburg-Eisenbahnen genehmigt werden. Nous MARIE-ADÉLAIDE, par la grâce de Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg, Duchesse de Nassau, etc., etc., etc.; Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu Nassau, u., u., u.; Vu l'art. 7 du traité du 11 novembre 1902, Nach Einsicht des Art. 7 des Vertrags vom approuvé par la loi du 3 avril 1903, concer- 11. November 1902, genehmigt durch Gesetz nant l'exploitation des chemins de fer Guil- vom 3. April 1903, den Betrieb der WilhelmLuxemburg-Eisenbahnen betreffend; laume-Luxembourg; Nach Wiedereinsicht des Großh. Beschlusses Revu l'arrêté g.-d. du 27 mars 1909, portant approbation du nouveau règlement d'ex- vom 27. März 1909, wodurch das neue Beploitation pour les dits chemins de fer du triebsreglement (Verkehrsordnung) vom 17./23. Dezember 1908 für genannte Eisenbahnen ge17-23 décembre 1908; nehmigt wird; Nach Anhörung Unseres Staatsrates; Notre Conseil d'État entendu; Auf den Bericht Unseres General-Direktors Sur le rapport de Notre Directeur général der Justiz und der öffentlichen Arbeiten, und de la justice et des travaux publics, et après nach Beratung der Regierung im Konseil; délibération du Gouvernement en conseil; Avons arrêté et arrêtons: Haben beschlossen und beschließen: Art. 1. Nachstehende Abänderungen der AnArt. 1er. Sont approuvées, sous le mérite lage C zu obenerwähntem Betriebsreglement des réserves insérées dans l'arrêté grand-ducal (Vekehrsordnung) vom 17./23. Dezember 1908 susdit du 27 mars 1909, les dispositions modificatives ci-après relatées à introduire à sind unter Beachtung der in vorbezogenem l'annexe C du règlement précité du 17-23 Beschlusse vom 27. März 1909 enthaltenen Vorbehalte genehmigt: décembre 1908; 258 Nr. A. Sprengstoffe. Eingangsbestimmungen. A. Spreng mittel. 1. Gruppe. Unter
- a)Ammoniaksalpetersprengstoffe wird der mit „Astralit I und II" beginnende Absatz gefaßt: Astralit I und II (Gemenge von Ammoniaksalpeter, Holzkohle, Pflanzenmehle, Paraffinöl, höchstens 15 vom Hundert Trinitrotoluol oder Binitroluol oder höchstens 13 vom Hundert flüssiges Trinitrotoluol — vgl.b)a)dieser Gruppe — oder von höchstens 15 vom Hundert Mononitronaphthalin usw. wie bisher). Unter
- b)Organische Nitrokörper wird im Abs.
- a)vor „Trinitroxhlol" als neue Zeile eingeschaltet: Trinitroanisol, 3. Gruppe.
- c)Chlorat- und Perchloratsprengstoffe. In dem mit Malsite" beginnenden Absatz wird nachgetragen hinter „Alkalsite": sowie Orkanit I, II, III usw. am Ende hinter „Ammoniaksalze enthalten": Orkanit darf auch einen Zusatz von Kochsalz oder anderen beständigen, neutralen, die Gefahr nicht erhöhenden Salzen enthalten. Art. 2. Notre Directeur général de la justice Art. 2. Unser General-Direktor der Justiz et des travaux publics est chargé de l'exécu- und der öffentlichen Arbeiten ist mit der Austion du présent arrêté. führung gegenwärtigen Beschlusses beauftragt. Luxembourg, le 22 mars 1915. MARIE-ADÉLAÏDE. Le Directeur général de la justice et des travaux publics, V. THORN. Luxemburg, den 22. März 1915. Maria Adelheid, Der General-Direktor der Justiz und der öffentlichen Arbeiten, V. Thorn. Bekanntmachung. — Eisenbahnwesen. In Gemäßheit des Schlußabsatzes der Vereinbarung vom 30. Juni 1893 (Memorial S. 323), erleichternde Vorschriften für den Eisenbahnfrachtverkehr zwischen Luxemburg und Deutschland betreffend, kommen die in der Anlage C zum vorstehenden Betriebsreglement (Verkehrsordnung) vorgesehenen Bestimmungen über bedingungsweise zur BeförderungzugelasseneGegenstände auch im luxemburgisch- deuschen Wechselverkehr zur Anwendung. Luxemburg, den 23. März 1915. Der General-Direktor der Justiz und der öffentlichen Arbeiten, V. Thorn. Arrêté grand-ducal du 22 mars 1915,. approuvant Großh. Beschluß vom 22. März,1916, wodurch diverses modifications et ajoutes à l'annexe G verschiedene Abänderungen und Ergänzungen der Anlage c zum Betriebsreglement (Verkehrsdu règlement d'exploitation des chemins de fer ordnung) der Wilhelm.Luxemburg-Eisenbahnen Guillaume-Luxembourg. genehmigt werden. Nous MARIE-ADÉLAIDE, par la grâce de Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg, Du- Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu chesse de Nassau, etc., etc., etc. ; Nassau, u., u., u.; 259 Vu l'art. 7 du traité du 11 novembre 1902, approuvé par la loi du 3 avril 1903, concernant l'exploitation des chemins de fer GuillaumeLuxembourg; Revu l'arrêté g.-d. du 27 mars 1909, portant approbation du nouveau règlement d'exploitation pour les dits chemins de fer du 17-23 décembre 1908; Notre Conseil d'État entendu; Sur le rapport de Notre Directeur général de la justice et des travaux publics, et après délibération du Gouvernement en conseil; Avons arrêté et arrêtons: Art. 1 er . Sont approuvées, sous le mérite des réserves insérées dans l'arrêté grand-ducal susdit du 27 mars 1909, les dispositions complémentaires et modificatives ci-après relatées à introduire à l'annexe C du règlement précité du 17-23 décembre 1908: Nach Einsicht des Art. 7 des Vertrags vom 11. November 1902, genehmigt durch Gesetz vom 3. April 1903, den Betrieb der WilhelmLuxemburg-Eisenbahnen betreffend; Nach Wiedereinsicht des Großh. Beschlusses vom 27. März 1909, wodurch das neue Betriebs reglement (Verkehrsordnung) vom 17./23. Dezember 1908 für genannte Eisenbahnen genehmigt wird; Nach Anhörung Unseres Staatsrates; Auf den Bericht Unseres General-Direktors der Justiz und der öffentlichen Arbeiten, und nach Beratung der Regierung im Konseil; Haben beschlossen und beschließen: Art. 1. Nachstehende Abänderungen und Ergänzungen der Anlage C zu obenerwähntem Betriebsreglement (Verkehrsordnung) vom 17./ 23. Dezember 1908 sind unter Beachtung der i n vorbezogenem Beschlusse vom 27. März.1909 enthaltenen Vorbehalte genehmigt: Nr. la. Sprengstoffe. Eingangsbestimmungen. A. Sprengmittel. 1. Gruppe.
- a)Ammoniaksalpetersprengstoffe. Es wird eingeschaltet: Bor dem mit „Halokarbonit" beginnenden Absatz: Gelatine-Karbonit 6 mit angehängten Buchstaben a, b, c, usw. (Gemenge von Ammoniaksalpeter, Holzmehl oder ähnlichen organischen Stoffen, höchstens 8 Prozent Trinitrotoluol oder andern organischen Nitrokörpern, die nicht gefählricher sind als Trinitrotoluol, von Alkalichloriden oder ähnlichen beständigen anorganischen, Neutralsalzen, sofern sie die Gefahr nicht erhöhen, und höchstens 3 Prozent mit Kollodiumwollegelatiniertem Nitroglyzerin). Hinter dem mit „Rhenanit" beginnenden Absatz: Wetter-Rhenanit (Gemenge von Ammomaksalpeter, Kochsalz, Naphthalin, Kohle und höchstens 4 Prozent mit Kollodiumwolle gelatiniertem Nitroglyzerin). 2. Gruppe.
- b)Chlorat- und Perchloratsprengstoffe. Der Eingang des mit „Silesia" beginnenden Absatzes wird gefaßt: Silesia sowie Narkanit mit den angehängten Buchstaben A, B, C usw. (Gemenge von usw..., wie bisher). 260 Nr. Ia. Sprengstoffe. Eingangsbestimmungen. A. Sprengmittel. 1. Gruppe a. Vor dem mit Wetter-Rhenanit" beginnenden Absatz wird eingeschaltet: Rhenanit C (Gemenge von Ammoniaksalpeter, Naphthalin, .Kohle und höchstens 4 Prozent mit Kollodiumwolle gelatiniertem Nitroglyzerin). 2. Gruppe b. Es wird eingeschaltet: Vor dem mit „Niedziankit I" beginnenden Absatz: Gestems-Koronit, auch mit angehängten Buchstaben oder Zahlen (Gemenge von höchstens 85 Pro. zent Kalium- oder Natriumchlorat, höchstens 15 Prozent aromatischen Nitrokörpern (Trinitrokörper ausgeschlossen), von Paraffin, auch mit fetten Ölen, Naphthalin, Pflanzenmehl, Kohlepulver und inerten, beständigen, die Gefahr nicht erhöhenden Stoffen, auch mit höchstens 4 Prozent gelatiniertem Nitroglyzerin). Kohlen-Koronit, auch mit angehängten Buchstaben oder Zahlen (Gemenge von höchstens 68 Prozent Kalium- oder Natriumchlorat, von aromatischen Kohlenwasserstoffenund/oderNitrokohlenwasserstoffen (von aromatischen Nitrokörpern jedoch höchstens bis zu 12 Prozent, unter Ausschluß von Trinitrokörftern) ferner von Kochsalz oder andern neutralen, beständigen, die Gefahr nicht erhöhenden Salzen mit Zusatz von Paraffin, fetten Ölen, Pflanzenmehl oder andern organischen Körpern, die die Gefahr nicht erhöhen, auch mit höchstens 4 Prozent gelatiniertem Nitroglyzerin und höchstens mit 4 Prozent Steinkohlenpulver). Vor dem mit „Silesia" beginnenden Absatz: Chlorat-Rivalit-(Gemenge von 88½ Prozent Kaliumchlorat und 11½ Prozent Paraffin). Art. 2. Notre Directeur général de la justice Art. 2. Unser General-Direktor der Justiz et des travaux publics est chargé de l'exécu- und der öffentlichen Arbeiten ist mit der Austion du présent arrêté. führung gegenwärtigen Beschlusses beauftragt. Luxembourg, le 22 mars 1915. MARIE-ADÉLAÏDE. Le Directeur général de la justice et des travaux publics, V. THORN. Luxemburg, den 22. März 1915. Maria Adelheid. Der General-direktor der Justiz und der öffentlichen Arbeiten, V. Thorn. Bekanntmachung. — Eisenbahnwesen. In Gemäßheit des Schlußabsatzes der Vereinbarung vom 30. Juni 1893 (Memorial S . 323), erleichternde Vorschriften für den Eisenbahnfrachtverkehr zwischen Luxemburg und Deutschland betreffend, kommen die in der Anlage 0 zum vorstehenden Betriebsreglement (Verkehrsordnung) vorgesehenen Bestimmungen über bedingungsweise zur Beförderung zugelassene Gegenstände auch im luxemburgisch-deutschen Wechselverkehr zur Anwendung. Luxemburg, den 23. März 1915. Der General-Direktor der Justiz und der öffentlichen Arbeiten, Thorn. 261 Arrêté du 23 mars 1915, concernant la police sanitaire du bétail. Beschluß vom 23. März 1915, betreffend die Viehseuchenpolizei. L E MINISTRE D'ÉTAT, PRÉSIDENT DU GOUVERNEMENT; Der S t a a t s m i n i s t e r , P r ä s i d e n t der R e g i e r u n g Attendu que suivant rapport du vétérinaire du Gouvernement du canton de Grevenmacher, la stomatite aphteuse est éteinte à Wormeldange et que, la désinfection prévue par les règlements a eu lieu; Revu l'arrêté du 4 février 1916, déterminant des zones d'interdiction et d'observation en vue d'enrayer la propagation de I'épizootie; In Erwägung, daß laut Bericht des Staatstierarztes des Kantons Grevenmacher die Maulund Klauenseuche in der Ortschaft Wormeldingen erloschen ist, und daß die durch das Reglement vorgesehene Desinfektion stattgefunden hat; Nach Einsicht des Beschlusses vom 4. Februar 1915, wodurch zur Abwehr der Seuche ein Sperrgebiet und ein Beobachtungsgebiet gebildet wurde; Nach Einsicht des Gesetzes vom 29. Juli 1912, über die Viehseuchenpolizei, und des Art. 85 des Ministerialbeschlusses vom 14. Juli 1913, über die Ausführung dieses Gesetzes; Vu la loi du 29 juillet 1912, sur la police sanitaire du bétail, et l'art. 85 de l'arrête ministériel du 14 juillet 1913, concernant l'exécution de cette loi; Arrête: Art.1er.L'arrêté prérappelé du 4 février 1915 est rapporté et les zones d'interdiction et d'observation sont supprimées. Art. 2. Le présent arrêté sera inséré au Mémorial, Luxembourg, le 23 mars 1915. Le Ministre d'État, Président du Gouvernement, EYSCHEN. Avis.-— Justice, Les audiences du tribunal de paix du canton de Remich sont fixées à l'avenir comme suit; les audiences civiles, commerciales et arbitrales, au mercredi de chaque semaine, à 9½ heures du matin; les audiences de police, au samedi de quinze en quinze jours, également à 9½ heures du matin. Luxembourg, le 23 mars 1915. Le Directeur général de la justice et des travaux publics, V. THORN. Beschließt: Art. 1. Der vorerwähnte Beschluß vom 4. Februar 1915 ist außer Kraft gesetzt und die Sperrund Beobachtungsgebiete sind freigegeben. Art. 2. Gegenwärtiger Beschluß soll im „Memorial" veröffentlicht werden. Luxemburg, den 23. März 1915. Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Eyschen. Vetannmachung. — Justiz. Die Sitzungen des Friedensgerichtes des Kantons Remich sind fürderhin festgesetzt wie folgt: die Zivil-, Handels- und Schiedsgerichtssitzungen, auf Mittwochs jeder Woche um 9½ Uhr morgens; die Polizeisitzungen, auf Samstags, in Abständen von fünfzehn Tagen, ebenfalls um 9½ Uhr morgens. Luxemburg, den 23. März 1915. Der General-Direktor der Justiz und der öffentlichen Arbeiten, V. Thorn. 262 Bekanntmachung. — Zollwesen. I. Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 24. August 1914 (Memorial S. 957) wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die nachstehend aufgeführten Waren vom 8. März 1915 ab bis auf weiteres bei der Einfuhr zollfrei bleiben. Nummer des Zolltarifs. 9 Malz, mit Ausnahme des gebrannten und gemahlenen, 13 Raps und Rübsen, Dotter, Ölrettigsaat, Senf, Hederichsaat, 14 Mohn, auch reife Mohnköpfe, Sonnenblumensamen, Madiasamen, Erdmandeln, Erdnüsse, Sesam, Behennüsse, Bucheckern, Kapoksamen, Lorbeeren, Nigersamen, 15 Leinsaat, Hanfsaat, 17 Andere nicht besonders genannte Olsämereien und Ölfrüchte, 48 Anders Obst (als Weintrauben und Nüsse), getrocknet, gedarrt (auch zerschnitten und geschält), 49 Anderes Obst (als Weintrauben und Nüsse), gemahlen, zerquetscht, gepulvert oder in sonstiger Weise zerkleinert, auch eingesalzen, ohne Zucker eingekocht (Mus) oder sonst einfach zubereitet; gegoren, 73 Pflanzenwachs (aus Palmen, Palmblättern oder dergleichen), in natürlichem Zustand, aus 111 Haarwild: nicht lebend, auch zerlegt, nicht zubereitet. 130 Knochenfett; Abfallfette (Wollschweißfett, Leimfett, Wollwaschfett, Walkfett, natürliches und künstliches Gerbefett), 131 Fischspeck, Robbenspeck; Fischtran, Robbentran, ungereinigt oder gereinigt, auch in Flaschen; Walfett und anderes aus gleiche Weise wie Walfett aus Tran hergestelltes Fett, auch Walknochenfett, 132 Tierfett, anderweit nicht genannt, roh, geschmolzen oder gepreßt, 137 Eigelb, flüssig, auch eingesalzen oder mit anderen die Haltbarkeit erhöhenden Zusätzen; Eigelb, getrocknet, auch gepulvert; eingeschlagene Eier ohne Schale (Eigelb und Eiweiß vermischt), 141 Bienenwachs und anderes Insektenwachs in natürlichem Zustand, auch roh ausgelassen, 142 Walrat, auch gereinigt, 166 Fette Ole in Fässern, 167 Fette Öle in anderen Behältnissen (als Fässern), 170 Baumwollstearin, aus 172 Öldraß, 173 Stärke, grün oder trocken, auch gemahlen, 174 Stärkegummi (Dextrin), geröstete Stärke (Leiogomme), Kleister (Schlichte), flüssig oder getrocknet, Tragantstoff und ähnliche stärkemehlhaltige Klebe- und Zurichte-(Appretur-) Stoffe; Kleber (Gluten), auch gekörnt, getrocknet oder durch Gärung verändert (Eiweißleim); Glutenmehl, 263 175 Pfeilwurzelnrehl (Arrowroot), Sago und Sagomehl, Mandioka, Tapioka, ostindisches Mehl, Saleppulver, Sagoersatzstoffe (Graupelt und Grieß aus Kartoffeln), 176 Rohr-, Rüben- und sonstiger Zucker von derchemischenZusammensetzung des Rohrzuckers (der Saccharose); auch Füllmassen und Zuckerabläufe (Sirup, Melasse); Rubensaft. Ahornsaft, A n m e r k u n g . Für Zucker wird an Stelle des Zolles die Vebrauchsabgabe nach den für inländischen Zucker geltenden Vorschriften erhoben. aus 177 Stärkezucker (Traubenzucker, Mykose, Dextrose, Maltose), aus 176 Roher und gereinigter Branntwein (Spiritus, Sprit) in Fässern oder Kesselwagen, amtlich vollständig vergällt, 189 Andere Hefe (als Weinhefe) aller Art, 199 Anderes (als gewöhuliches) Backwerk einschließlich der Kakes und des Zwiebacks; auch Oblaten aus Mehl, Grieß oder Kleber, mit Zusatz von Zucker oder Gewürz, 200 Teigwaren (Nudeln und gleichartige nicht gebackene Erzeugnisse aus Mehl, Grieß oder Kleber, auch Kartoffelnudeln), 247 Bienenwachs und anderes Insektenwachs sowie Pflanzenwachs, zubereitet (gebleicht, gefärbt, in Täfelchen oder Kugeln geformt usw.), auch mit anderen Stoffen versetzt; Wachsstümpfe, Baumwachs (Wachskitt), 249 Erdwachs (Ozokerit), gereinigt, und Zeresin (aus Erdwachs hergestellt, auch mit Paraffin vorsetzt), in Blöcken, Täfelchen oder Kugeln; Wachsstümpfe von gereinigtem Erdwachs und von Zeresin, aus 250 Paraffin, roh (Paraffinschuppen, Paraffinbutter usw.) oder gereinigt, mit Ausnahme des Weichparaffins, 251 Weichparaffin, 259 Wagenschmiere, 260 Andere Schmiermittel, unter Verwendung von Fetten oder Ölen hergestellt, flüssig oder fest, auch geformt, 296 Kupfervitriol (blauer Vitriol, Kupfersulfat), auch gemischter Kupfer- und Eisenvitriol, 301 Zinnoxyd, 302 Salpetersaures Ammoniak (Ammoniaksalpeter, Ammoniumnitrat), nicht in Hülsen oder Kapseln eingehend, salpetersaures Blei (Bleinitrat), 373 Käsestoff (Kasein), .Käsestoffgummi und ähnliche Zubereitungen, soweit sie nicht unter Nr. 206 fallen, 545 Leder, halb- oder gauzgar, auch zugerichtet, anderweit nicht genannt, bei einem Reingewichte des Stückes von mehr als 3 Kilogramm, 570 Kautschuk, aufgelöst, auch mit Beimischung von Harz, aus 571 Weichkautschukteig, auch gefärbt oder mit Asbestfasern, Graphit oder anderen Stoffen vermischt; gewalzte Platten daraus; Kautschuk-Abschnitte und -Streifen, unbearbeitet; alle diese nicht vulkanisiert; Guttaperchapapier, aus 788 Eisenblech, verzinnt (Weißblech), aus 828 Büchsen aus Weißblech; auch Teile von solchen, 264 aus 843 Brucheisen, Meisen (Schrott), aus nicht schmiedbarem Gusse, 845 Aluminium, geschmiedet oder gewalzt, in Stangen, Blechen, Tafeln oder dergleichen; auch Formgußstücke in unbearbeitem Zustand, 861 Zinn, gewalzt, (Blech), 865 Nickel, geschmiedet oder gewalzt, in Stangen oder Blech; Formgußstücke und Schmiedestücke in unbearbeitetem Zustand, 870 Stangen, Bleche, Schalen und andere Formstücke, aus Kupfer oder Kupferlegierungen, geschmiedet oder gewalzt, ans 871 Draht aus Kupfer oder Kupferlegierungen (mit Ausnahme des zementierten Drahtes). II. Waren, die zur Verwendung als Viehfutter bestimmt sind, können unter den Bedingungen und Maßgaben, die im § 7 des Zolltarifgesetzes für diezuDüngezwecken bestimmten verdorbenen Waren vorgesehen sind, zollfrei gelassen werden. III. Vom 8. März d. I. ab findet die in der Bekanntmachung, betreffend vorübergehende Einfuhrerleichterungen, vom 24. August 1914 (Memorial S. 957) festgesetzte Zollfreiheit für die dort genannten Waren auch dann Anwendung, wenn die Waren sich schon vor dem 4. August 1914 in deutschen Zoll' ausschlußgebieten (Freihäfen), Freibezirken oder Zollagern befunden haben. IV. Die Bekanntmachung, betreffend vorübergehende Einfuhrerleichterungen vom 24. August 1914 (Memorial S. 957) wird dahin geändert, daß von den Waren der Tarifnummer 219 nur Küchengewächse, Obst, Fleisch, Fische und Milch unbedingt, andere hierher gehörige Waren dagegen nur dann zollfrei bleiben, wenn sie auch beim Eingang in anderer Verpackung oder unverpackt Anspruch auf die Zollfreiheit haben würden. Luxemburg, den 22. März 1915. Der General-Direktor der Finanzen, M. Mongenast. Avis. — Règlement communal En séance du 15 novembre 1914, le conseil communal de Hachiville a édicté un règlement de police sur la conduite d'eau de cette commune. — Le dit règlement a été dûment approuvé et publié. Luxembourg, le 19 mars 1915. Le Directeur général de l'intérieur, E. LECLÈRE. Bekanntmachung. — Gemeindereglement. In seiner Sitzung vom 15. November 1914 hat der Gemeinderat von Helzingen ein Polizeireglement über die Wasserleitung dieser Gemeinde erlassen. — Besagtes Reglement ist vorschriftsmäßig genehmigt und veröffentlicht worden. Luxemburg, den 19. März,1915. DerGeneral-Direktordes Innern, E. L e c l è r e .